SRG: Medienpreise für Radio und Fernsehen verliehen

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Bundesrat soll weiterhin Fernsehgebühren festsetzen

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen sollen nicht vom Parlament festgesetzt werden. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Ständerats spricht sich dafür aus, dass die Kompetenz beim Bundesrat bleibt.

Die KVF empfiehlt dem Ständerat mit 8 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung die parlamentarische Initiative von Nationalrätin Natalie Rickli (SVP/ZH) abzulehnen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Nach Ansicht der Initiantin ist das Parlament besser geeignet, die Interessen der Gebührenzahler zu vertreten. Dies führe zu tieferen Gebühren. Für die Mehrheit der Ständeratskommission würde das nur zu einer «unnötigen Verpolitisierung der Gebührenfrage und der Programmgestaltung» führen. Dadurch könnte der verfassungsrechtliche Leistungsauftrag gefährdet werden, namentlich die Förderung der politischen Meinungs- und Willensbildung und der kulturellen Vielfalt in allen Landesteilen.
Die KVF sprach sich an ihrer Sitzung dafür aus, dass die Radio- und Fernsehgebühren künftig wie vom Bundesrat in einem Bericht vorgeschlagen unabhängig vom Besitz eines Empfangsgerätes erhoben werden soll. Bislang signalisierte die ständerätliche KVF dafür aber erst ihr grundsätzliches Einverständnis. Sie will noch genauer definieren, wer von den Abgaben befreit werden soll. Dazu will sie den Text der Motion überarbeiten, die von der nationalrätlichen Schwesterkommission gutgeheissen worden war.

SRF: Leitungsteam des Bereichs Radio komplett

Robert Ruckstuhl, designierter Programmleiter Radio von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat alle Leitungspositionen in seinem Bereich besetzt: Als Publizistische Leiter ernannt wurden Heidi Ungerer (DRS 1), Pascal Scherrer (DRS 3), Christoph Aebersold (DRS Virus) und Bernhard Siegmann (DRS Musikwelle).

Heidi Ungerer wird Publizistische Leiterin DRS 1. Sie ist seit 2009 Bereichsleiterin Moderation und Musik bei DRS 1 sowie Mitglied der Programmleitung. Die 49-Jährige arbeitet seit 1992 in verschiedenen Funktionen bei Schweizer Radio DRS, unter anderem als Produzentin und Moderatorin der Sendung «Rendez-vous», Publizistische Tagesverantwortliche DRS 1, Moderatorin der Live-Talkshow «Persönlich» und Bereichsleiterin Moderation und Musik von DRS 1. Von 2000 bis 2003 leitete Ungerer die Unternehmenskommunikation von SR DRS.
Der 36-jährige Pascal Scherrer bleibt auch im neuen Unternehmen SRF Publizistischer Leiter von DRS 3. In dieser Funktion arbeitet er seit 2007 bei SR DRS und ist neu auch für die Moderation verantwortlich. Von 2004 bis 2007 war Scherrer Publizistischer Tagesverantwortlicher DRS 3.
Christoph Aebersold, 37-jährig, ist seit 2008 bei SR DRS verantwortlich für DRS Virus und wird die publizistische Leitung des Programms auch bei SRF übernehmen. Seit 2000 arbeitete Aebersold als Redaktor und Produzent bei DRS 3 sowie als Leiter Wort bei DRS Virus.
Publizistischer Leiter DRS Musikwelle wird Bernhard Siegmann. Der 44-Jährige ist seit 1997 als Moderator DRS 1 bei Schweizer Radio DRS tätig und gehört zum Gründerteam der «Musigwälle 531».

Weitere Leitungspositionen besetzt
Der 40-jährige Michael Schuler wird Leiter der neu geschaffenen Fachredaktion Rock/Pop. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die Musikprogrammierung von DRS 1, DRS 3 und DRS Virus, die Specials und die musikpublizistischen Inhalte. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Liveproduktionen und Musiksendungen im Bereich Rock/Pop bei SRF. Schuler ist seit 2006 Leiter Musik von DRS 3 und DRS Virus.
Die Stelle als Moderationsentwickler im Stab der Bereichsleitung Radio übernimmt François Mürner. Der 61-Jährige wird damit verantwortlich für das Coaching aller Moderatorinnen und Moderatoren im Bereich Radio. Seit 2003 ist Mürner Moderationsleiter DRS 3. Er ist seit 1978 bei SR DRS tätig und hat DRS 3 als Moderator, Redaktionsleiter und Produzent erfolgreich mitgeprägt. Zudem war Mürner Gründer von DRS Virus und leitete das Programm von 1999 bis 2003.
Stabschef des Bereichsleiters Radio wird Walter Herger. Der 48-jährige ist seit sieben Jahren Stabschef DRS 3 und arbeitet seit 23 Jahren bei Schweizer Radio DRS. Er begann 1987 als Autor der Rubrik «Zeitreise» bei DRS 3 und arbeitete danach als Leiter Wort sowie anschliessend als Publizistischer Leiter und Tagesverantwortlicher für DRS 3.

RTL Group mit Gewinnschub

Europas grösster Fernsehkonzern RTL-Group profitiert weiter vom TV-Werbeboom. Unter dem Strich konnte der Luxemburger Konzern nach Angaben vom Dienstag den Betriebsgewinn im dritten Quartal um die Hälfte auf 133 Millionen Euro steigern.

Der Umsatz sei um 9 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro geklettert. Die RTL-Group profitiert wie Rivale ProSiebenSat.1 seit gut einem Jahr davon, dass viele Unternehmen aus Industrie und Handel wieder deutlich mehr Geld für TV- Reklamespots ausgeben. Zuvor waren die Werbebuchungen wegen der Finanzkrise teilweise um mehr als zehn Prozent eingebrochen. An seinen Erwartungen für dieses Jahr hält die zu Bertelsmann gehörende Sendergruppe fest: Die Geschäftsergebnisse dürften «deutlich besser» ausfallen als 2009.

Lesch + Frei: Für Pastorini weiter gespielt

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In Flagranti: Sensibilisierungskampagne für Lungenliga realisiert

Nach einer Konkurrenzpräsentation betraute die Lungenliga Schweiz In Flagranti damit, die Lungenkrankheit COPD in der Schweiz bekannt zu machen. Die Lysser Werbeagentur hat schwergewichtig auf das Medium TV gesetzt und einen TV-Spot realisiert.

Übers Fernsehen lasse sich die Hauptzielgruppe, über 45?jährige Raucherinnen und Raucher, am besten ansprechen, so die Werber. Das Rauchen selber wird im TV?Spot jedoch nicht thematisiert. Mit einem Onlinetest unter Copd-test.ch können potenziell COPD?Gefährdete ihr Risiko feststellen. Bestandteil der Kampagne sind auch weitere Onlinemassnahmen (Banner, Google AdWords), Medienarbeit und ein Mailing an die Ärzteschaft.

Verantwortlich bei der Lungenliga Schweiz: Ursula Luder (Leiterin Marketing/Kommunikation/Fundraising), Barbara Weber (Projektleiterin). Idee, Konzept und Realisation: In Flagranti. Produktion TV?Spot: Shining
Pictures: Marco Lutz (Regie).

Zu guter Letzt: Die Queen lässt in punkto Neue Medien nichts anbrennen

Zuerst eine eigene Website, dann Youtube, Flickr und Twitter – Queen Elizabeth II ist zwar 84-jährig, geht aber immer noch mit der Zeit. Seit Montag hat die britische Königin auch ein Facebook-Profil.

Auf der Seite werden Nutzer täglich über Termine und Neuigkeiten des britischen Königshauses informiert. Auch sind Fotos und Videos von Charles und Camilla und den Prinzen William und Harry verfügbar. Viel Persönliches über Ihre Majestät erfährt man aber auch über Facebook nicht. Die Meldungen gleichen mehr dem guten alten Hofbericht. Und wer das Gefühl hat, die Queen würde selbst in die Tasten hauen, hat sich ebenfalls geirrt. Das Kommunizieren überlässt sie lieber ihren Mitarbeitern. Und es ist schon jammerschade, die Queen nimmt auch keine Freundschaftsanfragen entgegen. Zur «Freundin» Ihrer Majestät wird man also auch über Facebook nicht.

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Ruf Lanz für VBZ: Auf Facebook nach weiteren Gegensatzpaaren gesucht

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Xing mit mehr Gewinn, Facebook mit mehr Werbung

Die Onlinenetzwerke Facebook und Xing boomen weiter. Während Facebook von mehr Werbung profitiert, konnte die Karriereseite Xing dank eines Mitgliederansturms im dritten Quartal ihren Gewinn vervielfachen.

Xing verzeichnete einen Überschuss von 2,1 Millionen Euro nach 340’000 Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Hamburger Internetunternehmen am Dienstag mitteilte. Die Nutzerzahl stieg um knapp eine halbe Million, womit die Firma mehr als zehn Millionen Mitglieder zählt. Der Umsatz stieg um ein Fünftel auf 13,8 Millionen Euro. Xing verdient vor allem mit Beiträgen seiner Premium-Mitgliedern.
Demgegenüber setzt der US-Konzern Facebook mit rund 500 Millionen Nutzer vor allem auf Einnahmen durch Werbebanner. Da der Internetriese keine Geschäftszahlen veröffentlicht , können die Werbeeinnahmen nur geschätzt werden. Einer neuen Studie zufolge kann sich Facebook dank seiner Strategie im weltgrössten Werbemarkt USA aber ein grosses Stück des Werbekuchens sichern. In Amerika erschien im abgelaufenen Quartal bereits jedes vierte Werbebanner auf Facebook, wie die Internetberatungsfirma Comscore herausfand. Das sei mehr gewesen als bei den Rivalen Yahoo, Microsoft, Google und News Corp zusammen. Zu Rupert Murdochs Medienkonzern gehört unter anderem das Musik-Netzwerk MySpace. Nach Einschätzung von Analysten kann Facebook derzeit zwar noch nicht so viel für seine Werbeeinblendungen verlangen wie die Konkurrenz, holt aber auf.

Neue Anzeigenkombination für die Sonntagspresse

Unter dem Namen «NZZ am Sonntag plus Zentralschweiz» lancieren die NZZ am Sonntag und die Zentralschweiz am Sonntag, die Sonntagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung, per 2011 eine neue Anzeigenkombination. Der Sonntagspool, die Anzeigenkombination vom Sonntag und der Zentralschweiz am Sonntag, wird Ende Jahr eingestellt.

Die Anzeigenkombination «NZZ am Sonntag plus Zentralschweiz» wird eine Auflage von 239‘156 Exemplaren haben und 650‘000 Leser ausweisen. Bezogen auf die Auflage werde diese Kombination zum grössten Angebot am Sonntag, wie die Unternehmen in einem Communiqué vom Dienstag schreiben. Die Anzeigenkombination bietet einen Rabatt von 12,5 Prozent gegenüber den kumulierten Preisen einer Einzelbelegung an. Disponiert werden kann sie über NZZ Media oder Filialen der Publicitas.

SW: 22 neue Kommunikationsleiter mit eidg. Diplom

Dieser Tage gab die Prüfungskommission der Schweizer Werbung SW die Ergebnisse der Fachprüfungen Kommunikationsleiter/in mit eidg. Diplom bekannt. Von den 25 Absolventen der Prüfung haben 22 bestanden, elf Frauen und elf Männer.

Claudia Burtscher aus St. Gallen schloss die Prüfung mit einem Notendurchschnitt von 5, 6 ab, womit sie eines der besten Ergebnisse seit Bestehen dieser Fachprüfung erzielte. An zweiter Stelle des Jahrgangs 2010 steht Manuela Schnell aus Staufen (5,0), auf Rang drei der Luzerner Matthias Moser (4,9). Gesamthaft erreichten die 22 Absolventen einen Notendurchschnitt von 4,47, die Erfolgsquote liegt bei 88 Prozent.
Die Teilnehmenden konnten dieses Jahr erstmalig entscheiden, ob sie die schriftliche Prüfung wie bisher handschriftlich oder neu am Computer abwickeln wollten, wobei lediglich vier der 25 Absolventen diese Möglichkeit nutzten. Die schriftliche Prüfung fand Anfang September; die mündliche Prüfung einen Monat später in Lenzburg im KV-Schulhaus statt. Die Diplomfeier wird am 7. Januar 2011 durchgeführt. Die nächsten Prüfungen für die Fachprüfung Kommunikationsleiter/in mit eidg. Diplom finden im Herbst 2011 statt, die Termine werden auf www.sw-ps.ch publiziert. Informationen erhalten Interessierte von Claudia Facchinetti, der Leiterin des Prüfungssekretariats: [email protected].

Die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten:
Ackermann Carmen, St. Gallen; Aepli Claudia, Fällanden; Bächle Simone, Wabern; Bosson Thomas, Wallisellen; Bracher Buzzi Jon Alain, Zürich; Büsser Marcel, Wil; Burtscher Claudia Lucia, St. Gallen; Enderlin Beat, Rotkreuz; Fretz Petra, Chur; Gerber Anita, Zürich; Lang Patrick, Zürich; Leu Monika, Zürich; Mährle Daniel, Nänikon; Moser Matthias, Luzern; Nyffenegger Martin, Winterthur; Penner Anja, Zürich; Schmid Jasmin, Zürich; Schnell Manuela, Staufen; Steinacher Roman, Horgen; Weilenmann Daniela, Thalwil; Wieland Sven, Zürich; Zellweger Thomas, St. Gallen.

LIA Awards: Bronze für Advico Y&R und Jung von Matt/Limmat

Am Montag fand die Preisverleihung der London International Awards (LIA) statt. Zwei Schweizer Agenturen wurden dabei mit Bronze ausgezeichnet: Advico Young & Rubicam Zürich für die Sonntagszeitungs-Kampagne, Jung von Matt/Limmat für die Mercedes-Benz-Radiospots.

Die mehrfach ausgezeichnete Kampagne von Advico Young & Rubicam Zürich für die Sonntagszeitung wurde mit dem Sujet «Obama» in der Kategorie «Print» gewürdigt. Edelmetall erhielt auch die Radiokampagne «Linguatronic» von Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz, dies in der Kategorie «Radio». Der Spot «Amarillo» erhielt ebenfalls einen Bronze-Award und der Spot «Athens» schaffte es auf die Shortlist. Die LIA wurden heuer zum 25. Mal durchgeführt und vereinen rund 15‘000 Arbeiten aus 79 Ländern.

> Zur Sonntagszeitungs-Kampagne
> Zu den Mercedes-Benz-Radiospots

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