Car4you: Ausbau und vollständige Übernahme durch Tamedia

Tamedia plant, Car4you Schweiz vorzeitig per 1. Januar 2011 zu 100 Prozent zu übernehmen. Das Online-Fahrzeugportal soll weiter ausgebaut und in die Classified-Online-Organisation integriert werden.

Mit diesem Schritt können Synergien, beispielsweise im Marketing und in der Werbevermarktung, besser genutzt werden, schreibt Tamedia in einer Mitteilung vom Mittwoch. Zudem werden Car4you.ch und die Medien von Tamedia weiter vernetzt. Die in der Classified-Online-Organisation geführten Marktplätze von Edipresse und Tamedia umfassen Homegate.ch Alpha.ch, Jobwinner.ch und Jobup.ch sowie Swissfriends.ch. Car4you.ch ergänze das Portfolio auf ideale Weise und verstärke die Stellung von Tamedia im zukunftsträchtigen Online-Rubrikenmarkt, heisst es weiter.

Tamedia hatte sich Anfang Januar 2010 zu 15 Prozent an der Betreiberin des Online-Fahrzeugportals Car4you.ch beteiligt. Ursprünglich war die vollständige Übernahme bis spätestens 2013 vorgesehen. Die jetzt vereinbarte, vorzeitige Übernahme der übrigen 85 Prozent wird der Eidgenössischen Wettbewerbskommission gemeldet und steht unter dem Vorbehalt deren Zustimmung. Über die Einzelheiten der Übernahme haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
 

Keso mit neuem Marketingleiter

Markus Bachl hat per 1. November 2010 die Aufgabe als Marketingleiter bei der Keso in Richterswil am Zürichsee aufgenommen.

Nach der Einarbeitungszeit wird er das gesamte Marketingportfolio innerhalb der Keso Gruppe verantworten, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der 45-Jährige ist Mitglied des Kaders. Zuvor hatte er in verschiedenen Unternehmungen Führungsfunktionen in Verkauf und Marketing inne. Für Samsung Mobiltelefone leitete er das Marketing während sieben Jahren.

Die Geschäftsleitung von Keso setzt sich per 1. Januar 2011 wie folgt zusammen: Thomas Fischer (CEO), Christian Kälin (CFO) sowie Didier Grichting (COO).

SDV-Junior-Award: Zündende Idee gesucht

Die Teilnahme am SDV-Junior-Award lohnt sich für alle jungen Kreativen. Denn sie haben die Chance, ihr Können einem breiten Publikum vorzustellen – und mit der zündenden Idee abzusahnen. Die Eingabefrist läuft noch bis am 31. Januar 2011.

Mitmachen können Berufsleute bis 28 Jahre, die entweder noch in der Ausbildung sind, eine Kreativschule besuchen oder seit höchstens drei Jahren in einem festen Angestelltenverhältnis stehen. Ebenfalls zugelassen sind Quereinsteiger, die nicht länger als drei Jahre in der Werbebranche arbeiten und die nicht älter als 32 Jahre alt sind. Erlaubt sind zudem Teams, welche aus maximal drei Mitgliedern bestehen.

Alle Bewerberinnen und Bewerber für den SDV-Junior-Award erhalten die gleiche Aufgabe: Die Entwicklung einer Kampagne, welche auf den Schweizer Dialogmarketing-Preis 2012 aufmerksam machen und Einreichungen generieren soll. Gesucht ist eine heisse Idee, die sich über alle Kommunikationskanäle und -mittel spinnen lässt. Eine einzigartige und zündende Dialoggeschichte also, die den Prozess von der Ausschreibung über die Einladung bis hin zur finalen Award-Night dramatisiert. Mehr Informationen zum SDV-Junior-Award, das ausführliche Briefing sowie das Teilnahmeformular gibt’s unter Get-your-metal.ch. Die Eingabefrist läuft bis 31. Januar 2011.
 

Teleboy Awards 2010: Susanne Wille ist «TV-Liebling 2010»

Das Publikum hat entschieden und bei den Teleboy-Awards die Gewinner und Verlierer des TV-Jahres bestimmt: Die Sieger sind Susanne Wille und Sven Epiney, Roman Kilchsperger ist der grosse Verlierer.

Die Nutzer der TV-Plattform Teleboy haben in vier Kategorien aus jeweils sechs Nominierten die Gewinner bestimmt, die nun mit dem Teleboy Award – präsentiert von Samsung – ausgezeichnet werden. In der Kategorie «TV-Liebling 2010» siegte Susanne Wille deutlich vor Sven Epiney und Andrea Jansen. Wille ist damit auch nach 10 Jahren «10vor10» noch unumstritten die beliebteste Moderatorin der Schweiz.

Roman Kilchsperger musste eine dreifache Niederlage einstecken: Beim «TV-Liebling 2010» landete er auf dem zweitletzten Rang, weniger Stimmen erhielt nur «glanz&gloria»-Cüplitrinkerin Annina Frey. Kilchspergers neue Sendung «Traders» landete in der Kategorie «Aufregendste neue Sendung» auf dem letzten Platz, «Deal or No Deal» erhielt den «Endlich weg!»-Award für die am wenigsten vermisste abgesetzte Sendung.

Hingegen fand die SF-Dokusoap «Üsi Badi» Anklang: Das Format wurde zur «aufregendsten neuen Sendung» gewählt. Einen Achtungserfolg gab es für die umstrittene Sendung «Jung, wild & sexy» von 3+, die den zweiten Platz belegt. Sven Epiney, der zweitplatzierte in der Kategorie «TV-Liebling» hatte bei den Teleboy Awards seine eigene Kategorie: Zur «Besten Sendung mit Sven Epiney» wählte das Publikum den Dauerbrenner «5gegen5».

Teleboy wird herausgegeben von der Cinergy AG, die auch Cineman.ch, und Moonwalk.ch publiziert. Cinergy AG gehört seit 2008 zur Tom Talent Holding.

(Bild: Keystone)
 

Homegate TV: Tamedia bringt Immobilienmagazin ins Lokalfernsehen

Die Immobiliensendung «Homegate TV» wird neu auch auf fünf Regionalfernsehsendern in der Deutschschweiz ausgestrahlt. Ab sofort ist das bisherige Web-TV-Magazin von Tamedia auf Tele1, Tele Bärn, Tele M1, Tele Ostschweiz und Tele Züri zu sehen.

Neben einem neuen Design erhält das im Herbst 2008 lancierte Format auch ein neues Sendekonzept. Dieses sehe zwei Sendeblöcke von jeweils zehn Minuten Dauer vor, teilte Tamedia am Dienstag mit. Im Mittelpunkt des von Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt moderierten Magazins stehen die Themen Bauen und Wohnen. 
 
Zur Sendung im Web: Homegate.tv.
 

homegate

Denner darf keine Kaffeekapseln für Nespresso-Maschinen verkaufen

Das St. Galler Handelsgericht hat am Montag entschieden, dass der Schweizer Discounter Denner seine neuen Kaffeekapseln aus den Regalen räumen muss. Nestlé hat sich damit erfolgreich gegen die Konkurrenz für seine Nespresso-Kaffeekapseln gewehrt.  

Vier verschiedene Sorten bietet die Migros-Tochter seit Mitte Dezember zu einem Einführungspreis von 25 Rappen pro Kapsel an. Im Vergleich: Für eine Kapsel von Nespresso legt der Konsument fast das Doppelte hin. Das Handelsgericht St. Gallen verfügte nun superprovisorisch, dass es Denner mit sofortiger Wirkung untersagt ist, die Kaffeekapseln «Denner Expresso Milano, Denner Ehtiopian Dream, Denner Indian Summer»und «Denner Dolce Vita»anzubieten, zu vertreiben, zu verkaufen, zu bewerben, zu exportieren oder sonstwie in Verkehr zu bringen. Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps  berichtete am Dienstag über den Gerichtsentscheid.
 
Auch darf Denner nicht mehr mit dem Slogan «Denner –was susch?» und der Behauptung «Kompatibel zu Ihrer Nespresso-Maschine»werben, heisst es in dem Entscheid weiter. Denner hat nun zehn Tage Zeit, sich schriftlich zum Entscheid des Handelsgerichts zu äussern.
 
«Wir werden uns mit allen juristischen Mitteln gegen den Entscheid des Handelsgerichts wehren», sagt Denner-Sprecherin Nicole Schöwel auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Wir sind zuversichtlich und hoffen auf einen schnellen Entscheid.»Denner habe vor der Lancierung der Kaffeekapseln die Rechtslage abgeklärt.
 
Denner war erfolgreich ins Geschäft mit den Kaffeekapseln eingestiegen. Laut Schöwel kam es immer wieder zu Lieferengpässen. Zahlen gibt sie keine bekannt. Trotz der wachsenden Konkurrenz bleibt Nestlé mit Nespresso weiterhin klarer Marktführer. Der Nahrungsmittelkonzern reagierte in jüngster Zeit aber immer wieder auf dem juristischem Weg gegen die Konkurrenz.

Denner und Vizner Borel nehmen es mit Nespresso auf

(Bild vorne: Keystone)

 

Festland: Launchkampagne für Zentraljob.ch entwickelt

Seit Januar bringt Zentraljob.ch, die neue Stellenplattform der Neuen Luzerner Zeitung, Vakanzen auf den Computerbildschirm. Die Launchkampagne stammt von der Werbeagentur Festland St.Gallen/Zürich.

In der Kampagne weist Festland für die Neue Luzerner Zeitung den Weg zum digitalen Stellenportal: Per Mausklick öffnen sich neue Berufswelten, dargestellt mit typischen Arbeitsgeräten. Das Konzept kommt auf Inseraten, Plakaten, Onlinewerbung, TV, Radio und im Dialogmarketing zum Tragen.
 
Radio-Spot 1.mp3
Radio-Spot 2.mp3

 
Verantwortlich bei Zentraljob.ch: Bruno Hegglin (Leiter Werbemarkt, Neue Luzerner Zeitung), Edi Lindegger (Anzeigenleiter, Publicitas), Roger Duss (Leiter Marketing Services, Publicitas).
 
 

 

Advico Young & Rubicam: In der Bergbeiz mitgelauscht

Für den Winterausverkauf bei Sportplausch Wider hat Advico Young & Rubicam Radiospots kreiert. Zu hören bekommt man Musik, die sonst nur erklingt, wenn Einheimische in der Bergbeiz unter sich sind.

Wintersport ist toll, aber auch sauteuer: Die Preise von Skiliften, Restaurants und Hotels bringen Besucher aus dem Tiefland zum verzweifeln – und zaubern ein seliges Lächeln auf die Gesichter der Bergler, welche Saison für Saison dick absahnen. Die neuen Radiospots von Advico Young & Rubicam mit Liedern im typischen Musikantenstadl-Sound bestätigen nun diese Befürchtungen: In den Bergen freut man sich diebisch darüber, den Touristen mit allen möglichen Tricks das Geld aus der Nase zu ziehen. Gegen Ende des Spots dann der Trost: Dank dem Ausverkauf bei Sportplausch Wider kann man wenigstens das geschundene Budget beim Kauf der Ausrüstung entlasten.
 

Zum Spot Zillertaler.mp3
Zum Spot Polka.mp3
Zum Spot Walzer.mp3

Aufgenommen wurde mit dem Tiroler Sänger Kurt Huber (www.livemusik-kurt.ch), welcher schon mehrmals am GP der Volksmusik aufgetreten ist. Die Spots sind seit Ende Dezember 2010 im Einsatz.
 
 
Verantwortlich bei Sportplausch Wider:Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Markus Gut (CCO), Martin Stulz (CD/Text), NJP Tonstudio, Leos Gerteis/Gino Todesco(Tontechnik und Komposition).
 
 

 

Dreikönigstagung: Klassische Medien unter Druck

Am Dienstag traf sich die Medienbranche in Zürich zur traditionellen Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Medien. Verbandspräsident Hanspeter Lebrument betonte die Qualität in den Medien und warnte vor einem sich auftuenden Graben zwischen Journalismus und der Kommunikationsbranche. IPMZ-Direktorin Gabriele Siegert sprach den Bedeutungsverlust traditioneller Medien an. Mit Interesse erwartet worden war das Referat des neuen Generaldirektors der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), Roger de Weck.

Der Strukturwandel in den Medien, der in rascher Folge neue Portale wie Facebook, Twitter oder Google TV hat entstehen lassen, setzt die klassischen Medien zunehmend unter Anpassungsdruck. Allen Unkenrufen zum Trotz meistern die Verlage nach Ansicht von Verbandspräsident Hanspeter Lebrument die Veränderungen gut.
 
«Ich kann das Krisen-Gerede nicht mehr hören», sagte Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Medien. Während Jahren sei den Medien eine Krise nach der anderen angedichtet worden. In jüngster Zeit heisse es, die Medien steckten in einer Qualitätskrise. Es gebe zweifellos wie in anderen Branchen auch einzelne Fehlleistungen. Von einer Qualitätskrise der Medien zu sprechen sei jedoch völlig unangebracht. Im Gegenteil: Journalisten seien verglichen mit früher heute sehr viel besser ausgebildet, was sich positiv auf die Qualität ausgewirkt habe.
 
Das gelte auch für die Kommunikations- und PR-Fachleute, die wie die Journalisten in den letzten Jahren an Professionalität deutlich zugelegt hätten. Lebrument rief dazu auf, keinen Graben zwischen Journalismus und Kommunikationsbranche entstehen zu lassen. Statt einen heiligen Krieg heraufzubeschwören, sollte beide Seiten miteinander reden und zusammenarbeiten.
 

 
IPMZ-Direktorin: Publizitätsmonopol erodiert
  
Mahnende Worte richtete Gabriele Siegert (Bild unten), Direktorin am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ), an die Verleger. Die traditionellen Medien verlören an Bedeutung. Deren Kernkompetenz –die Herstellung von Publizität –erodiere. Die Mediennutzerschaft emanzipiere sich. Sie wolle Medien selektiv und interaktiv nutzen. Partizipieren statt nur konsumieren heisse die Lösung. Die Verlage seien nur noch einige unter vielen, die Medienprodukte anböten.
 
Aus gesellschaftlicher Sicht sei der Rückzug vieler Medienkonsumenten ins Private durchaus kritisch zu beurteilen. Es brauche nicht nur die Diskussion über persönliche Dinge, sondern auch den öffentlichen Dialog. Berichterstattung über die politische und wirtschaftliche Aktualität, Einordnung, Kontext und Meinungen blieben wichtig. «Die Öffentlichkeit hat Interesse an gesellschaftlich relevanten Themen. Und Kritik an den Medien darf auch als Liebeserklärung interpretiert werden. Die Medien sind uns nicht egal», sagte Siegert.
 
Auf höchster politischer Ebene werden die Medien 2011 ebenfalls ein Thema sein. Der Bundesrat legt Mitte Jahr einen Bericht zur Lage der Medien in der Schweiz vor. Auch Analysen des IPMZ werden darin einfliessen.

 

siegert

«Qualité populaire»

Mit Interesse erwartet worden war das Referat des neuen Generaldirektors der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), Roger de Weck. Dieser zeigte sich auskunftsfreudig, diplomatisch und gesprächsbereit. So gab er sich auf die von Josefa Haas gestellte Frage nach seiner Haltung im zähen Streit mit den Verlegern zum Thema Online-Werbung offen für die Verhandlungen. «Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden werden», lautet sein Statement zu diesem Stichwort. In Bezug auf das von ihm angestrebte Radio- und Fernsehprogramm versprach er eine «Qualité populaire» und hielt fest, man erreiche nicht nur mit seichter Kost hohe Einschaltquoten. Ausdrücklich lobte er in diesem Zusammenhang die Senderreihe «Üsi Badi». De Weck will einen engeren Austausch der verschiedenen Regionen des Landes miteinander als bisher. Dabei helfen soll ihm ein neu geschaffenes Generalsekretariat unter der Leitung von Walter Bachmann. Mittelfristig seien die Finanzen gesichert, betonte er, und ohne unvorhergesehene Ereignisse könne das eben begonnene Jahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden.

(Bilder: Keystone)

Weber Harbeke Partners gewinnt Alfa Romeo

Alfa Romeo steht neu auf der Kundenliste von Weber Harbeke Partners. Die Werbung für die italienische Automarke kommt künftig von der Zürcher Werbeagentur.

Die Zusammenarbeit startet per sofort. Erste Resultate dieser Zusammenarbeit seien in Kürze zu sehen, teilte die Agentur am Dienstag mit.  
 

Zu guter Letzt: Wikipedia darf man alles glauben, fast alles

Auf Wikipedia ist fast immer Verlass. Dass die freie Enzyklopädie nach wie vor nicht als seriöse Quelle in wissenschaftlicher Literatur angegeben werden darf, hat aber auch seinen Grund...

Viele Wikipedia-Artikel sind genau so akkurat wie ihre Gegenstücke im Brockhaus oder der Encyclopaedia Britannica. Die Autorengemeinschaft pflegt aktuelle Ereignisse nicht selten binnen kürzester Zeit ein und bügelt Fehler meist schnell wieder aus. Peinliche Pannen blieben der Enzyklopädie seit ihrer Lancierung vor gut zehn Jahren trotzdem nicht erspart: So legte zum Beispiel ein schottischer Call-Center-Angestellter selber einen Artikel von sich an und gab sich kurzerhand als hochdekorierter Kriegsheld aus. Studenten erklärten ihren quickfidelen Professor für tot. Auch gab es für etwas mehr als zehn Monate vor der syrischen Küste eine Insel mit dem Namen Porchesia. Und dass nicht nur Studenten, sondern auch Journalisten froh um die Plattform sind, bestätigt eine Ente aus dem Jahr 2009: Nach der Ernennung Karl-Theodor zu Guttenbergs zum deutschen Wirtschaftsminister im Februar 2009 ergänzte ein anonymer Nutzer dessen Vornamen. Der falsche Wilhelm wurde von zahlreichen Medien übernommen.

20 Minuten online: Ueli Walther ist neuer Nachrichtenchef

Der neue Nachrichtenchef von 20 Minuten online heisst Ueli Walther. Der ehemalige stellvertretende Chefredaktion der Sonntagszeitung hat die neu geschaffene Stelle am 1. Januar 2011 angetreten.

Die Redaktion von 20 Minuten Online sei in den letzten Jahren immer stärker gewachsen, so Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das Augenmerk müsse nicht nur auf der strategischen Entwicklung der Plattform liegen, sondern auch auf dem Tagesgeschäft. Deshalb sei die neue Stelle geschaffen worden, sagte Zimmer weiter und bestätigte damit eine entsprechende Meldung des Klein Report vom Dienstag.
 
Der 50-jährige Walther arbeitete bis September 2010 als stellvertretender Chefredaktor und Blattmacher bei der Sonntagszeitung. Zuvor war er Blattmacher und Mitglied der Chefredaktion beim Blick und unter anderem als Korrespondent in London, Brüssel und im Bundeshaus tätig.
 

 

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