Fumetto mit neuer Leiterin Kommunikation & Fundraising

Der Vorstand des Vereins Fumetto hat Geesa Marie Tuch zur neuen Leiterin Kommunikation & Fundraising gewählt. Sie übernimmt die Stelle von Andrea Leardi.

Geesa Marie Tuch wird die Stelle per 1. April 2016 antreten und die Aufgaben von Leardi im An-schluss an das diesjährige Festival vollständig übernehmen. Die 37-Jährige Geesa Marie Tuch stu-dierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin und war unter anderem beim Netzwerk Cinema CH für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Nebenberuflich organisierte sie verschiedene Kulturfestivals, wie 2015 in Zürich  

Zu guter Letzt: Alien-Kuh

Eine Agentur aus Kirgistan zeigt, wie genial Milch verpackt sein könnte. Ganz ohne Tetra Pak oder Schlabberbeutel.

1896 und 1897 fand in den USA eine regelrechte UFO-Hysterie statt: Zahlreiche Zeugen berichteten in verschiedenen Bundesstaaten von der Sichtung eines mysteriösen «Phantom-Luftschiffes». Im April 1897 erreichte das Luftschiff-Fieber durch den Bericht eines Farmers aus Kansas den Höhepunkt: Alexander Hamilton behauptete, das mysteriöse Luftschiff habe eine seiner Kühe entführt. Obwohl Hamiltons Schilderung 1976 von einer Zeugin als reine Erfindung enttarnt wurde, hält sich das Bild der ausserirdischen Kuh-Entwendung bis heute in den Köpfen. Vielleicht gefällt es den Menschen einfach zu gut. Der Agentur I-Media aus Kirgistan mit Sicherheit. Denn sie bringt die Legende der «hochgesaugten» Kuh mit dem sehenswerten Packaging-Design-Konzept «Molocow» zurück. Diesem Schmuckstück könnten im Laden vermutlich nicht einmal Laktoseintolerante widerstehen… (hae)

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Case Study: «My Coke Music Soundcheck»

Zusammen mit der Agentur Mediacom hat Stailamedia für den Kunden Coca-Cola Schweiz eine Kampagne durchgeführt, die als A-/B-Test gefahren wurde. Daraus entstand eine Case Study.

Ziel der Online-Kampagne war es, die Bekanntheit des Projektes «My Coke Music Soundcheck 2015» in der relevanten Zielgrppe musik-affiner, junger Menschen in der Schweiz zu steigern.

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Für den Test wurde die semantische Targeting-Technologie von Stailamedia benutzt, um Streuverluste gleichzeitig über ein sozio-demografisches als auch über ein individuell für die Kampagne generiertes Interessens-Targeting «Menschen mit Musik-Affinität» zu vermeiden.

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Im Auftrag des Kunden sollte der ROI für die Investitionen in ein individuelles Interest-Targeting validiert werden. Dafür wurden zwei Zielgruppensegmente dem gleichen Werbedruck ausgesetzt. Es wurden jeweils die gleichen Rahmenparameter wie Frequency Capping oder dieselben Creatives benutzt. Für beide Benutzergruppen wurde jeweils die Engagement Rate gemessen sowie der resultierende Cost per Engagement (CPE) bestimmt.

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Die Engagement Rate bei Benutzern aus dem Zielgruppensegment «Menschen mit Musik-Affinität» war im Schnitt 36.5 Prozent höher als bei Benutzern aus der Vergleichsgruppe. Der CPE konnte durch Einsatz des Targetings um rund 17.8 Prozent verringert werden.

Interest Targeting

Das Nutzungsverhalten von über 30 Millionen Unique Clients mit durchschnittlich 20 Kontakten pro Monat werden auf der Stailamedia Data Exchange kontinuierlich erfasst und ausgewertet – Über den Daten-Pool aus über 100'000 Webseiten auf der Stailamedia Data Exchange wird eine Gruppe von Benutzern identifiziert, welche die gewünschte Affinität optimal abbilden (hier «Menschen mit Musik-Affinität»). Diese stellen die Kern-Zielgruppe. Für alle anderen User kann ein Affinitäts-Score errechnet werden, welche angibt, wie ähnlich das Nutzungsverhalten des Users im Vergleich zur Kern-Zielgruppe ist. Abhängig vom Affinitäts-Score kann die Genauigkeit des Interest-Targeting eingestellt werden.
 

Der britische Zeitungsmarkt ist in Bewegung

In Grossbritannien ist der Medienmarkt in Bewegung. Nach 30 Jahren erschien am Samstag der letzte Independent auf Papier. Anderswo in London glaubt man an die Zukunft des Gedruckten und bringt eine neue Zeitung auf den Markt.

«Konservative versuchen, Talfahrt des Sterling aufzuhalten»: Die erste Schlagzeile des britischen Independent, vom 7. Oktober 1986, würde auch heute niemanden überraschen. Nur, dass sich damals Margaret Thatcher damit herumschlagen musste, und heute David Cameron. Knapp 30 Jahre später ist diesen Samstag Schluss für die Druckausgabe: Der Independent, den man politisch als mitte-links verordnen kann, geht komplett online. Für Besitzer Evgeny Lebedev ist die Sache klar. «Wir hatten eine Wahl: den kontinuierlichen Niedergang der Druck-Ausgabe zu verwalten oder die digitale Grundlage, die wir gebaut haben, in einen nachhaltige, profitable Zukunft umzuformen.» Die Tageszeitung und die Sonntagsausgabe gehen daher online, den Ableger «i» verkauft er.

Mit dem Niedergang der Druckausgaben war der Independent nicht alleine. Allgemein gesprochen sind die Auflagen der landesweiten britischen Zeitungen über die vergangenen Jahre gefallen, während Nutzerzahlen der Online-Portale steigen. «Man kann nicht nur sagen, dass Zeitungen sterben, es ist eine Änderung des Nutzverhaltens», sagt eine Sprecherin der Branchendienstes Audit Bureau of Circulation (ABC), der Auflagenzahlen beobachtet. Nach wie vor testen Medien, wie sie online Geld verdienen können. Bezahlschranken sind in Grossbritannien schon länger und weiter verbreitet als etwa auf dem Kontinent. Dies gilt vom Boulevardblatt The Sun bis zur Financial Times.

Geld für guten Inhalt

«Ich verstehe nicht, wie Zeitschriften funktionieren können in einer Welt, in der man für Inhalte nicht zahlen muss», sagt Zanny Minton Beddoes, Chefredaktorin des wöchentlich erscheinenden Economist. Und fügt hinzu: «Der Inhalt muss dafür dann aber auch gut genug sein.» Auch wenn das Wochenmagazin «für die absehbare Zukunft» das Herzstück der Marke Ecomonist bleiben soll, setzt Minton Beddoes auf Soziale Medien und die Website. «In einer Zeit des digitalen Umbruchs können wir nicht davon ausgehen, dass Leute uns nur wöchentlich lesen wollen.» Ob und wann Gedrucktes komplett von Digitalem abgelöst wird, will sie nicht sagen. Zwar falle die Zahl der Print-Abos, und die der Online-Abos steige. «Aber wir haben noch viele Abonnenten, die eine gedruckte Ausgabe beziehen, und ich erwarte, dass das so bleibt.»

Beim Independent sieht man das anders. «Die Leser haben die Entscheidung für uns getroffen», sagt Christian Broughton, Chefredaktor des Online-Independent, im Podcast «Mediafocus». Nur noch ein Prozent der Leserschaft sei von der Druckausgabe gekommen, seit drei Jahren sei die Website profitabel.

Neue Zeitung ohne Website

In diese Stimmung hinein erregt eine neue Zeitung Aufsehen – und zwar eine, die nicht einmal eine Website hat. Der New Day sei die erste eigenständige, landesweit erscheinende Tageszeitung seit dem Independent-Start 1986, brüstet sich der Verlag Trinity Mirror, der mit dem Mirror politisch linken Boulevardjournalismus macht. Das neue Blatt richtet sich vor allem an Frauen, es soll «optimistisch» und politisch neutral sein. Die Entscheidung für New Day sei aus der Not heraus gefallen, sagt Chefredaktorin Alison Phillips dem Guardian. Um Mirror-Leser zurückzugewinnen, hätte man die Zeitung umkrempeln müssen. Ein neues Blatt schien einfacher. Besonders erfolgreich startete New Day aber nicht. Trotz eines Einführungspreises von 25 Pence kletterten die Verkaufszahlen nicht auf die erhofften 200'000. Derzeit sollen sie bei 90'000 liegen. An die Zukunft des Gedruckten glaubt Chefredaktorin Phillips trotzdem, wie sie sagt. Wer zu viel auf den Bildschirm schaue, habe ein schlechtes Gewissen. «Das ist mit Gedrucktem völlig anders. Damit verbindet man weiterhin, dass es etwas Gutes ist.» (SDA)

Von Engsberg unterstützt Charity-Projekt

Summits 4 Hope und EMC Computer Systems AG rufen mit der Team-Teilnahme am Zürich Marathon dazu auf, für sauberes Trinkwasser in Afrika zu spenden. Von Engsberg engagiert sich für die Hilfsorganisation.

Die PR-Agentur unterstützt Summits 4 Hope bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Summits 4 Hope ist ein Projekt von Gilbert Fisch. Im Rahmen von aussergewöhnlichen Spenden-Events sammelt er Geld für Not leidende Menschen, insbesondere für Kinder. Am 24. April 2016 laufen 12 Teams mit 48 Läufern am Zürich Marathon und sammeln so für sauberes Trinkwasser in Afrika. Die Teilnehmer gehen mit einem gelben Wasserkanister auf dem Rücken an den Start und machen so auf die weltweite Wasserkrise aufmerksam.

Unterstützt wird dieses Projekt von einem Promi-Team. Die gesammelten Spendengelder gehen vollumfänglich an die gemeinnützige Organisation Charity Water. Mit dem Erlös soll in Afrika mindestens ein neuer Brunnen mit sauberem Trinkwasser gebaut werden. «Millionen Mädchen und Frauen legen immer noch jeden Tag viele Kilometer zurück, um aus weit entfernten Brunnen und Pfützen Wasser zu holen. Kanister um Kanister schleppen sie das Wasser herbei», sagt Fisch.

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Für von Engsberg ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. «Gilbert Fisch hat uns mit seinem Engagement sofort überzeugt», sagt Roman Buff, Eventchef bei von Engsberg. «Spender werden zunehmend kritischer. Die Leute wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert. Bei den Projekten von Gilbert Fisch wissen wir genau, wohin das Geld fliesst.» Fisch hat noch einiges vor in den nächsten Jahren. «Wir sind glücklich, dass uns von Engsberg unterstützt. Davon erhoffen wir uns eine weitere Steigerung der Spendenerlöse, um noch mehr Menschen helfen zu können.»
 

Ruf Lanz: Hiltl Sihlpost den Stempel aufgedrückt

Ruf Lanz hat die Erföffnung des neuen Hiltl-Restaurants in der Sihlpost mit einer Lancierungskampagne begleitet.

Hiltl in Zürich ist laut Guinness World Records das älteste vegetarische Unternehmen der Welt. Es wurde 1898 von Ambrosius Hiltl gegründet und wird heute von Rolf Hiltl in vierter Generation geführt. Im März eröffnete Hiltl sein jüngstes Restaurant im altehrwürdigen Gebäude der Sihlpost beim Zürcher Hauptbahnhof: mit Bar, Café, Buffet und «Grab and Go». Der Lancierungskampagne hat Ruf Lanz den kreativen Stempel aufgedrückt, passend zu Hiltl und zur einzigartigen Location in der Sihlpost. Die Kreativagentur ist seit 2006 für die vielfach preisgekrönten Hiltl-Kampagnen verantwortlich. Im März 2016 verlieh der Art Directors Club Switzerland Hiltl und Ruf Lanz den Evergreen-Award für zehn Jahre Kreativität und Kontinuität.

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Hiltl_Sihlpost_Gurke
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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung). Marsha Lehmann, Amber Turgeman (Projektleitung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser, Grit Wolany (Art Direction), Florian Birkner (Text), Laura Hofer (Grafik), Pascal Trütsch (Beratung). CGI: Tobias Stierli, Simone Vogel.

Führungsduo der SRG Deutschschweiz ist komplett

Am 23. März 2016 hat der Regionalrat den bisherigen Vizepräsidenten Niggi Ullrich im Amt bestätigt.

Nachdem der Regionalrat im September 2015 Andreas Schefer zum neuen Präsidenten der SRG Deutschschweiz wählte, holte er nun an seiner Frühlingssitzung die Wahl des Vizepräsidiums für die Amtsperiode 2016 bis 2019 nach. Das Gremium bestätigte den bisherigen Vizepräsidenten Niggi Ullrich im Amt, der diese Funktion seit 2010 ausübt. Dies schreibt die SRG Deutschschweiz in einer Mitteilung.

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Bis zum Rücktritt 2014 war der ausgebildete Regisseur Kulturbeauftragter des Kantons Basel-Landschaft und Dozent an der Universität Basel. Seit anfangs 2016 ist er Präsident des schweizerischen Berufsverbands für Theaterschaffende ACT sowie Mitglied im Stiftungsrat der internationalen Fondation Rhénane pour la culture transfontarlière. Der 64-jährige Kulturschaffende ist seit 1997 Präsident der SRG Region Basel. In dieser Funktion steht Niggi Ullrich einer der sieben Mitgliedgesellschaften der SRG.D vor und setzt sich insbesondere für den Medienstandort Basel ein. In der SRG.D vertritt er seine Gesellschaft im Regionalrat und im Regionalvorstand. In der SRG SSR gehört er der Delegiertenversammlung an.
 

Der Schweizer Filmproduzent Christian Davi ist tot

Der Produzent und Filmemacher Christian Davi ist am 19. März 2016 nach schwerer Krankheit kurz vor seinem 49. Geburtstag in Zürich verstorben. Der Schweizer Film verliert einen leidenschaftlichen Produzenten mit einer beachtlichen internationalen Filmografie und Karriere.

Der Mitbegründer der Filmproduktionsfirma Hugofilm hat sich zeitlebens auch als Netzwerker in filmpolitischen Gremien für den Schweizer Film eingesetzt. Mit Hugofilm engagierte sich Davi gezielt auch für eine jüngere Generation von Schweizer Filmschaffenden. Zuletzt produzierte die Hugofilm mit «Chrieg» (Simon Jaquemet) und «Aloys» (Tobias Nölle) zwei international vielbeachtete schweizerische Filmdebuts. Christian Davi hinterlässt mit seinen Dokumentarfilmen und den von ihm produzierten Filmen ein umfangreiches Werk, das weltweit an Filmfestivals gezeigt und geehrt wurde. Davi, 1967 in Zürich geboren, hat Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich studiert und war als Ko-Autor und Schauspieler in verschiedenen Theatergruppen in Zürich wie auch als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich tätig. Von 1991-1996 studierte er Film in Lausanne und arbeitete danach als freischaffender Regisseur und Produzent wie auch als Dozent an der ECAL in Lausanne.

2002 gründete Davi gemeinsam mit Christof Neracher und Thomas Thümena Hugofilm Productions, Zürich. Der erste von Hugofilm produzierte Film, «Vitus» (2006) von Fredi Murer, gehört bis heute zu den international erfolgreichsten Schweizer Filmen. «Vitus» mit Bruno Ganz in der Rolle als Grossvater des hochbegabten Klaviertalentes, gespielt von Theo Gheorghiu, wurde mehrfach preisgekrönt. Zudem schaffte es «Vitus» auf die Shortlist der 79th Academy Awards und wurde in rund 40 Ländern im Kino ausgewertet. Es folgten herausragende, eigenwillige Filme wie etwa «Pepperminta» von Pipilotti Rist, «Harry Dean Stanton: Partly Fiction» von Sophie Huber oder etwa «Lovely Louise» von Bettina Oberli.

Als Regisseur hat Christian Davi unter anderem bei den Kollektivfilmen «ID Swiss» (1999) und «Downtown Switzerland» (2004) mitgewirkt sowie bei den Dokumentarfilmen «Gopf in Africa» (2001) und «Die Regierung – Montag, Dienstag, Mittwoch und zurück» (1998) Regie geführt. Mit letzterem gewann er den Schweizer Filmpreis. Neben seinem filmischen Schaffen setzte sich Davi zeitlebens für filmpolitische Anliegen ein. Er war Mitglied der Schweizer Filmakademie, Vorstandsmitglied in mehreren Branchenverbänden und wurde als Experte wiederholt in nationale Filmkommissionen berufen.

Als Produzent hat er sich stets auch für den Nachwuchs engagiert. Zahlreiche junge Filmschaffende haben dank seiner Begleitung zu einer eigenständigen Handschrift mit grossem internationalem Erfolg gefunden. (pd)

Foto: Swiss Films

Aggressiver Investor weitet Streit mit Yahoo aus

Die New Yorker Finanzfirma Starboard verschärft die Konfrontation mit der Führung des Internet-Konzerns Yahoo. Starboard forderte am Donnerstag in einem offenen Brief die komplette Neubesetzung des Yahoo- Verwaltungsrates.

Für das Kontroll- und Strategiegremium wurden neun neue Mitglieder vorgeschlagen, darunter Starboard-Chef Jeffrey Smith. Starboard hält nach eigenen Angaben 1,7 Prozent an Yahoo. Die Finanzfirma liegt schon lange im Clinch mit der Yahoo-Führung und fordert unter anderem eine Ablösung von Konzernchefin Marissa Mayer. Ihr war es in gut drei Jahren nicht gelungen, das Werbegeschäft von Yahoo in Schwung zu bringen, während Konkurrenten wie Facebook oder Google deutlich zulegten.

Investoren sind auch verärgert über den Zick-Zack-Kurs bei der immer noch nicht vollzogenen Trennung von der milliardenschweren Beteiligung am chinesischen Online-Riesen Alibaba. (SDA)
 

Meta Design schärft Markenauftritt von Valiant

Meta Design hat den Markenauftritt von Valiant überarbeitet. Der neue Look soll Einfachheit neu zum Ausdruck bringen.

Valiant ist eine Schweizer Bank mit einem klaren Fokus im KMU- und Retail-Geschäft. Im Zuge der Strategieentwicklung sowie der zunehmenden Digitalisierung stellte sich die Frage nach der künftigen Ausrichtung.

In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat überarbeitete Meta Design die Markenpositionierung. Diese fokussiert darauf, dass Valiant ihren Kunden das Leben rund um Finanzthemen einfach macht. Dazu zählen ein überschaubares Angebot, unkomplizierte Lösungen und klare Prozesse. Und ein exzellenter persönlicher Service. Mit dem Ziel: Einfachheit gegenüber den Kunden zu leben.

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Das Konzept kommt im überarbeiteten Markenauftritt zum Ausdruck: Ein Logo mit konsequenter Kleinschreibweise löst die bisherige, bisweilen sperrige Wortmarke ab. Es wirkt freundlich und zugänglich – nicht zuletzt auf digitalen Plattformen. Die bewährte Hausfarbe Lila wird durch grosse weisse Flächen ergänzt. Komprimierte verbale Botschaften und eine einfache Sprache unterstreichen den Anspruch an die Marke.

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Der neue Auftritt wird über die nächsten Wochen und Monate hinweg schrittweise am Mitarbeiteranlass, in Kampagnen, im Web und über weitere Anwendungen eingeführt.

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Stephan Michel, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation Valiant: «Wir bauen auf unsere Stärke: Einfachheit und Kundennähe. Wir konnten uns dabei für alles – strategische Positionierung, Kreativkonzepte, visuelle Identität und Textkompetenz – voll auf Meta Design verlassen. Das Team hat uns zugleich herausgefordert und begleitet. Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und sind stolz uns so am Markt zu präsentieren »

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Alexander Haldemann, CEO Meta Design: «Valiant verfolgt den eingeschlagenen Weg entschlossen weiter. Das Unternehmen verschafft sich so eine Alleinstellung im Schweizer Markt. Das ist beindruckend. Wir sind überzeugt, dass der neue Auftritt der richtige Schritt in die Zukunft ist.»

Swiss: Jürg Christen wird Head of Sales Switzerland

Initiative will Senioren digital vernetzen

Eine gemeinsame Initiative der ETH Lausanne (EPFL), Pro Senectute Waadt und der Leenaards-Stiftung will Senioren mittels digitaler Technologien besser vernetzen. Die Gestaltung der Benutzeroberflächen steht dabei im Mittelpunkt.

Der Verlust sozialer Kontakte beeinträchtigt das physische und geistige Wohlergehen. Gerade im Alter drohen viele Menschen zu vereinsamen. Gründe dafür sind abnehmende Beweglichkeit, der Verlust des Augenlichts oder des Gehörs, der Tod geliebter Menschen, die Distanz zu Familie und Freunden und die fehlende Fähigkeit, mit neuen Kommunikationsmitteln umzugehen. Eine Initiative von EPFL, Pro Senectute Waadt und der Leenaards-Stiftung will jedoch genau diese neuen Kommunikationstechnologien nutzen, um die Isolation von Senioren zu durchbrechen, wie die EPFL am Dienstag mitteilte. Das Projekt dreht sich dabei insbesondere um die Gestaltung der Benutzeroberflächen, um sie auf die Bedürfnisse älterer Nutzer anzupassen.

In Zusammenarbeit mit Senioren

Am Anfang des Projekts stand die Zusammenarbeit mit sogenannten «Solidaritäts- Quartieren», betreut von Pro Senectute Waadt. Über mehrere Monate ermittelten die Wissenschaftler in Workshops gemeinsam mit Senioren, wie diese interagieren möchten und welche Benutzeroberfläche und Sprache dafür geeignet wären. Wie Nicolas Henchoz von der EPFL in der Mitteilung erklärte, zeigte der Enthusiasmus der beteiligten Senioren, dass die empfundenen Probleme mit digitalen Kommunikationsmitteln hauptsächlich dadurch zustande kommen, dass bestehende Angebote nicht ihren Wünschen und Interessen entsprechen.

Interaktivität und Nutzerfreundlichkeit

Unter anderem sind Interaktivität und Nutzerfreundlichkeit der Angebote für ältere Nutzer entscheidend, wie erste Resultate aus dem Projekt zeigten. Parallel arbeiten auch Forschende des Royal College of Art in London mit dortigen Seniorenvereinen zusammen, um Bedürfnisse und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten zu identifizieren. Letztlich sei das Ziel, Nutzeroberflächen und digitale Dienste zu überdenken, damit sie sich noch nahtloser ins alltägliche Leben einfügen, schrieb die EPFL. (SDA)

 

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