SSF: Bernard Thurnheer sucht «einen wie Beni»

Bernard Thurnheer sucht in einer Castingshow des Schweizer Sportfernsehens Sportmoderationstalente.

Er ist das Aushängeschild des Schweizer Fernsehens, Sportmoderationslegende und Benissimo-Moderator Beni Thurnheer. Nun wird er Kopf der siebenteiligen Casting-Show «Einer wie Beni» des Schweizer Sportfernsehen (SSF), in der er mit SSF-Programmleiterin Claudia Lässer Sportmoderationstalente sucht und testet. Ab Montag startet der Castingaufruf zur Show auf verschiedenen Medienkanälen, auf der Website Einerwiebeni.ch sowie auf Tele Züri, das Kooperationspartner der Show sein wird. Als Sendestart vorgesehen ist gemäss Mitteilung der 6. Februar 2011.
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Tages-Anzeiger beendet eigenständige Regionalberichterstattung

Der Tages-Anzeiger beendet im Zürcher Unter- und Oberland und in der Zürichsee-Region die eigenständige Regionalberichterstattung.

Die TA- Regionalredaktionen werden spätestens Ende Jahr geschlossen. Im Zürcher Unter- und Oberland, am linken und rechten Zürichseeufer erscheint der TA künfitg mit je einem umfangmässig reduzierten Split. Wie die Zeitung Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, liefern die Redaktionen der Landzeitungen Fotos und Texte. Eine TA-Miniredaktion mit 500 Stellenprozenten, aufgeteilt auf sieben Personen, fabriziert daraus in Zürich die Splits. Die Artikel in den Landzeitungen und im TA würden sich bestenfalls durch verschiedene Fotos und Titel unterscheiden, wird ein Betroffener im Sonntag zitiert.

Google mit erfolgreichem dritten Quartal

Google hat trotz gestiegener Kosten die Gewinnerwartungen übertroffen. Der US-Konzern gab am Donnerstag für das dritte Quartal nach Börsenschluss einen Nettogewinn von 2.17 Milliarden Dollar bekannt.

Dabei betrug der Gewinn je Aktie ohne Sonderposten 7.64 Dollar, während von Thomson Reuters befragte Analysten 6.69 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz lag mit 5.48 Milliarden Dollar höher als die erwarteten 5.27 Milliarden Dollar. Nachbörslich legten Google-Aktien etwa sechs Prozent zu. Investoren haben befürchtet, dass der Internet-Konzern auf der Suche nach neuen Wachstumsmärkten zu viel Geld für Projekte wie die Android-Software für Mobiltelefone oder Übernahmen ausgibt.

Gerüchte um Yahoo-Übernahme

Laut Gerüchten soll AOL gemeinsam mit Finanzinvestoren eine Übernahme von Yahoo erwägen. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die beiden Internetunternehmen im Werbemarkt gemeinsam besser gegen Google bestehen könnten.

AOL könnte bei einer potentiellen Übernahme Unterstützung vom Privat-Equity-Fonds Silver Lake Partners und weiteren Finanzinvestoren erhalten. Dies berichteten das Wall Street Journal und andere US-Medien gemäss NZZ. Eine Option wäre der vorherige Verkauf der 30-prozentigen Beteiligung vom chinesischen Online-Händler Alibaba, was bis zu 11 Milliarden einbringen könnte. Dies würde eine Übernahme des restlichen Unternehmens erleichtern.
Die Übernahmegerüchte um Yahoo haben die Aktienkurse beider Gesellschaften hochgetrieben.

Neue Redaktionsleiterin für Fritz+Fränzi

Ab dem 1. Dezember leitet Eveline von Arx die Redaktion des Elternmagazins Fritz+Fränzi, das im gleichnamigen Verlag von der Stiftung Elternsein 10 mal jährlich herausgegeben wird.

Eveline von Arx ist seit Juni 2008 bei der Blick-Gruppe als Jugendberaterin und Kolumnistin tätig. Davor war sie fünf Jahre lang Ressortleiterin im Dr.Sommer-Berater Team der Jugendzeitschrift Bravo in München. Dies schreibt der Verlag am Freitag in einer MItteilung. Neben ihrer Tätigkeit als Redaktionsleiterin bleibt von Arx Lehrbeauftragte für Pädagogik/Gesellschaftswissenschaften an der Universität Basel.
Bis zu ihrem Eintritt leitet interimistisch Leo Truninger die Redaktion, welche heute 200 Stellenprozente umfasst, verteilt auf drei Mitarbeitende. Laut Beatrice Gantner vom Verlag wird sie nun auf 250 Prozent aufgestockt.

Digitale Spiegel-Ausgabe bereits 15’000 Mal pro Woche verkauft

Die iPad- Anwendung des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel rentiert bereits im ersten Jahr.

Die digitale Ausgabe des Heftes auf dem Tablet Computer von Apple verkaufte sich bislang rund 15’000 Mal die Woche. Dies sagte Katharina Borchert, Geschäftsführerin von Spiegel Online, am Freitag bei den Münchner Medientagen. Dennoch müsse sich die Printbranche keine Sorgen machen. Denn das gedruckte Papier werde zwar zum Luxusgut, aber zu einem «das ich haben will», wie Dominik Wichmann, Chef des Süddeutsche Zeitung Magazins, an einer Diskussionsrunde sagte. Ein exzellentes Angebot find auch seine Finanzierung. Man müsse sich abkoppeln von den Kassandrarufen, dass alles nicht refinanzierbar sei, gerade für junge Journalisten werde die Zukunft spannend.

Weko genehmigt Verkauf von Sunrise an CVC

Die Wettbewerbskommission Weko hat nach einer vorläufigen Prüfung nichts einzuwenden gegen den Verkauf von Sunrise an die CVC. Es seien keine Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass der Deal die Verhältnisse im Schweizer Mobiltelefon-Markt strukturell verändern könnte.

Nach dem Verkauf von Sunrise an den luxemburgischen Finanzinvestor CVC Capital Partners Group gebe es im Mobilfunk-Markt weiterhin drei Anbieter. Eine gewisse Dynamik bleibe dabei im Wettbewerb erhalten. Dies schreib die Weko am Freitag in einer Mitteilung. Eine vertiefte Prüfung des Verkaufs sei deshalb nicht nötig, finden die Wettbewerbshüter.
CVC hatte Mitte September angekündigt, die Tochter der dänischen TDC-Gruppe für 3.3 Milliarden Franken zu kaufen. Die Dänen hatten Sunrise vor rund zehn Jahren erworben und seit Jahren einen Abnehmer für sie gesucht. Die Pläne, Sunrise an France Télécom zu verkaufen und mit deren Tochter Orange zu fusionieren, scheiterten im Frühsommer am Veto der Weko. Diese wollte damals ein Duopol mit Sunrise/Orange auf der einen und Swisscom auf der andern Seite verhindern.
Nun müssen noch die Eidgenössische Kommunikationskommission Comcom und das Bundesamt für Kommunikation Bakom ihren Segen geben, damit der Verkauf an die CVC zu Stande kommt, wie Sunrise am Freitag schrieb. Die Entscheide dürften bis Ende Oktober veröffentlicht werden. Die Comcom hatte den Deal bereits als positiv beurteilt.

Schweizerische und Österreichische Post wollen zusammenarbeiten

Die Schweizerische und die Österreichische Post gründen ein gemeinsames Unternehmen. Sie wollen damit ihre internationalen Aktivitäten im Bereich der adressierten Werbesendungen verstärken. Von den zuständigen Wettbewerbsbehörden muss die Transaktion aber noch genehmigt werden.

Am 15. Oktober haben die beiden Postgesellschaften den Vertrag über die Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Beteiligung der Österreichischen Post liegt bei 65 Prozent, die Schweizerische Post hält 35 Prozent am neuen Unternehmen. Gesteuert wird es gemeinsam von den beiden Muttergesellschaften, wie diese am Freitag mitteilten.
Die Postgesellschaften wollen sich mit der Zusammenarbeit bei der Produktion von Direktwerbesendungen in Zentraleuropa positionieren und Wachstumschancen in Osteuropa nutzen. Wie es in der Mitteilung der beiden Muttergesellschaften heisst, liege der Fokus dabei liege auf Beratung, Konzeption und Produktion von adressierten, individualisierten Werbesendungen. Synergiepotentiale könnten durch diesen Zusammenschluss erschlossen und der Strukturwandel nach dem Rezessionsjahr 2009 vorangetrieben werden.
Der Geschäftsführer von Prino Tec, Stephan Krauss, übernimmt die Leitung des neuen Unternehmens mit Hauptsitz in Schwandorf, Deutschland, zu dem Tochtergesellschaften in Tschechin, Polen, Russland, Frankreich und Schweden gehören. Die bestehenden Produktionsstandorte in Deutschland, Tschechien, Polen und Russland werden weitergeführt.

Audi vs. BMW: Der Wettkampf geht in die nächste Runde

Audi hat sich im neuen Werbespot als Sieger eines freundschaftlichen Wettkampfes gegen BMW positioniert. Der süffisante Unterton weckt im jedoch nicht gerade freundschaftliche Gefühle im Lager des Konkurrenten.

Als BMW-Fahrerin fühle sie sich provoziert, sagte die US-Automarkt-Analystin Rebecca Lindland gegenüber der Financial Times Deutschland. Die sehr aggressive Werbung sei ungewöhnlich. Aggressiv? Sehen Sie selbst.

Setzt man auf Verkaufszahlen, ist die Kampagne weniger aggressiv als vielmehr nicht ganz wahrheitsgetreu. Die VW-Tochter verkaufte zwischen Januar und September 2010 in den Vereinigten Staaten gut 73‘600 Autos, während BMW mit 157‘500 mehr als doppelt so viele Fahrzeuge absetzte.
Die Konkurrenten BMW und Audi messen sich jedoch nicht erst seit kurzem in dieser Form des Wettkampfes. Vergleichende Werbung von BMW kann durchaus ebenso ein provokatives Element enthalten:

Publicis näht Stoffplakate für Bernina

Mit Stoffplakaten will Bernina die Zürcherinnen zum Nähen animieren. Die aufgehängten Plakate mit dem bereits aufgedrucktem Schnittmuster können abgeschnitten und zu einem Kleid zusammengenäht werden.

Dafür muss das Plakat der Linie nach ausgeschnitten werden und mit einer Nähmaschine zusammengenäht werden – fertig ist das Kleid in der Grösse 36/38. Wenn das Stoffplakat abgeschnitten ist, macht das darunter liegende Papierplakat darauf aufmerksam, dass es bei Bernina an der Züspa gratis noch weitere Schnittmuster gibt. Die neue Kollektion findet sich ab sofort an gut assortierten Plakatständern in und rund um Zürich.
Verantwortlich bei Bernina Schweiz: Christina Ender (Marketing). Verantwortlich bei Publicis: Cyrill Wirz (Text), Thomas Berger (AD), Peter Rettinghausen (CD), Sabrina Elsässer (Beratung), Andreas Caruso (Produktion).
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Hellermeier gestaltete Tischset für Restaurants

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Gotthard-Durchschlag bewegt international die Medien

Am Freitag berichten rund dreihundert Medienvertreter aus Sedrun, wo am Nachmittag der Durchschlag am Gotthard-Basistunnel stattfindet. Allein für die SRG stehen hundert Personen im Einsatz.

Der Weltrekord Gotthard-Tunnel erregt gewaltiges Medieninteresse. Neben den hundert Personen der SRG werden sich ausserdem gegen 150 Journalisten in der Werkhalle in Sedrun einfinden, wo ein grosses Fest stattfindet. Dies sagte Rahel Probst, Medienverantwortliche bei der AlpTransit Gotthard, am Freitag der Nachrichtenagentur SDA. Die anderen Journalisten dürfen mit weiteren 150 geladenen Gästen in den Tunnel.
Aus der Schweiz stammen gemäss Probst mehr als die Hälfte der 300 Medienvertreter, die übrigen Reporter sind vor allem aus den angrenzenden europäischen Ländern angereist. Aber auch japanische Journalisten sowie ein Vertreter des arabischen Senders Al Jazeera sind für eine Berichterstattung des Gotthard-Durchschlags vor Ort.
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