Advico Young & Rubicam: Für Migros Sélection Geschichten erzählt

Zum Osterfest bewirbt Advico Young & Rubicam die Sélection-Delikatessen der Migros. Hierfür inszenierte die Agentur drei der beliebtesten Produkte und die dahinterstehenden Geschichten.

Die Anzeigen führen den Betrachter an den Ursprungsort des Produktes und erzählen die Besonderheiten des jeweiligen Gaumenschmauses. So erfährt man beispielsweise, dass es nur möglich ist, die Moscato-Traube von Hand zu ernten oder dass ein Brin d’Or exakt einen Liter Milch der Race Normande beinhaltet. Und dass Seehunde den neuseeländischen Lachs genauso lieben wie die Migros-Konsumenten.

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Renate Korfmacher (Leiterin Marken-/Labelführung), Martin Haslinger (Senior Projektleiter Markenführung Migros Marken), Nadine Geiger (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Sven Rufer (Text), Fabienne Marcolin (AD), Petra Gayko (Beratung), Annette Fischer, Bruce Connew, Hans Schürmann (Fotografen).

Goldbach Interactive: Neuer Leiter für «Websites, Shops & Portale»

Andreas Schrag ist neuer Leiter des Beratungsbereichs «Websites, Shops & Portale» bei Goldbach Interactive. In seiner neuen Funktion wird er das Agenturteam weiter ausbauen.

Andreas Schrag ist seit dem 1. Dezember 2010 bei Goldbach Interactive als Senior Berater und Key Account Manager tätig und übernimmt ab nun die Verantwortung für den Bereich «Websites, Shops & Portale», welcher sich auf Beratung, Konzeption und Entwicklung von Corporate Websites, E-Commerce-Lösungen und Medienportalen fokussiert.

Schrag konzipierte zuvor als Senior Berater bei Maxomedia Kommunikationsmassnahmen und betreute Kunden wie Best Western Hotels, Scout24, SBB und Wander bei der Umsetzung von Online-Projekten. Aus seiner Tätigkeit dort als Beratungsgruppenleiter bringt er langjährige Erfahrung in Teamführung und Coaching mit. Zuvor studierte Andreas Schrag Betriebsökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung HSW in Bern mit Fachrichtung Marketing.

 

Red Dot Award: Ausschreibungsphase gestartet

Seit Dienstag sind Designer, Marketing-Agenturen und Auftraggeber der Kommunikationsbranchen aufgefordert, mit ihren veröffentlichten Kreativleistungen vor einem internationalen Gremium zu punkten. Zeitglich startet in Basel eine Ausstellung mit den Vorjahressiegern.

Der Wettbewerb kommt mit einigen Veränderungen daher. So werden unter anderem die Einreichungskategorien «Event Design», «Online Communication» und «Interface Design» mit zusätzlichen Subkategorien ergänzt. Beispielsweise werden erstmals die Menüführung von Digicams und Navigationssystemen, Online-Communities oder Outdoor-Poster und Corporate-Events separat bewertet.

Die Anmeldung zum Red Dot Award Communication Design 2011 ist bis zum 17. Juni 2011 möglich. Wer zeitig teilnimmt, erhält bis zum 30. April 2011 einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr. Die Preisverleihung geht am 7. Oktober 2011 über die Bühne. Die Ausstellung in Basel «Designwert – Designwerte. Red Dot präsentiert: Prämiertes Kommunikationsdesign 2010/2011» läuft vom 5. bis 27. April.

Weitere Informationen zum Award sowie Anmeldung: Red-dot.de/cd.
Weitere Informationen zur Ausstellung in Basel: De.red-dot.org. 

Contexta sucht für Sergio eine Begleiterin

Seit Anfang 2010 gehen Sergio, Benoît und Beat Monat für Monat auf Reisen, um die Tagesausflüge der SBB zu testen. Diesen April lässt die Werbeagentur Contexta Sergio den Frühling spüren, während Benoît und Beat – unterstützt von Francine Jordi – eine Freizeitbegleiterin für ihn suchen.

Per TV-Spot, Inserat, Publireportage und Online-Teaser, werden Frauen zwischen 30 und 70 aufgefordert, sich auf Sbb.ch/sergio zum Casting anzumelden. Der Auserwählten winkt ein gemeinsamer Auftritt im SBB TV-Spot des Monats Juli sowie zwei Tickets für ein exklusives Konzert mit Francine Jordi auf der Rigi.
 

http://vimeo.com/21928708

Vimeo.

Das Highlight der neugeschaffenen Microsite sbb.ch/sergio sind die Flirt-Tipps, welche die Sängerin Francine Jordi Sergio gibt. Dazu wurden eigens drei Online-Spots konzipiert und realisiert, die keine Sekunde daran zweifeln lassen, dass es mit einer Freizeit-Begleiterin für Sergio schon klappen wird – irgendwie.

Zu den Spots auf Sbb.ch/sergio.  

Verantwortlich bei SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation Personenverkehr), Petra Thomann (Projektleitung Marketing-Kommunikation Freizeitkampagne). Verantwortlich bei Contexta, Werbeagentur BSW, Bern: Moritz Staehelin (CD), Willem Baumann (AD), Vanessa Mermoud (Grafik), Daniel Müller (Text), Nadine Borter (Beratung und Gesamtverantwortung), Jonas Steiger, Michel Sulser (Beratung). Produktionsfirma: Stories: Tobias Fueter, Christine Wiederkehr (Regie/Schnitt), Caspar Martig (Fotografie). Online: Maxomedia, Bern.

 

 

Presserat: Aufgepasst bei Gerichtsberichten und Kooperationen von Redaktionen

Wer über laufende Gerichtsverfahren oder komplexe Gerichtsurteile berichtet, muss sorgfältig arbeiten. Wer Artikel von anderen Zeitungen übernimmt, muss dies entweder kenntlich machen oder sich den Bericht als eigenen anrechnen lassen. Dies hat der Presserat in einem Entscheid gegen die Zeitung Sarganserländer entschieden.

Der Sarganserländer berichtete im Oktober 2010 über den Kampf der Krankenkassen gegen Versicherungsvermittler, die die Kunden mit fragwürdigen Methoden zu einem Kassenwechsel bewegen. Im Artikel ging es auch um einen Gerichtsentscheid, der in dieser Sache bereits ergangen war. Dabei wurde der Eindruck vermittelt, das Bundesgericht habe ein besonderes Verhalten der Makler als unlauter eingestuft. Dies entspricht allerdings nicht den Tatsachen.

Das Besondere an diesem Fall war, dass sich die Beschwerde gegen den Sarganserländer und damit gegen den Zweitverwerter des fehlerhaften Artikels richtete. Damit stellt sich die Frage, ob sich die Zeitung den Fehler anrechnen lassen muss. Da der Sarganserländer nicht ausdrücklich darauf hinwies, dass er den Artikel von der Südostschweiz übernommen hatte, entschied der Presserat, die Redaktion müsse sich den Text als eigenen anrechnen lassen.

Beschwerde gegen K-Tipp

Weiter hat das Selbstkontrollorgan der Medienschaffenden eine Beschwerde gegen den K-Tipp gutgeheissen. Die Konsumentenzeitschrift unterliess es, in einer Kurzmeldung über das gleiche Verfahren auf den vorläufigen Charakter eines Bundesgerichtsurteils hinzuweisen.
 

Notch Interactive mit drei neuen Kunden

Notch Interactive, die Onlineagentur am Zürcher Limmatplatz, ist im vergangenen Jahr ordentlich gewachsen. Aus dem vierköpfigen Gründungsteam rund um Geschäftsführer Peter A. van der Touw sind inzwischen zwölf Mitarbeiter geworden, fünf in der Beratung, vier in der Kreation und drei in der Technik. Jüngster Neuzugang ist der ehemalige Interactive Creative Director von Contexta, Jeff Gerber.

So ein starkes Team braucht van der Touw auch. Denn die Agentur kann einige Kundenzugänge verzeichnen. So konzipierte, gestaltete und realisierte Notch für die Ricardo-Tochter Tradus.ch eine Onlinekampagne, die Ende März live ging. Tradus.ch ist eine Kleinanzeigenplattform, auf der Privatleute 60 Tage lang gratis Inserate schalten können. Die Plattform kommt dem steigenden Bedürfnis nach, Staubfänger und Kellerhüter in der Region zu einem Fixpreis zu verkaufen. Damit platziert sich tradus.ch unter dem Slogan «Da steckt Geld drin» im wachsenden Kleinanzeigenmarkt. Zudem werden Notch und tradus.ch gemeinsam noch weitere Onlinemassnahmen angehen.

Notch erneuert auch das Online-Erscheinungsbild der kanadischen Sandman-Hotel-Gruppe. Die Hotelkette führt zwei Hotellinien mit insgesamt 40 Drei- und Viersternehotels in ganz Kanada. Kürzlich hat das Unternehmen mit der bevorstehenden Eröffnung eines Hotels in Newcastle, Grossbritannien, seine Expansion nach Europa gestartet. Das Bewusstsein, dass die Ansprüche an Design und Funktionalitäten eines Onlineauftritts in Europa anders sind, als in Kanada und Amerika, hat die Hotelkette veranlasst, eine europäische Onlineagentur mit der Konzeption und Umsetzung der beiden Websites sowie des dahinterliegenden Content-Management-Systems zu beauftragen. Seit Januar arbeitet Notch an diesem Auftrag, im Sommer werden die beiden Onlineauftritte realisiert sein. Anschliessend sind ausserdem Onlinekampagnen geplant, um das Angebot bekannt zu machen.

Ebenfalls zu seinem Kundenstamm zählt Notch neuerdings Sonova. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stäfa ist der weltweit führende Anbieter von Hörsystemen. Notch wird für Sonova im Onlinemarketing für einen internationalen Markt tätig sein.

(afh)

 

Publicum: Neues Tool zur Internetbeobachtung

Das Medienforschungs- und Beratungsunternehmen Publicom hat unter dem Namen «Netinsite» ein Werkzeug für die Beobachtung und Analyse von Marken und Issues im Internet lanciert.

Das Tool ermöglicht die Suche, Filterung, Analyse und Distribution von geschäftskritischem Inhalt aus dem Internet. Die Kunden von Netinsite erfahren das Wesentliche aus täglich rund einer Million neuen Einträgen auf Newsportalen, Blogs und Social Media. In der Quellenliste sind unter anderem ca. 40'000 News-Websites aus 180 Ländern zu finden – mit Schwerpunkten in den aufstrebenden Märkten Osteuropas, Asiens und Lateinamerikas. Netinsite ist eine Browser-Applikation. Neben der Echtzeitsuche mit Archiv und automatischer Übersetzung in zehn Sprachen bietet das Tool umfassende Möglichkeiten für Statistik, Visualisierung, Publikation und Distribution von Suchinhalten.

 

«Büroparty des Jahres» bei &Söhne

Vergangenen Freitag, 1. April, stieg auf dem Sulzerareal in Winterthur die «Büroparty des Jahres». Mit diesem Versprechen lud die Agentur &Söhne Kunden und Freunde zur Einweihung der neuen Büroräume ein.

(Bildlegende: Die Einladung – ein Bierdeckel mit aufgedruckten Mündern. Schliesslich habe man mit der Ankündigung «Büroparty des Jahres» eine dicke Lippe riskiert, so die Agentur.)

Am sommerlichen Abend, der unter dem Motto «Brot und Spiele» stand und den rund 200 Kunden und Freunde besuchten, wurden Würste vom Grill und frisch gezapftes Bier serviert. Zudem sorgten Töggelikästen und ein Pingpongtisch für Spass. Als Höhepunkt projizierten &Söhne ein speziell für den Abend konzipiertes Videogame auf die riesige Hauswand im Hinterhof des Industrieareals. Der Clou dabei: Das Spiel im Retrostil, es kam im Look der Nintendo 64-Spiele daher, nahm direkt Bezug zur Wand. Mittels Tastatur konnten die Besucher Raumschiffe steuern, die es um die Fenster zu navigieren galt.

Anlass für den illustren Event war die Präsentation des neuen CI von &Söhne – seit dem 1. April ist die neue Homepage www.undsoehne.ch aufgeschaltet – sowie die Einweihung der neuen Agenturräume. Diese belegt die Agentur mit den Partnern Büro Fax (Grafik) und Fries & Zumbühl (Industriedesigner). Die sechsköpfige Werbeagentur, die unter anderem Isostar, Sulzer, UBS, Nike und Nabholz als Kunden betreut, ist innerhalb des Sulzerareals umgezogen. Die neue Adresse lautet: & Söhne, Zur Kesselschmiede 29, 8400 Winterthur.

 

Zu guter Letzt: War es Betriebsblindheit?

Eine deutsche Grossbäckerei wirbt auf Plakaten und Aushängen für ihre Wochenaktion – Schoko-Vanille-Schnitten. Gleich neben den Süssigkeiten ist ein Foto eines dunkelhäutigen Babys und der Schriftzug «Schoko-Traum» zu sehen. Da hätten doch die Alarmglocken läuten sollen…

Es sei eine Firmentradition, bei den Wochenaktionen mit Kinderfotos von Angestellten zu werben, verteidigt der Prokurist der Bäckerei die Werbesujets gegenüber 20 Minuten. Ein Vergleich mit dem Werbesujets der aktuellen Aktion lässt denn auch den Verdacht aufkommen, dass hier Betriebsblindheit im Spiel war: Ziel scheint jeweils zu sein, dass die beworbene Süssigkeit und das Foto möglichst viele Parallelen aufweisen – vor allem farblich. Dass dieses Vorgehen beim «Schoko-Traum» nichtintendierte Nebeneffekte mit sich brachte, scheint den Machern allerdings nicht aufgefallen zu sein.

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Podiumsdiskussion: «Qualität in den Medien – kontrollier- und finanzierbar?»

Die vom Präsidenten der Schweizer Werbung SW und Präsidiumsmitglied der Schweizer Medien, Ständerat Filippo Lombardi (CVP, TI), mitinitiierte neue parlamentarische Gruppe Medien und Kommunikation (GMK) traf sich Mitte März erstmals zu einem Podiumsgespräch in Bern. Diskutiert wurde die Frage der Qualität in den Medien.

Lombardi machte in seiner Begrüssung klar, dass es sich bei der GMK nicht um eine Gruppe für oder gegen die SRG handle. Vielmehr werde in der Politik zu wenig über Medien oder auch die kommerzielle Kommunikation diskutiert, und das wolle man ändern. Unter der Leitung von Filippo Leutenegger, Verleger und Nationalrat (FDP, ZH) diskutierten danach Kurt Imhof (Professor an der Universität Zürich), Matthias Ramsauer (Vizedirektor Bundesamt für Kommunikation Bakom), Jürg Bachmann (Präsident Verband Schweizer Privatradios) und Marc Friedli (Geschäftsführer Tele M1) über die Qualität der Medien sowie deren Finanzierbarkeit. Grundlage der Diskussion waren zwei Studien, einerseits Imhofs Studie «Qualität der Medien», welche mit den Schweizer Medien hart ins Gericht geht, andererseits die Bewertung der konzessionierten elektronischen Medien der Schweiz durch das Bakom.

«Und sie schenkten sich nichts, die Gesprächsteilnehmer», kommentiert Urs Schnider, Kommunikationsbeauftragter bei der SW, die Diskussion. Marc Friedli stellte die Qualität der Studie in Frage: Mit dieser Studienanlage, so Friedli, hätte ein x-beliebiger Privat-TV-Sender, der ganz ohne Eigenleistungen auskommt, der Primus dieser Studie werden können, das könne ja wohl nicht sein. «Die Studie hat unser Produkt geschädigt», so der Geschäftsführer von Tele M1. Und bei den Quoten, welche Tele M1 ausweise, könne man ja nicht ganz falsch liegen mit dem Programm. Daraufhin prangerte Imhof den «Ratingfetischismus» an: Es sei falsch, ausschliesslich die Quote als Kriterium für Qualität heranzuziehen, so Imhof. Tele Zueri und Tele M1 seien die Speerspitze des Trash – und deren Nachrichtensendungen seien « reiner Trash», so Imhof ungnädig. 

Der Schlagabtausch fand vor rund 35 Gästen, Parlamentarier verschiedener Parteien sowie einigen Verlegern statt. Ein Thema war auch das Gebührensplitting (RTVG). Jürg Bachmann bot schliesslich einen möglichen Ansatz, wie die (Schuldzuweisungs-)Diskussion beendet werden könne: Das Problem sei nicht die Qualität, sondern die Definition der Qualität. Hier müssten sich die Kontrollierten und die Kontrollierenden zusammensetzen und Kriterien ausarbeiten, die mit einer hieb- und stichfesten Methodik überprüft würden.
 

Selbstkannibalisierung und Qualitätszerfall
(Gastkommentar von Stephan Russ-Mohl, Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums an der Universität Lugano, zum Jahrbuch «Qualität der Medien».)

Agentur Franz & René gewinnt drei Kunden

Die Berner Agentur Franz & René hat im ersten Quartal 2011 an drei Pitches teilgenommen und alle für sich entschieden. Neu im Portfolio sind Energie Schweiz, der Generalunternehmer Losinger-Marazzi und die Freiburger Messe.

Energie Schweiz veranstaltete für die Gestaltung ihrer neuen Imagekampagne, ihrer verschiedenen Leitprojekte und des neuen Corporate Designs einen Pitch mit vier Deutschschweizer Agenturen. Franz & René erhielt den Zuschlag und wurde mit einem zwei- bis dreijährigen Mandat betraut. Das neue Gesicht von EnergieSchweiz erscheint ab Oktober 2011. Auch das Konzept von Energyday Bingo wird in Zusammenarbeit mit den Bernern erstellt.

Nach einem Pitch mit drei Deutsch- und Westschweizer Agenturen hat sich auch das Unternehmen Losinger-Marazzi für die Agentur entschieden. Sie ist für die neue nationale Kommunikationskampagne sowie für das grafische Erscheinungsbild des Internetauftritts und sämtlicher Drucksachen verantwortlich. Die ersten Massnahmen kommen ab Sommer 2011 zur Umsetzung.

Ausserdem gibt die Freiburger Messe ihre neue Markenidentität und die dazugehörige Kommunikationskampagne nach einem Pitch mit vier Agenturen in die Hände von Franz & René. Die sowohl klassischen als auch dynamischen Lösungen erscheinen ab September 2011.
 

SF verlegt Quizproduktion ins Ausland

Das Schweizer Fernsehen will flexibler werden und mehr neue Formate ausprobieren – ohne dabei immer grosse Summen in die Vorbereitung stecken zu müssen. Aus diesem Grund wird in diesem Jahr zum ersten Mal eine Produktion ins Ausland verlegt.

Das Sommerquiz «Die Millionen-Falle» wird anders als bisherige Quiz-Formate des Schweizer Fernsehens: Die Kandidaten kommen zwar aus der Schweiz und Moderator René Rindlisbacher moderiert auf Schweizerdeutsch. Das Studio steht jedoch nicht in Zürich-Leutschenbach, sondern beim ZDF in Köln. Kandidaten und Moderator reisen Ende Juni für eine Woche nach Deutschland und zeichnen dort sechs Folgen auf, die dann während der Sommermonate auf SF1 ausgestrahlt werden. Das Schweizer Fernsehen mietet dafür die Infrastruktur des ZDF.

Man wolle mehr ausprobieren können, flexibler sein, begründete Christoph Gebel, Abteilungsleiter Unterhaltung, am Dienstag in Zürich die Auslagerung nach Deutschland. «Statt dass wir selber lange vorbereiten und entwickeln, gehen wir nun dorthin, wo die Infrastruktur bereits steht.» Falls die Sendung beim Publikum durchfällt, kann das Schweizer Fernsehen sie somit ohne grosse Verluste kippen. «Falls das Quiz ankommt, könnten wir es uns auch am Samstagabend vorstellen.» Das Schweizer Fernsehen plant, irgendwann auch andere Formate im Ausland aufzuzeichnen. (SDA)

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