A-words.ch mit zwei neuen Partnerschaften

A-words.ch Text & Design hat das ausgeschriebene Mandat des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau erhalten. Die Winterthurer Kommunikationsagentur betreut seit dem 20. September 2010 die Bereiche Marketing, Kommunikation, PR sowie Fundraising. Zudem gestaltet sie für das Schweizerische Institut für Glas am Bau (Sigab) neue Merkblätter und Dokumentationen.

Um seine Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und die Institution in der Bildungslandschaft sowie im kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld weiter zu vernetzen, hat sich die Leitung des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau entschieden, die Aufgaben in den Bereichen PR, Fundraising, Marketing und Kommunikation, die bisher von verschiedenen Mitarbeitenden wahrgenommen wurden, neu zu bündeln und auszuschreiben.
Das Sigab möchte in den kommenden Jahren seine Produkt- und Dienstleistungsdokumentationen sowie verschiedene Merkblätter neu auflegen und hat A-words.ch in einer ersten Phase mit der konzeptionellen Arbeit betraut. Inzwischen wurde das erste Merkblatt sowie die rund 40-seitige Dokumentation «Brandschutzverglasung» erarbeitet.

A-words.ch Text und Design wurde 2008 gegründet und ist seit 1. Januar 2010 im Handelsregister eingetragen. Die inhabergeführte Agentur ist auf Unternehmenskommunikation, Fach- und Werbetexte sowie Grafikdesign spezialisiert. Verantwortlich zeichnen André Kesper (PR, Marketingstrategie, Konzept, Text) und Eva Wegelin Kesper (Gestalterisches Konzept, Grafikdesign, Fotografie).

Supino: «Etwas mehr Gelassenheit ist angebracht»

Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino hat einen Artikel über Qualität in der Schweizer Presselandschaft verfasst. Die Sorge über den Untergang des Schweizer Qualitätsjournalismus sei unbegründet, schreibt der Verleger in der aktuellen Ausgabe des Magazins.

Die Medienwelt sei im Umbruch, meint der Vizepräsident des Verbands Schweizer Presse im Artikel. Das schaffe neue Möglichkeiten, wecke jedoch auch Ängste. Befürchtungen, die Schweizer Presse könne ihre Rolle in der direkten Demokratie nicht mehr erfüllen oder es gäbe in der Schweiz eine Medienkrise, hätten mit der Realität aber wenig zu tun. Nie sei das Angebot an Informationen so vielfältig und breit gewesen wie heute.
Bezug nimmt Supino vor allem auf das kürzlich publizierte Jahrbuch «Qualität der Medien» des Zürcher Soziologen Kurt Imhof und seines Teams vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich (fög). Imhof beklagt darin den «Vormarsch qualitätsschwacher Medien» wie Gratiszeitungen und Online-Nachrichtenseiten und zeigt eine schrumpfende Vielfalt sowie eine Boulevardisierung der Medienarena auf.

Online bietet Chancen
Die Vorwürfe Imhofs, Onlinemedien führten dazu, dass längerfristige Zusammenhänge kaum mehr reflektiert würden, seien überzogen. «Online ist ein Medium, das wie kein zweites die Möglichkeit der Vertiefung und Einordnung bietet.» Anders als eine Tageszeitung könne es Ereignisse fortlaufend einbetten, Dossiers nachführen und Links zu weiteren Informationen bereitstellen. «Das Internet schenkt uns allen ein langes Gedächtnis.»
Auch für die Journalisten biete das Internet bei der Recherche enorme Vorteile, was sowohl der Qualität der Medien wie auch dem staatsbürgerlichen Wissen der Nutzer zugute komme. Online-Newssites seien zudem «keineswegs Plattformen für geistig Minderbemittelte». Der durchschnittliche Nutzer eines Nachrichtenportals sei gemäss Studien gebildeter als ein durchschnittlicher Leser entsprechender Zeitungen.

Plädoyer für Gratiszeitungen
Supino hält die These, Gratiszeitungen würden der klassischen Tageszeitung Inserate wegnehmen und mehr Leser würden durch sie auf eine Bezahlzeitung verzichten, für falsch. Tageszeitungen würden unabhängig von der Existenz der Pendlerzeitungen an Auflage verlieren. In Deutschland beispielsweise, wo es keine Pendlerzeitung gibt, gingen die Auflagen der Tageszeitungen mehr zurück als hierzulande. Pendlerzeitungen könnten zudem die Gattung Tageszeitung stärken. Der Wettbewerb beflügle die Qualität. Bezahlte Zeitungen seien so gezwungen, ihren Lesern zusätzliche Vertiefung zu bieten. Auch könnten Gratiszeitungen helfen, Produktions- und Logistikkosten zu senken.
Bezahlte Tageszeitungen hätten schon in der Vergangenheit Mühe gehabt, junge Leser anzusprechen. Gerade dies sei aber den Pendlerzeitungen «in hohem Masse» gelungen. Ebenso würden sie von der ausländischen Bevölkerung gelesen, hätten also eine integrative Wirkung. Man möge einwenden, dass politische und wirtschaftliche Themen nicht sehr vertieft abgehandelt werden. Es sei aber abwegig, deswegen die «Elimination der Gratiskultur» zu fordern. «Wenn es 20 Minuten nicht gäbe, würden diese Leser kaum eine Tageszeitung abonnieren.»
Es möge sein, dass in einzelnen Medien die Themen und Darstellungsformen, die Kurt Imhof und sein Team als politisch-gesellschaftlich relevant betrachten, wenig vorkämen. Für die Gesellschaft entscheidend sei jedoch, ob das Angebot insgesamt genüge, damit die Medien ihre Forums-, Kontroll- und Integrationsfunktion erfüllten.

Qualitätssicherung durch investigativen Journalismus
Gefahr drohe der Vielfalt und Glaubwürdigkeit des Journalismus weniger von den neuen Medien. Der öffentliche Diskurs gerate zunehmend unter den Einfluss der PR-Industrie. In diesem Hinblick sei es von grosser Bedeutung, den investigativen Journalismus zu stärken. Qualitätsmedien könnten sich durch unabhängige Rechercheleistungen abheben. Dafür brauche es jedoch wirtschaftlich starke Medienhäuser. Nur eine ausreichende Profitabilität schaffe verlegerische Unabhängigkeit.
Für Verleger stelle sich denn auch die Frage, wie Qualität gesichert werden könne. «So trivial es klingen mag: Die Basis bilden gute Journalistinnen und Journalisten. Voraussetzungen, um sie zu gewinnen, sind attraktive Medien, anständige Arbeitsbedingungen und Redaktionen, die mit angemessenen Ressourcen ausgestattet sind.»

Zu guter Letzt: Skurrile Saturn-Welt

So sieht die «Sternhagel günstig»-Welt des deutschen Elektronikhändlers Saturn aus: Alice Cooper ist mit ein paar Aliens in seiner Weltraumbar. Da taucht plötzlich Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz auf und lässt mit einer Horde kreischender Fans den Altrocker ziemlich alt aussehen…


Seit gut einem Jahr ist Alice Cooper als Barkeeper für Saturn im Einsatz (siehe Spots unten). Zumeist ist Cooper der Held. Ziemlich schlecht schneidet der Altrocker aber beim neusten Spot mit Bill Kaulitz ab, denn mit der kreischenden Tokio-Hotel-Fangemeinde können die Fans von Cooper einfach nicht mithalten. Und für einmal hat nicht Cooper das letzte Wort, sondern Bill: «Alles eine Frage der Technik». Skurril und weitgehend sinnfrei.

(Realisiert wurden die Spots von Scholz & Friends.)

USA: Fernsehsender wollen nicht ins Google TV

Gerade aus den Startlöchern, wird Googles ambitioniertes Projekt Google TV nun heftig ausgebremst. Die amerikanischen TV-Sender ABC, CBS und NBC wollen ihr Fernsehprogramm für die neue Plattform blockieren.

Wie das Wall Street Journal berichtet, befürchten die US-Sender, dass Google kein befriedigendes Geschäftsmodell vorlegen kann und die Sendungen unter dem übrigen Content untergehen könnten. In den vergangenen Monaten hatten viele grosse Medienhäuser, darunter HBO und Turner Broadcast, ihre Filme und Websites an die neue Plattform Google TV angepasst. Doch nun wird der Hahn für den Bilderfluss von wichtigen Medienpartnern abgedreht. Populäre US-Serien wie «CSI:Crime Scene Investigation» oder «The Office» werden damit in voller Länge auf den neuen Fernsehern «powered by Google» nicht zu sehen sein.
Manager von Disney hätten der Zeitung zufolge Google zudem aufgefordert, bei der Suche nach Disney-Inhalten aus den Ergebnissen Treffer von Piratenseiten herauszufiltern. Man habe sich aber unbefriedigt gezeigt mit Googles Antwort, berichtet das WSJ unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. In Kooperation mit Sony und Logitech will der Suchmaschinenkonzern Webinhalte und TV-Programme über eine gemeinsam Plattform in die Wohnzimmer bringen. Über Googles Browser Chrome soll der Fernseher eine Plattform für alle Inhalte bieten.

Ungarischer Fotograf gewinnt Ringier Photo Award 2010

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Noise: Für 3M nach kreativen Talenten gesucht

Im Sommer suchte die Zürcher Werbeagentur Noise für ihren Kunden Scotch® 3M mit einem Collagen-Wettbewerb nach kreativen Jungtalenten aus Grafik-, Design- und Kunstschulen. Jetzt wollen die Agentur und das Technologieunternehmen wissen, wie fantasievoll die gesamte Schweizer Bevölkerung ist.

Unter dem Wettbewerbsmotto «Heute schon gescotcht?» konnten die Teilnehmer mit Schneiden, Kleben, Malen, Zeichnen und Basteln ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die 20 besten aller eingereichten Arbeiten wurden fotografiert und auf die Microsite Scotchandart.ch gestellt. Am 27. August 2010 kürte eine Jury im Zürcher Lokal Exil die beste Arbeit aus den 20 Finalisten mit 5‘000 Franken.
Nun ist am 1. Oktober ein zweiter Wettbewerb gestartet, diesmal ein Publikums-Wettbewerb. Denn jetzt soll die gesamte Schweizer Bevölkerung zeigen wie kreativ sie ist, so die Agentur. Mit einer crossmedialen Strategie – Anzeigen, Banner, Publireportagen, Medienpartnerschaften und einer Zusammenarbeit mit über 30 Papeterien Schweiz-weit – soll eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen und motiviert werden, mitzumachen und monatlich bis Ende Februar einen Preis in der passenden Kategorie (Kids, Jugendliche, Erwachsene) zu gewinnen.
Anfangs November werden die eingereichten Werke laufend auf der Microsite veröffentlicht. Pro Kategorie werden die Plätze 1 bis 3 via Online-Rating bestimmt. Zudem wird monatlich von 3M die kreativste Collage mit einem Feriengutschein belohnt.
Verantwortlich bei 3M: Priska Engelbogen (Kommunikationsverantwortliche), Paola Fabbian (Marketingverantwortliche), Stefan Marte (Product Manager). Verantwortlich bei Noise: Patrik Leuenberger (Projektleitung), Tanja Thurnherr (Beratung), Claudio Knechtle (Text), Frédéric Keller (Art Direction), Roman Kessler (Grafik), Stefan Huissel (Web).
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Auto Zürich» fährt mit Notch Interactive in die Zukunft

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Renzen Communications lanciert Imagekampagne für World of Games

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Sexistische und rassistische Werbung: Stadtrat Bern sagt ja zu Zensurkriterien

Die Zulassung von problematischen Werbeplakaten mit möglicherweise sexistischen und rassistischen Botschaften soll detaillierter geregelt werden. Dazu hat der Berner Stadtrat am Donnerstag einen Vorstoss mit 37 zu 30 Stimmen überwiesen.

Die GB/JA!-Fraktion verlangte in ihrer Motion detaillierte Kriterien gegen sexistische und rassistische Plakatwerbung. Die Fraktion forderte ausserdem eine Kommission zur Beurteilung von Plakatinhalten. Damit soll eingeschritten werden, wenn die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden.
Aus den bürgerlichen Reihen wurde der Vorstoss als einer freien und offenen Gesellschaft unwürdig und absolut unnötig befunden. Es gab sogar Verweise auf die einschlägige Praxis der früheren Stalinisten, Nationalsozialisten und Kommunisten. Der gesunde Menschenverstand reiche zur Beurteilung aus, alles andere sei Bevormundung, Zensur und Regulationswut.
Sprecherinnen der Ratslinken verwahrten sich dagegen, die Forderung ins Lächerliche zu ziehen. Werbung müsse einen klaren Bezug zum Produkt haben. Zulässig sei etwa, wenn Frauen für Unterwäschewerbung eingesetzt würden. Was jedoch beispielsweise leicht bekleidete Frauen mit Autos zu tun hätten, sei nicht einsichtig. Sogar aus den eigenen links-grünen Reihen kam vereinzelt inhaltliche Kritik. Jungsozialistin Tanja Walliser erachtete den Vorstoss in der vorliegenden Form als lustfeindlich und moralingesäuert. Verbote allein nützten nichts, aber so offen, wie es jetzt sei, könne es auch nicht bleiben. Deshalb solle man den Vorstoss zwar im Grundsatz überweisen, aber später sinnvoller konkretisieren.
Auch der Gemeinderat wollte die Forderung nach einem höheren Detaillierungsgrad der Vorgaben annehmen, war jedoch gegen die Einsetzung einer Beurteilungskommission. Es gebe in bestehenden Fachkommissionen bereits genügend Kompetenz, die zuständigen Behörden zu unterstützen. Der Rat folgte dieser Ansicht mehrheitlich und sprach sich mit 52 zu 13 Stimmen gegen eine Beurteilungskommission aus.

Wirz läutet die Winterreifen-Saison ein

Wirz Werbung hat für Pneu Egger einen neuen Film gestaltet, um auf den Winter und die daher benötigten Winterreifen aufmerksam zu machen.

Mit skurrilem Humor hat sich die Wirz Werbung des Themas angenommen. Und in Zusammenarbeit mit Markenfilm Schweiz und Regisseur J.J. Keith einen Film entwickelt, der die Tradition des Aargauers Reifenhändlers fortsetzt.

> Pool 1
> Pool 2

Verantwortlich bei Wirz Werbung: Barbara Hartmann (AD), Thomas Kurzmeyer (Text), Hanspeter Schweizer (CD), Yves Rückert, Tony Hrnek (Beratung), Nicole Suter (Art Buying). Produktion: Markenfilm Schweiz, Regie: J.J. Keith. Verantwortlich bei Pneu Egger: Simon Müller (Marketing- und Verkaufsleiter), Gregor Hartmann (Gesamtverantwortung).

Future Connection präsentiert sich neu

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Hesskisssulzersutter spannt für den FCZ Grosis ein

Um schön warm durch den Winter zu kommen, hat Hesskisssulzersutter für den FC Zürich eine ganz besondere Aktion ausgeheckt: Und zwar ruft die Agentur Grosis – und alle anderen Fans natürlich auch – dazu auf, doch mal einen FCZ-Wollschal zu stricken.

Mittels Anzeigen in den FCZ-Medien sowie online wird dazu aufgerufen, beim FCZ Stricknadeln und Wolle zu bestellen, um dann bis am 26. November die Nadeln fliegen zu lassen und einen möglichst kreativen Fan-Schal zu stricken. Ab dem 1. Dezember werden dann alle eingereichten Schals im FCZ Fanshop aufgehängt, wo sie bewundert werden können.
Kunden wie Fans haben während der Adventszeit auch die Möglichkeit, ihren ganz persönlichen Lieblingsschal zu küren. Die drei schönsten Schals werden als Merchandising-Artikel für den FCZ Fanshop produziert. Zudem dürfen die drei kreativsten StrickkünstlerInnen ein Heimspiel in einer der exklusiven Logen mit verfolgen. Ausserdem werden alle Wettbewerbs-Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen mit FCZ-Präsident Canepa geladen.
Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Oliver Schneider (Creative Direction), Manuel Bächler (Art Direction), Dieter Boller (Text) und Lars Müller (Beratung). Foto: Jonathan Heyer. Verantwortlich beim FCZ: Ancillo Canepa (Präsident), Christian Müller (Leiter Marketing), Lorena Oliveri (Marketing), Andrea Paur (Merchandising).
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