Goldbach Interactive wirft für McDonalds die Slot-Machine an

McDonalds holt den Chicken-Bacon-Onion-Burger (CBO) nach zwei Jahren zurück in die Restaurants und bewirbt dies mit einer nationalen Plakatkampagne. Als flankierende Massnahme hat Goldbach Interactive eine dreisprachige Microsite realisiert.

Auf Cbo.ch können Burger-Liebhaber an der virtuellen Slot-Machine täglich um Menü-Gutscheine zocken. Zudem verlost McDonalds unter allen Spielern eine Sony Playstation 3. Wer keine Münzen zum Spielen mehr hat, kann via Facebook, Twitter oder E-Mail-Weiterempfehlung Freunde zum Game einladen und erhält pro verschickte Einladung eine neue Gewinnchance.

Goldbach Interactive hat parallel zur Microsite für McDonalds eine Facebook-Fansite kreiert. Herausforderung bei der Erstellung der Microsite war gemäss Mitteilung, die vorgegebenen Spielräder nachträglich im Flash zu animieren. Zahlreiche Standard- und Sonderwerbemittel, die über Mediamind laufen, wie Roadblocks, Wallpaper oder Expandable Ads (msn-Messenger) sollen für hohe Aufmerksamkeit für Cbo.ch sorgen.

Die Online-Massnahmen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Mediaagentur OMD und der klassischen Agentur TBWA Zürich erstellt.

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08Eins: Frischer Anstrich für das Openair Lumnezia

Die Churer Agentur 08Eins hat das neue Erscheinungsbild des Festivals konzipiert und realisiert. Die Kampagne unter dem Motto «Sommer, Berge. Kulissen» wird in der gesamten Deutschschweiz an den APG-Stellen zu sehen sein.

Das künstlerische Key Visual soll die poetisch anmutende Stimmung aus dem Tal des Lichts in die Städte transportieren und bei potentiellen Besuchern einen einzigartigen Eindruck hinterlassen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Mittelpunkt des Sujets ist eine junge Frau, die mit verspielten Accessoires die Leichtigkeit des Seins verkörpert. Im Hintergrund eine Bergkulisse, die man einfach zu Hause nachbauen könnte.

Ausserdem hat die Agentur eine Kampagne in der Kampagne lanciert. Mit «plai a mi» wurden die Fans aufgefordert, ihre eigenen «Gefällt mir»-Botschaften per Videobeitrag einzusenden. Die Guerilla-Aktion hat innert vier Wochen über 4'000 Besucher auf Youtube angelockt. «plai a mi» wurde gemäss Mitteilung bewusst in der romanischen Sprache gewählt. Einerseits findet das Festival im romanischsprachigen Bündner Oberland statt, andererseits wird ein weltweit bekanntes Symbol wie der «i like»-Button in einer nicht unbedingt geläufigen Sprache präsentiert.

Verantwortlich Openair Lumnezia: Norbert Cavegn (OK Präsident), Catia Tschuor (Marketing), Claudine Cavegn (Marketing). Verantwortlich bei 08Eins: Haempa Maissen (Gesamtverantwortung), Anita Willi (Beratung), Sandra Maissen (Illustration/Design), Claudio Candinas (Soziale Medien) Martin Loretz (Webauftritt).

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«Paywall» kostet New York Times täglich 15 Prozent der Besucher

New York Times ist Ende März mit einer «Paywall» gestartet ist. Knapp ein Monat später liegt nun die erste Analyse vor, die bestätigt, dass die Besucherzahlen der Zeitungsseite seitdem um bis zu 15 Prozent pro Tag eingebrochen sind.

«Um die Auswirkungen der Umstellung aufzeigen zu können, haben wir die Gesamtzahl der Seitenbesuche auf Nytimes.com innerhalb eines Zwölf-Tages-Zeitraums vor und nach dem Start der Paywall verglichen», erklärt das Marktforschungsunternehmen Hitwise die Vorgehensweise. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Webseite des Zeitungshauses – mit Ausnahme eines einzigen Tages – im Durchschnitt täglich einen Besuchereinbruch von fünf bis 15 Prozent hinnehmen musste. Auch bei den insgesamten Seitenaufrufen habe man im selben Untersuchungszeitraum einen Rückgang zwischen elf und sogar 30 Prozent registriert.
 

Zu guter Letzt: Die kleinen Tücken von Social Media

Das hat sich die Marketing-Abteilung des Geschirrspülmittel-Herstellers Pril aus dem Hause Henkel wohl etwas anders vorgestellt: Statt eines blumigen Frühlingssujets droht bald ein Poulet die Spülmittelflasche zu zieren.

«Pril ist eine Marke mit echtem Kult-Charakter – und zum ersten Mal in der Pril Historie kannst du diesen nun aktiv prägen», ist auf der Pril-Website zu lesen. Das Unternehmen ruft Userinnen und User dazu auf, Flaschenetiketten zu gestalten – die zwei mit den meisten Votes sollen dann als limitierte Edition im Laden stehen und «als besonderer Hingucker in vielen Küchen die Blicke auf sich ziehen». Ein Blick in die Galerie zeigt: Es sind viele Vorschläge eingegangen: Blumen, Schmetterlinge, Vögel und Herzen in frischen Frühlingsfarben zieren die eingegangen Etiketten. Ein Sujet jedoch hebt sich deutlich von der Masse ab: ein Poulet auf braunem Grund, darunter der Slogan «Schmeckt lecker nach Hähnchen». Und dieses Sujet hat die Nase vorn – rund 4‘000 Stimmen Vorsprung hat der Vorschlag auf den zweitplatzierten Entwurf.

Henkel hat sich für solche Fälle ein Hintertürchen offengehalten. Der erstplatzierte Entwurf wird nicht zwangsläufig in den Verkaufsregalen stehen – eine unternehmensinterne Jury hat das letzte Wort und entscheidet, welche zwei Sujets innerhalb der zehn Bestplatzierten zum Einsatz kommen. Und sehr wahrscheinlich wird den Marketing-Leuten der Mut fehlen, sich für das Hähnchen zu entscheiden – obwohl der Kult-Charakter der Marke damit wohl am aktivsten geprägt würde.

Die vier erstplatzierten Sujets:

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Der Favorit:

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Will Escor Tamedia-Sender kaufen?

Tamedia will sich von seinen Radio- und TV-Sendern trennen. Als mögliche Erwerber wurden bislang Ringier und SVP-nahe Kreise gehandelt. Neu im Rennen ist Spielautomaten- und Casino-Bertreiber Escor.

Verwaltungsratspräsident Martin Wagner bestätigte entsprechende Recherchen der Handelszeitung. «Wir haben gegenüber Tamedia unser offizielles Interesse an allen Stationen angemeldet.»

Die Chancen, dass Escor in einem Bieterprozess den Zuschlag erhält, stehen nicht schlecht, wie die Handelszeitung schreibt. Der erfahrene Medienanwalt Wagner, der auch im Verwaltungsrat von Axel Springer Schweiz sitzt, will die Sender ohne Stellenabbau weiterentwickeln und mit markenstarken Unterhaltungsformaten gezielt auf ein jüngeres Publikum ausrichten. Anders als etwa Ringier drohen Escor bei einem Kauf im Paket keine Konzessions-Probleme. Wagner will nicht sagen, wie viel er für die Sender zu bezahlen bereit wäre. Als börsenkotierte Firma habe Escor aber diverse Finanzierungsmöglichkeiten.
 

Neue Agentur im Zürcher Seefeld

Nach 18 Jahren als Berater und CEO in zwei Werbeagenturen hat Chris Häfeli sein eigenes Beratungsunternehmen für Kreation und Umsetzung gegründet.

Unter dem Namen C.H Marketing & Communication Services decke Häfeli inhabergeführt und unabhängig als Generalunternehmer das gesamte Spektrum von Marketing und Kommunikation ab, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. In schlanker Struktur kooperiere die neue Agentur als Full-Service-Anbieter mit einem bewährten und fest installierten Partnernetzwerk aus Werbe-, Event- und PR-Agenturen.
 

Affichage-Aktionäre fordern Sonderprüfung und Schadenersatz

Bei der Aussenwerbegruppe Affichage setzen sich nach der verlustreichen Expansion in Griechenland Aktionäre zur Wehr. Eine Gruppe um die Anlageberater Max Müller und Antoine Spillmann hat den Verwaltungsrat auf 150 Millionen Franken verklagt und fordert eine Sonderprüfung.

Zudem soll die Generalversammlung vom 26. Mai alle Verwaltungsräte mit Ausnahme des erst seit 2008 amtierenden Gilles Samyn ablösen. Stattdessen schlägt die Gruppe vier neue Kandidaten zur Wahl in das Aufsichtsgremium vor. Es sind dies die Verlagsfachfrau Franziska von Weissenfluh, die Restrukturierungsexperten Jürg Müller und Claude Piccot sowie ein weiterer Kandidat, der noch nicht genannt sein möchte, wie Antoine Spillmann, Chef des Genfer Vermögensverwalters Bruellan, am Dienstag an einer Medienkonferenz in Zürich sagte.

Die von ihm und Max Müller von der Anlagegesellschaft Starlet Investment angeführte Aktionärsgruppe verfügt zusammen über Anteile von 5,27 Prozent an Affichage. Die grössten Affichage-Aktionäre, die französische JC Decaux und Albert Frère, halten zwar einen Kapitalanteil von 30 respektive 25,3 Prozent, stimmberechtigt sind sie aber nur mit je 5 Prozent. Für die verlangte Sonderprüfung sei eine Unterstützung von zehn Prozent der Stimmrechte ausreichend, sagte Müller. Er wirft dem Verwaltungsrat von Affichage vor, bei der Expansion in Griechenland schwerwiegende Verfehlungen begangen zu haben.

Vorabzahlung vor Geschäftsprüfung

So sei für die übernommene Gesellschaft nach einer handschriftlichen Vereinbarung eine Vorabzahlung von 21,5 Millionen Euro geleistet worden, bevor überhaupt die Geschäftsprüfung erfolgt sei. Darin habe die Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers dann Bedenken geäussert, etwa dass illegale Plakatstandorte benutzt würden und viele Verträge bloss mündlich abgeschlossen worden seien. Auch seien nachträglich Zahlen der Griechenland-Tochter geschönt worden. Das Griechenland-Abenteuer kostete Affichage seither rund 150 Millionen Franken.

Es sei unverantwortlich, dass der Verwaltungsrat nicht früher die Notbremse gezogen habe. Die beim Genfer Kantonsgericht eingereichte Klage über 150 Millionen Franken, die sich auch gegen den früheren Konzernchef Christian Kauter richtet, solle dem Unternehmen zugute kommen. Affichage selber habe nur die ehemalige Verantwortliche des Auslandgeschäftes verklagt, weil bei einer Klage gegen einen Verwaltungsrat das gesamt Aufsichtsgremium solidarisch haften müsste, sagte Spillmann. (SDA)

Affichage klagt wegen Griechenland-Expansion

Affichage: Aktionäre klagen in Genf

 

Futurecom: Geberit-Geschäftsbericht mit dem neuen CD realisiert

Für das Sanitärunternehmen Geberit hat Futurecom den aktuellen Geschäftsbericht online realisiert. Hierbei wurde zum ersten Mal das neue Corporate Design der Geberit-Gruppe angewendet und als Website umgesetzt.

Das neue Erscheinungsbild zeichnet sich unter anderem durch eine grosse Typografie und grosszügige Bilder aus, was insbesondere im Image-Teil des Online-Geschäftsberichts zur Geltung kommt. Dort werden auch die beiden Produktneuheiten Geberit Monolith und Geberit Duschelement vorgestellt. Futurecom, die digitale Lead-Agentur von Geberit, zeichnet für das Konzept, das Design und die technische Umsetzung des zweisprachigen Online-Geschäftsberichts verantwortlich, welcher am 10. März 2011 zeitgleich mit der Bilanzmedienkonferenz veröffentlicht wurde.

Zum Geberit Online-Geschäftsbericht: Geberit.com.

Verantwortlich bei Geberit International: Anke Wolf (Project Manager Corporate Communications), Roman Sidler (Leiter Corporate Communications). Verantwortlich bei Futurecom: Sandro Kümin (Art Direction), Julia Miller (Design), Marcel Berberich, Robert Seidl und Nicole Jara (Programming/Production), Nicole Platel und Thomas Steiner (Consulting).

Zu guter Letzt: Nur für die anspruchsvolle Leserschaft der Weltwoche

Die Weltwoche hat sich für ihre Leser etwas Besonderes ausgedacht. Eine «exklusive» 5-Sterne Bildungsreise in die Türkei. Na dann viel Spass!

«Luxus pur – zwischen Strand und Antike. 8-tätige 5-Sterne Bildungsreise an der türkischen Riviera und Ägäis», heisst es in dem Begleitbrief zur aktuellen Ausgabe. «Ein exklusives Angebot für die treuen Leser der Weltwoche», wird versprochen. Da irritiert es doch etwas, dass beispielsweise auch die treuen Leser der Gratiszeitung Spatz in den Genuss des Angebots kommen – mit den gleichen Reisedaten. Exklusiv kann eben alles Mögliche bedeuten. Ob hier die Weltwoche die gleiche «anspruchsvolle Leserschaft» anspricht, an die sie sich sonst richtet?

Zum Angebot auf Spatz-zeitung.ch. 

 

KSB: Einführungskampagne für Schweizer Landliebe

KSB Krieg Schlupp Bürge führt Ringiers jüngste Zeitschrift «Schweizer Landliebe» ein. Alles «mit Liebe gemacht», versprechen die Werber.

Am 14. April erscheint die erste Ausgabe mit rund 170 Seiten über das gute Leben auf dem Land. «Mit Liebe gemacht» ist dieses Heft, wie der Claim von Krieg Schlupp Bürge verspricht. Mit Liebe gemacht sei auch das Anzeigenmotiv zum Start, so die Agentur. Es zeigt ein von Händen gestricktes frühlingshaftes Landliebe-Cover.

Verantwortlich bei Ringier Zeitschriften/Schweizer Landliebe: Urs Heller (Geschäftsführer), Thomas Passen (Leiter Marketing), Susanne Eggenberger (Produkt Manager). Verantwortlich bei KSB: Daniel Krieg (Creative Direction), Claudia Schille (Art Direction), Beat Egger (Text), Marco Serratore (Beratung). Foto: Schaub Stierli Fotografie. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger (Fotobild).

Ringier setzt auf Landliebe

Cosmic Bern: Shoppy-Enten herausgeputzt

Für das Einkaufscenter Shoppyland hat Cosmic Bern ein neues Frühlingssujet realisiert. Dafür haben sich auch die «Shoppy-Enten» herausgeputzt.

Cosmic inszenierte für das Schönbühler Einkaufscenter ein neues Frühlingssujet. Passend zu den neuen Modetrends funkeln die glamourösen Enten auf Plakaten und in Couponheften sowie als Dekorationsobjekte im Shoppingcenter.

Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Cosmic Bern: Thom Pfister (CD), Kasper Kobel (AD), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Emma Isolini (Beratung). 

Tamedia: Journalistenverband und Gewerkschaft fordern sichere Arbeitsplätze

Impressum, der Schweizer Verband von Journalistinnen und Journalisten, und Syndicom, die Gewerkschaft Medien und Kommunikation, stehen dem Gewinnsprung des Tamedia-Verlags kritisch gegenüber. Sie fordern unter anderem, entlassene Mitarbeiter wieder einzustellen.

Dies helfe, die chronische Überlastung in den Redaktionen abzubauen, schreibt Impressum in einem Communiqué vom Dienstag. Der Gewinnsprung der beiden Verlagshäuser müsse nachhaltig genutzt werden.

Die Gewerkschaft Syndicom formulierte es in ihrer Mitteilung noch pointierter: «Ein Gewinnsprung auf 111 Millionen Franken ist der unanständige Lohn für äusserst harte Umstrukturierungsmassnahmen, die auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt wurden.»

Die riesigen Gewinne seien eine Ohrfeige für all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, die den massiven Sparprogrammen und Umstrukturierungen zum Opfer gefallen seien. Syndicom verlangt, dass Tamedia von weiteren Entlassungen absieht. Zudem soll das Verlagshaus die Löhne aller Angestellten um 200 Franken pro Monat erhöhen.

Zudem vertraue man auf die Zusicherung von Tamedia – sollte der Verkauf der elektronischen Medien Tatsache werden –, dass die Stellen der Mitarbeiter nicht gefährdet würden und die Weiterführung aller Medientitel garantiert sei. Es gehe darum, den Qualitätsjournalismus zu fördern und die Medienvielfalt zu erhalten.

Mögliche Käufer müssten transparent gemacht werden und langfristig auf diese Ziele verpflichtet werden, hiess es weiter. Im Weiteren ist für Impressum wie auch für Syndicom die Zeit gekommen, die Sozialpläne nachzubessern und eine Sozialpartnerschaft mit Gesamtarbeitsvertrag aufzugleisen. (SDA)
 

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