Neuer Geschäftsleiter bei Goldbach Mobile

Mark Forster, der Goldbach Mobile unter dem Namen «OnEmotion» gegründet und geleitet hat, verlässt das Unternehmen. Frank Lang von Goldbach Interactive übernimmt die Geschäftsleitung per 1. April 2011.

Frank Lang übt seit zwei Jahren bei Goldbach Interactive Führungsaufgaben in den Plattform- und Campaign-Bereichen aus. Er bringt eine hohe Mobile-Affinität sowie verkaufsorientierte Beratungs- und Managementkompetenzen mit. Lang soll das Kerngeschäft von Goldbach Mobile, das Mobile-Marketing weiter entwickeln und stärken. Ausserdem werde er den Schulterschluss mit Goldbach Interactive vorantreiben, teilte das Küsnachter Unternehmen am Montag mit. Unterstützt wird Frank Lang, der ab 1. April 2011 auch der Geschäftsleitung der Goldbach Interactive angehören wird, von Martin Hochuli (Verkauf/Product Management), Helmut Lasser (Technik und Produktion) und Stephan Koller (Administration/Finanzen).

Mark Forster hat OnEmotion 2006 gegründet und seither geleitet. 2008 verkaufte er OnEmotion an die Goldbach Group, die sie seit letztem Herbst unter dem Namen Goldbach Mobile führt. Mark Forster wird das Unternehmen per Ende März 2011 verlassen.

  

 

Media Focus: 450 Millionen Franken für Onlinewerbung

Die 7 Gesichter des Erfolgs

Am 3. Februar ist im Zürcher Lake Side Nadine Borter als Werberin des Jahres gefeiert worden. Rund um den Event hat die Werbewoche einen Film mit den sieben Nominierten gestaltet.

Das Motto der Gala zur Egon-Verleihung war «Erfolg». Angelehnt wurde das Thema an Claudio Zuccolini. Der Comedian und Moderator des Abends hat auf der Bühne ein paar witzige Verbindungen zwischen dem Werber des Jahres, der Kampagne des Jahres und einigen Pointen aus seinem aktuellen «Erfolgsprogramm» aufgezeigt. «Powered by Star TV» hat Andreas Panzeri dazu die sieben Nominierten für den Werber des Jahres in ihren Agenturen besucht und ebenfalls über ihre Gedanken rund um das Thema «Erfolg» befragt. Der 11-Minuten-Clip zeigt: Werber sind auch Philosophen. Mit Gilles Aeby, Nadine Borter, Peter Brönnimann, Markus Gut, Alexander Jaggy, Remo Prinz, Philipp Skrabal.

«Wollt ihr mich jetzt ver… ?!!»: Nadin Borters spontane Reaktion beim Erfahren, dass sie Werberin des Jahres geworden ist.

Zu guter Letzt: Wenn die Handynummer Schicksal spielt

Wissenschaftler der Universität Würzburg wollen herausgefunden haben, dass sich Anrufer unwohl fühlen können, wenn die Ziffernfolge als SMS-Text ein unangenehmes Wort ergibt.

Wie die Hochschule gemäss Spiegel Online mitteilte, hat der Psychologe Sascha Topolinski insgesamt 198 Versuchspersonen gebeten, die Nummern 54323 oder 534243 zu wählen. Anschließend sollten die Probanden angeben, wie angenehm es für sie war, die jeweiligen Kombinationen einzugeben. Was die Menschen nicht wussten: Beim Simsen ergibt die Tastenfolge 54323 das Wort «Liebe», wohingegen man mit der Tastenfolge 534243 das Wort «Leiche» schreibt. Es stellte sich heraus, dass die Versuchspersonen diejenige, der «Liebe» entsprach, mehr mochten als die andere.

In einem weiteren Versuch ließ der Psychologe seine Probanden Firmen anrufen, deren Telefonnummern Wörter ergaben, die entweder zur Branche passten oder überhaupt nicht passten. Die Versuchspersonen fanden die Unternehmen attraktiv, wenn deren Nummern im SMS-Modus Wörter ergeben hätten, die mit den Assoziationen zu den Unternehmen übereinstimmten.

Diese Erkenntnisse können durchaus von Bedeutung sein – nicht nur für Unternehmen. Wer wieder einmal trotz Handy-Tausch nicht vom heissen Date des Vorabends angerufen wird, sich deshalb im Selbstmitleid wälzt, ein paar Kilos abnimmt, vielleicht gar verzweifelt zum Schönheitschirurgen rennt, nur um danach festzustellen, dass das Leben noch immer genauso gemein ist, für den ist Hoffnung in Sicht: Eine neue Handynummer zu beantragen könnte helfen. Dann aber bitte darauf achten, dass die Tastenfolge nicht wieder «bitte sofort Heiraten» oder «hysterische Kindergärtnerin mit Kontrollzwang» ergibt, sondern irgendetwas Nettes. Dann ist der Erfolg in der Liebe vorporgrammiert. Ganz bestimmt.
 

SVP macht SRG zum Wahlkampfthema

Die SVP plant einen Gebührenboykott gegen die SRG. Parteipräsident Toni Brunner bestätigte gegenüber der Sonntagszeitung entsprechende Informationen: Man habe das Thema Gebührenboykott für die nächste Sitzung der Parteileitung traktandiert.

Zusammen mit seinen Vizepräsidenten sowie Fraktionschef Caspar Baader will Brunner über einen Aufruf an Parteimitglieder und an SVP-Sympathisanten entscheiden, vorläufig die Zahlung der Radio- und TV-Gebühr zu verweigern. Brunner hat gemäss Sonntagszeitung bereits einen Slogan dafür im Kopf: «Schweizer wählen SVP und wollen eine ausgewogene SRG.» Insbesondere nach der Ernennung des einstigen SRG-Kritikers Roger Schawinski zum Chef und Moderator einer neuen Polit-Talkshow im Schweizer Fernsehen «sind wir unter Druck der Parteibasis, die in Mails und Briefen Massnahmen gegen das Ärgernis SRG verlangt», wird der Parteipräsident in der Sonntagspublikation zitiert.

Die Parteileitung lotet aber auch Alternativen oder Ergänzungen zum Boykottaufruf aus. So diskutiert sie die Lancierung einer Gebührenhalbierungsinitiative. Zustande kommen könnte diese durch die Umwandlung der «200 Franken sind genug»-Petition. Diese läuft seit dem 16. Januar 2011 im Internet. Bereits haben sich über 110’000 Personen als Unterstützer registriert – und täglich werden es mehr. Die Online-Petition verlangt, die Billag-Gebühren für Privathaushalte von heute 462.40 Franken pro Jahr auf 200 Franken zu senken. Würde man allen Registrierten in einem Massen-Mail Unterschriftsbögen zusenden, dürfte die Volksinitiative in Rekordzeit stehen. Die SVP prüft laut Brunner zudem, ob und wie das nationale SRG-Monopol gebrochen werden kann oder wie ihr UKW-Sendefrequenzen entzogen werden könnten. Vieles sei möglich, sagt Brunner. Die SRG zwinge die SVP zu handeln.
 

Moritz Suter zahlte für die BZM nur gut eine Million Franken

Moritz Suter hat für den Kauf der Basler Zeitung Medien wenig eigenes Geld aufgewendet. Nun wollen die Kreditgeber, dass das Unternehmen saniert wird.

Schon als er Ende November 2010 die Basler Zeitung Medien (BZM) kaufte, sagte Moritz Suter an einer Pressekonferenz in Basel, er habe «fast nichts» bezahlt. Nun wird Suter konkreter. «Ein wenig mehr als eine Million musste ich bezahlen. Das weiss man», erklärte er auf Anfrage der NZZ am Sonntag.

Der Tessiner Financier Tito Tettamanti und der Basler Anwalt Martin Wagner hatten Anfang 2010 rund 70 Millionen Franken für die Basler Mediengruppe bezahlt und zusätzlich Schulden in der Höhe von rund 100 Millionen Franken übernommen. Gemessen daran ist die Summe von «ein wenig mehr als einer Million» verschwindend klein. Wie er den Kauf finanzieren hat können, will er gemäss der NZZ am Sonntag nicht verraten. «Die, die mir den Kredit gegeben haben, wollen, dass wir das Unternehmen schnell sanieren», erklärt er aber. Die anonymen Kreditgeber seien also daran, eine Richtung vorzugeben, schreibt die Sonntagspublikation – offen sei, ob sich Suter daran halte. «Sanieren» bedeute Stellenabbau, und damit tue sich der 67-jährige Basler schwer.

Nicht nur Suter ist für wenig Geld in die Mediengruppe eingestiegen – auch bei Martin Wagner soll dies der Fall gewesen sein. Vom Basler Wirtschaftsanwalt hatte es stets geheissen, dass er ein Viertel der Aktien des Basler Medienunternehmens halte. Tatsächlich hielt er lediglich ein Viertel der BaZ-Holding-Aktien, wie er gegenüber der NZZ am Sonntag bestätigte. Es soll sich dabei um 250'000 Franken handeln.

(Bild: Keystone)

 

 

 

Neukunde für Matter & Gretener

Matter & Gretener hat einen neuen Kunden gewonnen: Das Lorange Institute of Business Zurich, einen der renommiertesten Schweizer Anbieter von Weiterbildungsprogrammen für Führungskräfte, bis hin zum Executive MBA.

Die Nudge-Agentur wird für Lorange eine Fülle von Massnahmen entwickeln: von Flyern über Broschüren bis hin zu Mailings, und natürlich wird auch der Social-Media-Bereich umfassend betreut. Damit einher geht die Überarbeitung des Erscheinungsbilds, einschliesslich der Entwicklung und Umsetzung eines neuen Fotostils. Ziel aller Massnahmen: Das hohe Niveau des Lorange Institute of Business Zurich soll sich auch in seiner Kommunikation zeigen.

Zahl der Internetanschlüsse in der Schweiz stagniert

Die Online-Euphorie der Schweizer Bevölkerung stösst an Grenzen: Heute verfügen 77 Prozent der Privathaushalte über einen eigenen Internetanschluss. Das Potenzial für weitere Anschlüsse scheint ausgeschöpft, denn 20 Prozent der Haushalte wünschen keinen Anschluss.

Gemäss einer Umfrage des Bundesamts für Statistik (BFS) sehen diese Haushalte keinen Bedarf für einen eigenen Internetanschluss. Gründe sind mangelndes Interesse, aber auch der Mangel an Kompetenzen oder Selbstvertrauen, wie das BFS am Freitag in einem Communiqué schreibt. Die im Rahmen des neuen Volkszählungssystems bei 3621 Haushalten durchgeführte Umfrage bestätigt, dass die Schweiz sowohl bei der Internetanschlussquote der Privathaushalte als auch beim Anteil der Internetnutzer in der Bevölkerung weiterhin hinter den skandinavischen Ländern und den Niederlanden im europäischen Spitzenfeld liegt.
 
Ob ein Haushalt sich Zugang zum weltweiten Netz verschafft, ist vor allem vom Alter der Bewohner abhängig. In Haushalten, in denen das älteste Mitglied 70-jährig oder älter ist, liegt die Internetanschlussquote nur bei 33 Prozent. Ist das älteste Mitglied unter 50-jährig, beträgt die Quote 95 Prozent.
 
Über 90 Prozent der Anschlüsse entfallen auf Breitbandtechnologien. Dabei dominiert ADSL mit einem Anteil von drei Vierteln der Haushaltanschlüsse. Ein Viertel entfällt auf Kabel-TV. Nur gerade 2 Prozent der Haushalte setzen bereits auf die Zukunftstechnologie Glasfaser. Im Vormarsch ist das mobile Internet. Es wird inzwischen von über einem Viertel der Haushalte mit Internetzugang genutzt.

Lesch+Frei: Mut trägt Früchte gegen den Hunger

Swissaid ist das Hilfswerk, das die Menschen im Süden auch in aussichtslos scheinenden Situationen und gegen alle Widerstände erfolgreich unterstützt. Damit sie ein Leben in Würde und ohne Not führen können. Lesch+Frei Zürich hat die aktuelle Fund-Raising-Kampagne gestaltet.

Das Sujet der Kampagne ist ein afrikanischer Kleinbauer, der mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung und der Unterstützung von Swissaid trotz kargem Boden den Hunger erfolgreich bekämpft. Im Februar 2011 kommt das Bild als Plakat in der ganzen Schweiz zum Einsatz und begleitet das adressierte Direct-Mailing sowie die Streuwurf-Sendung.
 
Verantwortlich bei Swissaid: Werner Küng (Leiter Information + Fundraising), Pia Wildberger (Website + Magazin). Verantwortlich bei Lesch+Frei Zürich: Thomas Lüber (CD), Matthias Kadlubsky (AD), Irene Stutz (Beratung), Barbara Meier und Désirée Guzzo (Polygraphie). Verantwortlich für die Realisation: Jonathan Heyer (Fotographie, Pixelpolish, Bildbearbeitung).
 

Thomas Trüb tritt aus der Ringier Konzernleitung aus

Thomas Trüb tritt aus der Ringier Konzernleitung aus und wird sich nun voll auf die Entwicklung neuer Märkte kontentrieren.

Thomas Trüb istauf eigenen Wunsch per Ende 2010 aus dem Gremium ausgetreten. Dies schreibt das Medienunternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. In seiner 18-jährigen Tätigkeit in der Konzernleitung sei Trüb eine treibende Kraft hinter der Internationalisierung von Ringier gewesen, heisst es in der Mitteilungweiter. Er habe massgeblich die Entwicklung der Präsenz des Schweizer Medienkonzerns in Osteuropa und Asien mitgeprägt.
 
Mit Ausnahme des Einsitzes in der Konzernleitung und seiner Schweizer Verwaltungsratsmandate bei Ringier-Beteiligungen werde er alle seine bisherigen
Führungsaufgaben weiter ausüben. Ringier-Chef Christian Unger hat Trübs Konzernleitungsaufgaben übernommen.
 
Ringier sieht gemäss Trüb in Afrika ein grosses Potenzial für elekronische Services. Das Medienunternehmen ist daran, Kompetenzzentren in Ost- und Westafrika aufzubauen. Auch in Asien gebe es vielversprechende Möglichkeiten. Trüb wird sich nun intensiver mit den Entwicklungen in diesen neuen Märkten befassen.

Walker: Hyposwiss Private Bank neu am Zürcher HB

Die Hyposwiss Private Bank eröffnete anfangs Woche eine 54m2-grosse «Kommunikations-Filiale» mitten im Zürcher HB. Das Megaposter der Werbeagentur Walker soll humorvoll auf die Vorteile der traditionsbewussten Privatbank aufmerksam machen.

Nach der ersten Lancierung einer Werbekampagne seit Gründung der über 100-jährigen Bank letzten Sommer, kommuniziert das Poster einmal mehr in einem einfachen Satz die Werte einer langfristigen Geldanlage. Die «Expect the expected» Kampagne wird 2011 in diversen Print-Titeln ausgebaut und soll die Bankenwelt fortan wöchentlich mit ihren simplen Botschaften erfrischen, wie die Agentur schreibt.
 
Verantwortlich bei Walker:Hansjürg Christen (Head Business Development & Finance), Marisa De Faveri Schweizer (Head Marketing & Communication), Carole Vogel-Ringli (Head Marketing & Communication), Pius Walker (Creative Director), Martin Arnold/Heinz Helle (Text), Golf Nuntawat/Stefanie Huber (Art Direction), Cornelia Nünlist/Lisa Binkert (Beratung).

Goldbach Media verstärkt das Team Radio/Out-of-Home

Die in der Vermarktung von privaten elektronischen Medien - TV, Radio und Out-of-Home - positionierte Goldbach Media (Switzerland) verstärkt ab 1. März 2011 das Radio/Out-of-Home Team mit Daniel Hess.

Hess war über acht Jahre für den Interactive Bereich von Microsoft Schweiz verantwortlich, hat die Marke Xbox lanciert und erfolgreich im Schweizer Markt positioniert. Am Schluss seiner Xbox Zeit war er zudem Präsident der Games Branchenvereinigung SIEA (Swiss Interactive Entertainment Association).Daniel Hess wird die Leitung des Bereiches Radio/Out-of-Home übernehmen, und somit die dazugehörigen Medien Internet-TV, Out-of-Home und  Radio verantworten. Seine Tätigkeit bei Goldbach Media wird er am 01. März 2011 am Sitz in Küsnacht aufnehmen.
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