Maxomedia: Microsite für neue Cloud von Swisscom

Swisscom hat mit Mycloud eine Online-Speicherlösung für Privatkunden erschaffen. Maxomedia konzipierte und realisierte in nur einem Monat die eigenständige Microsite, die über den neuen Swisscom-Service informiert.

Mit der Mycloud-Lösung von Swisscom haben die Kunden ihr digitales Leben immer und überall mit dabei: Daten werden automatisch und sicher auf Schweizer Servern gespeichert und können dort über eine Web-Applikation oder Smartphone-App einfach organisiert und verwaltet werden. Weiter haben Nutzer die Möglichkeit, ihre Erlebnisse digital zu teilen.

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Maxomedia stellt auf der Microsite Welcome.mycloud.ch den Nutzen des Services für Endkunden in den Mittelpunkt und zeigt anhand einer User-Story den Produktnutzen auf. Der dynamische Einstieg mit dem Schweizer Bergmassiv soll laut Mitteilung die Swissness des Services sowie die unbegrenzte Freiheit und Sicherheit der unlimitierten und kostenlosen Speicherlösung unterstreichen. Eine Gruppe von vier Protagonisten führt nachfolgend durch die modular aufgebaute Geschichte: Fotos, Videos und Dokumente sind auf den Servern von Swisscom im Herzen der Schweiz sicher aufgehoben, schnell und einfach gestaltet sich der Upload und die Organisation.

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Animationen und Video-Streamings sollen plakativ die Vorteile von Mycloud veranschaulichen und den Betrachter emotional mit einbinden, wobei das Bild- und Videomaterial in Zusammenarbeit mit Swisscom eigens für die Microsite produziert wurde. Durch das entstandene digitale Storytelling der Microsite wird umfassend über das Produkt informiert und der Service für den Nutzer erlebbar.

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Verantwortlich bei Swisscom: Cédric Marville (Senior Communication Specialist). Verantwortlich bei Maxomedia: Bernhard Herzig (Gesamtverantwortung), Mike Keller (Beratung), Frank Salathé (konzeptionelle und technische Leitung), Philipp Gfeller und Stefan Schärmeli (Technische Umsetzung), Diego Martinez (Art Direction/ Konzeption), Antonia Bekiaris und Anouk Karrer (Text/Konzept), Stefan Cecere (Konzept und Design).
 

Zu guter Letzt: Auf die Plätze, fertig, hoppel

Sie rennen wieder, die Media-Markt-Hasen. Dieses Jahr geht auch ein Schweizer Vertreter an den Start.

Die Osterhasen-Kampagne sorgte im vergangenen Jahr weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus für Aufsehen und bescherte Ogilvy in Cannes Silber und Bronze. Das Hasenrennen wurde 2015 auf den grossen deutschen Privatsendern übertragen und mobilisierte laut W&V insgesamt 22 Milllionen Zuschauer. Wer die Nummer des Siegers auf dem Kassenbon hatte, erhielt die Hälfte des Einkaufbetrages zurück. Wenig überraschend, dass der Elektronikfachhändler einer seiner erfolgreichsten Kampagnen nun neues Leben einhaucht.

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Mit Zum roten Hirschen hat sich nicht nur die verantwortliche Leadagentur geändert – die Ausgabe 2016 bringt auch einige Änderungen mit sich. Die Interessanteste: Die Aktion bezieht sich neuerdings nicht mehr nur auf Deutschland, sondern findet in der gesamten DACH-Region statt. Mit anderen Worten: Die Schweiz kann nicht nur aus der Ferne zuschauen, sondern gleich mitmachen. Zu den 15 übertragenden Sendern gehören – nebst den deutschschweizer Werbefenstern – auch La Télé, Léman Bleu und Tele Ticino. Doch damit nicht genug des Glückes: Die Schweiz erhält mit «Schoggi von Dü» sogar einen eigenen Hasen. Jemand der drei Berhardiner aus der Lawine gerettet hat, kann kein schlechter Läufern sein.

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https://www.youtube.com/watch?v=cRaU9oJypk4

Fast getroffen: Das Tessin. Fantastico! Oder war das Bergell gemeint?

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Im EM-Jahr treten die Nationen zum Euro Osterhasenrasen an und sogar Österreich hat sich mit Löffeler Tony qualifiziert – diesmal ganz ohne Schweizer Hilfe.

https://www.youtube.com/watch?v=ZSl8QpPEYu4

Übrigens: Aus Tierschutz-Sicht braucht man sich um die Hauptdarsteller wenig Sorgen zu machen. Um den möglichen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, stellt Media Markt dieses Jahr das Info-Video gleich im Voraus zur Verfügung – und nicht wie 2015 erst als Reaktion auf aufgekommene Kritik. Das Thema (und das Video) kann ja auch zur Aufklärung beitragen: In der Schweiz und in Österreich beispielsweise ist die Einzelhaltung gesetzlich verboten, in Deutschland (erstaunlichweise!) nicht. Etwas mehr DACH wäre auch in dieser Frage erstrebenswert.    

https://www.youtube.com/watch?v=N8SgYsV1IFQ

Übrigens: Mit Fussballtrainer Ralph Hasenhüttl hat die Kampagne ein passendes Gesicht erhalten. Er bringt nicht nur den idealen Namen mit, sondern ist auch noch Trainer des FC Ingolstadt – der Bundesligist, den Media Markt seit dieser Saison als Trikotsponsor unterstützt. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=4UROXm6iQ0k

Am 23., 24. und 26. März 2016 wird das Euro Osterhasen-Rasen in der Schweiz live und zeitgleich um 20h12 von 15 TV-Sendern – RTL, SUPER RTL, RTL NITRO, RTL 2, VOX, N-TV, Sat.1, ProSieben, Puls4, Kabel Eins, Sixx, ORF 1, La télé, Léman Bleu und Tele Ticino – sowie im Internet, u.a. auf Osterspass.mediamarkt.ch und Youtube, übertragen

Maz mit erfolgreichem Geschäftsjahr dank Kommunikationskursen

Die Schweizer Journalistenschule Maz hat im vergangenen Jahr erstmals mehr Umsatz in der Abteilung Kommunikation erwirtschaftet als im Journalismus. Bei den Teilnehmertagen überwiegen nach wie vor die Journalisten.

Sie machen rund zwei Drittel der Kursteilnehmenden aus, wie dem am Montag veröffentlichten Maz-Jahresbericht zu entnehmen ist. Ein Drittel der Kurstage buchen Kommunikationsfachleute. Angeboten werden am Maz beispielsweise Studiengänge, Weiterbildungen, Kompaktkurse und Seminare. Der Gewinn von 40'000 Franken im Jahr 2015 kam dank einer steigenden Nachfrage der Kursangebote zustande. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 4,75 Millionen Franken. Die Kosten blieben stabil. In der Abteilung Journalismus ging der Umsatz um 5 Prozent zurück. Ein Grund dafür war der im Frühjahr 2015 abgeschlossene Studiengang Fotografie, der erst 2016 wieder aufgenommen wird.

Grosse Nachfrage nach Onlinekursen

Mit dem Bereich Kommunikation erwirtschaftete das Maz dagegen ein starkes Umsatzwachstum. «Insbesondere die Onlinekommunikationsangebote erfreuten sich einer grossen Beliebtheit», liess sich Finanzchefin Sonja Döbeli Stirnemann zitieren. Das Maz finanziert sich weiterhin mit über 80 Prozent auf dem freien Markt, für das restliche Geld kommen Stifter, Kantone, Bund und Sponsoren auf. Einziger Wermutstropfen im vergangenen Jahr war die schlechte Performance der Finanzanlagen. Der Taucher an den Aktienmärkten bedeutete für das Maz einen Verlust von rund 75'000 Franken. 2015 bedeutete für die Schweizer Journalistenschule auch das Ende einer Ära: Iwan Rickenbacher trat als Präsident zurück. Mit Res Strahle wird die Institution nun zum ersten Mal von einem Journalisten präsidiert. (SDA)

Futurecom: Neuer Online-Auftritt für IAB Switzerland

Futurecom hat für IAB Switzerland, den Verband der digitalen Werbebranche, eine Mobile-tauglichen Webauftritt mit Wordpress kreiert.

Das Ziel von IAB Switzerland ist es, interaktive und digitale Werbeformen zu fördern und weiterzuentwickeln. Ein zeitgemässer Web-Auftritt ist für die IAB nicht nur ein zentrales Kommunikationsinstrument, sondern auch ein Kompetenzbeweis, wie es in einer Mitteilung heisst. Futurecom hat deshalb die IAB Website einem grundlegenden Relaunch unterzogen. Im Vordergrund stand die Mobile-Tauglichkeit und eine effizientere Bewirtschaftung des umfangreichen Informationsangebots durch die IAB Geschäftsstelle. Basierend auf WordPress als Content-Management-System und einem Responsive Webdesign entwickelte Futurecom einen funktionalen Auftritt in einer zeitgemässen Ästhetik. Ein besonderes Augenmerk galt der Präsentation des Weiterbildungsangebots «IAB Academy» sowie der zahlreichen Fachveranstaltungen.

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Verantwortlich bei IAB Switzerland: Roger Baur (Auftraggeber), Marina Domazet (Projektleitung, Content). Verantwortlich bei Futurecom (Member of Y&R Group Switzerland): Louise Zöckler (Art Direction), Alexandra Wegener (Screen Design), Lisa Lonoce & Charlotte Petri (Projektleitung), Martin Sauter (Beratung), Robert Seidl (Programming).
 

FCB Zürich/IPG: Neue Zurich Autokampagne

FCB Zürich hat für die neue Autoversicherung der Zurich Verischerung eine Lancierungskampagne umgesetzt.

Zurich bringt eine komplett neue Autoversicherung auf den Schweizer Markt. Sie schafft das Prämienstufensystem ab. Das bietet Autofahrern den grossen Vorteil, dass im Schadenfall die Prämie nicht automatisch erhöht wird. Zudem wird unfallfreies Fahren nach drei und sechs Jahren mit einer Reduktion des Selbstbehalts belohnt.

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Für die medienübergreifende Lancierungskampagne zeichnet FCB Zürich verantwortlich. Das Key Visual sorgt für Schmunzeln: ein Auto geschützt mit einer übergrossen, blauen Pudelmütze. Sie transportiert im TV-Spot, Online-Bannern und auf der Microsite zurich.ch/auto die Botschaft: Wer sein Auto wirklich liebt, schliesst die neue Autoversicherung von Zurich ab. Flankierend kommen Radiospots zum Einsatz, an Bahnhöfen winkt ein Preis, wenn man errät, wie viele Wollknäuel für die Automütze gebraucht wurden und Zurich Kunden werden zusätzlich mit einem Direct Mail auf das neue Angebot aufmerksam gemacht. Auch in Social Media Kanälen macht die Lancierungskampagne halt: dort sind strickende Grossmütter die Stars in einer kleinen Doko.

https://www.youtube.com/watch?v=1mgab-ZoypE

https://www.youtube.com/watch?v=oq2FwK1FTGU

Verantwortlich bei Zurich Versicherung: Priska Kaspar, Philipp von Schulthess, Petra Mosberger, Gian Gartmann, Marie-Sophie Teyssier, Tania Moghrabi Cook. Verantwortlich bei FCB Zürich: Dennis Lück (CCO), Flavio Meroni (CD) Nemi Gajic, Kelsang Gope (Text), Fabian Rietmann (Art Direction), Carmen Köll, Stephanie Schmutterer (Beratung). Foto: Nick Meek
. TV: Fish Film Productions (David de la Flor). Media: UM Media (Martin Osen, Cici Steinmetz).
 

«Die Lehrer»: B&B Endemol Shine produziert neue Schweizer Sitcom

«Die Lehrer» ist die neue Schweizer Komödien-Sitcom. Ab Spätherbst 2016 wird diese exklusiv auf Myprime, der Streamingplattfrom von UPC Cablecom, ausgestrahlt und soll später auch auf einem Schweizer Free-TV-Sender zu sehen sein.

B&B Endemol Shine produziert die acht Folgen ab Juli 2016 im Auftrag von UPC Cablecom. Das Drehbuch stammt von den beiden 34-jährigen Zürchern Adrian Aeschbacher und Eric Andreae, die gleichzeitig auch Regie führen.

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Die beiden Autoren und Regisseure Eric Andreae (links) und Adrian Aeschbacher (rechts); Fotos: Lea Becker

Man erinnert sich an jenen Moment in seiner Schulzeit zurück, als man zum ersten Mal auf eine ganz spezielle Gattung Mensch traf: den Lehrer. Ein einschneidendes sowie prägendes Erlebnis. Umso mehr, als dieser Lehrer einen sagenumwobenen Rückzugsort hatte, wo man als Schüler nie hin durfte: Das Lehrerzimmer.

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Die achtteilige Sitcom «Die Lehrer» lüftet nun endlich das Lehrerzimmer-Geheimnis und zeigt, was dort so alles getan und getrieben wird. Im Zentrum stehen alltägliche Absurditäten des Lehrerberufs: Weshalb ist die Kaffeemaschine wieder kaputt? Wer verbreitet Prüfungslösungen im Internet? Und wieso verschwinden eigentlich zwei Lehrer auffällig oft zusammen im Putzräumchen? «Die Lehrer» liefert auf witzige und unterhaltende Art und Weise Antworten und gewährt einen Einblick ins Leben dieser ganz speziellen Gattung Mensch.

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Dreharbeiten im Lehrerzimmer

B&B Endemol Shine produziert die Serie. Erstmals seit dem Grosserfolg der SRF-Schul-Soap  Best Friends» ist die grösste Schweizer Produktionsfirma wieder im fiktionalen Bereich tätig. «Fiktionales Programm ist eine ganz eigene Disziplin und macht besonders viel Spass», so Produzent Pea Weber. «Es ist super, nach Best Friends wieder in diesem Bereich tätig zu sein – dass UPC Cablecom uns den Auftrag vergeben hat, freut uns sehr».

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Eric Andreae bei der Regiearbeit

Die beiden Zürcher Adrian Aeschbacher und Eric Andreae sind für die Drehbücher und die Regie zuständig. Die Idee dazu lieferte den beiden Serienfans ausgerechnet das private Umfeld. «Wir haben gemeinsame Freunde, die Lehrer sind und uns schon seit Jahren amüsante Anekdoten aus ihrem Berufsalltag erzählen», sagt Adrian Aeschbacher. «Lehrer stecken ja in einem eigenartigen Dilemma. Die Gesellschaft erwartet, dass sie Vorbilder sind. Gleichzeitig sind sie auch ganz normale Menschen mit Schwächen und Lastern. In diesem Gegensatz steckt schon sehr viel Komik drin», ergänzt Andreae. Kurzum: Die Thematik von «Die Lehrer» ist ein Dauerbrenner. Schule und Ausbildung lassen niemanden kalt. Und wo es um viel geht, da existiert auch eine grosse dramaturgische Fallhöhe. Perfekte Voraussetzungen für eine moderne und humorvolle Serie.

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Adrian Aeschbacher bei der Regiearbeit im Klassenzimmer

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Xerox-Studie: 2018 sind Unternehmen weitgehend papierlos

Eine Xerox Studie prophezeit, dass Papier im Jahr 2018 in 90 Prozent der Unternehmen weitgehend ausgedient haben wird. Das vollständig digitale Unternehmen zeichnet sich am Horizont ab – aber der Weg ist noch weit.

Schon heute sind Daten das Lebenselixier und das Rückgrat der meisten Unternehmen. Die Kunst liegt in der Analyse: Enorme Datenmengen wollen interpretiert werden, damit sie wichtige Einblicke und Erkenntnisse liefern können. Keine leichte Aufgabe – das zeigt eine aktuelle Studie von Xerox, die unter insgesamt 600 IT-Entscheidern in grossen europäischen und nordamerikanischen Unternehmen durchgeführt wurde. Der «Digitisation at Work» Report von Xerox zeigt auf, dass der Wechsel von Papier zur digitalen Information bereits vor der Tür steht – aber viele Betroffene noch längst nicht bereit sind. Papierbasierte Prozesse sind aufwändig. Vor allem Kosten und Sicherheit machen jeweils 42 Prozent der Befragten erhebliche Sorgen. Schon in den nächsten zwei Jahren, so die Einschätzung der Studienteilnehmer, werden wichtige Vorgänge nur noch zu etwa neun Prozent mithilfe von Papier ausgeführt.

Jedoch geben 55 Prozent auch zu, dass in ihren Unternehmen zurzeit das Papier noch dominiert. Mit 29 Prozent verlässt sich sogar ein knappes Drittel bei der Kundenkommunikation auf papierbasierte Medien anstatt auf E-Mail oder Social Media. Und das, obwohl auf der anderen Seite 41 Prozent zustimmen, dass digitale Workflows wesentlich kostengünstiger wären – und immerhin 87 Prozent über die erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen verfügen.

«Die Unternehmen haben durchaus eine Vorstellung vom schlanken, agilen digitalen Unternehmen – aber tatsächlich ist das heute grösstenteils noch Zukunftsmusik. Es besteht zweifelsohne eine beträchtliche Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit, was vor allem daran liegt, dass die massgeblichen Schritte einfach noch nicht unternommen werden», erklärt Andy Jones, Vice President, Workflow Automation, Large Enterprise Operations bei Xerox.

Automation steht an erster Stelle

Im Hinblick auf die Prozessautomatisierung haben sich bereits knapp drei Viertel mit möglichen Einsatzbereichen in ihrem Unternehmen beschäftigt. Dazu gehören vor allem die Buchhaltung (38 Prozent), die Kostenabrechnung (37 Prozent), die Kreditorenbuchhaltung (36 Prozent) sowie Customer Care (35 Prozent).

Jedoch zeigt die Erhebung auch, dass noch einige Grundvoraussetzungen geschaffen werden müssen, damit digitale Workflows und ein entsprechender Automatisierungsgrad in Schlüsselbereichen des Geschäfts Realität werden können – und dass es genau hier noch Nachholbedarf gibt.

• 40 Prozent der Befragten haben bislang keine Lösungen für mobile Arbeitsplätze implementiert.
• 47 Prozent sind in punkto Cloud Services noch nicht auf dem erforderlichen Stand.
• 45 Prozent verfügen noch nicht über entsprechende Möglichkeiten, durch Big Data-Analysen zuverlässige Vorhersagen treffen zu können.

In vielen Fällen kann bereits die Digitalisierung oder auch die Neugestaltung papierbasierter Prozesse die Situation noch vor der eigentlichen Automatisierung spürbar verbessern. So kann eine genaue Analyse des Mitarbeiterverhaltens im Hinblick auf das Ausdrucken von Dokumenten wichtige Hinweise darauf geben, wie hohe Papier- bzw. Druckkosten durch eine Digitalisierung bestimmter Bereiche gesenkt werden können. Hier gaben 90 Prozent der Befragten an, dass sie über geeignete Instrumente und Methoden verfügten, um das Druckverhalten zu analysieren – jedoch werden diese Instrumente nur von 45 Prozent auch tatsächlich in vollem Umfang eingesetzt.

Finanzsektor und öffentlicher Bereich: Wandel braucht Zeit

Für ausgesuchte Branchen zeigt sich folgendes Bild: Im Finanzsektor setzen 56 Prozent der Unternehmen vorwiegend auf Papier, zum Beispiel bei Rechnungen. Bei 17 Prozent haben bislang noch keinerlei Schritte zur Digitalisierung stattgefunden – obwohl deutlich über 40 Prozent davon überzeugt sind, dass digitale Prozesse Kosten sparen und die Produktivität erhöhen. Immerhin haben bereits 78 Prozent der Befragten aus dieser Branche inzwischen Schlüsselbereiche für die Digitalisierung identifiziert.

Im öffentlichen Bereich erwarten immerhin zwei Drittel der Studienteilnehmer eine völlige Ablösung des Papiers durch digitale Prozesse bis 2018. Auch hier ist der Anteil derer, die sich davon insbesondere schnellere Prozesse versprechen, mit 58 Prozent vergleichsweise hoch. 43 Prozent der Befragten hält papierbasierte Lösungen für zu teuer – und 41 halten sie zudem für zu risikoreich im Hinblick auf den Datenschutz. Fast zwei Drittel haben bereits die diejenigen Funktionen selektiert, die am stärksten von einer Automatisierung profitieren würden.

Xerox bietet Workflow Automation Services als Bestandteil der Managed Print Services an. Sie können Unternehmen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation und einer höheren Produktivität massgeblich unterstützen. Zudem entwickelt Xerox Automatisierungstools über das gesamte Portfolio hinweg – einschliesslich Customer Care Centern, Finance and Accounting-Prozessen sowie dem Healthcare-Sektor.

Über die Studie

In der zweiten Jahreshälfte 2015 hat Coleman Parkes Research eine Erhebung unter insgesamt 600 IT-Entscheidern aus verschiedenen Organisationen in den USA, Kanada und Westeuropa (Benelux, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien) durchgeführt. Ziel der Studie waren fundierte Erkenntnisse über Ansätze, Herausforderungen und Initiativen im Hinblick auf die digitale Transformation und papierbasierte Prozesse. Zu den Verantwortungsbereichen der Befragten zählten unter anderem die Digitalisierungs-Strategie ihrer Unternehmen sowie entsprechende Lösungen und die Infrastruktur. Die Befragten kommen aus dem öffentlichen Bereich, der Finanzdienstleistungs-Branche sowie aus Unternehmen. Der gesamte Xerox Report zur Studie kann unter hier heruntergeladen werden.

Leo Burnett: Farbenfrohe Ostern in Sihlcity

Leo Burnett versteckt für Sihlcity die Eier in einer bunter Osterkampagne.

Leo Burnett hat für die neue Osterkampagne tief in die Farbtöpfe gegriffen. Entstanden sind knallbunte Plakate, Anzeigen, Flyer und Banner für Sihlcity – alle mit einer optischen Überraschung versehen.

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Und auch für die Ohren gibts ein Extra: Radiospots, die Hörer und Sihlcity-Kunden zum Staunen bringen.

Verantwortlich bei Sihlcity: Corine Maissen (Leiterin Marketing), Corinne Wiederkehr (Fachspezialistin Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Barbara Hartmann, Anna Leudolph (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD), Christoph Schwarz, Ingrid Zumkehr (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Olimpia Zagnoli (Illustrationen), Hastings (Audio).

Mediafisch produziert neue TV-Kochshow

In der neuen, von Mediafisch produzierten TV-Show «Beef Club» beweisen junge Köche ihre Kreativität und Leidenschaft.

«Beef Club» ist eine urbane Kochshow und laut Mitteilung ein «Fight um Anerkennung und Innovation». Mediafisch bietet Jungköchen eine Plattform, ihr Können unter Beweis zu stellen und vom Feedback der Jury zu profitieren.

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Zwei Jungköche steigen pro Sendung in den Ring und treten gegeneinander an. Unter Zeitdruck müssen sie auf Grundlage von drei vorgegebenen Hauptzutaten ein Menü kochen und damit eine Jury überzeugen. Über Sieg und Niederlage entscheiden Starkoch Jacky Donatz, «Marmite»-Chefredaktor Andrin Willi und Foodstylistin Diana Krauss.

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Im Zentrum stehen dabei Qualitätsprodukte aus der Schweiz, Fachwissen und innovative Kreationen. Jede Runde wird von Event-Moderator Kenny Thomson eingeläutet. Er führt durch die Show.

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Bevor es für die Köche «Ready to Rumble» heisst, präsentiert Bell-Fleischexperte Philipp End zu Beginn der Sendung die Fleischzutat. Bell ist Sponsor der Sendung.

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Konzipiert und produziert wird das TV-Format von der Produktionsfirma Mediafisch in Zürich, die vom Schweizer Fernsehmoderator und Unternehmer Björn Hering gegründet wurde.
Gedreht wurden die fünf Folgen in der Giesserei Oerlikon. Dafür wurden die Räumlichkeiten (der Giesserei) in einen Kochring verwandelt. Die 14-minütige Sendung «Beef Club» wird seit 17. März 2016 immer donnerstags um 19:55 Uhr auf Sat.1 Schweiz ausgestrahlt und jeweils samstags und montags wiederholt.

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DSI-Gegner investierten 2,8 Millionen Franken

Laut Media Focus hat das Nein-Lager bei der Durchsetzungsinitiative doppelt so viel investiert wie die Initianten. Dennoch war es ein vergleichsweise günstiger Abstimmungskampf.

Insgesamt 4,2 Millionen Bruttowerbefranken soll für die Werbung im Rahmen der Durchsetzungsinitiative (DSI) ausgegeben worden sein, schreibt die Sonntagszeitung und bezieht sich dabei auf Zahlen von Media Focus. 2,8 Millionen Franken aus dem Nein-Lager, 1,5 Millionen Franken aus der Kasse der Befürworter.

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Diese Ausgaben sind verhältnismässig gering. So wurde beispielsweise für die gleichzeitig stattfindende Gotthardröhren-Abstimmung 5,7 Millionen Franken ausgegeben. Für die Masseneinwanderungsinitiative – des teuersten Abstimmungskampfes der letzten fünf Jahre – wurden insgesamt 10,1 Millionen Franken mobilisiert. Über 70 Prozent davon von den Gegnern, die eine Annahme dennoch nicht verhindern konnten.

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Grafik (Screenshot): Sonntagszeitung / Datenquelle: Media Focus

Die von der Sonntagszeitung publizierte, auf Media-Focus-Zahlen basierende Übersicht zeigt: Klassische Politwerbung scheint zur Mobilisierung und erst recht für Abstimmungssiege nicht auszureichen. So lockte beispielsweise die Initiative zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes nur 35,9 Prozent an die Urne – obwohl mehr Geld investiert wurde als bei der DSI, die sensationelle 63,1 Prozent der Stimmberechtigten mobilisierte. Bei anderen Initiativen wie z.B. 1:12, Erbschaftssteuer oder Einheitskasse erzielten die Befürworter beachtliche Resultate, obwohl die Gegner finanziell erdrückend überlegen waren. Ebenso wichtig wie Werbung und finanzielle Mittel scheinen Faktoren wie beispielsweise die Betroffenheit der Bürger, das private Engagement im Alltag und in den sozialen Medien zu sein. (hae/SaS)
 

Twitter wird 10-jährig

Knackige Botschaften in einer Länge von maximal 140 Zeichen, schnell und authentisch: Das Versprechen von Twitter klingt verlockend. Zehn Jahre nach seiner Gründung steht der Kurznachrichtendienst aber vor grossen Herausforderungen.

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Twitter wird am Montag zehn, doch ausgerechnet zum ersten runden Geburtstag hat der Kurzmitteilungsdienst wenig zu feiern. Zuletzt ging erstmals die Zahl aktiver Nutzer leicht zurück, Quartal für Quartal stehen tiefrote Zahlen in der Bilanz und die Aktie hängt im Kurskeller deutlich unter dem Ausgabepreis des Börsengangs von 2013 fest. Twitter hat die Welt verändert, einen einzigartigen Kanal geschaffen. «Jeder kann seine Ideen und Informationen sofort und über Grenzen hinweg teilen», lautet das offizielle Motto von Twitter. Doch daraus ein profitables Geschäft aufzubauen, erweist sich als äusserst schwierig. Zum Start von Twitter vor zehn Jahren ging es zunächst auch nicht darum, einen Online-Service zum Geldverdienen zu gründen. Der Dienst entstand eher zufällig nebenbei. Die kleine Firma Odeo in San Francisco wollte eigentlich einen Audio- Dienst für das Netz entwickeln. Bei einem Brainstorming schlug der Entwickler Jack Dorsey vor, kurze Statusmeldungen an alle Teammitglieder per SMS zu senden, damit jeder weiss, woran die anderen arbeiten. In zwei Wochen entstand ein Prototyp. «Just setting up my twttr», lautete die erste heute noch auffindbare Kurzmitteilung von Dorsey am 21. März 2006. Der einflussreiche US-Blog «TechCrunch» entdeckte den Dienst drei Monate später. Auf der Tech-Konferenz SXSW Interactive in Texas gelang Twitter dann im März 2007 der Durchbruch, einen Monat später wurde die Firma Twitter Inc. ausgegründet.
 

Twitter ist stets dabei

Inzwischen gibt es kaum ein grosses Ereignis, das nicht auch bei Twitter stattfindet. Die Notwasserung des Passagierflugzeugs bei New York im Januar 2009, die gewaltigen Demonstrationen beim «arabischen Frühling» ab 2011, der Bombenanschlag auf den Marathon in Boston und die nachfolgende Jagd auf die Täter, der Schrecken der Terrorattacken von Paris. Und das sind nur einige historische Momente, die man ohne Twitter anders wahrgenommen hätte. Doch wie geht es jetzt weiter mit Twitter? Irgendwann muss jedes Unternehmen Geld verdienen. Mitgründer Jack Dorsey steht in seiner zweiten Runde als Twitter-Chef vor einer gewaltigen Herausforderung. Er muss den Kurznachrichtendienst reparieren – darf dabei aber nicht die Millionen zufriedener Twitter-Nutzer verärgern. Und schon gar nicht die «Power-User» wie Journalisten, Politiker oder Prominente, für viele von denen Twitter beinahe schon lebenswichtig geworden ist.

Der Internet-Unternehmer Sean Parker, der einst die Musiktauschbörse Napster mitgründete und in den frühen Jahren bei Facebook mitmischte, sieht gerade darin ein Problem. Die Begeisterung der Medien habe Twitter in den Anfangsjahren schnell wachsen lassen, erklärte er im Magazin Vanity Fair. «Aber das hatte einen Preis: Dass aus den Nutzern keine eng gestrickte Community wurde». Unter Druck scheint Dorsey an jeder Schraube zu drehen, die er findet. Vor zwei Monaten deutete er an, dass die anfangs noch wegen der SMS als Basis eingeführte Obergrenze von 140 Zeichen pro Tweet fallen könnte (Werbewoche.ch berichtete). Jetzt sagte er im Fernsehen, das Limit werde bleiben.

Strategie fehlt

In den vergangenen Jahren schien es oft, dass der Twitter-Chefetage eine klaren Strategie fehlt. Erst verzichteten die Gründer ganz auf Werbung, um die Nutzer nicht zu verschrecken, dann sollte Geschäft gemacht werden und im Nachrichtenstrom tauchten plötzlich bezahlte Tweets und «Trends» auf. Solche Werbung macht den Grossteil der Twitter-Erlöse aus. Die Frage ist aber, wie viel mehr davon man den heutigen Twitterern noch zumuten kann. Zum Ende vergangenen Jahres hatte Twitter 305 Millionen aktive Nutzer, wenn man die Abonnenten eines SMS-Dienstes herausrechnet. Das waren zwei Millionen weniger als noch drei Monate zuvor. Zusammen mit dem SMS-Dienst stagniert die Zahl bei 320 Millionen. Das weltgrösste Online-Netzwerk Facebook hat 1,6 Milliarden aktive Mitglieder und wächst immer noch schnell. Das ist auch die Basis für höhere Werbeeinnahmen. Dorsey sagt zugleich, eigentlich müsse man über 500 Millionen weitere Nutzer dazuzählen, die Tweets – und auch Werbung – zu sehen bekämen, ohne bei Twitter angemeldet zu sein. (SDA)

 


Der erste Tweet der Werbewoche. Auf Discover.twitter.com/first-tweet können Sie von jedem beliebigen Nutzer den ersten Tweet mit einem Klick abrufen.

Twitter-Chronologie:

– März 2006: Mitgründer Jack Dorsey schreibt die erste heute auffindbare Twitternachricht: «just setting up my twttr», tippt er. «Ich richte nur mein twttr ein».

– März 2007: Bei der Digital-Konferenz South by Southwest in Austin kommt der grosse Durchbruch für Twitter, weil die Digital-Elite den Dienst entdeckt.

– April 2007 Das Unternehmen Twitter Inc. wird gegründet.

– Oktober 2008: Dorsey gibt den Chefsessel an Mitgründer Evan Williams ab. Twitter hat rund drei Millionen Nutzer.

– April 2009: Der Schauspieler Ashton Kutcher und der Fernsehsender CNN liefern sich einen Wettlauf, wer als erster auf eine Million Abonnenten bei Twitter kommt. Kutcher gewinnt.

– April 2010: Twitter führt «gesponserte Tweets» ein, die von Werbekunden in den Nachrichtenstrom der Nutzer gebracht werden können.

– Oktober 2010: Dick Costolo wird Twitter-Chef.

– Januar 2011: Demonstranten im Nahen Osten nutzen Netzwerke wie Twitter und Facebook, um ihren Widerstand gegen repressive Regimes zu organisieren. Im Verlauf des sogenannten «Arabischen Frühlings» werden Staatschefs in Tunesien, Libyen und Ägypten gestürzt.

– September 2011: Twitter hat 100 Millionen aktive Nutzer im Monat.

– Februar 2012: Twitter startet eine Selbstbedienungs-Plattform, über die Unternehmen Werbung schalten können.

– Januar 2013: Twitter führt den Dienst Vine für kurze Videos ein.

– November 2013: Twitter geht an die Börse. Die Einnahmen des Börsengangs belaufen sich auf zunächst 1,8 Milliarden Dollar. Nach Firmenangaben nutzen mehr als 230 Millionen Menschen den Dienst.

– März 2015: Twitter bestätigt den Kauf des Live-Streaming-Anbieters Periscope

– April 2015: Die Enttäuschung der Investoren über aktuelle Quartalszahlen rasiert an einem Tag rund ein Fünftel des Unternehmenswerts weg. Der Aktienkurs erholte sich davon bis heute nicht, sondern es ging nur noch tiefer abwärts.

– Juli 2015: Jack Dorsey löst Costolo zunächst als amtierender Chef ab und übernimmt im Herbst den Job dauerhaft.

– August 2015: Die Twitter-Aktie fällt erstmals unter den Ausgabepreis von 26 Dollar beim Börsengang. In der Spitze kostete sie einst über 60 Dollar.

– Januar 2016: Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Zahl aktiver Nutzer im Schlussquartal 2015 erstmals gesunken ist, rechnet man einen SMS-Dienst dazu, stagniert sie. (SDA)

SSF ist am Ende

Das Sport Szene Fernsehen (SSF) hat den Sendebetrieb am Freitag eingestellt, die verantwortliche Produktionsfirma Konkurs angemeldet. Der Sender hatte seit der Gründung mit Problemen zu kämpfen.

Seit Freitag informiert ein Standbild den Zuschauer, dass der Sendebetrieb «bis auf weiteres eingestellt» wurde. Den Mitarbeitern wurde laut Schweiz am Sonntag am Donnerstag mitgeteilt, dass das Geld für einen Weiterbetrieb fehle. Und die Kunden wurden darüber informiert, «dass die Marketing-Manufaktur und alle damit verbundenen Firmenteile» Insolvenz angemeldet haben.

SSF wurde 2008 als Fensterprogramm von Star TV als «Schweizer Sport Fernsehen» gegründet und erhielt ein Jahr später einen eigenen Sender. 2012 wurde der defizitäre Sender von Unternehmer Peter Weigelt und Investor Giorgio Behr an Tom Mörker weitergegeben und in «Sport Szene Fernsehen» umbenannt (Werbewoche.ch berichtete). Das Konzept, dass Sportvereine dafür zahlen, dass ihre Spiele auf dem Sender zu sehen sind, funktionierte jedoch nicht. Mitte 2013 rettete Webcom TV SSF vor der angekündigten Schliessung. Die Winterthurer Produktionsgesellschaft gehört zur Marketing-Manufaktur, die etwa auch das Festival Afro-Pfingsten, das 2016 nicht stattfinden wird, organisierte.

Gegenüber der Schweiz am Sonntag mochte weder SSF-Geschäftsführer Tom Mörker, noch Marketing-Manufaktur-CEO Roger-René Müller zum Konkurs Stellung nehmen. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Stav Jacobi, der schwerreiche Präsident des Volleyball-Clubs Volero Zürich, an einer Übernahme interessiert gewesen sein – habe aber nach einem vertieften Blick in die Geschäftszahlen davon abgesehen. (SaS/hae)
 

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