OMD/TBWA: Auf den Aidswalks 2010 aufmerksam gemacht

Die Mediaagentur OMD Schweiz und die Kreativagentur TBWA haben für den Aidswalk 2010 eine Werbekampagne auf die Beine gestellt. Ziel dabei ist es, die Solidarität gegenüber HIV-positiven Menschen zu stärken und auf den Aidswalk am 1. Dezember aufmerksam zu machen.

Der Wohltätigkeitsanlass, der unter dem Motto «Setzen Sie ein Zeichen» stattfindet, wird durch die Aids-Hilfe-Schweiz und mit Hilfe mehrerer Partnerfirmen initiiert. Zuerst findet ein Rahmenprogramm auf dem Berner Bundesplatz statt. Anschliessend wird gehend, joggend oder walkend eine Strecke durch die Altstadt zurück gelegt. Im Vordergrund steht nicht der sportliche Aspekt, sondern das Verbundenheitsgefühl gegenüber HIV-Infizierten soll gestärkt werden. Die Teilnahmegebühr von 25 Franken dient dabei als Spende.
Um entsprechend auf den Aidswalk aufmerksam zu machen, setzt sich die OMD Schweiz AG mit Unterstützung diverser Partner für eine Präsenz in Medien wie Print, Plakat und Internet ein. Die Charity-Kampagne ist ab Mitte November in der deutschsprachigen Schweiz mit Fokus auf den Grossraum Bern präsent und wird bestimmt erste Zeichen setzen.

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Presta Civatti/Silverspot: Werben mit Autosendungen

Die neue Agentur Presta Civatti setzt zusammen mit den Silverspot Recording Studios auf TV-Autosendungen. Mit rund 120 Sekunden langen Publireportagen bieten die Ustermer Unternehmen Autoimporteuren eine kostengünstige Plattform, um ihre neuen Modelle zu präsentieren.

Den Pilot produzierten die Silverspot Recording Studios im November mit der Firma Toyota. Der neue Toyota Auris Hybrid ist das erste Fahrzeug, das in der neuen Sendung vorgestellt wird. Ziel ist nun, dass jede Woche ein aktueller Neuwagen vorgestellt wird. Buchen kann man die Sendung bisher auf TV3+ und Tele Züri. Mit weiteren Sendern sei man in Verhandlung, teilten die Unternehmen mit. Die Silverspot Recording Studios produzieren bereits eine journalistische Radiosendung im Automobilbereich, zudem klassische Werbeformen wie Radio- und TV-Spots.

http://vimeo.com/16693242

BaZ-Redaktion will Klarheit von Verleger Wagner

Die Redaktion der Basler Zeitung hat am Montag darauf reagiert, dass Christoph Blochers Firma Robinvest einen Beratungsauftrag von den Baz- Besitzern erhalten hat. Die Redaktion verlangte von Verleger Martin Wagner eine Stellungnahme.

In einem offenen Brief schrieb die Redaktion, die in der NZZ am Sonntag angedeutete «politische Einflussnahme» auf die Baz gefährde die Glaubwürdigkeit und die journalistische Unabhängigkeit und damit das höchste Gut einer Zeitung. Die «Instrumentalisierung» der Baz schade dem Image der Zeitung. Die Redaktion forderte Wagner auf, seine Verantwortung als Verleger wieder aktiv wahrzunehmen. Auch solle er die «wahren Besitz- und Interessensverhältnisse» der Zeitung offen legen. Zudem müsse er jegliche politische Einflussnahme auf die Baz stoppen.
«Garantieren Sie unsere journalistische Unabhängigkeit», schrieb die Redaktion weiter. Mit einem möglichen Stellenabbau, wie dies in der NZZ am Sonntag angedeutet wird, wäre der Fortbestand der Baz nicht mehr gewährleistet, hiess es in dem Schreiben. Im weiteren verlangte die Redaktion in dem einstimmig verabschiedeten Brief, dass «unter diesen neuen Umständen» die Zusammenarbeit mit Chefredaktor Markus Somm überprüft werden müsse.

Die Redaktion erwartete die Antwort des Verlegers auf ihre Fragen bis Montagabend 18 Uhr. Wagner teilte am Montagnachmittag der Redaktion mit, dass er am Dienstagmorgen um neun Uhr die aufgeworfenen Fragen beantworten wolle, sagte Patrick Künzle von der Redaktionskommission gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

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Neuer Marketing- und Verkaufsleiter bei Publica Data

Gregor J. Eschle wird neuer Leiter Marketing und Verkauf bei Publica Data. Der eidg. dipl. Verkaufsleiter tritt per 15. November die Nachfolge von Rolf Müller an, der die Unternehmung per Ende November verlässt.

Seine Erfahrung hat Eschle unter anderem bei CT Cinetrade, der Publisuisse beziehungsweise bei Tamedia erworben. Als Leiter Marketing und Verkauf bei der Publica Data wird der 40-Jährige ausserdem Mitglied der Gruppenleitung der Mediapulse Gruppe. Die Publica Data gehört wie Mediapulse zur Mediapulse Stiftung für Medienforschung in Bern, welche für die Umsetzung des gesetzlichen Auftrags der Erhebung der Radio- und Fernsehnutzung in der Schweiz zuständig ist.

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Zu guter Letzt: Produktwerbung ohne Produkt

Normalerweise bewerben Firmen ihre Produkte, um diese besser verkaufen zu können. Nicht so Geox. Der Schuhhersteller preist in einem neuen Plakat einen Schuh an, der gar nicht erhältlich ist.

Die Geox-Plakate mit Lola in Ballerina-Pose, weltweit in Zeitungen und Magazinen, kommen offenbar an. Viele Frauen verlangen nach dem Schuh, wie der Sonntagsblick weiss. Kaufen kann man das schöne Stück aber nicht. Sowohl hierzulande als auch in Geox-Filialen in Deutschland gibt es den Schuh nicht. Dumm gelaufen. Bei Geox wollte niemand dazu Stellung nehmen. Gegenüber dem Sonntagsblick liess man aber «unisono» verlauten, die Italiener seien für die Kampagne verantwortlich. Die Strategie heisst offenbar: Wenn das mit der Produktwerbung nicht geklappt hat, dann doch wenigstens jetzt ein bisschen Imagewerbung…

Exxtra: Den Audi A7 zum Leben erweckt

Audi bewirbt den neuen A7 Sportback unter dem Motto «Nichts ist inspirierender als ein weisses Blatt Papier». Diese Aussage hat Exxtra Kommunikation in Zusammenarbeit mit Futurecom mit einem Direct Mailing dramatisiert.

Das Mailing lädt potentielle Käufer ein, den neuen Audi bei einer Probefahrt oder einem Anlass hautnah zu erleben. Einen Vorgeschmack auf das Erlebnis gibt ein beigelegtes Blatt Papier, auf dem das Auto zum Leben erwacht. Vor die Webcam gehalten, ist dank Augmented Reality-Technologie der Audi A7 Sportback in 3D zu sehen – getreu dem Kampagnenclaim «Vorsprung durch Technik». Dem Mailing liegt ausserdem ein Produktflyer aus Lessebo-Papier sowie Brief und Anmeldekarte für Probefahrt oder Event bei.
Wie es funktioniert: > Zum Spot.
Jetzt ausprobieren: Auf Audi.ch/webcam das PDF herunterladen, ausdrucken und anschliessend vor die Webcam halten.

Verantwortlich bei der Amag, Schinznach Bad: Erich Hunold (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Werbekoordinatorin Audi), Stefanie Koch (Werbekoordinatorin Audi). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Markus Gut (CCO), Oliver Glutz von Blotzheim (AD), Marietta Mügge (Text), Elias Zurbuchen (3D), Susan Baumgartner (Projektleitung), Jonathan Schipper (Beratung). Verantwortlich bei Futurecom Zürich: Boris Manhart (Consulting), Michael Höhn (Multimedia Developement).

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Blocher erarbeitet Strategie für die Basler Zeitung

Die Besitzer der Basler Zeitung, Tito Tettamanti und Martin Wagner, haben der von Christoph Blocher beherrschten Firma Robinvest ein Beratungsmandat erteilt. Dieses umfasst die organisatorische und strategische Ausrichtung der Basler Zeitung Medien (BZM) sowie deren Rentabilität.

Die beiden Hauptaktionäre Tito Tettamanti und Martin Wagner bestätigten am Sonntag eine entsprechende Meldung der NZZ am Sonntag. Insbesondere betroffen sei der Druckbereich, dessen Profitabilität ungenügend sei, heisst es in der Mitteilung. Man habe deshalb den Rat von Personen mit ausreichender Industrieerfahrung einholen wollen. Vor diesem Hintergrund habe Tito Tettamanti, der mit Blocher «ausgezeichnete Erfahrungen bei industriellen Investments» gemacht habe, die Robinvest als Beraterin empfohlen. Von einer Involvierung von Blocher in die Basler Zeitung könne aber keine Rede sein, hielten sie fest. Die BZM befinde sich in einer Turnaround-Phase und es sei völlig üblich, dass externe Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der strategischen und operationellen Führung des Industrieportfolios beigezogen würden.
Vorgabe ist gemäss Zeitungsbericht, von den Hauptaktionären unbestätigt, dass die Mediengruppe ab 2011 eine Rendite von zehn Prozent abwirft. Im Geschäftsjahr 2008/2009 hatte bei einem Umsatz von 263 Millionen Franken noch ein operativer Verlust von 12 Millionen Franken resultiert. Als mögliches Szenario beschreibt die NZZ am Sonntag die Zerschlagung des Unternehmens in seine Einzelteile. Das Blatt beruft sich dabei auf eine «sehr gut informierte Person». Tettamanti, dem die Mediengruppe zu rund drei Vierteln gehört, sowie Blocher interessierten sich nur für die Basler Zeitung. «Alles andere, vor allem die Beteiligungen und die Druckerei, soll abgestossen oder geschlossen werden.»
Blocher und seine Firma waren offenbar schon im Spiel, als die heutigen Besitzer Anfang Jahr die Basler Mediengruppe kauften. Gemäss Bericht hat Robinvest damals die Due-Diligence-Prüfung durchgeführt. Danach folgten die Ernennung Markus Somms als Chefredaktor und vor kurzem die Verlegung des Firmensitzes nach Zug. Dort ist das Unternehmen neu unter dem Namen Watt Capital Holding in der Kanzlei eines Rechtsanwalts domiziliert, dessen Sohn und Kanzleimitarbeiter aufstrebendes Mitglied der SVP ist. Er präsidiert die SVP der Stadt Zug und ist Verwaltungsrat der SVP-nahen Zeitung «Schweizerzeit».

(Bild: Keystone)

Stimme Russlands bewirbt sich um Mittelwellenfrequenz

Der russische Radiosender «Stimme Russlands» (Voice of Russia) will seine Stimme auch von der Schweiz aus ertönen lassen: Die Betreiber bewerben sich mit ihrem Programm um eine der fünf Mittelwellenfrequenzen in der Schweiz.

Insgesamt stehen in der Schweiz auf der Mittelwelle fünf Frequenzen zur Verfügung. Bisher wurden sie grösstenteils von der SRG besetzt. Die letzte Sendeanlage im waadtländischen Sottens schaltet die SRG aber per Ende Jahr ab. Vor knapp zwei Jahren wurde bereits der Betrieb des legendären „Landessender Beromünster“ eingestellt.
Der Sender «Stimme Russlands» sei der einzige, der sich um eine der frei gewordenen Mittelwellenfrequenzen interessiere. Dies sagte Bakom-Sprecher Roberto Rivola gemäss einer Meldung von Klein Report. Die «Stimme Russlands» richtet sich an Russinnen und Russen im Ausland. Heute kann der Sender, der Programme in verschiedenen Sprachen anbietet, in der Schweiz über das Internet gehört werden.
Über die Vergabe der Mittelwellenfrequenz wird in einem ersten Schritt der Bundesrat entscheiden, wie Bakom-Sprecher Rivola sagte. Kommt von der Landesregierung grünes Licht, benötigt der Sender weiter eine Funkkonzession, in der technische Details geregelt werden. Diese wird vom Bakom erteilt. Aus physikalischen Gründen kann mit einer Mittelwellenfrequenz nur ein Teil der Schweiz abgedeckt werden.

Hesskisssulzersutter am Start mit dem Inselspital

Das Inselspital unterstützt als Medical Partner die Laufveranstaltung Grand Prix von Bern. Hesskisssulzersutter kommuniziert dies mit einem neuen Sujet auf online Banners und bis zum Event auf Broschüren, Plakaten und Anzeigen.

Jedes Jahr nehmen jeweils im Mai rund 16‘000 Läuferinnen und Läufer die gut 16 Kilometer lange Strecke durch die Stadt Bern unter die Füsse. Das Inselspital steht dem Gross-Event bereits diesen Winter mit einer Serie von Symposien und mit einem Notfall-Team am Anlass selber zur Seite. Damit will das Inselspital die präventivmedizinische Wichtigkeit des Breitensports Laufen unterstreichen und seine Kompetenz von der Orthopädie über die Pneumologie bis zum Bereich Herz/Kreislauf weit über die Region Bern hinaus unterstreichen.
Verantwortlich beim Inselspital: Barbara Suter (Fachstelle Kommunikation und Medien). Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Thomas Ammann (Creative Direction, Text), Pascal Herzog (Grafik), Lars Bo Müller (Beratung). Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Patrik Rohner.
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Die Startnummer-Maske der Chirurgin illustriert die aktive Beteiligung des Spitals am Grand Prix.

Jung von Matt/Limmat: Facebook-Places zeigt Orte in der Ferne

Seit ein paar Wochen ist in der Schweiz der Facebook-Lokalisierungsdienst «Places» aktiv. J ung von Matt/Limmat nutzt nun diesen Dienst, um für die Feriendestinationen von Tui zu werben.

Der Facebookdienst «Places» ermöglicht es den Usern mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden. So werden über Geotargeting auf dem Smartphone umliegende Orte angezeigt, bei denen die User «einchecken» können. Tui Suisse nutzt nun diese neue Anwendung, um mit einer einfachen Aktion Feriendestinationen in der Ferne zu bewerben.
Dort wo sonst auf dem Screen die Tui-Filialen erscheinen, stehen nun Namen von Feriendestinationen – dies immer in Verbindung mit einem Angebotspreis. Zum Beispiel: «Mallorca, ab 490 Franken bei Tui».
Verantwortlich bei Tui Suisse: Martin Wittwer (CEO, Tui Suisse), Roland Schmid (Corporate Communications Officer, Tui Suisse), Erich Mühlemann (Leitung Distribution, Head of eCommerce). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy, Michael Rottmann (Creative Direction), David Hanselmann (Art Direction), Samuel Christ (Text), Marion Marxer, Oliver Vedolin, (Beratung).
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