Dachser Magazin gewinnt Gold beim Fox Award

Das Dachser Magazin hat bei den Fox Awards 2011 in der Kategorie Kundenmagazin Sonderformat Gold gewonnen. Der Fox Award ist zum ersten verliehen worden.

33 von 91 eingereichte Medien konnten mit ihren Effizienznachweisen besonders überzeugen und erhalten eine Auszeichnung. Im Fokus des Awards stehen Unternehmensmedien, die tatsächlich wirken, so die Beschreibung des Awards auf Cpwissen.de. Das Zeug zum Sieger habe, wer die Effizienz seiner Medien überzeugend darlegen könne.

Einreichen kann, wer Corporate Web-TV und/oder Vodcast-Angebote im Unternehmensauftrag produziert und Leistungsnachweise benennen kann. Dabei wolle man die Messlatte allerdings nicht allzu hoch legen, versichert Pia Dahlem, Geschäftsführerin des Penzberger Dapamedien Verlags und Chefredakteurin des Branchendienstes CPWISSEN. Denn es sei durchaus klar, dass Auftraggeber mitunter sehr ungern handfeste Zahlen publik machten. Niemand solle sich daher von der Teilnahme abgeschreckt fühlen, nur weil er keine konkrete Zahlen hat.

Die Jury bewertet letztlich auch nach offensichtlichen Effizienz-Kriterien wie Medienentwicklung, Reichweite, Dialogfähigkeit, Vertriebs- und Umsatzimpulsen, Leistungsnachweisen, Verbreitungsqualität und Markenkonformität. Einreichen können alle Medienverantwortliche in Unternehmen, Organisationen und Verbänden sowie deren Dienstleister.

Insgesamt stehen Einreichern 16 Kategorien zur Verfügung: Neben Corporate Web TV und Vodcasts geht es auch um Kunden- und Mitarbeitermagazine, Newsletter, Geschäftsberichte und Magaloge, E- oder Onlinemagazine sowie um Mobile Medien und Unternehmensangebote auf Facebook.

Zu den Gewinnern

 

Online-Radio: Börsengang mit Milliardenbewertung

Der Börsengang eines Web-Radios hat für heftige Nachfrage gesorgt. Anleger reissen sich um die Aktien des Online-Radiosenders Pandora Media.

Das US-Unternehmen hat einen Quartalsumsatz von zuletzt 50 Millionen zu verzeichnen. Nun wurde Pandora Media im Zuge seiner Kapitalmarktplatzierung mit insgesamt rund 2.5 Milliarden Dollar bewertet. Dies ergibt sich gemäss SDA aus dem am Dienstag bekanntgewordenen Ausgabepreis.

Der Online-Radiosender Pandora Media offeriert den Investoren 14.7 Millionen Aktien und verkauft sie zu je 16 Dollar. Durch den Börsengang sammelt das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen nun 235 Millionen Dollar ein. Der Erlös fliesst komplett an die Altaktionäre. Nach Angaben der New Yorker Börse ist das Handelsdebüt noch für den 15. Juni geplant.

Das Musikprogramm von Pandora Media können sich seine Hörer nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Die 90 Millionen registrierte Nutzer können die Musik über Computer, Smartphone oder im Auto hören. Dazu gibt es Partnerschaften mit Ford, General Motors und Mercedes-Benz.

Seine Einnahmen bezieht der Radiosender aus Werbung. Für die Musikstücke muss er Tantiemen in beträchtlicher Höhe zahlen. Noch ist es für Branchenexperten nicht ausgemachte Sache, dass sich mit dieser Geschäftsidee Geld verdienen lässt.
 

Ostschweizer Medienpreis: Matthias Hüppi als «Botschafter der Ostschweiz» ausgezeichnet

Der Ostschweizer Medienpreis 2011 wurde am Dienstagabend an zwei Journalistinnen und drei Journalisten verliehen. Matthias Hüppi wurde für seine langjährige Arbeit als «Botschafter der Ostschweiz» beim Schweizer Fernsehen gewürdigt.

Nach 30 Jahre Schweizer Fernsehen und 25 Jahre Sportpanorama sei die Ausdauer in seinem Beruf und seine Fachkenntnis als Fernseh-Sportmensch rekordverdächtig und schon deshalb preiswürdig. Matthias Hüppi strahle eine besondere Eigenschaft aus: «Sein spürbares Engagement.» Mit diesen Worten würdigte Kurt Felix die Arbeit von Matthias Hüppi.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde in der Kategorie Fernsehen auch Sereina Venzin. Sie erhielt den Ostschweizer Medienpreis 2011 für ihre Reportage «Zmitzt dinna – Moderation im Nikab». Diese wurde imMai letzten Jahres auf Tele Südostschweiz ausgestrahlt.

In der Kategorie Pressefotografie wurde Hubertus Hamm mit dem diesjährigen Ostschweizer Medienpreis ausgezeichnet. Prämiert wurde seine Arbeit «O Soglio Mio». Diese war voriges Jahr in der Januar-Ausgabe des Magazins Alps – Alpine Lebensart veröffentlicht worden.

Die Reportage «Auf dem Aff – eine Jugend in der St. Galler Drogenszene» von Carlos Hanimann, die Anfang 2010 im St. Galler Kulturmagazin Saiten erschien, wurde in der Kategorie Reportage/Hintergrund ausgezeichnet. Carlo Hanimanns Arbeit habe die Jurymitglieder von Anfang an durch und durch überzeugt, heisst es in einer Meldung der Stiftung Ostschweizer Medienpreis. Hanimanns Schreibstil sei dicht, zupackend, atemlos und von einer Dynamik, die magisch in das Geschehen hineinziehe, so die Miteeilung weiter.

Der Ostschweizer Medienpreis in der Kategorie Tagestext ging in diesem Jahr an Ida Sandl. Die Journalistin wurde ausgezeichnet für ihre Kolumne «Maria und der Papst», die im Mai 2010 in der Thurgauer Zeitung erschienen war. Ida Sandl wisse, was die Menschen im Redaktionsgebiet der Thurgauer Zeitung
interessiere, so die Jury.

In diesem Jahr wurden insgesamt 157 Beiträge eingereicht, die 2010 von Ostschweizer Medienschaffenden geschaffen worden oder in Ostschweizer Medien erschienen waren. In der Kategorie Radio wurde 2011 kein Preis vergeben. Der Ostschweier Medienpreis ist pro Sparte und Preisträger oder Preisträgerin mit 5000 Franken dotiert.

 

Wirz setzt mit Marionnaud weitere Duftmarke

Die Wirz Gruppe hat einen grösseren Etat-Zuwachs zu verzeichnen. Die Zürcher Agentur kann im Zuge eines umfassenden europäischen Pitch-Gewinnes des BBDO Netzwerkes ihr Kundenportfolio mit Marionnaud Schweiz weiter pflegen.

Wie Rico Brecht, Marketingdirektor bei Marionnaud mitteilt, sei die Zusammenarbeit mit Wirz in den ersten Wochen schon angelaufen. Auch im CRM- und Web-Bereich habe Assai Dialog+Digital bereits zu arbeiten begonnen. Die ersten Arbeiten im Rahmen des neuen integrierten Marionnaud-Auftritts werden ab Sommer zu sehen sein.
 

Gala bald mit Schweizer Beilage

Am 18. August erscheint die Heftausgabe 34/11 der deutschen Frauenzeitschrift Gala zum ersten Mal mit einer Schweizer Beilage. Dieses Supplement soll künftig alle 14 Tage Bestandteil des Heftes sein.

Darin wird auf acht Seiten über Stars und Trends aus der Schweiz berichtet. Gemäss Verlag beträgt die Druckauflage der Schweizer Beilage 34‘500 Exemplare. Für die erste Ausgabe ist der Anzeigenschluss am 25. Juli, Kostenpunkt 12‘500 Franken pro Seite, wie Hans H. Otto von Gruner + Jahr Schweiz auf Anfrage sagt. Dieser Preis sei seit Jahren konstant in der Schweiz.

Eine Schweizer Redaktion unter der Leitung von Barbara Ryter zeichnet für die inhaltliche Gestaltung der Schweizer Gala-Beilage verantwortlich.
 

Viva baut Redaktion aus

Die Geschäftsleitung der Viva AG für Kommunikation hat sich entschlossen, die redaktionellen Dienstleistungen und das publizistische Know-how in spezifischen Branchen Schritt um Schritt weiter auszubauen. Im Vordergrund stehen die Themen Mobilität, Bewegung/Sport und Gesundheit.

Per 4. Juli 2011 übernimmt Raphael Briner die neu geschaffene Funktion eines Leiters Redaktion. Er wird zusammen mit der Viva-Geschäftsleitung das Redaktionsteam organisatorisch und in Bezug auf das Know-how sukzessive weiter ausbauen. Zurzeit werden verschiedene Kandidaten evaluiert, so eine Mitteilung von Viva.

Raphael Briner war 16 Jahre als Redaktor in verschiedenen Ressorts – unter anderem Politik, Sport, Wirtschaft – tätig und leitete zuletzt eine Regionalredaktion des Tagesanzeigers. Bis Anfang Juli 2011 bildet er sich am Schweizerischen PR Institut in Unternehmenskommunikation weiter.

Nach fünf Jahren verlässt Markus Pfanner die Viva-Redaktion, um eine neue Herausforderung anzunehmen.
 

Auschreibung für 7. Award Corporate Communications in vollem Gange

Der Countdown läuft: Bis Ende Juli können noch Bewerbungen für den Award Corporate Communications®, eingereicht werden. Gefragt sind auch dieses Jahr innovative, integrierte Kommunikationskonzepte, die bis Ende Juli umgesetzt werden.

Der Kommunikationspreis Award Corporate Communications spricht Fachleute an, die im Kommunikationsmanagement in Agenturen, Unternehmen, Nonprofit-Organisationen oder in der öffentlichen Verwaltung tätig sind. Der Einsendeschluss für die Dossiers ist der 31. Juli 2010. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die nominierten Eingaben werden Ende August veröffentlicht. Die Preisverleihung findet Mitte September in Zürich statt. Die Preisträger gewinnen einzigartige, nummerierte Skulpturen des Tessiner Bildhauers Pedro Pedrazzini, gesponsert von der PR-Agentur Grayling Schweiz.

Als zweiter Award ist als Schweizer Premiere der Kategorienpreis «Award Social Media» auf der
Facebook-Fanseite Facebook.com/awardcc angelaufen. Bis Anfang Juni haben bereits über 1'200 Social-Media-Nutzer für eine oder mehrere der bisher 26 zugelassenen Kampagnen gestimmt. Ein Vielfaches an Besuchern verfolgt die Wahlentwicklung wöchentlich mit. Weitere Lieblingskampagnen können noch bis um 1. August eingegeben werden. Voraussetzung ist die Integration von Massnahmen im Bereich Social Media. Das Fachpublikums- Voting läuft noch bis zum 15. August 2011. Ab diesem Zeitpunkt stehen die nominierten Kampagnen zur Endwahl.
 

Novo Media steigt bei Channel Media ein

Die Zürcher Medienvermarktungsagentur Novo Media beteiligt sich ab sofort zu 50 Prozent an der Channel Media. Die Channel Media produziert und vermarktet Formate wie Faces TV auf Pro 7, das Faces Magazin oder Blickfang – die Messe für Design.

Die bisherigen Produkte der Novo Media, insbesondere Servus TV – ein Unternehmen der Red Bull Media House GmbH- , Clip Beiträge der ZDF Enterprises sowie die Aktivitäten im TV‐Sponsoring‐Verkauf, werden neu im Hause der ChannelMedia vermarktet. Die Geschäftsführung unterliegt Stefan Berger im operativen Bereich und Matthias Luchsinger im Bereich Business Development. Auch das Personal der Novo Media wechselt in die Liegenschaft der Channel Media. Diese soll nun die komplette Wertschöpfungskette in‐house etablieren, was den Vermarkter zu einem noch schnelleren und agileren Player auf dem Markt machen soll, so eine Novo Media-Meitteilung.
 

Euro RSCG Zürich: Für Credit Suisse den Ball ins Rollen gebracht

Die Credit Suisse hat ihr Engagement als Hauptsponsor des Schweizer Fussball Verbandes SFV bis mindestens 2016 verlängert. Um die Vertragsverlängerung auch medial zu unterstützen, hat Euro RSCG Zürich einen Clip konzipiert.

Dieser Film soll symbolisch das Engagement der CS und ihre Verbundenheit zum Schweizer Fussball unterstreichen. In einer Ballstafette kicken unter anderen der CEO der Credit Suisse, Brady Dougan, aktuelle und ehemalige Nationalspieler, Nachwuchsstars und Coaches unter dem Motto «Der Ball rollt weiter» einen Ball quer durch die Schweiz. Der Clip ist im Internet sowohl auf der CS-Fussballseite, im Social Web als auch in Kurzversionen in Bannern zu sehen und verweist auf die Fussball-Plattform der Bank.

Verantwortlich bei Credit Suisse: Sandra Caviezel (Leiterin Sponsoring Private Banking), Jacek Wojdyla (Strategic Sponsorship Private Banking), Anja Herrmann (Leiterin Advertising Private Banking), Janou Kammann (Projektleiterin Advertising). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Alexander Holtz (Creative Director), Inken Rohweder, Suzanne Friedli (Art Director), Laurie Morard, Lea Fischlin (Grafik), Walter Tagliaferri, Rolf Hunziker, Janina Iseli (Beratung), Nicolas Bächtold (Online-Programmierung). Verantwortlich bei Ultra: Nicolas Spinner (Schnitt), Fadi Nemr (3D-Animation), Noëlle Lüdi (Inhouse Producer).
 

Neuausrichtung Master Film an der Zürcher Hochschule der Künste – Neuer Leiter ab Herbst 2012

Zur weiteren Stärkung der Filmausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK wurde eine Reihe von Massnahmen beschlossen. Ziele sind die Fokussierung in der inhaltlichen Ausrichtung, der Ausbau der Internationalisierung, eine schlankere Gestaltung der Kooperationen, die Sicherstellung der Finanzierung sowie das Erlangen einer definitiven Betriebsbewilligung, die nach wie vor ausstehend ist.

Teil dieser Massnahmen ist die Neubesetzung der Studiengangsleitung im Master Film durch eine künstlerisch und filmisch international anerkannte Persönlichkeit. Die Hochschulleitung hat den Schweizer Regisseur Markus Imboden per Herbst 2012 zum neuen Leiter des Masterstudiengangs Film berufen. Markus Imboden ist seit 2008 in der Fachrichtung Film der ZHdK als Dozent tätig. Als zukünftiger Leiter steht er für die verstärkte Ausrichtung der Zürcher Filmausbildung auf den narrativen Film – Fiktion und Dokumentarfilm -, auf Filmschauspiel und Schauspielführung. Imboden, der über 30 Spielfilme für das Deutsche und Schweizer Fernsehen und fürs Kino realisierte, ist Grimme-Preis-Träger und Mitglied der Deutschen und der Schweizer Filmakademie; seine Filme – unter anderen «Ausgerechnet Zoé», «Katzendiebe», «Hunger auf Leben», «Mörder auf Amrum» wurden mehrfach ausgezeichnet.

Lucie Bader und Marille Hahne, die den Masterstudiengang Film in den letzten Jahren aufgebaut und geleitet haben, führen ihre Leitungstätigkeit bis zum Semesterende im Sommer 2012 weiter. Sie haben sich sowohl für die Schweiz-weite Vernetzung der Filmausbildung im Netzwerk Cinema Schweiz engagiert als auch dafür, dass die an der ZHdK entstandenen Filme an nationalen und internationalen Festivals gezeigt wurden. Die Filme erreichten damit ein breites Publikum und wurden regelmässig ausgezeichnet. Erfolgreich waren sie auch in der Beschaffung von Drittmitteln zur Finanzierung der Diplomproduktionen. Lucie Bader und Marille Hahne werden auch künftig in der Lehre tätig sein und weitere Projekte im Rahmen der Neuausrichtung der Filmausbildung betreuen.
 

Kargo Kommunikation gewinnt neuen Kunden

Die Agentur Kargo Kommunikation hat BEKB/BCBE als neuen Kunden gewonnen. Die Cyberbank der BEKB/BCBE - Berner Kantonalbank - hat Kargo als Kreativagentur für die Bereiche Trade-net.ch und Money-net.ch engagiert.

Nebst der Entwicklung einer neuen Bildwelt und diversen Printmedien wird die Agentur als Creative Direction für das Redesign ihrer Website eingesetzt.
 

Zu guter Letzt: Facebook bekommt ehemaligen Regierungssprecher

Facebook will einen Präsidenten-Sprecher verpflichten? Aber natürlich. Und das Social Netzwerk bekommt auch einen – aber nicht irgendeinen, sondern den Präsidentensprecher von Bill «ich habe nicht inhaliert» Clinton.

Am Mittwoch verkündete das weltgrösste Online-Netzwerk als Neuzugang Joe Lockhart, den einstigen Pressesekretär von Präsident Bill Clinton. Der frühere Obama-Sprecher Robert Gibbs soll zuvor abgesprungen sein, nachdem das Facebook-Angebot an ihn in die Medien durchsickerte. Lockhart könne durch seine Erfahrungen im Weissen Haus und dem heutigen Rund-um-die-Uhr Nachrichtenzyklus umgehen, erklärte Facebook-Kommunikationschef Elliot Schrage gemäss SDA. Er solle in der Kommunikation für die Bereiche Unternehmen, Politik und Internationales zuständig sein. Antreten werde er am 15. Juli und sobald es seine familiäre Verpflichtungen erlaubten von Washington nach Kalifornien umziehen, hiess es weiter.

Joe Lockhart war Clinton-Sprecher während dessen zweiter Amtszeit, in den Jahren 1998 bis 2000. In diese Zeit fiel unter anderem das Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton nach dem Skandal um Praktikantin Monica Lewinsky. Ein Jahr später, im Jahr 2001, gründete Lockhart eine eigene PR-Firma.

Facebook gerät mit seinen inzwischen rund 600 Millionen Mitgliedern immer wieder in das Zentrum von Datenschutz-Diskussionen. Das Netzwerk könnte daher die Dienste eines erfahrenen Polit-Kommunikators gut gebrauchen.

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