JvM/Limmat lanciert das gesunde Krafttraining von Exersuisse

Die Kieser-Training-Center heissen ab sofort Exersuisse. Mit der Entwicklung des Neuauftritts und der Lancierungskampagne wurde Jung von Matt/Limmat beauftragt.     

Seit dem 1. Januar werden die 18 Kieser-Training-Center in der Schweiz unter dem neuen Namen Exersuisse und mit einem neuen Erscheinungsbild geführt. Mit gesundem Krafttraining legt Exersuisse den Fokus nicht auf ästhetisch motivierte, sondern das präventive und regenerative Training, wobei die Förderung der Rückenmuskulatur im Vordergrund steht.
 
Jung von Matt/Limmat entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Management von Exersuisse den neuen Namen sowie die komplette neue CI. Die Lancierung erfolgt über einen TV-Spot sowie flankierende Massnahmen wie Banner, Anzeigen und Plakate. Wie im Training liegt auch in der Kommunikation der Rücken im Fokus: Entstanden sind drei analoge Trickfilme, in denen Spiny, ein animiertes Rückgrat, völlig entkräftet nach seinen verlorenen Muskeln sucht. Die auf die Spots komponierte bluesige Musik soll der Figur der untrainierten Wirbelsäule und deren Not noch zusätzliche Skurrilität verleihen.

 
Zum Spot Spiny Gulli.mov
Zum Spot Spiny Lavabo.mov
Zum Spot Spiny Truhe.mov

 
Verantwortlich bei Exersuisse: Dr. med. Sandra Thoma (Inhaberin und Mitglied der Geschäftsleitung), Roger Vock (Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (CD), Alexander Holtz, Samuel Wicki (Text), Bruce Roberts, Inken Rohweder (AD), Bruno Manser (Art Direction Digital), Adrian Merz (Grafik), Ilonka Galliard, Erasmo Palomba (FFF/Art Buying), Dominic Daeppen, Melanie Schneider (Beratung), Matthias Adolf, Dan Nessler, Nadin Runne (Beratung Digital), Heinz Wolf (Illustration), Thomas Renoldner (Animation), Andi Haller (Musik).
 
 

 

Chinese-soul.com: Klangspektren visualisiert

Der Webentwickler Andreas Weber hat einen Internetauftritt für die Lancierung der CD «Chinese Soul» des Jazzensembles Werner Fischer's Travelogue erarbeitet. Dazu hat er Klangspektren visualisiert.  

Die Visualisierung der Klangspektren sei die unmittelbarste Form, ein Musikerlebnis optisch darzustellen, so Weber. Mit Programmen wie Flash können die Werte in kurzen Intervallen abgefragt und in visuelle Muster umgesetzt werden: animierte Balkendiagramme, Wellen, Wolken oder auch psychedelisch farbige Formen. Für Chinese-soul.com wurden die Klangspektren aber nicht als abstrakte Muster umgesetzt, sondern mit gegenständlichen Zeichnungen kombiniert. Dazu wurde ein Zeichenprogramm geschrieben, mit welchem die Skizzen aufgezeichnet, abgespielt und editiert werden konnten.
 
Es entsteht der Anschein, als sei es die Musik, die selber die Linie zeichnet. Leitmetapher für den Inhalt der Zeichnungen war gemäss dem Bandnamen Werner Fischer's Travelogue das Reisetagebuch: leichte, tuscheartige Skizzen, handschriftlicher Text und gemächliche, doch stetige Forwärtsbewegung der Linie. Zudem erscheinen unterhalb der Zeichnung synchron die Songtexte aus der Feder des Publicis-Texters Jan Krohn. 
 
 
Motiondraw.com
 
Webers erstes Flash-Projekt war ein Zeichenprogramm, das den Nutzern erlaubte, auf dem Homecomputer selber Zeichnungen zu kreieren und diese als e-Cards zu verschicken. Später schrieb er ein Programm für einen amerikanischen Lehrer, das dessen Schülern vermittelt, wie und in welcher Reihenfolge die Glyphen des japanischen Katakana-Alphabets gezeichnet werden. Und letztes Jahr entstand ein Tool, mit dessen Hilfe eine australische NGO die Unterschriften von Bürgern, sich online als Wähler registrieren lassen wollten, aufzeichnen und wieder abspielen konnte. Dokumentiert sind diese und weitere Arbeiten unter der Webadresse www.motiondraw.com.
 
 
 

Prime: Neue Website für Conzzeta

Die Conzzeta Gruppe hat ihren Internetauftritt aufgefrischt. Für Konzeption und Umsetzung des Relaunch zeichnet Prime verantwortlich.

Sieben verschiedene Geschäftsbereiche aus unterschiedlichen Branchen bilden die Conzzeta Gruppe. Für den Webauftritt hat Prime diese Komplexität reduziert und gemeinsam mit der Webagentur Goldbach Interactive auf einfache, schlanke und zeitgemässe Weise umgesetzt. Die Website basiert auf dem neuen Corporate Design, das Prime zuvor für das Unternehmen erarbeitet hat.
 
Conzzeta ist eine international tätige Schweizer Holding mit rund 3‘500 Mitarbeitenden. Ihre Aktivitäten liegen in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Schaumstoffe, Sportartikel, grafische Beschichtungen und Immobilien. Die sieben Geschäftsbereiche bedienen Kunden in über 90 Ländern und sind insgesamt in 26 Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten.
 
 
Verantwortlich bei Conzzeta Management: Carlo Menotti (Head of Corporate Services). Verantwortlich bei Prime Communications, Zürich: Martina Peyer (Beratung, Mandatsleitung), Sylvie Ruppli (Beratung), Urban Kronenberg (DTP). Verantwortlich bei Goldbach Interactive, Biel: Lukas Jung und Gabriele Lorini (Projektleitung).

conzzeta

Furrer Hugi & Partner: Neuer Partner, neuer Senior Consultant

Die auf Public Affairs spezialisierte Kommunikationsagentur Furrer Hugi & Partner gibt auf Beginn dieses Jahres zwei personelle Änderungen bekannt: Mark A. Saxer wird Partner der Agentur, Norina Frey ist neu Senior Consultant.

Mit Lorenz Furrer, Andreas Hugi, Willi Brand, Nicole Beutler und neu Mark A. Saxer werden nun fünf Partner die Geschicke der Agentur bestimmen. Saxer ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Schweizer Polizei Informatik Kongress SPIK und betreut Mandate der öffentlichen Sicherheit sowie aus der Informatikbranche, dem Energiesektor und dem Kulturbereich.
 
Ebenfalls zu Beginn dieses Jahres wurde die Beraterin Norina Frey zum Senior Consultant ernannt. Sie betreut für Furrer Hugi & Partner Mandate im Finanzdienstleistungsbereich, aus der Pharmabranche und ist zusammen mit Daniel Beck verantwortlich für das Brüsseler Büro der Agentur.
 
 
Über die Agentur
 
Furrer Hugi & Partner ist eine auf Public Affairs (Lobbying, Issue Management und Government Relations) spezialisierte Kommunikationsagentur mit Standorten in Bern, Zürich und Brüssel. Die 2006 gegründete Agentur hat 19 Mitarbeiter und unterstützt Firmen und Verbände in der politischen Interessenvertretung.

Euro RSCG/Scholz & Friends: Für Credit Suisse das Anlegen erklärt

Zum Jahresanfang startet die Credit Suisse ihre neue schweizweite Kampagne zum Thema «Sparen und Anlegen». Euro RSCG Zürich und Scholz & Friends haben erneut Ottmar Hitzfeld erklären lassen.  

Der Schweizer Nationaltrainer und andere Experten veranschaulichen mit Analogien, worauf es beim Investieren ankommt und warum sie ihr Geld bei der Credit Suisse anlegen. Dabei werden Fachbegriffe aus der Welt des Geldanlegens wie zum Beispiel «Asset Allocation» und «Research» erklärt. Die Bank will mit der Kampagne aufzeigen, wie sie ihren Kunden die besten Voraussetzungen für ein qualitativ hochstehendes Portfolio bietet.

Neben TV (Euro RSCG Zürich und Telemaz Hamburg), Print (Euro RSCG Zürich) und POS wird auch der Online-Kanal berücksichtigt (beides Scholz & Friends). Bis Ende April 2011 gibt es auf der Internetplattform Credit-suisse.com/anlegen Preise im Gesamtwert von 50'000 Franken zu gewinnen.

Euro RSCG/Scholz & Friends Zürich: Kampagne für Credit Suisse realisiert

Verantwortlich bei der Credit Suisse: Daniel Fischer (Leiter Marketing Investment Services & Products), Alessandro Monsurrò (Senior Projektleiter Marketing), Anja Herrmann (Leiterin Advertising Private Banking), Marisa Piffari (Projektleiterin Advertising). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Rob Hartmann (Art Direction), Nemi Gajic (Text), Anna Colby (Art Buying), Walter Tagliaferri, Rolf Hunziker, Janina Iseli (Beratung), Edi Burri (Produktion). Verantwortlich bei Telemaz Hamburg: Daniel Buechler. Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Suze Barrett, Dennis Lück (CD), Marcin Baba, Patricia Harzenmoser (Art Direction), Claude Huber (Reinzeichnung), Mark Burow (Online Art Direction), Florian Ammann (Online Konzeption), Christian Schirmer, Sören Schröder (Text), Uli Geiger, Alessandra Ira, Sandra Willi, Sandra Biering (Beratung).

 

BAG startet Tabakpräventionskampagne

Nichtrauchen soll als «cooler»Lebensstil etabliert werden. Mit dieser Zielsetzung hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag seine neue Tabakpräventionskampagne «Smoke Free»gestartet. Sie stammt aus dem Hause Wirz.

Während die bisherige Präventionskampagne die Selbstverständlichkeit des Nichtrauchens hervorgehoben hat, unterstreicht die neue Kampagne die individuellen Vorteile des Nichtrauchens. Damit soll der Anteil der Rauchenden, der zwischen 2001 und 2009 von 33 auf 27 Prozent gesunken ist und seither stagniert, weiter zurückgehen.
 
Die durch den Tabakpräventionsfond finanzierte Kampagne dauert bis 2012, kostet 9,8 Millionen Franken und bedient sich Werbekonzepten der Tabakindustrie. Kernstück ist ein Zigarettenpäckchen mit dem Kampagnen-Slogan «keine Zigarette ist besser». Gefüllt ist dieses aber nicht mit Glimmstängeln, sondern mit zehn Tipps zum Rauchstopp und zehn Vorteilen des Nichtrauchens. Damit soll Nichtrauchen unter dem Schlagwort «Smoke Free» als eigentliche Marke etabliert werden. 

 
In der Auftaktphase werden ein Kinospot, Anzeigen, Plakate sowie die Website Smokefree.ch lanciert. Dabei soll ganz im Stil echter Zigarettenmarken das «Smoke Free»-Päckli etabliert werden. Auch in der zweiten Phase wird die Bildersprache der Tabakindustrie genutzt: In einem Spot tritt etwa der Abenteurer in der freien Natur auf, allerdings in einem rauchfreien Umfeld. Die Kampagne wird auf Deutsch, Französisch und Italienisch gefahren. Um auch möglichst viele Migranten anzusprechen wird die Kampagne zum Teil auf Albanisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Serbisch-Kroatisch-Bosnisch und Türkisch durchgeführt. 

Den Bericht zur Kampagne finden Sie in der Werbewoche-Printausgabe, die am 14. Januar 2011 erscheint.
 
 

Radiokonzessionen: Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verfahren

Die Vergabe der Radiokonzessionen in der Südostschweiz und im Aargau verläuft nach Plan. Das Bundesverwaltungsgericht ist auf eine Beschwerde von Roger Schawinski und seinen Partnern nicht eingetreten, wie Radio Südost in Chur am Montag mitteilte.  

Die Initianten für ein Lokalradio in der Südostschweiz und im Aargau wehrten sich gegen die Verfügung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom). Sie wollten, dass die Wettbewerbskommission (Weko) nicht nur die marktbeherrschende Stellung von Medienhäusern in den beiden Sendegebieten prüft, sondern auch untersucht, ob diese Stellung missbraucht wird. Weil das Bundesverwaltungsgericht nicht auf die Beschwerde eingetreten ist, bleibt es dabei, dass nach den Untersuchungen durch die Weko das Bakom die Frage einer missbräuchlichen marktbeherrschenden Stellung klären muss.
 
Im langwierigen Streit um Radiokonzessionen wollen Schawinski und seine Partner eigenen Angaben zufolge die Medienmonopole in Graubünden und im Aargau knacken. Die in Graubünden/Südostschweiz sendende Station Radio Grischa gehört zu den Südostschweiz Medien, Radio Argovia zur AZ Mediengruppe.
 

Provisorische Konzession für Tele Ostschweiz und Radio Grischa
 

 

 

USA fordern von Twitter Benutzerdaten prominenter Wikileaks-Unterstützer

Die US-Regierung hat der Enthüllungs-Plattform Wikileaks zufolge den Kurznachrichtendienst Twitter zur Herausgabe von Benutzerdaten prominenter Wikileaks-Unterstützer aufgefordert.

Die US-Justizbehörden hätten Twitter juristisch unter Druck gesetzt, teilte Wikileaks gemäss SDA am Samstag mit. Ein Bundesgericht in Virginia fordert das Netzwerk auf, weitreichende Informationen über Kommunikation in Verbindung mit Wikileaks den Behörden zu übergeben. Es werden konkrete Angaben über Twitter-Nutzer wie etwa deren Adressen verlangt. Twitter wollte sich zu dem Fall zunächst nicht äussern und teilte laut BBC lediglich mit, man informiere die Nutzer über sämtliche Rechtsschritte, sofern das juristisch möglich sei.

Zu den Personen, an denen die Behörden interessiert sind, gehört neben Assange auch eine Parlamentsabgeordnete aus Island. Diese sagte der britischen Zeitung The Guardian, sie sehe ihre Persönlichkeitsrechte in Gefahr. Das Gericht in Alexandria bei Washington verlangt auch Informationen über Twitter-Kommunikation, die den US-Gefreiten Bradley Manning betrifft. Er steht im Verdacht, Geheimdokumente an Wikileaks weitergegeben zu haben. Manning sitzt derzeit in Virginia in Haft.
 

IFAA: Hans-Ruedi Hertig neu im Verwaltungsrat

Hans-Ruedi Hertig, ehemaliger Geschäftsführer von Konso und bis 2001 Leiter der GfK-Umfrageforschung, wurde per 1. Januar 2011 in den Verwaltungsrat des Instituts für angewandte Argumentenforschung IFAA gewählt.

Damit spannen künftig zwei bekannte Exponenten aus der Schweizer Marktforschung zusammen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt: Hans-Ruedi-Hertig, «ein Markenzeichen in der Umfrageforschung» und Christoph Glauser, «weltweit tätiger Experte für Online-Marktforschung und Suchmaschinenmarketing».

Dieser personelle Neuzugang beim IFAA kommt inhaltlich und bezogen auf die Forschungskompetenz einer Fusion von offline- und online Marktforschung gleich, wie es weiter heisst. Das 1994 gegründete IFAA Institut mit Sitz in Bern hat sich auf die Inhaltsanalyse von Webseiten und auf digitale Evaluationen von e-Government spezialisiert, während Hertig alle Formen der klassischen Marktforschung vertritt.

Der Online-Marktanalyst Christoph Glauser wurde als Leiter des Institutes IFAA 2009 in den Vorstand des Branchenverbandes VSMS gewählt und von der EU-Kommission gleichzeitig als Preisrichter für den EU e-Governance Award ernannt. Er begleitet als Geschäftsführer ArgYou Agenturen und Kunden im In- und Ausland bei Konkurrenzanalysen sowie bei der Umsetzung von Web-Redesign und Online-Kampagnen. Glauser war unter anderem lange an der ETH-Zürich wissenschaftlich tätig. Er ist Dozent an der HSO für Online-Marketing und lehrt an verschiedenen Universitäten zu neuen Methoden in der Online-Forschung.

ifaa
 

Stadt Opfikon: Über 300 Unterschriften gegen offizielles Amtsblatt

Die Stimmberechtigten in Opfikon bei Zürich müssen voraussichtlich über die Zukunft ihres Stadt-Anzeigers abstimmen: Die örtliche SP hat über 300 Unterschriften gesammelt, um zu verhindern, dass der Stadt-Anzeiger weitere vier Jahre offizielles Amtsblatt bleibt.

Ein SP-Vorstandsmitglied sagte auf Anfrage der SDA, dass deutlich mehr als die nötigen 300 Unterschriften zusammengekommen seien. Man sei deshalb zuversichtlich, dass das Referendum nach der Beglaubigung der Unterschriften zustandekomme.

Auslöser für den Widerstand war der Verkauf des Blattes an den SVP-Vizepräsidenten und Autoimporteur Walter Frey, der unter dem Dach seiner Firma Lokalinfo bereits fünf Quartierblätter in der Region Zürich herausgibt. Die SP befürchtet nun, dass sich der Stadt-Anzeiger unter dem neuen Besitzer zum «SVP-Anzeiger» entwickelt. Man sei naiv, wenn man glaube, dass Walter Frey nur aus rein finanziellen Motiven im ganzen Kanton Zürich Zeitungen kaufe, schreibt die SP gemäss SDA in einer Mitteilung.

Sollte das Referendum zur Abstimmung kommen und sogar angenommen werden, kommen für die SP zwei Lösungen in Frage: Entweder suche die Stadt nach einem neuen Anbieter für die amtlichen Publikationen. Oder die Zeitung müsse an einen parteipolitisch unabhängigen Eigentümer weiterverkauft werden.

Der Opfiker Gemeinderat teilt die Bedenken der SP nicht: Im Dezember gab er seine Zustimmung, dass der Stadt-Anzeiger weitere vier Jahre offizielles Amtsblatt der Stadt Opfikon sein darf.

Das Blatt hat eine Auflage von 1’800 Exemplaren und erscheint einmal pro Woche. Einmal pro Monat wird die Zeitung als Grossauflage in alle Haushalte verteilt. Der frühere Verleger Theophil Maag zog sich aus Altersgründen zurück.
 

Zu guter Letzt: Gruusiges zum Wochenstart

Beim Aufräumen seines E-Mail-Postfaches stieß ein Polizist auf eine Nachricht seines direkten Vorgesetzten mit einer Powerpoint-Präsentation im Anhang. Diese enthielt unter anderem ein Bild, auf dem ein «weibliches Geschlechtsorgan mit umfangreichen Hautekzemen» zu sehen war.

Wer es noch genauer wissen will: Die Powerpoint-Präsentation mit dem Titel «WG: Highlight zum Wochenende!» beginnt «mit der Darstellung einer unbekleideten Frau an einem Sportwagen» und endet mit «der Abbildung des Unterleibs einer weiblichen Person mit eitrigen, blutigen Wunden».

Dies schockierte den Polizisten nach eigenen Angaben so sehr, dass er «nachhaltig traumatisiert» und arbeitsunfähig wurde. Ein Verwaltungsgericht hat den Vorgang nun gemäss Spiegel.de anerkannt – als Dienstunfall. Bei seiner Entscheidung stützt sich der zuständige Richter vor allem auf ein Sachverständigengutachten. Darin heißt es unter anderem: Der Polizist habe auch Jahre danach noch erlebt, dass «ihn beim intimen Kontakt mit einer Frau die Zwangsvorstellung mit dem Bild aus der E-Mail überfalle und er dann tatsächlich nachschauen müsse, ob sie nicht in einer ähnlichen Weise von einer Krankheit oder einem vergleichbaren Zustand befallen sei». Ok, das reicht. So genau wollten wir es dann doch nicht wissen … Die Werbewoche wünscht jedenfalls einen guten Start in die neue Woche!
 

Publicis: Werbe-Etat für den internationalen Markenauftritt von Bernina gewonnen

Im Mai 2010 lud Bernina Publicis Communications und weitere Agenturen aus Deutschland und den USA zu einem Pitch um den Werbe-Etat des internationalen Markenauftritts ein. Publicis Communications konnte sich nach mehreren Runden gegen die Konkurrenz durchsetzen und den Pitch für sich entscheiden.

bernina

Überzeugt hätten sowohl die strategische Auslegung als auch die kreativen Umsetzungen, wird Claudia Staber, Vice President Marketing Bernina International, in einer Mitteilung zitiert. Diese würden weg gehen von den herkömmlichen Abbildungen von Anwenderinnen neben ihren Nähmaschinen, hin zu spielerisch kreativen, emotionalen und ästhetischen Bildwelten. Ein solcher Auftritt transportiere auch den Premium Aspekt der Marke Bernina angemessen und bringe den kreativen Aspekt der Arbeit mit der Nähmaschine und die Leidenschaft, mit der die meisten Näherinnen ans Werk gehen, zum Ausdruck.

Der neue Auftritt wird im Spätsommer 2011 mit einer multimedialen Kampagne in den Hauptmärkten USA, Deutschland und Schweiz lanciert.
 

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