Rose d’Or-Festival: Markus Helbling neuer Leiter

Nach dem 50. Rose d’Or Festival im September 2010 richtet sich die Rose d’Or für die nächste Dekade neu aus: Das Festival findet wieder an seinem angestammten Termin im Frühling statt. Markus Helbling wird neuer Direktor.

Die Rückkehr des Rose d’Or Festivals vom Herbst in den Frühling entspreche dem Bedürfnis der internationalen TV-Industrie, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die nächste Awards Ceremony geht nun am 10. Mai 2012 über die Bühne des Luzerner KKL. Sie bildet den Höhepunkt einer Rose d’Or Festivalwoche, die vom 6. bis 10. Mai 2012 dauert und sowohl Events und Foren für die nationale und internationale Fernseh-Fachwelt als auch für die Luzerner Bevölkerung anbieten wird.
Das Rose d’Or Festival beginnt aber bereits im Mai 2011 mit der Ausschreibung des 51. Rose d’Or-Wettbewerbs. Fernsehschaffende aus der ganzen Welt sind dann eingeladen, ihre Programme einzureichen. Die Nominierten in den einzelnen Award-Kategorien werden im November 2011 bekanntgegeben. Und im Mai 2012 entscheidet eine hochkarätige Jury von Fernseh-Fachleuten, wer an der 51. Awards Ceremony in Luzern mit den Goldenen Rosen ausgezeichnet wird.
Rose d’Or das ganze Jahr
Neu bietet die Rose d’Or auch während des Jahres aktuelle Beiträge zu den Entwicklungen in der Welt des Fernsehens und lässt unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Die Rose d’Or knüpft damit an die Forum-Veranstaltungen des letzten Festivals an und bietet der Fernsehindustrie eine Plattform, die einen kontinuierlichen Austausch und eine Diskussion ermöglicht. Anders als früher beschränkt sich das Rose d’Or-Festival ab 2011 daher nicht mehr nur auf die Festivaltage und die jährliche Preisverleihung.
Neuausrichtung des Wettbewerbs
Der Rose d’Or Wettbewerb wird sich wieder auf seine ursprüngliche Zielsetzung konzentrieren: die Auszeichnung der besten Formate und Programme aus der Welt der Fernsehunterhaltung. Aus diesem Grund wird der bestehende Kategorien-Katalog überarbeitet. Er wird gestrafft und vereinfacht und soll zudem den Trends in der Fernseh-Unterhaltung noch stärker Rechnung tragen. Neu wird der Wettbewerb weitgehend webbasiert abgewickelt. Die Jury erhält so die Möglichkeit, die Wettbewerbs-Beiträge in Zukunft online zu bewerten.
Wechsel in der Rose d’Or-Leitung
Ende November übergibt Festivaldirektor Rolf Probala die Festivalleitung an Markus Helbling, der seit Oktober 2010 als Managing Direktor und Co-Leiter der Rose d’Or AG wirkt. Rolf Probala hatte die Leitung der Rose d’Or im Dezember 2009 kurzfristig übernommen. Er organisierte das 50. Rose d’Or Festival, das im September in Luzern stattfand, und führte die Rose d’Or erfolgreich durch das Jubiläumsjahr 2010. Rolf Probala wird der Rose d’Or in beratender Rolle weiterhin zur Verfügung stehen.

SRG: Vertrag mit Formel 1 verlängert

Die SRG und die Formula One World Championship Ltd. verlängern den Fernseh- und Radiovertrag für die exklusive Übertragung der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft in der Schweiz bis Ende 2013.

Die Vereinbarung beinhaltet alle Live- und Nachverwertungsrechte sowie die Drehbewilligung für Produktionen von zusätzlichem Sendematerial mit eigenen Kameras. Der Vertrag gilt für alle Fernseh- und Radiosender sowie Multimedia-Plattformen der SRG.
Die Fernsehsender der SRG übertragen seit 1969 Formel-1-Rennen. Die diesjährige Formel-1-Saison endet am Sonntag, 14. November 2010, mit dem Grossen Preis von Abu Dhabi. Die SRG-Fernsehsender SF zwei, TSR 2 und RSI LA 2 übertragen das Rennen live ab 13.50 Uhr.

IAB Switzerland präsentiert erstmals den «Digital Marketing Day»

IAB Switzerland lädt am 8. Dezember in Zürich zum ersten «Digital Marketing Day» ein. Im Rahmen dieses Events kürt der Branchenverband den «Digital Marketer of the Year» sowie den «Digital Pioneer of the Year».

Am 8. Dezember 2010 steht der Papiersaal in Zürich ganz im Zeichen des digitalen Marketings. IAB Switzerland präsentiert die Erst-Ausgabe vom «Digital Marketing Day». Bei diesem eigenständigen Anlass für Online-Marketing steht die digitale Kommunikation ganzheitlich im Zentrum des Interesses. Die Verleihung vom Digital Marketer of the Year (DMY) und vom Digital Pioneer of the Year (DPY) sind gemäss Mitteilung die Highlights des Abends. Referate von hochkarätigen Online-Experten sowie die anschliessend stattfindende Party runden den Anlass ab.
Nominiert für den «Digital Marketer of the Year» sind die folgenden Unternehmen: 20 Minuten, Blick, Swiss International Air Lines, CSS Versicherung, RonOrp, Adcloud und Wilmaa. Die Abstimmung zum «Digital Marketer of the Year» findet online auf der IAB Switzerland-Website statt.
Nominiert für den «Digital Pioneer of the Year» sind folgende Persönlichkeiten: Daniel Grossen, Reto Hartinger, Martin Radelfinger, Imre Sinka und Andreas Widmer. Der «Digital Pioneer of the Year» wird durch den Vorstand und die Gruppen-Mitglieder des IAB Switzerland gewählt.

Graubünden erhält italienischsprachiges Regionaljournal

Das italienischsprachige Radio und Fernsehen RSI und der Kanton Graubünden haben sich nach jahrelangen Querelen über die Berichterstattung aus Graubünden geeinigt. RSI schafft für den Alpenkanton im Radio ein Regionaljournal in italienischer Sprache.

Der UKW-Sender Rete Uno wird von Montag bis Freitag am Abend in einer fünf bis zehn Minuten langen Sendung über das Geschehen im Kanton berichten, wie RSI- Direktor Dino Balestra gemäss SDA am Mittwoch in Chur erklärte. Das neue Nachrichtenjournal wendet sich ab kommendem Februar an die rund 20’000 italienischsprachigen Bündner und wird nur im Kantonsgebiet ausgestrahlt.
RSI stockt das Redaktorenteam für Graubünden von vier auf maximal 6,5 Vollzeitstellen auf. Damit erfüllt der Sender die seit langem gestellte Forderung des Kantons, Italienischbünden verstärkt über die Aktualität aus ganz Graubünden zu informieren. Im Gegenzug lasse der Kanton eine im September 2009 beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingereichte Aufsichtsbeschwerde fallen, sagte Regierungsrat Claudio Lardi. Graubünden monierte, RSI erfülle seinen Konzessionsauftrag nicht, da es die italienischsprachigen Bündner ungenügend informiere.
Die Einigung zwischen RSI und Kanton gelang erst, nachdem Bakom-Direktor Martin Dumermuth die Leitung der Verhandlungen zwischen den Parteien übernommen hatte. Bundesrätin Doris Leuthard erteilte am 3. November die Bewilligung für das neue Regionaljournal.

Las-Alps- infoteca»: Medienhaus der Alpen in Chur geplant

Das rätoromanische Radio und Fernsehen hat die Idee einer so genannten «Las-Alps- infoteca» lanciert. An einer Tagung in Chur am Freitag und Samstag werden erste Pflöcke eingeschlagen.

An der Tagung im Grossratsgebäude nehmen über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, der Verwaltung, den Medien, der Wirtschaft sowie von Nicht- Regierungsorganisationen teil. Sie diskutieren über die Notwendigkeit und Machbarkeit eines Medienhauses der Alpen, wie Radio e Televisium Rumantscha (RTR) in Chur laut SDA mitteilte.
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wird ein Referat halten unter dem Titel «Der Alpenraum – eine Einheit?». Professor Werner Bätzing von der Universität Erlangen-Nürnberg (D) spricht «Zur Notwendigkeit eines Medienhauses für eine nachhaltige Alpenentwicklung».
Ziel ist es, «Las-Alps-infoteca» als Drehscheibe für Informationen aus den Alpen über die Alpen sowohl inhaltlich wie auch organisatorisch aus der Taufe zu heben. Am Ende der Tagung soll eine Projektorganisation zum Aufbau des Kompetenzzentrums für Medien in den Alpen konkretisiert werden.
RTR will das Projekt eigenen Angaben zufolge anstossen. Es werde aber nicht Sache von RTR oder der SRG sein, «Las-Alps-infoteca» zu tragen oder zu bewirtschaften.
Das Medienhaus der Alpen soll Themen bearbeiten, welche die Menschen im ganzen Alpenbogen beschäftigen. Vorgesehen ist der Aufbau eines Netzwerks, um solche Themen einem internationalen Publikum anzubieten. In einem zweiten Schritt soll «Las-Alps-infoteca» selbst journalistische Produkte produzieren.

Google: Zehn Prozent mehr Lohn für die Mitarbeiter

Alle 23'000 Beschäftigte von Google bekommen 2011 eine Gehaltserhöhung von zehn Prozent. Google-Chef Eric Schmidt hat die Anhebung laut Medienberichten in einem E-Mail angekündigt.

Zudem bekämen alle Mitarbeiter des Internet-Konzerns weltweit einen Weihnachtsbonus von 1‘000 Dollar, berichtete ein amerikanischer Blog gemäss SDA. Die Gehaltsanhebung könne Google bis zu eine Milliarde Dollar im Jahr kosten, überschlug der Blog, der auch den vollständigen Text des E-Mails veröffentlichte. Von Google gab zur Lohnerhöhung nur einen ausweichenden Kommentar. «Während wir üblicherweise keine Stellung zu internen Angelegenheiten nehmen, glauben wir, dass eine wettbewerbsfähige Bezahlung wichtig für die Zukunft des Unternehmens ist», sagte ein Sprecher.
Nicht zuletzt dank zahlreichen Zusatzleistungen für Mitarbeiter – von kostenlosen Snacks bis hin zu Coiffeur, Reinigung und Fitness-Studio am Arbeitsplatz – gilt Google als einer der attraktivsten Arbeitgeber. Inzwischen hat der Internetkonzern solche Leistungen aber etwas zurückgefahren. Viele talentierte Software-Entwickler oder Manager sehen ausserdem grössere Zukunftschancen bei jüngeren Unternehmen – allen voran beim weltgrössten Online- Netzwerk Facebook. Zuletzt war dorthin zum Beispiel der angesehene Software- Entwickler Lars Rasmussen gewechselt, der unter anderem den Kartendienst Google Maps und das Kommunikationsprogramm Google Wave federführend mitentwickelt hatte.

Startschuss für den Red Dot Award: Product Design 2011

Ab sofort sind Designer und Unternehmen aus aller Welt wieder aufgerufen, ihre Produkte zum Red Dot Design Award einzureichen.

Die Jurierung im Red Dot Award: Product Design erfolgt 2011 in achtzehn verschiedenen Gruppen, die ehemalige Kategorie «Architektur und Interior Design» wird in diesem Jahr erstmals in die neuen Kategorien «Interior Design» und «Architektur und Urban Design» aufgeteilt.
Die Preisverleihung für alle Gewinner des Red Dot Award: Product Design 2011 erfolgt am 4. Juli 2011 in feierlichem Rahmen im Essener Aalto-Theater. Das Red Dot Design Museum zeigt alle Gewinnerprodukte in einer
Sonderausstellung vom 5. Juli bis zum 1. August 2011. Im Anschluss werden die ausgezeichneten Produkte für mindestens ein Jahr im Red Dot Design Museum auf dem Unesco-Welterbe Zollverein ausgestellt.
Teilnahmeberechtigt sind Hersteller und Designer, deren Produkte industriell gefertigt sowie nach dem 1. Januar 2009 in den Markt eingeführt worden sind bzw. vor dem 1. Juli 2011 in Serie gehen werden.
Anmeldegebühren:
Early Bird bis 3. Dezember 2010: 200 Euro
Regular bis 21. Januar 2011: 220 Euro
Latecomers bis 9. Februar 2011: 240 Euro
Preisverleihung: 4. Juli 2011
Sonderausstellung: 5. Juli bis 1. August 2011
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Habegger: Nachfolgeregelung abgeschlossen

Der Gründer und bisherige Mehrheitsaktionär Peter Habegger übergibt nach 25-jähriger Aufbauzeit sein Unternehmen an seine langjährigen Mitarbeiter und Geschäftsleitungsmitglieder. Gleichzeitig wird das Unternehmen in die internationale Dialog Feld Communication Group integriert.

Peter Habegger hat seine Nachfolge über die letzten vier Jahre hinweg kontinuierlich aufgebaut, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst:
– 2006 begann sich Peter Habegger mit einer strategischen Nachfolgeregelung zu befassen.
– 2008 ernannte er seinen langjährigen Mitarbeiter Christof Murer zum Geschäftsführer und
Jürg Schwarz zum stellvertretenden Geschäftsführer.
– 2009 erfolgte die Integration der Bluepark AG in das Unternehmen. Der bisherige Inhaber der
Bluepark AG, Simon Ackermann, wurde Teilhaber der Habegger AG und Partner von Peter Habegger.
– 2009 wurden Sandro Marazzi (Leiter Finanzen), Samuel Röthlisberger (Leiter mediale Szenografie) und André Baumann (Leiter mediale Architektur) zusätzlich zu Christof Murer und Jürg Schwarz in die Geschäftsleitung berufen. Peter Habegger und Simon Ackermann waren ab diesem Zeitpunkt als Verwaltungsräte für die Strategie des Unternehmens verantwortlich. Die operative Leitung lag vollumfänglich bei der Geschäftsleitung.
Peter Habegger zieht sich als Aktionär aus dem Unternehmen zurück. Er ist weiterhin innerhalb der Habegger AG für die Beratung und Entwicklung im Venuebereich zuständig. Einen Teil von Peter Habeggers Aktien übernimmt die deutsche Dialog Feld Communication Group mit Sitz in München und Filialen in Frankfurt, Nürnberg und Wien. Die Habegger AG wird als Unternehmen in die Gruppe integriert, bleibt aber rechtlich, mit ihrer Marke und sämtlichen Dienstleistungen vollumfänglich eigenständig. Die Dienstleistungen der Habegger AG werden neu im gesamten betreuten Markt der Unternehmensgruppe angeboten.
Simon Ackermann, grösster Einzelaktionär, wird Präsident des Verwaltungsrates der Habegger AG. Zudem nimmt er neben Oliver Walter und Gerd Pieplow Einsitz in die Geschäftsleitung der Dialog Feld Communication Group. Er zeichnet sich für die strategische Weiterentwicklung der Habegger AG und der Gruppe verantwortlich. Als Chief Creative Officer wird er die konzeptionelle und kreative Arbeit der Gruppe leiten und überwachen.
Die langjährigen Mitarbeiter und Geschäftsleitungsmitglieder Christof Murer, Jürg Schwarz und Sandro Marazzi werden neu Aktionäre der Habegger AG. Durch die Integration des operativen Managements in das Aktionariat ist eine Fortführung der laufenden Geschäfte und Kundenbeziehungen garantiert.
Die Habegger AG gehöre seit ihrer Gründung zu den führenden Unternehmen in der Schweizer Live-Kommunikationsbranche, heisst es in der Mitteilung. Peter Habegger war einer der Ersten welcher als Fullservice-Provider im Bereich der Eventtechnik am Markt auftrat. Heute ist das Unternehmen ein breit abgestützter Lieferant von Lösungen in den Bereichen mediale Events, mediale Architektur, Szenografie und Film/TV-Produktionen.
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SF: Quellenschutz für Blog-Kommentar

Das Bundesgericht hat einen Grundsatzentscheid zu Gunsten der Medienfreiheit gefällt: Medienhäuser dürfen gegenüber der Justiz die Identität der Verfasser von Blog-Kommentaren geheim halten, sofern ihr Beitrag ein Minimum an Information enthält.

Mit seinem Entscheid hat die I. öffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts eine Beschwerde des Schweizer Fernsehens (SF) gutgeheissen, wie die SDA am Mittwoch meldete. Der Fall dreht sich um einen Blog von 2009 auf der SF-Homepage zur Sendung «Alpenfestung, Leben im Reduit». Eine Person hatte unter falschem Namen einen Kommentar verfasst, der allerdings weniger auf den Blog Bezug nahm, sondern einer privaten Abrechnung diente. Wegen diesem Beitrag ging bei der Zuger Staatsanswaltschaft eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Ehrverletzung und Missbrauch einer Fernmeldeanlage ein.
Die Staatsanwaltschaft forderte in der Folge SF auf, ihr die IP-Adresse des Verfassers des Blog-Kommentars zu geben. SF berief sich indessen auf den in Artikel 28 des Schweizerischen Strafgesetzbuches vorgesehen Quellenschutz für Medienunternehmen. Die Bestimmung erlaubt es regelmässig erscheinenden Medien, den Strafverfolgungsbehörden Angaben zur Identität von Informanten zu verweigern. In diesem Fall muss dann allerdings die Redaktion selber für einen allfälligen strafbaren Inhalt des Beitrags – etwa eine Ehrverletzung oder Verleumdung – gerade stehen.
Grosse Bedeutung für Medienfreiheit
Die Richter in Lausanne haben in ihrer Beratung vom Mittwoch nun entschieden, dass sich Medienhäuser grundsätzlich auch bezüglich der Verfasser von Kommentaren zu Blogs auf ihren Internetseiten auf diesen Quellenschutz berufen können. Voraussetzung ist, dass der Kommentar ein Minimum an Information enthält. Dabei seien allerdings keine hohen Anforderungen zu stellen, zumal heutzutage bei gewissen journalistischen Formen die Abgrenzung zwischen Information und Unterhaltung nicht immer leicht sei.
Im konkreten Fall sei zumindest ein Teil des Kommentars informativ gewesen, weshalb SF den Quellenschutz anrufen könne. Mehrere Richter betonten, dass der Entscheid vom Mittwoch grosse Bedeutung für das Redaktionsgeheimnis und die Medienfreiheit habe. Er schütze die Wächterfunktion der Medien in der Schweiz.

La Télé: Chefredaktor verlässt Westschweizer Regionalsender

Der Chefredaktor des Westschweizer Regionalfernsehsenders La Télé, Fathi Derder, verlässt seinen Posten per Ende Jahr. Er wird auf dem freiburg-waadtländischen Sender aber weiterhin Gesprächssendungen präsentieren.

Fathi Derder werde sich neuen beruflichen Projekten widmen, wie La Télé am Dienstag mitteilte. Der 1970 geborene Journalist war erst 2009 als Chefredaktor engagiert worden, um den Sender La Télé für Waadt und Freiburg zu lancieren. Er war zuvor stellvertretender Chefredaktor bei Radio Suisse Romande gewesen.

Neues Mandat für Matter & Gretener und Fehr Advice & Partners

Die Kommunikationsagentur Matter & Gretener und die Verhaltensökonomie-Experten der Unternehmensberatung Fehr Advice & Partners freuen sich über ein neues Mandat: die Onlineplattform Starmind.

Starmind ist eine Crowdsourcing-Plattform. Konkret: Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen platzieren auf www.starmind.com ihre Fragen und Aufgaben. Und eine globale Community von Experten und Talenten präsentiert gegen Prämien und Auszeichnungen Lösungen. Matter & Gretener und Fehr Advice & Partners werden für das Zürcher Jungunternehmen Marketing- und Kommunikationsmassnahmen realisieren. Erste Beispiele dafür seien bald zu sehen, wie die Agentur am Dienstag mitteilte.

Blick: TV-App ab Ende November kostenlos

Die TV-App des Blick ist ab Ende Monat kostenlos zu haben. Die Applikation umfasst rund 30 Fernsehsender.

Bislang kostete das Programm für iPhone, iPad und iPod monatlich 6.60 Franken. Bisherige Abonnenten würden automatisch auf das Premium-Angebot geschaltet, wie Ringier in einer Mitteilung schreibt. Dieses verfüge über eine noch bessere Bildqualität sowie über eine Aufnahmefunktion. Aus der Blick-Gruppe sind nebst der klassischen Blick-App fürs iPhone auch eine Blick-Super-League-Applikation sowie eine Eishockey-App erhältlich. Weitere Apps sind in Erarbeitung.

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