Hans Rudolf Dörig wird Präsident der Schweizer Nationalphonothek

Hans Rudolf Dörig, der mittlerweile pensionierte ehemalige stellvertretende Generalsekretär des Uvek wird neuer Präsident des Stiftungsrates der Schweizer Nationalphonothek in Lugano.

Dörig tritt die Nachfolge von alt SRG-Generaldirektor Antonio Riva an, der nach zehn Jahren als Präsident der Nationalphonothek von diesem Amt zurück trat, wie die Nationalphonothek am Donnerstag gemäss SDA in einem Communiqué mitteilte.
Die Nationalphonothek mit Sitz in Lugano sammelt das klingende Kulturgut der Schweiz. Zur Zeit verfügt sie über mehr als 250’000 Tonträger, Produktionen der Musikindustrie, Aufnahmen des Radios und der Wissenschaft sowie Komponisten- und Interpretennachlässe. Jährlich kommen etwa neue 10’000 Tondokumente dazu.

Google entlässt Presseinformanten

Laut einem Bericht des US-Fernsehsenders CNN hat Google einen Mitarbeiter entlassen, der den Medien ein internes Rundschreiben zu einer Gehaltserhöhung im gesamten Unternehmen weitergeleitet hat.

CNN beruft sich dabei auf mehrere ungenannte Quellen. Innerhalb weniger Stunden habe Google den Beschäftigten mitgeteilt, dass der Informant gefunden und gekündigt worden sei. Der Entlassene hatte das Mail an das Wall Street Journal, den Business Insider, das Magazin Fortune und andere Medien geschickt. Google wollte keine Stellung nehmen.

Journalismus ist ein Zivilstand»

Peter Wolf ist eine Marke. Für Ringier testet er alles Technische vom Rasierapparat bis zum Smartphone. Seine Testberichte helfen bei der Bedienung biestiger Geräte und sind obendrein unterhaltsam. Doch Wolf ist nicht nur Verbraucherjournalist. Er hat unter anderem Ringiers Newsroom mit aufgebaut und zeichnet für diverse weitere Projekte an der Dufourstrasse verantwortlich. Wer ist dieser Wolf?

Dieser Artikel von Anne-Friederike Heinrich stammt aus der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.
Wer mit Peter Wolf (45) am Tisch sitzt, muss teilen können. Denn iPhone, Android-Handy, Blackberry, Kindle und iPad sind immer mit dabei. «Ich bin kein Gadgetfreak», meint Wolf trotzdem. Und in der Tat, ein Freak ist er nicht. Doch er kennt sich gut aus – verdammt gut, um genau zu sein – und arbeitet mit Smartphones und Lesegeräten wie unsereiner mit Buch, Block und Bleistift. Leser kennen den Technikjournalisten vor allem von seinem inzwischen eingestellten Cash-Blog sowie von zahlreichen Tests technischer Geräte in Blick, SonntagsBlick und verschiedenen Kundenmagazinen. Doch Wolfs Begeisterung für die digitale Welt, für Vernetzung und Verzahnung reicht noch viel weiter: Nicht nur, dass er stets mindestens fünf Geräte mit sich herumträgt, die selbstverständlich perfekt aufeinander synchronisiert sind. Wolf hat auch die IT- und Multimediaseiten im Blick und SonntagsBlick konzipiert und geleitet. Er hat bei Ringier das Wissensmanagement-Tool Yammer gelauncht und ist einer der Köpfe hinter dem viel beachteten Newsroom. Nebenbei doziert Wolf auch noch an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur über Digital Publishing und Social Media.
«Journalismus ist kein Beruf, sondern ein Zivilstand», sagt Wolf. «Bei Ringier wissen sie, dass ich so denke. Auch deshalb geniesse ich viele Freiheiten, für die ich sehr dankbar bin.» Arbeit muss für Wolf zwei Bedingungen erfüllen: Sie muss Spass machen und einen Sinn ergeben. «Für einen Dokumentarfilm über den Swiss Alpine Marathon habe ich aus einem Helikopter heraus gefilmt», erzählt er. «Das war cool, aber darum ging es mir nicht. Wir wären anders nicht zu den Aufnahmen gekommen, die wir haben wollten. Für ein aussergewöhnliches Resultat stelle ich Vieles auf die Beine.»
Erkennen, was die Welt …
Peter Wolf wird 1964 in Davos geboren – was eine grössere Rolle spielt, als man zunächst vermutet. Denn wenn in Davos nicht gerade Ski gefahren wird, ist dort ziemlich wenig los. Wolf aber liebt und braucht die Abwechslung. Also mischt er seine Heimatstadt bereits als 16-Jähriger kräftig auf: Gemeinsam mit zwei Schulfreunden produziert er eine Schülerzeitung, organisiert und leitet den Jugendtreffpunkt Terminus mit Veranstaltungen und Disco und managt drei Jahre in Folge eine Auswahlschau aus den Solothurner Filmtagen. Ausserdem spielt er Keyboard in der Elektropop-Band Didadomino, die es zu immerhin einer Kassette bringt. «Ich musste einfach etwas machen», erinnert sich Wolf. «In der Zwischensaison hätte man auf der Strasse schlafen können, ohne überfahren zu werden.»
Wolf ist gierig: Gier nach Neuem und Spass an der Veränderung sind sein Antrieb. Sein Vater, ein Uhrmachermeister, gestattet Peter, alles auseinander- und wieder zusammenzubauen, was er will. Das tut er mit Leidenschaft. «Vom Kugelschreiber bis zur Spieldose habe ich alles auseinander geschraubt, was ich in die Finger bekam», erzählt Wolf. «Im Gegensatz zu heute bestand damals die Gefahr, dass man die Dinge nicht mehr zusammenkriegte. Ich habs aber immer hinbekommen.» Trotz seinem Faible für Feinmechanik will Wolf nicht Uhrmacher werden. Eher Tierarzt. Oder Elektroingenieur. Oder Journalist. Im Traumberuf Nr. 3 startet Wolf mit 19 Jahren: 1984 und 1985 schreibt und fotografiert er als freier Mitarbeiter für die Davoser Zeitung. Doch schnell sind das Blatt und Davos für Wolf zu klein. Ende 1985, nach der Matura, geht er nach Zürich, um an der ETH Elektroingenieurwesen zu studieren. Er eifert damit seinem Onkel nach, der als Elektroingenieur bei der NASA arbeitet. Ein cooles Vorbild für den jungen Mann. Allerdings will Wolf nicht in den Weltraum, sondern Fachjournalist werden. Er beginnt zu studieren – und steigt mit 20 Jahren als Produzent und Abschlussredaktor beim Blick ein.
Beruhigend, dass auch Wolf diesen Karrieresprung als erklärungsbedürftig betrachtet: «Mein Freund aus Davos rutschte durch einen Zufall in die Ringier-Journalistenschule. Er fiel dem damaligen Chefredaktor Peter Übersax auf, der ihn vom Fleck weg engagierte – ebenso wie einen zweiten Teilnehmer des Sommerkurses, der direkt wieder kündigte. Für diesen brauchten sie schnell Ersatz, und Christoph hat so lange auf mich eingeredet, bis ich ‹ja› gesagt habe.» Wolf, der seine Maturaarbeit über «Bild und Günther Wallraff» geschrieben hatte, geht widerstrebend zum Blick. Denn er fürchtet, das Blatt sei wie der von Wallraff beschriebene Sauhaufen bei der Bildzeitung. Diese Einschätzung seines Arbeitgebers revidiert er aber schnell. Drei Jahre arbeitet Wolf als Blick-Produzent, vom ersten Tag an darf er direkt in die Zeitung hineinproduzieren. Bei dieser Arbeit hilft ihm sein ausgeprägtes visuelles Gespür: Wolf ist ein guter Fotograf, versteht viel von Filmen und liest leidenschaftlich gern Comics.
…im Innersten zusammen hält
Neben dem Produktionsjob schreibt und fotografiert Wolf auch drei Jahre lang für die Musik-, Film- und Nachrichtenseiten des Blick. Dann hat er genug vom Journalismus. Er nimmt einen Job als Systemberater für DTP-Lösungen an, macht seine Sache aber zu gut: Der Markt der Early Adopters ist bereits nach einem Jahr gesättigt. Wolf kehrt als Produzent zum Blick zurück. Nach einem halben Jahr bekommt er zusätzlich eine eigene Seite, die wöchentlich erscheint: «Rock & Pop mit Peter Wolf». Der 24-Jährige reist umher, macht Fotoreportagen und Konzertberichte und führt über 100 Interviews mit Grössen wie den Scorpions, Pink Floyd, David Hasselhoff oder Ozzy Osbourne. «Weil ich mit der Kamera auf der Bühne stand, dachten die meisten Musiker, dass ich nicht schreiben kann», erzählt Wolf. «So haben sie mir oft Details erzählt, die ich nicht erfahren hätte, wenn ich danach gefragt hätte.»
Diesmal hält es Wolf dreieinhalb Jahre beim Blick aus, 60 Prozent als Produzent, 40 Prozent als Journalist. Dann muss eine neue Herausforderung her. 1992 gründet er eine Firma für Textveredelung und journalistische Dienstleistungen, 1993 wird er Reporter und Nachrichtenredaktor beim ersten Schweizer Privatsender Tell TV. Doch dem Sender geht kurz vor der ersten Sendung das Geld aus. «Trotzdem habe ich in dieser Zeit viel gelernt», betont Wolf. «Wir hatten den Keller voller Schnittplätze und technischem Equipment. Während meine Kollegen sich den Kopf über die finanzielle Situation zerbrachen, habe ich im Schnittraum herumexperimentiert und mir viele Fachkenntnisse angeeignet.» Wenn ein Projekt scheitert, startet Wolf gleich ein neues: Schon 1992 hatte er das Party- und Trendmagazin Sputnik mitgegründet, das eigentlich als Flyer zur ersten Zürcher Streetparade geplant war. Nun soll noch Sputnik TV entstehen. Um sich während des Aufbaus zu finanzieren, heuert Wolf wieder als Produzent beim Blick an. Ab 1993 berichtet Sputnik TV alle 14 Tage 30 Minuten lang über Partys und Trends – mit Peter Wolf als Kameramann, Cutter, Reporter, Redaktor und Aufnahmeleiter. 1995 geht auf der Frequenz von Radio24 ausserdem Sputnik Radio auf Sendung. Sputnik war der erste Medienverbund der Schweiz.
Immer wieder Ringier
Ab 1994 engagiert sich Wolf auch als Verleger. Mit zwei Geschäftspartnern gründet der Tausendsassa den Verlag «SmartBooks» und verlegt Ratgeberbücher über Management, Macintosh-Rechner und das Internet. Als Cheflektor und Produktionsleiter produziert Wolf rund 50 Bücher. Er steigt in die Geschäftsleitung auf, bevor er den Verlag 1999 verlässt. Und dann? Geht Wolf wieder zum Blick. Dreimal konnte Ringier seinen Mann für das Technische wieder zurückholen. Das dritte Mal ist Wolf geblieben. Bisher elf Jahre lang.
Doch die Zahl der Jahre täuscht: Bei Ringier ist Wolf kein bisschen weniger quirlig als zuvor. Fünf Jahre leitet er die IT- und Multimediaseiten des Blick, ab 2002 ausserdem das Multimediaressort des SonntagsBlick. Dann wird er in den Marketingausschuss von Thomas Trüb berufen, erarbeitet und realisiert Konzepte für verschiedene neue Blick-Seiten und Beilagen, bloggt für Cash über technische Errungenschaften, verantwortet den multimedialen Aufbau der Wirtschaftsplattform Cash daily und installiert das Webcenter, das Bewegtbilder für alle Ringier-Publikationen produziert.
Derzeit bezeichnet Wolf sich als Product-Manager E-Reading. Passender wäre Technikmissionar. Wolf knöpft sich Tag für Tag elektronische Lesegeräte, Smartphones, Social-Media-Plattformen und andere neue Kommunikationsformen vor und prüft sie auf ihre Nücken und Tücken. Gerade testet er das kleinste Tablet der Welt. «All diese Geräte auszuprobieren kostet viel Zeit und ist oft frustrierend», sagt Wolf. «Denn nicht immer funktioniert alles so, wie der Hersteller verspricht. Ich schreibe das dann, was zuweilen Mut braucht. Aber nur so kann ich meinen Lesern den gleichen Ärger ersparen, den ich beim Tes-ten hatte. Ich glaube fest daran: Many a false step is made by standing still.»
Zukunft im Blick
Wenn Wolf nicht schreibt, engagiert er sich in Projekten: Seit November 2007 gehört er zum Team, das den Integrierten Newsroom geplant, eingerichtet und eingeführt hat – und das ihn nun auch international implementieren wird. Und er beschäftigt sich mit neuen Möglichkeiten für digitales Publizieren, zum Beispiel mit E-Paper. «Ich habe seit einem Jahr kein Papier mehr in der Hand gehabt, wenigstens nicht zum Lesen», sagt er, als sei das für einen Journalisten selbstverständlich. «Bei Tickets allerdings vertraue ich noch nicht allein auf die elektronische Version. Da habe ich immer einen Ausdruck bei mir.» Vor zwei Jahren hat Ringier mit Tamedia/Edipresse, NZZ, Orell Füssli und Swisscom das Konsortium Codex gegründet. Codex will die Inhalte der beteiligten Content Owner auf mobile Displays bringen. Im August startete ein sechswöchiger Probelauf mit 150 Test-Usern. Sie konnten 20 verschiedene digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher mit Spielgeld kaufen und auf einem Lesegerät lesen. «Der Test lief extrem gut und lieferte wichtige Erfahrungen. Das Projekt wird weiterlaufen», sagt Wolf. Mehr darf er nicht verraten.
Offenbar sind in Codex mehrere gute Nasen organisiert. Denn was derzeit hochaktuell ist, war vor zwei Jahren noch kein Thema. Einer, der es frühzeitig gewittert hat, ist Wolf: «Man muss ab und zu etwas riskieren», sagt er. «Wenn man Neues erst anpackt, wenn es alle machen, kann man es gleich lassen.
Europa ist beim Digital Publishing jetzt knapp vorm Tipping Point. Und wir sind bereit.» Dieser Wolf ist auch ein Trend Scout. Also stellen wir DIE Frage: Wird Papier überflüssig? «Auf keinen Fall», beruhigt Wolf. «Papier ist eigentlich nur ein Display, eine Zeitung ein Multidisplay. Es hat zwar eine langsame Refresh-Rate, es bewegt sich nichts, und es tönt auch nichts. Dafür ist alles farbig, absturzsicher und braucht keinen Strom. Das Display des Kindle überschreibt sich selbst, hat aber im Moment nur 16 Graustufen und ist zu langsam für Videos. Jedes Display hat seine Vor- und Nachteile. Auf E-Ink-Lesegeräten könnten in Zukunft alle Buch-Neuerscheinungen zu finden sein. Je nach Preis kann man sich 10, 50 oder 100 davon freischalten. Aber E-Ink, Print und Tablets werden koexistieren. Ich warte schon lange auf ein Tablet, das hinten ein E-Ink-Display drauf hat, oder auf einen Laptop, der eins im Deckel hat.» Wolf wird uns wissen lassen, wenn es das gibt. Und ob es was taugt.
Anne-Friederike Heinrich
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Bike Days: Sanitas verlängert Sponsoring

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Mai tritt die Krankenversicherung Sanitas auch 2010 wieder als eine der drei Hauptsponsorinnen der Bike Days auf.

«Die Bike Days passen vom Anlass und vom Publikum her perfekt zu unserem Engagement für Bewegung. Deshalb sind wir auch 2011 wieder dabei», so Valentin Hüsser, Leiter Strategisches Marketing bei Sanitas. Im vergangenen Mai lockten die Bike Days 17’500 Velo-Begeisterte nach Solothurn.
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Adtech gewinnt Adiro als Kunden

Bei Adiro kommt nur noch der Adserver von Adtech zum Einsatz. Bislang arbeitete der In Text-Spezialist mit einer Open Source-Lösung, die er jetzt gegen den Adtech-Adserver eintauscht.

Der Fokus in der Zusammenarbeit zwischen Adiro und Adtech liegt auf dem In Text-Netzwerk, wie es in einer Mitteilung heisst. Es umfasst aktuell über 1‘000 Webseiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und soll auch auf Grund des Wechsels zu Adtech weiter ausgebaut werden.

Draftfcb/Lowe Group: Neues Sujet für Theater Rigiblick realisiert

Die Draftfcb/Lowe Group hat für das Theater Rigiblick ein neues Sujet entwickelt, welches die Spielsucht thematisiert.

Der Roman «Der Spieler» von Fjodor Dostojewskji gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Er handelt von der Spielsucht, die der russische Schriftsteller am eigenen Leib erlebte. Das Thema ist noch heute aktuell – weshalb das Zürcher Theater Rigiblick das Stück 144 Jahre nach seiner Veröffentlichung auf die Bühne bringt.
Spielerisch als Werbesujet umgesetzt wurde das ernste Thema von der Draftfcb/Lowe Group. Dieses zeigt einen Mann, der – angekettet als Sklave seiner Sucht – am Rouletterad dreht. Er ist dem Glücksspiel völlig ausgeliefert, ohne eigenen Willen und dem Alltag entrissen. Das Motiv erscheint als Anzeige, als Karte sowie als Plakat und ziert das Programmheft des Theaters.
Verantwortlich beim Theater Rigiblick: Daniel Rohr (Leitung), Brigitta Stahel (Stellvertreterin). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (ECD), Fréderic Nogier (AD), Cinthia Stettler (Grafik), Fluxif (Bildbearbeitung).
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BSW: Carat Switzerland ist neues Mitglied

BSW Leading Swiss Agencies nimmt die Agentur Carat Switzerland als neues Mitglied in der Kategorie Mediaagenturen auf.

Carat Switzerland wurde 1994 gegründet. Die Agentur beschäftigt zurzeit 12 Personen und hat ihren Sitz an der Kanzleistrasse 57 in 8026 Zürich. Die Agentur wird geleitet von Christof Kaufmann und Reto Keller. Wichtige Kunden der Agentur sind unter anderem Johnson&Johnson, Bel, LVMH, Kellogg, SCA, Nokia und die Walt Disney Group.

Die Werbewoche auf Star TV: «Edi.10: Schwingerfest in 3D.»

Am Donnerstag um 19:45 Uhr verstreut Star TV Sägemehl für die Gewinner des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises.

Schwingen, der beliebte Nationalsport, war nämlich das Leitthema der 11. Edi Verleihung. 18 Statuetten wurden vergeben, so viele wie noch nie zuvor. Die Schweiz ist gerüstet, was gute Filmproduktionen anbelangt.
Wer im Zürcher Schiffbau eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen durfte, sehen Sie aktuell in «Die Werbewoche» auf Star TV am Donnerstag um 19:45 Uhr, in den Wiederholungen oder als Stream auf www.startv.ch.
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Colette Adam-Zaugg wird Kommunikationschefin des VBS

Bundesrat Ueli Maurer hat die Solothurner SVP-Kantonsrätin Colette Adam-Zaugg zur neuen Kommunikationschefin des VBS ernannt. Die 49-Jährige ist Nachfolgerin von Jean-Blaise Defago, der seit Sommer als persönlicher Mitarbeiter von Maurer wirkt.

Colette Adam-Zaugg ist Inhaberin einer Advokatur und Unternehmensberatung und Vizepräsidentin der SVP des Kantons Solothurn. Von 1998 bis 2009 war sie Chefin der Fremdenpolizei des Kantons Solothurn. 2006 erwarb die Rechtsanwältin an der Universität Bern berufsbegleitend einen Master of Public Administration. Ihr neues Amt tritt Adam-Zaugg am 1. Dezember an, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gemäss SDA mitteilte.

Bundesgericht bestätigt Werbeverbot für Getränke-Einheitspreis in Clubs

Ausgangslokale dürfen nicht damit werben, an gewissen Abenden die Getränke zu einem tiefen Einheitspreis abzugeben. Das Bundesgericht stützt die Ansicht der Eidg. Alkoholverwaltung, dass solche Anpreisungen gegen das Werbeverbot für billigen Schnaps verstossen.

Der St. Galler Glow Club veranstaltete regelmässig den «Schnägge-Fritig». Auf Plakaten, der Club-Homepage und am Radio bewarb das Lokal die Veranstaltungen mit dem Hinweis, dass jeweils am Freitag «fast alle Getränke» für fünf Franken abgegeben würden.
Die Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) verbot dem Club vor rund einem Jahr, in dieser Art zu werben. Sie vertrat die Auffassung, dass solche Anpreisungen gegen das Verbot von Werbung für gebrannte Wasser zu vergünstigten Preisen verstosse. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diesen Entscheid im vergangenen April. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Betreiberfirma des Clubs nun abgewiesen, wie die SDA am Donnerstag meldete. Sie hatte argumentiert, das ihre Werbung gar keine Vergünstigung versprochen habe. Vielmehr habe es sich um die blosse Angabe des Preises gehandelt. Die Richter in Lausanne teilen indessen die Ansicht ihrer Berner Kollegen, dass durch die Ankündigung eines Einheitspreises der Eindruck einer Vergünstigung – auch für Schnaps – entsteht.
Dass die Getränke am «Schägge-Fritig» zu fünf Franken abgegeben würden, impliziere zwangsläufig, dass der Preis an anderen Tagen höher sei. Ob tatsächlich eine Vergünstigung gewährt werde, spiele keine Rolle. Entscheidend sei vielmehr, dass der Gast dies glaube und wegen der Werbung mehr gebrannte Wasser konsumiere.

Vizner Borel: Kampagne für Depot-Interio realisiert

Die Agentur Vizner Borel hat für ihren neuen Kunden Depot-Interio eine Weihnachtskampagne entwickelt, die zeigen soll, wie ein langweiliges Zuhause zur Spielwiese für Inspiration werden kann.

Vizner Borel ist neuer Etat-Halter von Depot-Interio, dem Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der deutschen Gries Deco Company und der Migros-Gruppe mit ihrer Wohn- und Einrichtungskette Interio. Mit der von Vizner Borel entwickelten Positionierung «Wundervolle Welt» dramatisiert die neue Kommunikationsoffensive, wie ein kaltes, langweiliges Zuhause dank Depot-Interio zur Spielwiese für Inspiration und Kreativität werden kann. Eingeläutet wird das neue Konzept mit der Weihnachtskampagne 2010 auf Anzeigen und Plakaten, am POS und mit weiteren Massnahmen. Ab 2011 gilt es, mit «Wundervolle Welt» auch einzelne Themen-Welten zu bewerben und die Marke Depot-Interio aufzubauen.
Verantwortlich bei Depot-Interio: Susanne Koch, Martin Gödde. Verantwortlich bei Interio: Werner Jakob, Eveline Jakob. Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Hanna Zimmermann (Creative Direction/Art), Jürg Waeber (Strategie/Text), Nina Vetterli-Treml (Text/Konzept), Andrea Vizzarro (Beratung), Martin Hemmi (Fotografie). Media: Mediakanzlei.
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McCann Erickson Zürich begleitet Coca-Cola in die Wintersaison

Zum 125-Jahr-Jubiläum von Coca-Cola im nächsten Jahr hat McCann Erickson Zürich eine neue Kampagne für Coca-Cola Schweiz entwickelt.

In 3D-Illustrationen wird die Marke ganz nach dem übergeordneten Versprechen «open happiness» mit den schönsten Seiten des Schweizer Winters gross in Szene gesetzt und mit dem Claim «125 years of Coca-Cola winter fun» gefeiert.
Die Kampagnen-Sujets werden ab Ende November im Rahmen der Coca-Cola Winteraktivierung in den grössten Ski Gebieten der Schweiz unter anderem Davos, Zermatt, Grindelwald und Films/ Laax zu sehen sein.
Verantwortlich bei McCann Erickson Zürich: Annika Seidel und Christiane Hahn (Beratung), Thilo Boullion (Strategische Planung), Marcus Josty und Sebastian Eppler (Art Direktion) Sascha Borsai (Text/Konzept). Verantwortlich bei Coca-Cola Schweiz: Christoph Reitmeir (Brand Activation Manager), Alessandra Nicoletti (Senior Marketing Activation Manager).
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