Agentur am Flughafen: «Wer atte male?»

Die Agentur am Flughafen hat für die Famiglia Ruggiero, die in Will/SG einen Malerbetrieb führt, eine Kampagne entwickelt.

«Wer atte male?» Natürlich die Italiener! Seit Jahrhunderten betreiben sie die Malerei wie ein Kunsthandwerk, so die Agentur in einer Mitteilung. Wissen und Können haben sich über Generationen vererbt. Stilvoll und mit einer guten Prise Herzlichkeit. Diese Passione hat die Agentur am Flughafen ins Zentrum der neuen Kampagne für die Famiglia Ruggierogestellt.
Als Werbemittel werden Inserate, Mailings, Internetauftritt, Referenzbooklet, Autoflotte «und was es sonst noch so braucht eingesetzt.»
Verantwortlich bei T. Ruggiero & Söhne GmbH, Wil: Ivan Ruggiero, Capo. Verantwortlich bei Agentur am Flughafen AG, Altenrhein: René Eugstair (CD), Dominique Rutishauser (AD), Benita Sutter (Grafik, Produktion und Media), Patrick Lindner (Text). Foto: Ammann + Siebrecht, St. Gallen und Norditalien.
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Bold spielt Bingo mit 1811

Wer eine Adresse oder eine Telefonnummer sucht, wählt einfach 1811 und: Bingo! Diese Tatsache bringen Swisscom und die Agentur Bold mit einer Promotionskampagne in aller Munde.

Beim Onlinespiel 1811 Bingo! wird bis am 18.November 2010 jeden Tag um Punkt 18.11 Uhr ein Preis verlost. Stars der Plakat-, Print- und Onlinekampagne sind die Kugeln 18 und 11, die im Einführungssujet auf einer Bühne frenetisch bejubelt werden. Im Spätsommer und Herbst folgen weitere Sujets, welche 18 und 11 in neuem, saisongerechtem Umfeld inszenieren. Für die Durchsage der gezogenen Bingo-Nummern sind im Internet übrigens echte 1811-Telefonistinnen verantwortlich.
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Swisscom: Stabiles Geschäft, weniger Gewinn

Swisscom hat im ersten Halbjahr 2010 stabile Geschäfte verzeichnet. Der Gewinn sank hingegen unter anderem wegen der Rechtsprobleme der italienischen Tochter Fastweb im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent auf 873 Millionen Franken.

Swisscom hatte bereits im Mai bekanntgegeben, dass die Tochtergesellschaft wegen eines Mehrwertsteuerverfahrens in Italien Rückstellungen in Höhe von 70 Millionen Euro vornehmen musste. Belastet wurde der Halbjahresgewinn des Schweizer Markführers zudem durch Rückstellungen und Währungseffekte.
Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) sank um 2,4 Prozent auf 2,29 Milliarden Franken, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch gemäss SDA weiter heisst. Werden die Fastweb-Rückstellungen und Währungseffekte ausgeklammert, erhöhte sich der Ebitda um 2,8 Prozent. Der Umsatz von Swisscom stieg um 0,5 Prozent auf 5,95 Milliarden Franken. Fastweb setzte in Euro gerechnet 1,7 Prozent mehr um, Swisscom alleine wuchs um 1,9 Prozent.
Erfolgreiches TV-Geschäft
Sehr stark zulegen konnte Swisscom wiederum im TV-Geschäft: Der Telekomkonzern gewann im Halbjahr 85’000 neue TV-Kunden, insgesamt schauten per Ende Juni 317’000 Kunden via Swisscom Fernsehen.
Im Handygeschäft stieg die Kundenzahl um 219’000 auf 5,7 Millionen. Swisscom habe die tieferen Minutenpreise durch neue Kunden sowie höhere Volumen unter anderem im mobilen Datenverkehr wettmachen können, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen verkaufte im Halbjahr 585’000 Handys, davon knapp die Hälfte so genannte Smartphones. Seit Ende Juli bietet Swisscom auch das neue iPhone 4 von Apple an.
Swisscom verfügte über 1,79 Millionen Breitbandanschlüsse, dass sind 0,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. An Endkunden konnte Swisscom 8,5 Prozent mehr Anschlüsse vermitteln, dagegen sank die Zahl der Wholesale-Abnehmer, zu denen unter anderem die Wiederverkäufer gehören, von 130’000 auf 260’000.

Myspace erhält Konkurrenz von Schweizer Musikplattform Restorm

Die komplett neu überarbeitete Schweizer Musikplattform Restorm.com will Myspace von seinem Thron als führende internationale Musik-Community stoßen.

So wie Myspace vertritt auch Restorm.com den Schwerpunkt Musik. Zudem ist das kostenlose Netzwerk technisch auf dem neuesten Stand und übersichtlicher gestaltet, als der bisher so beliebte US-Dienst. Momentan zählt Restorm.com gemäss Pressetext 16‘000 registrierte Mitglieder sowie 5‘500 Bands und knapp 700 Labels. Bisher war der Dienst ausschließlich auf deutschsprachige beziehungsweise speziell auf Schweizer User ausgelegt. Seit vergangenem Wochenende gibt es nun aber auch eine englischsprachige Version – eine französische wird ebenfalls bald online gehen. Optisch gleicht das Zürcher Start-up dem sozialen Netzwerk Facebook. Jedes Benutzerprofil zeigt eine Wall, einen Aktivitätsfeed sowie Tabs mit weiteren Funktionen. Darüber hinaus passt sich restorm.com Twitters Follower-Prinzip an – anders als bei Myspace und Facebook, wo sich Kontakte bei Freundschaften gegenseitig akzeptieren müssen.
Ziel der neuen Musikplattform ist es, Content-Objekte zu verknüpfen und Filter anzubieten. So haben Nutzer beispielsweise die Möglichkeit laufenden Überblick über anstehende Konzerte ihrer Lieblingsbands zu bewahren. Zudem ermöglicht ein kleiner Player am unteren Seitenrand das Abspielen von Liedern, die Interpreten hochladen sowie das Erstellen von Playlisten.
Derzeit arbeiten zwölf Angestellte in dem Unternehmen. Geschäftsführer Philippe Perreaux will mit Restorm.com den Künstler wieder in den Mittelpunkt der Musik rücken. Ob der von Myspace geplante Relaunch im Herbst mithalten kann, wird sich zeigen – zumal das junge Schweizer Unternehmen der populären Musik-Community nun ordentlich Druck machen will.

Stefan Senn verlässt Tele Bielingue

Programmleiter Stefan Senn verlässt den Bieler Regionalsender Tele Bielingue per Ende Januar 2011. Der passionierte Taucher macht sein Hobby zum Beruf und eröffnet gemeinsam mit einem Kollegen ein Unternehmen im Tauchbereich in der Region Biel-Seeland.

Senn kam 2008 zu Tele Bielingue und verantwortete in den vergangenen zweieinhalb Jahren den Ausbau des Programms und der Positionierung von Tele Bielingue als führender Sender für Biel, Seeland, Berner Jura und den Bezirk See/Murten, wie es in einer Mitteilung heisst. In seiner Amtszeit wurden der Ablauf des Hauptprogramms von Tele Bielingue aktualisiert, etliche Sendegefässe neu konzeptioniert und auf Mitte 2010 eine neue, moderne Sendetechnik und die Umstellung auf das Format 16:9 realisiert.
Der Verwaltungsrat der Tele Bielingue AG wird nun Profil und Kriterien für die Nachfolge Senns definieren und frühzeitig mit dem Suchprozess beginnen.

Zu guter Letzt: Liebe Kinder, trinkt genug Wasser, sonst …

Das Hirn funktioniert am besten, wenn man genug Wasser trinkt. Die englische Getränkemarke Juicy Drench hat diese Weisheit in einem Spot dramatisiert.

Das, nennen wir es originelle, Filmchen zeigt knallhart: Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, der hat wirklich ein Problem im Kopf. Also, liebe Kinder: Trinkt genug Wasser beziehungsweise Juicy Drench, sonst ergeht es euch wie diesem Mann.
Man kann den Spot lieben, oder man kann ihn hassen. Eins ist sicher: Er ist irgendwie …anders.

Cablecom: Mehr Kunden bei allen digitalen Produktgruppen

Cablecom hat den Umsatz im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 Prozent auf 277 Millionen Franken gesteigert. Bei Internet und Telefon legte das Unternehmen zu, beim TV verlor es.

Dabei stiegen die Kundenzahlen bei allen digitalen Produktgruppen, wie das Kabelnetzunternehmen am Mittwoch mitteilte. Beim digitalen Fernsehen erhöhte sich die Zahl der Kunden gegenüber dem ersten Quartal um 18’000 auf rund 415’000. Das Unternehmen verzeichnete ein Plus von 3’000 auf 496’000 Kunden in der Kategorie Internet und von 6’000 Kunden auf 318’000 bei Telefonie-Angeboten. Beim analogen Fernsehen ging die Kunden-Zahl allerdings im Quartalsvergleich um 21’000 auf 1,1 Millionen zurück und die Zahl der Fernsehkunden insgesamt reduzierte sich um 3’000 auf 1,5 Millionen.

Rufener Events: Kreation unter neuer Leitung

Führungswechsel im Bereich Kreation bei der Agentur Rufener Events: Per 1. August 2010 hat Debbie Zedi die Funktion als Creative Director übernommen.

Sie ist seit fünfeinhalb Jahren als Konzepterin bei Rufener Events tätig und führte in dieser Zeit auch das Grafikatelier, wie es in einer Mitteilung heisst.
Debbie Zedi löst Maximilian Souchay ab, der die Agentur auf eigenen Wunsch verlässt um sich neuen
Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Marketing on Tour 2010 kommt nach Zürich

Marketing on Tour gastiert am 26. Oktober 2010 in Zürich. Die jährlich stattfindende Konferenzreihe für digitales Marketing tourt zum achten Mal durch den deutschsprachigen Raum.

Im Zentrum des Interesses stehen gemäss Veranstalter die Trendthemen des digitalen Marketings: E-Mail-Marketing, Suchmaschinen-Marketing, Affiliate Marketing, Online Business, Performance Marketing, Web Analytics, Mobile Marketing und Online Research. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Marketingentscheider von KMU sowie von Grosskonzernen und Agenturen. Weitere Informationen sowie Anmeldung: Marketing-on-tour.de.

Credit Suisse: Bulletin auf das iPad gebracht

Das Kundenmagazin Bulletin von Credit Suisse ist ab sofort auch auf dem iPad verfügbar. Die Gestaltung und Realisation der iPad-Ausgabe übernahm Arnold Inhalt und Form (AIF). Die Schweizer Agentur für Corporate Communications und Corporate Design verantwortet seit 13 Jahren die Printausgabe des Magazins.

Multimediale Funktionen wie 360-Grad-Animationen, Videos (im Layout oder im Fullscreen-Format), Bildergalerien, Live-Inhalte, Hotspots (Hyperlinks auf Websites, die sich öffnen, ohne dass die App beendet wird) und eine intuitive Navigation, sollen den Lesern einen Mehrwert bieten, der über das reine Lesen hinausgeht. Technisch unterstützt wurde AIF von Topix, einem Schweizer Anbieter von IT-Lösungen für Medienproduktion. Topix ist ein Integrationspartner des deutschen Publishing-Systemanbieters Vjoon. Das Kundenmagazin der Credit Suisse erscheint 5-mal jährlich in vier Sprachen und in einer Gesamtauflage von 148‘050 Exemplaren. Die kurz nach der gedruckten Ausgabe erscheinende iPad-Version umfasst einen Auszug aus der englischen, internationalen Version.

SW ruft zum Widerstand gegen zwei einschränkende Vernehmlassungen auf

Die Schweizer Werbung SW macht auf zwei Vernehmlassungen aufmerksam, welche die Werbung betreffen und der kommerziellen Kommunikation Verschärfungen bringen. Es seien einschränkende Regelungen, gegen die die Branche geeint antreten müsse, heisst es im Kommunikations-Kommentar.

Einerseits geht es um den Vorentwurf einer revidierten Preisbekanntgabeverordnung (PBV) vom 7. Mai 2010, welcher auch Änderungen bezüglich der Bestimmungen über die Preisbekanntgabe in der Werbung (Art. 13 ff. PBV) und die ebenfalls die Werbung betreffenden Regelungen über irreführende Preisbekanntgaben (Art. 16 ff. PBV) vorsieht. Als Verschärfung der bisherigen Bestimmungen wird in einem neuen Art. 14 Abs. 3bis vorgesehen, dass die Spezifizierungsangaben nach diesem Artikel leicht sichtbar und gut lesbar auf neutralem Hintergrund angebracht werden müssen. Gemäss Erläuterungen zum Verordnungsentwurf sind diese Kriterien je nach Werbemittel individuell zu definieren. Andererseits wurde das Vernehmlassungsverfahren zur Totalrevision des Alkoholgesetzes lanciert. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis zum 31. Oktober 2010.
Beide Revisionsbestrebungen gehen gemäss SW in einzelnen Punkten in die komplett falsche Richtung. Das perfide an den Vernehmlassungstexten sei, dass beide als «Wolf im Schafspelz» daher kämen. Höre man sich in der Branche um, sei erstaunlich und erschreckend oft zu hören: «Das betrifft uns ja nicht.» Richtig aber sei, dass sich in beiden Vernehmlassungstexten neue unsinnige Regelungen fänden, welche einer liberalen Haltung völlig entgegenliefen. Die SW werde sich vehement für die Interessen der Branche einsetzen, in beiden Fällen einen Vernehmlassungstext ausarbeiten und diesen auch zur Verfügung stellen mit dem Ziel, dass sich möglichst viele Player gegen weitere Verschärfungen einbringen.
Denn es sei in Bundesbern ja tatsächlich auch im Jahre 2010 so, dass nicht in erster Linie das «Gewicht» des Absenders entscheidend sei im Vernehmlassungsverfahren, sondern dass wie beim Jassen «Strichli» gemacht würden, um am Ende zu konstatieren, «so und so viele sind dagegen; so und so viele dafür». Das sei zwar grotesk, könne aber auf die Schnelle nicht geändert werden. Deshalb müssten möglichst viele «Strichli» gegen weitere Verschärfungen zustande kommen.

SW: Peter Felser ist Kommunikator des Monats Juli

Die Ernennung zum Kommunikator des Monats der Schweizer Werbung SW fällt im Juli dem Werber Peter Felser zu. Der CEO von Spillmann / Felser / Leo Burnett und «Werber des Jahres 2007» wurde diesen Mai zum neuen Präsidenten von BSW Leading Swiss Agencies gewählt.

Allein Felsers nüchterne Art zu kommunizieren, Dinge unaufgeregt anzusprechen und auf den Punkt zu bringen, gefalle, schreibt die SW in einer Mitteilung. So hat Felser etwa an einem Podiumsgespräch des Ostschweizer Werbeclubs dieses Jahr festgehalten, Werbung sei ein People-Business. Man müsse «Menschen gern haben» und sich auch eingestehen können, dass «wir eigentlich alle Verkäufer sind». Man müsse ja sich selber, die Ideen, die Strategien, die Agentur etc. immer wieder verkaufen. Wer das erkannt habe und umzusetzen verstehe, bringe bereits gute Voraussetzungen mit, um langfristig in dieser spannenden Branche bestehen zu können, so Felser. In einem Interview mit Persönlich.com von diesem Juli sagte Felser: «Das Wirtschaftsleben ist keine Pony-Ranch. Unsere Branche wird auch in Zukunft stark gefordert. Ich glaube nicht, dass es einfacher wird. Ich bin allerdings optimistisch, dass sich die führenden Agenturen der Schweiz im schwierigen Umfeld – dank guter Qualität – auch in Zukunft durchsetzen können.» Der Werber streiche die Qualität als Faktor für Nachhaltigkeit hervor, heisst es weiter. Da brauche man nichts mehr hinzuzufügen.

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