Gemeinsamer Auftritt für Bern Tourismus und Wirtschaftsförderung

Künftig treten Bern Tourismus und die Wirtschaftsförderung der Region Bern mit einem neuen, gemeinsamen Logo auf: Das Schweizerkreuz ersetzt die Aareschlaufe beziehungsweise die Bärentatze.  

Damit möchten Tourismus und Wirtschaft das Produkt Bern besser positionieren, sagte Thomas Lüthi, Vizedirektor und Marketingleiter von Bern Tourismus, am Dienstag vor den Medien. Er bezeichnete das neue Logo – es besteht aus dem Namen «Bern»in Grossbuchstaben und einem Schweizerfähnchen – als selbstbewusster und dominanter. Wie bereits bekannt, vermarktet Bern Tourismus nicht mehr nur die Bundesstadt, sondern auch die Regionen Emmental, Gantrisch, Laupen und Oberaargau. Deshalb wird der bisherige Zusatz «Capital Impressions»durch den Namen der jeweils beworbenen Region ersetzt. Das alte Logo zierte überdies eine stilisierte Aareschlaufe.

Wie Lüthi weiter erklärte, bedeute die offizielle Lancierung des neuen Erscheinungsbilds gleichzeitig der Startschuss für die Dachmarke Bern. Denn künftig tritt auch die Wirtschaftsförderung Region Bern, deren altes Logo eine Bärentatze symbolisierte, unter dieser Marke auf. Es sei für Unternehmen und Investoren wichtig, den Raum Bern nicht als Summe einzelner Gemeinden wahrzunehmen, sondern als Region, erklärte Niklaus Gfellern, Präsident der Kommission Wirtschaft der RKBM. Deshalb sei er froh, dass der grösste Teil der Gemeinden der Region sich entschlossen habe, am gemeinsamen Auftritt teilzunehmen.

Snap Film verpflichtet Internationalen Regisseur Gregory Maya

Mit Gregory Maya verpflichtet Snap Film einen International tätigen Regisseur und will damit besonders die Schweizer Kreativ-Agenturen ansprechen.  

Gregory Maya und Produzent Michael Kindermann kennen sich seit 1994, wo sie beide die Filmschule in New York besuchten und zusammen Ihre Projekte realisierten.Beide begannen Ihre Karriere als Produzenten bei renommierten Filmproduktionen.Maya in New York und Kindermann in Hamburg. Gregory Maya wechselte bald auf die Regie-Seite und konnte schnell Erfolge aufweisen. Kindermann startete als Produzent durch und repräsentierte Maya in Hamburg auf dem Deutschen Markt.
 
Dabei entstanden unter anderem Spots für Bitburger, Miracoli und für die ARD Lotterie. Eine Auswahl von Mayas Arbeiten und anderen Snap Regisseuren sind hier zu sehen.

Hélène Forster und Stefan Ehrler gründen eigene Werbeagentur

Art Directorin Hélène Forster und Texter Stefan Ehrler waren während vieler Jahre bei Advico Young & Rubicam, Spillmann Felser Leo Burnett sowie Hasenfeld tätig und sind Mitglieder des ADC Schweiz. Am 1. Februar 2011 gründeten sie die Werbeagentur Forster Ehrler.

Kommuniziert wird die Neugründung von Forster Ehrler mit einem Viralspot. In diesem blicken Forster und Ehrler 37 Jahre nach der Gründung – also im Jahr 2048 – auf ein glückliches Arbeitsleben zurück. In einem Interview erzählen die mittlerweile 84-Jährigen aus der guten alten Gründerzeit. Von damals, als man auch noch am Donnerstag und Freitag arbeitete, Zürich noch zur Schweiz gehörte und das Internet noch nicht abgestellt war.

 

Ringier: Geschäftsführer für Qualipet Digital ernannt

Das Joint-Venture zwischen Ringier und dem Zoofachhändler Qualipet, Qualipet Digital, hat einen Geschäftsführer. Peter Rothenbühler hat die Leitung am 1. Februar übernommen.

Vom Qualipet-Hauptsitz in Dietlikon aus ist der 31-Jährige verantwortlich für den Ausbau der bestehenden e-Commerce-Plattform und den Aufbau einer Community für Tierfreunde unter www.qualipet.ch. Rothenbühler absolvierte die Hochschule für Wirtschaft in Luzern, ist Betriebsökonom FH mit Fachrichtung Marketing und arbeitete zuletzt als Head of Marketing & Sales und Geschäftsleitungsmitglied des Website-Betreibers Out Now in Zürich. Er sei nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter, dem langjährigen SI-Chefredaktor und heutigen Edipresse-Direktionsmitglied Peter Rothenbühler, stellte Ringier in einer Pressemitteilung klar.

Ringier: Mit Qualipet Shopping-Plattform für Tierfreunde lanciert

 

AOL will Huffington Post kaufen

Der Internet-Provider AOL will für 315 Millionen Dollar die Huffington Post kaufen. Die Onlinezeitung wurde 2005 mit nur einer Million Dollar Startkapital gegründet und zählt mittlerweile mit monatlich fast 25 Millionen Besuchern in den USA zu den am meisten besuchten Websites.

Wie AOL am Montag mitteilte, will die Firma rund 300 Millionen Dollar davon in bar zahlen. Der Kauf wäre die grösste Akquisition von AOL seit der Fusion mit Time Warner im Jahre 2009. Die linksgerichtete Mitgründerin und Chefredaktorin der Onlinezeitung, Arianna Huffington, soll Chefredaktorin der Huffington Post Media Group werden, unter der sämtliche Inhalte von Huffington Post und AOL vereint sein werden. Die Nachrichtenseiten von AOL, unter anderen Politics Daily und Daily Finance, dürften nach Zustandekommen des Deals verschwinden, heisst es in einem Bericht der New York Times, die sich auf informierte Kreise beruft. Ein Grossteil der Redaktoren soll dann für die Huffington Post schreiben.

Die Spitzen der Zeitung und von AOL haben der Transaktion bereits zugestimmt, und auch die Aktionäre der Zeitung waren einverstanden. Der Kauf soll Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals 2011 erfolgen. Die Huffington Post ist zwar in Privatbesitz, aber die Transaktion muss von der US-Regierung abgesegnet werden.

  

Spotlight-Festival: Einreichefrist erneut verlängert

Die Einreichefrist für das 14. Internationale Werbefilmfestival Spotlight wurde nochmals verlängert: neu bis 18. Februar.

Noch bis spätestens 18. Februar können Spots in den Kategorien «tv & kino» sowie «web & mobile» online angemeldet und hochgeladen werden. Die 14. Ausgabe des Kreativwettbewerbs mit Fachjury und der bis zu 2000-köpfigen Publikumsjury findet vom 24. bis 25. März 2011 in Mannheim statt.

 

Regionaljournal für Graubünden gestartet

Die italienischsprachigen Einwohnerinnen und Einwohner in Graubünden werden seit Montag besser und aktueller mit Nachrichten versorgt. «Grigioni sera» heisst das tägliche Regionaljournal des italienischsprachigen Radio und Fernsehen RSI.

Das neue Nachrichtenjournal auf Rete Uno wird von Montag bis Freitag jeweils um 19 Uhr ausgestrahlt. Geboten werden während fünf bis zehn Minuten aktuelle Nachrichten aus dem ganzen Kanton Graubünden, der rund 20'000 italienischsprachige Einwohnerinnen und Einwohner zählt. RSI hat das Journalistenteam von Radio und Fernsehen für Graubünden von vier auf sechs Vollzeitstellen aufgestockt. Der Sender ging auf eine alte Forderung des Kantons ein, Italienischbünden verstärkt über die Aktualität in ganz Graubünden zu informieren.

«Grigioni sera» entstand, nachdem der Kanton Graubünden während längerer Zeit eine Unterversorgung der italienischsprachigen Bevölkerung durch RSI kritisiert hatte. Im September 2009 reichte der Kanton eine Aufsichtsbeschwerde beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ein. RSI erfülle seinen Konzessionsauftrag nicht, hiess es darin. Schliesslich einigten sich Parteien unter Vermittlung des Bakom. Und Bundesrätin Doris Leuthard erteilte Anfang November letzten Jahres die Bewilligung für das neue Nachrichtenjournal. (SDA)

Graubünden erhält italienischsprachiges Regionaljournal

 

Zu guter Letzt: Es gibt sie doch, die wirklich gute Fotomontage

Mit Fotomontagen ist es so eine Sache. Es gibt akzeptable, schlechte und sehr schlechte. Dann noch solche, die nicht auffällt – also gute. Und ganz wenigen gelingt etwas, das darüber hinaus geht...

So beispielsweise Draft FCB São Paolo. Das Werbesujet, das die Agentur für Canon gezaubert hat, lässt keine Wünsche offen. Zwar ist auf den ersten Blick erkennbar, dass die Kamera ins Bild gebastelt ist und nicht wirklich dorthin gehört. Dies tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Weder die historischen Skulpturen noch das beworbene Produkt büssen an Glanz ein. Ein «Power Shot», wie ihn Canon verspricht. 

 

DD Com: Helvetia liebt den Octavia Combi

Zum 11. Mal in Serie wurde der Skoda Octavia Combi von den Lesern der Auto-illustrierten zum Preis-Leistungs-Sieger gewählt. Die Kreativen von DD Com haben für die unter dem Amag-Dach fahrende Marke eine Kampagne mit Helvetia realisiert.

Der Skoda Octavia Combi ist nicht nur bei den Lesern der Zeitschrift beliebt, sondern auch der meistverkaufte Kombi der Schweiz. Um das bekannter zu machen, hat die Zürcher Agentur DD Com der Helvetia Leben eingehaucht und damit ein Schweizer Testimonial kreiert. Zur Kampagne gehören F24- und F12-Plakate, Anzeigen und ein Banner samt entsprechender Landingpage.

Verantwortlich bei Amag Schweiz: Carol Hochuli (Marketingleiterin) und Dominik Egli (Werbekoordinator). Verantwortlich bei DD Com: Daniel Müri (CD), René Bucher (Text/Konzept), Florian Brand (AD), Pascal Rohner (Bildbearbeitung), Jean Pierre Kuhn (Beratungsleitung), Sara Renzi (Beratung) und Philippe Stuker (Beratung Online).

 

Spick: Mit BFU den Winterguide publiziert

Die BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung und das Schülermagazin Spick haben gemeinsam den «Spick Winterguide» herausgegeben. Nach dem Motto «Mit Sicherheit mehr Spass!» werden darin wichtige Informationen über das Thema Schneesport mit unterhaltenden Inhalten verknüpft.

Auf rund 56 Seiten finden sich Verhaltensregeln, Aufwärmübungen und Checklisten für den Schutz vor Lawinen. Zudem gibt es Seiten mit Witzen, Rätseln und Experimenten. Damit soll das Wissen auf kurzweilige Art und Weise den Zugang zu den jungen Leserinnen und Lesern finden. Dank der Unterstützung der Bergbahnen ist das Heftchen im Format A6 in diversen Skigebieten an der Talstation oder in den Restaurants anzutreffen. Daneben wird der Guide dem Spick selbst sowie dem Elternmagazin Kidy Swissfamily in der ganzen Deutschschweiz beigelegt und kann auf www.spick.ch gratis bestellt werden.

spick

 

KSB: Zürichsee-Oldtimerbooten zur Fahrt verholfen

KSB Krieg Schlupp Bürge hat der Stiftung Historische Zürichsee Boote (Stiftung HZB) zu einem Auftritt verholfen. Die Agentur zeichnet für Konzept, Text und Gestaltung von Naming, Logo, der Website sowie einer Broschüre für die aktuelle Sponsorensuche verantwortlich.

Die Stiftung Historische Zürichsee Boote (Stiftung HZB) kümmert sich um die Erhaltung des bootsbauerischen Schaffens der Region Zürichsee. Sie restauriert Oldtimerboote, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Werften am Zürichsee gebaut wurden, und bringt sie zurück auf den See. Die Schmuckstücke können dann von der interessierten Bevölkerung für private und geschäftliche Ausflüge gemietet werden.

HZB

Verantwortlich bei Stiftung HZB Historische Zürichsee Boote: Roger Staub (Präsident), Martin Hauser (Vizepräsident). Verantwortlich bei KSB: Daniel Krieg (CD), Rahel Witschi (AD), Stefan Ganz (Text), Simone Eder (Beratung). Verantwortlich bei Mitlinks: Balz Rittmeyer (Interaction Designer).

 

Super Bowl: Werbung der Superlative

Diesen Sonntag ging in den USA das Endspiel der National Football League (NFL) über die Bühne. Wie jedes Jahr war der Super Bowl nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch punkto Werbung ein Spektakel.

Der Super Bowl erreicht regelmässig die höchsten Einschaltquoten im US-Fernsehen. Wer hier einen Werbespot schalten möchte, muss tief in die Taschen greifen. Für einen 30-sekündigen Spot während der Übertragung des Endspiels muss bei Fox mit knapp drei Millionen Dollar gerechnet werden – die Produktionskosten nicht inbegriffen. Sein Kontingent an Werbezeit für den Super-Bowl-Final hat der Sender dabei bereits im Oktober verkauft.

Auffällig viele Spots stammen dieses Jahr von der Autoindustrie. Beinahe die Hälfte aller werbetreibenden Unternehmen sind aus der Branche oder haben indirekt etwas mit ihr zu tun. Vertreten sind insgesamt neun Automarken, unter ihnen Audi, Volkswagen, Chevrolet, BMW und Mercedes-Benz. Wie gewohnt waren auch Werbespots des Bierherstellers Budweiser zu sehen. Zu den Top-Brands gehören dieses Mal auch Pepsi und Coca-Cola.

Advertising Age hat sich dem Thema ausführlich gewidmet. Sämtliche Werbespots sind auf der Website der Fachzeitschrift verfügbar: Adage.com.

 

http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0

Volkswagen hat für seinen Spot Darth Vader antreten lassen.

(Bild: Keystone) 

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