Zu guter Letzt: Das Online-Vermächtnis

Sorgen, wer sich nach Ihrem Ableben um den Hof bei Farmville kümmert? Oder was mit dem Geld passiert, das Sie übers Online-Poker-Portal den Mitspielern abgeknöpft haben? Das muss nicht sein! Sichern Sie jetzt Ihre Errungenschaften im Netz für die Nachwelt.

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SMG: Magazin über Unternehmer und Manager lanciert

Die Schweizerische Management Gesellschaft (SMG) bringt unter dem Titel Management ein neues Magazin heraus. In der Publikation berichtet die Vereinigung über Unternehmer und Top-Führungskräfte. Die Erstausgabe erschien am Montag mit Philippe Gaydoul, Unternehmer und Präsident von Swiss Ice Hockey auf dem Cover.

Das Magazin versteht sich redaktionell als offene Publikation, die auch bei Wirtschaftsinteressierten und Führungskräften ausserhalb der Gesellschaft Interesse wecken soll. Erfahrungen und Wissen bezüglich der Führungsarbeit sollen einem breiteren Kreis von Lesern zugänglich gemacht werden. «Publikationen, in denen Fachwissen vermittelt wird, gibt es genug», so Thomas Bergen, SMG-Präsident und CEO vom Referatedienst Get Abstract. Management geht über theoretische Debatten hinaus und bringt Porträts über Menschen und ihre im Führungsalltag erworbenen Erfahrungen.
Management erscheint in einer Erstauflage von 3‘000 Exemplaren, die an die SMG-Mitglieder verschickt sowie an Personen und Institutionen verteilt werden. Geplant sind mindestens drei Ausgaben pro Jahr. Im Team des SMG-Geschäftsführers Luc Estapé leitet Pietro Simmen (Simmen Wirth & Partner) die Produktion und das gesamte Projekt. Dave Hertig (Cecchetto & Hertig) ist Chefredakteur und André Heller (Hellermeier, NZZ-Gruppe) zeichnet für das Layout verantwortlich. Auch Anzeigenverkauf (Peter Thomann, St. Galler Tagblatt AG) und Druck (Multicolor Print) sind in der NZZ-Gruppe angesiedelt.

> Zur Erstausgabe

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Über die SMG
Die 1961 aus dem Betriebswissenschaftlichen Institut (BWI) der ETH hervorgegangene SMG ist die Vereinigung der Schweizer Führungskräfte aus Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 1‘300 Mitgliedern ist die SMG eine Kontakt- und Weiterbildungsplattform für Persönlichkeiten, die dem oberen Management angehören oder als Verwaltungsräte tätig sind. Sie bietet den Mitgliedern Veranstaltungen an, die der Wissensvermittlung, dem Erfahrungsaustausch sowie der Beziehungspflege dienen. Ein Kernpunkt ist das jährliche Forum, das relevante und aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aufgreift.

SVIK-Rating: Die schönsten Mitarbeitermagazine gesucht

Der Schweizerische Verband für interne Kommunikation SVIK prämiert auch dieses Jahr die besten internen Medien. Einsendeschluss für die Teilnahme am SVIK-Rating 2010 ist der 15. August 2010.

Eine Jury, bestehend aus 15 Fachexperten, wird die eingegangenen Beiträge bewerten und die «Goldene Feder» in verschiedenen Kategorien vergeben. Die diesjährigen Awards werden in einem feierlichen Rahmen am 21. Oktober 2010 in Zürich verliehen. Der SVIK führt seit über 60 Jahren ein Rating der Kommunikationsmittel durch. Der Branchenverband will damit einen Beitrag zur Professionalisierung und Wertschätzung der internen Kommunikation leisten.

Beni Thurnheer kommentiert weiter

Bernard Thurnheer wird wohl auch an der nächsten WM kommentieren. Die WM in Südafrika sei voraussichtlich nicht seine letzte gewesen, sagte SF-Sprecher Marco Meroni gegenüber der Zeitung Sonntag.

Obwohl sich die Geister an Thurnheer scheiden, steht man beim Schweizer Fernsehen voll hinter dem studierten Rechtsanwalt und «Benissimo»-Moderator. Kommt nichts Aussergewöhnliches dazwischen, wird man in Brasilien also wie schon bei den letzten neun Fussball-Weltmeisterschaften wieder mit «Beni national» antreten. Dann wird er 65 Jahre alt und kann getrost in den Ruhestand treten. Auf Anfrage des Sonntag wollte er keine Stellung nehmen.

Zu guter Letzt: Warum es sich lohnt, richtig wach zu sein

Schon am frühen Morgen richtig wach zu sein lohnt sich. Denn sonst könnten einem wichtige Dinge durch die Lappen gehen.

Sehr wichtige Dinge, wie ein aktueller Werbespot von Axe zeigt. Aber schauen Sie selbst und lassen Sie sich überraschen:

Ringier und Tamedia planen gemeinsamen Pool für Radiowerbung

Ringier und Tamedia wollen einen gemeinsamen Pool für die Radiowerbung schaffen, um so die Konkurrenz auszubooten.

Belcom-Chefin Andrea Haemmerli bestätigte auf Anfrage der Sonntagszeitung, dass Radio 24 den bisherigen Vertrag mit Radio Zürisee vorsorglich kündigen werde, «um sich alle Optionen offen zu halten». Definitv unterschrieben oder gekündigt sei aber noch nichts. Die Nervosität in der Branche sei gross, wird Dani Büchi, Geschäftsführer von Radio Energy aus dem Hause Ringier, in der Sonntagszeitung zitiert. Energy liegt in Bern punkto Hörer und Reichweite an der Spitze, in Zürich aber nur auf Platz 3. Ende Jahr läuft der Swiss Radio Pool-Vertrag aus, dem 14 Regionalradios angehören, nicht aber Energy Zürich. Ringier wäre deshalb interessiert, zusammen mit Tamedia (Radio 24 und Capital in Bern) eine Allianz zu schmieden, um die grossen Sendegebiete Zürich, Bern und Basel besser vermarkten zu können.

Verwaltungsrat Frank B. Werner verlässt Meteomedia

Bei Meteomedia, der Wetterfirma von Jörg Kachelmann, kommt es zu einem Wechsel an der Führungsspitze: Verwaltungsrat Frank B. Werner verlässt das Unternehmen.

Auslöser ist gemäss der Zeitung Sonntag eine Auseinandersetzung mit den beiden anderen Verwaltungsräten, Jörg Kachelmann und Norbert Steffen. Werner hat sein VR-Mandat per 1. Juli niedergelegt, wie er gegenüber dem Sonntag bestätigt. Die formelle Änderung im Handelsregister wird demnächst erfolgen.
Nach übereinstimmenden Berichten von Insidern kam es im Verwaltungsrat zu Streitigkeiten, was die künftige Rolle Kachelmanns betrifft. Werner wollte, dass der Wettermoderator von seinen Ämtern zurücktritt, um Schaden von der Firma fernzuhalten.
Auch Kachelmanns Anwaltskosten sorgten im Verwaltungsrat für kritische Fragen. Ein Insider geht vorsichtig geschätzt von bisherigen Anwaltshonoraren in der Höhe von 300’000 Franken aus. Werner wollte verhindern, dass diese Kosten durch Meteomedia finanziert werden. Er hatte gemäss Sonntag vor, Gründer Kachelmann zu entfernen, doch der «Putsch» ist misslungen: Kachelmann ist wieder in Freiheit und hat die relative Macht: Er hält 49 Prozent der Aktien von Meteomedia, Werner hatte knapp 40 Prozent,rund 4 Prozent ein Minderheitsaktionär. Das restliche Paket ist für Mitarbeiterbeteiligungen gedacht.

Tamedia: Urteil wegen missbräuchlicher Entlassung weitergezogen

Der Rechtsstreit um die Entlassung des Journalisten Daniel Suter im Rahmen einer Massenkündigung beim Tages-Anzeiger geht in die nächste Runde. Tamedia akzeptiert den Entscheid des Zürcher Arbeitsgerichts nicht und zieht ihn weiter ans Obergericht.

Das Medienunternehmen hatte dem langjährigen Journalisten des Tages-Anzeigers und Präsidenten der Personalkommission Peko im Mai 2009 auf Ende Oktober gekündigt und dies während der Verhandlungen der Peko mit der Tamedia über einen Sozialplan. Suter hatte daraufhin gegen die Kündigung Einsprache beim Arbeitsgericht eingelegt und Recht bekommen. Er berief sich dabei auf einen besonderen Kündigungsschutz als Präsident der Peko und machte eine Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung geltend. Tamedia führte wirtschaftliche Gründe für die Entlassung an und argumentierte, das Gesetz sehe keinen absoluten Kündigungsschutz vor.
Der Entscheid des Arbeitsgerichts sei überraschend gewesen, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer zu einer Meldung des Tages-Anzeigers vom Freitag. Das Urteil widerspreche bisheriger Rechtssprechung sowohl des Arbeits- als auch des Bundesgerichts.
Der Fall wird sich voraussichtlich noch länger hinziehen. Denn egal wie das Obergericht entscheidet, die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass eine der beiden Seiten den Entscheid ans Bundesgericht weiterziehe, sagte Zimmer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
www.sda.ch

User von Social Communities beachten Werbung stärker

Offenbar mögen User von Social Communities auch Werbung. Sie nehmen zumindest werbliche Botschaften auf manchen Kanälen deutlich intensiver zur Kenntnis als andere Personen.

Das ergab eine Studie des Düsseldorfer Marktforschungsunternehmens Innofact. Via Internet wurden 1‘000 Personen zu ihren Werbe-Präferenzen befragt und ob sie Social Communities nutzen oder nicht. Unterschiede zeigten sich besonders bei TV-Spots und Plakatwerbung. Fernsehwerbung beachten knapp 80 Prozent der Nutzer von Sozialen Netzwerken, Außenwerbung nehmen rund 63 Prozent wahr. Bei Community-Verächtern liegen die Werte um je 20 Prozentpunkte niedriger.
Die höhere Werbeakzeptanz betrifft aber nicht alle Medien. Die Werte entsprechen sich annähernd bei Kundenzeitschriften, Tageszeitungsanzeigen und Prospekten. Werbung auf Facebook und Co. Wird jedoch gar nicht geschätzt. Sie wird nur von etwa 20 Prozent der User wahrgenommen. Lediglich Promotions in Diskotheken kommen noch schlechter weg.
www.wuv.de

«theALPS»: Alpenländer wollen sich gemeinsam für die Zukunft rüsten

Der Alpenraum ist einer der grössten Tourismusregionen der Schweiz. Nun wird ein gemeinsames touristisches Handeln im europäischen Alpenraum in die Realität umgesetzt.

Am 13. Und 14.September startet «theALPS» in Innsbruck mit einem Prolog, in dessen Rahmen die führenden alpinen Tourismusdestinationen sich auf ihre gemeinsamen Stärken besinnen. Diese Prolog- und Informationsveranstaltung mündet 2011 in die erste Vollversion von «theALPS», welche dann zusätzlich mit «theALPS – A new way of trading » eine Verkaufsplattform sowie mit «theALPS – Best Experiences & Award» eine Auszeichnung für herausragende touristische Leistungen bieten soll.
Getragen wird die Premiere von «theALPS» neben den Initiatoren Wirtschaftskammer Tirol, Tirol Werbung mit Land Tirol und Tourismusverband Innsbruck, von zahlreichen nationalen wie internationalen Partnern wie der Österreich Werbung, der Wirtschaftskammer Österreich, Tiroler Raiffeisenbanken, Feratel Media Technologies, den Landestourismusorganisationen der österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Steiermark, Wallis Tourismus (Schweiz), Bavarian Alps (Deutschland), Autonome Provinz Bozen – Südtirol, sowie BOTA – Best of the Alps, dem grenzüberschreitenden Marketingverbund von Alpin-Destinationen wie Chamonix Mont-Blanc, Cortina d‘ Ampezzo, Davos, Garmisch Partenkirchen, Grindelwald, Kitzbühel, Lech Zürs am Arlberg, Megève, Olympiaregion Seefeld, St. Anton am Arlberg, St. Moritz und Zermatt.

tourismuspresse.at
www.pressezone.at
www.pressezone.tv

Tarnkappen-Tool für Street-View-Bilder

Ein neues Tool soll ab sofort Personen, die für Street-View gefilmt werden, unsichtbar machen und den Hintergrund automatisch ersetzen. Dies das ehrgeizige Ziel von Forschern der University of California in San Diego.

Soeben hat ein Team um Serge Belognie und Arturo Flores ein entsprechendes System vorgestellt. Dieses erkennt Personen, die auf Fotos einer Strassenszene auftauchen, löscht sie und ersetzt den Hintergrund automatisch, wie Pressetext.ch am Freitag schreibt. Von dieser Technik könnte vor allem der Strassenansicht-Dienst Street-View von Google Maps profitieren.
Google stand in der Vergangenheit schon mehrfach aus Datenschutzgründen vor Gericht. Noch immer sind Kleidung, Form und Grösse des Körpers einer Person erkennbar. Eine Wiedererkennung in Verbindung mit derjeweiligen Adresse, an der die Person aufgenommen wurde, ist somit in den meisten Fällen mühelos. Hier könnte das System der kalifornischen Wissenschaftler Abhilfe leiste.
Eine komplette Entfernung aller Personen aus Street-View ist jedoch technisch sehr unwahrscheinlich. Denn zuerst muss ein Computer lernen, was Personen sind, wie Bastian Leibe von der rheinisch-westfälischen technischen Hochschule Aachen gegenüber Pressetext sagt. Auch einige weitere Probleme werden wohl noch behoben werden müssen, wie das Entstehen von skurrilen Szenen durch die Personen-Retusche. So beispielsweise herrenlose Hunde an der Leine, oder Fahrräder ohne Fahrer.
www.pressetext.ch

Axe: Weil kein Mädchen «Ey du» heisst

Axe hat in Deutschland eine neue Kampagne lanciert, die mit Slogans aus der Jugendsprache spielt. Zur Bewerbung der Mach-Wach-Produkte wird dabei die Vergesslichkeit der Jungs für weniger wichtige Details aufs Korn genommen.

Zu sehen ist die Kampagne auf Plakaten in Deutschland, in TV und Web. Die Werbung für den Axe-Effekt wurde gestaltet von BBH in London und Dokyo in Hamburg.
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