SSF hat den neuen Beni Thurnheer gefunden

Der Gewinner der Casting-Show «Einer wie Beni Thurnheer» steht fest: Der 23-jährige Markus Hubacher aus Jegenstorf (BE) konnte sich gegen seinen Konkurrenten Mike Bucher durchsetzen und wird neuer Sportkommentator beim Schweizer Sportfernsehen SSF.

Der Berner musste mit seinem letzten Konkurrenten das Challenge League Spiel FC Aarau gegen FC Chiasso live im Schweizer Sportfernsehen SSF kommentieren. Damit überzeugte er nicht nur die Juroren, SSF-Programmleiterin Claudia Lässer und Sportmoderationslegende Beni Thurnheer, sondern auch die Zuschauer: Diese konnten als drittes Jurymitglied nach der ersten Halbzeit per Telefon abstimmen. Markus Hubacher setzte sich gegen 1‘500 Bewerber durch, die sich seit dem Aufruf zum Casting im Oktober beworben hatten.

Im Zusammenhang mit der Crossmedia-Partnerschaft mit Tele Züri werden Claudia Lässer und die beiden Finalisten am Dienstag zu Gast bei «Talk Täglich» sein. Die letzte Folge von «Einer wie Beni Thurnheer» strahlt SSF am Sonntag den 20. März 2011 um 20 Uhr aus. Alle SSF-Sendungen sind ebenfalls als Live-Stream unter Internettv.ch/sport zu sehen. Sendungen und Hintergrundberichte im Archiv sind unter Internettv.ch/sport/einer-wie-beni zu finden. Seit kurzem kann das Web-Angebot zudem mobil abgerufen werden.

SSF: Bernard Thurnheer sucht «einen wie Beni»
 

Ogilvy & Mather mit neuer Online-Kampagne für IBM

Die Downtime von IT-Systemen verursacht nicht nur Kosten sondern auch eine gehörige Portion Stress – besonders bei den betreffenden IT-Verantwortlichen. Diesen Umstand adressiert Ogilvy & Mather Zürich mit einer neuen, augenzwinkernden Online-Kampagne für IBM Dynamic Maintenance.

IBM empfiehlt darin Unternehmen, welche die umfassenden hauseigenen Serviceleistungen noch nicht in Anspruch nehmen, die somit wahrscheinlicher auftretende Downtime kreativ zu nutzen und IT-Yoga zu praktizieren. Die witzigen Yoga Übungen werden mit Webbannern auf IT-affinen Businesswebseiten beworben und sind auf der Mikrosite Itdowntimekreativnutzen.ch mit den entsprechenden humorvollen Anleitungen zu finden.

Verantwortlich bei IBM Schweiz: Renato Bastianelli (Gesamtverantwortung), Valérie Blaser (Marketing Manager), Andreas Albicker (Market Segment Manager), Ronnie Schwegler (Product Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (Creative Direction), Stephanie van Ophuisen (Art Direction), Fabian Küchler (Text), Regula Krebs (Grafik), Sam Hug (Beratung), Nina Beriger (Assistenz). Fotografie: F.X. Brun.

 

Swisscom: Snowfriends.ch aufgefrischt

Snowfriends.ch, die Online-Plattform von Swisscom für alle Schneefans, hat sich zu einer grossen Schnee-Community entwickelt. Zusammen mit Unic (technische Realisation) und Moving Brands (Konzept & Design) hat Swisscom die Plattform nun überarbeitet.

Das neue Snowfriends.ch zeigt sich im aufgefrischten Design, mit vereinfachter Navigation und verbesserter Suche nach Skigebieten. Im Zentrum stehen die Nutzer und ihre Beiträge. Sie können Blogs, Bilder und Videos online stellen und ihre Postings gegenseitig bewerten. Ausserdem werden jede Saison «Snowscouts» gewählt, die ein gratis Saison-Abonnement erhalten und im Gegenzug aus erster Hand über ihr Lieblingsskigebiet bloggen. Jede Woche werden die beliebtesten Nutzer-Beiträge mit einem «Hero-Badge» ausgezeichnet und erscheinen dann an prominenter Stelle. Die Nutzer können auch Badges von Skigebieten sammeln und auf ihrem Profil publizieren. So ist auf einen Blick erkennbar, wo sie schon überall waren.

Swisscom nutzt die Community als Element der Unternehmenskommunikation. Mit Snwofriends.ch wolle die Firma ihre Verbundenheit mit der Schweiz ausdrücken und ihre Freude am Schneesport zeigen, heisst es in einer Mitteilung. Auch unterstützt Swisscom seit 2002 Swiss-Ski als Hauptsponsor.

Pisten-Netz für Schneeverliebte

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Communicators gewinnt Beobachter-«Prix Courage»

Einen Mandatsgewinn konnte dieser Tage die Zürcher PR-Agentur Communicators verzeichnen. Sie betreut neu die Medienarbeit rund um den Beobachter-«Prix Courage».

Die Medienarbeit für den «Prix Courage», der heuer zum vierzehnten Mal verliehen wird, wurde vom Beobachter dieses Jahr neu vergeben. Das Mandat wird neu betreut von Communicators in Zürich, unter der Federführung von Roland Cecchetto. «Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass die neuen Impulse von Communicators der Preisverleihung zu noch grösserer Beachtung verhelfen werden», wird Roland Wahrenberger, Verlagsgeschäftsführer Beobachter und Verantwortlicher für die Organisation des Prix Courage, in einer Mitteilung zitiert.

 

Heinz Margot präsentiert neue SF-Koch-Doku

Am Montag, 11. April 2011, öffnet die Schweizer Fernsehkochschule «Ab in die Küche» ihre Tore. Gastgeber der neuen Koch-Doku des Schweizer Fernsehens SF ist der Moderator und Gastronom Heinz Margot.

Der Basler führt seit neun Jahren ein Restaurant in Zermatt und steht beispielsweise auch in der Muba-Koch-Arena mit prominenten Köchen am Herd. Mit «Ab in die Küche» gibt Margot nach «Megaherz» und «Bsuech» sein Comeback in der Montagabend-Primetime. Die Sendung begleitet unter dem Motto «Jeder und jede kann kochen lernen» sechs Kandidatinnen und Kandidaten während fünf Folgen auf ihrem Weg vom Kochanfänger bis zum versierten Hobbykoch. Als Lehrmeister stehen ihnen Françoise Wicki, Küchenchefin des Restaurants Helvetia in Zürich und Torsten Götz, Executive Chef des Hotels Viktoria-Jungfrau zur Seite. Der beste Schüler gewinnt am Ende einen Preis.

Die erste Staffel der neuen Koch-Doku startet am Montag, 11. April 2011, um 20.05 Uhr auf SF 1. Ringier Entertainment Fernsehen produziert in Zusammenarbeit mit Betty Bossi «Ab in die Küche» im Auftrag von Schweizer Radio und Fernsehen.

(Bild: SF)
 

Advico Young & Rubicam: Neue Radiospots für Gidor

Advico Young & Rubicam hat für Gidor neue Radiospots realisiert und dazu erneut Erich Vock alias Starcoiffeur Guido Gidor verpflichtet.

Trotz Jetlag, Vernissagen und Fotoshootings habe es sich Guido Gidor nicht nehmen lassen, während der Vorbereitungen für seine internationale Frisurenschau zwei neue Radiospots aufzunehmen, wie die Agentur in einem Communiqué schreibt. Motiviert bis in die Spitzen, habe der Schweizer Starcoiffeur den Vorteilen von Gidor einen attraktiven Schnitt verpasst und sie anschliessend mit dem Tonmeister glatt geföhnt. Die modischen Kreationen stolzieren ab sofort über den Äther.

Zum Spot Navigationsgerät.
Zum Spot Voranmeldung.

Verantwortlich bei Gidor: Louis Giger jun. (CEO), Maria Jimenez (Werbeleiterin). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Markus Gut (CCO), Thomas Schöb (CD), Andy Lusti, Thomas Schöb (Text), Produktion: Selmi Tonstudio, Christof Grunder (Tontechnik), Erich Vock (Sprecher).

 

ADCE Annual erschienen

Das Jahrbuch 2010 des Art Directors Club of Europe (ADCE) ist erschienen. Die 19. Ausgabe zeigt das «Beste vom Besten» aus Werbung und Design aus Europa.

Das Buch präsentiert die mit Gold, Silber und anderen Preisen ausgezeichnete Arbeit aus den Awards der verschiedenen Mitgliedsländern. Es bietet auf 533 Seiten ein Archiv der europäischen Kreativität des Jahres 2010. Das ADCE Annual wird von Lürzer’s Archive vertrieben und ist online erhältlich: Adceurope.org oder Luerzersarchive.net/adce.asp.
 

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Felix H. Mende kehrt zu SPR+ zurück

Der derzeitige Geschäftsführer der Swiss Poster Research Plus AG (SPR+), Urs Hofmann, verlässt das Schweizer Institut für Aussenwerbeforschung im April 2011. Verwaltungsratspräsident Felix H. Mende, der das Unternehmen bis 2008 führte, übernimmt erneut die Geschäftsführung.

2006 stiess Urs Hofmann als Leiter IT zu SPR+, übernahm 2008 die Geschäftsführung und verlässt nun die Firma auf eigenen Wunsch. Felix H. Mende, der die Schweizer Aussenwerbeforschung ursprünglich aufgebaut hatte, übernimmt ab 1. April 2011 wieder die Geschäftsführung und legt sein Verwaltungsratsmandat nieder. Er wechselt von der Affichage Holding zurück zu SPR+. Davor war er als Unternehmensberater bei Input Consulting in Zürich und bei der Reederei Hapag-Lloyd in Hongkong tätig. Felix H. Mende absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Université de Fribourg (lic. rer. pol.). Die im Jahr 2009 von der Esomar (European Society for Opinion and Marketing Research) lancierten globalen Richtlinien für Aussenwerbeforschung hat er als Mitglied des Lenkungsausschusses und des technischen Ausschusses als Repräsentant der Föderation für Aussenwerbung Fepe mitgeprägt. Der Medienprofi verfüge über die notwendige Expertise, um die Schweizer Aussenwerbeforschung unter Berücksichtigung der internationalen Entwicklungen mediums- und marktgerecht weiterzuentwickeln, so das Institut in einem Communiqué.

 

Schweizer Medienschaffende verlassen Japan

Mehrere Schweizer Journalisten, die vor Ort aus Japan berichteten, versuchen gegenwärtig, das Land zu verlassen. Das Schweizer Fernsehen (SF) hat seinen Mitarbeitern empfohlen, die Landesgrenze möglichst rasch zu passieren.

China-Korrespondentin Barbara Lüthi versuche, nach Akita, einer Stadt im Nordwesten Japans, zu gelangen. Von dort aus wolle sie Japan mit einem Flieger verlassen, sagte Tristan Brenn, stellvertretender Chefredaktor und Nachrichtenchef, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag. Harry Stitzel, Produzent und Redaktor bei «Schweiz aktuell», sei am Samstag mit einem Schweizer Rettungsteam nach Japan geflogen und nach Tome gereist. Als sich das deutsche Rettungsteam, das ebenfalls in Tome weilte, entschieden habe, ausser Landes zu reisen, habe sich Stitzel ihnen angeschlossen. Der Redaktor ist derzeit unterwegs nach Misawa im Nordosten von Japan, um von dort aus ein Flugzeug weg von Japan zu nehmen.

Vorerst im Land bleiben dagegen Christoph Wanner und Thomas Stalder. Letzterer ist Redaktor bei der «Tagesschau» und weilt in den Ferien in Japan. Er befindet sich gemäss Brenn 250 Kilometer von Tokio entfernt in Nagoya. Wanner ist als freier Journalist für SF tätig und unterwegs nach Osaka. Diesen Ort will auch Tages-Anzeiger-Korrespondent Christoph Neidhardt erreichen. Der zweite Korrespondent des Tages-Anzeigers, der wie Neidhardt auch für die Süddeutsche aus Japan berichtet, werde demnächst nach China ausreisen, sagte Christoph Zimmer, Mediensprecher bei Tamedia.

NZZ nutzt interne Kontakte

Der Korrespondent von Le Temps, Miguel Quintana hat Tokio bereits in Richtung Osaka verlassen. Dorthin versucht auch Urs Morf, Asien-Korrespondent bei Schweizer Radio DRS, zu gelangen. Er befinde sich gegenwärtig in der japanischen Hauptstadt Tokio und wolle nach Japan einreisen, sagte Manuela Kaech, Mediensprecherin bei Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). «Wir beurteilen die Lage als ausreichend sicher».

Noch in Tokio befindet sich ein Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Asien-Korrespondent Bernhard Bartsch. Er sei für gewöhnlich in Peking stationiert und plane am Mittwoch dorthin zurückzukehren, sagte Luzi Bernet, Nachrichtenchef bei der NZZ. Die NZZ sendet allenfalls ihren Südostasien-Korrespondenten Marco Kauffmann nach Japan. Wohin er reise, sei zum jetzigen Zeitpunkt offen, sagte Bernet. Die Zeitung versuche, über freie Journalisten an Informationen zu gelangen. Zudem arbeiteten auf der Redaktion in Zürich Personen, die gute Kontakte zu Japan hielten. Darüber versuche man ebenfalls, Auskünfte zu erhalten. (SDA)

 

SRG will mit privaten Medienhäusern kooperieren

SRG-Generaldirektor Roger de Weck nimmt in der NZZ vom Dienstag Stellung zur künftigen Rolle der SRG im Medienplatz Schweiz. Angesichts der Globalisierung des Medienwettbewerbs plädiert er für Partnerschaften mit den privaten Medien.

Die mediale Entwicklung fordere alle Akteure heraus. Die SRG werde dabei von einigen privaten Medienhäuser (nicht allen) als Teil des Problems – selten als Teil der Lösung betrachtet, schreibt de Weck. Die SRG trage Mitverantwortung für die Zukunft des Schweizer Medienplatzes. In der Globalisierung gehöre es zum Service-public-Auftrag, einen eigenständigen Medienplatz zu sichern. Google, Facebook oder Apple bestimmten zusehends das Spiel, wobei nationale oder regionale Besonderheiten und Bedürfnisse kaum eine Rolle spielten.

Während Google und Facebook im Online-Werbemarkt zulegten, drehe sich die hiesige Diskussion restriktiv darum, ob auf SRG-Websites Werbung geschaltet werden solle und inwieweit die SRG im Internet präsent sein dürfe. Die SRG verstehe sich keineswegs als Gegenspielerin, sondern als mögliche Partnerin privater Medienhäuser, um gemeinsam einen Anteil an der inländischen Wertschöpfung in der Schweiz zu reinvestieren. Die vom Fernsehen bekannte Fehlentwicklung, dass viel Werbegeld ins Ausland fliesse, werde sich im Internet verstärken – es sei denn, die privaten Schweizer Medienhäuser und die SRG fänden zu Partnerschaften, um gemeinsam Werberaum für die zielgerichtete, nutzerspezifische Werbung (Targeted Marketing) im Internet zu vermarkten.

Gemeinsam gegen Google, Facebook & Co.

«Zusammen können private Medien und die SRG die kritische Masse gegenüber Google, Facebook & Co. einigermassen aufbringen», so de Weck weiter. Man könne sich wechselseitig auf dem Internet-Werbemarkt stärken und dank gemeinsamen IT-Infrastrukturen die Kosten senken. Die SRG sei bereit, viel von ihrem Know-how und ihrem Videomaterial in Partnerschaften auch mit kleineren Medienhäusern einzubringen. Das Audiovisuelle werde im Netz den Ausschlag geben.

Auch seien Internet und Fernsehen je länger, desto weniger voneinander zu scheiden, schreibt de Weck. Deshalb sei es zentral für die Zukunft der SRG, sich im Hybrid-TV frei entfalten zu dürfen. Das sei eine Voraussetzung, dass sie sich – auch beim herkömmlichen Fernsehen – weiterhin gegen die grossen Sender der Nachbarländer behaupte.

Zum vollständigen Artikel auf Nzz.ch. 

(Bild: Keystone) 

Zu guter Letzt: Nichts zu piepen

Piep, automatischer Türöffner. Piep, nicht angeschnallt. Die Piep-Töne in modernen Autos können ganz schön nerven. Mindestens so doof ist es aber, wenn ein Auto gar keine Geräusche macht, wie Citroën in einem witzigen Werbespot zeigt.

Kein Geräusch heisst eben auch: keine Extras. Und dieses Manko kann das niedliche gelbe Auto dann doch nicht wettmachen. So muss der Fahrer selber einspringen. Geworben wird übrigens für den neue Citroën C3. Ein Auto mit vielen Spezialfunktionen, wie der Hersteller verspricht.

http://www.youtube.com/watch?v=sqC2NvrtzPg

 

ROG: Liste mit den «Feinden des Internets» veröffentlicht

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat anlässlich des dritten «Welttags gegen Internetzensur» vom 12. März zehn Länder auf die Liste der «Feinde des Internets» gesetzt. 16 Staaten – unter ihnen Frankreich – stehen «Unter Beobachtung».

Zehn Staaten hat ROG als «Feinde des Internets» deklariert. Auf der Liste stehen wie in den beiden Vorjahren Burma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. Diese Staaten zensieren gemäss ROG-Bericht das Internet durch massive Filterungen und Sperrungen von Websites, verfolgen kritische Internetnutzer systematisch und instrumentalisieren das Netz für propagandistische Zwecke. Tunesien und Ägypten gehören nach den revolutionären Umwälzungen nicht mehr zu den «Feinden des Internets», stehen aber weiterhin «Unter Beobachtung». 

Neben Tunesien und Ägypten stellt ROG 14 weitere Staaten «Unter Beobachtung». Es handle sich um Länder, die «beunruhigende Zensurmassnahmen ergriffen haben, die leicht missbraucht werden könnten». Neu «Unter Beobachtung» stehen Frankreich, Libyen und Venezuela. Frankreich steht aufgrund des im Februar 2011 verabschiedeten neuen Online-Gesetzespakets «Loppsi 2» («Loi d'orientation et de programmation pour la performance de la sécurité intérieure») auf der Liste. Dieses erlaube es dem Innenministerium unter anderem, ohne gerichtliche Anordnung Provider anzuweisen, die Websites ihrer Kunden nach pädophilen Inhalten zu filtern. Die Schlüsselwörter hierfür suche eine Regierungsbehörde ohne Kontrolle durch ein Gericht aus. In Libyen forcierte das Regime unter Muammar al-Gaddafi die Internetzensur im Zuge der Proteste in Tunesien und Ägypten. Auch in Venezuela könnte ein neues Ende 2010 verabschiedetes Internetgesetz zu einer Verschärfung der Online-Zensur führen, so die Organisation. In den vergangenen Monaten wurden bereits eine Reihe von Blogs gesperrt und einige Internetnutzer festgenommen. 

 

Am «Welttag gegen Internetzensur» macht ROG aber auch auf positive Entwicklungen aufmerksam. Online-Plattformen, Mikro-Blogging-Dienste sowie soziale Netzwerkseiten hätten sich als Instrumente des Protestes, politischer Kampagnen und der Verbreitung unabhängiger Informationen etabliert, so die Organisation. Das hätten vor allem die Ereignisse in Tunesien und Ägypten bewiesen. Klassische Medien und Online-Medien stünden zunehmend in einem komplementären Verhältnis zueinander und unterstützten sich gegenseitig. Gleichzeitig wachse die grenzüberschreitende Solidarität unter Internetaktivisten. 

Hier geht es zum ROG-Report. 

 

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