KVF gegen TV-Sender für nationalen Zusammenhalt

Das Schweizer Fernsehen soll mehr für den nationalen Zusammenhalt tun. Die Fernmeldekommission des Nationalrats (KVF) teilt diese Ansicht des Ständerats. Die KVF will dazu aber keinen neuen Fernsehsender schaffen.

Die Kommission widerspricht damit dem Ständerat, der letzten Juni einen separaten Fernsehkanal verlangte, auf dem Sendungen aus den jeweils anderen Sprachregionen mit Untertiteln oder synchronisiert gesendet werden. Die KVF hat nun diesen Passus aus der Ständeratsmotion herausgestrichen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Hingegen erachtet es die Kommission als notwendig, bei der SRG im Rahmen der bereits bestehenden Konzession auf ein grösseres Engagement für den Austausch zwischen den verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zu drängen. Der Bundesrat wird zudem aufgefordert, die Entwicklung zu beobachten und dem Parlament bis Ende 2012 darüber Bericht zu erstatten.

Neuer Pressesprecher bei Cablecom

Marc Maurer verstärkt die externe Kommunikation bei Cablecom. Der 27-Jährige kommt von Siemens Schweiz, wo er bisher als Pressesprecher tätig war.

Als Manager Corporate Communications unterstützt er ab sofort die externe Kommunikation und ist neben Michael Loss Ansprechperson für die Medien. Marc Maurer ist diplomierter Kommunikator FH der Zürcher Fachhochschule Winterthur. Durch seine bisherige Tätigkeit bei Siemens Schweiz bringe er ein grosses Know-how im Bereich Telekommunikation und IT mit, so Cablecom in einer Mitteilung vom Dienstag. In seinen früheren Positionen arbeitete er unter anderem als Mediensprecher bei Greenpeace. Das Cablecom Corporate Communications Team wird von Roland Bischofberger geleitet.

Brugger/Continue: Das Arche Bistro positioniert

Das Arche Bistro an der Hohlstrasse in Zürich-Altstetten ist Teil der Arche Zürich. Hans Peter Brugger hat zusammen mit der Basler Agentur Continue für das Restaurant einen neuen Auftritt realisiert.

Das Arche Bistro bietet täglich wechselnde Mittagsmenüs an. Es ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet. Für die saisonalen Gerichte liefert meist der Arche Biohof in Uitikon die frischen Zutaten. Nebst dem gesunden Angebot zeichnet sich das Arche Bistro durch soziale Arbeitsplätze aus. Diesen Umstand hebt der neue Auftritt mit dem frisch zubereiteten Sujet und dem neuen Claim hervor: Genuss über den Tellerrand hinaus. Via Homepage, Flyer, Facebook, Newsletter als elektronische Menükarte und im Arche Bistro selbst an den Wänden und auf dem Tisch.

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Verantwortlich beim Verein Arche Zürich: Ernst Haueter (Geschäftsführer), Natascha Bisig (Marketing und Kommunikation), Roger Notter (Leiter Arche Brockenhaus & Bistro). Verantwortlich für Kreation und Realisation: Hans Peter Brugger, Basel (Text und Konzept). Continue AG, Basel: Frank Bernhardt (CD), Matthias Pauwels (AD). Foto: Armin Roth, Basel.

Post lanciert Schokoladenmailing

Die Post hat ein neues Angebot für Direktwerbung lanciert: Beim Schokoladenmailing bildet die Werbebotschaft die Hülle, Schokolade von der Berner Manufaktur Nobile Cioccolato den Inhalt.

Mit dem Onlinetool «Direct Factory» lassen sich die Umhüllungen für das Schokoladenmailing mit Text und Bild gestalten. Die Post kümmert sich anschliessend um Druck, Verpackung und Versand. Die neuen Mailings können ab sofort ab einer Auflage von 24 Stück auf Post.ch/directfactory in Auftrag gegeben werden.
Generell zeigt sich die Post mit der Nachfrage ihrer Postkartenmailings zufrieden: Die Möglichkeit, via «Direct Factory» online Postkartenmailings zu gestalten sowie drucken und versenden zu lassen, stosse bei immer mehr Kunden auf Anklang, schreibt das Unternehmen in einem Communiqué vom Montag. Das Auftragsvolumen werde in diesem Jahr die Millionengrenze überschreiten.

ZMS beobachtet für Swiss Olympic die Medien

ZMS Monitoring Services ist ab 2011 Swiss Olympic Supplier. Das Zentralschweizer Unternehmen unterstützt den Dachverband und die angeschlossenen Sportverbände mit Dienstleistungen rund ums Thema Medienbeobachtung, Medienanalyse und Marktforschung.

ZMS übernimmt im Rahmen dieser Partnerschaft für Swiss Olympic die Sichtung, Auswertung und Analyse der nationalen und internationalen Print-, Radio-, TV- und Onlinemedien, inklusive Social Media, und stellt dem Dachverband die relevanten Clippings tagesaktuell auf einer passwortgeschützten Internetplattform zur Verfügung. In den Zeitraum der Zusammenarbeit fallen zum Beispiel das 10. Olympische Winterfestival der Europäischen Jugend in Liberec, Tschechische Republik (2011), die 30. Olympischen Sommerspiele in London (2012) und die ersten Olympischen Winterspiele der Jugend in Innsbruck (2012).

Advico Young & Rubicam: Labyrinth-Kampagne für Garmin

Wer beim Autofahren ständig mit Suchen beschäftigt ist dem entgeht unterwegs viel Interessantes. Diesen Consumer Insight dramatisiert Advico Young & Rubicam in drei Printsujets für die Navigationsgeräte von Garmin.

In den Labyrinthen, durch die man sich auf dem Weg von A nach B kämpfen muss, sind berühmte Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Aber eben nur für die, deren Augen nicht dauernd am Stadtplan kleben. Die Sujets sind ab sofort als Plakate und Inserate zu sehen.

Verantwortlich bei Garmin: Romain Walt (Product Manager). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Philipp Skrabal (CD), Andi Portmann (Text), Isabelle Hauser (AD), Annik Weber (Grafik), Susan Baumgartner (Beratung), Manuel Egger (Produktion).

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Newimpact realisiert neue Bernafon Website

Der Hörsysteme-Hersteller Bernafon setzt die langjährige Zusammenarbeit mit Newimpact fort. Die Berner Internetkommunikationsagentur hat das komplette Redesign des Internetportals sowie der Ländergesellschaften umgesetzt.

In enger Zusammenarbeit mit dem Marketing von Bernafon und den Web-Entwicklern des dänischen Mutterhauses William Demand Holding, hat Newimpact einen modernen Webauftritt geschaffen. Neben Konzeption und Gestaltung der Website, hat die Internetagentur als Basis für die Integration in das von Bernafon verwendetet Content-Management-System, einen voll funktionsfähigen Prototypen programmiert.
Newimpact hat ihren Hauptsitz im Herzen des Mattenhofquartiers in Bern. Zudem verfügt die Agentur über eine Niederlassung im Zürcher Kreis 4.

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PwC: TV-Kampagne mit Kunden als Markenbotschaftern

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Republica für Neuenschwander: Aus Liebe zur Tradition

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Zu guter Letzt: Wird der Tagi zum Sprachrohr der SVP?

Nachdem die Baz in die Hände der SVP zu fallen scheint, droht nun auch beim Tagesanzeiger der Rechtsrutsch. Ein unglücklicher Zusammenfall von redaktionellem Inhalt und Werbung lässt den Verdacht aufkommen, das Blatt habe sich mit den SVPlern im Kampf um die Ausschaffungsinitiative verbündet.

Dass redaktionelle Inhalte gut zur nebenstehenden Werbung passen, ist schön öfters vorgekommen (z.B. hier). Ziemlich aussergewöhnlich ist aber folgender Fall, der unserer Redaktion von einem aufmerksamen Werbewoche-Leser zugetragen wurde: Wer am Samstagmorgen auf Tagesanzeiger.ch/kultur verweilte, traf dort auf den Artikel «Schafft den Weihnachtsmann aus!». Im Bericht geht es um einen TV-Spot, in dem die Migros zu Weihnachten anstelle des Christkindes doch tatsächlich den «Wienachtsmaa» antanzen lässt. Skandal! Schliesslich hat der Weihnachtsmann hierzulande nichts verloren und gehört ausgeschafft! Deswegen dem Tagi gleich eine Kooperation mit der SVP zu unterstellen wäre unsinnig. Verdächtig ist aber, dass gleichzeitig rechts neben dem Artikel ein mehrteiliges Werbebanner über den Bildschirm flimmert, das für die Ausschaffungsinitiative der SVP wirbt. Ein Komplott, ist doch sonnenklar! Hier die Beweise unseres Detektivs:

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Affichage klagt wegen Griechenland-Expansion

Das Werbeunternehmen Affichage klagt gegen seine ehemaligen Geschäftspartner in Griechenland. Beim Einstieg ins griechische Geschäft ab 2005, das sich inzwischen als riesige Problemquelle erwiesen hat, soll das Genfer Unternehmen über den Tisch gezogen worden sein.

Die Klagen richten sich gegen den Geschäftsmann Philip Vrionis und dessen Familie und lauten auf «Betrug und Irreführung», wie Affichage am Montag bekannt gab. Vrionis habe mit falschen Angaben einen zu hohen Kaufpreis erschwindelt, sagte ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur SDA. «Faktisch hat Affichage viel zu viel bezahlt», sagte der Sprecher. Affichage habe nun genügend Handhabe, um rechtlich gegen die Ex-Geschäftspartner vorzugehen: «Die Tatbestände lassen diesen Schritt nun zu», sagte der Sprecher weiter. Am 25. Mai war dazu den Aktionären ein interner Bericht vorgestellt worden.
Ins Visier gerät auch ein ehemaliges Affichage-Geschäftsleitungsmitglied. Gegen die Managerin, die inzwischen nicht mehr bei Affichage arbeitet, hat der Verwaltungsrat eine Verantwortlichkeitsklage eingereicht. Diese stehe im Zusammenhang mit dem Griechenland-Geschäft, es gebe aber auch «weiterführende Untersuchungen», wurde mitgeteilt.
Überdies haben zwei Aktionäre aus Zollikon ein Sühnebegehren gestellt, das sich gegen aktuelle und ehemalige Verantwortliche der Affichage-Gruppe richtet, wie weiter mitgeteilt wurde. Ein Sühnebegehren ist der erste Schritt zur Einleitung eines Zivilverfahrens.

Schwieriges Geschäft
Das griechische Geschäft hat sich für Affichage als desaströs erwiesen. Über die letzten Jahre hat es dem Unternehmen 100 Millionen Franken an Abschreibern eingebrockt. Nicht nur das undurchsichtige Geschäftsgebahren der griechischen Partner, sondern auch politische Unruhen und ein umstrittenes Verbot für Tabakwerbung haben dem Unternehmen schwer zugesetzt. 2009 schwoll der Verlust in Griechenland von 11,4 auf 86,3 Millionen Franken an. Das Gesamtunternehmen musste 2009 einen Reinverlust von 59,1 Millionen Franken hinnehmen.
Ein neues Management ist daran, das Griechenland-Geschäft gesundzuschrumpfen. Als mögliche Option prüfe das Unternehmen auch einen Verkauf an einen lokalen Investoren, sagte der Sprecher. Eine Liquidation des Engagements im südosteuropäischen Land sei denkbar, würde aber nur im Extremfall durchgezogen.

Führungswechsel bei Rivella und Wander

Bei Rivella und Wander kommt es im nächsten Jahr zu einem Chefwechsel. Rivella-CEO Franz Rieder tritt Ende April 2011 mit seiner Pensionierung zurück. Sein Nachfolger wird der derzeitige Wander-Geschäftsleiter Erland Brügger.

Brüggers Nachfolger bei Wander wird auf 1. März Arnold Furtwaengler, der derzeitige stellvertretende Geschäftsleiter. Zudem werden die langjährigen Mitarbeiterinnen Beatrice Frei und Christina Kieni Römer in die Geschäftsleitung der Berner Tochtergesellschaft der Associated British Food berufen.
Der 44-jährige Solothurner Brügger tritt seine neue Stelle bei Rivella am 1. Mai an. Sein Vorgänger Franz Rieder leitete 16 Jahren das operative Geschäft des Getränkeherstellers und nimmt im Rivella-Verwaltungsrat Einsitz. Brügger ist seit 2002 als General Manager bei Wander. Der diplomierte Ökonom ist ein Marketingspezialist und war unter anderem auch bei Unilever Schweiz tätig.

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