SF: Prinzenhochzeit erreicht 40 Prozent Marktanteil

302'000 Personen verfolgten am Freitag auf SF 1, wie sich Kate Middleton und Prinz William das Ja-Wort gaben. Die zwischen 10 und 15 Uhr ausgestrahlte Sondersendung erreichte einen Marktanteil von rund 40 Prozent.

Die Einschaltquoten der Hochzeit bewegen sich auf dem Niveau von «Schweiz aktuell». Dort lag der Marktanteil am Freitag ebenfalls bei 40 Prozent (403'000 Zuschauer). Das sei für diese Tageszeit ein sehr guter Wert, sagte SF-Mediensprecher Marco Meroni gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Als Vergleich: Die Hauptausgabe der «Tagesschau» um 19.30 Uhr erreichte am Freitag einen Marktanteil von 57 Prozent (766'000 Personen). In der Romandie verfolgten rund 72'000 Personen (Marktanteil: 22,3 Prozent) die Trauung auf TSR, wie Mathilde Boillat, Kommunikationsverantwortliche bei TSR, der SDA sagte.

Die englische Prinzenhochzeit hat das Fernsehpublikum mehr interessiert als beispielsweise die Trauung der schwedischen Kronprinzessin Victoria mit dem Bürgerlichen Daniel Westling. Am 19. Juni 2010, als der Anlass übertragen wurde, schauten gemäss Marco Meroni 269'000 Personen zu (Marktanteil: 24 Prozent).

 

Renzen Communications: Kinospot für Jugendversicherung von Helvetia

In enger Zusammenarbeit mit dem Branding-Team von Helvetia hat Renzen Communications einen kurzen Kinospot konzipiert. Dieser richtet sich in erster Linie an ein junges Publikum, das auf lockere Weise auf die Jugendversicherung der Helvetia aufmerksam gemacht werden soll.

Two Step Sound, ein Dance Beat – und die Kopfhörer beginnen sich zu einer Figur aufzurichten und zum Rhythmus der Musik zu tanzen. Unterhaltung und Kommunikation des Produktnutzens gingen im Spot Hand in Hand, so die Agentur. 

Der Spot läuft zurzeit in deutsch, französisch und italienisch in verschiedenen Schweizer Kinos. Während in der Lancierungsphase am TV vor der Tagesschau auf SF1, TSR und RSI die 10-Sekunden-Version mit direkter Ansprache der Eltern ausgestrahlt wird, macht der 14-Sekunden-Kinospot zusätzlich mit «Klack, klack, klack» auf die lokalen Agenturen und die Homepage Helvetia.ch aufmerksam.

Verantwortlich bei Helvetia Versicherungen Schweiz, Basel: Martin Schwald (Branding, Leiter Brand Services & Media). Verantwortlich bei Renzen Communications: Hanno Lietz (CD), Achim Kaufmann (AD), Frédéric Renzen (Beratung). Umsetzung: Lobster Studios, Schlieren. Animation: Christian Rüegger, Ton: Steve Noi.

 

13. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen

Am Montagabend wurde der Medienpreis Aargau/Solothurn zum 13. Mal verliehen. Er geht an die Zeitungsjournalistin Sabine Kuster (Aargauer Zeitung), die Fotografen Hansruedi Aeschbacher (Oltner Tagblatt) und Chris Iseli (Aargauer Zeitung), den Radiojournalisten Ralf Stutzki (Kanal K) und die Fernsehjournalisten Matthias Achermann und Bähram Alagheband (Tele M1).

Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Josefa Haas (Print), Nicole Aeby (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus rund 100 eingereichten Beiträgen je eine Preisträgerin oder einen Preisträger, in den Kategorien TV und Foto deren zwei.

In der Sparte Print heisst die Siegerin Sabine Kuster, Journalistin der Aargauer Zeitung mit ihrer Serie «Armut im Aargau». Sabine Kuster erhielt für die gleiche Beitragsserie kürzlich auch in Bern den Preis für Schweizer Lokaljournalismus. 

Nachdem in der Kategorie Foto bei der Einführung des Preise im letzten Jahr keine Eingaben den Anforderungen der Jury genügten, konnte sich die Fachjury unter der Leitung von Nicole Aeby in diesem Jahr nicht nur für einen Beitrag entscheiden und zeichnet mit der Bildserie «Zum Jahreswechsel» von Hansruedi Aeschbacher, Fotograf beim Oltner Tagblatt und dem Portrait «GC-Talent Izet Hajrovic» von Chris Iseli, Fotograf bei der Aargauer Zeitung gleich zwei Fotojournalisten mit dem Medienpreis 2010 aus.

Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Ralf Stutzki, Journalist bei Kanal K. Er wurde für seinen Beitrag «Du bist Radio Jubiläum» ausgezeichnet.

In der Kategorie TV entschied sich die Jury für den Beitrag der beiden Journalisten bei Tele M1, Matthias Achermann und Bähram Alagheband für ihren Fernsehbeitrag «Test: Waffendiebstahl am Eidg. Schützenfest Aarau». Auch dieser Beitrag wurde bereits mit dem Preis für Schweizer Lokaljournalismus in Bern in der Kategorie TV ausgezeichnet.

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesen Kantonen ansässigen Medienunternehmen (Presse, Radio und Fernsehen) und durch die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises mit einer Preissumme von insgesamt 12'000 Franken ist die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der regionalen Berichterstattung.

 

Pressefreiheit: Keine freie Presse mehr in Mexiko und Ägypten

Angesichts der Gefahren und der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel kann Mexiko laut einer US-Studie nicht länger als ein Land mit einer freien Presse angesehen werden. Eine dramatische Verschlechterung für die Pressefreiheit gab es im vergangenen Jahr aber auch im Nahen Osten und in Nordafrika.

Das bilanziert die US-Organisation Freedom House in ihrem aktuellen Jahresbericht. So wurde Ägypten auf «nicht frei» herabgestuft. Länder wie Libyen, Saudi-Arabien, Syrien und Tunesien zählen weiterhin zu jenen Ländern in der Welt, in denen es um die Unabhängigkeit der Presse sowie die Pressefreiheit besonders schlecht bestellt ist. «Im Jahr 2010 haben wir gesehen, wie leicht Regierungen im Nahen Osten dazu übergegangen sind, Repressionen gegen Medien auszuüben», sagte Karin Deutsch Karlekar von Freedom Press.

Zwar habe es im Nahen Osten Anfang dieses Jahres einige Durchbrüche gegeben, die Anlass zur Hoffnung gäben, dass die Region sich einem höheren weltweiten Niveau der Pressefreiheit annähere, es gäbe aber auch besorgniserregende Entwicklungen, sagte Deutsch Karlekar. Wie beispielsweise in Ägypten, wo die Streitkräfte erst kürzlich die Berichterstattung eingeschränkt hätten.

Der Abstieg von Mexiko auf «nicht frei» wurde als überraschend beschrieben. Gleichwohl resultiert er aus den registrierten Angriffen auf Journalisten in dem Land, Selbstzensur und dem durch den Drogenhandel geprägten Klima der Angst. Neben Mexiko und Ägypten wurden deutliche Verschlechterungen auch in Honduras, Ungarn, Südkorea, Thailand, der Türkei sowie in der Ukraine festgestellt. Es scheine aber, dass die seit Jahren anhaltende Verschlechterung auslaufe, heisst es in dem Bericht. Es sei aber nicht klar, ob es in diesem Jahr insgesamt eine Verbesserung gäbe.

Die zehn am schlechtesten gelisteten Länder sind Weissrussland, Birma, Kuba, Äquatorial-Guinea, Eritrea, Iran, Libyen, Nordkorea, Turkmenistan und Usbekistan. (SDA)
 

 

CREA Credential Award lanciert

Die Ausschreibung für den 9. CREA Credential Award hat begonnen. Gesucht werden die besten Eigendarstellungen von Agenturen.

Der CREA rückt die Bedeutung von professioneller Agentureigenwerbung in den Fokus. Er hat das Ziel, die Qualität von Eigenmarketing- massnahmen zu verbessern, indem er Agenturen aufzeigt, ob und wie ihre Neugeschäftsbemühungen bei potentiellen Kunden ankommen. Bewertet wird deren Qualität und Wirkung von einer Jury bestehend aus über 30 Marketing- und Kommunikationsleitern von Unternehmen, Konzernen, Verbänden und Institutionen.

Agenturen aus Deutschland, Österreich und Schweiz aus allen Disziplinen der Kommunikationsindustrie können Marketingmassnahmen wie Broschüren, Präsentationen, Mailings, Spots, Anzeigen, Plakate, Apps, Websites sowie PR-Massnahmen und Events einreichen, die das Ziel der Kundenakquisition verfolgen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.

Detaillierte Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind online zu finden auf Credentialaward.com.

 

Neuer Kunde für Koch Digital

Büro Schoch Direct plant einen kompletten Relaunch des Onlineshops und der Firmenwebsite. Bei der Realisierung begleitet wird das Unternehmen durch Koch Kommunikation.

Die Ostschweizer Agentur setzte sich im Pitch von Büro Schoch Direct in zwei Präsentationsrunden durch. Die neue Umsetzung beinhaltet die Bereiche Webstory, Design, Technik und Onlinemarketing. Die Grundlage für den Shop bildet das ERP-System, das bereits bei der aktuellen Version zum Einsatz kommt. Der Startschuss für das Projekt erfolgt noch im Mai und die Aufschaltung ist für Herbst 2011 geplant.

 

Presserat gibt Tierschützer Recht

Der Presserat hat eine Beschwerde des Tierschützers Erwin Kessler gegen den Tages-Anzeiger gutgeheissen. Er stellte einen Verstoss gegen die Wahrheits- und Berichtigungspflicht fest. Im Artikel ging es um das Schlachten und Schächten.

Unter dem Titel «Neue Regeln für die Lizenz zum Töten» berichtete der Tages-Anzeiger am 1. Dezember 2010 über eine Veränderung der Tierschutzverordnung. Im Artikel hiess es unter anderem: «Ohne vorherige Betäubung darf in der Schweiz – anders als in der EU, die Juden und Muslimen das rituelle, betäubungslose Töten erlaubt – kein Tier geschlachtet werden.»

Erwin Kessler vom Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) machte daraufhin in einem Leserbrief an die Adresse des Tages-Anzeigers darauf aufmerksam, dass in der Schweiz das rituelle Schächten von Hühnern sehr wohl erlaubt sei. Da der Tages-Anzeiger auf eine Veröffentlichung des Leserbriefs verzichtete, gelangte Kessler mit einer Beschwerde an den Presserat.

Dieser befand in einer Stellungnahme vom 15. April, der Tages-Anzeiger habe tatsächlich gegen die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verstossen. Die Tageszeitung wäre verpflichtet gewesen, die Falschmeldung zu berichtigen.

Im Bericht gehe es darum, wie Tiere in der Schweiz gemäss Tierschutzgesetzgebung getötet beziehungsweise geschlachtet werden dürften. Der Hinweis, in der Schweiz dürften keine Tiere ohne Betäubung geschlachtet werden, sei falsch.

Dass in der Schweiz Hühner geschächtet werden dürften, sei im Gesamtzusammenhang des Artikels kein irrelevanter Nebenaspekt – auch dann nicht, wenn der Anteil der auf diese Weise getöteten Tiere klein sei. (SDA)
 

William & Kate heiraten im Mini-Cabrio

Draftfcb/Lowe hat anlässlich der Royal Wedding für Mini eine tagesaktuelle Guerilla-Hochzeit mit original englischen Guards, zauberhaftem Paar als William & Kate und drei Mini Cabrios inszeniert.

Pünktlich zur Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton am 29. April um Punkt 11 Uhr englischer Zeit gratuliert Mini mit einer Hommage an das moderne, königliche Paar unter dem Motto: «Yes, I will. Mini forever». Die Aktion habe Mini- und Royal-Fans in der Innenstadt und am Seebecken von Zürich entzückt, so die Agentur in einer Mitteilung. Gleichzeitig haben Promotorinnen Grossbritannien-Wimpel, Hochzeitsbonbons und königliche Einladungen zu einer Mini-Cabrio-Probefahrt verteilt. Die Guerilla-Promotion wurde von mehreren Medien, so beispielsweise von Blick.ch oder Tele Züri, aufgenommen und in den Nachrichten präsentiert.

Verantwortlich bei Mini: Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation), Daniela Geiger (Kommunikation). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Frédéric Nogier (AD), Tizian Walti (Text), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach (Beratung), Nina Böhi (Kate), Maximilian Kortmann (William), Martin Gonzenbach, Martin Rubli, Christoff Strukamp, Cinthia Stettler, Matthias Ziehsack, Mateja Aleksic (Guards), Deborah Buccarella, Alessandra Christen (Flyer Girls).

 

Zu guter Letzt: Ein Care-Team zum Muttertag

Normalerweise stehen Care-Teams bei Unfällen oder Katastrophen im Einsatz. Nun gibt es auch eines für den Muttertag. Ein passendes Geschenk für Mama zu finden, ist schliesslich Stress pur. 

Tassimo hat deshalb ein «Muttertags-Care-Team» losgeschickt, das Passanten bei der Suche unterstützt. Das selbsternannte Care-Team ermittelt zusammen mit den Passanten in einem Kurztest den «Mami-Typ», um danach das perfekte, auf den individuellen Geschmack abgestimmte Geschenk für den nächsten Sonntag gewinnen zu können. Mit etwas Glück ergattert man sich Wellness- oder Beauty-Gutscheine, Familienausflüge, Gourmetwochenende und vieles mehr. Und ganz nebenbei bringt Kraft Foods den Passanten das Tassimo-Produktsortiment näher. Luzerner werden am 3. und 4. Mai bedient, am Hauptbahnhof Basel ist das Care-Team am 6. und 7. Mai im Einsatz. Für alle anderen: Die «Mission Muttertag» gibt es auch auf Facebook. 

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Bild: Vergangenes Wochenende hatte das Care-Team seinen Stand am Zürcher HB.
 

Affichage: Anträge von Starlet und Bruellan nicht traktandiert

Affichage hat die Traktanden der Generalversammlung vom 26. Mai 2011 veröffentlicht. Dem Antrag von Starlet und Bruellan betreffend der Abwahl eines Verwaltungsratsmitglieds wurde nicht stattgegeben.

Affichage verschickte am Freitag die Einladung zur Generalversammlung vom 26. Mai 2011 an die Aktionäre. Der Verwaltungsrat der Gesellschaft schlägt namentlich die Wiederwahl von Paul-Henry Binz für eine Amtsdauer von zwei Jahren, die Wiederwahl von Jean-François Decaux und Gilles Samyn für eine Amtsdauer von drei Jahren sowie die Wahl eines neuen Verwaltungsratsmitglieds, Robert Schmidli, für eine Amtsdauer von drei Jahren vor, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

Die Einladung führt die Punkte, deren Traktandierung von der Schweizer Gesellschaft Starlet Investment und vom Cayman Fonds Bruellan Corporate Governance Action Fund am 4. April 2011 beantragt wurde, insbesondere die Abwahl eines Verwaltungsratsmitglieds, nicht auf. Starlet und Bruellan hätten nicht darlegen können, dass sie die gesetzlichen und statutarischen Anforderungen für einen entsprechenden Antrag erfüllten, heisst es in der Mitteilung. Die Gesellschaft habe daher deren Antrag nicht stattgegeben.
 

Zu guter Letzt: Die Rückkehr der Büroklammer

Die Welt hat laut aufgeatmet, als Microsoft den nervigen Office-Helfer Karl Klammer vor Jahren endlich gefeuert hatte. Doch nun kehrt das Grauen zurück.

Die sprechende Büroklammer gilt als eine der schlechtesten Erfindungen in der Geschichte von Microsoft. Sie wusste immer alles besser, sprang grundlos und ungefragt ins Bild, erteilte unerwünschte Ratschläge und trieb die Nutzer damit in den Wahnsinn. «Passiv-aggressiv, im schlimmsten Fall schlicht feindselig», nannte der Erfinder ihres Vorgängers Bob ihr Verhalten später. Und selbst ihr Schöpfer nennt sie heute gemäss Spiegel.de «eine der nervigsten Figuren aller Zeiten». Es gibt unterdessen wissenschaftliche Arbeiten zu der Frage «Warum die Menschen die Büroklammer hassen», und es existiert eine Unmenge an Videos, Texten und Cartoons, in denen Karl Klammer ein grausames Ende findet. Kurz: Die Figur wird gehasst und verachtet wie sonst kaum jemand. Microsoft hat dies dann auch eingesehen und die Büroklammer ungefähr sechs Jahre nach deren Geburt wieder von der Bildfläche verschwinden lassen. Und nun lässt das Unternehmen sie nochmals auferstehen – als Heldin der neuesten Office-Lernsoftware. Sie hält sich zwar darin diskret zurück und wird meist nur als starres Icon eingeblendet, wie es auf Spiegel.de heisst. Doch sie soll immer noch die gleichen altklugen Sprüche auf Lager haben … Bleibt zu hoffen, dass die Figur Karl Klammer bald wieder unter der Erde verschwindet

– dann aber bitte auf Nimmerwiedersehen.

Katholischer Medienpreis 2011 für SF-Dok- und RSR-Serie

Der Katholische Medienpreis geht dieses Jahr an zwei Produktionen der elektronischen Medien. Die Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe hat eine Dok-Serie des Schweizer Fernsehens und eine Kindersendung in der Westschweiz ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde zum Einen an die im letzten Jahr ausgestrahlte siebenteilige Dok-Serie des Schweizer Fernsehens «Kriminalfälle. Die 7 Todsünden» unter der Redaktion von Helen Stehli Pfister verliehen für die sehr gelungene Auseinandersetzung mit den verschiedenen Facetten des Bösen. Dies teilte die Schweizer Bischofskonferenz mit. Die unabhängige Jury des Medienpreises hob laut SDA insbesondere den Beitrag «Wollust unter der Soutane» von Michael Hegglin hervor. Dieser Beitrag habe auf beispielhafte und hilfreiche Weise die skandalösen sexuellen Übergriffe von Priestern an Minderjährigen thematisiert.

Des Weiteren zeichnete die Jury die Kindersendung mit dem Titel «Les Zèbres» des Westschweizer Radios, Radio Suisse Romande, aus. Diese Sendung wird seit zehn Jahren ausgestrahlt. Täglich greife die von Jean-Marc Richard moderierte Sendung Fragen von Kindern zu Gott und der Welt auf. Joël Cruchard beantworte sie kindgerecht, so die Jury.

Der Katholische Medienpreis ist mit 4'000 Franken dotiert und wird in diesem Jahr zu gleichen Teilen unter den beiden Preisträgern aufgeteilt. Die öffentliche Preisverleihung findet am 24. Mai in Freiburg statt.
 

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