Publicis: Zuccolini lässt Maggi‘s Küchefee Margrit auferstehen

Die Maggi-Kampagne mit Komiker Claudio Zuccolini als Küchenfee Margrit wird weitergeführt. Zum einen mit einem Folgespot für die Zart&Saftig-Linie.

Ein weiterer Spot wirbt für ein neues Promotions-Konzept, das jedem Teilnehmer einen Gewinn garantiert. Das ursprünglich als Testlauf geplante Promotions-Konzept vom Maggi übertraf mit über 20‘000 Teilnahmen bereits die Erwartungen, wie Publicis in einer Mitteilung schreibt. Margrit soll sich auf diese Weise innert kürzester Zeit zur Kult-Werbefigur entwickelt haben.

Verantwortlich bei Maggi: Miguel Serrano (Marketing Manager Maggi, Nestlé Suisse S.A.). Verantwortlich bei Publicis: Isabelle Hettel (Strategic Planning), Jan Krohn (Text), Viviana Chiosi & Sonja Gross (AD), Tobias Brunner (Grafik), Sacha Moser (CD), Derya Derdiyok (Produktion), Muriel Asté (Senior Brand Director), Olivier Pasche(Brand Director). Produktion: Reto Salimbeni (Manifesto Films, Director), Shannon Mildon (Manifesto Films, Producer).
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Kurt H. Illi gestorben

Wie seine Familie heute mitteilt, ist Kurt H. Illi am Montagabend, 22. November 2010, im Alter von 75 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben.

Kurt H. Illi war nach dem Wirtschaftsstudium an der Uni Zürich mehrere Jahre als Werbe- und Kommunikationsberater tätig. 43-jährig wurde er zum Verkehrsdirektor der Stadt Luzern berufen – seine Traumstelle. Das ihm zur Verfügung gestellte Mini-Marketingbudget machte er mit maximaler Kreativität und totaler Identifikation mit «seinem Luzern» wett. Hemden in den Wappenfarben, blau mit weissem Kragen, waren sein Markenzeichen.
Im Jahr 1985 gewann Kurt Illi in der Schweiz den Verkaufsförderungspreis für seine Bemühungen um den japanischen Markt. Er wurde Ehrenbürger der japanischen Stadt Yokosuka. 2003 wurde er von der «American Academy of Hospitality Sciences» mit dem «Five Star Diamond Award» ausgezeichnet, für seine überdurchschnittlichen Marketing-Aktivitäten für die Leuchtenstadt.
Ende 2000 trat der bekannteste Verkehrsdirektor der Schweiz altershalber zurück. Bis Ende 2006 war er Präsident der City Vereinigung Luzern und Vorstandsmitglied von Basel Tourismus. Danach leitete er Podiumsdiskussionen, Seminare über Marketing und Kommunikation, Workshops zu aktuellen Themen. Zu seinen Ehren schrieb der Horwer Volksmusiker und Komponist Hans Aregger den «Kurt H. Illi-Schottisch».
Die Trauerfeierlichkeiten finden im engsten Familienkreis in Luzern statt.

Verkehrsbetriebe St. Gallen: Neue APG-Wartehallen

Die APG hat zusammen mit den Verkehrsbetrieben St. Gallen einen Prototyp von neuen Wartehallen realisiert. Dieser unterscheidet sich vor allem durch das seitliche Vordach von seinem Vorgänger.

Weitere 19 solcher Hallen sollen im Jahr 2011 folgen. Die Wartehallen werden vom
Aussenwerbeunternehmen finanziert, kündigt APG in einer Mitteilung an. Man leiste ausserdem während der Amortisationszeit namhafte Unterstützung bei deren Unterhalt. Dies zum Vorteil der Steuerzahler, da die Kosten nicht auf diese überwälzt werden.
Als Gegenleistung erhält das Aussenwerbeunternehmen die Möglichkeit, in den Leuchtkästen der modernen Wartehallen Werbung zu platzieren. Die Einnahmen sollen der Amortisation dienen, nach Ablauf der Amortisation beteilige APG die Verkehrsbetriebe an den Werbeeinnahmen.
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Angelink mit neuer Website und Crossmedia-Tool

Die Zürcher Crossover Agentur Angelink hat ihre Website komplett erneuert und lanciert einen interaktiven Crossmedia-Planner, vorerst nur für den B2C-Bereich. Die mit WordPress erstellte Website kommt zwar im Blog-Stil daher, hält sich aber nicht an den Duktus eines typischen Corporate-Blogs.

Im Zentrum steht das chronologische Publizieren von magazinartig durchmischten Inhalten: News, Arbeitsproben, aber auch spontane «Gedankengänge» des Agenturinhabers Markus Gabriel. Stehende Informationen auf statischen Seiten sind auf ein Minimum beschränkt. Alles werde in den Lauf der Zeit gestellt, schreibt Angelink. Eine Sitemap gebe es nicht
Ein Extra bietet die Website mit einem interaktiven Mediastrategie-Tool, das die Besucher bei der Suche nach dem optimalen Crossmedia-Mix unterstützen soll. Nach Betätigung verschiedener Einstellungsregler liefert das Tool eine auskommentierte und argumentierte Empfehlung ab, die vom User noch modifiziert werden kann. Auch wenn dieses Tool geeignet sei, um sich interaktiv mit dem Thema Crossmedia auseinanderzusetzen, erübrige es keinesfalls die menschliche Expertise, lässt die Agentur verlauten.
Die grossflächigen Hintergrundbilder der neuen Angelink Website zeigen Aufnahmen vom Zürcher Bellvue des Fotografen Roger Schmidt. Die Agentur plant, in regelmässigen Abständen weitere Fotografen einzuladen, die Website von Angelink als Galerie zu nutzen.
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Clear Channel: Zusammenarbeit mit Verkehrsbetriebe Genf

Clear Channel Schweiz wird ab 2011 Werbeflächen an bestimmten Fahrzeugen der öffentlichen Verkehrsbetriebe Genf in ihr nationales Plakatangebot aufnehmen. Zu diesem Zweck haben die TPG Publicité SA, die Vermarkterin der Werbung auf den Fahrzeugen der Transports Publics Genevois TPG, und Clear Channel Schweiz einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet.

Der Vertrag sieht vor, dass Clear Channel Schweiz ab dem 1. Januar 2011 vorerst 100 Flächen auf TPG-Fahrzeugen in ihre nationalen Kampagnen einbauen kann. Der Verkauf der restlichen Flächen und der lokale Verkauf erfolgen nach wie vor durch TPG Publicité. Nach dem Testbetrieb mit 100 Flächen im ersten Jahr der Zusammenarbeit beabsichtigen die Vertragsparteien im Verlauf des Sommers 2011 auf Grund der gemachten Erfahrungen und Resultate einen langfristigen, umfassenderen Vertrag zu schliessen.

Best of Swiss Web: Eingabe eröffnet

Die Eingabe zum elften Best of Swiss Web Award ist ab sofort eröffnet. Die Ausschreibung zum Award läuft bis am 14. Januar 2011.

Gesucht werden Projekte in den 9 Kategorien Interactive Campaigns, Display Ads, Technology, Innovation, Creation, Business Efficiency, Online Marketing, Usability und Public Affairs. Für die Best of Swiss Web Awards 2011 wurde die zehnte Kategorie, die Spezialkategorie 2011 den Digital Natives gewidmet. In dieser Kategorie sucht Best of Swiss Web nach Projekten, die umgesetzt wurden mit Blick auf Digital Natives, also Menschen deren integraler Lebensbestandteil Computerspiele, E-Mails, Internet, Handys und Instant Messaging sind, so eine Mitteilung des Best of Swiss Web Teams.
Eingereicht werden können Projekte aus allen Bereichen: von der Digital Marketing Kampagne, über Intra- oder Extranetlösungen bis hin zu Informations- und Wissensplattformen öffentlicher Institutionen. Auch Themen wie Crowd Sourcing, Social Collaboration oder User Empowerment dürfen nicht fehlen. Beurteilt wird in dieser Kategorie insbesondere die Originalität der Idee sowie die Konsequenz ihrer Umsetzung bezüglich Präsentation, inhaltliche Relevanz und Funktionalität.
Zur Teilnahme am Best of Swiss Web Award berechtigt sind sowohl Produzenten als auch Auftraggeber von Web- und Mobile-Projekten. Diese Projekte müssen in 2010 online gegangen oder in ihren wesentlichen Teilen in diesem Zeitraum produziert worden sein. Die Eingabe ist kostenpflichtig.
Die elfte Best of Swiss Web Award Night findet am 31. März 2011 im Rahmen einer Feier im Kongresshaus in Zürich statt. An der jährlichen Preisverleihung treffen sich die Gewinner von Best of Swiss Web, die Entscheidungsträger aus dem E-Business und die Internetmacher zum Feiern und Networken.

Baz-Redaktion stellt «nach aussen sichtbaren Protest» ein

Der Widerstand in der Redaktion der Basler Zeitung (BaZ) legt sich offenbar. An der Versammlung der Redaktionskommission vom Montag wurde beschlossen, den geordneten Rückzug anzutreten.

Die Redaktion forderte von den Besitzern bislang vergeblich, das Beratermandat von Christoph Blocher zu beenden. Zwar wolle die Redaktion die Forderung aufrechterhalten, nach aussen sichtbaren Protest jedoch einstellen, wie der Tagesanzeiger am Dienstag berichtete. Dies nicht zuletzt auch, um die Situation wieder zu beruhigen, die für sämtliche Beteiligten je länger, desto unhaltbarer werde.
Redaktionsintern werden laut Tagesanzeiger Abo-Verluste von mittlerweile rund 1‘500 Stück in etwas mehr als einer Woche kolportiert. Dies entspräche einem hohen sechsstelligen Schaden. Das Verhältnis zwischen der Redaktion und Chefredaktor Markus Somm sei nach wie vor angespannt. Nachdem Somm selbst in grösseren Leitartikeln seine Position darlegte, habe er seiner Redaktion auch den Abdruck der jüngsten Medienmitteilung in der Zeitung verboten.

ZürichTV.ch: Neues Webfernsehen für Zürich

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Baz: Verband Schweizer Medien kritisiert «Chaotentum»

Der Verband Schweizer Medien schaltet sich in die Debatte um die Basler Zeitung (BaZ) ein: Dass die Uneinigkeit zwischen Verleger und Zeitungsleser zu Diskussionen und Aktionen führe, gehöre mitunter zum öffentlichen Raum. Für das Chaotentum, für die Verhinderung des Verteilens bringt der Verband hingegen kein Verständnis auf.

Das Chaotentum, bei welchem mehrere tausend Zeitungen zur Verhinderung des Verteilens verbrannt wurden oder die Verteilorganisation gehindert wurde, die Abonnenten zu bedienen, könne nicht akzeptieren werden, so der Verband am Dienstag in einem Communiqué. Die Diskussion um die Ausrichtung der BaZ müsse unter anderem in der Zeitung geführt werden. Wenn die Leser dieser Zeitung wegen ein paar Chaoten die konträren Standpunkte nicht mitverfolgen könnten, sei der Sache nicht gedient. Zudem habe der Abonnent Anrecht auf das Produkt und es könne nicht angehen, dass jemand die Verteilung zulasten der Berechtigten verhindere. Die Verteilung und das Lesender BaZ hätten auch nichts mit der Kontroverse um die Personen zu tun. Das Verhalten der Chaoten schade viel mehr einer sachlichen Diskussion.

Deutscher Zeitungsverlag setzt Erben vor die Tür

Der Verwaltungsrat der Kölner Zeitungsgruppe M. DuMont Schauberg hat genug. Nach wochenlangem Hickhack setzt er den Verlagserben Konstantin Neven DuMont vor die Tür.

Der Verwaltungsrat habe beschlossen, Neven DuMont als Herausgeber der Zeitungen Kölner Stadt-Anzeiger, Express und der Mitteldeutschen Zeitung abzuberufen, teilte Deutschlands viertgrösster Verlag am Dienstag mit. Der 41-Jährige habe sich öffentlich und sogar in Konkurrenzblättern «in abträglicher und geschäftsschädigender Weise» über das eigene Unternehmen geäussert. Der Schritt sei deshalb nötig gewesen, um weiteren Schaden zu verhindern. Zuvor hatte Konstantin Neven DuMont bereits seinen Herausgeberposten bei der Frankfurter Rundschau verloren.
Zum Verhängnis wurden dem Zeitungserben Einträge in einem bekannten Internet- Medienblog. Unter wechselnden Namen soll er dort teilweise krude Kommentare hinterlassen haben. Der Verlegersohn dementierte den Verdacht. Wenig später wurde er von seinen Ämtern freigestellt und in Urlaub geschickt. Doch seitdem meldete Neven DuMont sich immer wieder mit kritischen Interviews zum Traditionsverlag zurück. Zuletzt hatte er sich sogar ein Kräftemessen mit seinem Vater, Verlagschef Alfred Neven DuMont, geliefert und ihn zum Rücktritt aufgefordert.

Neues Magazin will Schweiz und Deutschland vernetzen

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Deutschland: Wie gehen Medien mit der Terrorgefahr um?

Wie berichten deutsche Medien über die Terrorgefahr? Dieser Frage nimmt sich der Autor Marcus Klöckner an und kommt zum Schluss: «Um eine kritische, distanzierte und unabhängige Berichterstattung in Sachen Terror ist es schlecht bestellt.»

Klöckner nimmt in seiner Analyse «Terror und die deutschen Medien» die Berichterstattung zur Namibia-Bombenattrappe unter die Lupe. Er wirft den Medien Distanzlosigkeit gegenüber der Politik, den Sicherheitsbehörden sowie der eigenen Berichterstattung vor: Die Medien seien ein Bündnis mit der Politik eingegangen. Dadurch erfüllten sie ihre Kernaufgaben, Informationen nach journalistischen Gesichtspunkten wie Abgewogenheit und kritischer Distanz aufzubereiten, weitgehend nicht mehr.
Selbst hoch professionalisierte Medien werfen laut Klöckner einfachste journalistische Grundregeln über Bord, solange es dem Zweck dient, möglichst schnell, möglichst als erster zu berichten. Die Qualität werde dem Primat der Schnelligkeit untergeordnet. Die Berichterstattung sei einseitig, kritische Stimmen, die die aktuellen Entwicklungen hinterfragen, würden nicht gehört. «Spekulationen ersetzten die harten Fakten, Terrorhysterie verdrängte Sachlichkeit.» Die Medien hätten sich auf unverantwortliche Weise zu «Komplizen einer Politik der Terrorangst und Terrorhysterie» gemacht.

Der Beitrag ist im Onlinemagazin Telepolis des Heise Zeitschriften Verlags erschienen: > Zum Artikel.

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