Jahrbuch der Werbung: Band 48 erscheint am 11. März 2011

Das Jahrbuch der Werbung 2011, Band 48 ist ab 11. März 2011 im Buchhandel erhältlich. TV- und Funkspots, Anzeigen, Plakate und digitale Medien. Direktmarketing, Ambient Media, Events sowie Stores, Shops, Point of Sale.

Das Jahrbuch der Werbung bietet einen umfassenden Überblick über die Werbung des zurückliegenden Jahres. Trends und Veränderungen der Kommunikation im deutschsprachigen Raum werden dokumentiert und durch die branchenspezifische Gliederung der Arbeiten in einem einmaligen Vergleich präsentiert. Über 400 Kampagnen und Werbemaßnahmen werden im 48. Band porträtiert. Darunter die prämierten Wettbewerbsbeiträge: Branchen- und Bereichssieger sowie die Preisträger der Megaphone, die im redaktionellen Teil des Jahrbuchs ausführlich vorgestellt werden.

In Artikeln renommierter Branchenjournalisten wird das Werbegeschehen in 2010 kritisch beleuchtet. Zudem sind ausführliche Porträts dem Agenturnetzwerk Ogilvy & Mather, dem Kommunikationsstandort Hamburg und der Kommunikationspersönlichkeit Andreas Grabarz gewidmet.

Zu guter Letzt: Für Nike stellen auch Eiskunstläufer mal auf Turnschuhe um

Für den Zürich Marathon, und für Nike, haben Sarah Meier und Stéphan Lambiel für einmal ihre Schlittschuhe ausgezogen und sie mit Laufschuhen vertauscht. Damit treten sie am Team Run gegen die Zürcher Läuferinnen und Läufer an.

Das Team nennet sich Lunar Stars und besteht aus den beiden Eiskunstläufern Sarah Meier und Stéphan Lambiel, Ex-Nationalmannschaftsspieler Alain Suter und Jontsch Schächter, Moderator bei Radio Energy Zürich. Sie fordern die Zürcher Läuferinnen und Läufer mit dem Motto «Hängt uns ab» heraus. Unter allen Teams, die schneller als die Lunar Stars sind, wird ein Running Team-Weekend in New York im Wert von über 10‘000 Franken verlost.
Die PR-Agentur 2h2m hat dazu eine Kampagne lanciert. Diese wird mittels Print-Inseraten, Online, PR sowie am POS von Ochsner-Sport bis zum Zürich Marathon am 17. April 2011 umgesetzt. Alle Informationen für den Team Run sind ab Kampagnenstart ab 1. März 2011 auch unter Ochsner-sport.ch zu finden.
Anmeldungen für den Team Run sind ausschliesslich über Teamrun.ch möglich und für den Lunar Stars Challenge gibt es in jeder der teilnehmenden Ochsner-Sport Filialen einen Anmeldetalon. Anmeldeschluss für den Team Run ist der 7. April 2011.
 

Erdogan weist Kritik wegen Haft für Journalisten zurück

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Vorwürfe zurückgewiesen, seine Regierung stecke hinter der jüngsten Verhaftungswelle gegen Journalisten in seinem Land. Das Vorgehen gegen die Beschuldigten sei allein Sache der Justiz.

Seine Regierung mische sich nicht ein, sagte Erdogan am Dienstag vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei AKP in Ankara. Die Istanbuler Justiz hatte in den vergangenen Tagen mehrere Journalisten unter dem Verdacht verhaften lassen, an Putschplänen gegen die Regierung Erdogan beteiligt gewesen zu sein. Als Politiker, der selbst wegen der öffentlichen Verlesung eines Gedichts im Gefängnis gesessen habe, werde er die Meinungsfreiheit bis zum Ende verteidigen, sagte Erdogan. Er spielte damit auf eine Haftstrafe ein, die er Ende der 1990er Jahre absitzen musste; damals waren ihm Zitate aus einem Gedicht als Volksverhetzung ausgelegt worden.

Vorwürfe, seine Regierung wolle die Presse unter Druck setzen, seien eine Beleidigung, sagte Erdogan. Er sprach von einer Kampagne der Opposition und Teilen der Medien, um die AKP vor den Parlamentswahlen am 12. Juni anzuschwärzen. Derzeit sitzen laut Erdogan in der Türkei zwar 27 Journalisten in Haft. Niemand sei aber wegen seiner journalistischen Arbeit eingesperrt, betonte er. Es gehe um Terrorvorwürfe, sexuelle Straftaten oder andere Delikte.

Nach Zählung von Journalistenverbänden liegt die Zahl der inhaftierten Journalisten bei 67. (sda)

Türkei: Journalisten und umstrittener Autor in der Türkei festgenommen

Neuer Agenturleiter bei Farner Bern

Der Verwaltungsrat der Zürcher Farner Consulting hat Michel Grunder zum neuen Leiter der Agentur Farner Bern gewählt. Er folgt in dieser Funktion am 15. April 2011 auf Andreas Richner, der auf Anfang Mai zu Nestlé Schweiz wechseln wird.

Michel Grunder begann seine Kommunikationslaufbahn in einer Zürcher PR-Agentur. Seit mehreren Jahren ist er bei Farner Bern tätig, zuletzt als Senior Consultant und stellvertretender Marktbereichsleiter. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Corporate and Public Affairs. Am 15. April löst er nun Andreas Richner ab, der während 14 Jahren bei Farner in verschiedenen Funktionen tätig war. Richner leitete ein Public Affairs-Beratungsteam in Zürich und führte zuletzt als Marktbereichsleiter die Agentur Farner Bern.

Das Berner Team der grössten Schweizer Kommunikationsagentur umfasst derzeit acht Berater und Projektleiter, unter ihnen Farner Partner Andreas Kurz. Farner Bern deckt alle kommunikativen Tätigkeitsfelder ab. Das Team verfügt zudem über Kompetenzen in Public Affairs für Wirtschaft und Verwaltung, in der Geschäftsberichterstattung und in der Krisenkommunikation.

Die Kommunikationsagentur Farner wurde 1951 gegründet und ist heute in Zürich, Bern, Basel, Lausanne/Genf und Lugano mit eigenen Niederlassungen präsent. Schwerpunkte der Dienstleistungen sind Public Relations, Public Affairs, Werbung, Sponsoring, Events und Online Communications. Die Agentur beschäftigt über 60 Mitarbeitende.
 

Blue Spirit gewinnt Ingram Micro als Neukunden

Die Zürcher Agentur Blue Spirit hat Ingram Micro nach einer Agenturevaluation als Neukunden gewonnen.

Die 1979 in den USA gegründete Ingram Micro ist heute ein weltweiter Distributor von IT- und Kommunikations-Technologie. Das in Cham beheimatete Unternehmen hat Blue Spirit mit der Überarbeitung des gesamten Firmen- und Kommunikations-Auftrittes beauftragt.
 

Comqed Dialog: GE Money Bank startet Frühjahrs-Promotion

Comqed Dialog hat für GE Money Bank die Frühjahrs-Promotion gestartet. Diese basiert auf der Dachkampagnen-Story.

 In der Story wird die Interaktion zwischen Kreditnehmer und Bank dramatisiert. In der Frühjahrs-Promotion wird die Geschichte weitergeführt. Es wird der erfolgte, positive Kreditentscheid der Bank gezeigt. Der Protagonist mit dem in seiner Hand befindlichen Bonusbetrag präsentiert diesen triumphierend dem potentiellen Kunden und wandelt sich durch eine direkte Ansprache gleichzeitig zum Testimonial.

Bei der Frühjahres-Promotion wird via Print in Tagespresse und Magazinen, Schweiz-weiter Plakatierung in allen Formaten sowie online auf den grossen News-, Lifestyle- und Verkaufs-Portalen mit diversen Banner-Umsetzungen kommuniziert.

Verantwortlich bei GE Money Bank, Zürich: Andreas Siemers (Marketingleiter und Mitglied der Geschäftsleitung), Marco Giardina (Brand und Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Comqed Dialog, Erlenbach/ZH: Bettina Dührkoop (Strategie), Tomas Rozas (Creative Direction),Roman Steinacher (Beratung, Produktion). Verantwortlich bei OMD Media: Kerstin Weller (Media). Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Stephan Riederer @Pixelpolish (digitale Bildbearbeitung), Blue Horizon (Litho).
 

Gewinner der Marketing-Trophy 2011

Am Dienstag wurden die Gewinner der Marketing-Trophy 2011 bekanntgegeben. Den Publikumspreis gewann Ego Kiefer für das Projekt «Klimaschutz inbegriffen - Bärenstarker Ego Kiefer Auftritt».

Grosse Unternehmen:

Sam Sustainable Asset Management, Projekt «Foresight in Sustainability. Foresight in Investments».

Die von dem Unternehmen seit Jahren praktizierte nachhaltige Vermögensverwaltung, etabliert sich in einem Umfeld finanzstarker Konkurrenten. Mit strategischer Cleverness und Überzeugungskraft wird aus der einzigartigen Investment-Boutique eine Marke mit differenzierendem Profil und Marktauftritt.

Involvierte Agentur: Euro RSCG Zürich.

Mittlere Unternehmen:

Brack Electronics, Projekt «DayDeal.ch, die Schweizer Liveshopping- Community».

Day Deal bietet ein Produkt pro Tag an, mit begrenzter Verfügbarkeit und Sonderpreis. Day Deal ist für den Schweizer Markt innovativ, stellt eine clevere Kombination von Brack.ch und Live-Shopping her und erweitert das Grundgeschäft. Über virale Verbreitung und tiefe Preise wurden neue Kundenschichten erreicht, ohne als Konkurrent für die Handelskunden der Competec-Gruppe aufzutreten.

Involvierte Agentur: Sculpt – Grafisches und digitales Atelier, Steckborn.

Kleine Unternehmen:

Alois Scherrer, Projekt «Vom 0815-Transpörtler zum Spezialist für Textillogistik».

Die Marketingoffensive zur Neupositionierung des Unternehmens in der Textillogistik hat den Bekanntheitsgrad der Scherrer AG mit einem fast konkurrenzlosen Full Service, frappant gesteigert. Die komplette Umpositionierung des Unternehmens war erfolgreich und hat das kleine Familienunternehmen auf Augenhöhe mit den grossen multinationalen Firmen der Branche gebracht.

Involvierte Agentur: Agentur am Flughafen AG, Altenrhein.

NPO:

Schweizer Radio und Fernsehen, Projekt «Jeder Rappen zählt». Das Charity- Projekt mit Eventcharakter, organisiert von SF, DRS 3 und Glückskette hat über 85% der Schweizer Bevölkerung erreicht und neue Massstäbe bei der Multimedia- Nutzung gesetzt: fast 1 Mio. Starts des Livestreams, vergleichbar nur mit Bundesratswahlen. Fast eine halbe Million Aufrufe bei YouTube und über 50'000 Fans bei Facebook. Aufgrund des grossen Erfolgs wurde JRZ im Dezember 2010 erneut durchgeführt.

Initiant: Schweizer Radio und Fernsehen.

Sonderpreis:

Rent a Rentner, Projekt «Rentner zum mieten» Pensionäre auf das Abstellgleis?

Nicht mit uns, dachten sich die Initiatoren der neuen Arbeitsvermittlungsplattform für vermeintlich Ausrangierte. Rentnerinnen und Rentner sind seither gefragt wie nie zuvor. Die Geschäftsidee scheint ein wahrer Renner zu werden. Die Nachfrage nach Mietrentnern ist riesig und die Bekanntheit des Projekts steigt täglich. Eine neue, innovative Geschäftsidee, die bislang konkurrenzlos ist, mit einer Zielgruppe, die überdurchschnittlich wächst und Zukunftspotenzial hat.

Involvierte Agentur: Werbeanstalt Schweiz AG, Zürich.

Publikumspreis:

Ego Kiefer, Projekt «Klimaschutz inbegriffen – Bärenstarker Ego Kiefer Auftritt»

Seit Jahrzehnten aktiv im Umweltschutz, will das Unternehmen mit einer neuen Bildwelt den Markterfolg und Bekanntheitsgrad als Schweizer Qualitätsmarke steigern. Entsprechend dem Motto „besondere Produkte verdienen eine besondere Präsentation“ lancierte EgoKiefer den neuen Dachauftritt anlässlich der Swissbau 2010 zusammen mit der Markteinführung der neuen EgoKiefer Fensterlinie AllStar AS1®. Ein innovatives und integratives Konzept mit klarer, aktueller Positionierung.

(Bild: Presseportal.ch)

Bees Awards: Einreichung eröffnet

Die Einreichung für den internationalen Social-Media Marketing Wettbewerb Bees Awards ist eröffnet. Arbeiten können bis am 31 März 2011 eingereicht werden.

In der Jury des Wettbewerbs sitzen 20 der bekanntesten Experten aus 15 verschiedenen Ländern, darunter auch die Schweizerin Katharina Lohse, CEO bei McCann Erickson. Der Anlass wird in San Francisco im The Legion of Honor am 3. May 2011 stattfinden und per Live-Streaming einsehbar sein.
 

WEmad.org: Facebook-Reichweiten werden sich in einem Jahr verdoppeln

Die Auftritte von Schweizer Unternehmen, Organisationen und Persönlichkeiten auf Facebook und Twitter gewinnen rasch an Aufmerksamkeit beim Publikum. Aufgrund der aktuellen Wachstumszahlen werden Fan-Seiten auf Facebook bis Ende Jahr ihre Fan-Zahlen mehr als verdoppeln und die Zahl der Twitter-Follower wird um 66 Prozent steigen. Dies sind die Ergebnisse einer ersten einfachen Auswertung der WEmad.org-Inititative, die nun seit gut eineinhalb Monaten läuft.

Die erste Datenauswertung war stark geprägt vom laufend grösser werdenden Datenbestand. Vergleiche sind deshalb nur über prozentuale Wachstumszahlen möglich. Diese wurden pro Tag für jede Präsenz errechnet, in einem Tagesdurchschnittswert für alle Sites zusammengefasst, der wiederum auf die Beobachtungsperiode aggregiert und auf ein Jahr hochgerechnet wurde. Sites mit weniger als 100 Fans oder Followern wurden dabei ausgeschieden.

Das Ziel von WEmad.org ist es, das Wachstum der Sozialen Medien in der Schweiz im professionellen Bereich zu dokumentieren. Unternehmen und Organisationen können ihre Präsenz auf Facebook und Twitter kostenlos eintragen. So entsteht ein branchenweiter Vergleich, der es etwa erlaubt, eigene Wachstumszahlen in einem breiteren Kontext zu
vergleichen. Bereits gibt es über hundert Einträge (die Anmeldung ist kostenlos) und WEmad.org wird laufend weiterentwickelt.
 

WVC Communications: Neue Kampagne für Clientis realisiert

Die Werbeagentur WVC Communications hat eine neue Kampagne für die Clientis Zürcher Regionalbank lanciert und dazu eine neue Bildsprache entwickelt.

Unter Einbezug verschiedener Medien sollen die Stärken der Bank in den Bereichen Anlageberatung ins Bewusstsein der Bevölkerung transportiert werden. Zu sehen ist die Kampagne auf Plakaten, Anzeigen und Bannern sowie in Schaufenstern und am POS.

Verantwortlich bei Clientis: Philippe Haller (Leiter Marketing). Verantwortlich bei WVC: Kurt Wettstein (CD), Yves Seiler (Beratung), Nicole Antonietti (Grafik), Christoph Grünig (Fotografie).

 

Verstärkung für Eins1

Seit Mitte Januar verstärkt Alain Schwaar das Beratungsteam der Marketing- und Kommunikationsagentur Eins1 als Projektleiter.

Alain Schwaar verfügt über breite Erfahrung im Event- und Werbebereich. Er arbeitete unter anderem bei Republica, Spillmann/Felser/Leo Burnett und Metzgerlehner und betreute als Assistent und Berater Brands wie Sony Playstation, Swisscom Mobile, Bayer, Kägi oder Suzuki. Wie die Winterthurer Agentur am Montag ausserdem mitteilte, wird in der nächsten Zeit auch nach Verstärkungen in den Bereichen Text/Konzept und Beratung gesucht.
 

China bestreitet Polizeiprügel für Reporter

Der chinesische Aussenminister Yang Jiechi hat die verschärfte Kontrolle ausländischer Journalisten in China verteidigt. Zudem bestritt er am Montag ausdrücklich, dass Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Reporter vorgegangen seien, die vor einer Woche über Proteste in Peking berichten wollten.

«Es hat keinen Fall gegeben, wo chinesische Polizeibeamte ausländische Journalisten geschlagen haben», sagte der Aussenminister auf einer Pressekonferenz anlässlich der Tagung des Volkskongresses in Peking. Bei dem massiven Polizeieinsatz vor gut einer Woche in der prominenten Einkaufsstrasse Wangfujing waren drei Journalisten verletzt worden. Der Reporter der US-Nachrichtenagentur Bloomberg Steve Engle erlitt durch wiederholte Tritte ins Gesicht sogar schwere Verletzungen.

Im Einsatz waren Sicherheitskräfte in Uniform und Zivil. In mehreren Fällen tauchten plötzlich «kleine Gruppen von Schlägern» auf, die gezielt Reporter mit Kameras herausgriffen und ausser Sichtweite beiseite zogen, um ihnen die Ausrüstung abzunehmen, wie die Vereinigung der Auslandskorrespondenten (FCCC) beklagt hatte.

«Politik wird sich nicht ändern»

Chinas Aussenminister betonte, die Behörden folgten im Umgang mit ausländischen Reportern den chinesischen Gesetzen. Auf die neuerlich polizeilich angeordnete Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Korrespondenten ging er nicht ein.
«Unsere Politik wird sich nicht ändern.» Ausländische Reporter müssten sich an die Vorschriften halten.

Die Polizei hatte Dutzende Journalisten vergangene Woche angewiesen, künftig vor einer Berichterstattung jeweils die Genehmigung örtlicher Stellen einzuholen. Ihnen wurde mit Haft und Ausweisung gedroht. Nach den bisherigen Vorschriften reichte die Zustimmung des Interviewten.

«Rückfall» in Vergangenheit

Die verschärfte Kontrolle wurde als «Rückfall» hinter die seit 2007 geltenden Vorschriften bewertet. Die South China Morning Post in der autonom verwalteten Sonderverwaltungsregion Hongkong schrieb: «Die Schläge und Festnahmen durch Sicherheitskräfte und die geänderten Regeln stellen die Uhr auf die Zeit vor den Olympischen Spielen 2008 zurück.»

Es gehe vor allem «um Machterhalt». Angriffe auf Journalisten und Festnahmen seien «nicht die Taktiken eines Landes, das sich seines Platzes in der Welt sicher ist». Ausländische und heimische Journalisten sollten eine grössere Rolle in China spielen, forderte das Blatt.

Gerade wo es keine Gewaltenteilung gebe, könnten Medien Ungerechtigkeiten aufdecken und die Transparenz schaffen, «die für eine gute Regierungsführung und Stabilität nötig ist». «Alle Bürger profitieren, wenn Journalisten frei ihrer Arbeit nachgehen können», betonte das Blatt in Hongkong, wo anders als im Rest der Volksrepublik keine Zensur herrscht. (sda)  

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