Topicfilm in neuen Händen

Monika Schärer und Christian Rösch haben die Topicfilm AG von Andres Brütsch übernommen. Seit Montag präsentieren die beiden auf der neuen Website Arbeiten der Haus-Regisseure Christian Rösch, Andres Brütsch und Horst Czenskowski und eine Trouvaille aus dem 49-jährigen Filmarchiv.

27 Jahre lang führte Andres Brütsch die Geschäfte. Nun übernehmen der Regisseur und Produzent Christian Rösch und seine Frau Monika Schärer, die seit 1989 als Moderatorin, Redaktorin und Produzentin beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) für diverse Kultur- und Reisesendungen arbeitet.

Zum Angebot der Filmwerkstatt, die ab April 2011 unter dem Namen Topicfilm Manufaktur auftreten wird, gehören Corporatefilme, Adaptionen bestehender Films oder auch Hochglanz-TV-Spots. «Jeder Film – ob kurz oder lang – ob analog, digital oder 3D – ob für das TV, das Kino oder das Web – liegt uns am Herzen», so die beiden Geschäftsführer in einer Mitteilung. Auf ihrer Website präsentieren sie ihr Showreel mit Produktionen für Kunden und weitere Arbeiten. Zudem haben sie aus dem 49-jährigen Archiv Werbespots aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren ausgegraben. Ab sofort wird monatlich eine neue Filmperle aus dem Archiv auf der Website bereitgestellt.

topicfilm

Kontakt und weitere Informationen auf Topicfilm.ch.
 

Zu guter Letzt: Meyer wirbt mit wüsten Worten

Im Büro des Erbrechtsjuristen Beat Schellenberg fallen schon mal wüste Worte. Als Meyer Werbung für seinen Kunden damit werben wollte, hatte K-Tipp gar keine Freude. Willkommen war er jedoch bei der Plakatgesellschaft. Die hatte nichts gegen die «Schlampen, Fettsäcke und Schafseckel».

Als Fachmann für Erbfragen muss man starke Nerven haben, denn die Kundschaft ist oft zerstritten und spart nicht mit Schmähungen. «Daraus kann man aber eine Kampagne machen», sagte Thomas Meyer, Texter und Inhaber von Meyer Werbung zu Beat Schellenberg, Geschäftsführer von Nachlasstreuhand.ch. Das fand dieser auch. Die Anzeigen waren bereits gebucht, doch da stoppte der K-Tipp die Kampagne: die Texte seien zu derb. So annullierte Meyer Werbung die Anzeigenkampagne und transformierte sie in einen Plakatauftritt. Wenn nicht die K-Tipp-Leser, dann haben doch wenigstens die Passanten in Zürich etwas davon.
 

Schweizer beweisen sich als Filmnation

Die Schweiz-Spötter der letzten Tage dürfen wieder die Klappe halten. Wo unsere Fussballer die grosse Nullnummer durchgeben, präsentiert sich die Werbefilm-Nati geradezu im Torrausch beim Bewegtbild-Wettbewerb Die Klappe in Hamburg.

Nach dem Steilpass mit 12 Ballabnahmen auf der Shortlist, gingen acht Filme voll ins Netz der Jury beim Bewegtbild-Wettbewerb Die Klappe in Hamburg. Das entspricht einem Spielanteil der Schweizer von fast 20 Prozent am gesamten Wettbewerb, wo 274 Einsendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um 45 Klappen kämpften. Einen detaillierten Matchbericht gibt es nach der Preisverleihung am 7. April. Bei der zweitägigen Jurierung am vergangenen Freitag und Samstag in Hamburg waren Einsendungen von nur vier Schweizer Agenturen zu entdecken. Zwei teilen sich die acht Klappen, darunter auch Gold. Auf der dazu notwendigen Shortlist landete der «Steinbrocken»für Schweiz Tourismus von Spillmann Felser Leo Burnett sowie die Sunrise Spots und Migros Klubschule der gleichen Agentur. Pius Walker ist noch im Spiel mit dem «Zonenplan» für Greenpeace sowie Möbel Pfister und Rega. Seed Audio-Visual Communication hat die Jury mit einem «Kuss» für Ricola betört. 

 

 

Andreas Panzeri 
 

Framepool ruft Regisseure zum Kurzfilmwettbewerb

Framepool, das Footage-Portal von und für Filmemacher, führt seinen 2010 gestarteten Kurzfilmwettbewerb dieses Jahr fort. Die «Framepool/LBB/ Fire Flies Challenge» richtet sich an Regisseure aus aller Welt, die ihre Werke gerne einer internationalen Jury präsentieren und sich dabei für einen guten Zweck einsetzen wollen.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs ist «Empathie/Mitgefühl». Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihre Assoziationen zum Thema in einem Spot beziehungsweise Kurzfilm zu verarbeiten. Die eingereichten Beiträge sollten zwischen 30 Sekunden und maximal drei Minuten lang sein. Bewertet werden sie von einer Jury, in der unter anderem Mark Tutsell (Leo Burnett), Jake Scott (RSA), Olivier Altman (Publicis), Steffen Gentis (BBDO Proximity), Ringan Ledwidge (Rattling Stick), Mike Clear (Mother), Wolf Jaiser und Sandy Watson Scott (The FireFlies) sitzen. Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 11. Mai 2011. Die Preisträger werden am 23. Juni während des Cannes Lions Festival ausgezeichnet.

Mehr Informationen: Framepool.com/special/fireflies.

 

Egger/Herrmann: Vitras neue Stuhlfamilie eingeführt

Das Freelance-Duo Egger/Herrmann hat die internationale Einführungskampagne für die neue Stuhlfamilie HAL von Vitra getextet und gestaltet.

Jasper Morrison hat für Vitra den multifunktionalen Schalenstuhl neu interpretiert und eine variantenreiche Familie mit klarem, zeitgenössischem Ausdruck geschaffen. Vorgestellt wurde die Stuhlfamilie an der letzten Orgatec in Köln. Für die kommunikative Einführung hat Vitra die beiden Schweizer Kreativen Valentina Herrmann und Beat Egger an Bord geholt. In enger Zusammenarbeit mit Jasper Morrison haben Egger/Herrman den Familiengedanken kreativ umgesetzt. So entstanden der Slogan «Hi, we are HAL» und das Visual «Family portrait with Jasper». Das Einführungspaket besteht aus Anzeige, Online-Banner und Händler-Banner für den Showroom und kommt ab März 2011 international zum Einsatz.

Verantwortlich bei Vitra: Eckart Maise (Chief Design Officer), Jens Peter Peuckert (Head of Marketing Communication), Birgit Pieles (Projektleiter). Verantwortlich bei Egger/Herrmann: Valentina Herrmann, Beat Egger (Kreation). Art Buying: Beatrice Mächler. Foto: Christian Grund. Portrait Jasper Morrison: Suki Dhanda. Flash Animationen: Zephir Software Design AG.

 

TBWA\Zürich: Für Nivea Mensch und Natur zusammengebracht

Facebook testet Echtzeitwerbung

Seit diesem Monat prüft Facebook erstmals Real-Time-Werbung basierend auf Statusänderungen und Pinnwandeinträgen. Der Test betrifft derzeit rund ein Prozent der Nutzer, wie die US-Fachzeitschrift Advertising Age in einem Bericht schreibt.

Sobald ein Nutzer einen Kommentar zu einem Thema verfasst, wird dieser als Information verwendet und der Nutzer mit relevanten Werbebotschaften versorgt. Schreibt jemand beispielsweise, er habe Lust auf Pizza, könnte umgehend eine Anzeige eines Pizzalieferanten eingeblendet werden. Im Vergleich zu Google verfügt Facebook dabei über einen entscheidenden Vorteil: Das soziale Netzwerk kennt nicht nur die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer, sondern kann diese mit ihren Profildaten – Ort, Alter, Geschlecht etc. – verbinden. Streuverluste würden so vermieden.

Schon seit geraumer Zeit verwendet Facebook Statusänderungen und Pinnwandeinträge für zielgerichtete Werbung – bislang jedoch nicht in Echtzeit. Der Test soll nun zeigen, ob die Werbeeinschaltungen schnell genug erfolgen.
 

Werbung auf Facebook könnte viel effizienter sein

 

Facebook und Co. drängen in den Onlinehandel

Während Einkaufen über das Internet längst zum Alltag gehört, beeinflussen auch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter mehr und mehr die Kauf- und Konsumgewohnheiten in der Schweiz. Der Handel muss sich darauf anpassen.

Ein Facebook-Benutzer preist mit dem «gefällt-mir»-Knopf ein Produkt an, ein anderer Nutzer kauft es dann: Auf diese Weise wandle sich Facebook von einem sozialen Forum zu einer Plattform, über die eingekauft werde, sagte Thomas Rudolf von der Universität St. Gallen, der am Montag in Zürich eine Studie zur Internetnutzung vorstellte. Facebook und Twitter sind für die Handelshäuser der Welt bereits eine wichtige Grösse. Auch wer mit einem besonders gelungenen oder witzigen Werbespot auf dem Filmchen- Portal Youtube auftritt, kann über die Empfehlungen auf den sozialen Netzwerken schnell an ein riesiges Publikum gelangen. Das Smartphone wiederum übernimmt die Rolle eines «Einkaufs-Assistenten», mit dem man sich beispielsweise mit Hilfe von Google Maps über attraktive Kaufangebote informiert und dann die Geschäfte auswählt.

Zwischen 2006 und 2010 verdoppelten sich in der Schweiz die Ausgaben für Interneteinkäufe von 4,24 Milliarden auf 8,68 Milliarden Franken. Der Online-Handel (E-Commerce) ist zur festen Grösse im Schweizer Handel geworden und zieht damit zulasten der traditionellen Medien Werbegelder an. E-Commerce hat laut Rudolph auch dank Verkaufsplattformen wie E-Bay seit dem Jahr 2000 rund zehn Prozent zum Schweizer Handelsvolumen hinzugefügt. Übers Netz gekauft werden vor allem Flugbillette und Reisen. Auch Bankdienstleistungen, Eintrittstickets und Software kaufen die Schweizer gern per Mausklick. Zum grössten Teil traditionell im Laden gehandelt werden immer noch Lebensmittel, Möbel, Schmuck und Kosmetika, wie die Universität St. Gallen ermittelt hat. Auch Buchhandlungen würden es wieder vermehrt schaffen, Kunden in den Laden zu locken.

Keine Altersgrenzen

Schub erhält der Online-Handel immer mehr von kaufkräftigen älteren Personen, da die Altersgrenzen bei der Internetnutzung zusehends verschwinden. Einfach zu bedienende Tablet-Computer wie das iPad erleichtern der Web-Gemeinde den Einkauf per Mausklick zusätzlich. Das Beispiel der finanziell gut gepolsterten Senioren zeigt, dass der Preis beim Online-Kauf eine eher untergeordnete Rolle spielt. «Gefragt sind Bequemlichkeit und gute Qualität», sagte Experte Rudolph.

(SDA) 

Euro RSCG Zürich: Für Swisscable die Kabeldose gesucht

Wer sich Digital-TV, Video on Demand, Internet, Telefonie und Hybrid-Fernsehen wünscht, muss nur seine Kabeldose finden. Um dies in Erinnerung zu rufen, haben die Kreativen der Euro RSCG Zürich für den Verband der Kabelnetzbetreiber Swisscable eine neue Kampagne entwickelt.

Diese präsentiert auf lustig-charmante Weise den Augenblick, in dem Menschen ihre Kabeldose zu Hause finden. Und zwar an der Wand hinter Schränken, Kommoden oder gar unter Betten – eben dort, wo sie sich manchmal versteckt. Als integrierte Kampagne konzipiert, gehen neben drei TV-Spots, Online-Banner und eine modifizierte Homepage on air. Zusätzlich stehen den einzelnen Kabelnetzanbietern verschiedene Printsujets zum Einsatz zur Verfügung. Die Kampagne ist ab sofort in der deutschen und in der französischen Schweiz zu sehen.

Verantwortlich bei Swisscable – Verband für Kommunikationsnetze: Reto Zumoberhaus (Leiter Strategie und Marketing). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Christian Bobst (CD), Philipp Lengyel (AD), Wolfgang Bark (Text), Regine Cavicchioli (Grafik), Lucia Staub, Niklaus Huwyler (Beratung), Roman Emunds (Strategie). Bildbearbeitung: Patrick Rohner. Film-Produktion: Markenfilm Schweiz. Regisseur: Navid Abri.

 

Viel Neues bei Le Temps

Le Temps präsentiert sich seit Montag mit einer neuen grafischen Linie in der Tageszeitungsausgabe, erweiterten redaktionellen Inhalten im Samedi Culturel und einem zweimal monatlich erscheinenden Sortir.ch im Magazinformat.

Die Weiterentwicklung der Tageszeitung erfolge vor allem mit dem Ziel von mehr Eleganz und Lesekomfort, so Le Temps. Die grössten grafischen Änderungen betreffen die Seiten der Rubrik «Débats», in der für eine bessere Unterscheidung zwischen regelmässig erscheinenden Kolumnen und Gastkolumnen gesorgt wurde. Aus dem Samedi Culturel wurde ein Kulturmagazin mit neuen Inhalten geschaffen. Aus Sortir wird am 31. März Sortir.ch. Der Titel der zweimal monatlich erscheinenden Ausgabe wird an die Website- und iPhone-Version – in Zusammenarbeit mit dem Partner RTS – angeglichen und bildet nunmehr eine einzige Marke. Das gegenwärtige Tabloid-Format wird zugunsten eines randabfallenden, gehefteten Magazins aufgegeben. Auch die Website Letemps.ch erweitert ihre Inhalte, wie das fortlaufend durch die Redaktion behandelte schweizerische und wirtschaftliche Tagesgeschehen, die Kolumnen «Femmes en affaires» und die Teile, die der Finanzwelt gewidmet sind.

Le Temps: Frühzustellung neu auch im Grossraum Zürich

 

SRG-Bern: Programmkommission gibt Regionaljournal Bestnoten

Die Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis beurteilt die Leistungen des Regionaljournals zur Ständeratsersatzwahl und zur Mühleberg-Abstimmung im Kanton Bern als «ausgezeichnet». Die Zuhörer seien im Vorfeld gut auf die beiden Urnengänge vom 13. Februar und vom 6. März eingestimmt worden.

Ausserdem habe es das Regi-Team verstanden, an den Wahl- und Abstimmungssonntagen aktuell und kompakt über das Geschehen zu berichten. Überzeugt hat die Kommission bei der Ständeratsersatzwahl insbesondere die Abendsendung vom Sonntag, 6. März 2011, nachdem der Wahlsieg von Adrian Amstutz festgestanden hatte. Mit seinem ausgewogenen Mix aus Reportage- und Analyse-Elementen, mit O-Tönen aller wichtigen Protagonisten und dem Blick in die Zukunft habe das Regi nicht nur die Pflicht, sondern auch die Kür erfüllt. Dies gelte auch für die Abendsendung vom 13. Februar 2011 – nach dem knappen Ja zu Mühleberg II und dem ersten Ständeratswahlgang. Sehr gut angekommen ist bei der PK auch das Streitgespräch zwischen Adrian Amstutz (SVP) und Ursula Wyss (SP) vom 23. Februar 2011. Zum einen, weil das Duell sehr gut moderiert und mit überraschenden Fragen gespickt worden ist, zum anderen, weil auch Hörer den Kandidierenden ihre Fragen haben stellen können.

Verhaltene Kritik ist einzig zu den Einschaltsendungen am Wahltag vom 6. März geäussert worden: Der Rhythmus der Flashes sei vor dem Hintergrund, dass lange keine gesicherten Angaben haben gemacht werden können, zu hoch gewesen. Die PK würdigt jedoch positiv, dass sich das Regionaljournal bei den Trendaussagen nicht aus dem Fenster gelehnt hat. Auch der Ton der Berichterstattung im Regi wird gelobt: So sei mit den Kandidierenden stets korrekt umgegangen worden, das Wort «Hardliner» beispielsweise sei im Zusammenhang mit Adrian Amstutz nicht gefallen. Dass die Redaktion ihr journalistisches Handwerk beherrsche, zeige sich gerade bei derartigen Grossereignissen. Nicht ganz einig ist sich die PK, ob das Regi nach dem ersten Wahlgang vom 13. Februar 2011 ausreichend am Thema drangeblieben ist. Die Mehrheit findet aber, dass es richtig ist, nur dann zu informieren, wenn es tatsächlich News zu vermelden gibt.

Auch bei den PK-Mitgliedern aus den Kantonen Freiburg und Wallis sind die Beiträge zu den beiden wichtigen Berner Ereignissen sehr gut angekommen. Sie loben insbesondere, dass bei der Berichterstattung übers Ganze gesehen das «richtige Mass» – nicht zu viel, nicht zu wenig – gefunden worden sei. Geteilt sind die Meinungen der PK zur Leistung von «Schweiz aktuell» zu den Berner Urnengängen. Während die einen finden, den Themen sei vom Fernsehen genügend Aufmerksamkeit geschenkt worden, hätten sich andere noch mehr Beiträge gewünscht.

 

Coop Bau + Hobby bei der Agentur am Flughafen gelandet

Kundengewinn für die Agentur am Flughafen. Aufgrund einer eingehenden Agenturevaluation hat sich Coop Bau + Hobby für eine Zusammenarbeit mit den Altenrheiner Kreativen entschieden.

Erste On- und Offline-Massnahmen werden noch diesen Frühling zu sehen sein, wie die Agentur am Montag mitteilte.
 

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