Swiss Photo Award: Einreichungsfrist verlängert

Die Einreichungsfrist für den Swiss Photo Award wurde verlängert. Fotografinnen und Fotografen mit Wohnsitz in der Schweiz oder mit Schweizer Staatsbürgerschaft sowie solche, deren Arbeit in der Schweiz veröffentlicht wurde, können ihre Werke neu bis zum 20. Januar 2011 einreichen.

Publizierte Arbeiten werden in den Kategorien Werbung, Fashion, Redaktionelle Fotografie, Architektur und Fine Art, unpublizierte Arbeiten in der Kategorie Free eingereicht.

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> 13. Swiss Photo Award ausgeschrieben

Facebook legt Investoren Geschäftszahlen vor – Börsengang erwartet

Facebook hat unter der Hand erstmals Geschäftszahlen vorgelegt. Investoren hoffen auf den lange erwarteten Börsengang.

Von Januar bis September erzielte Facebook demnach einen Gewinn von 355 Millionen Dollar – bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar. Das ist zwar gemäss SDA wenig im Vergleich mit dem auf 50 Milliarden Dollar bezifferten Unternehmenswert, entspricht aber einer Rendite von knapp 30 Prozent.

Die Daten stehen in einem gut hundertseitigen Prospekt der Investmentbank Goldman Sachs, der am Donnerstag an potenzielle Investoren verteilt wurde. Einem Empfänger zufolge sind die Geschäftszahlen nicht geprüft und bieten wenig Details dazu, wie Facebook seinen Umsatz erwirtschaftet. Die Investoren mussten eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben.

Goldman Sachs selbst investiert 450 Millionen Dollar in das soziale Netzwerk und sammelt mindestens 1,5 Milliarden Dollar von Kunden ein, die mitziehen wollen. Die Anteile finden reissenden Absatz: Das Haus habe Anfragen für Beteiligungen im Gesamtvolumen von «einigen Milliarden Dollar» erhalten, berichtete das Wall Street Journal.

Die Anleger sollen jeweils mindestens 2 Millionen Dollar investieren und sich verpflichten, nicht vor 2013 zu verkaufen. Bis Freitag müssen die nun Kunden entscheiden, ob sie in das 2004 von Mark Zuckerberg in einem Studentenwohnheim der Harvard-Universität gegründeten Unternehmen investieren wollen und bis Dienstag das Geld überweisen.

Sollte die Zahl der Kapitalanleger 500 erreichen, müsste Facebook Bilanzzahlen veröffentlichen wie ein börsennotiertes Unternehmen. Diese Grenze dürfte in diesem Jahr überschritten werden, hiess es in dem Goldman-Sachs-Dokument. Dies gilt als ein erster Schritt auf dem Weg zu einem Börsengang, dem die Branche entgegenfiebert.
 

Eins1: World Vision neu im Portfolio

Das Hilfswerk World Vision arbeitet im Bereich Advocacy neu mit der Winterthurer Agentur Eins1 zusammen.

Die geplanten Massnahmen verfolgen einen 360°-Ansatz und sind stark auf online Massnahmen fokussiert, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Erste Arbeiten werden ab April 2011 zu sehen sein.

UBI heisst Beschwerde gegen TVO teilweise gut

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die Sendung «Fokus» von TVO gutgeheissen. Abgewiesen hat sie indessen die Beschwerde gegen drei Beiträge von «Ostschweiz aktuell» des gleichen Senders.

In der Sendung «Fokus» diskutierte TVO-Geschäftsführer André Moesch mit dem damaligen St. Galler Regierungspräsidenten Josef Keller – beides Befürworter einer Konzession für TVO. Nicht erkennbar war laut UBI, «dass die Frage der Auswirkungen der Medienkonzentration in der Region von grundsätzlicher Tragweite und umstritten» sei.

Der Standpunkt der Konkurrentin Tele Säntis sei nicht zum Ausdruck gekommen, obwohl Tele Säntis «mehrmals in einem negativen Kontext erwähnt» worden sei. Zum tendenziösen Charakter der Sendung habe auch der Moderator kein Gegengewicht gesetzt, schreibt die UBI.

Auch in drei kürzeren Nachrichtenbeiträgen berichtete TVO nach Ansicht der UBI einseitig über die Konzessions-Frage. Diese Beiträge hätten aber das Gebot der Sachgerechtigkeit nicht verletzt, weil die Fakten stimmten und die mangelnde Repräsentativität von Umfragen für die Zuschauer erkennbar gewesen seien.

 

KSB macht für Coop auf erste FSC-zertifizierte Windel aufmerksam

Die Agentur KSB hat ein Sujet realisiert, das die erste FSC-zertifizierte Windel von Coop Oecoplan bekannt machen soll.

Seit August 2010 bietet Coop die erste FSC-zertifizierte Windel der Schweiz an. Das bedeutet: Der Rohstoff für die Windeln stammt aus vorbildlicher, FSC-zertifizierter Waldwirtschaft. Dazu kommt, dass die Windel chlorfrei gebleicht ist und bei der Herstellung auf Ökostrom gesetzt wird. Insgesamt belastet die neue Oecoplan Windel die Umwelt 30 Prozent weniger als herkömmliche Einwegwindeln.

Mit einer Anzeige macht Coop auf die neue Windel aufmerksam. Das von der Agentur KSB erarbeitete Sujet greift das Thema auf zweideutige Art und Weise auf: Die Windel ist für den Nachwuchs gedacht, sorgt aber auch selbst für Nachwuchs – nämlich in Form von nachwachsenden Bäumen in den FSC-zertifizierten Wäldern, die den Rohstoff liefern.

Die Anzeige erscheint im aktuellen Verde Magazin, in der Coop- und Tagespresse.
 
Verantwortlich bei KSB: Uwe Schlupp, Flo Wacker (CD), Jowita Jaskiewicz (AD), Beat Egger, Daniel Zehnder (Text),  Dany Kielholz (Beratungsleitung), Audrey Isaak (Beratung), Bettina Beyeler (DTP). Foto: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Patrik Rohner. Lithografie: NC. Media: Coop Media, Karin Heliopoulos sowie The whole Media. Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Helmut Träris (Leiter Near Food/Hardwaren), Christof Braun (Stv. Leiter Werbung).

coop

Presserat: Beschwerde gegen Sonntag teilweise gutgeheissen

Der Schweizer Presserat hat die Beschwerde einer Privatperson gegen den Sonntag teilweise gutgeheissen. In einem Artikel vom 27. Juni 2010 waren gegen einen Thurgauer Vorwürfe erhoben worden, ohne dass der Betreffende angehört wurde.

Damit habe die Zeitung die Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten verletzt, welche eine Anhörung bei schweren Vorwürfen vorschreibt, schreibt der Presserat gemäss SDA in seiner am Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

Unter dem Titel «Dieses Zeug muss endlich weg» hatte der Sonntag über einen Pilotprozess berichtet, den zwei Aargauer Richter wegen Persönlichkeitsverletzungen im Internet gegen einen Mann aus dem Kanton Thurgau angestrengt hatten. Der Thurgauer veröffentliche auf seiner Website «Kinder ohne Rechte» unter anderem Berichte über Kindsmisshandlungen sowie Kritik an den Entscheiden von Justiz, kantonalen und kommunalen Behörden, hiess es im Bericht weiter.

Personen, die nicht in seinem Sinn entschieden hätten, prange der Thurgauer auf einer «schwarzen Liste» an – mit Bild, vollständiger Geschäfts- und Privatadresse und meist auch mit der Handynummer. Auf dieser Liste seien auch die beiden Richter aufgeführt, hiess es im Artikel weiter. Der Thurgauer verlinke die Namen der Aufgeführten zudem mit kritischen Artikeln aus verschiedensten, «zum Teil auch obskuren Quellen». Weil die Homepage des Mannes auch über Adressen wie «Chindlifresser», «Kinderhandel» oder «Kinderklau» erreichbar sei, seien die Auswirkungen für die Betroffenen fatal.

Am 27. August 2010 beschwerte sich der Thurgauer wegen des Zeitungsartikels beim Presserat. Dieser räumt nun ein, dass die Anhörungspflicht missachtet wurde. Darüber hinaus werde die Beschwerde jedoch abgewiesen. Weder das Wahrheitsgebot noch die Unschuldsvermutung seien verletzt worden.

Zu der vom Beschwerdeführer gerügten Nennung seines Namens hält der Presserat fest, dass sich der Betreffende auf seinen diversen Websites ausdrücklich an die Öffentlichkeit wende. Ausserdem nehme er in den Medien zu kinderrechtlichen Fragen regelmässig unter seinem Namen Stellung nehme. Deshalb werde auch dieser Beschwerdepunkt abgewiesen.

Skype kauft Streaming-Anbieter Qik

Der US-amerikanische Internettelefonie-Anbieter Skype übernimmt den Livestreaming-Spezialisten Qik.

Die Software von Qik, mit der sich über das Handy Videos aufnehmen und ins Netz senden lassen, ist für mehr als 200 Mobiltelefone mit den verschiedensten Betriebssystemen verfügbar und teilweise vorinstalliert.
 
Der Übernahmepreis wurde nicht kommuniziert. Businessinsider.com nennt einen Betrag von 150 Millionen US-Dollar.

Tim Dührkoop kehrt zu Namics zurück

Tim Dührkoop kehrt zurück zu Namics. Seit Dezember ist der 40-Jährige in der Geschäftsleitung des Webdienstleisters für die Geschäftsentwicklung und den Ausbau der Aktivitäten im Bereich Multichannel Commerce verantwortlich.

Eingestellt 1997 als siebter Mitarbeiter, habe Tim Dührkoop den Aufbau von Namics in verschiedenen Rollen massgeblich mitgeprägt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Als erster Geschäftsführer von Namics Deutschland habe er wesentlich zum Aufbau des Marktes Deutschland und der Positionierung von Namics als Professional Service Firm beigetragen.

Zuletzt arbeitete er bis 2006 in der Funktion als Leiter Markt Schweiz. Von 2006 bis 2010 war er in verschiedenen Funktionen für die Muttergesellschaft Publigroupe tätig. Dort hat er zunächst eine Online-Vermarktungseinheit in New York aufgebaut. Anschliessend war er in der Geschäftsleitung der Publicitas für die Strategie-Entwicklung und das Geschäft mit elektronischen Medien verantwortlich. In dieser Funktion hat er unter anderem das Kinogeschäft der Publicitas Cinecom erfolgreich saniert.

(Bild: Namics.com)
 

Wunderman: Globale Launch-Kampagne für die neuste Generation Phonak Hörgeräte

Wunderman hat unter Einbezug weiterer Spezialisten der Y&R Gruppe eine Kampagne für den Schweizer Hörgerätehersteller Phonak realisiert.

Dabei wurde gemäss Mitteilung der Agentur auf der einen Seite das Naming-Konzept entwickelt, das sich von der Generation bis zu den darin enthaltenen Produktfamilien erstrecken wird. Auf der anderen Seite wurde die strategische Grundlage definiert, um das komplexe Thema der neuen Generation auch kommunikativ auf ein neues Level anzuheben.

Die in einem ersten Schritt primär auf ein B2B-Publikum zielende Kampagne inszeniert die Kernbotschaft «intense hearing delight»: Anhand von insgesamt sechs «Sculptumes» (einer verbalen Symbiose von Kostüm und Skulptur) wird das besondere Hörerlebnis personifiziert und transportiert. Für die Realisation dieser Sculptumes konnte Wunderman die in New York ansässige Performance-Künstlerin, Choreografin, Tänzerin und Kostümdesignerin Amy Goodheart gewinnen, die mit der Umsetzung von «Bird», «Origami», «Pop-Up», «Water», «Fireworks», «Plush» und «Water» das Kunststück schaffte, Emotionen in neue Form zu bringen. Jedes der sechs Sculptumes wurde mit Tänzern zum Leben erweckt und übernimmt dabei gleichzeitig auch die Rolle eines Stellvertreters für die innerhalb der Spice Generation enthaltenen Produktefamilien.
 
Bei einem Shooting in New York wurden im Januar 2010 sämtliche Kampagnen-Visuals sowie Super-Slow-Motion Film-Sequenzen produziert. Damit wurde der Grundstein gelegt für eine langfristige Umsetzung umfassender Kommunikations-Massnahmen: Dazu gehören zum jetzigen Zeitpunkt beispielsweise B2B-Broschüren und Anzeigen, Kurzfilme für Seminare und Roadshows, POS-Materialien, Elemente für Messestände, Online-Kommunikations-Mittel, B2C-Flyer und Mailings. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte die Spice Generation und somit auch die Kampagne im Oktober 2010 am 55. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress in Hannover (EUHA).

Verantwortlich bei Phonak: Alexander Zschokke (GVP Marketing), Ora Bürkli (VP Product Marketing), Simon Stauber (Director Marketing Communications), Ueli Würmli (Senior Marketing Communication Manager), Reto Sigrist (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Wunderman/Y&R Gruppe: Markus Gut (CCO), Roger Rüegger (ECD), Michael Gallmann (Senior AD), Silke Heinzelmann (AD), Christoph Hänsli (AD), David Dudler (AD), Samuel Textor (Text/Konzept), Florian Tillmann (Text), Nora Angstmann (Grafik), Sarah Paul (Grafik), Benedikt Bitzi (Strategy), Renato di Rubbo (Managing Director), Rahel Güttler (Senior Consultant), Sonja Wyss (Consultant), Cem van der Schaar (Producer), Ted Sabarese (Photography), Ami Goodheart/SOTU (Costumes), Greg Wilson (Camera).

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Eclat gewinnt Pitch um SBB-Geschäftsbericht

Die SBB hat den Geschäftsbericht 2010 neu ausgeschrieben und sich über einen Pitch für Eclat entschieden.

Der Geschäftsbericht werde zum Imagemedium, das die Marke SBB pointiert und emotional kommuniziere, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Eine frische Gestaltung und eine eigenständige Bildsprache sollen die Kompetenzen transportieren und machen die Werte des Unternehmens erlebbar machen – in online und print.

 

Tele Ostschweiz mit neuen Sendungen

Tele Ostschweiz (TVO) baut sein Programm aus: «Kino» informiert jeden Mittwoch über aktuelle Filme, das Wirtschaftsmagazin «Invest» gibt jeweils am Freitag Tipps rund ums Geld, und für die Jüngsten erzählt Jolanda Steiner täglich ein «Gschichtli».

Die drei neuen Sendungen werden ab dieser Woche ausgestrahlt, wie Tele Ostschweiz in einer Mitteilung schreibt. Die Zuschauerzahlen hätten sich seit dem Relaunch im vergangenen Sommer praktisch verdoppelt, heisst es. Gemäss Zahlen der Marktforschungsfirma Telecontrol werde TVO heute täglich während rund 15 Minuten geschaut.

McCann Erickson: Neuer Spot für Coca-Cola Zero

McCann Erickson hat für Coca-Cola Zero einen neuen TV- und Kino-Spot realisiert. Erklärtes Ziel ist eine weitere Steigerung der Loyalität zur Marke bei den hauptsächlich männlichen Konsumenten.

Auch der neue Spot «The Date» spielt in der Coke Zero-Abenteuerwelt, in der alles möglich ist. Dieses Mal wird der Held in einem Action Feuerwerk von einem Swat-Team gerade noch rechtzeitig zu seinem Date gebracht, wo er einen lästigen Möchtegern-Casanova kurzerhand abtransportieren lässt, um danach mit seiner Angebeteten davon zu fliegen.

Die lokale Umsetzung mit Adaption der Spots wurde von McCann Erickson Zürich durchgeführt. Die TV-, Kino- und Digitalspots werden seit dem 27.Dezember 2010 ausgestrahlt.

Verantwortlich bei McCann Erickson: Annika Seidel und Christiane Hahn (Beratung), Marcus Josty (AD), Sascha Borsai (Text/Konzeption). Verantwortlich bei Coca-Cola Schweiz: Christoph Reitmeir, Brand Activation Manager.

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