Ideart gestaltet neues Magazin Sun Look

Die Werbeagentur Ideart hat für das Luzerner Optikhaus Götti + Niederer ein neues Magazin gestaltet. In der neu gestalteten Kundenzeitung werden unter anderem Trends vorgestellt sowie die neusten Sonnenbrillen.

Das von Ideart gestaltete Magazin wird an alle bestehenden Kunden von Götti + Niederer Optikhaus Luzern verschickt. Es soll aber auch zur Neukunden-Gewinnung dienen.

Verantwortlich bei Götti + Niederer Optikhaus Luzern: Urs Niederer (Inhaber). Verantwortlich bei Ideart Luzern: Ludek Martschini (Kreation, Beratung), Peter Martschini (Produktion, Organisation).
 

Neue Bieter-Spekulationen für Tele Züri

Über den Bieterwettstreit um Tele Züri wird wieder spekuliert. Unter anderem sollen laut einem Medienbericht Investor Giorgio Behr und Filmproduzent Bernhard Burgener für den TV-Sender bieten.

Der Investor Giorgio Behr habe sich in den Bieterwettstreit um Tele Züri eingeschaltet. Dies hat sich gemäss Recherchen von Der Sonntag ergeben. Doch Behr wollte dies der Zeitung gegenüber weder bestätigen noch dementieren. Auch eine Quelle für ihre Informationen ist im Bericht nicht genannt. Weiter seien der Ringier-Verlag, der Privatsender 3+ und der Filmproduzent Bernhard Burgener im Rennen, heisst es weiter. Letzterer habe mit Martin Wagner, dem ehemaligen Verleger der Basler Zeitung, 20 bis 25 Millionen Franken geboten. Auch Burgener wollte sich jedoch auf eine entsprechende Nachfrage im Interview mit dem Sonntag nicht äussern.

Gleichzeitig soll Roger Schawinski an einem Rückkauf von Radio 24 interessiert sein: «Nach Informationen des Sonntags schwebt Schawinski vor, an einem Standort zwei Radios zu betreiben: Radio 1 (Slogan: «Nur für Erwachsene») und Radio 24 für ein jüngeres Publikum, wie Der Sonntag schreibt.
 

Isuntu: Facebook-Game «Fly to your Friends» für Swiss gestaltet

Die Agentur Isuntu hat für den Kunden Swiss ein Facebook-Spiel entwickelt. Spieler können virtuell um den Globus fliegen und dabei die Swiss Destinationen entdecken.

Das Game soll die Swiss-Community vergrössern und den Fans, Spielern und Globetrottern nicht nur ein Spielerlebnis rund um das Thema Aviatik bieten, sondern ihnen gleichzeitig auch die Swiss Destinationen näher bringen. Daraus ist das Facebook Spiel «Fly to your Friends» entstanden. Virtuell kann der Spieler über die Facebook-App seine Facebook-Freunde oder eine Swiss Destination anfliegen.

Mit jedem Flug werden Meilen und Punkte gesammelt. Je mehr Punkte gesammelt werden, desto weiter kann geflogen werden, desto mehr Punkte sammelt der Spieler. Auf die besten Globetrotter warten jede Woche 2 Business Class return Tickets für Europa. Dem Hauptgewinner winkt ein «Round the World Ticket» im Wert von 5'000 Franken. Über ein Dashboard sind zu jedem Flug Informationen zur aktuellen Route (Google Map) und zum Wetter sowohl am Abflugort als auch am Zielort abrufbar. Die Informationen werden live von Google bezogen und sind somit in Echtzeit. Die Flugzeit erfolgt ebenfalls in Echtzeit. Zu jeder Destination findet der Spieler auch Bilder, die über eine Datenbank (panoramio) bezogen werden.

Das Spiel ist am 8. Juni 2011 gestartet und dauert insgesamt 8 Wochen bis zum 1. August 2011.

Verantwortlich bei Swiss International Air Lines: Christian Lüdi, Alex Strehler (Projektleitung), Parand Rohani (Hauptverantwortung). Verantwortlich bei Isuntu: Cyrill Schneider (Creative Direction), Panajot Jelev & Benu Menzi (Beratung und Projektmanagement), Mario Nelson, & Naomi Meran (Text), Vale Florea (Art Direction) Janina Imberg, Slav Ivanov (Programmierung).
 

Kampagne für homosexuelle Zielgruppen: Risiko oder Gewinn?

Marketing für homosexuelle Zielgruppen ist umstritten. Wird eine Marke, die Werbung in Medien für Homosexuelle schaltet, als «Schwulenmarke» eingestuft? Könnte dies heterosexuelle Kundschaft abschrecken?

Der Homo-, Bi- und Transsexuellenmarkt bietet eine grosse Chance. Er ist rund 743 Milliarden Dollar schwer. Besteht jedoch für Unternehmen ein Risiko, wenn sie sich aktiv an die homosexuelle Kundschaft wenden? Disney wurde gemäss Adage.com in der Vergangenheit von einer konservativen Organisation jahrelang gemieden, weil das familienorientierte Erlebnis-Unternehmen sich auch homosexuellen Kunden zugewandt hatte. Selbst im Jahr 2011 scheinen Gegenreaktionen ein Thema zu sein, wenn es um Marketing für homosexuelle Konsumenten geht. Interessanter ist daher die Frage, wie Marketingfachleute auf das Risiko eines Boykotts reagieren. Sich den Homo-, Bi- und Transsexuellenmarkt einfach entgehen zu lassen, um Risiken zu umgehen, sollte nicht in der Natur des Marketings liegen. Denn die Gegenreaktionen auf Werbung für Homosexuelle werden überschätzt.

Nur schon ein kurzes Statement kann Wunder wirken. Beispielsweise die Aussage, dass die Verschiedenheit zwar wahrgenommen und respektiert wird, es dabei aber nicht um ein selektives Konzept geht. Und sollte sich dennoch eine neue «Schwulenmarke» etablieren, wäre dies sicher kein Risiko in Sachen Kundenverlust, sondern eher ein Gewinn – nämlich durch die Erweiterung der Zielgruppe und durch eine Stärkung der Marke. Denn Begriffe wie Stil, Pioniergeist, Sex, und Coolness sprechen nicht nur einen grossen Kundenstamm in der Heterosexuellen Welt an, sondern sind auch aus der Gay Community nicht mehr wegzudenken.
 

Publigroupe verkauft City Media-Anteile

Die Publigroupe verkauft ihren Anteil von 12 Prozent am chinesischen Werbeverkaufsunternehmen City Media an Jining Red Bridge Technology Venture Capital und Nan’an Red Bridge Venture Capital.

Das Unternehmen City Media ist spezialisiert im Bereich Verkauf von Kleininseraten für 28 Zeitungen und vier Portale. Der Verkauf ist das Resultat der Konzentration von Publigroupe aufs internationale Medienverkaufsgeschäft in China und folgt auf den kürzlich bekannt gegebenen Verkauf des 17 Prozent Anteils an Huashang Interactive Media. Dies schreibt Publigroupe in einer Mitteilung vom Freitag.
 

Mobile hat abgehoben

Die Werbeumsätze auf Mobilgeräten wachsen derart rapid, dass noch längst nicht alle darauf vorbereitet sind.

In einer Umfrage der Werbewoche bestätigen Branchenexponenten das bemerkenswerte Wachstum bei der mobilen Werbung in den letzten Monaten. Und alle erwarten ein weiteres, steiles Ansteigen. Marc Lottenbach, Verlagsleiter 20 Minuten Online, hat in den vergangenen zwölf Monaten «ein signifikantes Wachstum der Umsätze der In-App-Werbung von 20 Minuten» festgestellt. Und Stefano Buzzi, Leiter Werbemarkt beim Newsnetz der Tamedia, bringt es so auf den Punkt: «Wir rechnen für das laufende Jahr gegenüber 2010 mit einem Wachstum von über 50 Prozent. Insgesamt bewegt sich der Anteil der Mobile-Werbung am Gesamtwerbeumsatz aber immer noch im einstelligen Prozentbereich.» Bei der NZZ spricht Remo Baumeler, Leiter Werbemarkt Online, von einem Umsatzwachstum in diesem Jahr von 20 bis 25 Prozent, was dem Zuwachs vom letzten Jahr entspreche. Und er fügt an: «Die Aussichten bleiben weiter gut, das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. » Und auch Simon Morton, CEO des Online- Werbevermittlers Admazing, rechnet für den mobilen Werbemarkt mit 50 Prozent Wachstum pro Jahr und stellt entsprechend dafür entwickelte Produkte in Aussicht. Michael Baum, Managing Director der auf Mobile-Werbung spezialisierten Vermarktungsfirma Stailamedia verweist auf den deutschen Markt, wo der Bundesverband Digitaler Wirtschaft (BVDW) für 2010 im mobilen Werbemarkt ein Wachstum um knapp 40 Prozent verzeichnete. «Ich sehe die Entwicklung in der Schweiz mindestens auf dem Niveau von Deutschland», kommentiert Baum und fügt an: «Insgesamt wird die Branche im kommenden Jahr noch stärker wachsen.» Schliesslich verweisen die von der Schweizer Pressestelle vermittelten Antworten von Google darauf, dass es sich hier um ein globales Phänomen handelt. Im dritten Quartal des letzten Jahres lag der Jahresumsatz mit mobiler Werbung bei einer Milliarde Dollar, und gleichzeitig steigerten sich weltweit die mobilen Suchanfragen um das 2,3-Fache. Auf dem AdMob-Netzwerk, das Google im November 2009 erworben hat, haben sich über 80'000 Inhaltsanbieter registriert, um so Werbeerlöse zu generieren. Im letzten Jahr sei der Verkehr um das Dreieinhalbfache gestiegen und belaufe sich nun auf 2,7 Milliar- den Anfragen täglich.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche

Top der Woche 2: Jim & Jim: Neue Agentur für Jugendmarketing

Die Agentur konzipiert und realisiert interdisziplinäre Marketingkampagnen und mobilisiert schweizweit Jugendliche und junge Erwachsene, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die jeweiligen Kampagnen sind speziell auf die Bedürfnisse junger Leute gerichtet und umfassen neben Print- und Onlinemarketing auch die Bereiche Social Media, Guerilla-Marketing und Promotionen. Innert kurzer Zeit habe sich die Agentur bereits einen ansehnlichen Kundenstamm aufgebaut, heisst es weiter. Seit der Gründung würden unter anderem Brands wie Trojka Energy, Nokia, Tally Weijl, Data Quest und Burger King beim Jugendmarketing auf die Expertise der Agentur setzen. «Unser spezifisches Know-how bezüglich des Informationsund Entscheidungsverhaltens von jungen Leuten ermöglicht es uns, Aktionen und Kampagnen unserer Kunden so zu gestalten, dass diese ohne Streuverlust direkt bei der Zielgruppe ankommen und deren Erfolg darüber hinaus genau messbar ist. Dies schafft für uns die entscheidenden kompetitiven Vorteile gegenüber herkömmlichen Marketingagenturen», erklärt Fabio Emch, geschäftsführender Partner bei Jim & Jim.

Mit Kunden auf den Gipfel

Mit dem Velorennen «race against cancer» am 27. August setzt die Krebsliga im zweiten Jahr ein eindrückliches Zeichen gegen Krebs. An der Fahrt über den Gotthardpass teilnehmen können Einzelfahrer und Teams, vom Gelegenheitsvelofahrer bis zum Crack. Wer sich nicht fit genug fühlt, kann beim Veranstalter sogar ein Elektrovelo leihen – denn Mitmachen ist bei diesem Rennen alles. Auch die Werbewoche unterstützt den Anlass: Die ersten drei Teams, die sich unter dem Stichwort «Werbewoche» anmelden, erhalten als Belohnung ein kostenloses Jahresabonnement der Werbewoche und des Media Trend Journals.

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Krebs – nomen est omen. Die Krankheit frisst sich erbarmungslos in den Körper. Wer Glück hat, kann die Geschwüre eine Zeit lang eindämmen, gänzlich bekämpfen lassen sie sich nur selten. Rund 18'700 Schweizer und 15'750 Schweizerinnen erkranken jedes Jahr neu an einer der diversen Krebsarten, Männer am häufigsten an Prostatakrebs, Frauen an Brustkrebs. Bei jedem zweiten Mann und jeder dritten Frau wird im Laufe des Lebens Krebs diagnostiziert, pro Jahr sterben 15'394 Schweizer an den gefrässigen Wucherungen, Tendenz steigend. Seit dem vergangenen Jahr ist Krebs in der westlichen Welt sogar die Todesursache Nr. 1. Um gegen die Krankheit und für die Betroffenen ein Zeichen zu setzen sowie Krebshilfeprojekte und die Krebsforschung in der Schweiz zu unterstützen, führt die Krebsliga seit 2010 das «race against cancer» durch. Die Aufgabe: Einzelfahrer oder Veloteams aus drei bis sechs Personen bezwingen gemeinsam von Airolo aus die alte Passstrasse Tremola bis zum Gotthardpass und wieder zurück – und das möglichst häufig während 12 Stunden. Die Teilnehmer können beliebig oft anhalten, pausieren oder ihr Velo auch schieben, wenn ihnen die Puste ausgeht. Die Teams können gemeinsam oder als Stafette fahren. Wie oft es die Einzelfahrer oder Teams hin und her schaffen, wird zwar erfasst, einen Sieger oder einen Preis gibt es allerdings nicht. Dafür werden am Schluss unter allen Startnummern tolle Gewinne verlost, zum Beispiel Uhren oder ein Sportcheck in der Hirslanden-Klinik. Für die Teilnahme bezahlen Einzelfahrer als Startgeld 2500 Franken, Teams 5000 Franken. Das Geld kommt ohne Abzüge Schweizer Krebsprojekten und der Krebsforschung zugute. In diesem Jahr ist der Ertrag des Rennens für Krebspatienten in wirtschaftlichen Notlagen und für die Erforschung seltener Krebserkrankungen gedacht. Die Teams können wählen, welches der beiden Projekte sie unterstützen möchten. Wer nicht Velofahren will, kann bei der geführten Wanderung «Unterwegs gegen Krebs» mitlaufen. Die Wanderung führt von Airolo über den alten Säumerpfad zum Gotthardpass. Der Weg kreuzt die Tremola mehrfach, so dass sich Wanderer und Velofahrer immer wieder begegnen. Die gesamte Wanderung dauert knapp vier Stunden, wer möchte, kann bereits an der Zwischenstation Motto Bartola in einem Shuttlebus den Rückweg nach Airolo antreten. Die Wanderer müssen kein Startgeld bezahlen, Spenden in jeder Höhe sind allerdings sehr willkommen. Wer weder fürs Radeln noch fürs Laufen zu begeistern ist, kann die sportlichen Teams auch mit einer Spende unterstützen. Ein Spendenformular findet sich auf der Website www.raceagainstcancer.ch.

Aufgeben kommt nicht in Frage

Hinter dem Rennen steht das Motto «Never give up – Aufgeben kommt nicht in Frage». Denn die Chance, über den Berg zu kommen, hat nur, wer seine Kraft, seinen Mut und seinen festen Willen nicht ver- liert – das gilt für die Teilnehmer des Rennens genauso wie für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, und deren Angehörige. «Dass die Strecke des Rennens immer hin und her führt, ist symbolisch zu verstehen », erklärt Markus Aerni, Verantwortlicher für den Anlass. «Auch bei einer Krebserkrankung geht es zeitweise aufwärts, zeitweise abwärts – aber man kämpft immer gegen den gleichen Berg an.» Das «race against cancer» wurde im vergangenen Jahr anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Krebsliga Schweiz lanciert. Am Anlass nahmen 100 Velofahrer teil, etwa 70 Prozent von ihnen waren selbst von Krebs Betroffene oder deren Angehörige. «Unter den Teilnehmern waren auch Prominente wie Radsportlegende Robert Dill-Bundi und Behindertensportler Heinz Frei», erzählt Aerni. «Der eifrigste Fahrer fuhr acht Mal hin und her, das sind zusammengerechnet rund 8'000 Höhenmeter – einmal in die Stratosphäre. Der Sponsor dieses Fahrers hatte einen Rundenbonus versprochen und musste tief in die Tasche greifen.» Das Rennen 2010 brachte 220'000 Franken ein, die 1:1 in zwei Projekte der Kinderkrebsforschung sowie in ein Krebsliga-Projekt zur Patientenbetreuung investiert wurden. «Dieses Jahr erwarten wir etwa 300 Teilnehmende, bis 2014 sollen es mindestens 1'000 Fahrerinnen und Fahrer sein», plant Aerni. «Das holländische Mutterevent Alpes d’HuZes, das unter dem Motto ‹Opgeven is geen Optie› (Aufgeben ist keine Option, Anm. d. Red.) startet, hat 2010 im fünften Jahr seines Bestehens mit 2800 Fahrern stolze 12 Millionen Euro erwirtschaftet. Diese Zahlen weisen uns den Weg.» Und sie machen allen Mut, die von Krebs betroffen sind. Doch das «race against cancer» ist nicht nur Zeichen der Solidarität und ein neues Fundraising- Instrument. Es soll trotz des ernsten Hintergrunds auch Spass machen, genussvoll sein und Menschen zusammenführen. Darum wird beim Anlass nicht nur geradelt und gewandert, sondern die Veranstalter haben auch einen Willkommens-Apéro sowie einen Start- und ein Abschluss-Event mit Verlosung und gemeinsamem Abendessen organisiert. Ausserdem unterstützen sie die Teilnehmer bei der Suche nach einer Unterkunft, denn wegen des frühen Beginns werden die meisten Sportler rund um Airolo übernachten müssen. Teilnehmer des Rennens, die kein Hotel buchen wollen, können kostenlos in Zivilschutzanlagen unterkommen oder campen.

Werbetreibende und Kommunikatoren gefragt

Stefan Ingold, CEO und Partner des Berner Werbemittelproduzenten «Denz digital / Bedruckbar», hat sein Anti-Krebs-Team bereits zusammengestellt: Gemeinsam mit Chris Morgan, Creative Director und Mitinhaber von Republica, Daniel Tobler, Geschäftsleiter der Agentur 01, und Thomas Klarnetas von Carbagas, wird er sich am 27. August auf dem Velo über den Gotthard quälen. «Ich habe Respekt vor der Tour, denn wie meine Teammitglieder treibe ich zwar gerne Sport, aber viel zu selten. Wir machen trotzdem mit, denn es geht nicht um einen Sieg, sondern darum, ein Zeichen gegen Krebs zu setzen. Wie oft wir hin und her kommen, ist zweitrangig. Unser Ziel ist, als Team wenigstens einmal den Pass zu erreichen. Dann haben wir den Plausch.» Um nicht ganz unvorbereitet ins Rennen zu gehen, trainieren Ingold und seine drei Mannen nun jeden Dienstag Nachmittag den Ritt auf dem Drahtesel. «Das kommt uns auf jeden Fall zugute, denn eine der wirksamsten Vorbeugemassnahmen gegen Krebs ist Bewegung», betont Ingold. «Als CEO bin ich immer wieder mit Krebsfällen konfrontiert, die mich sehr betroffen machen. Es kann einfach niemand sagen: Das geht mich nichts an.» Obwohl die Anmeldefrist für den Anlass erst vor wenigen Tagen begonnen hat, konnte Organisator Markus Aerni bereits 120 Anmeldungen verzeichnen. «Viele sind schon zum zweiten Mal dabei», sagt er. «Ausserdem haben bereits diverse bekannte Persönlichkeiten zugesagt, beispielsweise Kunstturnerin Ariella Kaeslin und Ex- Skirennfahrer Bruno Kernen.» Sogar Nella Martinetti ist mit von der Partie. Die selbst an Krebs erkrankte Sängerin kann zwar nicht beim Rennen mitfahren. Dafür betreut sie in einem Kinderhort die Sprösslinge velofahrender Eltern. Es gibt also keine Ausrede, um beim «race against cancer» nicht dabei zu sein. Nun sind Sie an der Reihe. Helfen Sie mit und melden Sie ein Team zum «race against cancer» an. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemischten Agentur-Kunde-Team? Oder mit einem Online-Redaktions- Team? Dann radeln oder wandern Sie nicht nur gegen Krebs, sondern intensivieren ganz nebenbei auch noch die Kundenbindung oder erleben einen tollen Mitarbeiteranlass. Es lohnt sich auf jeden Fall: Die ersten drei Anmeldungen, die unter dem Stichwort «Werbewoche» beim Veranstalter eingehen, werden mit einem kostenlosen Jahresabonnement der Werbewoche plus vier Ausgaben des Media Trend Journals belohnt.

Anne-Friederike Heinrich

In Kürze: Race against Cancer

Wann 27. August 2011
Velorennen 7–19 Uhr
Wanderung 10.30–14.30 Uhr
Strecke Velofahrer alte Passstrasse Tremola; Airolo – Gotthardpass – Airolo;
Distanz: 25 km; Höhendifferenz: 947 Meter
Strecke Wanderer alter Säumerpfad; Airolo – Gotthardpass;
Zwischenstation Motto Bartola mit Rückfahrmöglichkeit
Startgebühr Einzelfahrer: 2500 Franken; Veloteam: 5000 Franken;
Wanderer: freiwillige Spende
Anmeldung bis 8. August auf www.raceagainstcancer.ch, spätere Anmeldungen nach Absprache mit der Geschäftsstelle; [email protected] oder Telefon +41 32 392 19 19

 

Mitlinks bringt «The Circle» ins Netz

Die Zürcher Agentur Mitlinks hat in Zusammenarbeit mit Jung von Matt/Limmat eine Image-Webseite für «The Circle» ins Netz gebracht. Die mehrsprachige Seite soll dem Besucher das Immobilienprojekt «The Circle» der Flughafen Zürich auf stillvolle Art und Weise vorstellen.

Die Seite wurde auf der Basis von Contao umgesetzt, unter Verwendung aktueller Frontend-Technologie. Für die grossflächigen Animationen wird jQuery verwendet. Für den dynamischen Austausch von Content während der Animationsphasen kommt Ajax zum Einsatz. Durch die Verwendung nativer Browsertechnologie funktionieren die bildschirmfüllenden Animationen ohne den Einsatz von Plugins und proprietärer Technologie. Damit wird ermöglicht, dass die Website auf allen gängigen Browsern, Smartphones und Tablets erreichbar ist.

Der Inhalt kann ausgeblendet werden, damit die Stimmungsbilder bildschirmfüllend wirken können. Der Hintergrund wird auch für die Darstellung der 3D-Visualisierung der «The Circle»-Architektur verwendet.

Jung von Matt/Limmat hat das Design auf Basis der Anfangs Jahr neu entwickelten Bildwelt konzipiert. Mitlinks hat die Interaktionsgestaltung entwickelt und die Webseite technisch umgesetzt.

Verantwortlich bei Mitlinks: Lorenzo Mutti (Konzept, Beratung und Projektleitung), Watezz Bleuer (Interaktionsgestaltung und –entwicklung), Balz Rittmeyer (Interaktionsgestaltung und –entwicklung). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (Creative Direction), David Hanselmann, Wim Roelfs (Art Direction), Christoph Hess (Text), Alexander Schradt (Screen Design),Dominic Daeppen, Kristian Brändle (Beratung), Deborah Herzig (Art Buying), David Willen (Fotografie). Verantwortlich bei Flughafen Zürich: Andrea Jörger (Head «The Circle»), Christian Bärlocher (Head Marketing Communication), Sibylle Koller (Manager Marketing Communication).
 

Virtuelle Verkaufs-Lastwagen

Die Migros strebt mit Social Media eine 360-Grad-Feedback-Schlaufe an: Zuhören, im Dialog Produkte optimieren und dies der Community zurückmelden.

Geht es um Social Media, ist die Migros vor allem mit Migipedia bekannt. Die Online-Plattform für den Kundendialog über Produkte ging vor einem Jahr an den Start, wurde bereits ausgezeichnet und zählt heute rund 19 000 eingeschriebene Benutzer, die sich darauf über vorderhand 6000 Produkte austauschen können. Doch das Social-Media-Engagement beim Migros-Genossenschafts-Bund geht über diese Eigeninitiative hinaus. «Der Dialog gehört zu den Ursprüngen der Migros», führt Leila Summa, Social Media Director, im Gespräch mit der Werbewoche aus. Sei man ab 1925 mit den beliebten Verkaufs-Lastwagen zu den Kunden gefahren und habe sich so mit ihnen ausgetauscht, setze man heute für den Dialog aufs Internet und mit Social Media werde die Brücke nun virtuell geschlagen. «Wir gehen zu den Kunden, indem wir in Social Networks präsent sein möchten, und holen sie andererseits auch mit Migipedia zurück in unsere Gefilde, damit sie sich auch dort austauschen können.» Mit dem Start von Migipedia habe man bald gemerkt, dass, wenn man eine Social-Media-Plattform machen wolle, man zuerst eine Social-Media-Strategie brauche, ein gesamtheitliches Vorgehen, das Migipedia und Facebook, Twitter und andere Kanäle einschliesst, berichtet Summa weiter. Dabei sei Zuhören und den Dialog führen erst der Anfang. Das Ziel müsse es sein, eine 360-Grad-Feedback-Schlaufe zu leben: Rückmeldungen der Kunden an die Verantwortlichen weiterzuspielen, um so optimierte Produkte in den Regalen stehen zu haben und die Community wiederum über diese Optimierung auf dem Laufenden zu halten.

Heute funktioniert dieses Zusammenspiel unter den Kanälen gut: Publiziert jemand vom rund zehnköpfigen Social Media Team (nicht alles sind Vollzeitstellen) etwas auf Facebook, bewirke dies Kommentare auf Migipedia und wiederum Reaktionen, die über Facebook und Twitter verbreitet werden. So gibt es auf Facebook nicht nur die offizielle Migros- Seite (mit 43 000 Fans), sondern daneben zahlreiche weitere Fan-Seiten für Migros-Produkte, die von Kunden eingerichtet wurden. Am bekanntesten ist die Fan-Seite für den Ice-Tea der Migros mit rund 91 000 Fans, die inzwischen gemeinsam mit dem Administrator betreut wird. Bei einer Zählung ist man bei der Migros jüngst auf rund 90 solcher Gruppen gestossen, wovon rund 30 bis 40 aktiv sind und die alle mehr als eine Viertelmillion Likers auf sich vereinen. Solche pivaten Gruppen sind im Social Media Monitoring der Migros enthalten, um allenfalls eine Antwort geben oder um auf Ideen reagieren zu können. Doch darüber hinaus könnten sie nicht gefördert werden, sagt Summa und fügt an: «Gruppen, die organisch gewachsen sind, möchten auch organisch weiter wachsen, und die Migros sollte nicht zu dominant auftreten.»

Von alten Denkmustern lösen

Summa betont, bei der Einführung von Social Media werde oft unterschätzt, wie sehr dazu auch die Organisation mitentwickelt werden müsse. Alle Handlungsfelder müssten gleichzeitig reifen: Zusammen mit den Fortschritten bei der Technik müssten die Kunden bereit sein mitzumachen, und beim Unternehmen brauche es den Willen, diesen Weg langfristig zu gehen, was Platz in der Unternehmensstrategie finden müsse. Ein Unternehmen müsse reifen und sich von alten Denkmustern lösen, wolle es mit seinen Kunden gezielt auf Ideensuche gehen, diese ins Brainstorming und Entscheidungen mit einbinden und so das Sortiment optimieren. Nur wenn Mitarbeitende von den Vorteilen von Social Media haben überzeugt werden können, sei es möglich, auf Anregungen von Kunden tatsächlich einzugehen und entsprechend etwas zu verändern. So sei es zum Beispiel nicht selbstverständlich, dass eine Kunden-Idee von einem Category Manager offen entgegengenommen und bei den Produzenten eingebracht werde. Intern brauche es dazu interdisziplinäre Teams (Produktverantwortliche, Unternehmenskommunikation, Marketing, Kundendienst und Customer & Web Intelligence) und neue Stellen, die Know-how ins Unternehmen tragen. In den ersten ein bis zwei Jahren sei sie vor allem damit beschäftigt, solche Change-Management-Aspekte zu lösen und so die Social Media Maturity sowohl im Unternehmen als auch bei den Kunden zu fördern. «Das ist ein grosser Aufwand im Hause.» Sie lobt, dass es auf der Geschäftsleitungsebene «eine extrem hohe Attention und ein festes Committment » zu Online und Social Media gebe.

Man sei bisher «schon extrem gut vorwärts gekommen », resümiert Leila Summa. Das erste Beispiel, das gezeigt hat, wie es laufen kann, gabs im letzten Herbst beim Ice-Tea. Aus der Community kam der Vorschlag, das Kult-Getränk nicht nur in der Tetra-Verpackung, sondern für unterwegs auch in PET-Flaschen anzubieten. Das Anliegen wurde realisiert, was bei der Community zu «enorm grosser Freude» geführt habe. Und bei der Migros zu Mehrumsätzen, denn es sei seither nicht weniger Tetra verkauft worden. Anfang September kommen mit «Erdbeermund» und «Herbstsünde» zwei neue Konfitüren in die Migros-Regale, die von der Idee bis zur Entscheidung mit Migros-Kunden entwickelt wurden. Als nächstes soll ein Produkt im Bereich der Backwaren per Crowd Sourcing entwickelt werden, verrät Summa und fügt an, man sei daran herauszufinden, welche Produkte sich besonders eignen, um mit der Community entwickelt zu werden. Christoph J. Walther

WAS MACHT COOP?
Vielleicht gehts um den oft kolportierten Unterschied zwischen Zürich und Basel: Während die Migros (Hauptsitz in Zürich) auf den Social-Media-Plattformen aktiv an vorderster Front mitmischt, ist man beim Erzrivalen Coop (Hauptsitz in Basel) diesbezüglich deutlich zurückhaltender. Mediensprecher Urs Meier erklärt, Coop setze Social-Media-Elemente«nur gezielt und Kampagne bezogen» ein. So etwa für ein Voting bei einem Fine-Food- TV-Spot. Im Personalbereich werde die Xing-Plattform «vereinzelt genutzt», um Stellen auszuschreiben oder Personen direkt zu kontaktieren. Ja, Coop habe ein Social-Media-Konzept, doch dieses «ist und bleibt intern». Und nein, derzeit gibt es bei Coop keine Mitarbeitenden, die sich ausschliesslich um Social Media kümmern. Das grösste Risiko beim Einsatz Sozialer Medien sieht Meier darin, Vieles ein bisschen, aber dann noch nicht richtig zu machen und damit den Kunden ein Versprechen zu suggerieren, das man im Endeffekt nicht oder nur teilweise einlösen kann. Dennoch erhofft man sich bei Coop von Social Media künftig einen «in der nach unserer Ansicht richtigen Weise eingesetzten, wirkungsvollen Dialogkanal».

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Zu guter Letzt: «Acid auf Rädern»

Viel zu grosse Goldketten, Dissen, Gewalt und Drogen: Was passiert, wenn man diese in einigen Musik-Genres beheimateten Klischees auf eine Oma anwendet? Für das Projekt «Enkelschreck» wurde diese Frage nicht gestellt, sondern als Film auf Youtube umgesetzt. Und die Wirkung ist nicht zu übersehen.

Im Viral-Video «Enkelschreck- Acid auf Rädern» rappt eine Rentnerin, indem sie mit sämtlichen Klischees spielt und sich dabei die Enkelgeneration mal so richtig vor nimmt. «Nerv mich nicht, du Mega-Spast. Ich verpass deinem Drink Corega-Taps». Oder auch: «Es ist schon traurig, auf was man so für Deppen trifft. Du willst hoch hinaus? Komm nimm meinen Treppenlift.» Was schriftlich nicht so grandios klingt, ist als Video tatsächlich witzig – für eine Rapp-Generation, die sich nicht allzu ernst nimmt, und für alle, die Rapp im allgemeinen oft nicht ganz ernst nehmen können. Zu diesem Resultat kamen wohl auch eine Menge Youtube-Nutzer, denn das Video wurde bereits 492‘000 Mal angeklickt. Ab 500'000 Klicks ziehe sie dann vom Altersheim in einen goldenen Plattenbau!, twittert die Rap-Oma. Hinter der Stimme verbirgt sich übrigens die Synchronsprecherin Luise Lunow. Sie «battled» auch im Radio. Ausserdem ist ihr Video auf der Website Enkelschreck.de zu sehen, dort gibt es auch einen Webshop mit T-Shirts. Zudem kann dort der Absender der Kampagne gefunden werden, im Impressum: Der Vermarkter AS&S Radio. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur Lukas Lindemann Rosinski und Hastings Music, wie Geschäftsführerin Esther Raff gegenüber Wuv.de erklärt.

Man wolle mit den Radiospots und dem Video die Hörer und Internet-User ansprechen, für spannende Diskussionen und Verbreitung sorgen und bestens unterhalten, so Raff weiter. Es zeichne sich bereits sehr deutlich ab, dass diese Aktion ein riesiger Erfolg sei, was belege, dass kreative Radiowerbung einen regelrechten Hype im Internet anstoßen und einen komplett unbekannten Markennamen über Nacht viral befeuern könne. Daher geht eine Dokumentation der Aktion auch an Werbetreibende und Mediaentscheider.

Das Interssante daran: Ausgerechnet eine rappende Oma wurde für Gattungsmarketing eingesetzt, könnte aber tatsächlich Erfolg damit haben. Der Song läuft auf den Hörfunksendern der Deutschland Kombi und in allen angeschlossenen Kanälen im Social Web.
 

Wer sucht, der findet

Die erste Suchmaschine der Schweiz hat einen neuen Auftritt und bietet zahlreiche Verbesserungen an. Schoch & Sonders kommuniziert die News.

Seit dem 4. April integriert Search.ch die offiziellen Telefonbuchdaten von Swisscom Directories ins Telefonbuch. Neuerfassungen, Änderungen oder Ergänzungen eines Eintrages werden von der Suchmaschine direkt übernommen. Diese wichtige Neuerung bildete den Auftakt für eine Reihe weiterer Massnahmen, die jetzt in einer aktuellen Kampagne von der Markenagentur Schoch & Sonders beworben werden. «So aktuell wie schnell» ist das Motto der grössten Marketingkampagne in der Geschichte von Search.ch. Gleichzeitig präsentiert sich die erste Suchmaschine der Schweiz auch mit einem neuen Erscheinungsbild. Diese startete 1999 mit dem Schweizer Telefonbuch. Weitere Meilensteine waren 2004 eine selbst entwickelte Schweizer Karte, 2009 ein Routenplaner und jetzt auch die Möglichkeit zum Abrufen über iApp und weitere mobile Apps.

Starker Werbedruck

Die eben angelaufene Kampagne kommuniziert über Print-Sujets. Diese bauen auf den bei Search.ch am meisten gefragten Suchwörtern wie «Restaurant», «Coiffeur» oder «Arzt». Ein TV-Spot in allen drei Landessprachen wird auf Schweizer Top-Sendeplätzen geschaltet. 442 Ausstrahlungen in deutscher Sprache, 139 in der welschen Schweiz und 67 im Tessin versprechen grossen Werbedruck. Im Printbereich sind rund 2 Millionen Kontakte angestrebt. Neue Onlinewerbemittel locken mit einem Gewinnspiel, bei dem täglich Restaurantgutscheine verlost werden. Über diesen Wettbewerb will Search.ch auch ein Feedback seiner User zur neu gestalteten Startseite des Suchportals generieren. Abgerundet wird die Offensive mit einer Mobile-Kampagne.

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STEPHAN OBWEGESER, CEO SEARCH.CH, ZUM NEUEN AUFTRITT

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WW: Was steckt hinter dem Konzept der Werbekampagne?
Stephan Obwegeser:
Das Konzept der Kampagne musste einerseits das neue Markenbild widerspiegeln und andrerseits unsere Bekanntheits- und Wissensziele stützen. Konkret ging es also darum, einen qualitativ hochwertigen Eindruck zu hinterlassen, ohne überheblich zu wirken. Die neuen Markenelemente mussten eingebaut werden, wovon das rote Quadrat sicher das Dominanteste ist. Dazu wollten wir unsere Botschaft transportieren. Ich bin der Meinung: Mit dem Claim «so aktuell wie schnell» haben wir diese auf den Punkt gebracht.

Was ist bei Search.ch anders oder besser geworden?
Schnell waren wir schon immer, zum Beispiel dank dem Feedback-Balken, dem extrem schlanken Webseitenaufbau sowie wenigen und gezielt eingesetzten grafischen Elementen. Neu finden unsere Nutzer seit der Integration der Swisscom-Directories-Daten am 4.4.2011 auf Tel.search nun die offiziellen und tagesaktuellen Verzeichnisdaten – sprich sämtliche in der Schweiz offiziell registrierten Telefonnummern und Adressen, welche von uns mit diversen Zusatzinformationen versehen werden.

Was sind die Kompetenzen von Search.ch gegenüber anderen Suchportalen?
Search.ch konzentriert sich ganz auf die Schweiz und deren lokale Bedürfnisse. Als Verzeichnis- und Serviceportal bildet Tel. search die Basis. Search.ch ist jedoch weit mehr als «nur» ein Telefonbuch. In Kombination mit der Schweizerkarte mit vielen Zusatzinformationen, welche auf internationalen Portalen so nicht zu finden sind, dem Routenplaner, lokalem Wetter, dem lokalen Kinoprogramm oder der Immobiliensuche über alle relevanten Schweizer Anbieter hinweg bietet Search.ch alles, was es zur Planung und Organisation eines Alltags braucht. Hinter den Kulissen macht die Inhouse-Kompetenz den grossen Unterschied. Ausschliesslich top-qualifizierte Entwickler, alle hier in der Schweiz, entwickeln und bauen unsere Dienste. Sie kennen die Bedürfnisse der Schweizerinnen und Schweizer und wissen, was den Unterschied ausmacht.

Was wird auf Search.ch heute am meisten gesucht?
Tel.search ist heute unser meistgenutzter Dienst. Seit dem Kampagnen-Start und dem Website-Relaunch vom 30. Mai 2011 bieten wir auf unserer neuen Startseite eine Suche über alle Dienste. Das Ranking der relevanten Tel.search-Abfragen hat denn auch unsere Sujetauswahl beeinflusst. Die Rangfolge heisst: Restaurant, Arzt, Garage, Hotel, Coiffeur, Zahnarzt.

Was versprechen Sie sich von der Kunden- Abstimmung für die beste Startseite?
Involvement! Search.ch funktioniert. Und wir wollen unseren Nutzern nichts wegnehmen, was sie lieben. Gleichzeitig wollen wir uns gemeinsam mit unseren Usern weiterentwickeln – dafür hören wir zu und nehmen deren Feedback auf. Zeiten und auch Nutzungsgewohnheiten ändern sich – heute wird Search. ch beispielsweise auch immer öfter von mobilen Geräten und Tablets aus genutzt. Gerade hier soll der neue Ansatz für die Search.ch- Startseite mit der Suche über alle Dienste und den übersichtlichen Dienste-Icons eine attraktive Alternative zur heutigen Startseite bieten. Wir sind gespannt, was unsere Nutzer davon halten.

Was sind die weiteren Ziele von Search.ch?
Wir wollen weiterwachsen und das führende Verzeichnis- und Serviceportal der Schweiz bleiben. Mit der aktuellen Kampagne verfolgen wir primär Bekanntheits- und Wissensziele. Heute nutzen etwa 40 Prozent der Schweizer Internet-User regelmässig Search. ch; dieser Wert ist in der D-CH leicht höher als in der W-CH und im Tessin. Das sind gute Werte – diese können und sollen aber noch gesteigert werden. Weiter wollen wir, dass die Schweizer Internet-User wissen, dass Search. ch einen wesentlichen Qualitätssprung gemacht hat. Wurde früher hie und da eine Adresse oder Telefonnummer nicht gefunden, kann man sich heute sicher sein: Was ich auf Search.ch nicht finde, finde ich auch auf keiner anderen Plattform.

Interview: Andreas Panzeri

 

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