Eyekon: Agentur verstärkt Beratungsteam und Geschäftsleitung

Bei der Züricher Design- und Kommunikationsagentur Eyekon verstärkt Falk Staudte den Bereich Onlinemarketing als neuer Projektleiter und Berater. Gleichzeitig wurde Jonas Fahrni, ebenfalls Projektleiter und Berater, als stellvertretender Geschäftsleiter ernannt.

Der 30-jährige Falk Staudte ist Diplom-Wirtschaftsingenieur Medienwirtschaft (FH). In seiner neuen Funktion ergänzt er das Beraterteam der Agentur um Kernkompetenzen rund um die Themen Suchmaschinenmarketing und -optimierung (SEM/SEO), eCRM (electronic Customer Relationship Management) und weitere E-Business relevante Aspekte. Zuvor war Falk Staudte für Iconstorm, einer Agentur für Markentechnik sowie Ogilvy Interactive als Projektmanager/Berater tätig. Unternehmen, wie IBM, Swiss Life, Kabel BW und Alfa Romeo zählten dort zu seinen Kunden.

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Eyekon Intermedia Lab ist eine inhabergeführte Zürcher Design- und Kommunikationsagentur, spezialisiert auf Crossmedia und Interactive. Für ihre Kunden entwickelt sie integrierte Corporate- und E-Business-Websites, Crossmedia-Kampagnen und interaktive Multimedia-Anwendungen.

BaZ: Eigentümer halten am Blocher-Mandat fest

Die Robinvest von alt SVP-Bundesrat Christoph Blocher kann ihr umstrittenes Beratungsmandat bei der Basler Zeitung Medien-Gruppe (BZM) behalten. Die Redaktion der Basler Zeitung (BaZ) ist mit der Forderung nach Auflösung dieses Auftrags abgeblitzt.

BaZ-Verleger Martin Wagner habe der Redaktionskommission letzten Freitag erläutert, dass er die Forderung nach der unverzüglichen Kündigung des Beratungsmandat nicht erfüllen werde, teilte die Redaktion der Basler Zeitung am Dienstag mit. Sie bedauert diesen Entscheid. Aus Sicht der Redaktion beschädigt das Beratungsmandat «unseren Ruf und unsere Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit», wie es in der Mitteilung heisst. Die Redaktion behält sich vor, jeden von ihr festgestellten Versuch politischer Einflussnahme publik zu machen.
BaZ-Verleger Martin Wagner sagte am Dienstag zur Nachrichtenagentur SDA, dass er und Tito Tettamanti sich als Eigentümer frei fühlten, wen sie als Berater für unternehmerische Belange beiziehen. Daran ändere auch der öffentliche Druck nichts. Ziel sei es, die BaZ als unabhängige Zeitung für die Region Basel zu erhalten. Wagner hatte schon vor Wochenfrist darauf verwiesen, dass Blocher mit seiner Firma für das zuletzt defizitäre Unternehmen eine «rein industrielle» Beratung leiste und nicht auf Zeitungsinhalte Einfluss nehme. Seit wann die Robinvest das Medienunternehmen schon berät, wollte Wagner nicht präzisieren. Das sei irrelevant.
Für die BaZ-Redaktion sind grundlegende Fragen über die Zukunft der Basler Zeitung weiterhin offen. Antworten hätten auch diverse Gespräche mit dem Verleger und Chefredaktor Markus Somm nicht liefern können, hält sie in ihrem Communiqué vom Dienstag weiter fest. Mehr Aufschluss hatte sich die Redaktion von einem ersten Gespräch mit Mehrheitsaktionär Tito Tettamanti erhofft. Dieser sagte jedoch einen öffentlichen Vortrag in Basel vom Montagabend ebenso ab wie einen für Dienstagmorgen geplanten Besuch der Redaktion.

(Teaser-Bild: Keystone)

Zu guter Letzt: Unheilige Marketingallianz

Die Agentur Connecting Brands hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen im Bereich Marketing zu Kooperationspartnern zu machen. Neustes «Paar», das die Hamburger zusammengebracht haben: Eine Kondommarke und eine Partnervermittlung. Zumindest für den Kondomhersteller eine Partnerschaft mit selbstzerstörerischer Tendenz.

Der Grund für die Partnerschaft: Sowohl die Kondommarke Billy Boy B² als auch Elite Partner haben exakt die gleiche Zielgruppe: anspruchsvolle Männer und Frauen, die den besonderen Genuss suchen. Da liegt eine Kooperation doch auf der Hand. Seit Mitte November sind die Kondomverpackungen nun mit einem 100-Euro-Gutscheinen der Onlinepartnervermittlung ausgestattet. Während Elite Partner von der Kooperation nur profitieren kann, birgt die Onpack-Promotion für den Kondomhersteller gewisse Risiken. Finden die anspruchsvollen Singles über die Partnervermittlung den optimalen Partner, dürfte sich das mit Billy Boy B² früher oder später erledigt haben. Für den Kondomhersteller natürlich fatal!

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Schweizer Monatshefte: Relaunch zum 90-Jahre-Jubiläum

Die Schweizer Monatshefte feiern im nächsten Jahr ihr 90-Jahre-Jubiläum. Begleitet wird die Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur dabei von der Luzerner Kommunikationsagentur Aformat.

Die Schweizer Monatshefte sind seit 1921 eine politisch und publizistisch unabhängige Zeitschrift mit liberalem Profil. Um das Profil weiter zu schärfen, hat der Verlag den Relaunch der Zeitschrift im Jubiläumsjahr 2011 ausgeschrieben. Gewonnen hat den Pitch die Kommunikationsagentur Aformat. Das Team rund um die Agenturinhaber Pascal Zgraggen und Jos Ettlin arbeite bereits auf Hochtouren an der Umsetzung der ersten Ausgabe, so der Verlag in einer Mitteilung. Pünktlich zum 90-Jahre-Jubiläum präsentieren sich die Schweizer Monatshefte ab März 2011 in ihrem neuen Kleid und starten die Lancierungskampagne. Gleichzeitig werden die redaktionellen Leistungen ausgebaut: Im kommenden Jahr erscheinen die Hefte zehn Mal jährlich, bislang waren es acht Ausgaben pro Jahr.

Formeldrei: Dem Desperados-Girl einen Moustache angeklebt

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Schoch & Sonders: Emmi Kaltbach einen neuen Markenauftritt verpasst

Neuer Auftritt für Kaltbach: Die Zürcher Markenagentur Schoch & Sonders hat für die Käsemarke von Emmi eine neue Markenstrategie, inklusive Design und Erscheinungsbild, entworfen.

Die Markenwerte von Kaltbach wurden in einem eigenständigen Design umgesetzt, die bestehenden Markenelemente dabei integriert. Die Visualisierung der Sandsteinhöhle, in denen der Käse reift, und die etikettenartige Gestaltung mit Siegeln sollen die Aussage von Qualität und echter Höhlenreifung unterstützen. Um eine klare Differenzierung der Submarken zu erreichen, wurde mit Farbelementen und Schriftzügen gearbeitet. Diese sollen die jeweiligen Eigenheiten jedes einzelnen Produktes symbolisieren. Kaltbach gibt es aktuell in sechs Sorten: Le Gruyère AOC, Emmentaler AOC, Raclette, Reibkäse, ganz neu Kaltbach Extra sowie Fondue.

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MTV/Sunrise: «Mobile Gangs» nehmen die Schweiz ein

Parallel zur aktuellen Werbekampagne von MTV/Sunrise mobile läuft das Mobile Game «Alles Meins!» für iPhone und Android-Handymodelle. Beim Spiel geht es darum, sich einer «Mobile Gang» anzuschliessen und um Territorien zu kämpfen. Verantwortlich zeichnet die Digitalagentur Isuntu.com.

Über die Mobile App, welche mit Facebook verknüpft ist und mit location-based Technologie (via Google Map) funktioniert, kann jeder Spieler eine Gang gründen oder sich einer Mobile Gang anschliessen, um Territorien in der Schweiz einzunehmen und zu verteidigen. Auf der Schweizer Landkarte sind bereits 42’000 Spots gesetzt und über 26’000 Battles wurden gegeneinander geführt.
Das Spiel ist eng mit Facebook verbunden: So können Freunde über das soziale Netzwerk in die Gang eingeladen werden und die persönliche Pinnwand auf Facebook informiert über Erfolge und Misserfolge der Spieler. Die Facebook-Auftritte von Sunrise und MTV Switzerland verweisen in einem eigenen Tab jeweils in die App-Stores von Apple und Android oder direkt auf die Landingpage von Allesmeins.ch. Auf der Website finden die Teilnehmer eine Zusammenfassung über den aktuellen Stand des Spiels, wie das Spiel funktioniert und sie sehen Videos zu den verschiedenen Wochenpreisen. Der erfolgreichsten Gang winkt ein Hauptpreis. Gleichzeitig gibt es jede Woche Preise wie Konzerttickets und Notebooks zu gewinnen. Die Gewinner werden jeweils auf Allesmeins.ch bekannt gegeben.
Die Aktion, deren Hauptzielgruppe unter 26-Jährige sind, läuft seit dem 18. Oktober und endet am 19. Dezember 2010. Begleitet wird die Kampagne von Bannern, Ad-Screens-Spots, einer Landingpage sowie Cards for Free. Isuntu.com zeichnet für Konzept, Kreation, Umsetzung und Entwicklung der digitalen Kampagne inklusive Programmierung verantwortlich.

Isuntu.com – Mobile Gang ShowReel from Little Isuntu on Vimeo.

Verantwortlich bei Sunrise Communications: Patrick Römer (Projektleitung), Marina Stierli (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei MTV Schweiz: Berit Silja Gründlers (Project collaboration), Tanya Weiss (Grafik und Video). Verantwortlich bei Isuntu.com: Cyrill Schneider (Creative Direction), Panajot Jelev & Benu Menzi (Beratung und Projektmanagement), Naomi Meran (Text), Vale Florea (Art Direction), Stephan Meier & Thomas Beutler (Programmierung).

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Swisslife mit neuem Kundenmagazin

Der Lebensversicherungskonzern Swiss Life hat unter dem Namen «Swisslife» ein neues Kundenmagazin lanciert. Es erscheint dreimal jährlich in einer Auflage von 100‘000 Exemplaren auf deutsch, französisch und italienisch in gedruckter und elektronischer Form. Neben dem Postversand an ausgewählte Kunden gibt es das Magazin als kostenlose iApp.

Die neue Kundenpublikation, die in einer zehnmonatigen Konzeptions- und Umsetzungsarbeit entstanden ist, setzt auf eine konsequente Trennung zwischen redaktionellem Inhalt und Produkteinformationen. Als Heft im Heft erscheint «Update», das über die Swiss-Life-Produkte informiert. Martin Läderach, Head Public Relations, zum neuen Magazin: «Mit dem Hauptheft wollen wir unser Markenverständnis und unsere Positionierung transportieren. Dazu gehören die Swissness, die Referenz sowie der Claim .» Swisslife erscheint neben dem 70-seitigen Magazin und dem 12-seitigen «Update» auch als iPad-App mit zusätzlichen Funktionen: Grosse Bildstrecken, Videos und Originaltöne ergänzen die Reportagen und Geschichten von und mit Menschen aus der Schweiz. Interaktive Elemente der iPad-App und der Web-App sollen dabei zusätzlichen Mehrwert bringen.

Verantwortlich bei Swisslife: Martin Läderach (Head Public Relations). Projektleitung: Mediaform, Christoph Grenacher. Konzept/Gestaltung: Festland Werbeagentur, St. Gallen/Zürich. Druck: Heer Druck AG, Sulgen. iApp/WebApp: Redworks, Zürich.

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Heusser für SRG: «idée suisse» in die digitale Zukunft gebracht

Zum ersten Mal erscheint das Unternehmensmagazin «idée suisse» der SRG neben einer gedruckten Version auch als erweiterte digitale Ausgabe im Internet. Konzept und Design stammen dabei von Heusser Communicates.

Die Onlineversion als CMS ermöglicht es der SRG-Redaktion, ihre Texte mit multimedialen Inhalten zu erweitern. Das Medienunternehmen kann dazu aus seinem Fundus an Bild-, Ton- und Videomaterial schöpfen. Dem Leser bietet das digitale Magazin die Möglichkeit, sich vertieft über Themen zu informieren und frei in den Inhalten zu navigieren. Die aktuelle Ausgabe legt den Themenschwerpunkt auf die Umsetzung des Projekts «Medienkonvergenz» im Unternehmen. Erste Erfahrungen der Unternehmenseinheiten mit der konvergenten Arbeit werden als Dossier präsentiert. Das Dossier wird durch das Einstreuen von Cartoons zum Projekt «Medienkonvergenz» des Künstlers «Mix&Remix» selbstkritisch aufgelockert.

> Zum Magazin: Srg-ssr.ch/magazin.

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BaZ: Tettamanti sagt Vortrag in Basel ab

Aus Angst, Proteste gegen einen Rechtsrutsch der Basler Zeitung (BaZ) könnten eskalieren, ist ein Vortrag von Mehrheitsaktionär Tito Tettamanti vom Montagabend kurzfristig abgesagt worden. Tettamanti hätte in der Uni-Aula zur «Mediokratie» sprechen wollen.

Eingeladen war der 75-Prozent-Eigentümer der Basler Zeitung Medien (BZM) von der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel, im Rahmen von deren langfristigen Veranstaltungsprogramm. Angesagt war Tettamantis Vortrag mit dem Titel «Mediokratie – Die Macht der Medien: eingebildet oder real?» Die Gesellschaft sagte jedoch am Montag früh die Veranstaltung ab: Es sei «nicht mit ausreichender Gewissheit gewährleistet, dass sie in genügend geordneter Weise ablaufen würde». Laut einer Sprecherin der Gesellschaft ist offen, ob Tettamanti seinen Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt halten wird.
Die linke Partei BastA! (Basels starke Alternative) hatte im Vorfeld zu einer Kundgebung vor dem Seiteneingang der Uni bei der Aula aufgerufen. Sie bat, rote Karten und Trillerpfeifen mitzubringen. An einer friedlichen Kundgebung vom Donnerstag vor der BaZ-Redaktion hatten rund 70 Personen teilgenommen. Im selben Zusammenhang dürften Sabotageakte gegen die Verteilung der BaZ stehen: Weil Unbekannte teils Handwagen anketteten oder bereitgestellte Zeitungen stahlen, konnte die Montags-BaZ an gegen 4‘000 Adressaten nicht verteilt werden, wie eine BZM-Sprecherin Angaben des «Regionaljournals Basel» von Schweizer Radio DRS bestätigte.

Zu guter Letzt: Kritischer als deine Mutter

Wenn der Art Directors Club (ADC) einen Award ausschreibt, werden nur die Besten der Besten gesucht. Ob man als Kreativer wirklich das Zeug für eine Bewerbung hat, sollte man sich deshalb besser zweimal überlegen…

Genau darauf macht Leo Burnett in einer Anzeigenkampagne für den ADC Ukraine aufmerksam. Zu sehen sind berühmte Art-Direktoren im Hausfrauenkostüm – beim Kaffeekränzchen, beim Kochen, Stricken oder mit dem Büsi auf dem Schoss. Darüber der Slogan «Sorry, we are not your mother», was so viel heissen soll wie: Deine Mutter mag manch kreatives Werk von dir für gut befinden. Nicht so der ADC. Also hüte dich vor einer allzu raschen Bewerbung, «think twice before submitting to ADC*UA.» Ein absoluter Hingucker!

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Ringier: Brain2 macht das Mobile-Payment von Vanilla.ch bekannt

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