Havas Worldwide Genève macht für Gipser und Maler die Stadt Genf freundlicher

Um ihr 125-Jahre-Jubiläum zu feiern, hat Gypserie Peinture Genève, die Vereinigung der Gipser und Maler in Genf, Havas Worldwide Genève mit einer Kommunikationskampagne beauftragt.

Durch die Kampagne soll aufgezeigt werden, wie die Mitglieder des Gypserie Peinture Genève sich bemühen, die Stadt Genf freundlicher zu gestalten. Unter anderem wurde dafür ein Bus, der für mehrere Monate in Genf zirkuliert, in den Farben der Vereinigung gestaltet.

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Der GPG lanciert zudem einen Wettbewerb, in dem zwei glückliche Teilnehmer eine farbliche Totalerneuerung ihrer Wohnung gewinnen können. Die Verschönerung beinhaltet eine fachliche Beratung und die Ausführung durch Lernende, welche durch Experten der Vereinigung begleitet werden. Der Verlauf der Arbeiten kann über die Website der Vereinigung und auf deren Facebook-Seite laufend mitverfolgt werden.

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Die Kampagne läuft während des ganzen Jahres und soll sowohl das breite Publikum ansprechen, als auch B to B-Kunden von den Fachkenntnissen der Mitglieder überzeugen.

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Verantwortlich bei Havas Worldwide Genève: Gabriel Mauron (Creative Director), Pierre-Olivier Gardello, Simeon Brandner (Art Directors), Thibaud Genevois (Copywriter), Pauline Charuel (Account Manager). Druck: Gobet Rutschi.

Le Mob und Encore werden wieder zu Regardez

Das Kreativduo Bart Wasem und Jürg Steudler bietet seine Kernkompetenzen wieder aus einer Hand an. Le Mob und Encore Pictures werden zusammengelegt und treten wieder unter dem Namen Regardez auf. Ebenfalls Teilhaber von Regardez wird Matthias Zurbriggen.

Regardez wird mit Executive Producer Matthias Zurbriggen ein langjähriger Mitstreiter von Wasem und Steudler. Das Team wird komplettiert durch Producerin Valdita Shabanaj und Senior Communications Manager Simone Frei.

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Die Teilhaber: Jürg Steudler, Matthias Zurbriggen und Bart Wasem (v. l. n. r.)

Neben der Realisation von Commercials, Corporate Films und Explainer Videos will Regardez seine Anstrengungen in den kommenden Monaten auf videobasiertes Content-Marketing und Youtube-Channel-Marketing (Konzeption und Betreuung von Youtube-Kanälen inklusive Realisation von Youtube-Videos) ausweiten. 

Ziel von Regardez sei es, für seine Kunden die Chancen zu ergreifen, die sich im Internet eröffnen, es internationalen Vorreitern gleich zu tun und mit frischen Strategien Bewegtbildcontent systematisch und erfolgreich für die Marketing- und Unternehmenskommunikation einzusetzen, heisst es weiter.

Dabei soll aufgezeigt werden, dass Youtube weit mehr ist, als die Video-Abspielplattform, als die es oft noch wahrgenommen wird, nämlich die zweitgrösste Suchmaschine der Welt, ein intensiv genutztes Social Medium und ein vorzügliches Mittel zur Kundenbindung und zur Verbreitung von Markenbotschaften.

Die Werbewoche sprach mit Jürg Steudler und Bart Wasem über videobasiertes Content-Marketing und Youtube-Channel-Marketing. Das Interview lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der Werbewoche. 
 

Zur Sache: Jetzt ist es weg! Und ich bin wieder allein, allein

Es ist eine uralte Weisheit, dass man immer erst merkt, welche Bedeutung etwas für einen hat, wenn es nicht mehr da ist. So ist der erste Freund exakt so lange ein unromantisches Trampeltier, bis er davontrampelt.

Und dann vermisst man ihn. Wenn’s doof läuft, ganz schrecklich. Ein Klassiker.

Ähnlich ging es mir mit meinem weissen, alten iPhone: Hundertmal herumgestossen, herunter­geworfen, verflucht, den Kindern als Stillhalte­abkommen in die Hände gedrückt, zwischen zwei Sofakissen gesteckt, wenn es klingelte, Bier darübergeplempert; auf dem WC lieblos auf den Seifenspender geknallt, damit es nicht wieder einmal von der Hecktasche in den Orkus klatscht … und plötzlich ist es nicht mehr da! Weg!

Mein liebes Handy, nicht nur achtlos liegen ge­lassen (von mir), sondern auch noch gemein mit­genommen (von einem, der auch mal musste). Hätte ich mein iPhone auf dem Seifenspender wieder­gefunden, als ich eine halbe Stunde später danach suchte, wüsste ich nun allerdings nicht so genau, wie oft ich binnen eines Tages auf sein Display schaue, rasch mal eine Nachricht schicke, ein Foto mache, meine Mails abrufe. Kurz: Ich vermisste mein ­iPhone, meine Bilder, meine Daten und das Gefühl, erreichbar sein zu können, wenn ich das wollen ­würde. Ich fühlte mich seltsam hilflos, abgenabelt, als hätte mich jemand ohne Wasser in der Wüste ausgesetzt. Und was mache ich jetzt im Tram mit meinen Händen? Mit meinen Augen??

Am nächsten Morgen hatte ich Besuch in der Redaktion. Dieser kam zehn Minuten zu spät und entschuldigte sich damit, er sei heute etwas unkoordiniert, denn er habe sein Handy daheim liegenlassen. Ha! Noch so einer. Wenn man seinen Herzschrittmacher irgendwo liegenliesse, wäre die totale Funktionsstörung ja noch zu erklären. Aber es geht um ein Telefon. Und wir sind offensichtlich abhängig davon.

Da weder Fundbüro noch Polizei, weder iCloud noch Findmyiphone mir Hoffnung auf ein Wiedersehen mit meinem Handy machen konnten, überwand ich den Trennungsschmerz und besass bereits knapp 24 Stunden nach dem Verlust ein neues ­iPhone, natürlich die übernächste Generation, mit noch mehr Bites und noch mehr Tools. Nicht mal das Täschchen vom Verschollenen passte dem Neuling mehr. Aber wissen Sie, als Journi und Mami muss man natürlich … stellen Sie sich vor … wenn etwas wäre. Und ich habe mich dafür nicht einmal fest geschämt.

Das Handy ist heutigentags nicht nur ein zentrales Tool, es ist Teil der Person, um nicht zu sagen: der Persönlichkeit. Es wird nah am Körper getragen, ist der treueste Kommunikationspartner beim Bier und im ÖV, es wird eingekleidet und geschmückt, aufgeräumt und gefüttert, geputzt und auf den neuesten Stand gebracht. Damit geht es ihm besser als so manch einem Kollegen, der sich nach Wochen beklagt, ewig keine Nachricht mehr bekommen zu haben.

Zu diesem Befund über unsere Mobile-Abhängigkeit passen die Ergebnisse einer neuen Studie der finnischen Aalto-Universität, die vom schwedischen Mobilfunkausrüster Ericsson in Auftrag gegeben wurde: Dieser Studie zufolge erzeugen Verzögerungen beim Herunterladen von Videos aufs Handy beim User so viel Stress wie das Lösen einer Rechenaufgabe oder das Anschauen eines Horrorfilms. Uahhhhhhh!!!

Für die Studie mussten Probanden innerhalb ­einer festgelegten Frist eine Aufgabe erledigen. Dadurch waren sie gezwungen, sich schlecht gepufferte und ruckelnde Videos anzusehen. Dabei wurden die Pulsfrequenz, die Hirnaktivität und die Augenaktivitäten der Versuchsteilnehmer gemessen. Das Ergebnis: Dauerte die Ladepause sechs Sekunden oder länger, erhöhte sich der Herzschlag der Probanden um durchschnittlich 38 Prozent, deutlich stressiger als beispielsweise das nervige Warten an einer Supermarktkasse. Dazu muss man ergänzen, dass die Studie in Dänemark stattfand, das weltweit zu den Ländern mit den höchsten Streaminggeschwindigkeiten im Internet gehört. Den Probanden platzte also wahrscheinlich noch schneller der ­Kragen, als es bei uns der Fall gewesen wäre. Obwohl ich schon bei der Beschreibung des Studiensettings ganz nervös werde.

Item: Das langsame Laden von Videos aufs ­Handy ist der Horror von heute – und nach einer kleinen privaten Studie kann ich sagen: unmittelbar nach dem Verlust des Mobiltelefons.

Sie können sich nun in etwa vorstellen, wie sehr es aufs Herz schlägt, sein Handy auf einem Seifenspender liegen zu lassen und hernach wie ein Rohrspatz zu fluchen, weil man in dem Moment, in dem man das Handy aus der Hand legte, genau gewusst hat, dass man es dort liegen lassen wird. Ein Wunder, dass ich das überlebt habe. Ich sah schon die Blick-Schlagzeile: «Handy weg: Kollaps.»

Künftig werden Krankenkassen Diebstahl­versicherungen fürs Handy anbieten, um die Gesundheitskosten zu drücken. Wahrscheinlich wäre es aber auch nicht schlecht, wenn wir alle das Handy ab und zu mal irgendwo liegen liessen. Wählen Sie einfach einen sicheren Ort für Ihr Schätzchen und merken Sie ihn sich gut. Vielleicht notieren Sie auf einem Zettel, wo Sie es hingelegt haben. Nein! Nicht «Notizen» …

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin Werbewoche

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Somedia steigt bei Presse TV ein

Das Churer Medienunternehmen Somedia übernimmt 10 Prozent des Aktienkapitals der Presse TV AG. Die Anteile hielt seit dem Rückzug von Ringier im Jahr 2012 die Aktiengesellschaft.

Presse TV begrüsst in einer Mitteilung die Erweiterung des Aktionärskreises. «Mit Somedia und ihrem Eigentümer Hanspeter Lebrument wird Presse TV um eine wichtige Stimme aus der Deutschschweizer und rätoromanischen Verlagslandschaft bereichert. Wir freuen uns darauf, dem SRF in Kürze Produktionen aus dem Medienhaus in Chur anzubieten», sagt Tobias Wolff, VR-Präsident von Presse TV. Silvio Lebrument, Geschäftsführer Medien bei Somedia, ergänzt: «Neben der Sendung Südostschweiz Standpunkte haben wir Ideen für weitere Produktionen.»

Presse TV wurde im Frühjahr 1995 gegründet. Aktionäre sind die Neue Zürcher Zeitung, die deutsch-japanische Development Company for Television Program (DCTP) als Treuhänderin der Fernsehaktivitäten deutscher Verlage, die Basler Zeitung und Ringier Axel Springer Schweiz. Die Zusammenarbeit mit der SRG regelt ein bis Ende 2018 dauernder Kooperationsvertrag. Er legt namentlich die der PresseTV zur Verfügung stehenden Sendezeiten und die Dauer der Programme sowie die finanziellen Modalitäten fest.

Mit einem Angebot aus den Bereichen Information, Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesundheit will Presse TV den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Alternative zu den überwiegend auf Unterhaltung ausgerichteten übrigen Fernsehprogrammen bieten. Die Sendungen von PresseTV sind: BekanntMachung, gesundheitheute, NZZ Format und Standpunkte (Basler Zeitung Standpunkte, Bilanz Standpunkte, Handelszeitung Standpunkte und NZZ Standpunkte). Die Werbewoche gehört zu Somedia.

Zuckerberg räumt Probleme beim Umgang mit Hetzparolen ein

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Probleme beim Umgang des sozialen Netzwerks mit Hassparolen eingeräumt. «Bis vor kurzem haben wir das in Deutschland nicht gut genug gemacht», sagte Zuckerberg am Freitag bei einer Veranstaltung mit Nutzern in Berlin.

Auch in Zukunft müsse Facebook hier noch besser werden. Zuckerberg verwies darauf, dass das Unternehmen bereits wichtige Schritte eingeleitet habe. So werde die Gegenrede gegen Hassparolen in dem sozialen Netzwerk gefördert. Ausserdem kümmerten sich in Deutschland etwa 200 Menschen darum, sicherzustellen, dass «schlechte Inhalte» nicht auf Facebook stünden. Den Verantwortlichen seien die spezifisch deutschen Aspekte dieses Problems früher nicht klar gewesen, räumte Zuckerberg ein. Dass beim Vorgehen gegen Hass im Internet auch ein besonderes Augenmerk auf Hetze gegen Migranten gelegt werden müsse, habe Facebook erst lernen müssen. Zugleich betonte Zuckerberg, dass es grundsätzlich «keine Toleranz» gegenüber Hetzparolen gebe. «Hassreden haben auf Facebook keinen Platz.» Das Netzwerk wird in Deutschland immer wieder dafür kritisiert, nicht in ausreichendem Masse einzugreifen, wenn Nutzer gegen Flüchtlinge hetzen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Unmuts hatte Facebook Ende November zugesagt, schärfer gegen solche Hassbotschaften vorzugehen. (SDA)

Supertext eröffnet neuen Standort in Lausanne

Der in Zürich gegründete Sprachdienstleister Supertext expandiert in die Westschweiz. Mit einer Filiale in Lausanne baut die Text- und Übersetzungsagentur ihre Präsenz in der Romandie aus.

Supertext hat im Rahmen ihrer kontinuierlichen Wachstums- und Kundenorientierungsstrategie im Februar 2016 eine Filiale in Lausanne eröffnet. Mit Zürich und Berlin zählt die Agentur neu drei Standorte.

«Angesichts einer wachsenden Kundenbasis in der Westschweiz und der starken Nachfrage nach Lokalisierung haben wir uns für eine Zweigniederlassung in Lausanne entschieden», so Laura Fernández, Leiterin Verkauf, in einer Mitteilung. «Damit eine Übersetzung genau so verstanden wird, wie der Ausgangstext, muss sie dem kulturellen Kontext der Zielsprache angepasst werden. Mit dem neuen Standort stellen wir sicher, dass Westschweizer, aber auch Deutschschweizer Kunden von der regionalen und sprachlichen Nähe unserer Sprachmanager und Übersetzer vor Ort profitieren.»

Die Filiale in Lausanne zählt bereits drei feste Mitarbeiter. Unter der Leitung von Florence Milinkiewicz koordinieren Sarah Tworke, Daphné Grekos Monney und Pascal Gysel als Sprachmanager die Text- und Übersetzungsaufträge für die Westschweiz. Das neue Büro befindet sich zentral in der Rue Etraz 4 im Coworking-Space ThinkSpace.
 

Notch Interactive: Das erste umfassende Vergleichsportal für Spitäler

Die Zürcher Agentur Notch Interactive hat im Auftrag von Santésuisse ein transparentes und unabhängiges Vergleichsportal für Spitäler entwickelt. Der Spitalfinder.ch bietet Auskunft über Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit von Schweizer Akut-Spitälern.

Der Branchenverband der schweizerischen Krankenversicherer Santésuisse setzt sich für ein freiheitliches, soziales und finanzierbares Gesundheitssystem ein, das sich durch einen effizienten Mitteleinsatz und qualitativ gute medizinische Leistungen zu fairen Preisen auszeichnet. Santésuisse beauftragte die Agentur Notch Interactive mit der Entwicklung eines unabhängigen und transparenten Vergleichsportals für Akut-Spitäler, welches Auskunft über Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit geben soll. Neben der verständlichen, transparenten Darstellung der unabhängigen Daten über die Spitäler war die Nutzerfreundlichkeit ein zentrales Anliegen des Projekts.

https://www.youtube.com/watch?v=2O8CM9OyyKs

Der jetzt verfügbare Spitalfinder.ch ist laut Gesundheitsökonom Heinz Locher ein «Quantensprung»*, er ist für Desktop, Tablets und Smartphones optimiert und unterstützt Versicherte in deutscher und französischer Sprache bei der Spitalwahl, die seit 2012 frei ist. So können sich Patienten vor einer anstehenden Behandlung oder einem Eingriff mit Hilfe des Spitalfinders schnell, übersichtlich und unkompliziert ein Bild von den verschiedenen Spitälern machen und so ein optimales Angebot auswählen.

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Dafür sorgen zum einen die dem Spitalfinder zugrunde liegenden zuverlässigen Daten aus öffentlichen Quellen, die laufend aktualisiert werden. Eckwerte zu Patientenzufriedenheit, Wundinfekten, Stürzen und Druckgeschwüren stammen vom Nationalen Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) und die Fallzahlen und Sterblichkeitsraten stammen direkt vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

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Zum anderen können Versicherte anhand der einfach verständlichen Funktionen und Darstellungen erkennen, in welchen Spitälern sie die optimale Behandlung bekommen. Dabei spielen neben der Patientenzufriedenheit, die Menge der Fallzahlen für die verschiedenen Behandlungen sowie die Anzahl der Wundinfekte eine Rolle, die alle im Vergleich abgelesen werden können. Für die direkte Kontaktaufnahme sind Telefonnummern, Adressen und Websites der Spitäler jeweils immer mit angegeben.

Babette Sigg, Präsidentin des Konsumentenforums KF, lobt den Spitalfinder «Schon lange existieren für Dienstleistungen aller Art Vergleichsportale, die von Konsumentinnen und Konsumenten rege genutzt werden. Dank dem Spitalfinder gibt es nun ein intuitiv bedienbares Instrument, mit dem die Ergebnisqualität des Spitals abgefragt werden kann.» Auch die Konsumentenzeitschrift Saldo bewertet den Spitalfinder mit 4 von 5 Sternen und lobt die «Benutzerfreundliche Aufbereitung der offiziellen quantitativen und qualitativen Daten von Akutspitälern.»**

Verantwortlich bei Santésuisse: Verena Nold (Direktorin Santésuisse, Gesamtverantwortung), Martin Kull (Co-Projektleitung, Controlling), Gregor Patorski (Co-Projektleitung, Konzeption), Cornelia Meier (Grundlagen, Methodik). Konsumentenforum kf: Babette Sigg (Direktorin Konsumentenforum kf, Gesamtverantwortung), Jan Ramseyer (Projektmitarbeiter). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Direction), Philippe Meier (Art Direction), Marcel Vogt (Group Account Director), Marco Giaquinto (Beratung), Katrin Ulmer (Junior Beraterin).

Ein digitales Dach für die Freie Ferienrepublik Saas-Fee

Mit einem breit angelegten Digitalisierungsprojekt hat die Freie Ferienrepublik Saas-Fee 2015 eine Plattform für die digitale Vermarktung der Destination geschaffen.

Diese bündelt die Kräfte aller Leistungsträger durch einen gemeinsamen Direktvertrieb via Saas-fee.ch. Von den optimierten Verkaufsprozessen und Synergien sollen Betriebe wie auch Gäste profitieren.
 

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Das Gäste- und Buchungsverhalten im Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Online-Buchungsportale florieren, sie schöpfen den Tourismusdestinationen aber auch Buchungskommissionen ab. Entsprechend sind die Mittel für die Vermarktung begrenzt. «Die meisten Betriebe verfügen schlicht nicht über die Ressourcen, die Gästekommunikation im Alleingang zu betreiben», so Pascal Schär, CEO Saastal Marketing, in einer Mitteilung.

Gebündelte Kräfte

Die Freie Ferienrepublik Saas-Fee entwickelte mit Unterstützung des Bundes als KTI Förderprojekt (Kommission für Technologie und Innovation) eine sogenannte «Smart Marketing Engine». Dahinter steht eine Vermarktungsplattform, die den gemeinsamen Direktvertrieb der 700 Leistungsträger (Hotels, Parahotellerie) via Saas-fee.ch fördert. Dabei verfügen alle Anbieter über einen Zugang zu verschiedenen Tools (CRM, App, Social Media Management, Newsletter) sowie zu den Inhalten und Angeboten. Durch diese Bündelung wird die Präsenz und Auffindbarkeit der Betriebe im Internet gesteigert. Die im Rahmen des Projekts neu entwickelte Saas-Fee/Saastal Applikation kann zudem individuell auf die Betriebe zugeschnitten werden. Trotz dieser grossen Vernetzung bleibt jeder Leistungsträger unter dem gemeinsamen Dach als einzelnes Unternehmen sichtbar.

Fokus beim Gast dank zentraler Vermarktung

Die Digitalisierungsstrategie führt zu Skaleneffekten, indem die hohen Vermarktungskosten von meist familiengeführten Betrieben auf ein Minimum reduziert werden. Durch die Kooperation steigen die Vermarktungschancen aller Leistungsträger, da die Angebote nun vernetzt oder aber auch direkt beim Betrieb angeboten werden. Diese können Geld sparen und sich vermehrt auf das Kerngeschäft konzentrieren, was am Ende dem Gast zugutekommt. Denn die Qualität vor Ort ist und bleibt für einen nachhaltigen Tourismus zentral.

 

«Youtube eignet sich vorzüglich zur Kundenbindung»

Le Mob und Encore Pictures sind ab sofort wieder vereint. Bart Wasem und Jürg Steudler legen ihre Firmen per 1. März zusammen und treten wieder unter dem Namen Regardez auf. Ebenfalls Teilhaber von Regardez wird Matthias Zurbriggen. Doch nicht nur Name und Führung ändern sich: Regardez steigt auch ins videobasierte Content-Marketing ein. 

Wasem und Steudler wollen einen Schritt in Richtung Zukunft machen und ins videobasierte Content-Marketing einsteigen. In den vergangenen Monaten haben sie sich intensiv darauf vorbereitet. Wir besuchten die Filmemacher an der Zurlindenstrasse und sprachen mit Ihnen über die Erweiterung ihres Dienstleistungsangebots.

WW: Sie legen Ihre beiden Firmen auf Anfang März wieder zusammen. Was gab den Anlass dazu?
Bart Wasem: Durch die räumliche Nähe und die gemeinsame Infrastruktur sind wir in den letzten Jahren bereits wieder eng zusammengerückt. Zudem haben wir ohnehin die meisten Projekte gemeinsam realisiert, so gesehen war dieser Schritt logisch. Eine gemeinsame Firma ist administrativ weniger aufwendig und wir müssen im Zeitalter von Social Media nicht sämtliche Kanäle mehrfach ­bewirtschaften.

Neu ist auch, dass Sie das videobasierte Content-Marketing stark vorantreiben wollen. Warum ­gerade jetzt?
Jürg Steudler: Wir beobachten die Entwicklungen auf diesem Gebiet seit Langem. In den vergangenen zwei Jahren ist hierzulande einiges ins Rollen gekommen. Der werbefreie Streaming-Dienst Netflix kam in die Schweiz, die nationalen Telekommunikationsanbieter führten zeitversetztes Fernsehen ein. Werbeblöcke kann man mittlerweile komplett umgehen. Das macht es immer schwieriger für die Werbe­wirtschaft, über die klassischen Kanäle ihre Botschaften an die Konsumenten zu bringen.
Wasem: Im Internet findet eine ähnliche Ent­wicklung statt. Ad-Blocker sind mittlerweile sehr verbreitet und werden bei gewissen Herstellern schon fest in den Webbrowser eingebaut. Darum muss ein Umdenken stattfinden.
Steudler: Es sind vermehrt Filme gefragt, die einen kognitiven oder emotionalen Mehrwert bringen und deshalb gerne freiwillig angeschaut werden. Film kann besser als jedes andere Medium Emotionen vermitteln und eignet sich daher für das Transportieren von Markenbotschaften. Aber die Art und Weise, wie wir Filme künftig gestalten, muss stärker bei den Zielpersonen beginnen und auf ihre Bedürfnisse und Motivationen ausgerichtet sein.
Wasem: Für die Kreativen ist das eine grosse Chance. Sie sind nicht mehr so sehr auf maximal 30 Sekunden limitiert und können ihre Ideen wieder der Länge überordnen.

Sie haben Sich auf YouTube-Channel-Marketing fokussiert. Warum ist YouTube der zentrale Kanal für videobasiertes Content-Marketing?
Wasem:
Hierzulande ­sehen Viele in YouTube vor allem einen Abspiel­kanal für die Jungen. Aber zahlreiche inter­nationale Unternehmen setzen bei ihrer Marketingkommunikation bereits stark auf YouTube. Sie tun das mit gutem Grund: YouTube ist nicht nur ein digitaler Videoplayer, sondern auch die zweitgrösste Suchmaschine der Welt und ein intensiv genutzter Social-Media-Kanal mit Sharing-, Liking- und Kommentarfunktionen.
Steudler: Darum eignet sich YouTube vorzüglich zur Kundenbindung. Die Unternehmen können die gewonnenen Abonnenten regelmässig mit eigenem Content in Berührung bringen.
Wasem: Zugleich erreichen sie via Suchfunktion auch User, die sich nicht an den Unternehmens­kanal binden, sondern sich einfach über ein Thema oder ein Produkt informieren wollen. Video ist sehr convenient. Es ist viel einfacher, den Play-Knopf zu drücken als einen Beitrag zu lesen.

Welche Unternehmen betreiben YouTube-Channel-Marketing bereits erfolgreich – und was kann man von ihnen lernen?
Steudler:
Es sind oft Marken mit vielen verschiedenen oder erklärungsbedürftigen Produkten. Gute Beispiele sind Edeka, Volvo Trucks und Sennheiser. Diese Unternehmen betreiben umfangreiche Channel, welche sie geschickt mit der eigenen Website und ihren Social-Media-Kanälen verbinden. Die Videos sind teilweise aufwendig produziert, andere aber handwerklich schlicht, im Stil von Video-Bloggern, gehalten. Da findet man Storytelling-Formen wie in klassischen Werbespots neben typischen Corporate Movies, redaktionellen Beiträgen und Musikvideos, die sich alle gegenseitig ergänzen. Google spricht hier von der HHH-Strategie. Interessant ist auch, dass erfolgreiche YouTube-Filme meist eine längere Lebensdauer haben als herkömmliche Werbespots.

Sie produzieren seit über 20 Jahren Werbefilme. Kennen Sie das Erfolgsrezept für YouTube-Filme?
Wasem:
Ich denke, am erfolgreichsten ist die richtige Mischung aus Kreativität, Authentizität und Relevanz. Althergebrachtes Film- und Werbewissen funktioniert nicht mehr vorbehaltlos. YouTube ist dynamisch und bleibt in vielem schwer berechenbar. Ein einfaches Erfolgsrezept kennt selbst Google nicht. Sicher ist: Ausprobieren und iteratives Optimieren wird wichtiger. Nur wer nichts wagt, macht sicher das Falsche.

Wie sieht Ihr Angebot genau aus?
Steudler:
In Zukunft stellen wir ganze Channel auf die Beine. Wir kreieren den Mikrokosmos eines Channels, also Begrüssungsvideos, Header, Thumbnails, Playlists und so weiter. Zudem bieten wir die Betreuung und die Bewirtschaftung des Kanals an. Das beinhaltet auch die Aufbereitung von bestehenden Filmen für den YouTube-Channel sowie die Schnittstelle zu den Online-Marketing-Agenturen, beispielsweise für die Verknüpfung des Channels mit Online-Kampagnen.

Sie haben sich in den vergangenen Monaten entsprechend weitergebildet. Wo haben Sie das gemacht und welche Schwerpunkte haben Sie dabei gelegt?
Steudler:
Wir sind momentan häufig bei Google anzutreffen und nehmen rege an deren Seminaren teil. Zudem besuchen wir Workshops, meist in Deutschland. Kulturell sind uns die Deutschen näher als die Amerikaner – und im Content-Marketing ebenfalls weiter als wir. Am wichtigsten für uns ist aber das Beobachten und das Ausprobieren sowie der Erfahrungsaustausch.

Interview: Simone Isliker 

Werbewoche 4/2016: Das erwartet Sie

Am Freitag in Ihrem Briefkasten: Die Werbewoche 4/2016. Zwölf Gründe, sie auch diesmal zu lesen.

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Viel Lob für den innovativen Staat

Am 26. Januar stellte der Verband Schweizer Medien eine Studie vor, die die geplante Werbeallianz von SRG, ­Swisscom und Ringier kritisch unter die Lupe nimmt und einige berechtigte Fragen aufwirft. Sie weist aber auch erstaunliche Lücken auf. Vor allem aber erhält die Idee der Werbe-Allianz von den Studienautoren erstaunlich viel Lob.

«Unter dem Deckmantel Service public war bisher alles möglich»

Das Joint Venture zwischen Swisscom, Ringier und SRG gibt zu reden. Die privaten Medienunternehmen, vertreten vom Verband Schweizer Medien, wehren sich heftig gegen die geplante Werbeallianz. Natalie Rickli unterstützt als Nationalrätin die Position der privaten Medienhäuser und kennt als Partner Relation Manager bei Goldbach Media bestens die Herausforderungen, denen sich private Medienanbieter künftig stellen müssen. Die national­rätliche Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen, deren Präsidentin Rickli ist, hat Empfehlungen zugunsten der privaten Anbieter beschlossen. Die Werbewoche unterhielt sich mit ihr über die notwendige Neudefinition des Service public, die irritierende Rolle des BAKOM und Daten als kostbarsten Rohstoff für den Medienplatz

«Im Bann des Automobiluniversums gefangen»

Nicht dass die Werbung für das Automobil schon ungenügend ist, jetzt ist auch noch das Poster für die Show in Genf ohne Glanz, ohne Idee und ohne Esprit. Findet Werbewoche-Motzer Theophil Butz.

Auch Print braucht einen Leistungsauftrag

Kolumne von Hans Stutz: «Die Demokratie stützt sich auf den informierten Citoyen. Nun strebt der NZZ-Konzern eine Angleichung der ­überregionalen Ressorts von Neue Luzerner Zeitung (NLZ) und St. Galler Tagblatt an. Eine schlechte Nachricht für die nationale Politik.»

«Regardez!»: gemeinsame Zukunft für Le Mob und Encore

Le Mob Motion Design und Encore Pictures sind ab sofort wieder vereint. Bart Wasem und Jürg Steudler legen ihre Firmen per 1. März zusammen und treten aufs Neue unter dem Namen Regardez! auf – so hiess bereits ihre erste gemeinsame Firma, die sie von 1999 bis 2004 betrieben. Als dritten Teilhaber holen sie Executive Producer Matthias Zurbriggen an Bord.

«Ich wechsle, also bin ich»

Ping − eine neue Nachricht von XING poppt auf: Eine gute Bekannte hat ihre Stelle gewechselt. Erneut. Und das zum fünften Mal innerhalb zweier Jahre. Das Ergebnis: Ein weiterer, blumiger Managing-Consulting-Irgendwas-Titel samt neuem Strahle-Selfie im blauen Blazer. Natürlich gratulieren wir zur neu ergatterten Stelle, fragen uns aber gleichzeitig, wie lang es wohl dauern wird, bis sie die nächste Stelle in Aussicht hat.

Walker fischt in internationalen Gewässern

Die Zürcher Agentur Walker lanciert mit #FlyBoardFishing die erste Kampagne des neu gewonnenen Etats für den Pastillen-Brand Fisherman’s Friend. Der spektakuläre Spot sorgt international für Aufsehen und rückt eine noch wenig beachtete Sportart in den Fokus.

Alles echt bei Cailler

Der neue Auftritt von Cailler bricht mit der klassischen Branchenwerbung, bei der computeranimierte Schoko­lade in sinnlicher Zeitlupe durch das Bild fliesst. Jung von Matt/Limmat zeigt echte Kühe, echte Milch und echte Bauern.

«Kreativität kann man nicht in Zeit messen»

Jonathan Schröder ist freier Texter und Konzepter. Mit seinem im Januar lancierten Experiment «Free Friday» will der in Wien lebende Deutsche herausfinden, was seine Arbeit wert ist. Agenturen oder Unternehmen, die Schröder am Freitag buchen, legen die Höhe der Bezahlung selbst fest. Das Experiment läuft bis Mitte Jahr – im Gespräch mit der Werbewoche zieht Schröder eine erste Zwischenbilanz.

«Media und Kreation sind zu ­wenig ­aufeinander abgestimmt»

Von Google- und Facebook-Werbung war an dieser Stelle bereits die Rede. Dritte Kraft im Online-Werbebund ist jene Werbung, die nicht via einen Server der beiden Giganten Google und Facebook auf unsere Bildschirme gelangt. Über deren aktuelle Bedeutung im Mediamix haben wir uns beim Online-Marketing-Spezialisten ­Daniel Hünebeck ins Bild gesetzt.

Kopf der Woche: Die Strategin des Planlosen

Katarina Stanoevska-Slabeva erforscht, wie soziale Interaktionen in der digitalen Welt funktionieren. Ihre ­Denkweise ist diejenige einer ehemaligen Programmiererin: deterministisch. In ihrer Berufslaufbahn ­spielte der Zufall eine entscheidende Rolle.

Brauchen wir 2016 noch Suchmaschinen-Optimierung?

Google ist im Herbst 2016 zur vertrauenswürdigsten Marke der Schweiz gewählt worden. Herr und Frau Schweizer vertrauen der Suchmaschine ähnlich stark wie den Print-Medien, nur mit dem Unterschied, dass Google bemüht ist, Fragen zu beantworten anstatt sie zu stellen.

 

BSSM fährt Sarn-Heinzenberg herunter

Das kleine Schneesportgebiet Sarn-Heinzenberg will sich aus dem Konzert der Grossen verabschieden und über seine Stärken mehr Fahrt aufnehmen. Entstanden sind eine neue Ausrichtung der Aktivitäten, ein neues Erscheinungsbild und eine schnörkellose Kampagne.

Die Grundlage der neuen Positionierung für das Skigebiet Sarn-Heinzenberg ist der Song «Abafahra» der Berner Combo Tonight & Only. Der Hit aus den 2000er-Jahren von Komponist und Sänger Wädi Gysi gilt als Motto für die Stimmung auf der Sonnenterrasse unterhalb des Piz Beverins. Die mit bescheidenen Mitteln ausgestattete Kampagne umfasst Plakate, Anzeigen in der Regionalpresse, Kleinplakate im ÖV und Radiospots. Weiter sind punktuelle Aktivitäten in den sozialen Medien geplant.

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«1 Schlittelbahn, 2 Lifte, 3 Bergrestaurants und rundum nur Weiss.»

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Verantwortlich bei Heinzenberg Skilifte und Sesselbahn: Christian Kalberer (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Hannes Müller (Strategie/Text); Luca Stancheris (Junior AD); Daniela Geiser (Desktop); Philipp Buser (Beratung); Imke Fichtner (Produktion); tonton GmbH (Radiospot); Ralph Lehner (Fotografie); Sturm AG (Bildbearbeitung).

Werbewoche «Branchenreport Marketing»

Am Freitag erscheint mit der Werbewoche der «Branchenreport Marketing». Ein Überblick über die Themen und die Autoren.

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Der Branchenreport ist eine neue, 16-seitige Sonder­publikation, die sechsmal im Jahr unter dem Label Werbewoche erscheint und verschiedene Ausschnitte unserer Branche ganz gezielt beleuchtet. Der erste Branchenreport zum Thema Marketing erscheint am 26. Februar und wird gemeinsam mit der Werbewoche 4/2016 an alle Abonnenten versandt. Diese Themen erwarten Sie:

Storydoing

Marken sollten machen

Marken müssen was tun, um wirklich was erzählen zu können.

Der Autor: Mirko Kaminski ist Gründer, Inhaber und CEO der deutschen Agentur Achtung!, die unter anderem für Swiss und Nestlé tätig ist und 150 Mitarbeiter beschäftigt. Kaminski ist Juror unter anderem beim Cannes Festival, beim New York Festival und bei den PR Report Awards gewesen. Die Agentur ist unter den Top-Agenturen des deutschen PR-Kreativrankings und 2015 mit einer Kampagne für Swiss International Air Lines auch für den Swiss Award Corporate Communications nominiert gewesen.

 

Kommunikationsdiktatur adieu

Die Zukunft des Marketing

Der Konsument hat sich längst aus der Welt der klas­sischen Werbebotschaften ver­ abschiedet, angewidert von einem immer intensiveren «more of the same». Was tun?

Der Autor: Remy Fabrikant leitet als CEO von JWT/Fabrikant eine der Top-Ten-Agenturen der Schweiz und ist Verwaltungsrat der Mindshare Media Agentur. Er gewann bei diversen nationalen und internationalen Wettbewerben über 300 Awards, einer seiner Kino-Spots wurde in die permanente Sammlung des New York Museum of Modern Art aufgenommen. Zudem amtete der Vollblut-Kreative als Jurymitglied beim Cannes-Festival und kämpft im Vorstand des Art Directors Club Schweiz tatkräftig für bessere Werbung. Weiter ist Fabrikant Dozent an Fachhochschulen und Donor des Zurich Film Festival. Remy Fabrikant studierte an der Hochschule für angewandte Kunst und begann seine Karriere als Art Director bei Advico Young & Rubicam. Er arbeitete für viele nationale und internationale Kunden wie Bayer, Deutsche Bank, Kimberly-Clark GmbH, Heineken, VW, Unilever, Microsoft, Nestlé, IBM, Swissair, Mazda, Maurice Lacroix, Groupe Mutuel, Unicef. 2015 publizierte er bei Amazon das Buch «The end of communication dictatorship. The art of motivation».

 

Neuromarketing

Die Kaufknöpfe drücken

Dr. Hans-Georg Häusel ist Experte in der Marketing-, Verkaufs- und Management-Hirnforschung. Er verrät im Interview, warum Waschmittelwerbung gar nicht so schlimm ist, wie wir sie finden und wie man bei Konsumenten die Kaufknöpfe drückt.
 

In Kürze: Hans-Georg Häusel ist promovierter Psychologe und Vordenker des Neuromarketings. Er zählt international zu den führenden Experten in der Marketing-, Verkaufs- und Management-Hirnforschung. Als Hirnforscher mit langjähriger Beratungserfahrung weiss Häusel, wo bei Kunden die vielen kleinen unbewussten Kaufknöpfe sitzen, was Kunden voneinander unterscheidet und wie man sie für sich gewinnen kann. Managern zeigt er, wie Motivation und Führung aus Sicht des Gehirns wirklich funktionieren und was Unternehmen erfolgreich macht. Häusel ist national und international ein gefragter Keynote-Speaker. Er wurde mit dem Excellence Award als einer der besten Redner im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Haufe-Verlagsgruppe und der Gruppe Nymphenburg veranstaltet Häusel ausserdem jedes Jahr den grössten europäischen Neuromarketing-Kongress. Häusel ist Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich und arbeitet als Seniorpartner für die Gruppe Nymphenburg Consult. Haeusel.com

 

Brand Leadership
 

Wer führt eigentlich künftig die Marke?

Das Marketing der Zukunft muss datenbasiert sein, wenn es wirklich die Bedürfnisse der Konsumenten verstehen will, fordern die Experten vom Marktforschungsinstitut Mill­ ward Brown Vermeer kürzlich in einer deutschen Fachzeit­ schrift. In Zeiten von Big Data und Prosumer erhoffen sich viele Marketingverantwortliche den Erfolg in der cleveren Nutzung der Verbraucherdaten und mit User Generated Con­tent. Nicht wenige behaupten, der Verbraucher übernehme die Führung der Marken. Wer­ den die erfolgreichsten Marken im digitalen Zeitalter tatsäch­lich von den Konsumenten geführt?

Der Autor: Dr. Peter Felser ist Unternehmer, Berater und Dozent, betreut mit seiner Beratungsfirma Felser Brand Leader­ ship ausgewählte Marken­ und Strategieprojek­te, doziert an mehreren Hochschulen Marken­ führung und strategische Planung, amtet als Studienleiter beim CAS «Brand Leadership» an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und als Verwaltungsratspräsident von Serviceplan Suisse – Agentur für innovative Kommunika­tion, Zürich.

 

Emotional Branding

Verzaubern Sie Kunden mit Charisma und einer personalisierten Customer Experience

Die Autorin: Sarah Wilhelm ist Kommunikationsberaterin und Mitglied der Geschäftsführung von W4 Marketing. W-4.com, Marketingblatt.com

Dem Werbewoche-Branchenreport «Marketing» verrieten zudem hochkarätige Vertreter der Branche, was sie in diesem Jahr im Marketing beschäftigt: Sven Reinecke (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Marketing der Universität St. Gallen), Roman Hirsbrunner (CEO Jung von Matt/Limmat), Christoph Spengler (Accelerom), Roland Ehrler (Direktor Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA/ASA), Tim Alexander (Leiter Marketing und Kommunikation, Swisscom) und Ulrich H. Moser (Präsident GfM – Schweizerische Gesellschaft für Marketing)

 


Es folgen:

Branchenreport Digital
15. April; mit Werbewoche 7/2016

Branchenreport Werbung
27. Mai; zum Tag der Werbung mit dem
«Werbewoche-Werber des Jahres 2016»

Branchenreport Content-Marketing
15. Juli; mit Werbewoche 12/2016

Branchenreport Direct
18. November; mit Werbewoche 19/2016

Branchenreport Branchenbilanz
16. Dezember; mit Werbewoche 21/2016

Die Branchenreports bieten unseren Abonnenten zusätzlich zur Werbewoche einen prägnanten Überblick über den aktuellen Stand im betreffenden Branchensegment und Werbetreibenden die Möglichkeit einer sehr gezielten Zielgruppen­ansprache. Die Branchenreports sind für Nicht-Abonnenten auch separat bestellbar. Bestellungen richten Sie bitte an [email protected].

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