Flowcube: Neue Website für Jet Set

Flowcube Communications hat für die Marke Jet Set die neue Website realisiert. Die Agentur zeichnet verantwortlich für das gesamte Projektmanagement inklusive Inhaltsstruktur und –konzepte sowie Redaktion der Website. Das Design wurde von Zeta Communication entwickelt.

Die Website soll das Produkt und die Kampagne von Jet Set in den Vordergrund stellen. Dabei wurde besonders auf die Visualisierung der aktuellen Kampagne fokussiert. Die traditionellen Produkte-Fotos wurden mit 3D-Aufnahmen ergänzt, die die Kollektion 360° Modus darstellen. Zudem wurden Making-of Bilder und Videos der aktuellen Kampagne integriert.
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Trari trara!, unsere Privaten sind da

Marco Hinni ist CEO der AWZ-Gruppe. Das mit 115 Jahren älteste, aber immer wieder jung agierende Unternehmen mit rund 1400 Mitarbeitenden engagiert sich gleichzeitig für die adressierte und die unadressierte Direktwerbung in der Schweiz. In Zukunft noch attraktiver: mit Swiss Mail, der privaten Post AG.

Es kommt Bewegung in den Schweizer Postmarkt. Seit diesem Sommer gibt es mit Swiss Mail – die private Post AG – eine wachsende Alternative zum gelben Riesen. Das Unternehmen ist aus der Swiss Mail Vertriebs AG hervorgegangen. Swiss Mail umfasst 12 Partner. Nachdem das Pionier¬unternehmen Quickmail AG und die AWZ-Gruppe im Frühling dieses Jahres eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen haben, werden nun die einzelnen Swiss-Mail-Partner in den weiteren Aufbau des adressierten Zustellnetzes einbezogen. «Dieser Zusammenschluss ist ein Meilenstein für die Geschichte der privaten Briefpost», ist Marco Hinni überzeugt. Der CEO der AWZ ist eines von drei Mitgliedern im Verwaltungsrat bzw. in der Geschäftsleitung der Swiss Mail und gleichzeitig Präsident des Koordinationsausschusses von Swissdirectmail (SDM). In diesem Verbund finden sich neben den zwölf Partnern von Swiss Mail zusätzlich die beiden Post-Töchter Direct Mail Company in Basel sowie Epsilon in Genf.
Seit diesem Sommer wird somit ein neues Kapitel in der Geschichte der über 100-jährigen Firma AWZ geschrieben. «Was uns im Moment speziell auszeichnet, ist der Einstieg in die adressierte Zustellung von Briefschaften über 50 Gramm», zeigt sich Hinni stolz über das neue Produktangebot. Hier sieht er für sein Unternehmen «ein sehr grosses Potenzial». Der Markt der Briefzustellung werde zwar von der Post als rückläufig dargestellt, insbesondere durch die elektronische Substitution. Für die AWZ bedeutet die verbleibende Menge aber immer noch ein sehr grosser Markt, der erst zu einem Viertel liberalisiert ist. In diesem Konkurrenzumfeld will der CEO deshalb seine Ressourcen in den nächsten Jahren klar fokussieren und ausbauen. «Unsere Planung basiert auf der Annahme, dass in den nächsten vier Jahren die Liberalisierung bei 50 Gramm innehält und nicht weiter nach unten kommt.»
Die grosse Stärke der AWZ ist, dass sie als Generalunternehmen funktioniert. «Wir können unseren Kunden die gesamte Klaviatur der Dienstleistungen anbieten, die im Dialogmarketing gefragt sind», erklärt Hinni. Mit Verkaufsbüros in Bern, Baar, Basel und Lugano, drei Vertragungsdepots und über 1400 Mitarbeitenden in der Gruppe bietet die AWZ zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Agentur für Direktwerbung (ADZ) die ganze Kette der Dienstleistungen – von der Adressenbewirtschaftung über die Konfektionierung der Mailings bis zur Zustellung.
In der Zustellung von adressierten Briefsendungen kann der AWZ-Partner Quickmail in der Ostschweiz rund 10 Prozent der Schweizerischen Haushalte abdecken. Über die AWZ-Gruppe kommt bis Ende dieses Jahres noch einmal eine Abdeckung von 20 Prozent dazu. In der übrigen Schweiz gehört es zu den Aufgaben von Hinni, dass mit der Umsetzung innerhalb von Swiss Mail die Dichte in Zukunft noch besser wird. Bis spätestens 2012 will der private Konkurrent 63 Prozent aller Schweizer Haushalte erreichen.
Die Logistik von Swiss Mail lässt sich nicht vergleichen mit der gelben Post. «Wir sehen uns auch nicht als unmittelbaren Wettbewerber», erklärt Hinni. Swiss Mail sieht sich als Dienstleistungsergänzer. «Wir wollen das Dialogmarketing weiter ausbauen und dem Kunden einen noch besseren Response ermöglichen. Das ist die Hauptzielsetzung.»
Klare Ziele waren auch schon früher prägend in den Arbeiten von Marco Hinni. Eingestiegen in die Berufswelt ist er mit einer kaufmännischen Ausbildung. Er hat in verschiedenen Branchen gearbeitet, im Dienstleistungs- und im Konsumgüterbereich. Schon in jungen Jahren wollte er eine erste Weiterbildung absolvieren und liess sich zum Kaufmann HKG diplomieren, was heute eine höhere Fachschule ist. Rund zehn Jahre wirkte er anschliessend als kaufmännischer Leiter bei einem Konsumgüterproduzenten, dann sieben Jahre bei einem anderen Hersteller, dazwischen kurze Zeit in der IT-Beratung. In dieser Zeit des Wechsels überlegte er sich, was seine persönlichen Ziele sind, und ist zum Schluss gekommen, dass er sich in Zukunft vom stellvertretenden Geschäftsführer in einem KMU zum Verantwortlichen für die Gesamtleitung empfehlen will. «Ich habe analysiert, was mir dazu noch fehlte, und deshalb die Marketingleiterausbildung nachgeholt.» Das brachte Hinni nach dem Abschluss in eine sehr gute Ausgangsposition, als er im Frühling 2004 die Ausschreibung der AWZ gesehen hatte. Hier konnte er zwei Ziele auf einmal erreichen: Die angestrebte Gesamtleitung realisieren und gleichzeitig das aktuell erworbene Marketingwissen in eine Firma einbringen, die auf Dialogmarketing spezialisiert ist.
Ganz wichtig war ihm die Bedeutung der Unternehmenskultur in einer Firma. «Bei der AWZ durfte ich mit Genugtuung feststellen, dass dieser Grad sehr hoch ist.» Seither versucht Hinni mit seinem Mitwirken, den hohen Wert der Unternehmenskultur weiter sicherzustellen. Die Anfänge des Unternehmens mit einer «Schreibstube für Arbeitslose» ist ihm eine Verpflichtung. «Der soziale Gedanke ist nach wie vor stark.» In diesem Bereich sieht Hinni für die Führungsverantwortlichen der AWZ ein interessantes Spannungsfeld. «Wir bekennen uns in unserem Leitbild zu betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Wir wollen so viel Cashflow erwirtschaften, der erlaubt, unsere Investitionen selber zu finanzieren. Zum anderen wollen wir aus diesem Cashflow dem Verein für Arbeitsbeschaffung, der 100-prozentige Aktionärin ist, Dividenden abliefern. Diese sollen es dem Verein ermöglichen, seine gemeinnützigen Projekte zu finanzieren.»
Unterstützt wird eine Vielzahl von Projekten, zum Beispiel Arbeitsplattform.ch, Arbeit statt Fürsorge (ASF), Kompetenzzentrum Arbeit (KA) der Stadt Bern, Migros-Restaurant Bern-Westside und, nach Ablauf der Pilotphase, das Projekt «inizio». Der Ursprung von «inizio» geht auf Nationalrat Otto Ineichen zurück. Jugendlichen mit schwachen schulischen Leistungen und auffälligem Sozialverhalten werden Lehrstellen vermittelt. Zudem werden sie und die Lehrbetriebe bis zum Abschluss begleitet.
Beim Rückblick auf seine bisher sechs Jahre bei der AWZ will Hinni feststellen, dass er ein Unternehmen operativ weiterführen durfte, das bereits bei seiner Übernahme im Frühling 2005 äusserst erfolgreich war. «Geprägt von einem Vorgänger, der 22 Jahre die Geschicke nicht nur der AWZ, sondern der ganzen Branche geprägt hat.» Seither ist es dem Team der Führungsverantwortlichen gelungen, dies weiterzuführen und zu konsolidieren. «Jetzt, wo sich die Teilmärkte doch sehr stark verändern, können wir uns immer wieder auf die Veränderungen so einstellen – jüngst mit der Kooperation mit der Quickmail –, dass wir mit einer angepassten Ausrichtung verlorene Marktanteile in einem anderen Bereich kompensieren können.» Das sei nur möglich im Team und nie die Leistung eines einzelnen. Das Führungsteam bei der AWZ sei schon länger konstant. Und die Genugtuung dieses Kaders? «Es ist uns gelungen, die Grundwerte, die ein Unternehmen ausmachen, nicht nur auf das Papier zu bringen, sondern sie zu leben, aber auch dauernd zu hinterfragen. Damit haben wir die Gewissheit: Was wir miteinander geschaffen haben, ist von einer gewissen Beständigkeit, trotz Modeströmungen.» Keine Selbstverständlichkeit für ein Unternehmen, das sich vom Couvert-Anschreiben bis zu den Möglichkeiten des Web 3.0 entwickeln musste. Andreas Panzeri
Geringe Streuverluste und optimale Kontaktchancen sind gute Gründe dafür, dass rund ein Viertel aller Werbeausgaben in das Direktmarketing fliessen. Mit Verkaufsbüros in Bern, Baar (Zweigniederlassung Zürich), Basel und Lugano sowie drei Vertragungsdepots zählt die AWZ AG zu den führenden Dienstleistern in dieser Disziplin. Zum Angebot gehören Adress-Datenbanken mit 5,6 Millionen Privatadressen, 455’000 Geschäftsadressen und 450’000 E-Mail-Privatadressen und SMS-Mobilenummern. Die AWZ AG ist berechtigt, das Datenschutz-Gütesiegel «GoodPriv@cy» zu führen. Sie verpflichtet sich, Datenschutz und Datensicherheit dauernd zu hinterfragen und Massnahmen zur Verbesserung regelmässig zu prüfen. Der individuelle Vertragungs-Service bedient rund 2,2 Millionen Schweizer Briefkästen ohne Stopp-Kleber mit unadressierter Werbung. Zum Service gehören auch IT-Dienstleistungen sowie die Mailing-Produktion mit eigenem Lettershop und Fulfillment.

Die AWZ Bern wurde 1895 als «Schreibstube für Arbeitslose» gegründet. Hinter dieser Idee stand der Verein für Arbeitsbeschaffung (VFA) Bern, der sich mit verschiedenen sozial ausgerichteten Projekten gegen die Arbeitslosigkeit engagierte. Als Betriebszweig des VFA entwickelte sich die AWZ AG im Verlauf der Jahre von der reinen Schreibstube zur Anbieterin von individuellen Dienstleistungen im Adressen- und Vertragungsgeschäft. Heute ist die Pionierin für adressierte und unadressierte Direktwerbung noch immer eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Vereins für Arbeitsbeschaffung. Das Unternehmen wird aber nach modernen betriebswirtschaftlichen Kriterien geführt. Mit der dem VFA zur Verfügung gestellten Dividende werden gemeinnützige Projekte unterstützt.

Fusion von Himmelblau und Multimediafabrik

Die Burgdorfer Werbeagentur Himmelblau und die Münchringer Multimediafabrik schliessen sich zur Agentur Himmelblau zusammen. Das neue Team besteht aus neun Köpfen und hat seinen Sitz neu in Burgdorf.

Inhaber und geschäftsführende Partner der Agentur Himmelblau sind zu gleichen Teilen der Gründer und Inhaber der bisherigen Werbeagentur Himmelblau, Patrick Schiess und der Gründer und Inhaber der bisherigen Mutlimediafabrik, Dave Mürner. Mit dem Zusammenschluss bündelt die Agentu Himmelblau rund 20 Jahre Erfahrungen in der Beratung, Konzeption und Umsetzung kreativer Lösungen in den Bereichen Kommunikation, Werbung, Gestaltung, Katalogpromotion und umfassende Internetlösungen, so die Agentur in einer Mitteilung. Den Kunden stehen neu alle Leistungen einer Full-Service-Agentur unter einem Dach zur Verfügung.

Facebook: Benutzerdaten an Werbefirmen weitergegeben

Facebook kommt wegen dem Umgang mit sensiblen Benutzerdaten nicht aus der Kritik. Das Onlinenetzwerk bestätigte am Montag, dass eine Reihe von Anwendungen bei Facebook unerlaubt Kennnummern von Benutzern auslesen und diese an Werbefirmen oder Datenhändler weitergeben.

Einem Bericht der Internetausgabe des Wall Street Journals zufolge gibt jede der zehn beliebtesten Facebook-Anwendungen Nutzerdaten an externe Firmen weiter. Demnach lesen die Anwendungen nicht nur Informationen einzelner Nutzer selbst, sondern teils auch von deren Freunden aus. Facebook kündigte an, die Weitergabe der Nutzer-Kennnummer, die der technischen Zuordnung von Information zu einem Facebook-Profil dient, «dramatisch eingrenzen» zu wollen. Die bisherige Weitergabe der Nutzer-Kennnummern ermögliche jedoch keinen Zugriff auf private Daten der Facebook-Nutzer. Nach Ansicht von Facebook-Programmierer Mike Vernal sind die Medienberichte über das Leck zudem «überzogen». «Die Entwickler haben die Weitergabe der Daten nicht beabsichtigt», schrieb er auf der Internetseite des Unternehmens. Schuld daran seien vielmehr falsche Einstellungen in Internet-Browsern.

JvM/Limmat: Der neuen Handelszeitung auf die Spur gekommen

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Presserat: Kein generelles Rückzugsrecht für Informanten

Wer sich an ein Medium wendet und dabei Vertrauliches preisgibt, hat kein generelles Recht, diese Informationen zurückzuziehen und eine Veröffentlichung zu verbieten. Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde eines Elternpaares gegen den Tagesanzeiger deshalb abgewiesen.

Die Zeitung hatte Ende März über den jahrelangen Kampf der Eltern mit einer Versicherung im Zusammenhang mit einer Hausgeburt berichtet. Die Tochter des Paares ist wegen der Fehler einer Hebamme lebenslang schwer behindert, wie es in der am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Presserates heisst.
Die Eltern hatten dem Tagi-Reporter den grossen Teil der Informationen geliefert. Sie zogen die Informationen dann aber zurück und untersagten der Zeitung die Publikation. Der Tages-Anzeiger entschied aber, in anonymisierter Form über den Fall zu berichten, weil er von öffentlicher Relevanz sei.

Unfaire Behandlung geltend gemacht
Die Eltern wandten sich daraufhin an den Presserat. Sie seien von der Zeitung unfair behandelt und in ihrer Privatsphäre verletzt worden, machten sie geltend. Der Reporter habe unlauter recherchiert. Der Tages-Anzeiger hielt dagegen, dass die Eltern sich aus freien Stücken gemeldet hätten. Der Reporter habe korrekt und im Einvernehmen mit dem Paar recherchiert. Ein generelles und unbefristetes Recht, Informationen zurückzuziehen, gebe es nicht. Dieser Position schloss sich der Presserat an.
Die Informanten hätten mit dem Gang zur Zeitung den entscheidenden Schritt Richtung Öffentlichkeit getan, hielt er fest. Die Zeitung habe weder das Fairnessprinzip verletzt noch die Privatsphäre des Elternpaares. Der Reporter habe korrekt recherchiert. Ein Streitfall dieser Art lag dem Presserat bisher noch nie vor.

Zu guter Letzt: Mach es, aber mach es richtig!

Wie oft heisst es, Unternehmen müssten ihre Internetpräsenz mit einem Webfilmchen aufwerten. Schliesslich schauen sich Nutzer so gerne Bewegtinhalte an. Zeit, mit diesem Märchen aufzuräumen!

Generell sind Web-Videos eine tolle Sache, eröffnen sich durch sie schliesslich viele Möglichkeiten. Aber: Erfolg und Misserfolg liegen nahe beieinander. Den Machern muss es nämlich gelingen, die Nutzer in den ersten Sekunden für sich zu gewinnen. Ansonsten sind diese ganz schnell wo anders, wie die Onlinevideospezialisten von Visible Measures aufzeigen. Wird ein Beitrag als uninteressant bewertet, zappt schon nach nur zehn Sekunden ein Fünftel der Zuschauer weg. Nach einer halben Minute haben sich bereits ein Drittel, nach einer Minute über 44 Prozent der Betrachter verabschiedet. Es gilt folglich, in die ersten paar Sekunden zu investieren. Ein spektakulärer Einstieg hilft. Danach die Fakten Schlag auf Schlag, so kommt Langeweile erst gar nicht auf. Schaden kann es ausserdem nicht, sich zu überlegen, wann punkto Länge die Schmerzgrenze erreicht ist.

Eventagentur.ch überzeugt Jacobs Foundation

Die Eventagentur.ch (EAG) plant und realisiert die zweite Award Verleihung der Jacobs Foundation. Die Agentur konnte sich mit ihren Ideen zur Umsetzung und Eventkommunikation in einer Konkurrenzpräsentation durchsetzen.

Der Klaus J. Jacobs Forschungspreis und der Klaus J. Jacobs Praxispreis sind zusammen mit 1,2 Millionen dotiert. Mit den Awards würdigt und fördert die Jacobs Foundation herausragende Leistungen in der Kinder- und Jugendentwicklung. Die diesjährige Award-Verleihung steht unter dem Patronat von Bundespräsidentin Doris Leuthard und findet am 3. Dezember 2010 in der Universität Zürich statt. An Anlass nehmen 300 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teil.

Verantwortlich bei Jacobs Foundation: Martin A. Senn (Head of Communication) Gelgia Fetz (Program Officer Research), Alexandra Delvenakiotis (Communication Officer), Bettina Buomberger (Communication Assistant). Verantwortlich EAG: Elmar Schäfer (Managing Director), Conrad Eigenmann (Beratung/Projektleiter). Technische Planung: Lüscher&Hirschmüller, Hubert Lüscher.

Presserat: Blick hat Privatsphäre verletzt

Der Presserat hat eine Beschwerde gegen den Blick teilweise gutgeheissen. Die Zeitung outete einen Fussballer, der im Zusammenhang mit dem Wettskandal in Untersuchungshaft war. Die Informationen stammten laut Blick von der Facebook-Seite des Betroffenen. Den Vorwurf der unlauteren Recherche wies der Presserat ab, er kritisierte hingegen, dass der Blick mit der Veröffentlichung eines Bildes die Privatsphäre verletzte.

Mit der Schlagzeile «Er war der Schweizer Filialleiter der Wettmafia» berichtete das Boulevardblatt im Februar 2010 über einen Nachwuchsfussballer. Dieser protestierte gegen die Verletzung seiner Privatsphäre sowie gegen die verdeckte Recherche der Autoren des Berichts. Der Blick habe sich unberechtigt Zugang zu seiner Facebook-Seite beschafft und dort sowohl ein Bild als Informationen übernommen und veröffentlicht.
Ob die Zeitung tatsächlich dank verdeckten Facebook-Freundschaftsanfragen an die Informationen gelangte, ist für den Presserat laut seinem Entscheid nicht belegt. Verletzt sieht er hingegen die Privatsphäre. Nebst einem bloss rudimentär verfremdeten Gesichtsporträt (einzig die Augenpartie ist mit einem schmalen Streifen abgedeckt) enthalte der Artikel zu viele Angaben über den Protagonisten, die ihn insgesamt über sein engeres soziales Umfeld hinaus erkennbar machten. Die Kommunikation in einem sozialen Netzwerk wie Facebook – selbst wenn sie zum Teil öffentlich einsehbar ist – diene in der Regel dem Austausch von Bildern und Informationen unter Privaten und weniger der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Allein wegen der Facebook-Einträge sei deshalb nicht zu vermuten, dass der Betroffene seine Verwicklung in den Fussball-Wettskandal der Öffentlichkeit via Blick habe kundtun wollen. Zumal er der Redaktion vor der Veröffentlichung durch seinen Anwalt ausrichten liess, er wolle weder seinen Namen genannt haben noch sein Bild veröffentlicht sehen.

Ein Jahr Satireboulevard von Seite3.ch

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Handelszeitung erscheint ab sofort in neuer Form

In den vergangenen Wochen wurde die Redaktion der Handelszeitung neu aufgestellt. Nun erscheint die Schweizer Wirtschaftszeitung in neuer Form mit überarbeitetem ersten und zweiten Bund.

Im ersten Bund der Zeitung finden sich neben Unternehmensgeschichten und Managementthemen jede Woche Schwerpunkte zu Wirtschaftsfragen. Auf den Meinungsseiten analysieren Schweizer Topökonomen und international renommierte Essayisten wie der «Crash-Prophet» Nouriel Roubini oder Nobelpreisträger Joseph Stiglitz das globale Geschehen. Ausserdem wird in doppelseitigen Interviews der kontroversen Diskussion mit Unternehmern, Topmanagern und Politikern künftig mehr Platz eingeräumt. Der ebenfalls überarbeitete zweite Bund widmet sich der Finanzbranche. An eine Berichterstattung über Banken und Versicherungen schliesst sich der neu konzipierte Investment-Teil an.
Mit Beat Balzli (Bild) steht die Handelszeitung, die im kommenden Jahr ihren 150. Geburtstag feiert, zudem unter neuer redaktioneller Leitung. Zudem wurden Stefan Eiselin und Pascal Ihle in die Chefredaktion berufen. Den Posten des Chefökonomen hat Armin Müller übernommen. Des weiteren sind Benita Vogel, Judith Wittwer und Claude Baumann neu zur Redaktion gestossen.

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Ausschreibung des Zürcher Journalistenpreises 2011

Im nächsten Frühling wird der Zürcher Journalistenpreis zum 31. Mal verliehen. Beiträge nimmt die Stiftung bis zum 15. Januar 2011 entgegen.

Eingereicht werden können Arbeiten in vier Kategorien: Beiträge in Zeitungen (Zeitungs-Preis), Beiträge in Zeitschriften oder Magazinen (Zeitschriften-Preis), Beiträge von Medienschaffenden, die das 30. Altersjahr noch nicht vollendet haben (Nachwuchs-Preis) sowie Gesamtwerke (Nomination durch Jury oder Stiftungsrat). Jeder dieser Preise ist mit 10’000 Franken dotiert. Das Bewerbungsprozedere ist auf der Website des Zürcher Journalistenpreises beschrieben.

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