TBS Identity: Kernmedien der Universität Zürich im neuen Kleid

Pünktlich zum Dies academicus 2011 hat TBS Identity die neue Imagebroschüre, den Jahresbericht 2010 und die neue Begleitpublikation Facts & Figures 2010 der Universität Zürich im neuen Auftritt realisiert, den die Agentur letztes Jahr für alle Organisationseinheiten der Universität konzipierte und der letzten November in Kraft trat.

Die neue Imagebroschüre legt die Vielfalt der Aufgaben dar, welche sich der Universität als internationale Stätte der Forschung und Lehre stellt, und präsentiert die sieben Fakultäten mit ihren Forschungsschwerpunkten in Text und Bild. Der Jahresbericht wurde von TBS Identity gestalterisch und vom Redaktionsteam der Universität auch konzeptionell überarbeitet. Die Finanzberichterstattung wurde den neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst. Redaktionelle Beiträge zu wichtigen Themen und Ereignissen des Berichtszeitraums ergänzen die Rechenschaftsberichte aus Leitungsgremien, Fakultäten und Ständen. Neu ist das Booklet «Facts & Figures»: Die jährliche Begleitpublikation von Jahresbericht und Imagebroschüre vermittelt die wichtigsten Zahlen und Fakten des Berichtsjahres.

Verantwortlich bei Universitätsleitung der Universität Zürich: Carole Siegfried, Projektleiterin Jahresbericht, Christina Hofmann, Leiterin Kommunikation und Roland Gysin, Leiter Publishing (Imagebroschüre). Verantwortlich bei TBS Identity: Michael Schädelin (Kommunikationsberatung/Konzept), Thomas Geissberger (CD), Katrin Zbinden (Projektmanagement), Maura Zimmermann und Andreas Gloor (Polygrafie). Fotografie: Marc Latzel (Jahresbericht), Ursula Meisser (Imagebroschüre). Redaktion/Text: Thomas Gull, Roger Nickl, Carole Siegfried (Jahresbericht), Sabine Hunziker Schmid (Imagebroschüre).
 

Conversion ist nicht alles

Dass sich mit Suchmaschinen effizient und kostengünstig Neukunden gewinnen lassen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Die Effektivität des Suchmaschinenmarketings hängt vom Controlling ab. Wer seine Kampagnen nicht mit Daten und Taktiken führt, investiert sein Geld nicht optimal.

Die meisten Unternehmen führen das Suchmaschinenmarketing durch die Kontrolle der Anzahl Conversions bzw. der Kosten pro Conversion (Verkäufe, Anfragen, Downloads). Für eine umfassende Beurteilung der Suchmaschinenmarketing- Effizienz sind noch weitere Kennzahlen ausschlaggebend. So zum Beispiel die administrativen Kosten pro Bestellung: Wie hoch sind diese bei einer Bestellung via Internet im Vergleich zu einer telefonischen Bestellung? Lohnt es sich, mehr Geld in die Online-Akquisition zu investieren und damit Kosten in der Administration zu sparen?

Der Einfluss von Branding & Reputation auf den ROI

Neben den direkt messbaren Erträgen sind auch «Soft Facts» zu berücksichtigen – insbesondere der Einfluss von Branding und Reputation auf das Marken-Image. In den Suchresultaten drückt sich die Reputation in der empfundenen Kompetenz eines Anbieters bzw. einer Brand aus. Diese manifestiert sich durch eine gezielte Präsenz unter spezifischen, angebotsaffinen Themen in den Suchresultaten. Aus der Verbindung von Reputation und Branding resultiert eine empfundene Markenwahrnehmung bei den Suchmaschinennutzern. Die Reputation lässt sich durch die Präsenz in den Suchresultaten, unter Berücksichtigung der typischen Verhaltensmuster der Suchmaschinennutzung, steuern:

– «Informational Search»: Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema oder Bedürfnis. Aus der Suche resultiert ein Angebot (Marke, Produkt).
– «Transactional Search»: Suche nach einem bestimmten Produkt. Der Konsument entscheidet oft preissensitiv für einen Anbieter und platziert eine Anfrage oder eine Bestellung.
– «Navigational Search»: Der Kunde springt direkt in den Entscheidungs-Set, da er genau weiss, bei welchem Anbieter er ein Produkt kaufen will, und überspringt dabei den «Informational Search» und «Transactional Search». Die Relevanz der Website in den drei Suchmustern lässt sich über Web-Analytics messen.

Wer mit seinen Keywords sein Potenzial im «Informational Search» breit und tief abdeckt, hat die Möglichkeit, sein Angebot oder Produkt unter Umgehung der Preisargumentation in den Entscheidungs- Set der Konsumenten zu bringen.

Selbstverständlich ist auch sicherzustellen, dass das Angebot bzw. die Marke auch beim «Informational Search» und «Transactional Search» vorne in den Suchresultaten erscheint. Imre Sinka
 

Meta Design gestaltet Auftritt für Raiffeisen Privatbank

Seit dem 12. Mai heisst die bisherige Raiffeisen Bank «Raiffeisen Privatbank Liechtenstein». Die Agentur Meta Design hat die neue Markenpositionierung gemeinsam mit der Geschäftsleitung in Vaduz entwickelt und nahm sie als Basis für die Entwicklung der neuen Marke.

Dabei wurde das bisherige gelb-schwarze Erscheinungsbild abgelöst, das eng an den vertrauten Auftritt der Raiffeisenbank Österreich angelehnt war. Als Brücke vom Gestern ins Heute blieb das Giebelkreuz. Alle anderen visuellen und inhaltlichen Elemente des aktuellen Markenauftritts wurden neu definiert. Sie sollen gemeinsam mit dem neuen Namen den Willen des Bankhauses unterstreichen, für Sympathie, Verlässlichkeit und Erfahrung zu stehen.
 

Fribourg: Empfohlen vom Therapeuten

Die Agentur Franz & René will die Region Fribourg für den Tourismus besser bekannt machen.

Die Agentur Franz & René signiert eine 360°-Kampagne für Freiburg Region. Eine dynamische und innovative Kommunikationskampagne, in der TVWerbespots auf SF1 und TeleZüri, Mailings, virale Aktionen und Guerilla-Marketing crossmedial vereint werden. Die grossen Schweizer Städte sollen für die Trümpfe der Fribourg Region sensibilisiert werden. Die Argumente sind: leicht erreichbar, sehr abwechslungsreiche Tourismusangebote. Das Konzept baut auf die Idee «Empfohlen von Ihrem Therapeuten». Mit anderen Worten: Get natural. Feel good! Die Botschaft stützt sich auf den Ruf der Freiburger, eine einladende, liebenswerte und herzliche Bevölkerung zu sein. Da muss man sich einfach wohlfühlen. «Therapien sind im Trend und etliche Studien bestätigen, dass dies vor allem bei der urbanen Bevölkerung ein wichtiger Entscheidungsfaktor ist, wo und wie diese ihre Freizeit verbringen», erklärt Valérie Pecalvel von der Agentur Franz & René. Dank der grossen Vielfalt der vorgeschlagenen Kuren findet jede und jeder etwas, um sich zu entspannen. «Die diesjährige Kampagne soll Fribourg Region zu einer stärkeren Wahrnehmung verhelfen», erklärt Christophe Renevey, Marketing Direktor Freiburger Tourismusverband. Die Sommerkampagne ist eine Einladung, die unberührte Natur, die Seen, die Städte und vor allem auch die unvergleichbare Lebensfreude der Freiburger kennenzulernen. Dazu wurden bereits bestehende Angebote zu wahrhaftig wohltuenden Kuren umgewandelt. Diese Angebote können alle bei einem «Grossen Kur-Wettbewerb » gewonnen werden. Dieser findet auf www.fribourgregion.ch statt und wird auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen gestreut. Die Teilnehmer können ihre Gewinnchancen multiplizieren, indem sie Ihre Freunde über Facebook, Twitter, LinkedIn oder per E-Mail einladen. pan

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Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Beim Kriterium Awareness liegt die Anzeige für Die Mobiliar der Werbeagentur Wirz an der Spitze gefolgt von der Orange- Anzeige von Publicis und der Anzeige für Bell von der Werbeanstalt. Das Sujet für Love Life von Euro RSCG siegt beim Kriterium Uniqueness weit vor der Anzeige für Die Mobiliar und dem Inserat für Bell. Beim Kriterium Brand Fit gewinnt wiederum Love Life diesmal vor der Anzeige für Uncle Ben’s der Werbeagentur Business & Design und der Anzeige für Die Mobiliar. Love Life liegt auch bei der Likeability an der Spitze vor Bell und Die Mobiliar.

> Zu den Ergebnissen im Überblick (PDF)
> Zu den detaillierten Ergebnissen (Webcode)

Fragestellung und Methodik

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren.
Sample-Grösse: n = 501 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 12. 05. 2011–20. 05. 2011.

Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt. An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)

Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt
sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».

Verfasserin der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-
Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von
20 000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt.
Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen
Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der
Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.

Überzeugt von einer visionären Idee

Maya Reinshagen ist mit ihrer Firma Mayoris im Technopark in Root der führende Anbieter in der Schweiz für Lösungen im Bereich E-Mail-Marketing. Das Unternehmen will nun auch nach Deutschland expandieren.

kdw

Schon als Kind war Maya Reinshagen sehr kreativ und hatte ein Flair für Kommunikation. Deshalb hegte sie den Wunsch, Grafikerin zu werden. Sie besuchte an der Kunstgewerbeschule in Bern den Vorkurs und hatte auch die Zusage für eine Lehrstelle in Thun. Weil dieser Grafiker sein Atelier aber unerwartet zügeln musste, wurde der Stellenantritt um ein Jahr verschoben. So lange wollte der Teenager voller Tatendrang nicht warten. «Ich hatte an der Kunstgewerbeschule auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass ich zwar in den neun Schuljahren immer die Beste war im Zeichnen. Wenn man aber plötzlich gemessen wird mit den Besten des Jahrgangs aus dem ganzen Mittelland, wird man etwas nüchterner.» Maya Reinshagen fürchtete: «Auf Befehl kreativ sein konnte ich nicht.»

So wählte sie als Alternative eine kaufmännische Lehre, wusste dann allerdings «lange Zeit nicht, wie es weiter gehen soll» – und landete schliesslich bei einer Bank. Sieben Jahre bei der CS entpuppten sich aber als Glücksfall. Die kreative Kaufmännische wurde ins Projekt Match eingespannt. Hier wurde die Fusion der Schweizerischen Kreditanstalt mit der Volksbank zur heutigen Credit Suisse vorbereitet. «Ich war im Team mit den Spezialisten von McKinsey und damit mitten im Kontrollraum des historischen Geschehens.» Diese Welt hat die junge Frau fasziniert. Nicht die Bank an sich, aber die Einsicht, dass hier etwas bewegt werden kann. Als die grösste Fusion der Schweizer Wirtschaftsgeschichte erfolgreich überstanden war, wusste Maya Reinshagen: «Ich will auch einen Job, wo ich etwas bewegen kann.» Sie sammelte weitere Erfahrungen bei der Integration der Neuen Aargauer Bank in die CS-Gruppe. Wie auch bei der Fusion von Kreditanstalt und Volksbank schulte sie hier die Mitarbeiter aller Niederlassungen im Beantworten von Kundenreklamationen, die im Rahmen der Fusion eingingen.

«Als die beiden Fusionen über die Bühne waren, war ich irgendwie übrig geblieben; es gab keine Aufgabe mehr für mich. In der normalen Bankenwelt habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Der Alltag war zu wenig spannend und für mich zu langsam», blickt die Unternehmerin heute zurück. Mehr Neues versprach damals die Einladung zu einem Event in Bern. Hier wollte die Buchhandlung Stauffacher ihre erste Website präsentieren. «Das war 1998 eine echte Sensation.» Daniel Grossen, der Gründer von Xmedia, hat das Pionierwerk vorgestellt, und Maya Reinshagen war sofort «wie elektrisiert». Nach dem Ende der Vernissage passte sie den Referenten ab, fragte ihn um eine Stelle – und hatte das Glück, dass Grossen sofort eine Assistentin brauchen konnte.

Neben dem klassischen Webfactory-Geschäft betrieb die Xmedia bereits damals Online-Anzeigenmärkte, unter anderem den «Autopool», zu welchem auf Grund der Zusammenarbeit mit dem Automobil Gewerbe Verband Schweiz jeder Schweizer Garagist Zugriff hatte. «Grossen war bereits damals überzeugt, dass die Zukunft dem Content gehörte. Er sollte Recht behalten.» Reinshagen übernahm als seine Assistentin die administrative Reorganisation der Autopool-Kunden und stürzte sich in die Vermarktung der Plattform sowie die sich entwickelnden Affiliates. Eine Zufallsbegegnung mit Folgen. Das Internet erwachte langsam zum Leben. Otto Beisheim expandierte mit seiner Metro-Gruppe in die Schweiz und beteiligte sich an Autopool, der daraufhin umbenannt wurde in AutoScout24. In diesem Pionier-Unternehmen mit späterem Millionenwert wurde Reinshagen in die Geschäftsleitung befördert. Die Anfänge liessen aber noch wenig durchblicken von der späteren Goldgräberstimmung. Die Autopool-Verkäufer hatten bereits vor der Umbenennung in AutoScout24 quer über das Land die Garagisten besucht. Dabei schleppten sie ein Modem mit, verbanden den Computer des Garagisten mit dem Internet und zeigten ihm, wie er online ein «Zeileninserat » in der AutomobilRevue schalten konnte. Auf diese Weise ausgeschriebene Autos landeten automatisch auch online auf Autopool. Anfangs war den Garagisten jedoch das Zeileninserat in der AutomobilRevue viel wichtiger; jedoch stellten sie dann fest, dass ihre Autos eher über das Online-Inserat denn über die Printanzeige einen Käufer fanden.

Während Scout24 rasant weiter wuchs, absolvierte Reinshagen nebenbei das Studium für Betriebswirtschaft an der HFB. Kurz darauf lernte sie ihren heutigen Mann kennen – einen Luzerner. Der anspruchsvolle Job und das zeitaufwändige Pendeln zwischen Flamatt und Luzern wurden nach und nach zu anstrengend, weshalb Maya Reinshagen sich Ende 2000 entschied, eine neue Aufgabe im Raum Zentralschweiz zu suchen. Diese fand sie in der Leitung Online-Marketing bei der auf Crossmedia Publishing spezialisierten 4MEDiA in Baar. «Die Idee des Crossmedia Publishing war eigentlich genial – aber leider der Zeit ein bisschen voraus. Die Leitungen waren für den schnellen Austausch des Contents einfach noch zu langsam.»

Zu ihren Aufgaben als Leiterin Online-Marketing gehörte auch die Betreuung der 4MEDiA-Kunden im Bereich E-Mail-Marketing. 4MEDiA bot nämlich bereits zu dieser frühen Zeit eine eigene Newsletter- Lösung an. «Nach wenigen Wochen musste ich allerdings feststellen, dass der grosse Teil meines Jobs darin bestand, die verärgerten Kunden zu beruhigen, weil die Technik einfach nicht funktionierte.» Die Mails gingen nicht raus, doppelt raus oder falsch. Reinshagen suchte sich deshalb den besten Entwickler der 4MEDiA, Boris Chiavi, und schilderte ihm das Problem. Zusammen wollten sie dieses beheben. Das Ziel: Eine E-Mail-Marketing-Lösung, die Benutzerfreundlichkeit und hohe Qualität im Out¬put vereinte. Gemeinsam stellten sie in ihrer Freizeit einen Businessplan samt Konzept und Datenbank- Modell auf und zeigten, wie damit die technischen Probleme gelöst werden könnten. Die Präsentation bei der Geschäftsleitung löste aber wenig Begeisterung aus. Niemand wollte mehr Geld investieren, weil die Dotcom-Blase bereits erste Anzeichen zum Platzen zeigte. In der Folge suchten sich Reinshagen wie auch Chiavi neue Jobs. Die 4MEDiA musste kurze Zeit später tatsächlich Konkurs anmelden. «Wir hatten aber inzwischen so viel Arbeit in unsere Idee investiert, dass wir nicht einfach aufgeben wollten.»

Während Boris Chiavi beim IT-Outsourcing-Spezialisten Trivadis Unterschlupf fand, arbeitete Maya Reinshagen bei Moneycab und danach bei der Online-Agentur Planetactive weiter. Als «eine Art Hob¬by» tüftelten dazu beide an ihrem Konzept für die E-Mail-Technik weiter, bis eines Tages ein ehemaliger Kollege von 4MEDiA anrief. Dieser arbeitete inzwischen bei Coop und sollte dort das E-Mail-Marketing einführen. Der Informatiker fragte deshalb, ob sie nicht «hurti» ein paar gute Ratschläge hätten. «Hurti» sei etwas schwierig, antworteten Reinshagen und Chiavi, denn tatsächlich waren die beiden schon zwei Jahre am Entwickeln. Als sie schliesslich bei der Coop-Zentrale vorgeladen wurden, waren sie für eine Präsentation von zwei Stunden vorbereitet. Man hatte aber nur 15 Minuten für die «Grünschnäbel» reserviert. «Ich habe deshalb den Computer gar nicht erst gestartet, sondern einfach ein bisschen von unseren Ideen und der bereits entwickelten Lösung erzählt.» Eine Wende mit Folgen: Der Informatikleiter von Coop, August Harder, war derart beeindruckt, dass er sämtliche nachfolgenden Meetings absagte und den ganzen Nachmittag damit verbrachte, Reinsha¬gen und Chiavi über die Details ihrer Ideen zu befragen und sich die bereits entwickelten Ansätze der einzigartigen neuen Software zeigen zu lassen. «Am anderen Morgen um neun Uhr klingelte das Telefon, und wir hatten mit Coop unseren ersten Kunden.» Überzeugen konnten Reinshagen und Chiavi mit ihrem Konzept für ein System, das «hoch professionell ist und gleichzeitig sehr einfach zu bedienen». Dass Mayoris zudem auch noch durchgehend mehrspra¬chenfähig war, gab den Ausschlag.

Trotzdem fühlten sich die beiden immer noch «als Grünschnäbel, die einfach eine Idee hatten». Sie wollten Lösungen anbieten für kleine Unternehmen, die mit den günstigen Möglichkeiten des E-Mails werben wollten, dazu aber keinen eigenen IT-Spezialisten anstellen konnten. Somit musste das System «dubelisicher» sein und vom Frontend her sehr einfach und benutzerfreundlich.

Dank ihrer Grundausbildung in Design und ver¬schiedenen Weiterbildungen im Bereich Online Publishing war Reinshagen in der Lage, das Frontend der neuen Lösung als «Clickable Dummy» komplett nach ihren Ideen und basierend auf einem strikten Usability-Konzept zu entwerfen. Chiavi setzte diese «Kulisse» anschliessend technisch um. Der ursprüngliche Businessplan der beiden sah vor, eine hoch standardisierte Lösung speziell für KMU anzubieten, damit diese von den Vorteilen des E-Mail- Marketings profitieren könnten. Mit dem Auftrag von Coop 2002 verlagerte sich der Fokus zwangsläufig. «Wir mussten eine sehr individualisierte Lösung entwickeln, die den vielfältigen Anforderungen von Coop gerecht wurde.»

Zu Beginn bewältigten die beiden die Betreuung des Kunden Coop parallel zu ihren 100-Prozent-An¬stellungen bei Trivadis und Planetactive. Als die Newsletter für Coop immer zahlreicher wurden und auch weitere Kunden Interesse zeigten, dachte das Team schliesslich ernsthaft über eine Selbständigkeit nach und gründete 2004 eine GmbH. Diese wurde 2006 in eine AG umgewandelt.

Während all diesen Anfängen musste Mayoris nie akquirieren. «Die Kunden sind alle von selbst gekommen.» Das sollte noch einmal extremer werden, als sich Maya Reinshagen 2007 zur Teilnahme an einer TV-Dokusoap überreden liess. Ende 2006 suchte das Institut für Jungunternehmer geeignete Kandidaten für die TV-Dokumentation «SF Start up», in welcher die zehn innovativsten Jungunternehmen der Schweiz gefunden und gekürt werden sollten. «So ein Quatsch. Ohne mich», meinte Maya Reinshagen. Sie wollte auf keinen Fall bei einer Fernsehsendung im Stil von «Traumjob» mitmachen. Die Mitarbeiter des IFJ versicherten ihr jedoch, dass es hier um ein ganz anderes Sendekonzept gehe – und mahnten sie hartnäckig, den Businessplan einzureichen. «Der Ruhe willen» schickte Reinshagen ihre Anmeldung schliesslich ab. Das Projekt «Mayoris» überzeugte. Aus über 1000 Kandidaten wurde Maya Reinshagen von der Jury in die Top Ten gewählt. In der zehnteiligen Dokumentation «Start up» auf SF war Maya Reinshagen schliesslich die einzige Frau unter allen porträtierten Jungunternehmern. Das brachte natürlich einen gewaltigen Medienrummel mit sich. Eine grosse Chance für das junge Unternehmen, das eigentlich mehr «aus Zufall» entstanden war. Der Sieger-Preis bei «SF Start up» war die Präsentation der Geschäftsidee vor einer Gruppe illustrer Investoren. Heliana Canepa, Urs Wietlisbach, Christoph Ringier und drei weitere Business Angels waren so überzeugt von Mayoris, dass sie investieren wollten. «Obwohl wir vorher nie daran gedacht hatten, Investoren zu suchen, wurde uns nun Geld für die Umsetzung unserer weiteren Pläne angeboten. Wir waren zugegebenermassen etwas überrumpelt.»

Jetzt war der Moment gekommen, die ursprüngliche Idee in die Tat umzusetzen: Eine hoch standardisierte E-Mail-Marketing-Suite für jedes Budget, die hoch professionelle Resultate lieferte und per Mausklick an individuelle Bedürfnisse und jedes CI angepasst werden konnte. Die dazu notwendigen Mitarbeiter konnten mit dem Geld der Investoren nun eingestellt werden. Als erste wurden Ehemann Oliver Reinshagen und Martin Bisang angestellt. Oliver Reinshagen, vor seiner Einstellung Leiter und Product Manager verschiedener Online- Projekte, ist heute Leiter Services und damit verantwortlich für Support, Kundenbetreuung und Administration. Martin Bisang, ein alter Kollege aus 4MEDiA-Tagen, wirkt bis heute bei Mayoris als Software-Entwickler. Mit weiteren Spezialistinnen und Beratern in den Bereichen Redaktion und Marketing beschäftigt Mayoris heute 18 Leute.

Der kontinuierliche Ausbau brachte soeben auch eine zweite Finanzierungsrunde mit sich. Diesmal mit der Luzerner Kantonalbank als Lead Investor und der Zürcher Kantonalbank als Co-Investor. Mit der Un¬terstützung dieser beiden hoch professionellen Finan¬zierungspartner will Mayoris ihre Position weiter halten und ausbauen.

Mayoris ist bereits heute der führende Anbieter für Lösungen im Bereich E-Mail-Marketing in der Schweiz. Das hat das Unternehmen anfangs Mai mit der Lancierung des «Ersten Schweizer E-Mail-Marketing-Tags» demonstriert. 165 Interessierte sind zu den hoch¬stehenden Präsentationen fünf ausgewiesener Experten im Luzerner Technopark gekommen. Der Event soll in Zukunft zu einem fixen Treffen der Branche werden. Die Strate¬gie dieser Idee: In Deutschland ist der Markt für E-Mail- Marketing bereits übersättigt. In der Schweiz ortet Maya Reinshagen noch Nachholbedarf. «Viele auslän¬dische Anbieter möchten deshalb für ihre Ex¬pansion in die Schweiz ausweichen. Dieser Kon¬kurrenz können wir hier nur mit Qualität begegnen.»

Reinshagen sieht ihren Marktvorteil darin, dass Mayoris die in der Schweiz so wichtige Qualität sowie persönlichen Service bietet. Ein weiterer USP ist nach wie vor, dass mit Mayoris Kreation, Versand und Aus-wertung mehrsprachiger E-Mailings sehr viel einfacher sind als mit Konkurrenzsystemen. Nicht zuletzt verfügt Mayoris zudem durch die Datenhaltung bei Swisscom IT Services über einen «direkten Draht» zu Bluewin – ein wichtiges Argument für Kunden wie Coop, Swiss¬card oder Mercedes-Benz Schweiz, denen sichere Datenhaltung und einwandfreie Zustellung in der Schweiz wichtig sind.

Für das weitere Wachstum der Firma konzentriert sich Mayoris vorerst hauptsächlich auf die Schweiz. Dazu soll das Netz von Partneragenturen, die mit Mayoris wiederum ihre eigenen Kunden bedienen, jetzt gezielt ausgebaut werden. «Agenturen, die für die Kommunikation ihrer Kunden zuständig sind, sind dank Mayoris in der Lage, schnell und ohne technisches Wissen hoch professionelle E-Mailings zu erstellen, zu versenden und auszuwerten. Ganz abgesehen von den attraktiven Provisionen haben die Agenturen dadurch die Möglichkeit, ergänzende Dienstleistungen wie Konzeption, Redaktion und Umsetzung anzubieten.» Daneben hat Mayoris ihre Fühler aber auch nach Deutschland ausgestreckt. Der erste Schritt dazu ist die kürzlich geschlossene Partner-schaft mit Rabbit eMarketing. Die Zusammenarbeit mit der namhaften Dialog-Marketing-Agentur bringt mit sich, dass die in Deutschland und international bereits erfolgreichen «Hasen» ihre Beratung in der Schweiz mit dem System von Mayoris anbieten. «Ein grosser Vorteil für uns; denn damit haben wir für die Beratung anspruchsvoller Grosskunden Zugriff auf die besten E-Mail-Marketing-Experten Europas.» Umgekehrt wird Mayoris über Rabbit nun auch in Deutschland vertrieben.

Für Maya Reinshagen hat das Wachstum mit sich gebracht, dass sich ihre Aufgaben immer mehr vom operativen «Bauen» eines Newsletters zum Aufbauen einer Firma entwickelt haben. «Der Job hat sich Richtung Management verschoben. Das war jetzt nicht wirklich geplant – ist aber eigentlich genau das, was ich gesucht habe. Ich wollte etwas bewegen». Andreas Panzeri
 

Radio 24: Layouter Christian Bisang wechselt in Musikproduktion

Der Layouter von Radio 24, Christian Bisang, verlässt den Zürcher Sender nach sechs Jahren auf Ende August. Als Teil der Hitmill-Studios wird er ab Herbst Musikproduktionen für Bands oder Filme verantworten.

Damit folgt der Schlagzeuger der Zürcher Band «Subzonic» dem Ruf seines langjährigen, musikalischen Weggefährten Roman Camenzind. Christian Bisang habe das in Los Angeles produzierte neue Layout von Radio 24 mit seinen hochmusikalischen Produktionen massgeblich geprägt, so Programmleiterin Karin Müller in einer Mitteilung vom Mittwoch.
 

Rivellution im Kino: 3D-Kinospot

Das Rothrister Getränkeunternehmen Rivella hat seine Mediaagentur OMD Schweiz und das Produktionshaus Skycube.tv damit beauftragt, den bestehenden «lang-lebe-anders» Cédric Spot (Erdmannpeisker) für das 3D-Kino zu überarbeiten. Die 3D-Umsetzung verfolgt das Ziel, die Aufmerksamkeit zu erhöhen, um so die Markenbekanntheit und die Kaufimpulse zu fördern.

Der Zeitpunkt ist sehr bewusst gewählt, wie Patrick Marty, Group Product Manager Softdrinks, Rivella bestätigt: «Die 3D-Umsetzung haben wir auf den Kinostart von Pirates of the Caribbean – On Stranger Tides in 3D geplant, um unserer Zielgruppe ein besonderes Erlebnis in der Preshow zu bieten.» Skycube ist das Produktionshaus von 3D Impact Media mit Sitz in Montevideo, New York und Zürich. Das Unternehmen ist gemäss Mitteilung führend in der Produktion von 3D-Inhalten für Kino, Fernsehen und Out-of-home Medien.
 

Hochspannung: «I bike Züri»

Seit Mai 2011 lädt in der Stadt Zürich eine Plakatkampagne die Einwohner dazu ein, sich vermehrt mit dem Velo fortzubewegen. Unter dem Motto «Von Zürich nach Zürich richtig unterwegs» kreierte die Zürcher Werbeagentur Hochspannung ein Key-Visual, das Velofahrer so zeigt, wie man sie in Zürich immer wieder sieht: Mit einem hochgekrempelten Hosenbein.

Die Kampagne soll zeigen, dass das Fahrrad für jeden das richtige Fortbewegungsmittel in der Stadt ist und zudem noch einen eigenen coolen Style hervorgebracht hat. Egal, ob Anwalt, Banker, Student oder Künstlerin, für alle gilt der Slogan «I bike Züri». Das Ziel der Kampagne ist es, Zürcherinnen und Zürchern Lust zu machen, auf das Velo umzusteigen sowie eine allgemein Sensibilisierung für Vielzahl und Eigenheiten von Verkehrsmitteln.

Die Plakatkampagne wurde von der Zürcher Werbeagentur Hochspannung kreiert und umgesetzt. Mit einem Street-Casting wurden die Models gefunden, die von der Zürcher Fotografin Katharina Lüscher abgelichtet wurden. Die Kampagne läuft seit Anfang Mai 2011 und ist in der ganzen Stadt Zürich zu sehen.

Verantwortlich bei Hochspannung Zürich: Tom Fäh, Marco Huber, Matthew Katumba,
Julian Murer, Elisa Stahel, Alex Taiganidis, Angela Van der Sman. Fotografin: Katharina Lüscher.
 

Etextera erhält Unterstützung vom Nationalrat

Die Textagentur Etextera erhält von vier Nationalrätinnen Unterstützung. Auf der Website der Agentur äussern sich die Politikerinnen zur Geschäftsphilosophie des Unternehmens.

Auf der Homepage der Agentur äussern sich die Nationalrätinnen Ursula Wyss (SP Bern), Franziska Teuscher (Vizepräsidentin Grüne Schweiz), Barbara Schmid-Federer (CVP Zürich) sowie Kathy Riklin (CVP Zürich). «Qualifizierte Frauen mit Familien finden nach wie vor nur unter erschwerten Bedingungen Arbeit. Etextera tritt diesem Missstand entgegen», meint beispielsweise Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP Zürich) auf der Website von Etextera.

Der Zuspruch seitens Politik und Unternehmen äussere sich auch konkret in einer rasant ansteigenden Kundenzahl, so Ruth Hardegger-Wickli, Managing Director von Etextera. Denn die die Geschäftsphilosophie sei für viele Firmen zu einem PR-Faktor geworden.
 

Zu guter Letzt: Werbefachmann wegen «Moschee baba» angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Graz hat gegen den Schweizer Werbefachmann Alexander Segert und den FPÖ-Chef in der Steiermark, Gerhard Kurzmann, Anklage wegen Verhetzung erhoben. Der Grund für die Anklage hat mit dem Online-Spiel «Moschee baba» zu tun.

Das Anti-Minarett-Spiel mit dem Titel «Moschee baba» zielt darauf ab, Moscheen und Minarette sowie Muezzins weg zu klicken und dafür Punkte zu sammeln. Die steirische FPÖ hatte das Spiel für den Wahlkampf 2010 gemeinsam mit Segert entwickelt und löste damit in Österreich eine Welle der Empörung aus, wie die SDA in einer Mitteilung schreibt. Wie Segert selbst verlauten liess, haben innerhalb von 48 Stunden 100‘000 Personen an dem Spiel teilgenommen.
Der Vorgängern von «Moschee baba» heisst «Minarett-Attack». Dieses Internet-Spiel stammt ebenfalls von Segert und kam bei der Kampagne für ein Minarettverbot in der Schweiz zum Einsatz. Das Spiel hatte als Vorbild für die steirische Variante gedient.
Dass Segert weiterhin freie Hand gewährt wird, will die Staatsanwaltschaft Graz nun wohl verhindern. Das Strafmass für Verhetzung beträgt immerhin bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug. Wie Hansjörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch einen österreichischen Medienbericht bestätigte, habe das Justizministerium grünes Licht für die Anklage gegeben. Die Staatsanwaltschaft beantragte ferner, eine Geldbusse für die FPÖ Steiermark und die Werbeagentur zu verhängen. Die Höhe dieser Geldstrafe werde von den wirtschaftlichen Verhältnissen abhängen und diene dazu, den erlangten finanziellen Vorteil abzuschöpfen.

 

Eins1: Für World Vision eine neue Bewegung ausgelöst

Die Ernährungssituation in Entwicklungsländern lässt sich mit dem eigenen Essverhalten nachhaltig verbessern. Die innovative Online-Kampagne «It’s my part» von World Vision zeigt auf originelle Weise wie.

World Vision startet eine Initiative gegen den Welthunger. Dabei geht es um den Beitrag, den man leisten kann, um die Ernährungssituation in Entwicklungsländern zu verbessern – den Fleischkonsum zu reduzieren. Denn die Fleischproduktion verbraucht enorm viele Ressourcen, die anderenorts – und gerade in Entwicklungsländern – zur Produktion von Grundnahrungsmitteln fehlen.

Um neue, jüngere Zielgruppen auf dieses Thema aufmerksam zu machen, hat die Winterthurer Kommunikationsagentur Eins1 mit «it’s my par»t eine eigenständige Marke entwickelt, die den Betrachter involviert und ihn zum eigenen Handeln anregt. Das Ziel der Kampagne ist, möglichst viele Menschen zu motivieren, etwas konkretes zu unternehmen und bewusst den Fleischkonsum einzuschränken.

Auf Its-my-part.ch kann man als Einzelperson, Familie, WG, Team oder ganze Firma teilnehmen und definiert dort Intensität und Länge des Commitments. Dabei wird sichtbar, welcher Effekt in Bezug auf die Ressourceneinsparung erzielt wird. Im Mahlzeiten-Quiz erfährt man viel über die eigene Ernährungsbilanz und bestimmet seinen «Food-Typ». Ein animierter Kurzfilm, Hintergrundinformationen über die globalen Zusammenhänge zwischen dem einheimischen Konsum und der weltweiten Ernährungssicherung und konkrete Beispiele aus der Projektarbeit von World Vision runden das Angebot ab.

Die Verbreitung findet mehrheitlich über Viral-Movie, Social Media, E-Letter und andere Online-Kanäle statt und wird durch Anzeigen ergänzt. Zudem wurde Rolf Hiltl Kampagnen-Supporter gewonnen. Auch hier finden Kooperationsmassnahmen statt und auf der Website lassen sich leckere Vegi-Rezepte by Hiltl herunterladen.

Verantwortlich bei World Vision Schweiz: Esther Bodenmann (Projektleitung), Irene Fogwe (Recherchen + Koordination), Clemens Schuster (Online-Kommunikation). Verantwortlich bei Eins1: Tom Mörker (Gesamtleitung/Konzeption), Peter Krebs (Beratungsleitung/Konzeption), Alain Schwaar (Projektleiter), Attilio Leonardi (Design), Caroline Odermatt (Text/Web), Paul Girard (Text/Werbung), Jeannine Hitz (DTP); Bruno Bolliger (Animation Movie). Verantwortlich bei Web Com TV: Kai Hofmann, Louis Golay (Postproduction Movie), Adrian Oberle, Victor Künzig, Olivier Dahinden (Programmierung Website).
 

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