Inhalt&Form: Raus aus dem Haus mit der Outdoorfibel

Die Zürcher Agentur Inhalt&Form hat für Outdoor by SportXX die neue Ausgabe der Outdoorfibel realisiert.

Kompetenz vermitteln und Naturliebhaber spielerisch animieren. Mit dieser Zielsetzung setzt Outdoor by SportXX gemäss Mitteilung der Agentur seit zwei Jahren auf die Outdoorfibel. 96 Seiten mit Tipps & Tricks für den erlebnisreichen Aufenthalt in der Natur umfasst der Ratgeber. Nachdem die Erstauflage vergriffen war, legt Outdoor by SportXX mit der neusten Ausgabe der Outdoorfibel nach. Das vielseitige Wissen im praktischen Taschenformat wird gratis in allen sechs Filialen von Outdoor by SportXX abgeben.
Verantwortlich bei Migros: Felix Kubat (Fachmarktleiter SportXX), Silvia Girtanner (Projektleiterin Marktbearbeitung SportXX). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Fabian Zahner (Text), Jan Löchler (Grafik), Claudio Zier, Andrea Melileo (Beratung).
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Euro RSCG Zürich: Du-Ambient-Aktionen schärfen das Auge für Kunst

Um Kulturliebhaber im öffentlichen Raum anzusprechen und als Du-Abonnenten zu gewinnen, hat Euro RSCG Zürich zu mehreren Magazinausgaben der letzten Monate passende Ambient-Aktionen entwickelt.

Ziel dieser Aktionen war es, das Auge der Passanten für öffentliche Kunstwerke zu schärfen und ihnen mit dem Eyetracking-Auftritt der laufenden DU-Kampagne aufzuzeigen, dass sie Kunst besser verstehen, wenn sie das DU-Magazin lesen.
Riesige Eyetrackings auf dem Zürcher Helvetiaplatz, dem Paradeplatz und dem General-Guisan-Quai haben die Kunstwerke von Karl Geiser, General Idea und Christoph Haerle wiedergegeben. Bei genauem Hinschauen sahen die Passanten allerdings, dass sich in der schwarzen Zickzack-Linie jeweils ein kleingeschriebener DU-Beitrag versteckte, der hintergründige Informationen zu den Künstlern und ihren Werken lieferte.
So erfuhr man beim «Denkmal der Arbeit», dass Karl Geiser zwar zahlreiche Wettbewerbe für öffentliche Plastiken gewann, aber keine seiner Auftragsarbeiten je zu vollenden vermochte. Er quälte sich zu sehr mit dem Anspruch, für die Öffentlichkeit «etwas Rechtes» zu schaffen, verzweifelte daran und nahm sich das Leben. Beim Eyetracking-Text der «AIDS Sculpture» konnte man lesen, dass das kanadische Künstlertrio General Idea das berühmte skulpturale Wort «LOVE» von Robert Indiana bewusst durch das Wort «AIDS» ersetzte, weil für zwei der drei Künstler sich die Liebe mit dem HI-Virus infiziert hatte. Beide starben später an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Der Bericht in der Zick-Zack-Linie von «Ganymeds Schwester» verriet, dass der Steinbildhauer und Architekt Christoph Haerle seinen Kugelbrunnen eigens für diesen Ort entworfen hatte, um damit die Fülle der Umgebung auszudrücken – deshalb fliesst der Brunnen über. Haerles zeitgenössisches Werk versteht sich als Kunst am Bau, als Bindeglied zwischen der historischen Parkanlage und unserer Zeit.
Die Auflösung der dreiEyetracking-Aktionen folgte für die Fussgänger als Bildlegende: «Sehen Sie mehr beim Betrachten von Kunst.» Mit der schönsten Zeitschrift, die das Wissen über Kunst und Kultur vermittelt.
Verantwortlich bei Du: Oliver Prange (Verleger), Oliver Burger (Verlags-/Anzeigenleiter). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Christina Wellnhofer (AD), Dominique Magnusson (Grafik), Ivan Madeo (Text-Konzept), Edi Burri (Produktion), Anna Colby (Art Buying), Milena Elias (Beratung). management tools AG: Klaus Ammon, Stephanie Hatzius.
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Advico Young&Rubicam: Von den Italienern eine Scheibe abgeschnitten

Advico Young&Rubicam hat die Philosophie des Unternehmens Citterio mit einem TV-Spot verdeutlicht und schickt die Zuschauer auf eine genussvolle Reise durch Italien: von Mailand nach Parma und Vignola – die Herkunftsorte dreier italienischer Spezialitäten von Citterio.

Rechtzeitig zur nahenden Weihnachtszeit und Schlemmersaison ist der TV-Spot ab 6. Dezember zu sehen.
Verantwortlich bei G. Citterio SA: Giorgio Bertani (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Advico Young&Rubicam, Zürich: Dominik Oberwiler (CD), Marietta Mügge (Text), Carmela Dias (Beratung), Jens Derler (Markenfilm/Produktion).
Zum Spot

SF: Reto Brennwald verlässt Arena

Der SF-Moderator Reto Brennwald wird per Ende Jahr die Arena verlassen, da er sich mit SF-Chefredaktor Hansruedi Schoch nicht über die künftige Ausrichtung der Sendung einigen konnte.

Reto Brennwald, die Chefredaktion und die Arena-Redaktionsleitung hätte in den vergangenen Monaten, mehrere Gespräche darüber geführt, wie die Sendung weiterentwickelt werden sollte. Dies schreibt SF in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dabei sei es nicht zuletzt um die Frage des Gleichgewichts zwischen Konfrontation und Analyse gegangen, also wie viel Duell die Sendung verträgt. Eine Einigung konnte jedoch nicht erzielt werden.
Rudolf Matter, der neue Chef von Schweizer Radio und Fernsehen, sagte vor kurzem in einem Interview mit der NZZ am Sonntag, dass er der Konfrontation zwischen Links und Rechts nicht mehr Platz einräumen wolle, als dies sachlich gerechtfertigt sei. Er wünsche sich mehr Relevanz und weniger Schlagabtausch. Wenn die Quoten deswegen sinken, könne er das verkraften.
Nach dem Abgang Brennwalds wird die Arena im Wahljahr 2011 im Turnus von zwei Journalisten moderiert werden. Neben Sonja Hasler, der bisherigen Stellvertreterin Brennwalds, werde in den kommenden Wochen noch ein zweiter Moderator oder eine Moderatorin gesucht. Brennwald wechselt in den Dokumentarfilm-Bereich des Schweizer Fernsehens.

Ralf Kaminski neu beim Migros-Magazin

Ralf Kaminski arbeitet neu für das Migros-Magazin. Er tritt am 1. Januar 2011 eine 100-Prozent-Stelle im achtköpfigen Reportage-Team an.

Kaminski schloss 1998 sein Studium an der Universität Zürich in Soziologie, Publizistik und Filmwissenschaften ab. Seit 2008 arbeitete er für den Tages-Anzeiger als Korrespondent für Wirtschaft und Politik in New York. Davor leitete er das Bellevue-Team des Tages-Anzeiger und war als Tagi-Lokalredaktor tätig. Zuletzt unterstützte er die Schweizer Aussenwirtschaftsförderung Osec in New York in der Medienarbeit.

Leiterin Kommunikation und Marketing verlässt Tonhalle-Orchester Zürich

Catherine Abraham, die seit 2009 die Abteilung Kommunikation und Marketing leitet, verlässt auf eigenen Wunsch die Tonhalle-Gesellschaft Zürich zum Ende des Jahres. Sie wurde im März 2009 mit der Aufgabe betraut, die Grafik, das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit beim Tonhalle-Orchester Zürich neu zu strukturieren und die Qualität auf ein internationales Niveau anzuheben.

Catherine Abraham wird sich 2011 als Kommunikationsberaterin selbständig machen und neben dem Tonhalle-Orchester Zürich weitere Institutionen aus Kultur und Wirtschaft in allen Fragen der Kommunikation und dem Social Media Marketing beraten und betreuen. Abraham gestaltete neue Publikationen, führte Pressekonferenzen durch sowie die Präsentation des Tonhalle-Orchesters Zürich auf den Tourneen durch Grossbritannien, Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie gestaltete mit ihrem Team unter anderem das Festspielmagazin «Wahr in allem war Mendelssohn».

Hohe Erwartungen an neuen BaZ-Besitzer

Die Medienverbände und die Basler Regierung nehmen den Verkauf der Basler Zeitung mit Erleichterung zur Kenntnis. Sie alle reagieren mit hohen Erwartungen an den neuen Besitzer.

Nun könne die Redaktion ihrer Arbeit wieder unabhängig nachgehen, sagte etwa Stephanie Vonarburg, Mitglied des comedia- Vorstands. Ihre Erwartungen richten sich vor allem auf die Arbeitsplätze und den publizistischen Kurs. Gerade aus diesen Gründen begrüsse sie den Abgang des Financiers Tito Tettamanti. Ein Zeitungsverlag sei kein Spekulationsobjekt, sagt Vonarbrug. Er dürfe auch nicht das Sprachrohr einer Partei oder einer extremen politischen Ausrichtung werden,
Auch impressum-Vizepräsident Rolf Zenklusen, der selber als Journalist für die BZM tätig ist, zeigte sich auf Anfrage erfreut über den Verkauf. Nun könne die Zeitung wieder zur Ruhe kommen und die Journalisten könnten ihrer Arbeit nachgehen, statt sich mit Protestaktionen zu befassen, sagte er. Auch er hat hohe Erwartungen an Suter. Dieser geniesse in Basel einen hervorragenden Ruf als Unternehmer. Man hoffe, dass er die Arbeitplätze erhalten und die Basler Zeitung in derselben Qualität weiterführen könne, sagte Zenklusen. Ob Suter die Zeitung auch publizistisch auf einen neuen Kurs bringen werde, bleibe abzuwarten.
Verleger-Präsident Hanspeter Lebrument erwartet, dass die BaZ eine Forumszeitung bleibt, aber mit einem konservativeren Charakter, wie er auf Anfrage der SDA sagte. Sie werde allerdings vorerst kaum über die Nordwestschweiz hinaus kaum wachsen. Eine nationale Zeitung könne man eigentlich nur von Zürich aus machen. Auch er begrüsst den Eigentümer-Wechsel. Nach den bewegten Zeiten werde die Rückkehr der Zeitung in Basler Hände eine Beruhigung bringen, der Verlust an Glaubwürdigkeit könne rückgängig gemacht werden, sagt er. In Bezug auf die Arbeitsplätze ist er weniger optimistisch: Suter werde im Druckbereich sehr stark redimensionieren müssen, glaubt Lebrument. Er erwarte aber auch, dass die Basler dem Unternehmen nun die Treue halten und den Druck vermehrt mit Aufträgen versorgen werden.
Die Zusammenarbeit mit dem Zürcher Medienunternehmen Tamedia jedenfalls scheint nicht gefährdet. Laut Unternehmens-Sprecher Christoph Zimmer ist Tamedia im Grundsatz daran interessiert, die Partnerschaft weiterzuführen. Ein Eigentümerwechsel sei aber immer ein Anlass, eine Zusammenarbeit von beiden Seiten zu überprüfen. Tamedia arbeitet in vier Bereichen mit den Baslern zusammen: Das Magazin, die Wochenendbeilage des Tamedia-Flaggschiffs Tages-Anzeigers, liegt der BaZ bei. Der Onlineverbund Newsnetz stellt dem Internetauftritt der BaZ redaktionelle Inhalte zur Verfügung. Eine Zusammenarbeit besteht weiter bei einem Anzeigenkombi und in der Werbevermarktung, wie Zimmer ausführte.
Bei der NZZ, die ebenfalls Interesse an der BaZ bekundet hatte, will man den Verkauf nicht kommentieren. Wie NZZ-Sprecherin Bettina Schibli auf Anfrage sagte, würden sich auch Fragen zu einem weiteren Interesse der NZZ an der BaZ erübrigen. Die Zeitung stehe nun ja nicht mehr zum Verkauf.
Auch bei Christoph Blochers Beratungsfirma Robinvest will man den Verkauf der Zeitung nicht kommentieren. Die Firma gebe keine Stellungnahme zum verlorenen Beratungsmandat ab, sagte Robinvest-Sprecher Livio Zanolari auf Anfrage.
Für die Basler Regierung steht nach der Übernahme der Basler Zeitung durch Moritz Suter im Vordergrund, dass die BaZ als unabhängige Tageszeitung erhalten bleibt und das gesamte Meinungsspektrum abbildet. Christoph Brutschin, Vorsteher des baselstädtischen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartementes, sagte am frühen Mittwochabend auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur SDA weiter, die Unabhängigkeit brauche auch eine stabile Eigentümerschaft. Ein Blatt, dass nicht alle Meinungen abbilde, hätte wohl im Raum Basel keine Chance, schätzte Brutschin.
Brutschin wies indes auf den industriellen Teil des Basler Zeitung Medien-Konzerns hin: Dieser habe insbesondere in seinen Druckereien rund tausend Arbeitsplätze und stehe derzeit wirtschaftlich unter Druck. Es sei eine grosse Herausforderung, das Schiff auf Kurs zu bringen.

Marketing on Tour 2010: Abschluss der internationalen Konferenzreihe in München

Mit der achten Veranstaltung in Folge ging gestern in München die internationale Konferenzreihe Marketing on Tour zu Ende. Auf den eintägigen Veranstaltungen informierten Referenten über die neuesten Entwicklungen und Trends im Online-Marketing.

Simone Merfeld und Iris Lohmann von SM:ILe Communication ziehen als Veranstalterinnen eine durchwegs positive Bilanz für die Marketing on Tour 2010: Fast alle Veranstaltungen der diesjährigen Tour waren schon lange im Vorfeld komplett ausgebucht. Die Marketing on Tour MOT sei inzwischen schon so etwas wie eine Kultveranstaltung der Insider, so Torsten Schwarz, Absolit Consulting. Die Veranstaltung gebe einen ausführlichen Überblick darüber, was es Neues in der Branche gebe – vor allem neue Tools und wie man sie nutzt, kommentiert Stephanie Pott von Salewa das Konzept.
Im Dezember bietet sich Interessierten die Möglichkeit, an einem der Seminare der Marketing on Tour intensiv teilzunehmen.
Die Termine der Marketing on Tour 2011:
25. Oktober 2011, Zürich
27. Oktober 2011, Köln
02. November 2011, Frankfurt
04. November 2011, Berlin
08. November 2011, Hamburg
10. November 2011, Wien
15. November 2011, München

Nun will Moritz Suter mit der BaZ abheben

Mit einer Reihe von Massnahmen will Moritz Suter das Vertrauen in die Basler Zeitung zurück gewinnen: Die Situation des Unternehmens beschönigt er nicht, auch hält er sich mit Kritik an der bisherigen Führung nicht zurück. Doch eine eigentliche Strategie fehlt dem Luftfahrtpionier noch - insbesondere für die defizitären Druckereien.

Der ehemalige Crossair-Gründer Moritz Suter hat von Tito Tettamanti und Martin Wagner 100 Prozent der Basler Zeitung Medien (BZM) erworben. Er ist damit ab sofort alleiniger Besitzer des Medienunternehmens und Verleger der Basler Zeitung und des Gratisblattes Baslerstab. Auch auf der Ebene Verwaltungsrat kommt es zu einer Bereinigung: Martin Wagner und Bernhard Burgener räumen das Feld, Suter ist als VR-Präsident derzeit das einzige Verwaltungsratsmitglied. Er werde nun neue Personen als Verwaltungsratsmitglieder anfragen, sagte er an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz. Namen nannte er aber keine.
Somm geniesst Suters Vertrauen
Klar ist aber: Der Medienjurist Wagner wird Suter nicht einmal mehr als Rechtskonsulent dienen. «Wir wollen eine saubere Trennung», sagte Suter. Auch das Mandat von Christoph Blochers Beratungsfirma Robinvest wird beendet, und der Holdingsitz der BZM wird wieder von Zug nach Basel zurückverlegt. «Ziel ist es, die Situation bei der BaZ zu beruhigen und die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden, Lieferanten und Abonnenten wieder herzustellen», sagte Suter. Insbesondere gelte es, das Vertrauen der Banken zurück zu gewinnen, «damit diese uns weiterhin Kredite geben.» An Chefredaktor Markus Somm aber, der in den vergangenen Wochen das Vertrauen der BaZ-Redaktion verloren hatte, hält Suter ausdrücklich fest. «Herr Somm hat mein Vertrauen, und ich werde mich dafür einsetzen, dass er und die Redaktion ein gutes Team werden», meinte Suter selbstbewusst. Somm habe frischen Wind in die BaZ gebracht, was er persönlich befürworte. «Zusammen mit Herrn Somm stehe ich aber dafür ein, dass die BaZ keine SVP-, aber auch keine SP- oder CVP-Zeitung wird, sondern eine Plattform für alle Meinungen und Themen.»
100 Millionen Schulden und operativ noch immer rot
Zur Situation des Unternehmens nahm Suter kein Blatt vor den Mund: Erstens habe die BZM mehr als 100 Millionen Franken Schulden, zweitens schreibe sie auch operativ nach wie vor rote Zahlen. Suter sprach gar von einem «siebenstelligen Verlust» in diesem Jahr. Das erstaunt, hatte doch Wagner bisher immer behauptet, dass das Unternehmen per Ende 2010 wieder schwarze Zahlen erreichen würde. Gemäss Suter scheint das aber nicht einmal dann der Fall zu sein, wenn man die ausserordentliche Erträge aus dem Verkauf von fünf Lokalblättern im letzten Sommer einrechnet. Immerhin: Den Zustand der BaZ für sich allein bewertet Suter als «positiv», die hauseigenen Druckereien – den Zeitungsdruck und die Spezialdruckerei Birkhäuser + GBC – hingegen bezeichnete er als «Klumpfuss». Und er machte keinen Hehl daraus, dass er für einen Verkauf offen wäre. «Aber ich kann heute keine fertige Lösung präsentieren», gestand er ein. Kooperationsespräche mit den AZ Medien von Peter Wanner mochte er zwar nicht ausschliessen, er wollte ihnen aber auch nicht erste Priorität einräumen.
«Wie die Jungfrau zum Kind»
Auf die Frage, ob ein Personalabbau anstehe, gab er keine konkrete Antwort. Er werde vorerst die Crew übernehmen, die er habe. Er betonte ferner, dass er das Unternehmen noch nicht gut kenne. Er habe Tettamanti letzten Freitag erstmals in Lugano getroffen, und am Montagabend habe man dann den Kaufvertrag unterschrieben. «Ich kam zur Basler Zeitung wie die Jungfrau zum Kind», sagte er lachend. «Denn ich wollte nicht zuschauen, wie das Unternehmen in den Keller gefahren wird.»
Dies war nicht die einzige Kritik an seinen beiden Vorgängern. Den Entscheid, die Firma Robinvest mit Blocher zu engagieren, bezeichnete Suter als «nicht eben glücklich». Weiter liess er durchblicken, dass er die von Wagner geäusserte Renditeerwartung von 10 Prozent im nächsten Jahr als masslos überhöht betrachtete. Gegenüber dem DRS-Regionaljournal rechnete er etwa vor, dass bloss Tamedia auf eine Rendite von etwa 10 Prozent komme – dank 20 Minuten. Die NZZ erreiche etwa 5 Prozent, und die ZürichseeZeitung, bei der Suter 18 Jahre im Verwaltungsrat war, komme auf 3 Prozent. «Es hat doch keinen Sinn, etwas zu fordern, an das selbst intern niemand glaubt», sagte er.
Geburtshelfer für 100prozentige Basler Lösung
Der bisherige BZM-VR-Präsident Martin Wagner bekannte an der Pressekonferenz, dass er mit seinem Projekt gescheitert ist. Aus der BaZ eine Zeitung in Basel und für Basel zu machen, sei nur möglich, wenn man auf eine breite Akzeptanz stosse. «Mit dem Verkauf gestehen wir ein, dass das Duo Wagner und Tettamanti nicht mehr die Basis dieses Unternehmens sein kann», sagte er. Von einer Niederlage mochte Wagner aber nicht sprechen: Er sehe sich weiterhin «als Geburtshelfer für eine 100-prozentige Basler Lösung». Moritz Suter pflichtete ihm bei: «Die Herren Wagner und Tettamanti haben tatsächlich Stärke bewiesen, denn mit dem Verkauf ermöglichen sie einen Neuanfang.» Das sei wie bei einer Weltraumrakete: Sei die erste Stufe abgebrannt, werde die nächste gezündet, sagte der Basler Flugpionier.
Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument lobt Suters Engagement
In einer ersten Stellungnahme lobte Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Medien, Suters Engagement bei der BZM «als guten Befreiungsschlag». Wenn einer Zeitung der Verlust der Glaubwürdigkeit drohe, sei der Einstieg eines lokalen Investors oder einer einheimischen Familie «sicher eine gute Lösung». Das sei jedenfalls besser als das, was in Luzern oder in der Ostschweiz geschehen sei, wo man alles nach Zürich verkauft habe.
Markus Knöpfli

Akademien der Wissenschaften verleihen Prix Média 2010

Am Mittwoch haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz in Freiburg den Prix Média 2010 für gelungene Wissensvermittlung vergeben. Den mit insgesamt 40‘000 Franken dotierte Preis teilen sich ein Artikel, ein Fernseh- und vier Radiobeiträge.

In den Naturwissenschaften ausgezeichnet wurde Patrik Tschudin von Radio DRS 2 für einen Beitrag über die hormonaktive Chemikalie BPA. In der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften erhielten Alexandre Lachavanne und Jean-Daniel Bohnenblust vom Westschweizer Fernsehen TSR 1 für eine Sendung über den Krankmacher Arbeit den Preis, wie es in einer Mitteilung heisst.
In der Kategorie Medizin überzeugten zwei Arbeiten die Jury besonders: Irène Dietschis Artikel über Prostatakrebs in der Zeitschrift Das Magazin und ein Beitrag von Regula Zehnder auf Radio DRS 1 zum Thema Organtransplantation. Auch den Preis in der Kategorie Technische Wissenschaften teilen sich zwei Journalistinnen: Sarah Dirren vom Westschweizer Radio RSR 1 wird ausgezeichnet für einen Beitrag über ein Geothermieprojekt im Wallis, Natalie Bougeard (ebenfalls von RSR 1) für einen Beitrag über das seltene Metall Indium.

Buzzer testet neues Gillette-Produkt

Die internationale Word of Mouth Marketing Agentur Buzzer kündigt eine Kampagne in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den neuen Gillette Fusion Pro Glide an. Ab sofort können sich interessierte Männer unter Buzzer.biz zum Testen bewerben.

Ab Anfang Dezember können sich 5‘000 Tester ihre eigene Meinung zum neuen Gillette Fusion Pro Glide bilden und das Produkt kostenfrei ausprobieren. Die ausgewählten Verbraucher bekommen dazu ein sogenanntes Buzz-Kit mit dem Produkt nach Hause geschickt und können danach ihr Feedback dazu mitteilen. Angereichert wird die Kampagne mit begleitenden Informations-Materialien, einer Aktionswebseite und Kommunikationsstartern zum Weitererzählen. Außerdem ist die Word of Mouth Kampagne mit der Gillette Facebook-Seite verknüpft, wo sämtliche Meinungen zusammenkommen.
Getestet wird der Gillette Fusion Pro Glide, der sieben wegweisende Innovationen beinhaltet und Rasieren in Gleiten verwandelt. Über die Kampagne können die Verbraucher die Rasier-Innovation ausprobieren und sich ihre eigene Meinung bilden. Gillette hat den Fusion Pro Glide während des Entwicklungsprozesses an über 30‘000 Männern getestet.

John Lay Solutions: Neue Account Managerin Nadia Fischer

Nadia Fischer ist seit November 2010 neue Account Managerin bei der John Lay Solutions, einem Schweizer Anbieter für Digital Marketing und Multimedia. Sie zeichnet sie für die Kundenbetreuung und für die Akquisition von Neukunden im ganzen Spektrum der digitalen Kommunikation am Verkaufspunkt verantwortlich.

Nadia Fischer war zuletzt als Geschäftsführerin eines Hotels in Chile tätig und verantwortete von 2004-2008 den Bereich Business Development bei dem Flughafen-Detailhandelsunternehmen The Nuance Group. Fischer verfügt über ein MBA in Tourism and International Management der HTW Chur sowie ein abgeschlossenes Studium der internationalen Beziehungen am Graduate Institute of International Studies IUHEI in Genf. Ihr Kundenportfolio bei John Lay Solutions umfasst primär filialisierte Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation Detailhandel, Banken und Versicherungen.
Die John Lay Solutions ist ein Schweizer Multimedia-Unternehmen für Digital Marketing und Multimedia-Beratung, Digital Signage sowie Content Services mit rund 30 Mitarbeitenden. Das Unternehmen mit Sitz in Littau-Luzern wurde im Jahr 2000 als unabhängige Schwesterfirma der John Lay Electronics gegründet.
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