La Folie: Aus Entertainment wird Erlebniskultur

Seit dem 3. Mai 2011 ist das Rebranding offiziell und aus La Folie Entertainment wurde die La Folie Erlebniskultur. In diesem Zuge wurde neben dem Namen auch ein neues Logo kreiert und die neue Webseite aufgeschaltet.

Der Claim und der Auftritt sei an die Ausrichtung der Live-Marketing-Agentur angepasst worden, heisst es in einer Mitteilung. Beim neuen Logo sei die sehr jugendhaft wirkende Narrenkappe, die bis anhin das Markenzeichen von La Folie darstellte, durch einen dezenteren Stern ersetzt worden. Der Kurzname «La Folie» sei beibehalten worden, um zusammen mit dem frisch wirkenden Magenta die Kreativität der Agentur hervorzuheben. Die verwendete Schriftart und der diskrete Erdton sollen zudem die Bodenständigkeit der Agentur manifestieren und für Klarheit, Kraft und zeitlose Modernität stehen. Der integrierte Claim «Erlebniskultur» drücke aus, wie die Agentur das Thema Live-Marketing interpretiere, heisst es weiter. Dabei soll sich nicht nur ein roter Faden durch die einzelnen Veranstaltungen ziehen, sondern ein «Magenta-Faden» durch sämtliche Live-Marketing Aktivitäten.

Der neue Markenauftritt wurde den Kunden im Rahmen einer zweitägigen Office Vernissage zum ersten Mal präsentiert und gemäss Mitteilung mit ausschliesslich positiven Stimmen honoriert.

Neues Logo:

lafolie

Altes Logo:

lafolie_alt

Schwacher Umsatzzuwachs für die RTL Group

Wegen eines schwachen Werbemarktes in Deutschland hat die RTL Group im ersten Quartal kaum an Umsatz zugelegt. Die Erlöse seien nur um 0,8 Prozent auf 1,255 Milliarden Euro gestiegen, teilte Europas führender Unterhaltungskonzern am Montag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 181 Millionen Euro sogar um knapp zwölf Prozent unter dem Wert vor einem Jahr. «Dieser Rückgang basiert auf niedrigeren Werbeumsätzen und höheren Programmkosten», hiess es in der Mitteilung. Kunden hätten wegen der späten Osterfeiertage Kampagnen ins zweite Quartal verschoben.

Die Werbeerlöse in den Niederlanden und Frankreich seien dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Die RTL Group ist zu mehr als 90 Prozent eine Tochter von Bertelsmann. In Deutschland gehören zur Kette RTL, RTL 2, Super RTL, N-TV und Vox. (SDA)
 

Advico Young & Rubicam: Neue Kampagne für Sportplausch Wider realisiert

Die Agentur Advico Young & Rubicam hat für Sportplausch Wider neue Sujets kreiert, welche die Massvelos bekannt machen sollen.

Sportplausch Wider in Wallisellen sei bekannt für das Sortiment an Mountain-, Racing- und Citybikes, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Weniger geläufig jedoch seien die Massvelos, die der Sportfachhändler individuell zugeschnitten auf die Anatomie und die Wünsche seiner Kunden fertige. Durch die perfekte Abstimmung verringere sich der Luftwiderstand und die Kraftübertragung auf die Räder erhöhe sich. Diese augenscheinlichen Vorzüge eines Massvelos habe die Agentur zu einer plakativen Kampagne inspiriert. Nur mit Hilfe von zwei Rädern hätten sie Velofahrer als menschliche Fahrräder inszeniert und liessen sie so eins mit ihrem Mountain-, Racing- oder Citybike werden.

Zu sehen sind die Plakate und Inserate seit Anfang Februar im Grossraum Zürich.

Verantwortlich bei Sportplausch Wider: Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Markus Gut (CCO), Thomas Schöb (CD), Andy Lusti (Text), Lukas Wietlisbach (AD), Raphaela Pichler (Fotografie), Aschmann Klauser (Bildbearbeitung).

EWZ.Selection: Open Days

Open Days öffnet die Türen von Fotografieateliers, Bildagenturen, Bildredaktionen, Werbeagenturen und wirft das Licht auf jene, die mit Fotografie arbeiten.

Von Mittwoch, 25. Mai bis Freitag, 27. Mai werden die Türen geöffnet bei den FotografInnen Patrik Fuchs, Peter Hebeisen, Willy Kracher, Christian Riis Ruggaber, Dennis Savini, Thomas Schuppisser, Luca Zanier (…) den Bildredaktionen von Hochparterre, Sonntagszeitung, Bolero, Tages-Anzeiger (…) und den Bilddesks der Werbeagenturen Heads, Spillmann/Felser/Leo Burnett und Euro RSCG.

Der Anlass soll ein Bindeglied sein zwischen der Fotografie der Besten in der Ausstellungshalle und der täglichen Praxis.

> Mehr Informationen und Anmeldung
 

BSSM: Geschäftsbericht für Warteck Invest realisiert

Die Basler Immobilienfirma Warteck Invest lässt ihren Geschäftsbericht für die Jahre 2010 bis 2012 von der BSSM Werbeagentur kreieren. Die erste Ausgabe liegt jetzt vor.

Warteck Invest wolle ihren Investoren eine sichere, werterhaltende Kapitalanlage gewährleisten, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Substanz seien ihre Immobilien, deren Wert und Ertragskraft durch ein professionelles Portfolio- und Facility Management sichergestellt werden sollen. Diese nachhaltige Geschäftspolitik visualisiere der Jahresbericht auf mehreren Leadpages.

Verantwortlich bei Warteck Invest, Basel: Daniel Petitjean, Geschäftsführer (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD), Pascal Rehmann (AD), Sybille Cueni (Desktop), Imke-Dilli Fichtner (Produktion), Hannes Müller (Konzept), Markus Binggeli (Beratung). Fotos: Daniel Infanger. Litho und Druck: Linsenmann Gissler.

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Nickelodeon erreichte im April 2011 höchsten Marktanteil seit Sendebeginn

Mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent ist April 2011 für den Schweizer Kindersender Nickelodeon der erfolgreichste Monat seit Sendebeginn im April 2009 in der Schweiz. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 20 Prozent innerhalb eines Jahres.

Zum Erfolg habe im April die Erfolgsserie Big Time Rush einen wesentlichen Teil beigetragen, heisst es in einer Mitteilung des Senders. Auch die digitale Präsenz von Nickelodeon weise ein stetiges Wachstum auf. Damit werde deutlich, dass der Sender den richtigen Weg eingeschlagen habe, erklärt Ute Magmer, Channel Manager Nickelodeon: «Die Zahlen zeigen, dass wir Kindern mit unseren Inhalten von Cartoons über Live Action-Serien bis hin zu Wissensformaten eine ihrer Altersklasse entsprechende und attraktive Plattform bieten. Der Spass steht dabei immer im Vordergrund – gleichzeitig leisten wir aber auch einen pädagogischen Beitrag.»

(Quelle Marktanteil: Mediapulse Fernsehpanel, Deutsche Schweiz, Kinder zwischen 3 und 14 Jahren, 05 – 20:15 Uhr)
 

Zu guter Letzt: Socken mit Schönwettergarantie

1999 hat Blacksocks das Socken-Abo erfunden, um die Welt von Socken-Sorgen zu befreien. Zwölf Jahre später trumpft das Unternehmen mit einer weiteren Innovation auf: der Schönwetter-Garantie für Socken.

Und so funktioniert’s: Wer bis Ende Mai bei Blacksocks ein Schnupperpaket Shortys oder Business Light kauft, erhält ein Zertifikat für eine Schönwettergarantie für den laufenden Sommer. Die Garantie bezieht sich dabei auf die kumulierte Niederschlagsmenge im Sommer (21. Juni bis 21. September). Übersteigt die Niederschlagsmenge einen bestimmten Wert, erhält der Kunde sein in das 3-er Pack investierte Kapital zurück und darf die Socken behalten. Dem Kunden stehen verschiedene offizielle Wetterstationen zur Verfügung. Er muss sich für eine entscheiden – diese ist dann massgebend dafür, ob er am Ende des Sommers Geld erhält oder nicht. Und damit er auch den Überblick über seine Geld-zurück-Chance hat, werden auf Blacksocks.com die kumulierten Regenmengen publiziert und einmal wöchentlich aktualisiert.

Nette Aktion, bei welcher der Kunde nur gewinnen kann. Sollte dieser aber nicht eigentlich bei schönem Wetter das Geld zurück erhalten? Hat er doch bei Regenwetter tendentiell mehr Gelegenheit, seine Socken zu tragen – bei viel Sonnenschein hingegen hat sich der Kauf nicht wirklich gelohnt.

 

Das VBS erhält eine neue Sprecherin

Silvia Steidle wird auf den 1. Juni neue Sprecherin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS. Steidle tritt die Nachfolge von VBS-Sprecher Martin Bühler an, der nach 19 Jahren in der Kommunikation des Militärdepartements in den Ruhestand tritt.

Silvia Steidle hat ihre Studien an der Universität Lausanne mit dem Lizenziat in politischen Wissenschaften abgeschlossen und arbeitet seit 15 Jahren in der Kommunikation. In den vergangenen sechs Jahren war sie Kommunikationschefin des Bundesamtes für Statistik in Neuenburg. Gemäss SDA ist Steidle noch bis Ende 2012 nebenamtliche Gemeinderätin der Stadt Biel. Sie gehört der Stadtregierung als Vertreterin der Welsch-Freisinnigen an.
 

Deutschland: News Aktuell kürt Edelmann zur «PR-Agentur des Jahres»

Die Auszeichnung «PR-Agentur des Jahres» ging gestern Abend in Berlin an die Hamburger Agentur Edelman. Überreicht wurde der News Aktuell Award von Geschäftsführer Carl-Eduard Meyer.

Die DPA-Tochter unterstützt die PR Report Awards bereits seit neun Jahren als Sponsor. Das Magazin PR Report hat gestern Abend in Berlin Sieger in insgesamt 22 verschiedenen Kategorien geehrt, wie es bei Presseportal heisst. Durch den Abend führte TV-Moderatorin Ruth Moschner.
 

Wirz ist neue Lead-Agentur von Ikea Schweiz

Ikea Schweiz koordiniert ihre Aktivitäten im Marketingbereich und hat deshalb eine neue Leadagentur für einen integrierten Marken- und Verkaufsauftritt gesucht. In einem mehrstufigen Pitch um den Etat des schwedischen Möbelhauses konnte sich die Zürcher Agentur Wirz durchsetzen.

An der Uetlibergstrasse wird derzeit mit Hochdruck an der neuen Kommunikationsplattform gearbeitet, mit deren Launch gemäss Ikea Marketingleiter Jan Maurer gegen Ende Sommer 2011 zu rechnen ist. Wirz Gruppenchef Geri Aebi freut sich über eine weitere starke Marke auf der Kundenliste. Ikea sei bekannt für kreative und impactstarke Kampagnen, die sowohl die Marke profilieren als auch den Absatz forcieren. Dieses «Building the brand while making the sales» sei genau die Art von Werbung, die der aktuellen Wirz-Philosophie am besten entspräche.

(Bild: Keystone)

Hofer Kommunikation: Umzug und neues Logo

Die beiden Inhaber von Hofer Kommunikation haben zusammen mit ihrem Team den Umzug in den urbanen Westen Berns vollzogen. In diesem Zusammenhang wurde auch ein überarbeitetes CI/CD mit neuem Logo im Zentrum gestaltet.

Das H ist die herausdestillierte Essenz der Marke Hofer. Es soll den neuen Spirit der Agentur auf den Punkt bringen, wie die Agentur in einem Communiqué schreibt. Die neuen Räumlichkeiten der Agentur befinden sich unmittelbar beim Shopping- und Erlebniscenter Westside.
 

Romandie vor einem «Erdbeben»?

Ab September soll der französische Sender TF1 sein Programm mit einem eigenen Werbefenster für die Westschweiz ausstrahlen. Mit dem Markteintritt des grössten französischen Privatsenders stehe der Romandie ein «Erdbeben» bevor, sagt Gilles Marchand, Direktor des Westschweizer Radio und Fernsehen RTS.

Werbegelder in zweistelliger Millionenhöhe dürften damit nach Frankreich abfliessen. Damit gerechnet hatte man schon lange, doch jetzt wird es konkret. Ab September soll der französische TV-Sender TF1 sein Programm in der Westschweiz mit einem eigenen Werbefenster ausstrahlen. TF1 ist nach dem ersten Kanal von Télévision Suisse Romande der meistgesehene Sender in der Romandie. Eine offizielle Bestätigung für den kommerziellen Grenzübertritt des grössten französischen Fernsehsenders war in Paris nicht erhältlich. Gegenüber der Freiburger Zeitung La Liberté sagte jedoch RTS-Direktor Gilles Marchand, dass der Markteintritt von TF1 angekündigt sei und ein Projekt für ein Werbefenster auf dem Tisch liege. Auch der Genfer Kabelnetzbetreiber Naxoo bestätigt auf Anfrage der MEDIENWOCHE den geplanten Schritt der Franzosen. Der Sender sei in dieser Angelegenheit bereits auf sie zugekommen, schreibt Naxoo. Weitere Angaben, etwa zum Stand der Verhandlungen über eine Anpassung der Einspeisegebühren für das Signal, wollte man in Genf jedoch keine machen.

TF1 profitiert bei seiner Expansion in die Schweiz von der Pionierarbeit seines Konkurrenten M6. Der Sender der RTL-Gruppe hat bis vor Bundesgericht seine Präsenz auf dem Westschweizer Werbemarkt erfolgreich verteidigt. Auf den Markteintritt von M6 Suisse im Herbst 2001 reagierte TSR zwei Jahre später mit einer Klage wegen vermuteter Urheberrechtsverletzung (im Zusammenhang mit der Erstausstrahlung von Serien und Filmen) sowie unlauterem Wettbewerb wegen dem Werbefenster. Nach sieben Jahren und einer Gegenklage der Franzosen endete der epische Rechtsstreit vor einem Jahr mit dem höchstrichterlichen Segen für die kommerziellen Aktivitäten von M6 in der Schweiz. Damit war das Terrain geebnet, auf dem nun TF1 den Westschweizer Markt betreten kann. Zu holen gibt es hier Millionen. M6 erzielt mit seinem Werbefenster einen Bruttoumsatz von rund 50 Millionen Franken jährlich und das mit weniger Zuschauer als TF1. Das Flaggschiff aus Frankreich dürfte demnach in mindestens ebensolchem Mass Werbefranken aus dem Schweizer Markt abziehen. Für die einheimische Konkurrenz eine Horrorvorstellung.

RTS-Direktor Gilles Marchand sprach in diesem Zusammenhang bereits vor drei Jahren von einem «regelrechten Erdbeben», das sämtliche Medien und nicht nur Radio und Fernsehen erfassen würde. Gegenüber der Medienwoche wiederholt und präzisiert Marchand diese Aussage: Er rechne mit einer Verschiebung in der Verteilung der Werbeausgaben in der Westschweiz. «Die Presse hat unrecht, wenn sie meint, dass nur Radio und Fernsehen betroffen sei.» (Nick Lüthi)

Mehr dazu lesen Sie in der Medienwoche.
 

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