Wirz Corporate macht Weinhaus Château André Ziltener bekannt

Das Schweizer Weinhaus Château André Ziltener hat Wirz Corporate mit der Aufgabe betraut, die Bekanntheit des Unternehmens über verschiedene PR-Massnahmen nachhaltig zu steigern. Im Zentrum der Aktivitäten stehen das Hôtel Château André Ziltener sowie diverse Produkte aus dem Sortiment des Weinhauses.

Das Schweizer Weinhaus Château André Ziltener hat Wirz Corporate mit der Aufgabe betraut, die Bekanntheit des Unternehmens über verschiedene PR-Massnahmen nachhaltig zu steigern. Im Zentrum der Aktivitäten stehen das Hôtel Château André Ziltener sowie diverse Produkte aus dem Sortiment des Weinhauses.

Das Schlosshotel liegt direkt an der Route des Grands Crus zwischen Dijon und Beaune und wurde vom «Wine Spectator» zum schönsten Hotel im Burgund gekürt. Das Weinhaus Château André Ziltener aus Reinach (BL) ist spezialisiert auf französische Spitzenweine. In zweiter Generation geführt, hat sich das Unternehmen insbesondere ein Renommee für Weine aus dem Burgund geschaffen.

Bedeutsamer Richterspruch

Obwohl das Urteil zu Street View direkt Google betrifft, kann es weitere Auswirkungen auf die Medien haben.

Wer sich darüber freut, dass Google mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Google Street View eins aufs Dach gekriegt hat, übersieht womöglich beachtenswerte Verbindungen zur Medienbranche. Google bietet Street View ja nicht aus reiner Selbstlosigkeit heraus gratis an, sondern als Teil einer Strategie, um damit lokale Geschäfte als Werbekunden zu gewinnen. Das Stichwort dazu heisst Local Search und bezeichnet den letzten grossen Werbemarkt, den Online-Anbieter noch erobern können. Bereits seit Jahren versuchen verschiedene Unternehmen in diesem Markt Fuss zu fassen und ihn zu entwickeln – ans Aufgeben denkt niemand. So macht sich nun etwa der Software- Gigant Microsoft daran, mit einem Street- View-Klon namens «Street Side» ebenfalls in Europa Strassenzüge abzulichten.

Um im Geschäft vor ihrer Haustür mitzuhalten, ist es gut möglich, dass dereinst regional tätige Verlage es zu ihrer Aufgabe machen, ihre Verbreitungsgebiete mit eigenen Strassenbildaufnahmen zu dokumentieren. Mitbewerber können nur mit besseren Bildern ausgestochen werden: aktueller, höher auflösend und vor allem datenschutzkonform. Solche Bilder werden vorab bei eigenen Produkten im Local-Search-Bereich eingesetzt, können aber auch lukrativ an Dritte lizenziert werden. Sollte es so weit kommen, wären einfach zu handhabende Datenschutzbestimmungen auch im Interesse von Verlagen. Doch derzeit ist solcherlei nicht in Sicht: Bei der Tamedia-Tochter Search.ch sind nach Auskunft von Unternehmenssprecher Christoph Zimmer Strassenbilder «derzeit nicht geplant».

Dabei kann auch anders vorgegangen werden, als es Google heute macht. Mit etwas Event-Marketing können solche Kamerafahrten zu einem Happening werden, womit die eigene Marke gestärkt und die Marktposition verbessert wird. So kann im Hinblick darauf zu künstlerischen und anderen Aktionen am Strassenrand aufgerufen werden, die anschliessend ausgezeichnet werden. Wie so etwas gehen kann, hat der Allgäuer Ort Oberstaufen vorgemacht: Für das Kommen des Google-Autos wurde eine Mordsaktion vorbereitet und der PR-Effekt dieses Riesenevents für die eigene Gemeinde genutzt. Eine aktive Fan-Gemeinde kann im Sinne eines Crowdsourcing animiert werden, zur Vervollständigung der Verpixelung beizutragen. Hier ist Google kürzlich einen Schritt in diese Richtung gegangen und hat mit Google Map Maker ein entsprechendes Werkzeug lanciert.

Gerade auch Journalisten tun gut daran, mögliche Konsequenzen des Urteils in Betracht zu ziehen. Denn allgegenwärtige Kameras, sei es in Smartphones oder auf Autodächern, sind eine Realität im 21. Jahrhundert und werden Teil des Berichterstattungsrepertoires. Webcams am Ort des Geschehens – etwa an der Chilbi oder bei Überschwemmungen – zu installieren und die Bilder live online zu veröffentlichen, ist nicht neu und wird künftig selbstverständlich als Medienaufgabe wahrgenommen werden. Dies kann durchaus mit genuin journalistischer Motivation erfolgen: Eine Kamera mit Bewegungs- sensoren kann etwa eingesetzt werden, um zu dokumentieren, wie häufig es an einer bestimmen Stelle zu kritischen Verkehrssituationen kommt, und so auf die Dringlichkeit von Massnahmen aufmerksam zu machen. Doch das Urteil ist geeignet, die journalistische Praxis zu beeinflussen. Dabei sind rechtliche Überlegungen darüber, ob nun die Medienfreiheit eingeschränkt worden sei oder nicht, wenig zielführend. Vielmehr geht es darum, dass mit diesem und anderen ähnlichen Erlassen der letzten Zeit die berühmte «Schere im Kopf» zunehmend wirksam wird. So stellt Nicole Aeby, Studienleiterin Fotografie an der Journalistenschule MAZ, fest, die Haltung bei den jungen Fotografen habe «sich schon geändert». Heute gelte es «eher als unethisch», fremde Menschen ungefragt abzulichten und die Fotos zu veröffentlichen. Nachwuchsfotografinnen gingen «gehemmter und übervorsichtig» los und trauten sich zum Teil nicht mehr, Menschen im öffentlichen Raum zu fotografieren. So wie es hierzulande längst üblich geworden ist, dass Auskunftspersonen ihre Zitate gegenlesen und allenfalls ändern wollen, werden künftig auch Foto-Journalisten zusätzliche administrative Aufwendungen auf sich nehmen müssen – oder sie angesichts des Zeit- und Budgetdrucks eben vermeiden wollen. So wird immer öfters darauf verzichtet, einen zusätzlichen Standpunkt einzuholen oder eben ein weiteres Bild zu schiessen und anzubieten – und so wird die Medienfreiheit eben indirekt eingeschränkt. Christoph J. Walther

Bilder: Keystone

DAS URTEIL

Dienste wie Street View sind praktisch: Auf dem Bildschirm können ferne und unbekannte Gegenden erkundet werden, um so herauszufinden, ob ein Besuch den Erwartungen entspricht oder wie vor Ort am Besten zu navigieren ist. Laut Google sollen 25 Prozent der Schweizer Street View schon benutzt haben. Doch nicht allen gefällt das und so sah sich der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte und grüne Ex-Nationalrat Hanspeter Thür aufgerufen, gegen den Suchmaschinenriesen wegen Verletzungen der Privatsphäre vor Gericht zu ziehen. Stein des Anstosses sind Gesichter und Autokennzeichen, die trotz der automatischen Nachbearbeitung der Bilder weiterhin erkennbar sind. Nun hat Ende März das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil in dieser Frage die rechtliche Praxis so konkretisiert, dass auch bei sogenannten Staffagen, also bei Bildern, bei welchen Personen sozusagen als Beiwerk Teil der Landschaft, Umgebung oder des Ereignisses erscheinen, das Recht am eigenen Bild gegeben und somit das informationelle Selbstbestimmungsrecht zu beachten sei. Somit ist es unzulässig und strafbar, eine Person in der Öffentlichkeit ohne deren Einwilligung abzubilden. Offen ist, ob bei allfälligen künftigen Klagen von Privatpersonen gegen etablierte Medien ein Gericht bereit ist, einen Unterschied zu machen zwischen einer vergleichbaren Veröffentlichung bei Street View und bei einem journalistisch geführten Medium. Im Urteil wird festgehalten, das Angebot von Google stelle kein öffentliches Interesse dar und sei «vor allem finanzieller Art» – doch genau das gilt gleichermassen für die allermeisten Medienerzeugnisse.
 

Blu: «pack easy» neu verpackt

Der traditionsreiche Schweizer Reisegepäckhersteller pack easy wurde von der Agentur Blu neu verpackt.

Die Urner ASW-Agentur BLU hat die Marke neu eingekleidet und zur Lancierung des neuen Erscheinungsbilds eine Imagekampagne entwickelt. Neben der Kreation des neuen Corporate Designs begleitete BLU auch den CI-Prozess.

Verantwortlich bei Blu: Irene Denzler, Chantal Manella (Beratung), Roger Moser (CD), Marc Wöltinger (Text).

 

Eyjafjallajökull brachte Bewährungsprobe

Für die Fluggesellschaft SWISS werden Social-Media-Kanäle im Kundenservice zunehmend wichtiger.

Gefragt nach einem Paradebeispiel für den Nutzen der eigenen Social-Media-Aktivitäten kommt von Christian Lüdi, der beim Online-Marketing der SWISS für Social Media zuständig ist, die Antwort sofort: Als vor einem Jahr der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den Flugverkehr über weiten Teilen Europas lahmlegte, konnten die Hotlines den Ansturm gestrandeter Kunden kaum noch bewältigen. Dafür liefen viele Anfragen über Facebook und Twitter, wo die SWISS 31 Updates zu diesem Thema veröffentlicht und rund 1200 Kommentare und Fragen darüber abgewickelt hat. Viele Kunden, die nach Prognosen und Informationen zum Umbuchen suchten, fanden diese in bereits früher beantworteten Anfragen anderer Kunden, die in der gleichen Situation steckten. Dieser FAQ-Effekt ist für Lüdi ein wesentlicher Vorteil der neuen Social-Media-Kanäle und er ist überzeugt, dass diese gerade für Dienstleister beim Kundenservice eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden. Denn so können Kunden viel schneller und dank mobiler Geräte auch ortsunabhängig angesprochen werden. Der Kontakt über Social Media ist viel persönlicher und schneller, als wenn über EMail oder über ein Kontaktformular auf der Website kommuniziert wird, ist sich Lüdi sicher. Kunden schätzten es, rasch eine Antwort durch einen Repräsentanten des Unternehmens zu erhalten, der ihnen zugehört hat. Oft seien sie schon viel zufriedener, wenn sie so nur schon persönlich auf das Feedback- Formular auf der Website verwiesen werden. Viele solche Anfragen nehmen zwar ihren Anfang auf Facebook oder Twitter, werden dann aber auf anderen Kanälen weitergeführt. Denn wegen des Datenschutzes können etwa E-Ticket-Nummern auf Social- Media-Kanälen nicht erwähnt werden. Dabei sind Lüdi klare Unterschiede zwischen Facebook und Twitter aufgefallen. Twitter werde vor allem von Amerikanern und Engländern benutzt und es werde immer eine Antwort erwartet. Es gehe vor allem um Kundenservice, Fragen und Reklamationen und das könne über Twitter schneller und kürzer abgewickelt werden. Facebook sei emotionaler, nur schon weil es mit Fotos und Videos mehr Möglichkeiten biete. So gebe es Rückmeldungen wie «I love SWISS» oder Fotos und Videos auf der Pinnwand, die keine Antwort erwarteten. Obwohl gleich wie beim Passagieraufkommen knapp die Hälfte der Fans aus der Schweiz stammt (bei Twitter gibt es dazu keine verlässlichen Angaben), hat die SWISS sich für einen Auftritt für die ganze Welt und deshalb von Anfang an für Englisch entschieden. Dazu gebe es gelegentlich Bemerkungen, doch das werde immer verstanden, zumal Englisch ja die Internetsprache sei, sagt Lüdi. Gebe es Anfragen auf Deutsch oder auf Französisch, würde diese auch entsprechend beantwortet. Nebst Facebook und Twitter setzt die SWISS auch Youtube und Flickr ein. Diese visuell orientierten Plattformen werden genutzt, um das Bildmaterial, das bei der SWISS ohnehin vorhanden ist, mit der Community zu teilen.

In einer Zwischenbilanz sieht Lüdi diese Erfolgsfaktoren: Man habe das eigene Social-Media-Engagement und die Community von Anfang an sehr ernst genommen und von Beginn an viel Zeit und Ressourcen investiert. Und es brauche Geduld, denn man könne nicht einfach von heute auf morgen 100 000 Fans verzeichnen, auch nicht mit einer Super-Aktion. Es sei wichtig, gut und genau zuzuhören, die Leute ernst zu nehmen und auf sie einzugehen. Damit das Angebot genutzt werde, müsse man einen interessanten Mehrwert bieten. So habe man eine «sehr gute Social-Media-Reputation» erzielt und merke auch, dass dies von der Community geschätzt wird, «was mitunter ein sehr wichtiger Punkt ist». Den Dialog mit der Community schätzt man bei der SWISS inzwischen und fragt die Fans immer wieder, ob ihnen dies und das gefällt und welches ihre Inputs dazu sind. So lerne man stets dazu und lasse die Community an der Entwicklung teilhaben. Etwa wenn es, wie kürzlich, um Desktop-Hintergründe mit SWISS-Sujets geht, wo sich die Frage nach den gewünschten Auflösungen stellte. Doch unter den 30 bis 40 Antworten kam auch die Nachfrage nach Bildern für das iPhone und Blackberrys zutage, woran man nicht gedacht hatte. Geht es um Flug-Angebote, hat man mit der Community vereinbart, dass solche Posts einmal pro Woche willkommen sind und dann auch nicht als Spam wahrgenommen werden. Anders als bei asiatischen und amerikanischen Fluggesellschaften gibt es auf den Social-Media-Kanälen der SWISS bislang noch keine Exklusivangebote.

Social Media ist bei der SWISS Teil der Abteilung Online-Marketing, wo auch Kampagnen auf anderen Websites, Suchmaschinen-Marketing und Online- Spiele betreut werden. Lüdi arbeitet eng mit der Unternehmenskommunikation zusammen und nimmt an den wöchentlichen Meetings dieser Abteilung teil. Social Media sei für viele im Unternehmen schon selbstverständlich geworden und viele Abteilungen kommen inzwischen selber mit Ideen und Vorschlägen. Auch ist man daran, ein Social- Media-Board aufzubauen, wo sich alle interessierten und betroffenen Abteilungen wöchentlich treffen sollen, um gemeinsam zu planen. Hingegen gibt es innerhalb der Lufthansa keine Gruppen-Strategie für Social Media, aber man tausche sich untereinander aus.

Geht es um Kennzahlen, habe man am Anfang immer gemeint, es gehe um möglichst viele Fans, doch das sei inzwischen nicht mehr das wichtigste Kriterium. Wie andere Social-Media-Praktiker auch ist Lüdi inzwischen der Ansicht, die qualitative Analyse, also die richtigen Fans und Followers zu haben, sei viel wichtiger. Auf die Zukunft angesprochen, erwähnt Lüdi den Ausbau des Kundenservice, um mehr Möglichkeiten bieten zu können. Auch will man im Cross-Media-Bereich mehr machen (so erscheint in der nächsten Ausgabe des Bordmagazins ein Artikel über die Social-Media-Aktivitäten) und auch lokale Märkte sollen, in ihrer jeweiligen Sprache, öfters direkt angesprochen werden. Zudem sei ein grösseres Gewinnspiel auf Facebook in Vorbereitung. Ausser dass es «eine Novität» sein werde und im Juni live gehen soll, liess sich Lüdi dazu nicht mehr entlocken. Christoph J. Walther

Die aktuellen Social-Media-Überflieger

Wer in der Social-Media-Hitparade auf WEmad.org in den letzten zwei Wochen* am meisten dazugewonnen hat.

we1
we2

 

Blue Spirit gewinnt Mandat von SBB

Die Blue Spirit Werbeagentur BSW hat sich im Pitch durchgesetzt und gewinnt das Mandat der SBB. Die SBB lässt als Grundeigentümerin direkt neben dem Hauptbahnof Zürich den neuen Stadtteil Europaallee entstehen.

Die Kommerzfläche Baufeld A wird am 21./22. September 2012 als erste Retailfläche dieses Grossprojektes eröffnet. Blue Spirit hat dieses Mandat mit ihrem Vermarktungskonzept inklusive Namensfindung gewonnen. Die Agentur hat die Arbeit mit der SBB, die den Lead auf Marketing-Seite innehat, bereits aufgenommen.
 

Amerikanisierung, Europäisierung, Berlusconisierung

In der Werbebranche vermag das richtige «Catchword» Berge zu versetzen, im Forschungsbetrieb kreieren dagegen Schlagworte oftmals Trends, die der differenzierten Realität nicht standhalten. Gastkommentar von Stephan Russ-Mohl, Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums an der Universität Lugano.

Über Jahrzehnte hinweg haben viele Sozialforscher immer wieder mit der «Amerikanisierung» unserer Lebensverhältnisse hantiert – einer Formel, die – so simpel gestrickt – bei näherem Hinsehen kaum Bestand hat, wie jüngst neuerlich Forscher an zwei sehr unterschiedlichen Kommunikationsfeldern gezeigt haben. Bei der Jahrestagung der Schweizer Kommunikations- und Medienforscher zur Bildkommunikation stellten Roger Blum und Marlis Prinzing die platte Amerikanisierungsthese am Beispiel des Parteienwettbewerbs in Frage. Bei Wahlkämpfen, so berichteten sie, sei es längst nicht mehr so, dass alle Kampagnenplaner nur nach den USA schielten. Die Wissenschaftler sprechen deshalb lieber von Modernisierung, Professionalisierung, Medialisierung und Entideologisierung der Kampagnen. Ihr drastischstes Beispiel: In Amerika wäre es undenkbar, auf Plakaten Nackedeis zu präsentieren. In Deutschland haben sich dagegen Kandidaten entkleidet – und weil sie offenbar dank ihres originellen Übermasses an Transparenz und ohne Kaisers Kleider beim Wähler «angekommen» sind, hat dies auch in der Schweiz, in Belgien und in Polen Nachahmer gefunden. Auf Rückfrage betont Frau Prinzing zudem, die Amerikanisierungsthese sei «vor allem dann, wenn sie in den Medien transportiert wird, auch eine Ablenkung». Amerikanisierung werde missverstanden «als ein Synonym für Hollywood-Wahlkämpfe» und dabei werde übersehen, «welch grosse Rolle in den USA die Issues spielen, die überdies ja durchaus in den Medien ein Forum erhalten». Das Nackedei-Beispiel zeigt: Wahlkampfprofis beobachteten sich also im internationalen Austausch wechselseitig – ein Verhaltensmuster, das man auch Journalisten und Verlagsmanagern auf der Suche nach neuen Erlösmodellen anempfehlen möchte. Denn auch im Medienbetrieb ist die Amerikanisierungsthese wenig stimmig. Jedenfalls sind sich die Forscher am Reuters Institute for the Study of Journalism der University of Oxford keineswegs sicher, ob die Krise des Journalismus in den USA auch in Europa voll durchschlagen wird. Es sei voreilig, den Tod von Zei¬tungen, des Fernsehens oder gar von kommerziell arbeitenden Nachrichten¬medien vorherzusagen, meinen David A.L. Levy und Rasmus Kleis Nielsen, die in ihrem neuesten Buch zu den Auswirkungen der veränderten journalistischen Geschäftsmodelle ganz unterschiedliche Entwicklungspfade in verschiedenen Ländern Europas, den USA und den beiden BRIC-Staaten Brasi¬lien und Indien ausleuchten. «Wenn die grossen Nachrichten-Medien in Amerika sich mit einer ernsteren Krise auseinandersetzen müssen als anderswo, dann ist damit keines¬wegs gesagt, dass sie die Wegbereiter für den Rest der Welt sind. Die USA könnten eher eine Ausnahme sein – statt des Vorboten, als der sie vielfach in den Diskussionen um die internationale Medienentwicklung dargestellt werden.»

Dass die Amerikanisierungsthese eher Unfug ist, lässt sich auch nicht zuletzt daran ablesen, dass in den USA bereits vor Jahren Forscher wie Everette Dennis umgekehrt eine «Europäisierung» des Journalismus beobachtet haben – zum Beispiel, weil viele US-Nachrichtenmedien die Trennung von Nachricht und Meinung nicht mehr strikt durchhalten, oder weil – eher neuerdings und zum Teil inspiriert von der Meinungsfreudigkeit der User im Internet – ganze Sender wie Fox ihr Erfolgsrezept auf politisch einseitigem (Rechts-)Populismus aufbauen. Durch die osteuropäischen Fachgazetten geistert übrigens seit Jahren das Schlagwort von der «Berlusconisierung» der dortigen Medien. Ein angesehener Forscher hat es in die Welt gesetzt, und viele andere haben es danach mehr oder minder gedankenlos immer wieder zitiert. «Boulevardisierung» als Trend – damit wäre der Nagel vermutlich auf den Kopf getroffen, und auch «Italienisierung» hätte vielleicht ge¬rade noch Sinn ergeben, wenn man damit auf wachsende (partei-)politische Kont¬rolle und auf Entertainisierung hätte hinweisen wollen – oder auch auf die «Infantilisie¬rung» der Medien, wie Umberto Eco das einmal im Blick auf die Verhältnisse in seinem Heimatland ge¬nannt hat. Aber Berlusconisierung? Eigentlich sollten die aufstrebenden Demokratien im Osten und im Südosten Europas dankbar sein, dass ihnen die Me-dienübermacht und der mit ihrer Hilfe abgefederte langjährige Amtsmissbrauch eines Berlusconi erspart geblieben ist -übrigens auch dank des (freilich nicht selbstlosen) Engagements westlicher In¬vestoren, die sich aus politischen Hän¬deln eher heraushalten, von Ringier über Springer und die Passauer Verlagsgruppe bis hin zur WAZ-Gruppe und skandina-vischen Zeitungsverlegern wie Schibsted.

Offenbar sind auch Wissenschaftler, gerade weil sie Wirkung erzielen wollen, nicht dagegen gefeit, sich gelegentlich Schlagworte zu eigen zu machen – auch wenn sie damit eher das Gegenteil jener Aufklärung bewirken, auf die Forschung eigentlich zielen sollte.
Quellen: Roger Blum/Marlis Prinzing (2011): Böse Bilder – brave Bilder. Vortrag bei der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) vom 25./26. März 2011 in Basel. Levy, David A.L./Nielsen, Rasmus Kleis (eds.) (2010): The Changing Business of Journalism and its Implication for Democracy, Reuters Institute for the Study of Journalism, University of Oxford.

russmohl1
russmohl2
 

«Sauberen Tisch machen»

Im April vor einem Jahr haben zwei traditionsreiche Schweizer Agenturen zu Marti Seiler fusioniert. Inhaber Peter Marti blickt auf den Prozess der gemeinsamen Anpassung zurück.

seiler

WW: Seiler Communications und Marti & Partner ziehen seit einem Jahr am gleichen Strick. Welche Kräfte sind bei dieser Fusion entwickelt worden?
Peter Marti: Wir haben ein gutes Jahr hinter uns, unsere Zielsetzungen sind im Bereich Umsatz sogar übertroffen. Der Gewinn ist dort, wo wir sein wollten. Es ist in einem Fusionsjahr immer ein bisschen schwierig, weil es Fusionskosten gibt. Wir sind jetzt gut etabliert, können vorwärts schauen.

Wie haben die Kunden auf die Fusion reagiert?
Man hat sehr positiv aufgenommen, dass hier Garantie gegeben ist für Kontinuität, für den Erhalt der Mitarbeitenden von Seite Seiler. Auf Seite Marti- Kunden freut man sich über mehr Substanz. Man fragte zwar, ob wir jetzt teurer werden. Wir sind aber nicht teurer, sondern leistungsfähiger geworden, vor allem in der Kreation. Wir haben keinen Kunden verloren. Genauer gesagt nur einen. Der war stark an die Person von Roland Weiss gebunden. Der ehemalige Geschäftsführer von Seiler ist jetzt bei GGK. Jetzt sind wir 23 Mitarbeitende, alle voll motiviert und voller Tatendrang.

Davon zwei Alphatiere in einem Gehege: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Herbert Seiler?
Die Zusammenarbeit mit Herbert ist sehr gut. Er ist ja in der Branche tatsächlich als Alphatier bekannt. Diese Feststellung konnte ich so nicht machen. Wir haben immer sehr sachlich korrekt diskutiert und ich bin froh, dass er in dieser Übergangsphase an Bord ist. Bis Ende 2011 wird er noch täglich dabei sein und dann eine stark reduzierte Rolle einnehmen. Herbert Seiler feiert dieses Jahr seinen 70. Geburtstag und es ist eine Freude, ihn viel jünger zu erleben.

Was hat sich intern geändert?
Wir haben die ganze IT von einer Hybrid auf eine Mac-Lösung umgebaut. Zwei Bereiche haben wir ausgebaut. Social Media hat jetzt einen eigenen Social Media Director. Die zweite Verstärkung ist der gesamte Pre-Press-Bereich, den wir aus Preis- und Flexibilitätsüberlegungen verstärkt inhouse anbieten. Neu ist auch ein Leiter für das gesamte Internet- Marketing zusätzlich angestellt worden. Dieser Bereich wächst bei uns sehr schnell, genau wie Social Media. Wir stellen den crossmedialen Gedanken in den Vordergrund. Das sagen zwar alle, aber wir machen es extrem konsequent.

Ist die Fusion auch privat ein Happy End?
Ich muss noch mehr arbeiten. Trage noch mehr Risiken. Es ist aber spannend. Ich komme mit Freude nach Zollikerberg, obwohl ich das Seefeld, unsere frühere Büro-Location vermisse. Es ist schön hier in der freien Natur draussen, aber es fehlen ein paar einschlägige Beizen. Ich bin rundum zufrieden. Es läuft in die richtige Richtung.

Hat die Agentur ihre Flughöhe erreicht?
Nein. Aber unsere Aufstellung und der Erfolg mit den Neukunden bestätigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind aktuell auch in einige Pitches involviert. Deshalb ist Wachstum durchaus ein Thema. Wir haben zwei extrem kreative Köpfe bei uns im Haus, die vielleicht nicht so bekannt sind in der Branche, aber sehr stark. Texter/Konzepter Stefan Beck ist schon zehn Jahre dabei und Stefan Künzler ist unser langjähriger Senior Art Director. Beide sind sehr konzeptsicher. Mit dem gesamten Off- und Online-Kreativ-Team haben wir keine Konkurrenzpräsentationen des letzten Jahres verloren.

Sind Kreativ-Preise ein Thema?
Ja. Wir wollen Kreativ-Preise holen. Aber vielleicht eher im Bereich Effie als beim Art Directors Club. Seitdem ich dort nach 20 Jahren Mitgliedschaft ausgetreten bin, kann ich meine eigenen Kampagnen nicht mehr «auf den Tisch» und damit in die Ränge bringen. Wir haben uns auch entschlossen, aus dem BSW auszutreten. Seiler war Mitglied. Marti & Partner nicht. Der Bund Schweizer Werbeagenturen besteht heute vorwiegend aus ausländischen Agenturen, was den Begriff «leading swiss agencies» ein bisschen ironisch macht. Eigentlich müsste er «leading agencies of Switzerland» heissen, denn die erste Bezeichnung ist nicht mehr zutreffend. Es gibt unter den ersten 15 Agenturen der Schweiz nur noch 2, die voll und ganz im Besitz von Schweizern sind, nämlich Contexta und wir. Und in meinem Falle im Besitz eines Inhabers und nicht von mehreren. An allen anderen Agenturen sind die internationalen Netzwerke beteiligt und/oder über Optionen über kurz oder lang deren Besitzer. Was mich beim BSW – neben vielen guten Initiativen – ärgert, ist deshalb die Glaubwürdigkeit. Vor allem auch im Bereich der Konkurrenzpräsentationen, wo der Code Morale des BSW überhaupt nicht eingehalten wird.

BSW-Agenturen verletzen die Regeln?
Ich sehe es, wenn wir eingeladen werden zu einer Konkurrenzpräsentation. Da merkt man schnell, dass andere sich gratis anbieten. Wir präsentieren als Nicht-BSW-Mitglied auch gratis – da stehe ich dazu – wenn der Auftrag interessant ist und kreativ eine gute Leistung möglich ist und der Pitch fair ausgeschrieben wird. Es gibt aber renommierte BSW-Agenturen, die grossen Kunden – auch unseren – gratis und ungefragt eine fixfertige Kampagne präsentieren, ohne je ein Briefing bekommen zu haben. Das habe ich gesehen und da muss ich sagen: Entweder ändert der BSW seinen Code morale oder die Agenturen halten sich daran.

Ist der Ausstieg das letzte Wort?
Beim BSW muss zuerst sauberer Tisch gemacht werden, dann können wir wieder über eine Mitgliedschaft sprechen. Ich finde es schon wichtig, dass die Branche mit den 20 wichtigsten Agenturen irgendwie organisiert ist und eine gewisse Wirkung entfalten kann in der Öffentlichkeit. Aber da muss der BSW glaubwürdig sein, das ist die Grundvoraussetzung. Ich hoffe, dass dies mit dem neuen Präsidenten und Geschäftsführer nun gegeben ist. Interview: Andreas Panzeri

NEUKUNDEN
Peter Marti kann sich mit seiner Partnerin, VR- und GL-Mitglied Nadine Kündig, über viele Neukunden freuen. Neu im Portfolio ist Diethelm Keller Brands. Ebenso das Bundesamt für Umwelt mit der Basiskampagne für die Schweizer Naturparks, ein erstes Projekt für Nestlé Schweiz. Neu ist auch das Elektrotechnik- Unternehmen Jaisli mit 400 Mitarbeitenden. Bei Domino's Pizza hat es Zusatzgeschäfte ergeben mit einem neuen Lizenzkonzept. Mit dem Hotel Belvoir in Rüschlikon kann Marti Seiler das soeben eröffnete, «schönste 4-Sterne-Plus- Hotel der Region Zürich betreuen». Für den langjährigen Kunden Lindt & Sprüngli wird die bestehende internationale Kampagne neu validiert und strukturiert. Involviert ist dabei auch Leo Burnett Mailand. Vögele ist 2009 entstanden, zu Zeiten noch von Marti & Partner. Die Neupositionierung mit Penelope und Monica Cruz ist erfolgreich implementiert. Neu dazugekommen als Markenbotschafter ist Til Schweiger. «Jetzt müssen wir schauen, wie es weitergeht. » Das Unternehmen Vögele hat selbst eine vollwertig ausgebaute Marketing- und Werbeabteilung, die vieles intern löst.

Die detaillierten Ergebnisse des Impact-Check April 2011

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Zu guter Letzt: Ein Prost auf Kate und William

Am Freitag sind alle Augen auf London gerichtet, wenn sich Kate und Thronfolger William das Ja-Wort geben. Dies nimmt die Brauerei Paulaner zum Anlass, dem Brautpaar auch zu gratulieren, mit einem Werbespot.

Der extra für die Hochzeit umgewandelte 20-Sekünder wird am Freitag im Umfeld aller Sondersendungen zu sehen sein. Eine erste Ausstrahlung erfolgt um 8.47 Uhr auf N24. Horizont.net hat den Spot schon einen Tag früher online gestellt. Darin sind die gleichen Figuren zu sehen wie im Original. Im umgewandelten Werbespot spricht der Stammgast Max ein «Yes» nach dem anderen in sein Handy. Eine Stimme aus dem Off klärt schliesslich auf: «In London sagt man heute Yes, und mia sogn dazu: Prost und alles Gute».

Zum Spot

Dass man sich auf der Insel mit «I do» die ewige Treue verspricht, soll hierbei wohl vernachlässigt werden. Schliesslich geht es um die Hochzeit von Kate und William – und das Paulaner Bier. Na dann, Prost.
 

Zur Sache: Reizwörter

Letzte Woche brachte Martin Hitz auf Medienspiegel.ch eine kleine Meldung, die ein Korrigendum der Weltwoche zum Inhalt hatte. Es ging um die Verwechslung einer Parfum-Marke in einem Artikel.

Nichts Weltbewegendes, die Meldung war – so schien es mir – ironisch gemeint. Doch schon ging es los. Das Wort «Weltwoche» ist ja ein Reizwort für alle selbst ernannten Medienkritiker. Da läutet bei allen Blogkommentarschreibern die Alarmglocke und die Tastaturen beginnen zu glühen. Innert kurzer Zeit gab es zehn Kommentare. Wer nun aber meint, dass die Kommentare etwas mit der Sache zu tun hätten, irrt sich gewaltig oder kennt den allgemeingültigen Mechanismus von Blogkommentaren nicht.

Meistens ist es so, dass sich die ersten zwei oder drei Kommentare mit der Sache befassen, um die es geht. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto weniger geht es dann um den inkriminierten Sachverhalt. Wen kümmert der schon. Es geht um gegenseitiges Anpflaumen, um indirekte oder direkte Beleidigungen und natürlich um Selbstprofilierung. Neben
«Weltwoche» gibt es selbstverständlich noch andere Reizwörter. Eines, das auch sehr gut funktioniert, ist «Qualität im Journalismus». Da geht die Post ab und man kann sich austoben: Journalistenhasser gehen auf Blogverächter los.

Blogliebhaber pissen Journalisten an. Es bilden sich Fronten. Es fliegen die Fetzen. Dass sich die Kontrahenten oft kennen oder aber zumindest wissen oder zu wissen glauben, wer hinter den Pseudonymen steckt, macht die Sache noch spannender. Jetzt kann man endlich auf den Putz hauen und dem ungeliebten Kontrahenten oder dem jetzigen oder ehemaligen Kollegen eins auf die Schnauze geben. Erstaunlich ist, wie viel Zeit die Leute für so was haben. Vom «Fachkommentar» nun zum ganz normalen «Zivilkommentar». Zu studieren am besten auf Blick.ch. Bei den Amateuren gelten die gleichen Mechanismen wie bei den Profis. Wen kümmert es schon, was im Artikel steht, nach fünf mehr oder weniger artikelbezogenen Kommentaren geht es auch hier zur Sache. Das Einzige, das ändert, sind die Reizwörter. Beliebte Reizwörter sind hier «Alex Frei», «FCB», «Schiedsrichter». Aber auch «Blocher» oder «Ausländer» geben was her. «Kampfhund» hingegen läuft nicht mehr so gut.

Was mir an der ganzen Sache gefällt, ist, dass sich für einmal die Profis ein Beispiel an den Amateuren nehmen. Es soll also keiner mehr sagen, dass Medienkritiker abgehoben sind. Auch hier zeigt sich das wahre Leben.

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]
 

News Aktuell sucht das beste PR-Bild des Jahres

Die SDA-Tochter News Aktuell sucht auch im 2011 das beste PR-Bild aus Deutschland, Schweiz und Österreich. Bis am 10. Juni können sich Medienstellen und PR-Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit ihren herausragenden Bildern in sechs Kategorien bewerben.

Bereits zum sechsten Mal lanciert News Aktuell die Suche nach dem besten PR-Bild. Bekannt wurde der Wettbewerb als «OBS-Awards». In diesem Jahr wurde der Name in «PR-Bild Award – Die besten Fotos des Jahres» geändert, wie es in einer News Aktuell-Mitteilung heisst. Bis am 10. Juni können sich Medienstellen und PR-Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit ihren herausragenden Bildern in sechs Kategorien unter Pr-bild-award.ch bewerben. Schweizer Medienpartner ist das Branchenmagazin Persönlich.

Im Sommer wird eine sechsköpfige Fachjury aus voraussichtlich mehr als 1000 Einsendungen eine Shortlist von rund 60 Bildern auswählen. Anschliessend können alle PR-Verantwortlichen aus Deutschland, Schweiz und Österreich daraus online das PR-Bild des Jahres auswählen. Der Gewinner wird am 1. November bekannt gegeben.

Die Teilnehmenden können ihre Bilder für folgende Kategorien einreichen:
Unternehmenskommunikation, Events und Kampagnen, Produktfoto, Porträt, NGO-Foto und Tourismus (als diesjährige Sonderkategorie).

Die Fachjury des PR-Bild Award 2011 besteht aus folgenden Journalisten und PR-Experten:

– Matthias Ackeret, Chefredaktor vom Schweizer Kommunikationsmagazin Persönlich
– Klemens Ganner, Geschäftsführer, APA-PictureDesk
– Uwe Gottmann, Leiter Bildredaktion, 20 Minuten
– Sebastian Gülde, CvD, pressesprecher
– Frank Schleicher, Produktmanager OBS, News Aktuell
– Harald Schneider, Leiter Bildredaktion, APA

 

Junghäni‘s: Neuer Katalog für Armin Racing

Das Kreativatelier Junghäni’s hat für die neuen Arming Racing Uhren einen Katalog gestaltet. Junghäni’s wurde im Herbst 2010 vom ehemaligen Art Director bei der Berner Werbeagentur Cosmic, Julien Junghäni, neu gegründet.

Vor drei Wochen wurden die neuen Arming Racing Uhren, ein Produkt der Kooperation zwischen der Bieler Uhrenmanufaktur Armin Racing und dem Formel-1-Rennstall Virgin Racing, an der Basler Uhrenmesse erstmals live präsentiert. Um die Marktneuheit angemessen zu lancieren hat Armin Racing das Atelier Junghäni‘s für die Konzeption und Realisation eines Katalogs engagiert. Unter dem Titel «No Speed without Time» soll der Katalog die Welten der Kooperationspartner vereinen. So verschmelzen die zwei gegensätzlichen und dennoch unzertrennlichen Komponenten «Zeit» und «Geschwindigkeit» visuell und textlich miteinander.

Als Quintessenz entsteht die Armin Racing Series. Die Bildkompostionen bilden das Herzstück des Katalogs. Nach einem insgesamt sieben Tagen langen Fotoshooting an der Grandprix Rennstrecke in Abu Dhabi sowie in der Manufaktur in Biel wurden aus 3000 Bildern die jeweils besten ausgewählt und kombiniert.

Verantwortlich bei Armin Racing: Serge Michel (CEO) Claude Greisler (Head of Product Development). Verantwortlich bei Junghäni's: Julien Junghäni (AD/CD), Heinz Helle und Martin Arnold (Text), Crocidu Fresne (Fotografie), W. Gassmann (Druck).
 

get_footer();