Publicis hat für Swiss eine Aktion entwickelt, welche während der kalten Herbst- und Wintermonate auf die günstigen Flugtarife in wärmere Gefilde aufmerksam machen soll.
Redaktion
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18. November 2010
Dazu genügt gemäss Mitteilung ein Wink mit dem Scheibenwischer auf den Rückfenstern von Taxis. Für die von Publicis entwickelte Aktion werden während den nächsten drei Monaten 25 Taxis im Raum Zürich, Genf und Lausanne unterwegs sein. Verantwortlich bei Swiss: Christine Moch (Manager Advertising), Corinne Vogt, Daniela Bohli (Advertising). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (CD), Cyrill Wirz (Text), Thomas Berger (AD), Stephan Lanz und Dario Giacchino (beratung), Andreas Caruso (Produktion).
Kooperation der Schaffhauser Nachrichten mit den Zürcher Regionalzeitungen
Die Schaffhauser Nachrichten verstärken den Verbund der Zürcher Regionalzeitungen. Die neue Werbekombination umfasst damit ab dem 1. Januar 2011 die Titel Der Landbote, Zürcher Oberländer, Zürcher Unterländer, Zürichsee-Zeitung und Schaffhauser Nachrichten.
Redaktion
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18. November 2010
Die Schaffhauser Nachrichten beteiligen sich sowohl an der gemeinsamen Mantelberichterstattung in den Bereichen Ausland, Inland, Wirtschaft sowie Vermischtes als auch an der Zusammenarbeit im Werbemarkt, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Zeitungsmantel, aus dem die Schaffhauser Nachrichten Teile übernehmen, wird unter der Leitung von Colette Gradwohl, Chefredaktorin des Landboten, in Winterthur erstellt. Verleger und Chefredaktor Norbert Neininger vertritt die Schaffhauser Nachrichten im publizistischen Beirat der Mantelredaktion. Die redaktionelle Gesamtverantwortung für die Schaffhauser Nachrichten bleibt bei der eigenständigen Vollredaktion in Schaffhausen, welche den Ausland-, Inland- und Wirtschaftsteil gestaltet und der redaktionellen Linie entsprechend gewichtet und kommentiert. Im Werbemarkt treten die fünf Tageszeitungen mit der gemeinsamen Werbekombination «ZRZ plus Zürcher Regionalzeitungen» auf. Die Schaffhauser Nachrichten schliessen sich für den nationalen Verkauf der Verkaufsorganisation der Zürcher Regionalzeitungen unter der Leitung von Robin Tanner an. Die Verkaufsorganisation der Meier & Cie. AG als Herausgeberin der Schaffhauser Nachrichten bleibt unverändert bestehen.
OBS-Awards 2010: Interio gewinnt Preis für das beste Schweizer Bild
Die SDA-Tochter News Aktuell gibt die Sieger der OBS-Awards 2010 bekannt. Das beste PR-Bild aus der Dreiländerregion Deutschland, Österreich, Schweiz hat der WWF Deutschland mit dem Motiv «1000 schmelzende Menschen aus Eis» eingereicht.
Redaktion
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18. November 2010
Aus der Schweiz haben es zwei Bilder in die vordersten Ränge geschafft: Interio mit dem Produktfoto «TELL Hocker aus Massivholz, FSC» dicht gefolgt von Save the Children Schweiz mit dem NGO-Foto «Juli und Julianne nach dem Erdbeben in Haiti». Beide Firmen belegen den ersten Platz in ihrer jeweiligen Kategorie. Interio, mit wenigen Stimmen mehr als Save the Children, belegt Platz 1 der Einreichungen aus der Schweiz und gewinnt den Preis für das beste Schweizer Bild – eine Canon Power Shot G11. Weitere Schweizer Erfolge kann Fastenopfer mit dem dritten Platz in der Kategorie «NGO-Foto» und die Kuoni-Gruppe, ebenfalls mit dem dritten Platz in der Kategorie «Portrait», verbuchen. > Zu den Siegerbildern
Promotion «Made in Switerzland» 2010, Interio. Agentur: Cosmic.
«1000 schmelzende Menschen aus Eis», WWF.
TBWA\Zürich ist neuer Marketing- und Kommunikationspartner von Campari Schweiz
In einem mehrstufigen Evaluationsverfahren konnte sich TBWA\Zürich als zukünftiger Agency Partner von Campari Schweiz durchsetzen.
Redaktion
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18. November 2010
TBWA\ wird dabei das komplette Portfolio mit Brands wie Campari, Aperol, Cynar, Fernet Branca und SKYY Vodka sowohl strategisch als auch kreativ betreuen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Erste Arbeiten werden im Frühjahr 2011 zu sehen sein.
Ultra-Kurzfilm-Wettbewerb: Die Gewinner
Auf Wichtigtuer, Büro-Krokodile und hungrigen Kartoffelstock traf die Jury des diesjährigen Ultra-Kurzfilm-Wettbewerbs 5-10-20 der Hochschule Luzern. Sie sind die virtuellen Helden der besten Beiträge, die am Mittwochabend an der Preisverleihung eine Auszeichnung erhielten.
Redaktion
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18. November 2010
Eingereicht wurden 345 Kürzestfilme, darunter auch Beiträge aus den USA, China und Indien, wie es ein einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die siebenköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der Film-, Design- und Kommunikationsbranche beurteilte die Beiträge nach den Kriterien Aussagekraft, Aufmerksamkeitswirkung, mediengerechte Aufbereitung und filmhandwerkliches Können. Über Geldpreise im Wert von 10'000 Franken durften sich folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen:
Kategorie 5 Sekunden:
1. Platz: «Herr Wichtig», Katja Schiendorfer (Luzern/CH) 2. Platz: «Abfahrt 09:15», Chris Brandl (Berlin/DE) 3. Platz: «Swiss Army Chäfer», Roger Sütterlin (Ruswil/CH) Lobende Erwähnung: «Bad Trip», Nina Paley (New York/USA)
Die Jury hat drei Beiträge auf den 2. Platz gesetzt: «Watch Your Meal!», Thierry Maeder (Chambésy/CH) «Life 1.5», Sylvian Joly (Gland/CH)
Die Gewinnerbeiträge und weitere ausgewählte Filme sind noch mindestens zwei Wochen auf den Grossdisplays in den Bahnhöfen Zürich, Luzern, Bern, Basel, Genf und Lausanne sowie auf Canal Poste und auf Bildschirmen der öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich zu sehen. Der internationale^Wettbewerb 5-10-20 wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal veranstaltet. Die Hochschule Luzern trägt damit zur Weiterentwicklung von Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten auf digitalen Displays im öffentlichen Raum bei. Gleichzeitig erhalten Filmemacher die Chance, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Durchgeführt wurde der Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post, e-advertising, Infoscreen Austria sowie der Swissfilm Association. Alle eingereichten Beiträge gibt es unter 5-10-20.ch zu sehen.
Kategorie 5 Sekunden, v.l.n.r: Dr. Gabriela Christen (Rektorin Hochschule Luzern Design und Kunst, Roger Sütterlin, Reiner Roduner (Vorstandsmitglied Swissfilm Association), Katja Schiendorfer, Chris Brandl.
Kategorie 10 Sekunden, v.l.n.r: Dr. Gabriela Christen, Franziska Meyer, Reiner Roduner, Josh Schaub, Stephanie Cuérel, Kastanie Pestalozzi.
Kategorie 20 Sekunden, v.l.n.r: Sylvain Joly, Reiner Roduner, Dr. Gabriela Christen, Louis Honegger, Thierry Maeder, Joel Cartier.
Spotlight 2011: Einreichefrist läuft
Einreichungen für das 14. Werbefilmfestival Spotlight 2011 können ab sofort online vorgenommen werden. Sämtliche Formate der Bewegtbildkommunikation können in den beiden Hauptkategorien «tv & kino» und «web & mobile» eingereicht werden.
Redaktion
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18. November 2010
Ergänzend dazu lobt das Festival für den Werbefilm des deutschsprachigen Raums erstmals auch einen Sonderpreis aus für die «Beste Internationale Adaption», wie es in einer Mitteilung heisst. Eine weitere Premiere ist der Spotlight-Sonderpreis für die «Beste Goldidee», mit dem das Festival auftragsunabhängig entstandenen Spots und Bewegbildformaten eine Plattform bietet. Beim spotlight-Festival votiert neben der Fachjury auch eine bis zu 2’000-köpfige Publikumsjury. Es findet vom 24. bis 25. März 2011 in Mannheim statt. Einreicheschluss ist der 21. Januar 2011. Infos zu Einreichung, Tickets und Festival: Spotlight-festival.de.
Zu guter Letzt: Tough, beautiful, anders
DDB UK hat für Volkswagen einen Spot realisiert. Er zeigt ein Paar, das einen flotten Tango der etwas anderen Art tanzt.
Redaktion
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18. November 2010
Anders sind die Bewegungen, anders ist die Kleidung, und anders ist auch die Musik. Ob damit potenzielle VW-Käufer angelockt werden können, bleibt offen. Der Bezug zum Auto jedenfalls ist eher etwas dezenter als bei vielen anderen Auto-Kampagnen eins ist jedoch sicher: Der Spot fällt auf. Und er gefällt. Oder auch nicht. Entscheiden Sie selbst.
DDB UK hat gemäss Kress.de für den Spot den preisgekrönten Regisseur Jonathan Glazer engagiert. Das Tanzbein schwingen Gasper Godoy und Manuella Rossi. Sie sollen die Besten sein auf dem Tango-Parkett, sagt man …
Maybaum: Image-Spot für Bank EKI
Die Videoproduktionsfirma Maybaum aus Baden hat für die Interlakner Bank EKI einen Image-Spot realisiert.
Redaktion
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18. November 2010
Die Bank EKI soll als sicherer Partner wahrgenommen werden, als ein Partner, der Kunden durch jede Lebenslage begleitet, heisst es in einer Mitteilung. Diese Message könnte nicht besser als mit einem Gleitschirmflug transportiert werden, vor allem auch weil Gleitschirmflüge in Interlaken nicht wegzudenken seien.
Matter & Gretener: Kampagne für Swissbuilding Concept realisiert
Swissbuilding Concept realisiert im aargauischen Buchs die Überbauung Park im Bühl mit insgesamt 20 Wohnungen. Matter & Gretener wurde mit den Verkaufsförderungsmassnahmen für das Projekt betraut.
Redaktion
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18. November 2010
Dabei realisierte die Agentur als erstes die Teaser-Website www.parkimbuehl.ch, eine Vermarktungstafel sowie eine Kleinanzeigen-Kampagne, die so geschickt mit der jeweiligen Immobilienseite spielt, dass ein paar Rubrikeninserate wie eine 1/1-seitige Anzeige wirken. Weitere Verkaufsförderungsmassnahmen, unter anderem die zweite Stufe der Website sowie eine ausführliche Verkaufsdokumentation, folgen. Verantwortlich bei Swissbuilding Concept: Mikula Gehrig (Projektentwickler), Ruzica Kelcic (Assistentin Projektentwicklung). Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (CD und Text), Urs Hartmann (AD), Julia Batzlen (Grafik), Simone Frei (Beratung). Online-Umsetzung: Hausheer.
BaZ: Juso und Gewerkschaften protestieren gegen Blocher
Rund 70 Personen haben am Donnerstagmittag vor der Redaktion der Basler Zeitung (BaZ) gegen eine angebliche Einflussnahme von Christoph Blocher protestiert. Der kurze Anlass von Juso und Gewerkschaften mit Fahnen und Ansprachen verlief friedlich.
Redaktion
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18. November 2010
In Voten und auf Transparenten wurde gemäss SDA eine Kolonialisierung der BaZ durch die SVP gebrandmarkt. Die JungsozialistInnen beider Basel schreiben in einem Flugblatt von «Fremdbestimmung der BaZ durch reiche Vögte aus Zürich und dem Tessin»; die SVP-nahen Kommentare des neuen Chefredaktors Markus Somm schadeten dem Ruf des Blatts. Die Protestaktion bei feuchtkaltem Wetter behinderte den Tram- und Strassenverkehr am Aeschenplatz zeitweise leicht. Autos wurden deswegen vorübergehend lokal umgeleitet. Ordnungskräfte mit und ohne Uniform markierten Präsenz.
Recycling im Himmel
Nespresso präsentiert bereits den fünften Spot mit George Clooney.
Redaktion
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17. November 2010
Himmlischen Kaffeegenuss versprechen viele. Nespresso hat aber einen Dreh gefunden, wie man mit dieser Werbebotschaft argumentieren kann, ohne das «himmlisch» beim Wort zu nennen. Nachdem er von einem Flügel erschlagen wurde (sic!), durfte George Clooney in einem augenzwinkernden Film vor einem Jahr noch einmal vom Himmel auf die Erde zurückkehren, wenn er Petrus dafür seinen Einkauf aus der Nespresso-Boutique überlässt. Jetzt hat der Spot seine Fortsetzung gefunden. Im fünften Epos der Saga hat Clooney wieder Kaffee eingekauft. Noch traumatisiert vom letzten Film, zeigt er sich erleichtert, dass er die Nespresso-Boutique heil verlassen kann. Das Glück dauert aber nicht lange. In der Figur eines Taxifahrers lauert noch einmal Petrus und Clooney muss die eben gekauften Nespresso-Kapseln einmal mehr aushändigen. Neu zu diesem Film des Hollywood-Regisseurs Grant Heslov («Good Night, and Good Luck») gibt es diesmal einen Reminder. In diesem kurzen Anhänger gibtJohn Malkovich als Taxifahrer Petrus Clooney einen Sack mit ausgepressten Kapseln zurück. «We recycle!», lautet die Pointe aus dem Himmel. Der Hinweis auf die umweltfreundliche Produktion von Nespresso wird damit zum wichtigsten Teil der neuen Kampagne. Gedreht wurden die Spots in Mailand. In einem Making-of, das auf dem neuen Youtube-Channel von Nespresso zu sehen ist, witzelt Malkovich, dass er auf Flughäfen regelmässig von Fans auf diese Filmchen für Nespresso angesprochen werde. Noch nie habe ihn aber jemand wegen seinen Kunstfilmen erkannt. Tatsächlich ist die Clubgemeinde weltumspannend gross und beteiligt sich auch rege an den Wettbewerben auf der Site. Hier kann man zum Beispiel seine eigene Schnittversion kreieren. Ein Gewinner darf im nächsten Frühling mit den Stars zusammen über den roten Teppich in Cannes marschieren. Synchron zum neuen Spot lanciert Nespresso auch eine neue CitiZ-Maschine. Diese Special Swiss Edition ist mit weissen Kreuzchen auf rotem Grund dem Ethno-Look verpflichtet und soll die Qualität von Swissness kommunizieren. Die Maschinen werden in der Schweiz hergestellt, und auch die Kaffeebohnen werden seit 25 Jahren hier verarbeitet und veredelt. In dieser Zeit ist Nespresso zu einem der wichtigsten Schweizer Brands geworden. Und unser Land damit gleichzeitig «zum grössten Kaffee-Exporteur der Welt». Andreas Panzeri
Join the Seniorenstift Jungborn!
Werbewoche-Redaktorin Anne-Friederike Wilhelm staunt täglich über Trash-Werbung.
Redaktion
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17. November 2010
Ich bin ein wahrlich glücklicher Mensch. Echt! Denn ich kann noch staunen. Zwar tun mein Computer und meine Firewall nicht immer, was sie sollen. Dafür bekomme ich regelmässig elektronische Post. Und zwar nicht irgendwelche, sondern richtig wichtige. Schon die Betreffzeilen verkünden, dass es bei diesen E-Mails um meine Zukunft geht: «Dein Leben», «Ihr Traum», «Ihre Finanzen», «Ihr Geld» heisst es da, etwas distanzierter «Offizielle Gewinnbenachrichtigung» oder schlicht «Congratulations». Ich finde es schön, dass sich jemand Gedanken um meine Träume und meinen Stutz macht und mir dann auch noch herzlich dazu gratuliert statt mir einfach nur auf eine ganz billige Tour Viagra verkaufen zu wollen. Post zum Runzeln Sehr gefreut habe ich mich auch über die «Einladung, dem Freundeskreis Ägypten beizutreten». Sie kam von Ahmed459 vom Seniorenstift Jungborn. Tee trinken mit Berbern, billiger Urlaub machen als die Einheimischen und einen Baum gegen die Ausbreitung der ¬Wüs¬te pflanzen. Klingt verlockend, fand ich. Die Geschichte mit dem Seniorenstift allerdings konnte ich dann doch nicht so gut verwinden. Offen gesagt: Ich war gekränkt. Damen meines Alters werden nicht gern daran erinnert, dass die Runzeln schneller als allmählich kommen. Woher also hat das Seniorenstift meine E-Mail-Adresse? Und warum jetzt schon??! Fast wäre ich zum kostenlosen Erlebnisabend mit Matrix-Transformation gegangen, um mich wieder zu fangen. «Bewusstsein erschafft Realität», lautete das Versprechen auf der Einladung. Vielleicht hätte ich zu dieser Party gehen sollen, um mir meine Wahrheit zurechtzudenken und meine Quanten wieder zu heilen?! Aber ich hatte keine Zeit. Denn am gleichen Abend bekam ich eine «Offiziellen Mitteilung» aus Catalunya, genau genommen von Noor Azilah bt. Abu Shahid «von Sitz des Prasidenten». Nun ja, auch wenn diesem Präsidenten zwei Pünktchen und eine genaue Zuständigkeitsbezeichnung fehlten ich hatte «935,470.00 (NEUN HUNDERT FUNF UND DREISSIG TAUSEND, VIER HUNDERT UNDSIEBZIG EURO)» gewonnen. Meine «Glucksnummern» hatten in der zweiten Kategorie das grosse Rennen gemacht, da gluckst man schon mal vor Freude. Ich hätte einfach meinen «Anspruch-Agent» Bernardo Ginez Lascano Esq kontaktieren und das Geld überweisen lassen müssen. Keine Ahnung, warum ichs schliesslich doch nicht gemacht habe. Vielleicht, weil ich gerade mal wieder ¬einen Audi gewonnen hatte, als einer von hundert zufällig ausgewählten Gewinnern. Ich gewinne fast jeden Tag einen Audi. Manchmal ist es aber auch ein BMW. Garantierter Gewinn Es gab mal eine Zeit, in der erhitzt über Spam diskutiert wurde. Heute schiebt man die 30 Mails jeden Morgen schulterzuckend in den Junkordner und denkt nicht weiter darüber nach. Ich aber frage mich: Wer, in Gottes Namen, nimmt sich die Zeit und schreibt als Ahmed459 eine Mail, um die Wüs¬te zu retten? Wer verschickt Massenmails, um Audi oder BMW loszuwerden? Und wer um alles in der Welt reagiert auf diesen Spam von mir einmal abgesehen? Irgendwelche Reaktionen muss es ja wohl geben, sonst würden in meinem Postfach nicht permanent neue, mehr oder weniger unterhaltsame Versuche landen, mir die Zeit oder mehr zu stehlen. Ja klar, Top-Idee für eine investigative (und vermutlich investitionsintensive) Recherche: Ich schreibe Noor, Ahmed und Pfizer einfach mal eine Antwort und frage nach, wer sie sind und was sie so treiben, neben dem Mailversenden. Nur wäre das vermutlich der Knock-out für meine digitale Arbeitsmaschine. Aber machen wirs doch so: Jeder, der mir verrät, wer Ahmed ist und woher er die Zeit für seine Mails nimmt, gewinnt meinen Polo. Garantiert! (Bei mehreren Gewinnern wird geteilt.)