Keine Mister Schweiz-Wahl mehr auf SF

Die Mister Schweiz-Wahl wird aufgrund sinkenden Zuschauerinteresses nicht mehr auf SF gezeigt. Die Show war seit 2005 im Programm.

Aufgrund sinkenden Zuschauerinteresses hätten die Programmverantwortlichen von SRF entschieden, auf die Ausstrahlung der «Mister Schweiz Wahl» in Zukunft zu verzichten, so SRF in einer Mitteilung. RTS habe bereits dieses Jahr auf die Übertragung der Show verzichtet. RSI habe die Sendung im zweiten Programm gezeigt. Somit sei das Bedürfnis nach einer Weiterführung der «Mister Schweiz Wahl» auch auf nationaler Ebene nicht mehr gegeben.

Die Mister Schweiz-Organisation als Produzentin der TV-Sendung habe bei der diesjährigen Ausstrahlung versucht, die Sendung vermehrt in Richtung Castingformat zu entwickeln, schreibt die Organisation in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dies habe kurzfristig nicht zum gewünschten Erfolg geführt, die Zuschauerzahlen seien leicht gesunken. Die Mister Schweiz-Organisation werde dieses Format auf die Wahl 2012 trotzdem konsequent als TV-Konzept weiter entwickeln.

Man gibt sich aber trotz Sendeschluss beim öffentlich rechtlichen Sender optimistisch: «Die Mister-Schweiz-Wahl wird weitergehen», sagte deren Leiter Urs Brülisauer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Man sei bereits in Gesprächen mit Privat-Sendern. Spruchreif sei aber noch nichts. Weshalb immer mehr Zuschauer bei den schönen Männern wegsehen, kann sich Brülisauer nicht erklären. Bevor die Mister-Wahlen auf einem Privatsender weiter ausgestrahlt werden, will er aber auf jeden Fall «das Format auffrischen».

Die Wahl des Frauenfelders Luca Ruch zum Mister Schweiz erreichte noch einen Marktanteil von 26,3 Prozent. Die Wahl des schönsten Schweizers war seit 2005 im Programm.

> Mister Schweiz 2011: SF erreichte nur 26,3 Prozent Marktanteil
> Westschweizer Fernsehen kippt Mister Schweiz aus dem Programm

 

SRF: Corinne Waldmeier neue «Puls»-Moderatorin

Die neue «Puls»-Moderatorin heisst Corinne Waldmeier. Die 37-Jährige tritt ihre Aufgabe als Moderatorin und Redaktorin am 1. August 2011 an. Sie ist die Nachfolgerin von Nicole Westenfelder und moderiert das Gesundheitsmagazin «Puls».

Corinne Waldmeier begann ihre journalistische Karriere 1998 beim Zürcher Radio Z, wie SRF in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt Vier Jahre lang war sie als Morgenstimme für diverse TV-Formate tätig – als Moderatorin, Redaktorin und Produzentin. Sie präsentierte unter anderem das Lifestylemagazin «Wohnduell» auf TV3, die Infotainmentsendung «Telescoop» auf SF 1, ein Gesundheitsmagazin beim Schweizer Sportfernsehen (SSF) und von 2006 bis 2010 auf diversen Regionalsendern das Berufs- und Bildungsmagazin «Futura.tv». Derzeit ist sie Redaktorin der Sat.1-Kochsendung «Menu Surprise».

Nicole Westenfelder, die bisherige Moderatorin von «Puls», bleibt im Hause SRF und der Redaktion Puls treu. Sie wird neu die Themen von «Puls» koordinieren und neue Sendungselemente produzieren.
 

bestYET 2011 live und exklusiv: Kreativwettbewerb in Kroatien online und auf Twitter verfolgen

Die besten jungen Kreativen aus ganz Europa trafen gestern zum Wettbewerb «best YET – best Young European Team» im kroatischen Zadar ein. Insgesamt 22 Zweierteams unter 29 Jahren kämpfen um den begehrten Titel. Die Teams kommen aus elf Ländern: Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Irland, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden und – last but not least – der Schweiz.

Heute, um 14 Uhr, erhielten die Zweierteams ein Briefing, anhand dessen sie binnen 24 Stunden eine Printkampagne entwickeln müssen. Am Freitag ab 16.30 Uhr bekommen sie dann wenige Minuten Zeit, um ihre Kampagne in englischer Sprache der international besetzten Jury und Vertretern der Länder zu präsentieren. Danach urteilt die Jury über die Arbeiten. Um 21 Uhr gibt sie schliesslich während eines gemeinsamen Dinners aller Teilnehmer bekannt, wer das beste junge Kreativteam in ganz Europa ist. Die Gewinner erhalten ein Viertagesticket für das Cannes-Festival 2011.

Die Schweizer Delegation

Für die Schweiz sind die jungen Kreativen Manuela Aggeler, miux, und Isabelle Meyer, Umantis, sowie Patrick Ryffel und Manuel Rohrer, beide Contexta, nach Zadar gereist. Begleitet werden sie vom Schweizer Juror Andreas Prokesch, von Kerstin Waldkircher und Roman Häring, beide vom bestYET-Sponsor Publicitas, sowie von Toni Vetterli vom Verband Schweizer Medien.

Die Werbewoche wird als Medienpartner live vom Anlass berichten. Auf Twitter.com/Werbewoche finden sie von Mittwoch bis Freitag alles über bestYET 2011, von den ersten Eindrücken des Schweizer Teams vor Ort über Informationen zum Briefing und Eindrücke aus den Präsentationen bis zur Bekanntgabe der glücklichen Gewinner.

Auf Werbewoche.ch lesen Sie am Donnerstag und Freitag ausführlichere Berichte über den Anlass, ausserdem können Sie sich Bilder vom Event anschauen.

Wir wünschen den beiden Schweizer Teams viel Spass und Erfolg!

(afh)

> Zum selben Thema in der Werbewoche
 

Relaunch: Aus dem Anzeiger der Stadt Kloten wird der Klotener Anzeiger

Der Anzeiger der Stadt Kloten erscheint per sofort neu konzipiert, tituliert und gestaltet. Ziel des Relaunches ist, das etwas in die Jahre gekommene Layout leserlicher und übersichtlicher zu gestalten.

Die Zeitung in Klotener Anzeiger umbenannt. Den Namenswechsel begründet Verlegerin Kathrin Spross Rice gemäss Mitteilung unter anderem damit, dass die Lokalzeitung kaum von jemandem beim korrekten und vollständigen Namen genannt wurde. Redaktionell werde das Blatt konsequenter in zwei Teile gegliedert, heisst es in der Mitteilung weiter. So befinde sich im ersten Bund Politik, Amtliches, Lokalwirtschaft und die Spezialseite «Wissen&Spielen». Im zweiten Bund seien Gesellschaft, Kultur, die Agenda, die Seite für die Jugend, Lokalsport und während der Saison die Spezialseite «Flyers&Pucks» platziert.

Für die Neukonzeption des Layouts war der Adliswiler Gestalter Ralf Turtschi der Firma Agenturtschi zuständig, für den neuen Werbeauftritt sorgte die Firma Unikat Kommunikationsagentur in Küsnacht – gemäss Mitteilung stets in enger Zusammenarbeit mit dem Verlag Spross, dem Herausgeber der Zeitung.

Der Klotener Anzeiger ist abonniert und laut eigenen Angaben eine der wenigen unabhängigen Lokalzeitungen im Raum Zürich. Zudem ist er amtliches Publikationsorgan der Stadt Kloten. Der Klotener Anzeiger erscheint jeden Donnerstag mit einer Auflage von 3‘200 Exemplaren, einmal pro Monat in einer Grossauflage von 11‘087 Exemplaren. Als nächstes wird vom Verlag die Überarbeitung der Website und der Crossmedia-Ausbau in Angriff genommen.

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Euro RSCG Zürich: Für Swiss Post International Branchenkommunikation zugestellt

Swiss Post International richtet neu einen Teil der Verkaufsaktivitäten auf spezifische Branchen aus. Im Fokus stehen Verlage und Medien, Distanzhandel, Finanzdienstleister und Tourismus. Hierfür hat Euro RSCG Zürich eine Kampagne unter dem Claim «Excellence delivered.» entwickelt.

Herz des Auftritts sind vier Printmotive, die den Mehrwert für nationale und internationale Kunden dramatisieren. Weitere Massnahmen wie ein Webauftritt, Mailings, Broschüren und interne Kommunikationstools verlängern den Auftritt in weitere Medien. Die Kampagne ist ab sofort im In- und Ausland on air.

Verantwortlich bei Swiss Post International: Martine Reymond (Head of Communication), Ursula Gasser (Marketing Communication Manager), Ramona Fedrizzi (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein, Christian Bobst (Creative Director), Wolfgang Bark (Text), Marietta Albinus (Art Director), Anne-Marie Pappas (Grafik), Peter Schäfer (Strategie), Walter Tagliaferri, Lucia Staub, Milena Elias (Beratung), Verena Rentsch (Art Buying), Edi Burri (Produktion). Felix Streuli (Fotografie/Bildbearbeitung), Optimedia AG (Media).
 

Die Werbewoche auf Star TV: «Kernkompetenz: Schokolade»

«Die Werbewoche» startet in der aktuellen Ausgabe mit einer neuen Serie: Das TV- Magazin wird durch einen Blick in die Marketingwelt bereichert.

Interviews mit Marketingleitern von namhaften Schweizer Unternehmen gewährt der Sendung eine neue und unverzichtbare Perspektive. Als Erster am Start ist der Premium Schokoladenhersteller, Lindt & Sprüngli.

«Die Werbewoche» heute, um 19:45 Uhr, auf Star TV.

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Axel Springer mit deutlich mehr Umsatz

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer hat im ersten Quartal seinen Umsatz deutlich und den Gewinn leicht gesteigert. Die Schwäche im deutschen Zeitungsmarkt wurde mit einem kräftigen Wachstum im digitalen und internationalen Geschäft mehr als wettgemacht.

Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal auch dank Übernahmen um 11,0 Prozent auf 736,7 Millionen Euro zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in den ersten drei Monaten um 6,5 Prozent auf 126,9 Millionen Euro. Unter dem Strich stand mit 63,0 Millionen Euro Konzernüberschuss ein geringes Plus (Vorjahr 62,3 Millionen Euro).

In diesem Jahr peilt Springer-Chef Mathias Döpfner beim Umsatz weiter ein Plus im einstelligen Prozentbereich an. Der operative Gewinn soll etwas stärker steigen. Hier erwartet der Konzern ein niedriges zweistelliges Plus. Döpfner erwartet, dass die digitalen und internationalen Aktivitäten innerhalb des Konzerns weiter an Gewicht gewinnen. In den ersten drei Monaten legten diese Sparten um 26 Prozent beziehungsweise 58 Prozent zu.

Wegen des Ausbaus des Osteuropa-Geschäfts und der Expansion der digitalen Aktivitäten im Ausland sprang der Anteil der Auslandserlöse über die Marke von 30 Prozent am Gesamtumsatz. Die Aktivitäten in Osteuropa verfolgt Axel Springer in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Ringier-Konzern. Das Zeitungsgeschäft im Deutschland schrumpfte im ersten Quartal, blieb aber trotz eines Gewinnrückgangs die profitabelste Sparte des Konzerns. Dabei konnte das Unternehmen die Vertriebserlöse unter anderem dank Preiserhöhungen bei der Welt und der Berliner Morgenpost leicht steigern.

Die Werbeeinnahmen gingen jedoch stark zurück. In der Schweiz gehören unter anderem diverse TV-Programmzeitschriften sowie die Bilanz, die Handelszeitung und der Beobachter zum deutschen Verlag. (SDA)

 

Berner Kommunikationspreis an Steff la Cheffe

Die Berner PR-Gesellschaft BPRG zeichnet Steff la Cheffe, mit bürgerlichem Namen Stefanie Peter, mit dem Berner Kommunikationspreises 2011 aus.

«Steff la Cheffe begeistert als Beatboxerin und Rapperin. Sie ist aber auch eine überzeugende Kommunikatorin, die virtuos mit den verschiedenen Kommunikationsinstrumenten umzugehen weiss», erklärt Béatrice Wertli, Präsidentin der BPRG, die Wahl. «Sie informiert aktuell, kurz und klar über Facebook oder auf ihrer Website. Mit ihrer Kolumne in der Berner Zeitung lässt sie uns an ihrer Sicht der Welt teilhaben. Sie ist eine spannende und individuelle Interviewpartnerin, sie ist authentisch, setzt Themen und scheut sich nicht, heisse Eisen anzufassen. Stefanie Peter ist für Bern und die Berner Kommunikation ein Aushängeschild und eine verdiente Preisträgerin des Berner Kommunikationspreises 2011».

Die BPRG vergibt jedes Jahr einen Preis für Kommunikation an eine Persönlichkeit, die ohne entsprechende Fachausbildung aussergewöhnliche kommunikative Leistungen erbringt. Die Veranstaltung findet seit diesem Jahr unter dem Titel «Berner Kommunikationspreis» statt und soll zu einem Fixpunkt im Berner Kommunikationsjahr werden. Die Verleihung heute Abend findet im Du Théâtre statt (auf Einladung).

(Bild: Stefflacheffe.ch)

Goldbach Award 2011: Die Gewinner

Contexta gewinnt mit «Lost in Val Sinestra» den Crossmedia Award, der am Dienstag zum 8. Mal verliehen wurde. Der Social Media Award, den die Goldbach Group dieses Jahr lanciert hat, geht an Brack Electronics, Rod Kommunikation und Jung von Matt/Limmat.

Für den diesjährigen Crossmedia Award wurden insgesamt 36 Arbeiten eingereicht, wie es in einer Mitteilung heisst. Die 10-köpfige Jury unter der Leitung von Marco Taborelli war begeistert von der Vielfalt und Kreativität, die die Arbeiten auszeichnen. Mit Gold bedachte sie die Kampagne «Lost in Val Sinestra», die im Auftrag von Swisscom TV von Contexta/Hinderling Volkart realisiert wurde. Silber ging an «Migipedia», Bronze gewann die «M-Budget WG». Für beide Kampagnen zeichnet Jung von Matt/Limmat im Auftrag vom Migros-Genossenschafts-Bund verantwortlich.

Mit dem Social Media Award, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, sind die drei Kategorien «E-Commerce», «Dialog/CRM and Integrated Communication» und «Branding» ausgezeichnet worden. Unter der Leitung von Leila Summa hat die 13-köpfige Fachjury aus den 23 eingereichten Arbeiten folgende Sieger gekürt: Brack Electronics in der Kategorie «E-Commerce», Rod Kommunikation mit «Slow down. Take it easy.» in der Kategorie «Dialog/CRM and Integrated Communication» und Jung von Matt/Limmat mit der «M-Budget WG» in der Kategorie «Branding».

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Renzen Communications begeistert Jugendliche für Einsatz im Altersheim

In einer Kampagne für das Jugendrotkreuz Aargau hat es sich Renzen Communications die interessanten, lehrreichen Aspekte eines sozialen Einsatzes im Altersheim in den Fokus gerückt. Dabei soll der Mehrwert aufgezeigt und mit herrschenden Vorurteilen aufgeräumt werden.

«Jung und voller Tatendrang. Beim Jugendrotkreuz sind alle gefragt – auch Menschen wie du und ich.» Diese Testimonials bilden den Aufhänger für verschiedene Plakate und eine Broschüre, in der die Arbeit des Jugendrotkreuzes auf zugängliche Weise vorgestellt wird. Es soll unmissverständlich klar werden, dass die jungen Freiwillige für ihre Bemühungen nicht nur Dank erhalten, sondern auch persönlich und beruflich von dem wertvollen Austausch zwischen Jung und Alt profitiert. Entsprechend lautet eine der Aussagen: «Ich wusste nicht, dass man in einer Stunde so viel über ein ganzes Jahrhundert erfahren kann.»

Im Rahmen des internationalen Weltrotkreuztages werden junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren auf Flyern im Postkartenformat zudem dazu aufgefordert, sich am Tag der offenen Tür am 7. Mai 2011 im Alterszentrum Kehl in Baden ein eigenes Bild von den auf Freiwilligkeit beruhenden sozialen Projekten zu machen.

Verantwortlich bei Schweizerisches Rotes Kreuz, Aargau, Jugendrotkreuz: Flurina Hoffmann, Marco Looser (Projektleitung). Verantwortlich bei Renzen Communications: Hanno Lietz (CD), Achim Kaufmann (AD), Florence Kuhlemeier (Text), Marc Prell (Fotografie), Benjamin Stumpf (Beratung).

CNN Journalist Award 2011: Benjamin Best ist «Journalist of the Year»

CNN International hat zum sechsten Mal den CNN Journalist Award vergeben, mit dem Nachwuchsjournalisten für Leistungen im Auslandsjournalismus ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung «CNN Journalist of the Year» geht in diesem Jahr an den Journalisten Benjamin Best.

Benjamin Best setzte sich mit seinem WDR 5-Radio-Beitrag «Sieg, Tor, Betrug – Wettmanipulation im Sport» gegen mehr als 300 Bewerber aus drei Ländern durch. Auf eindrucksvolle Weise illustriert Benjamin Best aus München, welche Gefahr der internationale Wettbetrug für die Akzeptanz des Sports darstellt, so eine CNN-Mitteilung. Der gebürtige Berliner habe über drei Jahre zu diesem Thema recherchiert. Seine Recherche habe ihn von Europa über die USA bis nach Asien geführt. Seine selbst geführten und in Auftrag gegebenen Interviews wurden in diesem Radio-Feature zum ersten Mal zusammengefasst präsentiert. Dominik Wichmann, stellvertretender Chefredakteur des Stern und Juryvorsitzender, über die Entscheidung: «Bis zum Schluss ist man von diesem Beitrag gefesselt. Mir sind Bilder und Metaphern im Kopf geblieben, die ich bis heute im Kopf habe – wirklich ein Spitzenbeitrag!»

Die vier Preisträger wurden gestern Abend im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im GOP Varieté Theater in München geehrt. Zu den prominenten Gästen aus Medien, Politik und Wirtschaft zählten Dana Schweiger sowie die Schauspieler Hannes Jaenicke und Katja Flint. Auch CNN Lead Political Anchor Wolf Blitzer reiste aus Washington, D.C an. Moderiert wurde die Verleihung von Cherno Jobatey.

In den anderen Kategorien waren erfolgreich:

Sebastian Kuhn, Gewinner Kategorie TV (Arte): «USA: Unter der Brücke von Miami» erzählt von Sexualstraftätern in Miami. Seit 2005 sind sie per Gesetz verpflichtet, 750 Meter Abstand von Schulen und Kindergärten einzuhalten. Die Julia Tuttle Causeway Brücke ist somit der einzige Ort, der ihnen zum Wohnen übrig bleibt. Sebastian Kuhn hat eine Woche lang mit den «Geächteten» unter der Brücke in Miami gelebt.

Frederik Obermaier, Gewinner Kategorie Print (Zeit Campus): In seiner Reportage «Ich denke, dass es meine Bestimmung ist, hier zu sein» begibt sich Frederik Obermaier auf die Spuren der niederländischen Studentin Tanja Nijmeijer, die sich in Kolumbien der Guerilla angeschlossen hat. Überraschend wird sie in Abwesenheit angeklagt und per Steckbrief gesucht, denn der kolumbianische Geheimdienst hält sie für die rechte Hand von Farc-Vize Mono Jojoy.

Simon Kremer und Marc Röhlig, Gewinner Kategorie Online (Soukmagazine.de): Mit «Die gleichzeitige Stadt» ist eine interaktive Karte der Altstadt von Damaskus entstanden, die von Besuchern der Webseite erkundet werden kann, um so den gesellschaftlichen Wandel Syriens in diesem Mikrokosmos nachzeichnen zu können.

Die international besetzte Jury bestand in diesem Jahr aus: Uli Baur (Chefredakteur Focus), Franz Fischlin (Tagesschau-Moderator Schweizer Fernsehen), Katharina Borchert (Geschäftsführerin Spiegel Online), Kristin Zeier (Leitung englischsprachige Radio- und Onlineredaktion der Deutschen Welle), Frederik Pleitgen (CNN Korrespondent), Ingrid Thurnher (ZIB-Moderatorin ORF) und Dominik Wichmann (stellvertretender Chefredakteur Stern).

Jeder Kategoriesieger erhielt neben der Trophäe ein Preisgeld. Benjamin Best bekommt als «CNN Journalist of the Year» außerdem die Einladung zu einem Vollstipendium im CNN-Headquarter in Atlanta. Dort lernt er den internationalen Nachrichtensender von innen kennen, gewinnt Einblicke in das weltweite Netzwerk der Time Warner-Gruppe und erhält die Möglichkeit, neue berufliche Erfahrungen und Kontakte zu sammeln.
 

7. Award Corporate Communications: Die Ausschreibung läuft

Mitte September wird zum 7. Mal der Award Corporate Communications verliehen. Ab sofort können Anmeldungen eingereicht werden – erstmals auch für den Award Social Media.

Bis zum 31. Juli können sich Fachleute aus Agenturen, Unternehmen, Verwaltung oder Non-Profit-Organisationen für die Trophäe bewerben. Dabei sind integrierte Kommunikationskonzepte gefragt, die bis Juli 2011 erarbeitet und umgesetzt werden und verschiedene Kommunikationsdisziplinen vernetzen. Zudem sollen sie unterschiedliche Dialoggruppen ansprechen und sinnvoll in die Gesamtkommunikation einer Organisation integriert sein.

Eine Premiere feiert dieses Jahr der zweite Award: Zum ersten Mal wird an der Preisverleihung Mitte September ein Konzept mit Schwerpunkt Social Media ausgezeichnet. «Damit möchten wir der zunehmenden Bedeutung von Social Media als Teil der Corporate Communications Rechnung tragen», sagt Roland Bieri, Initiant und Veranstalter des Award-CC. Für den Kategorienpreis «Social Media Award» erwarte man Kampagnen, die crossmedial aufgebaut sind und mindestens drei unterschiedliche Medien beinhalten. Davon müssten mindestens zwei im Bereich Social Media angesiedelt sein – zum Beispiel Facebook, YouTube, Mobile Apps oder Blogs. Ab sofort kann auf Facebook für die Favoriten gevotet werden (www.facebook.com/awardcc).

Zu den Branchenpartnern gesellt sich dieses Jahr Grayling Schweiz als neuer Preissponsor. Grayling – in der Schweiz mit Standorten in Zürich und Genf vertreten – ist eine unabhängige Public Relations-, Public Affairs-, Investor Relations- und Event-Agentur und basiert auf dem Zusammenschluss der Marken Trimedia, Grayling und MMD. Zudem vervollständigt Beat W. Werder, Head of Corporate Communications von Publigroupe in Lausanne, die Fachjury. Für Westschweizer Projekte wird eigens eine Jury Romande eingesetzt. Damit stelle man sicher, dass Projekte aus der Romandie und ihre Besonderheiten angemessen gewürdigt und bewertet werden, erklärt Bieri.

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