Neuer CEO für Joint-Ventures von Publigroupe und Swisscom

Die gemeinsamen Tochtergesellschaften der Werbevermarkterin Publigroupe und des Telekomkonzerns Swisscom werden künftig von Edi Bähler geleitet. Bähler wird die Leitung von LTV Gelbe Seiten und Swisscom Directories/ Local.ch per 15. November übernehmen.

Der 49-jährige Edi Bähler leitete nach der Neustrukturierung von Swisscom ab 2008 den Bereich Customer Experience Design im Privatkundensegment. Gleichzeitig nahm Bähler Einsitz in den Verwaltungsräten der Joint-Venture-Gesellschaften von Publigroupe und Swisscom; dem Verwaltungsrat von Swisscom Directories stand er 2008 und 2009 als Präsident vor. Als CEO der gemeinsamen Führungsspitze der JV-Gesellschaften wird er seine Mandate als Swisscom-Vertreter in den Verwaltungsräten abgeben, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Eine seiner ersten Aufgaben werde es sein, die neue Geschäftsführung zusammenzusetzen.
Die drei aktuellen CEOs der Joint-Venture-Gesellschaften verlassen ihre Positionen. Sowohl Jean-Pascal Michel, der seit rund 30 Jahren für LTV Gelbe Seiten tätig ist und das Unternehmen seit 2008 als CEO führt als auch der CEO von Local.ch, Alfonso von Wunschheim, haben sich entschieden, ausserhalb der Joint-Venture-Gesellschaften neue Herausforderungen anzunehmen, wie es weiter heisst. Rainer Mühlberger, der CEO von Directories, prüfe ein neues Engagement im Rahmen des Joint Ventures.
Publigroupe und Swisscom hatten im Juli mitgeteilt, dass sie auf dem Gebiet der Verzeichnisse und Suchanwendungen enger zusammenarbeiten wollten und daher eine gemeinsame Führung ihrer darauf spezialisierten Tochtergesellschaften planten. Die Gesellschaften sind Joint-Ventures der beiden Unternehmen. Publigroupe besitzt 51 Prozent an Publi Direct/LTV Gelbe Seiten, während Swisscom die Mehrheit an Swisscom Directories hält.

Neukunden für die Agentur am Flughafen

Die Agentur am Flughafen hat einen neuen Passagier an Bord. Seit kurzem ist die HRS International Ltd mit Sitz in Zürich im Portfolio der Altenrheiner Werber.

Das international tätige Unternehmen hat seinen Schwerpunkt in der Standort- und Projektentwicklung sowie Finanzierung und Realisierung von Grossbauten. Die zur Unternehmensgruppe der HRS Real Estate AG gehörende Firma hat die Agentur am Flughafen mit der Gestaltung und Produktion einer Imagebroschüre beauftragt.

Advico Y&R: Freudentränen dank Zwiebel-Ringli von Zweifel

Advico Young & Rubicam hat für Zweifel eine Spezialanzeige realisiert. Diese macht auf den Relaunch der Onionrings aufmerksam.

Über 15 Jahre ist es her, seit die Onionrings von Zweifel zum letzten Mal in den Regalen standen – zu lang, fanden rund 12’000 Liebhaber der Zwiebel-Ringli. Sie taten sich in mehreren Facebook-Gruppen zusammen und forderten die Wiedereinführung des Snacks. Nun sind die Onionrings ab sofort zurück. Die Anzeige erscheint in 20 Minuten, Blick am Abend und weiteren Zeitungen.

Verantwortlich bei Zweifel Pomy-Chips: Christoph Ernst, Stefan Märki, Andrea Scherer. Verantwortlich bei Advico Y&R: Thomas Schöb (CD), Isabelle Hauser (AD), Martin Stulz (Text), Annik Weber (Grafik), Sandro Breu, Pascal Trütsch (Beratung).

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Wirz: Für die Mobiliar den Mobidog entwickelt

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Four entwickelt Geschäftsbericht für Weisse Arena Gruppe

Der neu gestaltete Geschäftsbericht für die Weisse Arena Gruppe wurde auch in diesem Jahr von der Zürcher Agentur Four gestaltet. Hierfür wurde das bereits in der Werbung für Laax eingesetzte Schlagwortkonzept umgesetzt.

Gewählt wurden Begriffe, bei denen ein Wortbestandteil «On» ist. «On» soll für die Dynamik, Zeitgemässheit und Innovationskraft des Unternehmens stehen. Unterstützt durch Bilder, werden Themen wie die Fertigstellung des Rocksresort, die Mission und die Verantwortung im Bereich Human Ressources auf jeweils einer Doppelseite emotional dargestellt und die weiterführenden Texte angeteast.

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Andreas Bärtsch, Britta Kaula, Britta Maier (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Four Werbeagentur: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli (CD), Sandra Genge, Daniel Gerber (Beratung), Sven Scheuermeier (DTP), Fotografie: Gaudenz Danuser, Bildbearbeitung: Sota AG.

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Zu guter Letzt: Google weiss es besser

Google ist so praktisch. Rasch etwas eintippen und schon hat es die Suchmaschine gefunden. Erfolgschancen bestehen sogar, wenn bei der Eingabe des Suchbegriffs etwas falsch läuft – sei es ein Tippfehler oder schlicht Unkenntnis. Diesen Nutzen kommuniziert Google mit einem witzigen Printsujet.

Ein kleiner Tippfehler und das «battleship» wird zum «battlesheep». Doch Google ist clever und merkt, dass der Nutzer vermutlich nicht nach einem Schaf, sondern nach einem Schiff sucht und schlägt den naheliegenderen Begriff gleich vor. Einfach praktisch und gut, schliesslich hat das arme Schaf nichts auf dem Schlachtfeld verloren! (Getreu übersetzen lässt sich das Ganze natürlich nicht. Denn mit dem «Schlachtschaf» geht nicht nur der Witz verloren, der Begriff macht auch noch Sinn!)

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Netzmedien: Neue Zeitschrift für den IT-Fachhandel lanciert

Am Montag ist zum ersten Mal die von den Netzmedien herausgegebene Zeitschrift IT-Markt erschienen, eine Infodrehscheibe für den Schweizer IT-Fachhandel. Zeitgleich mit dem gedruckten Monatsmagazin ist eine tagesaktuelle Website mit Newsmeldungen, Hintergrundberichten und einem täglichen Newsletter gestartet.

Die erste Ausgabe umfasst rund 80 Seiten, normal werden es 48 sein. Zielpublikum sind Mitarbeiter des Schweizer IT-Channels, neben den Herstellern und Anbietern von IT-Produkten und IT-Dienstleistungen speziell Unternehmen, die als Reseller, Value-Added-Reseller (VAR), System-Integratoren, Distributoren oder IT-Servicedienstleister im Schweizer Markt tätig sind.
Die eigenständige Redaktion steht unter der Leitung von Marc Landis, für den Anzeigenverkauf zeichnet Markus Stotz verantwortlich. Herausgegeben wird die neue Informationsplattform vom Schweizer Fachverlag Netzmedien, der auch das zweiwöchentliche Fachmagazin Netzwoche und das monatliche ICT Journal publiziert.

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Wemf: Deutlich mehr Inserate im September

Nach der Flaute vor einem Jahr nimmt die Schweizer Presse wieder mehr Geld mit Inseraten ein: Im September stiegen die Inserateeinnahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent auf 170,3 Millionen Franken. Besonders Stellenanzeigen und kommerzielle Anzeigen wurden mehr geschaltet.

Die Einnahmen aus Stellenanzeigen erhöhten sich um 15,2 Prozent auf 14,8 Millionen Franken, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Montag mitteilte. Mit kommerziellen/übrigen Anzeigen nahmen die Printmedien 136,3 Millionen Franken ein, was einer Zunahme um 7,8 Prozent entspricht. Prospektbeilagen wurden im Wert von 13,5 Millionen Franken geschaltet, dies sind 9,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Weniger üppig fielen die Einnahmen einzig bei den Liegenschaftsanzeigen aus (-3,4 Prozent auf 5,7 Millionen Franken).
Stark spürte die Sonntags- und Tagespresse den Aufschwung am Werbemarkt, sie setzte 11,9 beziehungsweise 7,5 Prozent mehr um. Die Publikumspresse legte um 10,2 Prozent zu, die Fach- (10,5 Prozent) und die Spezialpresse (7,9 Prozent) verzeichneten ebenfalls kräftige Zuwächse. Am wenigsten steigern konnte sich die regionale Wochenpresse mit +3,8 Prozent. Die Werbeumsätze der Finanz- und Wirtschaftspresse stagnierten.

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Weber Shandwick: Wick PR wird neuer Partner in Zürich

Die international tätige PR-Agentur Weber Shandwick geht eine Partnerschaft mit Wick PR in Zürich ein. Christian Wick soll als Senior Advisor die Präsenz und Visibilität von Weber Shandwick stärken und die Expansion des Agenturnetzwerks in Zürich und der Schweiz unterstützen.

Christian Wick ist eidg. dipl. Public Relations Berater mit über 20 Jahren Erfahrung im PR-Bereich, führt seit 2005 seine eigene PR-Agentur Wick PR. Zudem ist er CEO und Präsident der Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG). Als Executive Partner in verschiedenen Werbeagenturen leitete er die jeweiligen PR-Abteilungen und war auch als Experte für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und für das Schweizer Public Relations Institut (SPRI) tätig.
Die Kooperation mit Weber Shandwick ermögliche ihm und seinen Kunden den Zugriff auf einen immensen, weltweiten Wissenspool, so Christian Wick zur Kooperation. Gleichzeitig freue er sich auf die Zusammenarbeit mit dem Weber Shandwick Team, um gemeinsam mit ihnen internationale Kunden im Schweizer Markt zu betreuen.
Weber Shandwick und Wick PR arbeiten von ihren eigenen Büros in Genf und Zürich aus. Wick PR ist eine Weber Shandwick Affiliate Company.

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Bild: Christian Wick, Wick PR (links) und Nick Stravs, Weber Shandwick.

Lauterkeitskommission: Wann ist vergleichende Werbung erlaubt?

Grundsätzlich ist es erlaubt, in der Werbung Produkte und Dienstleistungen zu vergleichen. Die Angebote müssen aber vergleichbar und die Aussage darf weder unrichtig noch irreführend sein. Darauf weist die Lauterkeitskommission in aktuellen Fällen hin.

Ein Institut behauptete, sein «Lehrsystem sei das einzige umfassende im deutschsprachigen Raum und weltweit.» Zwar hatte die Schule das System selbst entwickelt, sie blieb aber den Beweis schuldig, inwiefern von einem «einzigen umfassenden Lehrsystem» gesprochen werden könne. Die Zweite Kammer der Schweizerischen Lauterkeitskommission, SLK, schrieb dazu: «Diese Art der Kommunikation ist unlauter, weil das Institut nicht das einzige sein wird, das weltweit diese Lehrleistung erbringen kann.»
Ebenfalls problematisch sei ein Vergleich, wenn in einer Werbeaussage behauptet werde «Die günstigste und schnellste Rechtsberatung, auch für Nichtmitglieder» zu sein. Entscheidend sei hier, ob der Durchschnittsadressat einen Vergleich betreffend Preis und Leistung vornehmen könne. Obschon beide Parteien diverse Angaben diesbezüglich machten, lasse sich insbesondere in Bezug auf die zeitliche Dauer kein Vergleich anstellen, was nötig wäre, um «günstigste» und «schnellste» Rechtsberatung feststellen zu können. Die Zweite Kammer habe deshalb die Firma aufgefordert, auf derartige Aussagen zu verzichten.

Weiterer Fall: Beschwerde abgewiesen
Anders beurteilte die Kommission hingegen den Fall eines Sprachinstitutes, welches in Inseraten «Schnelle Fortschritte garantiert!». Die Beschwerdeführerin bestritt, dass ein Lernfortschritt garantiert werden könne, da dieser auch vom Schüler abhänge. Die Lauterkeitskommission war anderer Meinung und hat die Beschwerde abgewiesen. Sie schrieb: «Es wird nicht ein konkreter Lernerfolg versprochen (z. B. Bestehen einer Prüfung), sondern ein unbestimmter Fortschritt, der sich nach dem subjektiven Empfinden des Teilnehmenden richtet.»

Bold für 1811: Die Bingokugeln rollen in den Endspurt

Die Berner Agentur Bold hat für die Swisscom Auskunft 1811 eine Promotion realisiert. Seit dem 19.Juli rollen auf 1811.ch jeden Abend um 18.11 Uhr die Bingokugeln. Nun geht die Website mit einem neuen Gesicht in den Endspurt.

Das herbstliche Gala-Sujet wird auf Plakaten, in Inseraten und Newsletters sowie für diverse Onlinemassnahmen eingesetzt. Zum Finale am 18.11.2010 gibt es stündliche Ziehungen sowie prominente Überraschungsgäste. In den drei Monaten hat die Website bereits über eine Viertelmillion Besucher angelockt. Rund 32’000 Personen haben sich registriert und bisher insgesamt mehr als 65’000 Mal aktiv Bingo gespielt.

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