Frame Eleven: Medienproduktion ist Teamwork

Die Vielfalt der Berufe beim Media-Produktionsdienstleister TPC Switzerland wird oft unterschätzt. Ein Arbeitgeber-Imagefilm soll dem nun entegenwirken..

Unter der kreativen Leitung von Frame Eleven entstand ein Einblick in die vielfältige Welt der Medienproduktion. Der Schweizer Broadcast-Dienstleister wird oft auf die grosse Kamera und den Kameramann reduziert. Dabei hat das Unternehmen weit mehr zu bieten. Hinter jeder Sendung stehen zahlreiche Leute, die eine solche überhaupt möglich machen. Dies soll all jenen bewusst werden, die sich für einen der vielen Berufe in der Medien-Produktion interessieren.

Frame Eleven hat dafür ein Konzept entwickelt, um genau diese Vielfalt sichtbar zu machen. In Slow Motion ist jedem Zuschauer nun ein kleiner Einblick in die faszinierende Welt von Radio, TV und Online gewährt. Von Profis produziert Der Film, ergänzt mit eindrücklichen und auch humorvollen Facts und Figures, beleuchtet, wie ganz viele, unterschiedliche Berufsleute am Werk sind. Ob Schreiner, Maler, Lastwagen-Chauffeur oder Stylistin. Alle sie sind Profis. Und alle sie arbeiten für das gleiche Ziel: perfekte Produktionen für die Kunden von tpc. Teamwork stand auch im Mittelpunkt der Imagefilm-Produktion: Während Frame Eleven sich der Kreation und der Regie annahm, übernahm TPC die gesamte Produktion.

Schweizer Exporteure vor der Umsetzung des Swissness Gesetzes

Eine Studie der HTW Chur hat die Bedeutung der Herkunftsbezeichnung für exportierende Schweizer Unternehmen untersucht. Drei Viertel der Unternehmen verwenden das Image der Schweiz in ihrem Marketing.

Die Schweiz hat im Ausland einen ausgezeichneten Ruf. Sie wird mit Schokolade, Käse, Uhren und Bergen assoziiert und steht für eine schöne Landschaft, hohe Lebensqualität, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sauberkeit. International tätige Schweizer Unternehmen nutzen dieses positive Image, indem sie den Begriff Schweiz und entsprechende Symbole in ihrem Marktauftritt zeigen. Die Marke Schweiz wird aber nicht nur genutzt, sondern auch missbraucht. Zum Schutz dagegen verabschiedete das Parlament im Juni 2013 das neue Swissness Gesetz, welches die Verwendung des Schweizerkreuzes für Produkte und Dienstleistungen regelt und Kriterien definiert, die erfüllt werden müssen, um mit der Herkunftsbezeichnung Schweiz werben zu können.

Eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur hat geprüft, welche Bedeutung die Herkunftsbezeichnung für exportierende Schweizer Unternehmen hat, wie gut sie auf die Einführung des neuen Swissness Gesetzes vorbereitet sind und welche Unterstützung sie bei dessen Umsetzung benötigen. Die Untersuchung zeigt, dass drei Viertel der befragten Unternehmen die Herkunftsbezeichnung Schweiz verbal und bildhaft in ihrem Marketing verwenden. Die grösste Bedeutung hat die Swissness im Bereich Lebensmittel. Etwas geringer ist deren Wichtigkeit für Industriebetriebe.

Der Erfüllungsgrad des neuen Swissness Gesetzes ist nach Branchen stark verschieden. Nur 17 Prozent der befragten Lebensmittelhersteller erfüllen die Anforderung, dass mindestens 80 Prozent der verwendeten Rohstoffe aus dem Inland stammen. 72 Prozent der Industriebetriebe erfüllen die Bedingung, dass die Herstellkosten zu 60 Prozent in der Schweiz anfallen. 93 Prozent der befragten Dienstleister entsprechen der Auflage, dass der Firmensitz in der Schweiz angesiedelt ist.

Der Informationsstand der befragten Schweizer Unternehmen erscheint angesichts der hohen Bedeutung der Herkunftsbezeichnung noch ungenügend zu sein. Lediglich 2 Prozent der Unternehmen fühlen sich sehr gut informiert. 31 Prozent schätzen ihren Kenntnisstand als gut, 48 Prozent als genügend und 19 Prozent als ungenügend ein. 46 Prozent der Firmen gaben an, dass sie Unterstützung in Form von Beratung und dem Austausch mit anderen Unternehmen wünschen. Viele Schweizer Unternehmen stehen demnach noch vor der Aufgabe, sich genau über die Anforderungen des neuen Swissness Gesetzes zu informieren und ihren Wertschöpfungsprozess zu überdenken, sofern sie auch nach 2017 vom positiven Image der Schweiz profitieren wollen.

Havas Worldwide Genève: Gaznat bietet seine ganze Energie auf, um die Kunden zufrieden zu stellen

Als Experte für Transport und Lieferung von Erdgas in der Westschweiz, stellt Gaznat die Zufriedenheit seiner Kunden immer in den Mittelpunkt. Dies stellt Havas Worldwide Genève mit einer Kampagne unter Beweis.

Auf den Sujets wird die Expertise der Mitarbeiter von Gaznat hervorgehoben. Der Fotograf Markus Bertschi hat dafür Experten fotografiert, welche die drei Geschäftsfelder von Gaznat repräsentieren: Transport, Handel und Kundenservice. Immer unter der Signatur von Gaznat «unsere Energie, Ihre Zukunft».

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Verantwortlich bei Gaznat: Henri Bougeois (Direktor, zuständig für Finanzen und Services). Verantwortlich bei Havas Worldwide Genève: Gabriel Mauron (CD), Thibaud Genevois (Copywriter), Simeon Brandner, Pierre-Olivier Gardello, Charlotte Chappaz (Art Directors), Pauline Charuel (Account Manager), Alexis Mouthon (Strategie). Fotograf: Markus Bertschi.

Tatenträger: Zwei Gesichter des Schweizer Filmschaffens

Das 40-Jahre-Jubiläum der Schweizer Jugendfilmtage wird mit Regisseur Christoph Schaub und von der Agentur Tatenträger beworben.

1977 gewann Christoph Schaub den Wettbewerb der Schweizer Jugendfilmtage, heute ist er als Regisseur von Filmen wie «Sternenberg», «Bird’s Nest» und «Giulias Verschwinden» eine feste Grösse der Schweizer Filmszene. Zur 40. Jubiläumsausgabe konnten die Jugendfilmtage Christoph Schaub zusammen mit der Nachwuchsfilmerin Marianne Fatton (Erstplazierte der 38. Jugendfilmtage) für ihre Kampagne gewinnen. Das Festival wird mit Plakaten, Kinodias, Inseraten sowie über Social Media Kanäle beworben. Ab Mitte März werden die Plakate im Kulturaushang und die Kinodias in allen Arthouse Kinos der Stadt Zürich zu sehen sein. Entwickelt wurde die Kampagne von Tatenträger. Die Agentur fokussiert sich auf Jugendförderungsprojekte und zeichnet auch für die visuelle Identität und den Online-Auftritt des Festivals verantwortlich.

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Die Jugendfilmtage sind das grösste und bedeutendste Filmfestival für Nachwuchsfilmer in der Schweiz. Die 40. Ausgabe findet vom 7.–10. April 2016 im Theater der Künste an der Gessnerallee in Zürich statt.

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Verantwortlich bei Tatenträger
: Michael Häne, Dieter Glauser (Konzeption, Art Direction). Fotografie: Elisabeth Real
. Hair & Make Up: Madleina von Reding.
 

Responsive: Wernli Internet-Relaunch und Reimwettbewerb

Nachdem die Agentur Responsive den Relaunch für diverse Webseiten von Hug Anfang 2015 erfolgreich realisiert hat, wurde auch die Webseite von der Traditionsmarke Wernli in Angriff genommen.

Die neue Webseite verführt jeden Biscuit-Liebhaber mit ihren verspielten Elementen basierend auf der Basiskampagne von Erdmannpeisker. Das Grafikteam der Agentur Responsive hat wie gewohnt mit ganz viel Leidenschaft gearbeitet und die feinen Wernli Produkte bestens in Szene gesetzt. Das Redaktoren-Team bei Wernli verfügt dank dem Content Management System (CMS) Typo3 über eine benutzerfreundliche Verwaltung der neuen Webseite inklusive einer einfachen Pflege der drei Sprachen. Die auf die Bedürfnisse angepassten Extensions und Plug-ins erleichtern ihnen zusätzlich die Arbeit. Besonderen Wert legte Responsive laut Mitteilung auf die Anbindung an das Hug-interne Data Warehouse (DWH), wo alle Produktdaten zentral gepflegt und von den Webseiten automatisch übernommen werden.

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Vom Smartphone über Tablets bis zum Desktop – die Webseite ist auf allen Plattformen zugänglich und das natürlich Full Responsive. Die übersichtliche Menuführung der Webseite leitet die Besucher sicher ans Ziel. Neben allen wichtigen Informationen zur Firma, sind sämtliche Produkte und deren Zutaten sowie Nährwerte ersichtlich.

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Reimen erlaubt

Neu darf auch munter kommentiert und bewertet werden. Denn Wernli teilt man ja bekanntlich gernli. Und um diese Aussage zu verstärken, lädt Wernli offiziell zum Reimen ein: Wer einen originellen Wernli-Reim zum Thema Biscuit-Teilen erfindet, entdeckt diesen vielleicht schon bald auf der neuen Wernli-Packung.

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Verantwortlich bei Hug: Esther Zürcher (Leiterin Product- und Brand-Management Wernli), Maya Moléa (Product Manager Wernli), Murielle Jöri (Junior Product Managerin Wernli), Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing). Verantwortlich bei Responsive: Tuan Nguyen und Patrik Marty (beide Managing Partner).

 

Roger Blum neuer Ombudsmann SRG Deutschschweiz

Der Publikumsrat der SRG Deutschschweiz (SRG.D) hat heute Roger Blum zum neuen Ombudsmann SRG.D gewählt.

Der ehemalige Präsident der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) und emeritierte Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern wird das Amt am 1. April 2016 von Achille Casanova übernehmen, der die Ombudsstelle elf Jahre lang leitete. Mit Blum, der 2008-2015 die UBI präsidierte, konnte der Publikumsrat laut Mitteilung eine ausgewiesene Fachperson verpflichten. Auch verfügt der Gewählte bereits über Erfahrung im neuen Aufgabengebiet, amtierte er doch vor seiner Tätigkeit bei der UBI während drei Jahren als stellvertretender Ombudsmann der SRG.D. Des Weiteren war er 1991-2001 Präsident des Presserats. Bis zu seiner Professur an der Universität Bern war der Medienwissenschaftler, Historiker und Staatsrechtler journalistisch tätig, unter anderem beim Tages-Anzeiger, wo er 1985-1989 Mitglied der Chefredaktion war. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte hat er auf politische Kommunikation, Journalistik, Mediengeschichte und Mediensysteme gelegt und in diesen Bereichen mehrfach publiziert.

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Achille Casanova, ehemaliger Vizekanzler und Bundesratssprecher, stellt das Mandat der Ombudsstelle nach langjähriger Tätigkeit per Ende März zur Verfügung. «Nach elf Jahren ist es an der Zeit, dass die Ombudsstelle mit frischem Wind und anderen Ansätzen neu besetzt wird», führt er seine Rücktrittsmotivation aus. In seiner Amtszeit behandelte er rund 2000 Eingaben zu Radio- und Fernsehsendungen. Mit Umsicht und grossem Engagement ging er auf die einzelnen Fälle ein, vermittelte zwischen Programmschaffenden und Beanstandern, verfasste Schlussberichte, Vieles konnte er auch in persönlichen Gesprächen lösen. Dank gutem Einfühlungsvermögen in die Anliegen der Beanstandenden und hoher Fachkompetenz wurden jeweils nur wenige Beanstandungen an die zweitinstanzliche UBI weitergeleitet.

Die Ombudsstelle SRG.D ist die erste Anlaufstelle bei Beanstandungen von Radio- und Fernsehsendungen sowie des «übrigen publizistischen Angebots» von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Sie prüft die Angelegenheit und vermittelt zwischen den Beteiligten. Als Grundlage zur Beurteilung dienen die Bestimmungen des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) sowie das auch für schweizerische Programmveranstalter verbindliche internationale Recht. Berücksichtigt werden zudem die Praxis der UBI und des Bundesgerichts sowie die Publizistischen Leitlinien von SRF. Die Beurteilungen des Ombudsmannes können an die UBI weitergezogen werden.

Studie: Internet-TV wird immer mehr zur Alternative

Laut einer von Zattoo veröffentlichten, repräsentativen Studie kann sich die Mehrheit der Schweizer vorstellen, zukünftig auf Fernsehen via Satellit, Kabel oder Antenne zu verzichten und durch Internet-TV zu ersetzen.

Videostreaming in der Schweiz boomt. Zunehmend wird das Streaming von TV-Inhalten als Alternative zu den herkömmlichen Empfangswegen wahrgenommen. Knapp zehn Prozent der Schweizer bezieht TV-Inhalte nur noch aus dem Netz, eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Schweizer (56 Prozent) kann sich gut oder sehr gut vorstellen, zukünftig ausschliesslich über Internet-TV fernzuschauen, 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Zattoo zum zweiten Mal in der Deutsch- und Westschweiz durchführte. Insgesamt 829 Personen ab 15 Jahren nahmen an der Online-Erhebung teil und gaben wie Anfang 2015 Auskunft zu ihren Sehgewohnheiten.

Nach Ansicht von Jörg Meyer, Chief Officer Content und Consumer bei Zattoo, gibt es gute Gründe, warum Schweizer im Internet-TV immer mehr eine Alternative zu Kabel- oder Satelliten-TV sehen: «Die meisten Haushalte verfügen über einen schnellen Internetanschluss. Grosse Technologieunternehmen wie Apple, Google oder Samsung drängen mit leistungsstarken Streaming Boxen und TV-Geräten auf den Markt. Und die Internet-TV-Dienste werden mit Blick auf Streaming-Qualität, Inhalte-Angebot und Nutzerfreundlichkeit laufend besser.»

Smart TV auf dem Vormarsch

Fallende Kosten für Smart TVs und Möglichkeiten zum «Upgrade» vorhandener Fernseher durch preislich günstige Streaming Boxen tragen massgeblich dazu bei, dass Attraktivität und Verbreitung des Internetfernsehens wachsen. Schon heute streamt mehr als jeder fünfte Schweizer Fernsehen auf dem grossen Bildschirm. Zusätzlich zur Nutzung auf dem Big Screen ist ein weiterer Vorteil von Internet-TV-Angeboten die Verfügbarkeit auf weiteren Geräten. So sind PC/Laptop nach wie vor Spitzenreiter, gefolgt von Tablet und Smartphone.

Nachfrage nach Flexibilität steigt

Schweizer Nutzer haben die Wahl aus einem vielseitigen Angebot bewegter Bilder. Zwei klare Favoriten beherrschen die Bildschirme: Youtube und Live-TV, zum Beispiel über Zattoo. Knapp drei von fünf Schweizer Internet-TV-Nutzer streamen diese Services regelmässig. Auch Inhalte der Video on Demand-Anbieter sowie Mediatheken der TV-Sender sind beliebt. «Die Nachfrage nach zeitlich versetztem Fernsehen oder Inhalten auf Abruf steigt. Deshalb positioniert sich Zattoo als Plattform, die Live-Fernsehen mit Mediatheken-Inhalten und TV-Produktionen auf Abruf», fügt Jörg Meyer hinzu.

Videostreaming ist Mainstream

Der Online-Abruf von Bewegtbildern ist für viele mittlerweile ein fester Bestandteil der Mediennutzung. Rund drei Viertel aller Schweizer nutzen die Vorteile von Bewegtbildern per Stream, etwa jeder Dritte sogar überwiegend oder ausschliesslich. Gegenüber den deutschen Nachbarn, wo erst 56 Prozent der Befragten TV-Inhalte streamen, ist der Online TV-Markt in der Schweiz somit deutlich fortgeschrittener. Unabhängig davon, ob auf dem Smart TV, Tablet, ob live oder on Demand geschaut wird: Für mehr als 90 Prozent der Befragten gehört Fernsehen nach wie vor zu den wichtigsten Freizeitbeschäftigungen, der sie mindestens einmal wöchentlich nachgehen.

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Werbemarkt im Februar rückläufig

Der Werbemonat Februar weist laut Media Focus einen Werbedruck von 353 Millionen Bruttofranken aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus von 2,3 Prozent.

Die Monate Januar und Februar 2016 weisen zusammen einen Werbedruck von 682 Millionen Bruttofranken aus, was einem Minus von 7 Millionen im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Die zwei grössten Zunahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen die Branchen Energie (+134,9 Prozent) sowie Initiativen & Kampagnen (+40,7 Prozent).

Werbedruck im Gesamtmarkt

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Entwicklung des Werbedrucks per Februar 2016

Energie und Initiativen & Kampagnen legen kräftig zu

Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Branche Energie mit einer Zunahme von 134,9 Prozent am stärksten zugelegt. Wesentlich daran beteiligt waren verschiedene Image-Kampagnen grösserer Energieanbieter. An zweiter Stelle folgt die Branche Initiativen & Kampagnen, die aufgrund der eidgenössischen Abstimmungen vom 28. Februar ein Plus von 40,7 Prozent ausweist.

Tabakwaren auf Tauchgang

Im Vergleich zum Januar 2016 verzeichnete die Branche Tabakwaren im Februar 2016 fast eine Verdoppelung des Werbedrucks (ein Plus von 93 Prozent). Dennoch liegt die Branche mit einem Minus von 42,8 Prozent deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die Branche Telekommunikation weist im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 22,3 Prozent aus. An dritter Stelle folgt die Branche Bauen, Industrie, Einrichtung mit einer Abnahme von 20,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Abstimmungskampf hinterlässt seine Spuren

Die Monate Januar und Februar 2016 standen werbetechnisch ganz im Zeichen der eidgenössischen Abstimmungen vom 28. Februar 2016. Die Branche Initiativen & Kampagnen hat ihren Werbedruck im Februar 2016 im Vergleich zum Vormonat um 50 Prozent erhöht. In der dazugehörigen Produktgruppe Politische Kampagnen wurde im Februar 2016 ein im Vergleich zum Vorjahr 220 Prozent höherer Werbedruck gemessen.

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

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Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Februar 2016

Stailamedia nutzt als einer der weltweit ersten Partner die neue Appnexus Video SSP

Stailamedia hat kürzlich das ganze Video-Inventar auf die Appnexus Video SSP migriert und ist seit März einer der weltweit ersten Partner dieser neuen Plattform, welche offiziell und zur allgemeinen Verfügbarkeit im zweiten Quartal starten wird.

Anfang Januar 2016 gab Facebook bekannt, dass die erst 18 Monate zuvor gekaufte Video Ad Serving-Lösung Liverail eingestellt und lediglich die Liverail Video SSP in das Facebook Audience Network integriert werde. Für viele Liverail-Kunden war dies ein Grund, sich nach Alternativen umzuschauen. Da bereits das gesamte Display- und Mobile-Inventar von Stailamedia auf der auf AppNexus aufsetzenden Stailamedia Exchange verfügbar ist, lag eine Kooperation mit dem Unternehmen nahe, wie es in einer Mitteilung heisst. Stailamedia nutzt nun als einer der weltweit ersten die Appnexus Video SSP-Lösung.

Für die Kunden hat dies den Vorteil, dass sämtliches auf der Stailamedia Exchange verfügbare Inventar über eine SSP verfügbar ist und technisch das gleiche Setup genutzt werden kann wie für Display-Kampagnen. Ausserdem profitieren Video-Kunden von einem grossen User-Pool, der über die AppNexus-Lösung für alle angeschlossenen DSPs verfügbar ist. Für Kunden, die bisher Private Deals auf der LiveRail-Plattform hatten, müssen neue Deals auf der AppNexus-Plattform erstellt werden und der Inventar-Einkauf migriert werden.

«Mit Appnexus können wir unseren Kunden das gesamte Inventar der Stailamedia Exchange über dieselbe Technologie anbieten.», sagt Jochen Witte, COO bei Stailamedia. «Wir sind spezialisiert auf Multi-Screen/-Device Werbeformen. Deshalb ist es wichtig für uns, mit einem Technologiepartner zusammenzuarbeiten, der unsere Vision einer holistischen Plattform für eine medienübergreifende Auslieferung von Werbung teilt.»

 

Zu guter Letzt: Stürmer im Wasserglas

Das Zürcher Theater Neumarkt stösst mit einer befremdenden Werbeaktion auf wenig Gegenliebe. Grund: Die Kampagne ist an Geschmackslosigkeit kaum zu überbieten.

«Schweiz entköppeln» heisst die Aktion, mit der das Theater für die Performance «Die grosse Austreibung» vom 18. März werben will. Dabei soll soll ein «erfahrener Exorzist» den Weltwoche-Verleger Roger Köppel vom Geiste Julius Streichers befreien. Streicher gilt als der wohl radikalste Antisemit des Dritten Reiches. Mit seinem Blatt Der Stürmer hetzte er wöchentlich mit einem beispiellosen Fanatismus und auf primitivste Art und Weise gegen Juden. Die Publikation erfand Schauermärchen wie angebliche Ritualmorde oder prangerte jüdische Mitmenschen mit Foto und Adresse an, um sie erfundener Verbrechen zu beschuldigen. Das in den von Philipp Rupprecht gezeichneten Karikaturen verbreitete Bild des sogenannten «Stürmer-Juden» prägte eine stereotype, abstossende Darstellung, die sich bis heute im antisemitischen Zusammenhang gehalten hat.

«Außerdem (sic!) hält doppelt besser. Deshalb lassen wir am 18.3.2016 zusätzlich einen renommierten Voodoo-Priester aus Kamerun einfliegen, der Köppel endgültig verflucht.» schreiben die Verantwortlichen. Der Priester habe bereits durch den (tödlichen) Autounfall Jörg Haiders, für den er ebenfalls verantwortlich gezeichnet hatte, internationale Anerkennung erlangt.

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Screenshots Schweiz-entköppeln.ch

Der von derart viel Köppel-Verachtung begeisterte Webseiten-Besucher darf dann noch selbst mitverfluchen und dem ungeliebten Chefredaktor beispielsweise einen Autounfall, Ebola oder Inkontinenz wünschen. Einige Möglichkeiten wie Querschnittslähmung, Alzheimer oder Schizophrenie wurden in der Zwischenzeit entfernt, tauchen aber noch in den Resultaten auf. Vermutlich sind diese Krankheiten dann doch etwas gar stark in der Gesellschaft verankert, um sie jemandem zu wünschen, nur weil dieser eine andere politische Meinung hat. Direkte Demokratie und so.

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Screenshot 15.3.2016, 20:21 Uhr

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Apropos andere politische Meinung: Von der Aktion sind laut SDA übrigens nicht nur die Stadtzürcher SVP und FDP alles andere als begeistert, sondern auch die linke Stadtpräsidentin Corinne Mauch (SP). Die Kampagne überschreite die rote Linie, sei geschmacklos und «schlechte Satire», so Mauch am Mittwoch im Gemeinderat. Sie betonte, dass Kunst manchmal auch schlecht sei. Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen. Auch wenn sich Köppel durchaus den Vorwurf gefallen lassen muss, beispielsweise mit abstossenden Ausländer-Karikaturen (Weltwoche-Titelseite 2/2016) oder öffentlicher Anprangerung und Diffamierung («Vor diesen Professoren wird gewarnt») gelegentlich einen Stil zu pflegen, der – im Ansatz – eher an den Stürmer erinnert als an die Coopzeitung oder die Schweizer Familie. Ob man deswegen jemandem zum Spass eine schwere, oft tödliche Krankheit wünschen soll, muss vermutlich jeder für sich selbst entscheiden. (hae)

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Leo Burnett: Bei Micasa ist der Frühling eingezogen

Offiziell beginnt der Frühling erst am 20. März. Bei Micasa ist er schon da – mit dem neuen Katalog voller Wohnideen – frisch und lebendig inszeniert von Leo Burnett.

Die Frühlingsausgabe ist eine Premiere bei Micasa. Sie wird ab jetzt neben dem Herbstkatalog jeweils anfangs Jahr erscheinen. Und weil ein gemütliches Daheim nicht unbedingt bei der Haustür endet, geht’s im neuen Katalog erstmals auch nach draussen: Mit einer integrierten Beilage für Garten und Balkon.

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Verantwortlich bei MGB / Micasa: Roman Reichelt (Leiter Marketing-Kommunikation MGB); Christoph Vogler (Leiter Kommunikation Fachmärkte); Lukas Vasvary (Leiter Kommunikation Micasa); Carine Bernet (Projektleitung Kommunikation Micasa); Michel Keller (Spartenleiter Micasa). Verantwortlich bei Leo Burnett: Barbara Hartmann, Anna Leudolph, Vanessa Mermoud (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD); Annick Engeli (Beratung); Suzana Kovacevic (Art Buying); Susan Wittber, Hannes Kälin (Realisation/Produktion); Michael Gassler (Gesamtverantwortung); Styling: Natalija Pocuca; Fotografie: Raphael Zubler, Heinz Unger; Produktion: Mel Y Mel; Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

 

Studio Schoch kreiert die Marke Twin by Delizio

In Zusammenarbeit mit Delica entwickelt Studio Schoch die Marke Twin by Delizio. Es handelt sich um ein geschlossenes Kaffeesystem für edlen Kaffee und feinste Milchmischgetränke.

Die Twin Kapseln sind ab sofort in der Migros erhältlich und können sowohl aus der Twin Maschine sowie mit ihrer Nescafe-Dolce-Gusto-Maschine bezogen werden. Durch eine spezielle Technologie können in der Twin Maschine Twin Kapseln wie auch Delizio Kapseln zubereitet werden. Twin wird unter der Marke Delizio lanciert, welche Studio Schoch seit 2012 betreut. Das Markendesign wirkt fröhlich und dynamisch und erinnert im Aufbau an Delizio. Das Design soll das Modulare der Marke wiederspiegeln und die Kompetenz der Delica unterstreichen.

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Verantwortlich bei Studio Schoch: Dominik Schoch (Creative Director), Dominique Ghilardi (Design), Tina Fuchs (Beratung).
 

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