Rund 200 geladene Gäste folgten am Donnerstag der Einladung der Schweizer Traditionsmarke und genossen ein Schweizerisches Abendessen. Währenddessen las der Schweizer Schriftsteller Gion Mathias Cavelty die «wahre» Geschichte des Apfelsafts humorvoll vor. Ramseier lud nur die rund 100 wichtigsten Kunden zu dem Anlass. Das Ganze solle kein Grossanlass sein, sondern eine qualitative Sache, ein Dankeschön für die Zusammenarbeit, sagte Jürg Emmenegger, Brand Manager von Ramseier, gegenüber der Werbewoche.
Die Schweizer Sängerin Caroline Chevin eröffnete mit ihrem Konzert den offiziellen Teil der Veranstaltung.
Anschliessend präsentierte der Gewinner des «Ramseier Song Contest», «Dä Strolch», seinen Gewinnersong und erhielt das Förderpreisgeld von 10000 Franken von Ramseier-CEO Jann Gehri überreicht.
Der Beatboxer Camero hat ausserdem den Vermostungsprozess, also den Weg vom Apfel zum Saft, neu vertont. Beendet wurde der Abend mit einem Auftritt des Schweizer Mundartpioniers Polo Hofer.
Die Prominenz aus Wirtschaft, Musik, Kultur und Unterhaltung liess sich den musikalischen Leckerbissen nicht entgehen und so lauschten etwa SBB Railway CEO René Kamer, Musikerfreunde wie Vera Kaa, Dodo oder Lina Button, Schauspieler Leonardo Nigro, Regisseur Paul Riniker, SSF-Programmleiterin Claudia Lässer, Wetterfee Jeannette Eggenschwiler, Vize Mister Schweiz Stefan Tobler und Moderatorin Fabienne Heyne Polo und seiner Band.
«Schweizer Hits reloaded»An der Veranstaltung wurde die CD «Schweizer Hits reloaded» getauft, die Beiträge von Musikgrössen wie Polo Hofer, Greis feat. Caroline Chevin, Michael von der Heide, Florian Ast, Gimma enthält. Dabei handelt es sich um Neuinterpretationen bekannter Volkslieder wie «Luegit vo Bärg und Tal», «Buurabuäbli» oder «Les Filles Du Limmatquai» von Stephan Eicher, das von Greis und Caroline Chevin zum Clubtrack umfunktioniert wurde. Polo Hofer machte ausserdem aus dem Jodlerlied «E gschänkte Tag» einen gefühlvollen Ohrenwurm.
«Beim Produktsortiment von Ramseier versuchen wir Tradition und Moderne zu verbinden. Mit der CD möchten wir das Gleiche erreichen», meinte Jann Gehri zur Idee.
Lesen Sie in der nächsten Werbewoche dazu ein Interview mit Jann Gehri, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Ramseier, über das Schweizerkreuz als Verkaufsargument und das Ziel, eine hundertjährige Marke jung zu halten. Die nächste Ausgabe erscheint am 18. November.
«Ramseier Song Contest»
Der Musikwettbewerb ging auf den Wunsch des Unternehmens zurück, zum runden Geburtstag eine neue Version des Klassikers als Markensong zu erhalten. Zahlreiche Eigeninterpretation des Schweizer Hits gingen per Youtube-Video auf Restorm.com ein. Die unabhängige Musikplattform unterstützte das ganze Projekt als Partner.
Aus allen Bewerbern wählte der Jurypräsident, Musikproduzent Philipp Schweidler je drei Bands für drei Konzertabende in Zürich, Bern und Luzern aus. Das Publikum der Konzertabende und die Jury wählten jeweils eine der drei Bands zum Sieger. Aus den drei Siegern der Konzertabende bestimmt die Jury in Zusammenarbeit mit Ramseier schliesslich den Gewinner. Dieser nahm dann unter der Federführung Schweidlers den Gewinnersong von «Dä Strolch» auf. Herausgekommen ist eine schwungvolle Ragga-Version des Volkslieds «S Ramseiers gänd go grase», das ebenfalls auf der CD vorhanden ist. Übrigens: Die Einnahmen von «Schweizer Hits reloaded» kommen der Stiftung für Selbst- und Sozialhilfe in der Landwirtschaft des Schweizer Bauernverbands zu Gute. So will das Unternehmen seinen Partner, den Schweizer Bauern, danken.