Personelle Veränderungen bei Radio 24

Bei Radio 24 kommt es zu einigen personellen Wechseln: Co-Redaktionsleiterin Helen Hürlimann verlässt den Sender per Ende Juli. Nicole Schärer wird neue Morgenshow-Produzentin. Jonas Wirz moderiert neu die Sendung «FridayNite».

Radio 24 baut in den Bereichen Unterhaltung und Musik aus. Im Zuge der sanften Umpositionierung und der Kompetenzverschiebung innerhalb der Redaktion wird die Co-Redaktionsleitung aufgelöst. Co-Redaktionsleiterin Helen Hürlimann verlässt nach zwei Jahren den Sender.

Geregelt ist ausserdem die Nachfolge für den scheidenden Morgenshow-Produzenten Michael Schweizer, der in das Unternehmen seiner Familie wechselt. Auf Anfang Mai übernimmt Nicole Schärer, die heutige Morgenshow-Redaktorin, die freiwerdende Funktion der Morgenshow-Produzentin. Sie wechselte 2009 von DRS 3 zur Morgenshow «Ufsteller»von Radio 24. Für die Nachfolge von Pea Weber als «FridayNite»-Moderator konnte Jonas Wirz gewonnen werden, der die Sendung bereits bisher als Stellvertreter moderierte. Jonas Wirz stiess 2004 vom Jugendsender Virus zu Radio 24.

 

 

 

Der Schweizerischen Lauterkeitskommission geht die Arbeit nicht aus

Im vergangenen Jahr hatte die Schweizerische Lauterkeitskommission 382 Verfahren zu behandeln. Noch nie waren es so viele. Über die Hälfte aller Fälle betraf den Tatbestand «aggressive Verkaufsmethoden», wie die Kommission im Tätigkeitsbericht 2010 aufzeigt.

Seit 2005 müssen die Mitglieder der Lauterkeitskommission und die Fachexperten stetig mehr Fälle behandeln. Auch 2010 waren es mehr als noch im Vorjahr. Die Anzahl Verfahren hat seit 2005 regelmässig und kontinuierlich von 234 auf 382 zugenommen, wie die Kommission am Montag mitteilte.

Parallel zur Zunahme der Verfahren ist der Tatbestand «aggressive Verkaufsmethoden» erneut stark angestiegen. Bereits im Vorjahr betrafen 34% aller Eingaben dieses Vorgehen. Und im Jahr 2010 musste eine erneute Zunahme auf 52,8% registriert werden. Mit anderen Worten: Über die Hälfte der Fälle, die 2010 bei der Lauterkeitskommission zu behandeln waren, betrafen den Tatbestand «aggressive Verkaufsmethoden». Interessant ist ein Vergleich mit früheren Jahren: Noch 2004 betrafen lediglich 10,5% der Verfahren «aggressive Verkaufsmethoden».

Das Medium Telefon/Fax weist den grössten Verfahrensanteil (53,9%) unter den Kommunikationsmedien auf. Seit 2008 markant abgenommen haben beim Prozentanteil Medien dagegen Verfahren gegen Plakate (5,3%) und Direkt Marketing (12,6%).

Einmal mehr zurückgegangen ist die Anzahl Fälle beim Tatbestand «sexistische Werbung». Der Anteil reduzierte sich von 12,9% im Jahr 2006 auf 4,1% im Jahr 2010. «Möglich, dass die von den Medien stark beachtete Diskussion über Sexismus in der Werbung die Werbebranche sensibilisiert hat», so der Kommentar der Kommission.

Der Tätigkeitsbericht (deutsch und französisch) kann von Faire-werbung.ch heruntergeladen oder in gedruckter Form beim Stiftungssekretariat unter +41 44 211 40 11 bestellt werden.

Studie: 62 Prozent der Schweizer Unternehmen auf Facebook aktiv

Knapp zwei Drittel der grössten Schweizer Unternehmen pflegen aktiv Social-Media-Kanäle. Facebook steht dabei an der Spitze, wie die Social Media Studie Schweiz 2011 von Bernet PR und Barbara Kunert zeigt, die am Montag am Podium der Zürcher PR Gesellschaft ZPRG präsentiert wurde.

62 Prozent der Schweizer Unternehmen pflegen gemäss Studie aktiv Facebook, YouTube, Twitter, Blogs oder andere Plattformen. Dieses hohe Engagement erfolgt in den meisten Fällen aus dem Handgelenk: Erst 22 Prozent verfügen über eine Social-Media-Strategie; immerhin planen 58 Prozent der Befragten ein entsprechendes Papier. Ebenfalls improvisiert wird bezüglich Erfolg: Mit 30 Prozent evaluiert erst knapp ein Drittel der aktiven Unternehmen ihre Engagements, 38 Prozent planen eine Messung.

45 Prozent der grössten Schweizer Unternehmen sind auf Facebook engagiert – damit liegt diese Plattform klar vor YouTube und Twitter (je 28 Prozent) sowie Blogs (25 Prozent). Facebook wird mit Abstand als wichtigster Kanal bezeichnet, hier werden auch am intensivsten Inhalte eingepflegt: 40 Prozent sind täglich oder wöchentlich aktiv, vor Twitter (27 Prozent), Blogs (22 Prozent) und YouTube (13 Prozent). Damit habe sich eine Plattform an die erste Stelle der unternehmerischen Aufmerksamkeit gedrängt, die in einer vergleichbaren Erhebung vor vier Jahren noch keine Relevanz hatte, so die Studienmacher. Die Engagements auf YouTube und Blogs haben sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt (YouTube von 10 auf 28 Prozent; Blogs von 12 auf 25 Prozent). Die MAZ-Bernet-Studie Web 2.0 von 2007 zeigte noch 7 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen und Organisationen mit einer Präsenz auf Second Life.

Hohe Erwartungen, klare Ängste

Die drei meist genannten Erfolgshoffnungen sind der Dialog mit Zielgruppen (64 Prozent), der Aufbau einer Arbeitgeber-Marke (59 Prozent) und die Pflege von Image und Reputation (52 Prozent). Auf dem siebten Platz dieser Rangliste findet sich der Wunsch, einen Trend nicht zu verschlafen. Kontrollverlust (62 Prozent der Mehrfachnennungen) und hoher Aufwand (57 Prozent) stehen klar an der Spitze der Schwächen, die Social Media zugeschrieben werden. Auf dem dritten Platz stehen gemeinsam mit je 12 Prozent die Angst vor Indiskretionen durch Mitarbeitende und öffentliche Kritik. Diese Einschätzungen drücken sich auch in Kostenschätzungen aus: Die Mehrheit der grössten Schweizer Unternehmen sieht in Social Media mehr Aufwand als Nutzen (35 Prozent), ein Viertel sieht eine ausgeglichene Rechnung (24 Prozent), nur knapp ein Fünftel (17 Prozent) erhofft sich eine positive Rechnung.

Konkret drückt sich das aktuelle Engagement der grössten Schweizer Unternehmen in Stellen aus: Hohe 39 Prozent verfügen bereits über Personalressourcen für die Social-Media-Arbeit, 13 Prozent planen diesen Schritt, 5 Prozent setzen auf externe Ressourcen. Auch bezüglich Monitoring wird Gas gegeben: 73 Prozent geben an, Social-Media-Kanäle zu überwachen oder dies zu planen (54 Prozent Ja, 19 Prozent Geplant). Vor vier Jahren hatten 60 Prozent ein generelles Online-Monitoring in Betrieb oder vorgesehen (44 Prozent Ja, 15 Prozent geplant; MAZ-Bernet-Studie Web 2.0-Studie von 2007).

Die Studie ist frei verfügbar auf Bernet.ch/socialmediastudie und basiert auf einer Online-Befragung der 142 grössten Schweizer Unternehmen. 56 Unternehmen haben alle Fragen beantwortet, die Erhebung erfolgte im Oktober 2010.

 

Lobster Studios: Neuzugang im Marketing- und Verkaufsteam

Brigitte Naschberger-Kastenhuber verstärkt neu das Marketing- und Verkaufsteam der Postproduction Unit «Level Two» der Lobster Studios in Zürich Schlieren. Die gebürtige Österreicherin hat ihre neue Stelle als Marketing- und Sales-Managerin Ende Februar 2011 angetreten.

Brigitte Naschberger-Kastenhuber blickt auf über 16 Jahre internationale Werbeagenturerfahrung zurück, in denen sie an die 50 nationale und internationale Brands betreute. Ihre Karriere startete sie als Beraterin bei Serviceplan in München, wechselte dann zu Fahrnholz Junghanns & Raetzel (München). Nach ihrem Umzug in die Schweiz war Brigitte Naschberger unter anderem als Senior Account Directorin für die Werbeagenturen TBWA Switzerland und Euro RSCG Zürich tätig und betreute dort Kunden wie Swiss Post Interantional, M-Electronics, SBB und Masterfoods. Zuletzt arbeitete sie als Marketingbeauftragte für einen grossen HR- und Outsourcing-Dienstleister in Frankfurt/Main. Im Zuge der geplanten Neuausrichtung der Lobster Studios ist Brigitte Naschberger vor allem für die strategische Geschäftsentwicklung und die Marketing- und Kommunikationsmassnahmen zuständig, wie die Produktionsfirma am Montag mitteilte.

Lobster Studios mit neuem Auftritt
Lobster Studios: Mario Aldrovandi tritt zurück

 

Ebookers.ch präsentiert den neuen Claim im TV

Das Online-Reiseportal Ebookers.ch lanciert ab dem Montag eine Reihe von TV-Spots in der Deutsch- und Westschweiz. In farbenfrohen Bildern wird der neue Claim «book easier, travel happier» vorgestellt.

In den letzten Monaten hat Ebookers.ch seine Website optimiert. Eine mobile Website verkürzt und vereinfacht den Buchungsprozess für den Benutzer, getreu dem Claim «book easier, travel happier». Die TV-Kampagne vermittelt diesen Claim in bewegten Bildern, so Matthias Thürer, Head of Marketing für Ebookers Schweiz, Deutschland und Österreich. Während 20 Sekunden begleitet der Zuschauer ein Paar bei der Buchung und den Erlebnissen während der Reise. Die von der Londoner Agentur Watermill produzierten Spots werden über mehrere Wochen bis Ende Mai in der Deutschschweiz auf den Sendern SF1, SF zwei, 3+, RTL, kabel eins, ProSieben, Sat.1 und VOX zu sehen sein. In der Westschweiz kommen die Zuschauer von TSR1 und TSR2, M6 und RTL9 in den Genuss der farbenfrohen Mini-Filme.

Verantwortlich bei Watermill: Bertie Miller und Dave Waters.

 

The House Agency lässt für DKNY Verliebte küssen

«Kiss in the Cab», so heisst die internationale Kampagne zur Lancierung des neues Duftes «The Fragrance» von DKNY. The House Agency hat die Kampagne in die Schweiz gebracht.

DKNY lädt alle Verliebten ein, Teil der NYC-Kampagne zu werden. Paare fangen ihre Leidenschaft mittels Foto ein, laden es auf Facebook hoch und teilen es Freunden zum Mitmachen und Abstimmen mit. Wer am meisten Stimmen hat, gewinnt eine Reise nach New York. The House Agency wurde mit der Konzeption und deren Umsetzung für die Schweiz beauftragt. Um den Online-Contest zu lancieren und erste Bilder in die Galerie zu stellen, wurde in Zürich mit freiwilligen Paaren ein Outdoor-Shooting mit dem Fotografen Christian Dietrich durchgeführt. Weitere Kiss-Shootings in Zürcher Clubs folgen. Die Online-Kampagne wird gezielt in ausgewählten Blogs, Foren, Webseiten und Parfümerien beworben und dauert bis Ende April.

(Fotos: Christian Dietrich)

 

Ruf Lanz: Bei Medimax gibt’s Null Prozent

Wer ständig Rabatt geben kann, war vorher zu teuer. Der deutsche Elektrofachmarktkette Medimax und Ruf Lanz reagieren auf die Rabattattacken der Konkurrenten und kontern mit einer Null-Prozent-Aktion.

Das Null-Prozent-Rabatt-Sujet ist auf Inseraten, Plakaten, Zeitungsbeilagen zu sehen. Auch ein Radiospot wirbt für die Aktion. 

Zum Radiospot.

Die Null-Prozent-Rabattaktion von Medimax werde in Deutschlands Publikumspresse und in Konsumentenblogs im Internet schon heftig diskutiert, freuen sich die Werber.

Kundengewinne für Ruf Lanz und Schneiter Meier Külling

Verantwortlich bei Medimax: Martin C. Rusterholz (CEO), Thorsten Rabanus (Leiter Marketing), Valeria Roese (Abteilungsleiterin Werbung/Creation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Maren Beck (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Michael Gassler, Markus Brink (Beratung), Florian Fleischmann (Grafikdesign).

 

20 Minuten erscheint für La Redoute in 3D

Am Dienstag erscheint 20 Minuten mit einer 3D-Brille. Dafür verantwortlich ist eine Werbeaktion von La Redoute. Die Modemarke hat in Zusammenarbeit mit 20 Minuten eine dreidimensionale Spezialausgabe der Pendlerzeitung produziert.

Die Dienstagsausgabe der 20 Minuten ist in eine grosse Anzeige von La Redoute eingewickelt. Darauf die Aufforderung: «Es ist Frühling, holen Sie Ihre Brille raus!». Auf der Rückseite ist ausserdem ein Verweis auf die Website 3d.laredoute.ch zu finden, auf der eine Selektion der besten Stücke aus der diesjährigen Frühling-/Sommerkollektion gezeigt werden – ebenfalls in drei Dimensionen. Mit der ungewöhnlichen Werbeaktion soll das verspielte Image der Marke zelebriert werden, so Augustin Mettler von Compresso Primeur gegenüber der Werbewoche.

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Am 9. März erschienen die Sujets bereits in im Westschweizer Pendant 20 Minutes. Untenstehende Fotos zeigen, wie Pendler auf die Werbeaktion reagierten.
 

JWT+H+F und Mastro Lorenzo lieben den italienischen Kaffeegenuss

Die Agentur JWT+H+F hat für Mastro Lorenzo eine neue Kampagne realisiert – eine Liebeserklärung an die italienische Genusskultur. Ziel ist dabei, das Image der Kaffeemarke in der Schweiz zu schärfen.

Unter dem neuen Claim «Mastro Lorenzo – Ti amo» werden diese Woche sowohl Anzeigen als auch TV-Spots lanciert. Darin kommen Vertreter der «Italianità» zu Wort: Baristi legen dar, wie viel mediterrane Leidenschaft in einer Tasse Mastro Lorenzo steckt. Untermalt werden ihre Aussagen mit einem prägnanten Sound-Logo. Ganz dem Konzept entsprechend wurde ein Cover von Umberto Tozzis Hit Ti amo angefertigt.

Abseits der klassischen Medien treten die Baristi direkt mit den Konsumenten in Kontakt: Bereits seit einigen Wochen tourt eine mobile Piazza mit Caffè-Bar durchs Land und macht an Messen in den Grossstädten Halt. So kamen unter anderem die Besucher der Fespo oder der Muba in Genuss eines frisch zubereiteten Espresso oder Caffè Creme. Die Kampagne wird durch diverse Aktionen am POS abgerundet.

Im Rahmen einer Markenanalyse habe man festgehalten, dass in Mastro Lorenzo alles drinstecke, was Schweizerinnen und Schweizer an Italien schätzen, so die Werber in einer Mitteilung. Die Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens komme in der Verwendung von besten Rohstoffen ebenso zum Ausdruck wie in der Zeit, die man sich für die Herstellung und den Genuss nehme. Mastro Lorenzo bürge nicht nur für einen hervorragenden Caffè, sondern sei immer auch ein perfekter Botschafter der italienischen Lebensart.

Verantwortlich bei Kraft Foods Europe/Schweiz: Marco Gottschalk (Marketing Manager Coffee), Daniel Kessler (Brand Manager Coffee). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Enrico Bachmann (Konzept), Roger Dobmann (Art Direction), Nina Treml, Mathias Bart (Text), Vanessa Lehmann-Spalleck (Beratung), Rainer Bühler (Strategie), David Guntern (Bildbearbeitung/DTP), Constantine Wrage, Lamar Hawkins (FFF). Komposition: Moritz Schneider. Musik Mix: Jingle Jungle. Verantwortlich bei Manifesto Film: Reto Salimbeni (Regie), Filip Zumbrunn (DOP), Shannon Mildon (Director Producer), Daniela Berther (Producer), Michael Graf (Post Production). Photographie: Jonathan Heyer. 

Inhalt & Form: Für SportXX die Saison eröffnet

Inhalt & Form hat für SportXX eine neue Kampagne realisiert. Diese macht auf die Saison-Hits des Sporthändlers aufmerksam.

Die Idee der Agentur koppelt eine Geschichte mit saisonaler Angebotskompetenz und Abverkauf und soll so für mehr Bewegung an den Kassen sorgen. Die Kampagne läuft ab sofort im TV, als Printsujets, Banner und in Form einer Microsite mit eigens aufgesetztem Wettbewerb.

http://vimeo.com/20594722

SportXX Saison Hit from Inhalt&Form on Vimeo.

Verantwortlich bei SportXX: Felix Kubat (Fachmarktleiter), Silvia Girtanner (Projektleiterin Marktbearbeitung). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text), Simon Wick (AD Multimedia), Matthias Städeli und Andrea Melileo (Beratung). Filmproduktion: Solid&Haller Film, Tibor Glage (Regie), Michael Saxer (Kamera), Rudi Haller, Nicole Schroeder (Produktion); Set Design: Delighted, Peter Scherz; Sounddesign: Adelphoi Music; Produktanimation: Ultra Image; Ton: Jingle-Jungle.

ZVV bietet Züge als Werbeplattform an

Künftig können Züge des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV als Werbeträger für Nahrungsmittel oder Finanzdienstleistungen verkehren. Insgesamt zehn Züge stellt der ZVV interessierten Unternehmen flächendeckend für Reklame zur Verfügung.

Der ZVV und die SBB hätten sich darauf geeinigt, dass die ZVV-Züge mit Reklame geschmückt werden dürfen, sagte ZVV-Sprecher Thomas Kellenberger auf Anfrage der SDA. Er bestätigte damit einen Artikel des Tages-Anzeigers vom Samstag. Es werde derzeit geprüft, in welchem Umfang die Vermarktung möglich ist, sagte der Mediensprecher. Der ZVV versuche proaktiv, im Markt interessierte Firmen zu finden. Man gehen grössere Firmen an, da die Werbung aus finanzieller Sicht eine grössere Investition sei, sagte Kellenberger zur SDA. Denkbar sei beispielsweise eine Kooperation mit Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich oder dem Finanzsektor.

Wie viel die Werbung auf den Zügen kostet, ist noch offen. Erst wird nun ein Businessplan erstelt. Teil davon sei auch ein fixer Preis, sagte der Mediensprecher. Das Geschäft solle so rasch als möglich umgesetzt werden, da es für den ZVV eine zusätzliche Einnahmequelle biete. Mit den Erträgen könnten Defizitbeiträge von Kanton und Gemeinden verringert werden.

Der ZVV prüft im Rahmen des Projekts weiter, ob sich andere Verkehrsmittel im Verbund für Werbung eignen. Denkbar ist gemäss Kellenberger etwa, die Reklameflächen von Cobra-Trams in der Stadt Zürich auszuweiten. Bereits heute stehen auf den Dächern dieser Fahrzeuge Streifen für Werbung zur Verfügung.
 

Zu guter Letzt: «Da kotzt das Texterherz»

Auf deutsch übersetze Speisekarten in Italien, Google-Übersetzungen oder auch witzig gemeinte aber leider völlig abgelutschte Wortspiele – jeder kennt sie, aber nur wenige sammeln sie. Der Texter, Werbetexter und Geschäftsführer der Berliner Werbeagentur Kempertrautmann hat eines Tages angefangen, schlechte Werbetexte, missratene Firmenschilder und weitere schlechte Texte zu sammeln.

Entstanden ist eines Tages die Facebook-Gruppe «Da kotzt das Texterherz». Am 12. März hat die Gruppe ihr einjähriges Bestehen gefeiert und zählt mittlerweile über 7‘000 Mitglieder. Wuv.de hat zu diesem Anlass ein Interview mit dem Gründer gefeiert. Ein Besuch der Gruppe lohnt sich. Die weit über 1‘000 Fotos sind nicht nur amüsant, sondern teilweise auch höchst aufschlussreich bezüglich absolute No-Go’s. Hier ein paar Beispiele:
 

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