Walder Werber mit drei neuen Kunden im Portfolio

Diesen Herbst pitchte Walder Werber mehrmals erfolgreich und gewann drei Kunden. Neu im Portfolio der Agentur sind Besta, eine Tochterfirma der Bachofen Holding, die Frike Gruppe sowie das Werkheim Uster.

Besta ist eine in den Bereichen Füllstandmesstechnik und in der spanabhebenden Auftragsfertigung tätige Firma, deren Produkte weltweit in über 40 Länder vertrieben werden. Walder Werber konzipiert und realisiert für Besta einen neuen Webauftritt in über elf Sprachen.
Als zweites weltweit tätiges Unternehmen nimmt in Zukunft die Frike Gruppe die kommunikativen Dienstleistungen der Agentur in Anspruch. Der Outsourcing-Dienstleister ist mit sechs Tochterfirmen in der Schweiz präsent, tätig in der Herstellung von unter anderem Kosmetik- und Pharmaprodukten, Industrie- und Haushaltreinigern, Pulvern und Waschmittel. Walder Werber macht sich nun an den kompletten Neuauftritt der Unternehmensgruppe.
Zudem konnten die Werber den mehrstufigen Pitch um das Werkheim Uster für sich entscheiden. Das soziale Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeitende und bietet neben Wohn-, Arbeits- und Wohnplätzen mit seiner Produktion auch Dienstleistungen für Firmen. Das neue Markenkonzept für das Werkheim Uster hat Walder Werber bereits im Oktober und November erarbeitet. Jetzt wird der kommunikative Auftritt neu konzipiert und umgesetzt. Was dabei herauskommt, wird ab Mai 2011 im und um das Werkheim Uster zu sehen sein.

Publigroupe/Swisscom: Geschäftsleitung für «Search&Find»-Gesellschaften

Seit Mitte November leitet Edi Bähler als CEO die «Search&Find»-Gesellschaften von Publigroupe und Swisscom. Nun hat er die gemeinsame Geschäftsleitung für LTV Gelbe Seiten/Home.ch und Swisscom Directories/Local.ch bestimmt.

Leiter des Bereichs Verkauf wird der 50-jährige Romeo Bristot, der diese Funktion bereits bei LTV Gelbe Seiten innehatte. Den Bereich Printmedien übernimmt Elke Zappe. Die 53-Jährige leitete bisher bei Directories den Bereich Products. Guido Kaufmann, 44, übernimmt die Leitung der IT. Er war zuletzt für den Informatik-Bereich der Hotelplan-Gruppe zuständig. Leiter des Datenbereichs wird der 33-jährige Christoph Jordi, welcher bisher bei Directories dem Bereich Content vorstand. Der 52-jährige Bruno Ineichen leitet den Personalbereich. In dieser Funktion war er bisher auch bei LTV tätig. Die Finanzabteilung wird von Daniel Stamm geführt. Der 37-Jährige war bisher Leiter Finanzen bei Directories. Christian Weber verantwortet die Kommunikation der gemeinsam geführten Unternehmen; bisher war der 41-Jährige Kommunikations-Leiter bei Directories. Noch nicht bestimmt wurde die Leitung des Bereichs Elektronische Medien.

Christinger Partner: Verkaufsleiter geht

Bei Christinger Partner gibt es eine Veränderung in der Geschäftsleitung: Philipp Jaggi, Verkaufsleiter und GL-Mitglied, verlässt das Schlieremer Unternehmen per Ende Dezember 2010.

Jaggis Nachfolger wird Stephan Koch, der bereits von 2006 bis 2008 für Christinger Partner im Verkauf tätig war. Koch wird seine Stelle am 1. April 2011 antreten. In der Zwischenzeit übernimmt Toni Fricker, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber, die Betreuung der Key Accounts wieder zusammen mit den Mitarbeitern im Verkauf-Aussen- und Innendienst, wie die Geschäftsleitung am Montag mitteilte.
Christinger Partner wurde 1963 als Schriftenmalerei und Siebdruckerei gegründet und ist heute in den Bereichen Beschriftung und Werbetechnik, Siebdruck, Grafik und Produktionsservice tätig. Seit 1994 gehört zudem der grossformatige Digitaldruck zu einem der wichtigsten Geschäftsfelder der Firma.

Anzeiger Luzern: Jörg Lüscher wird Redaktionsleiter ad interim

Nach dem Verkauf der Anzeiger Luzern AG an die Neue Luzerner Zeitung verlässt Redaktionsleiter Erwin Rast die Publikation. Auf den 1. Dezember 2010 übernimmt Jörg Lüscher, bisher Leiter der Verlagsredaktion der Neuen Luzerner Zeitung, die Redaktionsleitung ad interim.

Jörg Lüscher wird die Redaktion des Anzeigers Luzern ad interim führen und der Verlagsredaktion der Neuen Luzerner Zeitung in einem Teilpensum weiterhin vorstehen. Diese leitet der 53-Jährige seit über drei Jahren.
Mit der Ernennung Lüschers ist das neue Führungsteam für den Anzeiger Luzern komplett. Bruno Vonwil, Geschäftsleiter, Jörg Lüscher, Redaktionsleiter und Bruno Gluch, Verkaufsleiter, werden ab dem 1. Dezember 2010 für die Geschicke des Anzeigers Luzern verantwortlich sein.

Murdoch arbeitet mit Steve Jobs an iPad-Zeitung

Medienmogul Rupert Murdoch steht nach Informationen aus den USA und Grossbritannien vor dem Start einer Tageszeitung speziell fürs iPad und ähnliche Geräte. Für das Projekt, das er mit Apple-Chef Steve Jobs vorantreibe, habe der Verleger in New York bereits 100 Journalisten eingestellt.

Das Produkt soll zu Beginn des nächsten Jahres auf den Markt kommen, schrieb der Guardian am Sonntag in seiner Onlineausgabe. Die Zeitung unter dem Titel «Daily» soll 99 US-Cent pro Woche kosten – viel weniger als eine gedruckte Tageszeitung. Dies sei möglich, weil keine Druck- und Vertriebskosten anfielen. Das Displayblatt soll die Stärken von Boulevard- und Qualitätszeitungen verbinden. Leitende Redaktoren kämen von der britischen Boulevardzeitung The Sun und von der New York Post. An der Entwicklung sind den Angaben zufolge Apple-Techniker beteiligt. Die Inhalte sollen direkt aufs iPad oder vergleichbare Geräte anderer Hersteller gespielt werden – eine gedruckte oder Web-Ausgabe soll es nebenher nicht geben.
Murdoch setzt als einer von wenigen Verleger konsequent auf Bezahlinhalte im Internet. Die Onlineausgabe seines britischen Flaggschiffs The Times hat Hunderttausende Leser verloren, seit sie nur noch gegen Bezahlung gelesen werden kann. Murdochs Medienkonzern News Corporation sieht es aber als Erfolg an, dass 100’000 zahlende Leser übrig geblieben sind. Auch das britische Massenblatt The Sun wird inzwischen von einer Paywall geschützt. Das ebenfalls zum Murdoch-Imperium gehörende US-Blatt Wall Street Journal fährt eine Strategie der teilweisen Bezahlpflicht und hat zwei Millionen Leser im Internet.

Velvet: Gewalt an Frauen aufgedeckt

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Kundengewinne für Ruf Lanz und Schneiter Meier Külling

Ruf Lanz und Schneiter Meier Külling setzen sich bei Agenturevaluation durch: Ruf Lanz gewinnt den Etat für die Medimax Elektronikfachmärkte, Schneiter Meier Külling erhält das Mandat der SV Group.

Medimax hat nach einer Evaluation unter mehreren Agenturen Ruf Lanz, Zürich, als Leadagentur gewählt. Die Werber sollen der Fachmarktlinie von Electronic Partner, Düsseldorf nun ein unverwechselbares Profil verleihen. Mit mittlerweile 111 Fachmärkten ist Medimax die Nummer 3 auf dem deutschen Markt. Überzeugt hat den Geschäftsführenden Direktor Martin C. Rusterholz offenbar «die hohe kreative Konstanz über viele Jahre sowie die personelle Konstanz einer inhabergeführten Agentur», heisst es in einer Mitteilung. Laut Markus Ruf, Creative Director und Mitinhaber von Ruf Lanz, arbeitet man bereits mit Hochdruck an der Umsetzung der ersten Kampagnen-Ideen.
Zudem hat sich die SV Group im Rahmen einer Agenturevaluation für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Branding-Agentur Schneiter Meier Külling entschieden. Das Mandat umfasst Markenführungs- und Corporate Publishing-Aufgaben. Gestartet wird die Zusammenarbeit mit der Neukonzeption des Geschäftsberichts, wie Schneiter Meier Külling mitteilte. Die SV Group ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Catering, Hotelmanagement sowie in der Gastronomie tätig und Schweizer Marktführerin in der Gemeinschaftgastronomie.

Exxtra: Die Ski-Nati mit Audi ganz nach oben gebracht

Audi unterstützt als Partner von Swiss-Ski die Schweizer Wintersportathleten. Die Kreativen von Exxtra entwickelten ein Printsujet, um diese bereits seit 1967 bestehende Partnerschaft zu visualisieren.

Die Wintersportler kommen mit Audi dank «Vorsprung durch Technik» hoch hinaus, wie das Inserat zeigt: Ein Audi ist die treibende Kraft – er bringt die Sportler sinnbildlich «ganz nach oben» als Skilift.

Verantwortlich bei Audi: Erich Hunold (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Leiterin Werbung Audi). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation: Markus Gut (CCO), Susan Baumgartner (Projektleitung/Beratung), Jonathan Schipper (Beratung), Benny Goldstein (AD), Patrick Bucher (Text/Konzept), Sarah Paul (Grafik), Alessandro Della Bella (Fotografie), Ferco/Detail AG (Composing).

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Mediareports: Markt für Onlinemedien stagniert

Die Zeit des Marktwachstums geht für Onlinemedien in den deutschsprachigen Märkten zu Ende. Die Märkte für redaktionell gestaltete Onlinemedien befinden sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz laut der Studie «Online-Medien 2014» von Mediareports Prognos in einer Konsolidierungsphase.

In den letzten zwei Jahren hat sich die Rangfolge der populärsten Onlinemedien demnach kaum noch verschoben. Während in der Schweiz die boulevardorientierten Onlinemedien 20minuten.ch und Blick.ch die Konkurrenz deutlich hinter sich lassen, teilen sich in Deutschland und in Österreich Onlinemedien aus dem Qualitätssegment die vordersten Plätze.
Die Wettbewerber sind laut Mediareports Prognos weitgehend gleich geblieben, um die Marktanteile werde im Onlinebereich jedoch weiter heftig gerungen. «Qualität» ist das A und O, ergab die Studie: «Aufgrund des Nutzungsverhaltens vor allem jüngerer Zielgruppen können Marktanteile nur noch gewonnen werden, wenn die Betreiber kompromisslos in Qualität investieren. Schnell und unsorgfältig gemachte Onlinemedien fallen im Ranking zurück.»
In allen drei untersuchten Ländern sind Neueintritte in den Markt für redaktionell gestaltete Onlinemedien zudem «kaum noch möglich», teilte das Institut mit. «Die wirtschaftlichen Markteintrittsbarrieren sind hoch geworden. Die Wirtschafts- und Werbekrise der vergangenen Jahre hat die Marktkonsolidierung beschleunigt und die Marktstrukturen gefestigt.»

Sechs Epica-Erfolge für die Schweiz, davon vier für Advico Young & Rubicam

Die Schweizer Werbe-Nationalmannschaft hat sich an der Europameisterschaft in Paris sehr gut geschlagen und viele grössere Länder in den Schatten gestellt. Die Epica-Awards werden von den wichtigsten Fachzeitschriften unserer Branche aus Europa, Afrika und Middle East vergeben.

Die Jury hat von Dienstag bis Freitag in Paris getagt. Im Medaillenspiegel der Schweiz glänzen sechs Gold-Epica-Awards. In der Kategorie Film hat Spillmann Felser Leo Burnett eine der gläsernen Pyramiden ergattern können mit den witzigen SMS-Dialogen für Sunrise Communication. Jung von Matt/Limmat gewann einen Film-Epica mit «Animal Farm», den am Sonntagmorgen sehr rücksichtsvollen Tieren auf dem nachhaltig geführten Migros-Hof. Ein Schweizer Film mit Barack Obama für die Sonntagszeitung hat das Finale nur knapp verpasst. Dafür hat Advico Young & Rubicam mit dieser gleichen Babuschka-Idee einen Award in der Kategorie Press gewonnen. Dazu gab es für AY&R noch drei weitere Epica mit den Plakaten für Leica «Sharpest Details» und Zürcher Zoo «Elefantenhaus» sowie für «Supreme Security» in der Kategorie «Business to Business Direct». An einem Grand-Prix-Epica sind einige dieser Schweizer Einreichungen nur knapp vorbei geschrammt. Was schliesslich mit Silber und was mit Bronze bewertet wurde, kann am Montag nachgereicht werden, wenn im Epica-Büro die Berechnungen offiziell ausgewertet sind.
Andreas Panzeri

Guy Morin äussert sich kritisch zu BaZ-Turbulenzen

Am Sonntag hat sich auch der Basler Regierungspräsident Guy Morin zu den Turbulenzen um die Basler Zeitung (BaZ) geäussert. Es gehe die Angst um, dass «italienische Verhältnisse Einzug halten», sagte er in Interviews in der Sonntagspresse zu den Protesten in der Region.

Die Proteste seien Ausdruck der starken Identifikation der Bevölkerung mit der Zeitung, erklärte Morin (Grüne) gemäss SDA in einem Interview in der NZZ am Sonntag. Die Entscheide der Eigentümer Tito Tettamanti und Martin Wagner der letzten Wochen und Monate hätten nicht dazu beigetragen, das Vertrauen in die publizistische Unabhängigkeit der BaZ zu stärken. «Uns wurde gesagt, man wolle eine eigenständige Zeitung aus Basel erhalten», führte Morin zudem in der Sonntagszeitung aus. Doch man habe den Firmensitz nach Zug verlegt, ein Beratermandat an einen alt Bundesrat und SVP- Vizepräsidenten vergeben, der in Basel stark polarisiere, und dessen Biografen aus Zürich zum Chefredaktor gewählt. Gegen den unternehmerischen Entscheid, ein Beratermandat zu vergeben, sei nichts einzuwenden. Er verstehe aber die vielen Menschen, die sich fragten, ob das noch eine Basler Zeitung sei, sagte Morin. Er verstehe auch die Reaktion der BaZ-Redaktion.
In den Interviews verwies Morin zudem auf die Bedeutung der Grenzgänger und der EU für Basel. Basel und seine Wirtschaft bräuchten Offenheit, und es brauche eine Zeitung, die diese Offenheit vertrete und weitertrage, sagte er in der NZZ am Sonntag. Die BaZ sei auch die Zeitung für viele Menschen bis weit nach Südbaden und ins Elsass, sagte er der Sonntagszeitung. Diese seien «vor den Kopf gestossen, wenn die BaZ neuerdings eine sehr kritische Haltung zur EU einnimmt». Es gebe Nachfragen von regionalen Behördenvertretern jenseits der Grenze.
Im Rahmen der regelmässigen Gespräche mit Unternehmen der Region werde sich die Regierung auch mit den Eigentümern der BaZ treffen. Dort sollen laut Morin die fraglichen Themen angesprochen werden.

Zu guter Letzt: Snickers‘ Kampf gegen den Wahnsinn

Nicht jeder versteht es, sich im täglichen Leben so zu verhalten, wie es sich eigentlich gehören würde. Zugegeben, das ist auch nicht immer ganz einfach. Vor allem dann nicht, wenn man unter Hunger leidet.

In der deutschen Bild-Zeitung kann man regelmässig lesen, was für Wahnsinnstaten unsere lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger in Stunden geistiger Verwirrung begangen haben. Hier sind Einbrecher ins Gefängnis eingestiegen, dort hat ein Jäger einen Jäger erschossen, und Chirurgen haben einen Handschuh im Hals des Patienten vergessen. Mars Deutschland kennt den Grund für diese Dummheiten: «Du bist nicht du, wenn du Hunger hast», so die Botschaft. Wir werden also bald von den Verrückten dieser Welt befreit sein. Vorausgesetzt, sie essen ab und zu einen Snickers Schokoriegel natürlich.
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(Bilder: Wuv.de)
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