Spotlight 2011: Einreichfrist läuft

Die Einreichungen für das 14. Werbefilmfestival Spotlight 2011 können ab sofort online vorgenommen werden. Das 14. Werbefilmfestival findet vom 24. bis 25. März 2001 in Mannheim statt.

Sämtliche Formate der Bewegtbildkommunikation können in den beiden Hauptkategorien «tv & kino» und «web & mobile» eingereicht werden. Ergänzend dazu lobt das Festival für den Werbefilm des deutschsprachigen Raums erstmals auch einen Sonderpreis aus für die «Beste Internationale Adaption». Eine weitere Premiere ist der Spotlight-Sonderpreis für die «Beste Goldidee», mit dem das Festival auftragsunabhängig entstandenen Spots und Bewegbildformaten eine Plattform bietet.
Einreicheschluss ist der 21. Januar 2011. Beim spotlight-Festival votiert neben der Fachjury auch eine bis zu 2‘000-köpfige Publikumsjury.

CA-Media: Kabarettist wirbt für Webvideos

Die CA-Media hat den Kabarettisten Rolf Schmid für eine Werbekampagne engagiert. Die Werbekampagne soll verdeutlichen, dass die CA-Media auch in der Welt der Unterhaltung und der Kultur zuhause ist.

Publikumsliebling Rolf Schmid ist eine prägende Figur der Schweizer Kabarettszene. Sein «I mag eifach nid» ist längst in den Zitatenschatz unseres Landes eingegangen. Studien belegen, dass im Internet immer weniger gelesen wird, wogegen Webvideos stark zulegen. Bis ins Jahr 2013 soll der Anteil des Videokonsums am Webnutzerverkehr auf 90 Prozent steigen. Vor dem Hintergrund dieser umwälzenden Entwicklung findet die Werbekampagne der CA-Media im Bündner Kabarettisten das perfekte Sprachrohr aller, die keine Webseiten mehr lesen mögen («I mag eifach nid»), sondern sich lieber informative und unterhaltsame Webvideos anschauen.
Für Flavio Camenzind, den Geschäftsführer der CA-Media, hat die Zusammenarbeit mit Rolf Schmid noch eine weitere Komponente. «Weil wir das ZSC Lions TV, das erste klubeigene Web TV eines Schweizer Sportvereins, produzieren, werden wir häufig mit der Welt des Sports in Verbindung gebracht», erklärt Camenzind. Die Werbekampagne mit einer lebenden Legende des Schweizer Kabaretts soll verdeutlichen, dass die CA-Media auch in der Welt der Unterhaltung und der Kultur zuhause ist und tolle Projekte macht wie Webvideos, Eventreports und Web TV.»
Der Radiospot mit Rolf Schmid ist ab kommendem Montag während dreier Wochen täglich morgens und abends auf Radio 24 zu hören. Die Filmversion läuft auf YouTube und auf www.ca-media.ch.

Econ Awards Unternehmenskommunikation 2010: Die Sieger sind gekürt

Am 18. November 2010 wurden die Preisträger der Econ Awards 2010 im Großen Ballsaal des Swissôtel in Berlin bekannt gegeben. 33 Best Practice Beispiele aus der Unternehmenskommunikation wurden in den Kategorien Imagefilm, Imagepublikation, Geschäftsbericht, Magazin, Nachhaltigkeits- und CSR-Bericht, Website/Interaktiv, Strategische Unternehmenskommunikation und – neu in diesem Jahr – Social Media ausgezeichnet.

In der Kategorie Geschäftsbericht gab es sechs Prämierungen, darunter auch ein Online-Geschäftsbericht. Erstmalig wurde auch eine Smartphone Application ausgezeichnet. Die neue Kategorie Social Media wurde von den teilnehmenden Unternehmen gut angenommen, wie es in einer Econ-Mitteilung heisst. Es wurden richtungsweisende Beiträge aus den Bereichen Mode, Lifestyle, Kultur, Weiterbildung oder Wirtschaft eingereicht.
Erfolgreichstes Unternehmen ist die Bayer, die in drei Kategorien eine Auszeichnung erhielt. Als erfolgreichste Agentur ging Scholz & Friends Agenda mit drei prämierten Einreichungen aus dem Wettbewerb hervor.
Alle Sieger und alle Shortlistplatzierten können unter Econ-awards.de eingesehen werden. Die Gewinner und die Shortlistplatzierten der Econ Awards Unternehmenskommunikation 2010 werden im Jahrbuch der Unternehmenskommunikation, Band 04 ausführlich porträtiert. Das großformatige Buch ist ab dem 19. November 2010 im Buchhandel erhältlich oder kann über den Econ Verlag bezogen werden.
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Viral Video Award 2010: Politische Virals räumen ab

In der Festivalkategorie «Virals» des 26. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde am Freitagabend der von Interfilm und Zucker.Kommunikation präsentierte Viral Video Award für die besten viralen Videos des Jahres vergeben.

Der Publikumspreis ging an das Viral «Nice Game» von Tilman Egel. Die Kurzanimation erhielt mit Abstand die meisten und höchsten Bewertungen beim Online-Voting. Der Film behandelt das Thema Kindersoldaten und zeigt die zwei Realitäten, in denen diese sich befinden: unschuldiges Spiel auf der einen und brutale Gewalt auf der anderen Seite. Insgesamt beteiligten sich fast 20.000 User am Online-Voting.

Der Journalist Mario Sixtus («Elektrischer Reporter», ZDF), die Fernsehmoderatorin und Autorin Petra Gute («Stilbruch», RBB) und der Schauspieler Daniel Zillmann («NVA», «Schwarze Schafe») bildeten die Fachjury des Awards 2010. Sie prämierten «Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!» von Greenpeace als bestes Viral. Die Begründung der Jury: Der Palmöl-Spot von Greenpeace sei das Video mit dem größten Einfluss und der höchsten Viralität. Darüber hinaus habe der Film nicht nur viele Menschen für das Problem der Palmölproduktion sensibilisiert, sondern auch sein Ziel erreicht. Nestlé musste auf die Kritik reagieren. Die Macher hätten mit diesem Film bewiesen, dass Virals etwas bewirken können, sagt die Jury abschliessend.

Die in diesem Jahr erstmals von der Heinrich-Böll-Stiftung vergebene Auszeichnung für das beste politische Viral mit den Themen Klima, Demokratie und Gerechtigkeit erhielt «Polar Bear», das die klimaschädlichen Auswirkungen von Flugreisen thematisiert. Das Video von Daniel Kleinman vermittle in kürzester Zeit ohne viele Worte und mit extrem starken Bildern eine klare Botschaft, die hängen bleibe, so die Begründung der Jury.

Eine lobende Erwähnung erhielt der Film «Ode to a Post-it Note“» für originelle und berührende Thematisierung der Frage nach der eigenen Herkunft in einer Mischung aus Animation, Musik und Schnitt.

Daniel Kreuscher von Zucker.Kommunikation ist überzeugt, dass mit der wachsenden Verbreitung sozialer Netzwerke wie Facebook auch die Bedeutung viraler Videos steigt. Vor allem in der politischen Kommunikation haben sich Virals als wirksames Instrument erwiesen. Gerade die Politvirals wurden im Online-Voting viel diskutiert und am besten bewertet. Das Beispiel Greenpeace/Nestlé zeige zudem, dass Virals tatsächlich etwas bewirken können, so Kreuscher abschliessend.

Preisgeber der Viral Video Awards 2010 waren neben der Heinrich-Böll-Stiftung die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft und Ritter Sport. Das Preisgeld betrug jeweils 1‘000 Euro.
Medial unterstützt wurde der Award unter anderem von dem Polit-Blog Netzpolitik.org, und dem Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong.

Kleine Lohnsprünge für die grafische Industrie

Grafiker und Drucker müssen sich mit kleinen Lohnerhöhungen begnügen: Der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom empfiehlt für 2011 eine Lohnanpassung von bis zu 0,8 Prozent. Die Gewerkschaften forderten eine Erhöhung von bis zu 2,5 Prozent.

Der Arbeitgeberverband Viscom und die Gewerkschaften hätten aber übereinstimmend festgestellt, dass sich die grafische Industrie immer noch nicht von der Krise erholt habe, schrieb die Viscom gemäss SDA am Donnerstag in einer Mitteilung. Deswegen hätten die Firmen je nach ihrer wirtschaftlichen Situation selbst über die Lohnpolitik zu entscheiden.

Club Med Schweiz: Pierre-André Gremaud ist neuer Marketing Direktor

Pierre-André Gremaud ist zum neuen Marketing Direktor des Club Méditerranée Schweiz ernannt worden. Er hat seine Tätigkeit am 1. November 2010 aufgenommen.

Seine berufliche Laufbahn hat Gremaud 1990 in der internationalen Kommunikationsabteilung des Herstellers von Hochpräzisionsgeweben Sefar begonnen. Im Jahr 1993 wechselte er zur Werbeagentur McCann-Erickson. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Werbeleiter und Brandmanager für Alfa Romeo Schweiz übernahm der 41-Jährige bei Elizabeth Arden den Posten als International Trade Marketing Manager für Distributoren & Travel Retail Kunden der Märkte Europa, Naher Osten und Afrika. Von 2001 bis 2007 war er in verschiedenen Funktionen bei Orange Communications Schweiz tätig: Offer Manager, Direct Marketing Senior Program Manager und E-Shop Manager. Bevor er im November 2010 zum Club Méditerranée kam, war Pierre-André Gremaud Marketing Direktor bei Mazda Schweiz.
Auf seine grosse Erfahrung auf den Gebieten Marketing Strategie, Projektleitung, Trade Marketing und Direktmarketing gestützt, werde Pierre-André Gremaud die Weiterentwicklung des Club Med begleiten, heisst es in einer Mitteilung. Er werde sich damit befassen, die Positionierung des Club Med vor allem in den Metropolen der Deutschschweiz auszubauen.

Euro RSCG: Cablecom-Pitch gewonnen

Die Kabelnetzanbieterin Cablecom hat sich für die Agentur Euro RSCG als neue Leadagentur entschieden.

Cablecom-Sprecher Michael Loss bestätigte eine entsprechende Meldung auf Persönlich.com: Euro RSCG mit Sitz in Genf und Zürich ist von der grössten Schweizer Kabelnetzanbieterin mit der Kreation der künftigen Kampagnen und der Positionierung von beauftragt worden.

Texter-Ausbildung neu mit eidgenössischem Fachausweis

Texterinnen und Texter in der Schweiz sollen laut BBT ab Herbst 2011 die Ausbildung mit einem eidg. Fachausweis abschliessen können. Schreibszene/Texterausbildung.ch bietet diesen Lehrgang in Zürich und Bern an.

Das erste Modul kann auch in Basel und Luzern absolviert werden. Der erste Lehrgang ist – ausgebucht mit 12 Teilnehmer/innen – am 13. November 2010 gestartet. Für diesen Lehrgang wurden gemäss Mitteilung namhafte Dozent/innen wie Paul Girard, Christa Löpfe-Feldmann und Dr. Frank Bienenfeld engagiert. Trägerverein dieser Prüfung ist der Verband Schweizer Werbung SW.

Trendtagung Fach- und Spezialmedien 2010

Am 17. November 2010 fand die diesjährige Trendtagung Fach- und Spezialmedien statt.

Publicitas Publimag und das Medieninstitut veranstalteten die Trendtagung zum zweiten Mal gemeinsam. Spannende Referate zu den Themen «Die Zukunft der Fach- und Spezialmedien» oder «Was sind die Medien den Lesern wert?», «Von Print zu Digital ohne Umwege», «Erkenntnisse aus dem E-Reader-Projekt», «Das Markenmanifest» und «Auf dem harten Boden der Schweizer Medienrealität» garantierten für viele praxisrelevante News und Tipps, wie es in einer Mitteilung heisst.
Bereits zum siebten Mal wurde der Q-Award, die Auszeichnung für herausragende Leistungen von Fach- & Spezialpublikationen, vom Verband Schweizer Medien verliehen.
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Dominik Mahn, PM Online (r) und Baublatt-CEO Knut Hinrichs (l).
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Karl Lu?o?nd, Josefa Haas, (Jurymitglieder), Patrick Lehner, Publicitas Publimag, Toni Vetterli, Schweizer Medien, OK.
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Beat Reichenbach, GF + Inhaber.

Zeitungen entschuldigen sich für Abdruck von falschem Michael-Douglas-Interview

Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) hat sich für den Abdruck eines gefälschten Interviews mit Hollywood-Star Michael Douglas in mehreren Titeln des Verlags entschuldigt.

In einer am Donnerstag vorab veröffentlichten Stellungnahme, die am Freitag in den betroffenen Blättern erscheinen sollte, wird der Abdruck des Beitrags als «schlimme Panne» bezeichnet: Das Interview, das Anfang der Woche erschienen war, habe sich als Fälschung herausgestellt.
«Der Autor des angeblichen Gesprächs, ein deutscher Hollywood-Korrespondent, hat inzwischen zugegeben, dass nicht er, sondern der Internetdienst ‚TMZ‘ das vermeintliche Interview geführt hat», teilte MDS mit. Die Zusammenarbeit mit dem Journalisten sei daraufhin sofort beendet worden. Das Interview war am Montag im Berliner Kurier, dem Kölner Express und der Hamburger Morgenpost erschienen.
Douglas‘ Sprecher Allen Burry hatte am Mittwochabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd in New York gesagt, der Schauspieler habe «niemals» mit dem Autor des angeblichen Interviews gesprochen. Douglas habe nur mit dem US-Magazin «People» gesprochen, als er seine Krebsdiagnose bekommen habe. Weitere Interviews habe er erst diese Woche gegeben. Der genannte Autor sei nicht dabei gewesen.
In dem angeblichen Interview wurde Douglas mit sehr persönlichen Aussagen über seine Krebserkrankung sowie Problemen mit seiner Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn zitiert.

Marco Fritsche überrascht in ISA-Unterwäsche für die Aids-Hilfe Schweiz

Moderator Marco Fritsche unterstützt als ISA-Unterwäschemodel die Kampagne zum 25-jährigen Jubiläum der Aids-Hilfe Schweiz.

Der Unterwäschehersteller ISA-Bodywear lanciert zum 25-jährigen Jubiläum der Aids-Hilfe Schweiz eine Kampagne und leistet mit zwei neuen Kollektionen einen Solidaritätsbeitrag. Der Kauf eines Wäscheteils soll nicht nur die Solidarität mit HIV-Positiven und AIDS-Kranken zum Ausdruck bringen, sondern auch die Aids-Hilfe Schweiz in ihrem Engagement unterstützen: Zehn Prozent des Verkaufserlöses wird ISA Bodywear gemeinsam mit dem Handel in die Kasse der Non-Profit-Organisation spenden.
Marco Fritsche ist das Aushängeschild der Kampagne: «Ich musste nicht lange überlegen, als ich von ISA Bodywear die Anfrage erhalten habe. Schliesslich geht es bei diesem Projekt um eine Sache, über die nicht genug aufgeklärt werden kann. Es freut mich, mit meinem Engagement einen Beitrag zu leisten zu können.»

Aus «The International Advertising Festival» wird «The International Festival of Creativity»

Die Organisatoren des Cannes Lions Festivals haben am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Bezeichnung für den Anlass ab sofort «The International Festival of Creativity» und nicht mehr «The International Advertising Festival» lautet.

Als das Festival 1954 lanciert worden sei, sei nur TV- und Kinowerbung bewertet worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. In den vergangenen Jahren habe sich einiges verändert, und heute würde Kommunikation im weitesten Sinne bewertet. Deshalb habe man die Bezeichnung angepasst.
2011 wird die Jury in 13 Kategorien Lions vergeben: Film, Press, Outdoor, Cyber, Media, Direct, Radio, Promo & Activation, Design, PR, Film Craft, Titanium & Integrated, und Creative Effectiveness.
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