SRF plant Container vor dem Bundeshaus

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) will ab der Herbstsession auf dem Bundeshausplatz einen Container aufstellen mit dem Ziel, dass sich Politiker darin zum Interview-Stelldichein treffen.

Die Arbeitsgruppe wurde schon unter Armin Walpen aufgegleist, wie die Zeitung Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt. Für das Projekt, an dem auch Roger de Weck und Rudolf Matter Gefallen gefunden haben, soll auch schon ein Motto gefunden worden sein: «Jede Stimme zählt». Die Nähe zur DRS-3-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» sei kein Zufall, schreibt der Sonntag weiter: Im Container sollen die Redaktionen im Sinne der Konvergenz wirken. Die Finanzierung ist indes noch ungeklärt.

De Weck und Matter irritieren intern mit der Unterstützung dieses eher seichten Projekts: Sie sind mit dem Versprechen angetreten, bei Radio und Fernsehen weniger Schlagabtausch und mehr Relevanz zu bieten.
 

Media Focus: Internetwerbung ab 2011 neu auf Site-Ebene

Media Focus weist die Mediengruppe Internet ab 2011 neu auf Site-Ebene aus.

Die Mediengruppe Internet konnte in der Werbedruckstatistik von Media Focus bisher als Total Internetwerbung ausgewertet werden. Aufgrund der grossen Nachfrage nach detaillierteren Daten zur Internetwerbung habe die «User Commission Online» vergangenen Herbst beschlossen, Internetwerbung auf Site-Ebene auszuweisen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Kevin Schnell, Marketing Manager von Media Focus, ist über diese Entwicklung erfreut. «Die Ausweisung auf Site-Ebene ermöglicht den Kunden von Media Focus eine genauere Analyse der Online-Werbekampagnen. Marktentwicklungen im Bereich Online können neu unabhängig vom stetig wachsenden Universum analysiert werden.», lässt er sich in der Mitteilung zitieren.

Folgende Marktplayer liefern Daten in Kooperation mit Media Focus: AZ Netz, Microsoft Advertising Schweiz, NZZ Netz (NZZ, St. Galler Tagblatt, Luzerner Zeitung), Omnimedia (Scout24, Immoscout24, Jobscout24, Autoscout24, Motoscout24), Ringier (Blick, Cash, Schweizer Illustrierte, SI Style, Bolero, Glückspost), Seven One Media (Pro Sieben, Sat.1, Kabel eins, Myvideo, Wetter.com), Swisscom (Bluewin), Tamedia (20 Minuten, Tagesanzeiger, Newsnetz, Espace Media, Finanz und Wirtschaft, Search, Tilllate, Annabelle, Schweizer Familie) plus diverse weitere Internetseiten.
 

Radio-DJ Pea Weber wechselt von Radio 24 zu Radio 1

Der Schweizer Radio-DJ Pea Weber wechselt von Radio 24 zu Radio 1. Ab Frühjahr wird er jeden Freitagabend mit seiner Partysendung bei Radio 1 zu hören sein.

Pea Weber startete seine Karriere in den 1980-er Jahren in mehreren renommierten Clubs der Schweiz. Vor elf Jahren etablierte er seine Radio-Partysendung «Friday Nite» auf Radio 24. Es handelt sich gemäss Mitteilung von Radio 1 um die älteste und erfolgreichste Weekend-Partysendung der Zürcher Radiosender. Zusätzlich organisierte Pea Weber die «Friday Nite on Tour Partys». Diese werden in neuer Form von Radio 1 weitergeführt.

«Ich freue mich riesig, meine Sendung nach elf Jahren nun in einem anderen Umfeld präsentieren zu können.», lässt sich Weber in der Mitteilung zitieren. Die Ausrichtung von Radio 1 erlaube es ihm, seine Sendung weiter zu entwickeln.
 

Interaction Communications: Erscheinungsbild für Genusswerk realisiert

Die Aarauer Agentur Interaction Communications wurde mit der Gestaltung eines Erscheinungsbildes für das Label Genusswerk beauftragt.

Dabei seien Logo, Erscheinungsbild und Verpackung bewusst so gestaltet worden, wie die Genusswerke schmecken, schreibt die Agentur in einer Mitteilung – nämlich raffiniert, authentisch und stets unaufdringlich.

Unter dem Label Genusswerk bietet das Landhotel Hirschen in Erlinsbach Genussworkshops und –Angebote sowie Produkte wie Seetaler Rapsöl, Quittenbalsam, schwarzer Holunder aus Speuz und andere regionale Spezialitäten an.

genusswerk

Studie: Kunden lassen sich von Online-Werbung einwickeln

Werbung im Internet mit Bannern und Pop-ups wirkt sich positiv und vor allem langfristig auf die Einkaufslust der Kunden aus. Zu dem Schluss kommt eine neue Medienuntersuchung, bei der das Shopping-Verhalten von mehr als 1,6 Millionen Verbrauchern analysiert wurde.

Die Auswertung der erhobenen Daten durch die beiden Yahoo-Ökonomen David Reiley und Randall Lewis hat gemäss Pressetext ergeben, dass Verbraucher, die gezielt mit Werbung berieselt wurden, im Schnitt um fünf Prozent mehr Geld für Waren ausgaben. Die beiden Autoren machten sich bei ihren Untersuchungen einen Trick zunutze. Denn die analysierten Konsumenten besaßen nicht nur eine Kundenkarte eines bestimmten Einzelhändlers, sondern auch einen Yahoo-Account. Da die beiden Forscher sowohl Zugriff auf die Kundenkarte als auch auf den Yahoo-Account hatten, konnten sie rund 80 Prozent der Probanden gezielt immer wieder Anzeigen der Ketten auf den Bildschirm schicken, sobald sie auf den Yahoo-Internetseiten unterwegs waren. Die restlichen 20 Prozent dienten lediglich zu Vergleichszwecken. Anhand der Kundenkarten ließ sich anschließend relativ einfach überprüfen, wer die beworbenen Produkte erworben hatte.

Lang anhaltende Wirkung

Online-Werbung ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft geworden – aus gutem Grund. Denn wie die beiden Studienautoren zeigen, spielte es beim Experiment eine untergeordnete Rolle, ob die User das Online-Werbebanner angeklickt hatten. Rund 80 Prozent der Käufer hatten nicht auf die Werbung reagiert als diese vielmehr wahrgenommen. Der Effekt blieb bei vielen Kunden auf Dauer. Selbst vier Wochen später blieb das Shopping-Verhalten verändert.

Die gesamte Studie steht hier in englischer Sprache als PDF-Download zur Verfügung.
 

Download-Musik mit abgeschwächtem Verkaufszuwachs

Das Wachstum auf dem Markt für digitale Musik zum Herunterladen hat sich weltweit deutlich abgeschwächt.

Es sei das erste Mal, dass sich der Verkaufszuwachs seit 2004 im einstelligen Bereich bewege, schreibt der Weltverband der Phonoindustrie (IFPI) gemäss SDA in seinem Jahresbericht 2010. Demnach seien die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr um sechs Prozent gestiegen, während sie 2009 noch doppelt so hoch waren. Der Verband schätzt den legalen Download-Markt auf etwa 4,6 Milliarden Dollar.

Gemessen an der insgesamt heruntergeladenen Musik seien 95 Prozent aller Downloads illegal, sagte Verbandschef Frances Moore bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Google: Larry Page kehrt an Konzernspitze zurück

Mitbegründer Larry Page kehrt an die Konzernspitze von Google zurück. Der 37-Jährige wird die Nachfolge von Eric Schmidt am 4. April antreten.

Tägliche Aufsicht durch Erwachsene seien nun nicht mehr nötig, twitterte der 55-jährige Schmidt, kurz nachdem Google die Bombe platzen liess. Schmidt übernahm vor zehn Jahren das Ruder, da die Google-Investoren einen erfahreneren Manager forderten. Doch nun sind die Lehrjahre vorbei. Page, der zuvor bereits drei Jahre lang das Unternehmen gelenkt hatte, darf wieder selbst ans Steuer. Sein Kompagnon Sergey Brin soll sich derweil um neue Produkte kümmern. Die ehemaligen Studienkollegen Page und Brin hatten Google 1998 gegründet.

2001 übergaben die beiden die Führung des Unternehmens an Schmidt, der zuvor Chef beim Software-Anbieter Novell war. Unter ihm hat sich Google von einem aufstrebenden Internetsuch-Unternehmen zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern gemausert. Schmidt wird das Unternehmen als Präsident des Verwaltungsrats künftig vor allem nach aussen vertreten. Die Rollen seien jetzt klarer geregelt, sagte Schmidt gemäss SDA in einer Medienkonferenz im kalifornischen Mountain View. Der bisherige Weg, Entscheidungen gemeinsam zu treffen, sei angesichts der Grösse des Unternehmens zu kompliziert geworden.

Jahresgewinn von 8,5 Milliarden Dollar

Das meiste Geld verdient Google weiterhin mit Online-Werbung, vor allem mit der bevorzugten Platzierung der Links zu Werbekunden auf den Trefferlisten einer Internet-Suche. Gut aufgestellt ist das Unternehmen darüber hinaus im Geschäft mit dem mobilen Internet – hier brachte Google das Handy-Betriebssystem Android auf den Weg. Im Schlussquartal stieg der Umsatz um 26 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar, teilte Google weiter mit. Das Unternehmen verdiente unterm Strich 2,5 Milliarden Dollar, 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf Google klar die Erwartungen der Analysten. Der Jahresgewinn 2010 erreichte 8,5 Milliarden Dollar.

The Big Won: ZKO-Kampagne von Euro RSCG unter den Top 10

Bei The Big Won treten die kreativsten Werbekampagnen und Agenturen der ganzen Welt gegeneinander an. Die von Euro RSCG Zürich produzierte Kampagne «Grosse Gefühle» des Zürcher Kammerorchesters hat bei der jüngsten Auswertung Rang 6 der weltbesten Print-Kampagnen erreicht.

Das weltweite Kreativranking The Big Won wird einmal im Jahr als Gesamtreport veröffentlicht. Basis dafür sind die führenden nationalen und internationalen Kreativwettbewerbe für klassische Werbung, Direkt Marketing, New Media und digitale Kommunikation, wie es in einer Mitteilung der Agentur vom Freitag heisst.

Genauso erfreulich sei für Frank Bodin und seine Kreativteams um CD Axel Eckstein die heutige Meldung aus dem internationalen Havas Netzwerk, heisst es weiter: Euro RSCG Zürich wurde in Europa, neben BETC Euro RSCG, als Creative Agency of the Year ausgezeichnet.
 

SMD: Gericht ordnet erstmals Eingriff in Mediendatenbank an

Erstmals hat ein Gericht die Mediendatenbank SMD dazu gezwungen, Artikel, die nicht den neuesten Stand der Dinge wiedergeben, mit einem Vermerk zu versehen. Ein hoher Beamter hatte wegen Persönlichkeitsverletzung geklagt. Das Urteil ist umstritten.

Der Fall hat in der Schweiz für etliche Schlagzeilen gesorgt: Ein hoher Beamter sei ins «Visier der Justiz» geraten, berichteten 2008 diverse Medien. Angeblich soll er in die Manipulation eines Videos involviert gewesen sein. Das Problem für den Betroffenen: Kaum ein Medium berichtete darüber, dass ihn ein Gutachten später entlastete und kein Strafverfahren eröffnet wurde.

Er ging daher rechtlich gegen die Schweizer Mediendatenbank (SMD) vor, wie die NZZ publik machte. Die SMD führt die Archive für die Schweizer Medienhäuser mit inzwischen etwa 13 Millionen Dokumenten und wird von rund 7'000 Journalisten in der täglichen Arbeit genutzt. Der Kläger sah seine Persönlichkeitsrechte verletzt und argumentierte, sein Amt sei medial derart exponiert, dass die Wiedergabe des aktuellen Stands in den Archiven für ihn von höchster Bedeutung sei.

Das Amtsgericht Luzern-Land gab ihm am 26. November 2010 Recht. Es verpflichtete die SMD, bei den Artikeln, die vom «Visier der Justiz» Geratenen schreiben, folgenden Zusatz anzubringen: Der Mann «wurde durch das vom Verhöramt Schwyz in Auftrag gegebene Gutachten entlastet. Es wurde kein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.»

Umstrittener Gerichtsentscheid

Es ist das erste Mal, dass die SMD – sie besteht seit 1996 – per Gerichtsurteil zu einer solchen Massnahme gezwungen wird. Dieser Mechanismus widerspreche dem System Archiv, sagte SMD-Verwaltungsratspräsident André Maerz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er hält die Situation für «bizarr», da die Artikel zum Zeitpunkt der Publikation korrekt waren. Es komme auch niemand auf die Idee, Berichte über Sportanlässe nachträglich zu ändern, weil der Sieger später des Dopings überführt worden sei. Die SMD schluckt die Kröte trotzdem und zieht das Urteil nicht weiter.

Für Medienhäuser könnte das Luzerner Urteil jedoch Konsequenzen haben. Die rückwirkende Korrektur eines bei der Publikation korrekten Artikels «schiesst über das Ziel hinaus», sagte Christoph Zimmer, Sprecher des Zürcher Tamedia-Konzerns, zur SDA. Es bestehe die Gefahr, «dass entsprechende Begehren zunehmen». Anders sieht es der ehemalige Presseratspräsident Peter Studer. Er hält das Urteil des Amtsgerichts Luzern-Land für richtig und «sehr gut begründet». Das Datenschutzgesetz erwähne die Möglichkeit eines Vermerks in Datensammlungen – allerdings gebe es bisher kaum derartige Fälle.

Die SDA, so eine Anmerkung am Schluss der Meldung, verfolge eine offensive Praxis: Sobald sie von Fehlern Kenntnis habe, die ihr durch Kunden oder die Öffentlichkeit zugetragen würden, korrigiere sie die entsprechenden Meldungen in ihrem Dienst und in der eigenen Datenbank.

Odlo Sports Group: Heiko Brunner wird Marketing Direktor

Heiko Brunner wird ab 1. April 2011 neuer Marketing Direktor der Odlo Sports Group mit Sitz in Hünenberg (Schweiz). In dieser Funktion ist er Mitglied der Geschäftsleitung.

Brunner sind Product Management & Design, Marketing & Communication Services, Sports Marketing & Events sowie Public Relations unterstellt. Er wird direkt an den CEO Andreas Kessler rapportieren.

Der 44-Jährige ist gebürtiger Münchner und seit 2005 für Nike Schweiz tätig, wo er als Marketing Direktor Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Zuvor war er neun Jahre lang in Führungspositionen bei Unilever in England und der Schweiz beschäftigt. Nach seinem Studium an der Universität in Zürich startete er seine berufliche Karriere bei Lindt & Sprüngli als Product Manager.
 

Spotlight-Festival verlängert Einreichefrist

Die Einreichefrist für das 14. Internationale Werbefilmfestival Spotlight wurde bis zum 4. Februar 2011 verlängert.

Wettbewerbsbeiträge für die Kategorien TV & Kino und Web & Mobile können online angemeldet und hochgeladen werden. Das Festival mit Fachjury und bis zu 2000-köpfiger Publikumsjury findet am
24. – 25. März 2011 in Mannheim statt.

> Infos zu Einreichung, Tickets und Festival

 

Euro RSCG Zürich präsentiert Restaurant-Köche als schlechte Schauspieler

Das Restaurant Mère Catherine befindet sich im Zürcher Niederdorf und ist für seine gute Küche bekannt. Um die Filmliebhaber aus dem anliegenden Arthouse-Kino nach der Vorstellung direkt ins Restaurant zu locken, präsentiert sich das Feinschmecker-Lokal humorvoll in einer Kino-Spot-Kampagne – exklusiv für die Arthouse-Kinos produziert.

Drei 20-Sekünder zeigen darin, wie es aussieht, wenn die Köche des Mère Catherine mit sehr viel Leidenschaft, aber viel zu wenig Talent grosse Hollywoodfilme nachspielen. Dass sie jedoch die Zubereitung französischer Köstlichkeiten perfekt beherrschen, löst der Abbinder auf: «Aber kochen können wir.» heisst es und lädt den Kinogänger mit seinem Kino-Ticket auf ein vergünstigtes Dinner à la carte ein.

Die Kampagne stammt von der Agentur Euro RSCG Zürich und wurde unter der Regie von Tobias Nölle realisiert. Die Spots sind ab sofort in allen Arthouse-Kinos zu sehen.

Verantwortlich bei Commercio Piccadilly: Nicolas von Graffenried (CEO), Corinne Sutter, Roland Lässer. Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Philipp Lengyel (AD), Wolfgang Bark (Text), Regine Cavicchioli (Grafik), Suse Heinz (Art Buying), Marianne Sauter (Beratung). Filmproduktion: who‘s mcqueen picture GmbH, Philipp Petersson (Executive Producer), Kalle Petersson (Assistant), Tobias Nölle (Director).

 

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