Nissan startet Online-Sportchannel DEC

Nissan hat kürzlich seinen neuen Online-Sportchannel Distributed Engagement Channel DEC gestartet. Dies ist eine breit angelegte digitale Marketinginitiative zur Präsentation und Erweiterung des Nissan-Sportprogramms.

Über den DEC können die Inhalte der Nissan-Website auf YouTube und Facebook verbreitet werden und somit ein deutlich grösseres Publikum erreichen. Hintergrund dieser Aktion ist die Marketingförderung der Nissan Freeride World Tour FWT während der Saison 2011, wie es in einer Nissan-Mitteilung heisst. Die Einführung des DEC wird von einer europaweiten Medienkampagne begleitet, die die Verbraucher schon jetzt über mehr als 30 gezielt ausgewählte Vertriebskanäle auf den DEC aufmerksam macht.

Über den DEC kann Nissan sein Programm auf YouTube, Facebook und der eigenen Website ausstrahlen und zudem Zuschauer über das Google Content-Netzwerk ansprechen. Die Grundidee sei es, den Verbrauchern die Werbebotschaften nicht hinterherzutragen, sondern im Internet mit attraktiven Inhalten präsent zu sein, wenn der Besucher Unterhaltung sucht und dann auch bereit ist, sich auf die Inhalte einzulassen, sagt Bruno Mattucci, General Manager im Bereich Marketingkommunikation bei Nissan Europe. Dabei soll eine grosse Zielgruppe dauerhaft an die Marke gebunden werden. Ziel ist es, eine feste Community um die Marke herum aufzubauen.

Die Idee des DEC stammt von der Firma Digitas, die die DEC-Plattform gestaltet hat und jetzt auch für die Aufbereitung der Inhalte zuständig ist. So werden beispielsweise die Clips der TV-Serie «Freeride Spirit» so bearbeitet, dass sie sich besser für die Ausstrahlung im Internet und die Untermalung mit Soundtracks eignen. Darüber hinaus arbeitet der Digitas-Partner Performics momentan an der Etablierung und Förderung der Facebook-Community «Nissan Sports».

Die Nissan-Medienstrategie wurde in Zusammenarbeit mit OMD entwickelt. Im Digitalmedienbereich wurde eine umfangreiche YouTube-Kampagne gestartet, bei der über Werbevideos, vorgeschaltete Werbeclips und Teaser-Videos, die anhand der ausgewählten Kategorien und des Surfverhaltens eingeblendet werden, sowohl ein sehr spezielles Publikum von Wintersportenthusiasten als auch ein breiteres Publikum von Sport- und Autofans angesprochen wird. Der DEC und die Medienkampagne werden auch die anderen grossen Marketinginitiativen begleiten, die Nissan in diesem Winter für die Berge geplant hat, zum Beispiel «Fresh Tracks». Dabei wird den Ski- und Snowboard-Fahrern in vier Wintersportorten (Avoriaz, Formigal, Livigno und Verbier) die Möglichkeit geboten, unberührte Pisten bis zu einer Stunde lang befahren zu können, bevor sie für die Allgemeinheit freigegeben werden. Nissan sponsert auch drei Teilnehmer der diesjährigen FWT – Aurélien Decroz, Xavier de Le Rue und Marja Persson – sowie die FWT-Weltmeisterin Geraldine Fasnacht, die in diesem Jahr nicht selbst antritt, sondern während der Tour aufstrebende Freerider betreuen wird.
 

OMD Schweiz erweitert Team

Die OMD erhält ab April 2011 Verstärkung von Karin Altoè als Director Search bei OMD Digital und Michael Sager als Head of Out of Home & BTL bei OMD OPera.

Karin Altoè war nach ihrem Lizentiat der Wirtschaftswissenschaften und Anstellungen bei Credit Suisse, Visonys Ltd und Spillmann/Felser/Leo Burnett seit 2008 als AdWords Vertical Lead bei Google in Dublin (Irland) und San Francisco (USA) tätig.

Der eidgenössisch diplomierte Marketingplaner Michi Sager startete seine Karriere bei Plakanda OFEX und war seit 2002 als Key Account Manager bei Clear Channel Plakanda und Megaposter angestellt.
 

Metzgerlehner: Raiffeisen zeigt Online-Erlebnis-Welt

Die Agentur Metgerlehner hat in Zusammenarbeit mit Boutiq einen Kurzfilm für Raiffeisen entwickelt.

Raiffeisen-Mitglieder profitieren neben Gratiseintritten in Museen, Reisen in Schweizer Regionen und Skitageskarten zum halben Preis ab März 2011 online auch von bis zu 50 Prozent Rabatt auf Event-Tickets. In Zusammenarbeit mit der Filmproduktion Boutiq entwickelte Metzgerlehner für das Online Raiffeisen-Mitgliederportal einen Kurzfilm, der die verschiedenen Erlebniswelten von Raiffeisen vereint. Adaptierte Versionen des Films werden auf TV-Screens in den Banken gezeigt.

Verantwortlich bei Raiffeisen Schweiz: Mario Dietsche (Berater Marken-Konzeption), Marcel Schumacher (Leiter Kampagnen). Verantwortlich bei Metzgerlehner worldwide partners: Marco Lehner (Strategie), Felix Dammann (Creative Direction), Patrick Meyer (Text/Konzept), Janine Aebischer (Art Direction), Priska Senn, Karin Schweizer (Beratung). Verantwortlich bei Boutiq:Philipp Zünd (Regie), Bruno Conti (Motion Director), Luana Derungs (Producer).

 

Notch Interactive realisiert für Rado «Design Compass»

Notch Interactive stellt für Rado die iPhone App «Design Compass» vor. Die Anwendung soll Lifestyle- und Design-Interessierten Designobjekte aus den Bereiche Architektur, Design, Mode und Kunst aus der ganzen Welt näherbringen.

Neben dem «Design Compass» kann man in der neuen App auch die aktuelle Rado Kollektion betrachten und sich gleich zum nächsten Uhrengeschäft führen lassen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zudem sind die aktuellen News aus der Rado Welt für den User abrufbar.

Für Konzept und Realisation der App zeichnet die Zürcher Onlineagentur Notch Interactive verantwortlich. Sämtliche Objekte wurden von Turnleft aus London zusammengestellt, welche für ihre Design City Guides bekannt sind. Die Anwendung kann ab sofort im App Store von Apple gratis heruntergeladen werden.

Verantwortlich bei Rado: Nicole Wollner (Responsible New Media), Damian Kunz (Project Leader New Media). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Martin Pfeiffer (Konzeption, Producing u. Beratung), Ramun Brunner (Konzeption, Beratung), Marco Klein (Art Direction), Dennys Hess (Design), Christoph Schuler (Koordination Programmierung). Verantwortlich bei Turnleft: Nicolas Buteau (Lead Editor, London), Johannes Reponen (Editor, London), Daniela Prina (Editor, Brussels/Turin), Ben Freeman (Artwork).

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«Typo+»: Viscom lanciert typografisches Werk auch für Nicht-Typografen

Mit seiner jüngsten Publikation «Typo+» veröffentlicht der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom ein typografisches Werk für alle an aktuellen Schriften Interessierten.

Zusammen mit der Ugra und beigezogenen Fachleuten sei ein neues Referenzbuch mit Charme entstanden, heisst es in einer Mitteilung. «Typo+» sei eine Schweizer Publikation, nicht nur, weil das weisse Plus auf rotem Hintergrund an ein Schweizerkreuz erinnert. Der Befragungsteil im Inneren des Werkes beziehe sich ebenfalls auf Schweizer Druckereien und deren aktuelle Schwierigkeiten mit Schriften, doch Schriftenprobleme würden keine Grenzen kennen und seien wohl weltweit ähnlich.

Aus dem Inhalt:
Wirkungsvolle Texte brauchen auch in Zukunft gute Typografie
Schriften-Stars – einst, jetzt und in nächster Zukunft
Copyright – kein Anwender kennt sich aus
Die besten Schriften aller Zeiten
Typo-Glossar

Die Publikation ist bei Viscom erhältlich.

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Valencia hilft Amani via Facebook beim Spendengelder sammeln

«Amani – Support African Children» ist eine Berner Nonprofit-Organisation, die das Wohl der Massai-Kinder im Süden Kenias fördert. Valencia hat ein Facebook App entwickelt, mit dem auf spielerische Art und Weise Spendengelder für ein Schulbauprojekt gesammelt werden können.

Das Facebook App richtet sich an die deutschsprachige Facebook Community. Mit einer spielerischen Aktion wird online eine Schule gebaut. Dabei klickt jeder Teilnehmer die fehlenden Baumaterialien, Möbel und Schulutensilien, die er der Schule spenden möchte, einfach an. Schon ab zwei Franken kann gespendet werden. Am Ende «kauft» jeder User die angeklickten Gegenstände und Materialien per Kreditkarte oder Paypal ein. Die so einbezahlten Gelder werden 1:1 für den realen Bau in Loitokitok verwendet, der zeitgleich im Süden Kenias von Amani vorangetrieben wird.

Alle Mitglieder des jungen Vereins arbeiten von Beginn an ehrenamtlich für das Projekt. So können die administrativen Kosten in der Schweiz sehr klein gehalten werden. Auch Valencia Kommunikation arbeitet unentgeltlich für dieses Projekt, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zudem fliesst der Erlös der Getränkekasse der Werbeagentur ebenfalls in Loitokitoks Klassen-Kasse.

Verantwortliche bei Amani: Evelyn Mayer (Co-Präsidentin und Kassiererin des Vereins) und Nicole Leibundgut (Co-Präsidentin). Verantwortlich bei Valencia: Michael Gerber (CD), Tommy Schilling (Senior Art Director), Guillermo Garcia (Senior Texter), Nicole Bollinger, Jess Williams (Gestaltung), Nicole Johnson (Beratung), Marc Bissegger, Colibri (App-Entwicklung und Programmierung).

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Tamedia zeichnet fünf Journalisten mit Förderpreis aus

Seit 2008 zeichnet Tamedia herausragende Artikel, Beiträge oder Serien in ihren Medien mit einem Förderpreis aus. Für das Jahr 2010 zeichnet der Ausschuss fünf Journalisten von BZ Berner Zeitung, Das Magazin und Tages-Anzeiger für ihre Leistungen aus.

Verliehen werden die Förderpreise vom Ausschuss der publizistischen Konferenz der Chefredaktionen unter dem Vorsitz von Verleger Pietro Supino. Mitarbeitende oder Teams, denen im vergangenen Jahr ein anerkannter Medien- oder Journalistenpreis zugesprochen wurde, werden bei der Auswahl automatisch berücksichtigt.

Mathias Ninck: Geschichten aus dem Schweizer Justizapparat

Mathias Ninck, Redaktor beim Magazin, erhielt 2010 für seinen Beitrag über den ehemaligen eidgenössischen Untersuchungsrichter Ernst Roduner den Zürcher Journalistenpreis. In seinem Artikel beleuchtet Mathias Ninck gemäss Jury «den Schweizer Justizapparat, der sich ungern in die Karten blicken lässt» und erzählt die Geschichte eines Mannes, der «dem Bild vom unabhängigen, unbefangenen und objektiven Richter» einfach nicht entsprechen wollte. Mit dem Gewinn des Zürcher Journalistenpreises hat sich Mathias Ninck automatisch für den Förderpreis von Tamedia qualifiziert.

Martin Läubli: trockene Fakten und spannende Geschichten

Martin Läubli, Redaktor im Ressort Wissen des Tages-Anzeigers, hat durch seine kontinuierliche Arbeit in den Themenbereichen Klima und Energie ein eigentliches Kompetenzzentrum beim Tages-Anzeiger geschaffen. Es gelingt ihm, harte Zahlen und knochentrockene Fakten zu spannenden Geschichten zu verweben. Die Beiträge zeichnen sich durch Verständlichkeit und Klarheit aus. Seine genauen Recherchen und seine Unvoreingenommenheit machen Martin Läubli aus Sicht des Ausschusses der publizistischen Konferenz zum glaubwürdigen und kompetenten Berichterstatter.

Stefan Hohler: nahe dran mit der nötigen Distanz

Stefan Hohler, Redaktor im Ressort Zürich des Tages-Anzeigers, ist in den Augen des Ausschusses zugleich Reporter und Rechercheur. Hartnäckigkeit, Offenheit, Unerschrockenheit und Unvoreingenommenheit zeichnen ihn aus. Im Umfeld des Münchner Schlägerprozesses recherchierte er beharrlich und wechselte gekonnt Blickwinkel und Stilmittel. Er versteht es vorbildlich, Menschen und ihre Geschichten zu beleuchten und zu durchleuchten. Dabei geht Stefan Hohler nahe an die Menschen heran, über die er berichtet, und bewahrt trotzdem die nötige Distanz.

Stefan von Bergen und Jürg Steiner: grosse Texte, Porträts und Reportagen

Stefan von Bergen und Jürg Steiner, Redaktoren beim Zeitpunkt der Berner Zeitung, setzen seit über zehn Jahren Samstag für Samstag kluge Akzente für ein anspruchsvolles Publikum. Kernstück des Zeitpunkt sind lange Texte, Porträts und Reportagen zu übergreifenden Zeitfragen und vermeintlich unwichtigen Nebenschauplätzen. Einen wichtigen Beitrag leisteten sie in den vergangenen Jahren bei der Diskussion um die Bedeutung von Bern im gesamtschweizerischen Kontext. Von Bergen und Steiner begleiteten diese Diskussion nicht lokalchauvinistisch sondern hinterfragten die Rolle Berns selbstkritisch. Für diese Leistung und die immer überraschenden Zugänge zu grossen Themen verleiht ihnen der Ausschuss der publizistischen Konferenz gemeinsam den Förderpreis von Tamedia.

Die Förderpreise von Tamedia wurden zum dritten Mal vergeben. Die Förderung soll den individuellen Bedürfnissen der Gewinnerinnen und Gewinner Rechnung tragen und sie bei publizistischen Projekten oder einem Perspektivenwechsel unterstützen. Den Preisträgerinnen und Preisträger werden bezahlte Arbeitszeit, finanzielle Unterstützung für eine grosse Recherche, ein Austausch mit einer anderen Redaktion im In- oder Ausland und die Möglichkeit einer Weiterbildung angeboten.

(Bild: Tamedia.ch)
 

Zu guter Letzt: Was Sie schon immer über das Internet wissen wollten

Das Internet ist bekanntlich seit geraumer Zeit allgegenwärtig. Doch es gab eine Zeit, da wusste noch nicht jedes Kind, was ein @ ist, und das World Wide Web war ein einziges grosses Mysterium.

Nehmen wir beispielsweise das Jahr 1994. Da diskutierte man bei NBC vor laufender Kamera, was jetzt genau dieses Ding namens Internet sei – Verwirrung pur. In einem Punkt waren sich die Anwesenden aber einig: It's getting bigger and bigger. Die Sequenz wurde damals rausgeschnitten – und heute führt sie uns mal wieder die rasante Entwicklung der Technik vor Augen. Ach Kinder, wie doch die Zeit vergeht …

 

http://www.youtube.com/watch?v=JUs7iG1mNjI

Bilanz frischt Layout auf und präsentiert neue Inhalte

Bilanz präsentiert sich ab sofort mit einem überarbeiteten Layout. Inhaltlich weist das Schweizer Wirtschaftsmagazin künftig ein erweitertes Angebot und zusätzliche Inhalte auf.

Das Blattdesign wurde unter der Leitung von Art Director Wernie Baumeler mit einer neuen Optik versehen, wie es in einer Mitteilung von Axel Springer Schweiz heisst. Inhaltlich wurden die Auftaktseiten der fünf Ressorts überarbeitet, neue Rubriken wie «Das Duell» eingeführt und der Multimedia-Teil mit zusätzlichen Service-Angeboten ausgeweitet, inklusive einem App-Rating für Iphones und Tipps für Blackberrys und Tablet PCs. Das Team der Bilanz-Kolumnisten erhielt ausserdem Verstärkung durch den Verlagsunternehmer Kurt Zimmermann und den Autoren Wolfgang Münchau (u.a. Financial Times). Ebenfalls neu ist eine Karriere-Kolumne von Karin Kofler.

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Edito und Klartext spannen zusammen

Edito entwickelt sich weiter: Bisher erschien das Magazin als Kooperationsprojekt des Verbandes Impressum und der Gewerkschaft SSM. Diese Trägerschaft wird ab der nächsten Nummer, die Ende April erscheint, um den Stiftungsrat Klartext erweitert.

Edito und Klartext bilden ein Joint Venture mit dem Ziel, das beste und grösste Medienmagazin der Schweiz herauszugeben, wie es in einer Mitteilung heisst. Durch diese Zusammenarbeit stossen rund 3‘000 neue Leserinnen und Leser zu Edito. Die Chefredaktoren Christian Campiche und Philipp Cueni werden verstärkt durch die beiden Redaktorinnen Bettina Büsser und Helen Brügger. Man erhoffe sich von dieser Zusammenarbeit eine noch bessere Qualität und die Möglichkeit, durch mehr Ressourcen sowohl breiter wie auch vertiefter über Medien und Medienpolitik berichten zu können, heisst es weiter.

 

«Schweizer Monat»: Relaunch zum 90-Jahre-Jubiläum

Die früheren «Schweizer Monatshefte» wurden fit für die Zukunft gemacht: Sie wurden neu konzipiert, positioniert, tituliert und gestaltet.

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Die Publikation trägt nun den Titel «Schweizer Monat. Die Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur», wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem Relaunch gehe neben auch eine Rundumerneuerung des Designs einher. Der «Schweizer Monat» trete nun optisch mutiger auf, sei klar strukturiert und setze nicht nur am Kiosk ein Zeichen. Die Form sei dem Inhalt angepasst worden. Das Gesamtkonzept und die Umsetzung hat die Werbeagentur Aformat in Luzern realisiert.

Mit der aktuellen Printkampagne und dem neuen Webauftritt verfolge man eine konsequente Wachstumsstrategie im relevanten Leserkreis, heisst es weiter. Man wolle damit die Top-Leader, Meinungsführer, Entscheidungsträger und Vordenker aus Politik, Wirtschaft und Kultur direkt ansprechen.

Verantwortlich bei SMH Verlag, Zürich: Urs Arnold (Leiter Marketing und Verkauf).Verantwortlich bei Aformat, Luzern: Pascal Zgraggen (CD), Sabine Ruepp (Grafik), Philipp Baer (Photo). Webdesign: Gemdesign, Zürich. Programmierung: iBrows, Wattwil.
 

RTL Group: Gewinn verdreifacht

Der unerwartet starke Aufschwung auf den westeuropäischen Fernsehmärkten hat der RTL Group 2010 einen Gewinnschub beschert.

Im Vergleich zum Vorjahr habe sich 2010 der Gewinn nach Minderheiten auf 611 Millionen Euro fast verdreifacht, teilte Europas grösster Fernsehkonzern gemäss SDA am Donnerstag mit. Der Umsatz zog um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro an. Der Aufschwung auf den westeuropäischen TV-Werbemärkten sei stärker als erwartet gewesen, begründete das Medienunternehmen das Ergebnis. Die Fernsehsender der Kette, dazu zählen etwa RTL, RTL2, Super RTL, N-tv und Vox, seien gestärkt aus der Krise hervorgegangen.

Die Dividende solle auf 5 Euro je Aktie angehoben werden – 2009 waren es noch 3,50 Euro. Damit würden mehr als 700 Millionen Euro in die Kassen des Haupteigentümers Bertelsmann fliessen. Dieser hält rund 91 Prozent an der RTL Group.
 

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