Impressum: Vorstand und Ehrenmitglieder gewählt

Der neu gewählte Impressum–Zentralvorstand wird weiterhin von Christian Campiche präsidiert. Der Vorstand will Impressum in eine neue Sozialpartnerschaft in der Deutschschweiz führen. Peter Studer und Bertil Galland sind zu Ehrenmitgliedern ernannt worden.

Die Journalistinnen und Journalisten von Impressum, der grössten Organisation von Medienschaffenden der Schweiz, haben an ihrer Delegiertenversammlung vom 18. März 2016 den Zentralvorstand neu zusammengesetzt. Der Journalist und Buchautor sowie Herausgeber des online-Magazins La Méduse Christian Campiche bleibt Präsident. Neu wurde Emiliana Salvisberg, bisher im Vorstand, zur Vizepräsidentin gewählt. Sie ist Redaktorin beim Zofinger Tagblatt. Im Amt bestätigt wurden Edgar Bloch (freier Journalist, Lausanne), Jean-Luc Wenger (Journalist der Satirezeitschrift Vigousse) und Sarah Ganzmann (Redaktorin BaZ und freie Journalistin). Neu gewählt wurden Natascha Fioretti (freie Journalistin, Lugano) und Viktor Parma (freier Journalist, Buchautor).

Die Delegiertenversammlung bedauerte laut Mitteilung den Rücktritt des bisherigen Vizepräsidenten Vito Robbiani (Videojournalist, Tessin). Berufliche und private Gründe zwangen ihn zu diesem Schritt. Für seinen jahrelangen Einsatz wurde er mit Applaus gewürdigt.

Den neuen Vorstand erwartet eine ereignisreiche Zeit: Zum einen haben die bisherigen Impressum-Gremien die Mitgliederversammlung von Schweizer Medien dazu gebracht, zu entscheiden, dass neue GAV-Verhandlungen stattfinden sollen, die den neuen Vorstand nun erwarten. Weiter diskutiert Impressum mit den Organisationen Syndicom, SSM und SFJ-AJS über Formen der engeren Zusammenarbeit.

Impressum hat den Züricher Peter Studer und den Waadtläner Bertil Galland zu Ehrenmitgliedern ernannt. Damit würdigt Impressum zwei Persönlichkeiten, die Ausserordentliches für den Journalismus und seine Werte geleistet haben.

 

Stéphanie Vonarburg, secrétaire centrale de Syndicom et Janine Teissl, juriste à impressum, main dans la main pour lutter en vue d'obtenir une GAV/CCT en Suisse alémanique et au Tessin!

Posted by impressum on Freitag, 18. März 2016

Erstes 360°-Livestreaming der Schweiz

Die beiden Schweizer Unternehmen Yoveo und Bandara haben zum ersten Mal in der Schweiz eine Veranstaltung live in 360° übertragen.

Der Launch-Event der neuen Galaxy-Smartphones von Samsung im Zürcher Hauptbahnhof wurde von sechs Kameras gefilmt, in Echtzeit zu einem in 4K aufgelösten 360°-Video verarbeitet und über das Internet gestreamt. Der im Auftrag von Serranetga realisierte 360°-Livestream war über die Website Galaxy-journey.ch zugänglich. So konnten sich die User im Hauptbahnhof in alle Richtungen umschauen, als wären sie selbst vor Ort.

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Bandara ist ein Virtual Reality Content Studio mit Sitz in Zürich. Das im Mai 2015 gestartete Unternehmen produziert immersive 360°-Inhalte, die sowohl auf VR-Brillen als auch via Smartphone und Computer auf Plattformen wie Youtube oder Facebook erlebt werden können.  Yoveo führt das Video-Thema ins digitale Zeitalter. Dabei entwickelt das Unternehmen für seine Kunden nachhaltige, übergreifende Videostrategien und implementiert sowie betreibt diese in Unternehmen und Institutionen. Mit der Verknüpfung innovativer Technologien, zeitgemässer Inhalte und effizienter Distributionskanäle sorgt Yoveo für die erfolgreiche Umsetzung der Videostrategie.
 

Zu guter Letzt: Frisur zum Anbeissen

Dieses russische Design-Konzept für Pasta-Verpackungen wartet eigentlich nur noch darauf, umgesetzt zu werden.

Der russische Designer Nikita zeigt auf seinem Behance-Profil eine Verpackungs-Idee, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Im übertragenen Sinne. Auch wenn der inhaltliche Zusammenhang von Haar und Pasta nicht ganz nachvollziehbar ist. Ist in diesem Fall verzeihbar. Sie würden doch auch zu diesem Produkt greifen? Gut verpackt ist eben halb verkauft. (hae)

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Amadeus Waltenspühl ist Grafiker des Jahres 2016

Die Swiss Graphic Academy hat entschieden: Amadeus Waltenspühl ist Grafiker des Jahres 2016; der Lifetime Award geht an Armin Hofmann. Die Award Ceremony fand im Rahmen der Grafik16 statt.

Amadeus Waltenspühl, Yvo Hählen, Jiri Oplatek, Laurenz Brunner und Urs Lehni – sie alle hatte die Jury der Swiss Graphic Academy um Jurypräsident Melchior Imboden für die erstmalig durchgeführte Wahl zum Schweizer Grafiker des Jahres nominiert. Nun hat die 600-köpfige Swiss Graphic Academy, der primär in der Schweiz tätige Grafiker und Designer, aber auch ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik angehören, gewählt: Erster Schweizer Grafiker des Jahres ist der 31-jährige Stadtluzerner Amadeus Waltenspühl.

Die Familie Waltenspühl – eine grafische Familie

Der selbständige Grafik-Designer, Illustrator und Animations-Designer stammt aus einer grafischen Familie. Sein Vater ist selbständiger Grafik-Designer. Und auch seine Mutter, ursprünglich eine Architektin, wie sein Bruder, ein gelernter Polygraf, sind im Gestalterischen tätig. «Ich wurde schon als kleiner Knirps auf das Gestalterische konditioniert. Mein Vater hatte damals sein Atelier zuhause und bezog mich immer wieder aktiv in seine Arbeit mit ein», erzählt Waltenspühl. Sein Weg schien also vorgezeichnet. Und tatsächlich: Nach einem intensiven künstlerischen Ausflug in die Musik – Waltenspühl war Drummer in diversen Bands und Beatboxer, hier gar Schweizermeister – entschied er sich dann doch für das Grafikdesign als Beruf, absolvierte die Grafik Fachklasse in Luzern und schloss mit dem Master of Arts in Design, Animation und Illustration ab. Heute unterrichtet er an der Grafik Fachklasse in Luzern und an der Hochschule Luzern (HSLU).

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Das Werk von Waltenspühl prägt nicht nur das Stadtbild von Luzern, sondern auch in entscheidendem Masse die Jugendkultur, früher in Luzern, heute gesamtschweizerisch. Denn der 31-Jährige engagiert sich nach wie vor stark kulturell und setzt hierfür rund die Hälfte seiner Arbeitszeit ein. Er gestaltet Plakate von Konzerten, Bands, Parties, Clubs und Festivals, macht CD Covers und gar Live-Visuals. Waltenspühl arbeitet aber auch für diverse internationale Auftraggeber in den Bereichen Illustration, Animation und Grafikdesign. Einige seiner Werke wurden auch international ausgestellt, etwa in Moskau, Wladiwostok und Peking.

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Lifetime Award für den Winterthurer Grafiker Armin Hofmann

Mit dem Lifetime Award ehrt die Jury der Swiss Graphic Academy das Lebenswerk des 96-jährigen Winterthurer Grafikers, Bildhauers und Buchgestalters Armin Hofmann. «Hofmann ist eine der prägenden Figuren des Schweizer Grafikdesigns», begründet Jurypräsident Melchior Imboden. Als langjähriger Lehrer und Dozent sei er für eine Generation von jungen Grafikern eine wegweisende Persönlichkeit gewesen. Auch auf internationalem Terrain hat Hofmann das Grafik-Design nachhaltig beeinflusst: In den 1960er Jahren war er Gastprofessor an verschiedenen internationalen Schulen, unter anderem am Philadelphia College of Art, dem National Institute of Design in Indien und an der Yale University in Connecticut. Hofmann entwickelte sich und seine Arbeiten ständig weiter. Konträr zum Konzept der Konstruktiven, erlauben die meisten von Hofmanns Plakaten eine symbolische Leseart: zum Beispiel das Bild eines lachenden Clowns (für die Spielzeit 1960/61 am Basler Stadttheater) oder sein berühmtes Tell-Plakat von 1963, das auf jegliche Alpenromantik verzichtet und stattdessen einen Apfel in Schwarz-Weiss abbildet, auf dem in einer fremd wirkenden Typographie «Tell» geschrieben steht. Heute lebt Hofmann in Luzern. Über den Lifetime Award der Jury der Swiss Graphic Academy hat sich Hofmann ausserordentlich gefreut: «Dieser Preis ist für mich ein grosse Ehre. Und zeigt, dass mein Werk nachhaltig ist.»

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Géraldine Eicher wird neue Leiterin der Inlandredaktion von Radio SRF

Die Chefredaktion Radio von SRF hat die 47-jährige Géraldine Eicher zur neuen Leiterin der Inlandredaktion gewählt. Sie tritt ihre neue Stelle per 1. Juni 2016 als Nachfolgerin von Lukas Schmutz an.

Géraldine Eicher arbeitet seit 2008 als Bundeshauskorrespondentin für Radio SRF. Sie ist ausserdem Teamleiterin der «Samstagsrundschau» und Moderatorin der Präsidentenrunde in Radio und Fernsehen an Abstimmungssonntagen. Zuvor war sie zwei Jahre lang in der Inlandredaktion von Radio SRF tätig sowie über zehn Jahre lang als Produzentin und Redaktorin für das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis». Vor ihrer Zeit bei Radio SRF war Géraldine Eicher unter anderem Redaktorin bei Radio Extra Bern und Radio Förderband.

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Am 1. Juni 2016 übernimmt Géraldine Eicher die Leitung der Inlandredaktion von Radio SRF. Sie folgt auf Lukas Schmutz, der auf eigenen Wunsch seine Leitungsfunktion abgibt. Lukas Schmutz bleibt als Redaktor und Beitragsmacher für die Inlandredaktion von Radio SRF tätig.

Lis Borner, Chefredaktorin Radio: «Géraldine Eicher ist eine publizistische Persönlichkeit, die sehr gut verankert ist in der politischen Welt. Mit ihrer breiten Radioerfahrung, ihrer Offenheit für die Weiterentwicklung von Radio SRF und ihrer überzeugenden Führungsarbeit bei verschiedenen Radioprojekten bringt sie beste Voraussetzungen mit für eine erfolgreiche Tätigkeit als Leiterin der Inlandredaktion.»

TBWA\Zürich: Treffen der Giganten

Beim Disruption Talk #2 von TBWA\Zürich traf Michael Conrad auf Jean-Marie Dru.

Wenn Michael Conrad auf Jean-Marie Dru trifft, dann vereint sich das Wissen aus mehr als 70 Jahren Werbung. Während Ersterer zusammen mit Walter Lürzer 1972 TBWA Frankfurt gründete, 2000 Leo Burnett weltweit zum «Global Agency Network» machte und heute die Berlin School of Creative Leadership leitet, startete der Zweite seine Karriere 1971 bei Dupuy Compton (heute Saatchi & Saatchi) wurde 1979 CEO von Young & Rubicam in Paris, gründete 1984 die BDDP Gruppe mit und wurde 1998 Präsident von TBWA\Worldwide, wo er heute noch Vorstandsvorsitzender ist.

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Das Spannende an diesem Abend waren allerdings weniger die Karrieren der beiden Herren als vielmehr ihre Sichtweise auf die Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit den grossen Innovationen aus Wirtschaft und Forschung. Jean-Marie Dru, der in den 80ern die Disruption Methodik begründete und kürzlich sein sechstes Buch dazu veröffentlichte, berichtete dementsprechend von Episoden aus dem Netzwerk.

Als Beispiel erwähnte er etwa den aktuellen und erfolgreichen Case rund um den Nissan GTR. Nachdem Deadmau5, Produzent elektronischer Musik, seinen Ferrari 458 Spider nicht individualisieren durfte, stellte ihm TBWA kurzerhand einen noch schnelleren Nissan GTR vor die Türe und liess die Fans Vorschläge für das Design machen. Deadmau5 war begeistert und die Aktion erreichte per Social Media in kurzer Zeit Millionen User und positionierte damit den Nissan GTR fast über Nacht zur sympathischen und jüngeren Alternative zu einem Ferrari.

TBWA hat nicht nur den Begriff Disruption als Marke geschützt, sondern lebt die Methodik aktuell auch mit Disruption Live erfolgreich mit ihren Kunden im Alltag, wie es in einer Mitteilung heisst. Zum Schluss des Disruption Talk #2 stand Jean-Marie Dru noch für Fragen zur Verfügung und signierte den Teilnehmern sein neues Buch «The Way to New».
 

Viva macht Fahrzeugausweis-Scanner bekannt

Viva Kommunikation hat für den Schweizer Fahrzeugdaten-Spezialisten Auto-i-dat ein Video kreiert, das am Autosalon Genf eine Weltneuheit vorgestellt hat.

Es ist ein Blues, den jeder Autohändler singt: Fahrzeugdaten zu erfassen ist mühsam, vor allem, wenn man es täglich mehrmals macht. Auto-i-dat, Schweizer Marktführer für Fahrzeugdaten, hat am Automobil-Salon in Genf ihren Fahrzeugausweis-Scanner als Weltneuheit präsentiert – begleitet von einem Produktevideo, das die Vorteile des Scanners auf eine augenzwinkernde Art aufzeigt. Produziert wurde das Low-Budget-Video innerhalb von wenigen Tagen. Verantwortlich auf Seiten des Kunden war Wolfgang Schinagl, CEO von Auto-i-dat, Konzept und Drehbuch kommen von Viva Kommunikation, produziert wurde es von On Air Productions, Malans.

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Mit Futurecom ins Zeitalter des intelligenten Haushalts

Ärzte mobilisieren gegen Tabakwerbung und Sponsoring

Neun ärztliche Fachgesellschaften sowie die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH haben am Freitag gemeinsam einen Aufruf an Parlamentarier und Parlamentarierinnen für ein wirksames Tabakproduktegesetz lanciert.

Die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) diskutiert in der kommenden Woche das neue Tabakproduktegesetz (TabPG). Dieses Gesetz bildet die einmalige Gelegenheit, junge Menschen davor zu bewahren, Raucherinnen und Raucher zu werden – indem das Marketing für Tabakprodukte eingeschränkt wird. Die ärztlichen Fachgesellschaften engagieren sich gemeinsam, damit das Parlament diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lässt.

Mit ihrem Aufruf (PDF) verlangen sie von den eidgenössischen Räten, ein Gesetz zu verabschieden, das den «Tabak darauf beschränkt, was er sein sollte: ein stark gesundheitsgefährdendes Produkt», das nicht beworben werden dürfe und dessen Handel internationalen Regulierungen unterstellt sein müsse. «Damit Ihre Kinder nicht zu unseren Patientinnen und Patienten werden!» Durch diesen in Bern lancierten Slogan rufen Ärztinnen und Ärzte in Erinnerung, dass sie täglich Patientinnen und Patienten behandeln, die an tabakbedingten Krankheiten und Einschränkungen leiden.

Tabakwerbung richte sich nicht zufällig an junge Menschen, heisst es in einer Mitteilung: Sechs von zehn Menschen seien noch minderjährig, wenn sie mit Rauchen beginnen. Wer vor dem 20. Altersjahr zu rauchen beginne, habe ein deutlich erhöhtes Risiko, tabakabhängig zu werden. Die Präsidenten der beteiligten Fachgesellschaften und der FMH rufen deshalb die eidgenössischen Räte auf, ihre Verantwortung für die Jugendlichen wahrzunehmen, indem sie einem umfassenden Verbot von Werbung und Promotion für Tabakprodukte zustimmen.

Werbeallianz: Joint Venture heisst «Admeira»

Die gemeinsame Vermarktungsfirma von Ringier, SRG und Swisscom tritt unter dem Namen «Admeira» am Markt auf und will den operativen Betrieb am 4. April 2016 aufnehmen.

Der Name «Admeira» setzt sich zusammen aus dem englischen Begriff «Advertising» für Werbung und dem Wort «meira», was auf Rätoromanisch «Ziel» bedeutet. Der Firmenname kombiniert somit einen Begriff aus dem Romanischen, das tief in der Schweizer Kultur verankert ist und für solide Werte steht, mit dem globalen, modernen Wort «Advertising». «Die Suche nach einem passenden Firmennamen mit hohem Identifikationsgrad und gleichzeitig starker Aussage war eine grosse, aber spannende Herausforderung», sagt Martin Schneider, CEO von Admeira. Schneider ergänzt: «Der Name muss sich differenzieren, sprachunabhängig funktionieren sowie eigenständig und merkfähig sein. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Brand ‹Admeira› einen Volltreffer gelandet haben, der alle unsere Anforderungen vollumfänglich erfüllt.»

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Die Geschäftsleitung von Admeira (von links nach rechts): Marc Sier, Chief Operating Officer; Markus Hollenstein, Chief Marketing Officer; Philipp Scheidegger, Managing Director Digital; Martin Schneider, Chief Executive Officer; Beatrice Kniel, Managing Director Broadcast; Arne Bergmann, Chief Sales Officer, Beniamino Esposito, Managing Director Publishing, Bruno Battaglia, Chief Financial Officer (Foto: OBS/Publisuisse/Sandra Stampfli)

Durch die Bündelung der Vermarktung der Medienangebote von Ringier, SRG und Swisscom will Admeira den Werbeauftraggebern vernetzte Kommunikation über die besten und reichweitenstärksten Medienplattformen der Schweiz und damit eine Schweizer Antwort auf die Konkurrenz der ausländischen Werbeunternehmen bieten. Das erklärte Ziel von Admeira ist es laut Mitteilung, den Schweizer Werbemarkt und Medienplatz im globalisierten Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Die Dienstleistungen des Unternehmens stünden allen Werbeauftraggebern, Verlegern, Agenturen sowie weiteren Anbietern von Werbeinventar «zu fairen und marktgerechten Konditionen offen».

Der operative Start von Admeira ist für den 4. April geplant. Dann tritt das Unternehmen erstmals unter dem neuen Brand am Markt auf. Designierter CEO des geplanten Gemeinschaftsunternehmens mit über 280 Mitarbeitenden ist Martin Schneider, bisher CEO von Publisuisse. Designierter Präsident des Verwaltungsrates ist Marc Walder, CEO von Ringier.

Geplanter Start ungewiss

Ob das Unternehmen plangemäss den Betrieb aufnehmen kann, ist momentan offen. Das Joint Venture von Swisscom, SRG und Ringier wird besonders von Seiten der Verleger, bzw. des Vebandes Schweizer Medien harsch kritisiert und auf dem Rechtsweg bekämpft. Nach Meinung der Kritiker gefährdet die Allianz die Medienvielfalt in der Schweiz und führt zu ungleichen Spiessen in der Branche. Die Beschwerde, die der Verband zusammen mit Tamedia diese Woche beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht hat, ist hängig (Werbewoche.ch berichtete). Die Verleger gehen davon aus, dass diese aufschiebende Wirkung hat – der operative Start des Unternehmens könnte sich bis zu einem richterlichen Entscheid bis zu einem Jahr verzögern. (pd/hae)

Die Geschäftsleitung setzt sich zusammen aus:

Martin Schneider, Chief Executive Officer
Bruno Battaglia, Chief Financial Officer
Arne Bergmann, Chief Sales Officer
Beniamino Esposito, Managing Director Publishing
Markus Hollenstein, Chief Marketing Officer
Beatrice Kniel, Managing Director Broadcast
Philipp Scheidegger, Managing Director Digital
Marc Sier, Chief Operating Officer

Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus:

Marc Walder, Ringier, Verwaltungsratspräsident
Roger de Weck, SRG
Gilles Marchand, SRG
Beat Grossenbacher, SRG
Urs Schaeppi, Swisscom
Ueli Dietiker, Swisscom
Roger Wüthrich-Hasenböhler, Swisscom
Claudio Cisullo, Ringier
Alexander Theobald, Ringier

KSP für Naturaline 2016: bio & fair

Naturaline von Coop präsentiert die neue Kollektion. KSP zeichnet erneut für die Kommunikation verantwortlich.

Coop ist dank Naturaline weltweit die grösste Anbieterin von biologisch und fair hergestellten Baumwolltextilien. Dabei steht Naturaline für 100 Prozent faire Produktion, 100 Prozent Bio-Baumwolle, 100 Prozent Transparenz und 100 Prozent CO2-Neutralität. Die neue Kollektion von Naturaline, seit über 20 Jahren «bio und fair», geht wieder mit viel Lebensfreude an den Start. Nach der Lancierung vor zwei Jahren und der ersten Herrenkollektion im letzten Jahr präsentiert zudem die Naturaline-Markenbotschafterin Melanie Winiger ihre neuste Kollektion in einem separaten Einhefter.

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Unter ihren Freunden, die sich dort in entspannter Atmosphäre zeigen, befinden sich gleich zwei bekannte Gesichter: Werner Schreyer, das charaktervolle Männermodel der 90er-Jahre, das Melanies Fashion-Idol James Dean gleicht sowie Noemi Manser, das Schweizer Model mit der natürlich weiblichen Ausstrahlung.

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Naturaline bietet Kleider, mit denen Frauen, Männer und Kinder gut aussehen und sich gut fühlen können. Das Sortiment umfasst daneben auch Textilien für Bad, Bett und Küche. Sowie eine Natural Cosmetics Linie. Ab dem 7. März gibt es die neue Frühlings- und Sommerkollektion von Naturaline bei Coop. Die Kampagne läuft in Print, als Beilage, in Prospekten und am POS.

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Verantwortlich bei Coop City: Pia Bracher (Leiterin OB CCM Non-Food); Ursula Künzle (Leiterin Werbung); Sonja Hunziker (Projektleitung Werbung). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp, Anita Kummer (Creative Direction); Kevin Perlinger (Grafik); Jacqueline Lima (Beratung); Manuela Pasanen (DTP); Craft367 (Druckvorstufe); Giacomo Wyss (Bildbearbeitung); Andreas Caruso (Produktion); Astrid Grosser (Fotografie Naturaline Kollektion); Zosia Prominska (Fotografie Melanie Winiger Collection); Eqal Visual Productions (Management Melanie Winiger).

Zu guter Letzt: Tote mit Wahlrecht

Eine eindrückliche Kampagne zeigt: Diejenigen, die in den USA ein strengeres Waffengesetz am nötigsten hätten, sind bereits schon tot. Dennoch kann man ihnen bei den kommenden Wahlen eine Stimme geben.

Über 30'000 Menschen werden in den USA jährlich durch Schusswaffen getötet, weitere 70'000 angeschossen und verletzt. Bei den Präsidentschaftswahlen würden sie vermutlich Kandidaten oder Kandidatinnen wählen, die sich für strengere Waffengesetzte stark machen. Dass eine Gesellschaft nicht sicherer wird, wenn sich alle Individuuen bis an die Zähne bewaffnen, belegen Statistiken mehr als deutlich. Das Problem: Wer tot ist, kann nicht mehr mitreden. Auch wenn er seiner Nachwelt wohl gönnen würde, dass sich die Zustände ändern. Die Aktion «Ghost Vote» kommuniziert diesen Umstand clever. Auf dem Portal Ghostvote.com können Lebende ihre Stimme Schusswaffenopfern geben und widmen. Simpel, aber effektiv. Die Website wurde Mitte März mit einer Guerilla-Aktion (Bilder unten) beworben. Die Kampagne stammt von Grey New York. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=jaelgwCvKLU

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