Kommunikationskommission hat nichts gegen Sunrise-Kauf
Der Verkauf des Telekomanbieters Sunrise rückt einen weiteren Schritt voran. Nach der Wettbewerbskommission (Weko) hat nun auch die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) den Sunrise-Kauf durch den Finanzinvestor CVC genehmigt.
Sunrise erfülle die Konzessionsvoraussetzungen auch nach einem Kauf durch CVC, teilte die Kommission am Dienstag mit. Sunrise verfüge weiterhin über die nötigen technischen Fähigkeiten, um ihre Kundschaft mit qualitativ hoch stehenden Mobilfunkdiensten zu versorgen. Durch den geplanten Kauf von Sunrise durch CVC werde zudem der Wettbewerb im Mobilfunkmarkt nicht beeinträchtigt wie die Weko bereits festgestellt habe. Die Sunrise-Konzession wird somit angepasst. Gleichzeitig hat auch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) dem Eigentümerwechsel zugestimmt, wie Bakom-Sprecherin Deborah Murith der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das Bakom musste die Übertragung der Richtfunkkonzession genehmigen.
Der luxemburgische Finanzinvestor CVC Capital Partners Group hatte Mitte September angekündigt, er wolle Sunrise der dänischen TDC-Gruppe für 3,3 Milliarden Franken abkaufen. Zuvor war eine Fusion zwischen Sunrise und Orange am Veto der Weko gescheitert. Die Aufsichtsbehörde wollte damit ein Duopol im Schweizer Telekommunikationsmarkt verhindern.
Der luxemburgische Finanzinvestor CVC Capital Partners Group hatte Mitte September angekündigt, er wolle Sunrise der dänischen TDC-Gruppe für 3,3 Milliarden Franken abkaufen. Zuvor war eine Fusion zwischen Sunrise und Orange am Veto der Weko gescheitert. Die Aufsichtsbehörde wollte damit ein Duopol im Schweizer Telekommunikationsmarkt verhindern.








