TBWA\Switzerland: Den Aperol Spritz perfekt serviert

Wie wird Aperol Spritz gemixt? Die richtige Antwort liefert die aktuelle Aperol-Kampagne von TBWA\Switzerland. Als «Perfect Serve Guide» dienen dabei ein Lenticular (Wackelbild) im Kreditkartenformat und ein halbminütiger Spot.

Das Lenticular zeigt, welche Zutaten in welcher Reihenfolge ins Glas gehören. Durch Bewegen der Karte scheinen die 15 verschiedenen Fotografien ineinander überzugehen und erzeugen so den Eindruck einer ablaufenden Filmsequenz. Auf der Rückseite werden die Zutaten und Mengenverhältnisse angegeben.

Der Spot kommt in sommerlich entspannter Bildsprache daher. Die animierte Mixanleitung entstand in Zusammenarbeit mit Boutiq Film Production und Great Garbo Music. Der Spot läuft seit dem 30. Juni an Orten, wo jeweils die Lenticular-Karten aufliegen und der Aperol Spritz bereit liegt. Eine mit der Karte versehene Aperol Spritz-Anzeige (siehe unten), die beispielsweise im Kinki Magazin erschienen ist, komplettiert den integrierten Auftritt.

http://www.youtube.com/watch?v=OhMpjLLinlU

Verantwortlich bei Campari Schweiz: Oliver Widmer (Brand Manager), Christian Kauffmann (Director Marketing & Sales). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Christina Bürgin-Hengstmann (Agency Producer), Frederick Rossmann (Creative Direction), Matthias Ziegler (Text), Johannes Dörig (Graphic Design), Simona Mink (Desktop Publishing), Edith Swiezy (Account Director), Eunike Pilz-Heil (Account Manager). Verantwortlich bei Boutiq Film Production: Philipp Zünd (Director), Luana Derungs (Producer), Adrian Suter (Motion Design), Bruno Conti (Motion Design), Semir Saleh (3D Artist), Bahar Oner (3D Artist). Verantwortlich bei Great Garbo Music: Diego Baldenweg (Composer), Lionel Vincent Baldenweg (Music Supervisor).

 

Werbewoche-Umfrage zu Social Monitoring und Social Analytics

Um zu ergründen, wie Social Media-Monitoring und Social Media-Analytics in der Schweiz eingesetzt werden, führen wir eine Online-Umfrage durch. Ihr Input interessiert uns.

Lange brachte die Frage nach dem Return on Investment (ROI) eines Social Media-Engagements Praktiker wie Berater in Verlegenheit. Für das Social Media Monitoring mehren sich Lösungen, sowohl kommerzielle und kostenfreie. Diese sind oft auf den amerikanischen Markt ausgerichtet und funktionieren bei uns nur bedingt. Weil sie sich in ihren Leistungsmerkmalen unterscheiden, werden häufig mehrere Tools nebeneinander eingesetzt. Ende Juni ist Google Analytics mit einem Social Media-Tracking erweitert worden, womit die am weitesten verbreitete Web-Analytics-Lösung auch für diesen Bereich verwendet werden kann.

Grund genug, um auf das Thema Social Media-Monitoring in einer kommenden Ausgabe der Werbewoche vertieft einzugehen. Mit einer Online-Umfrage wollen wir ergründen, wie Social Media-Analytics und Social Media-Monitoring derzeit in der Schweiz eingesetzt werden. Machen Sie mit: Wemad.org/umfrage.
 

JvM/Limmat: «Spick dini Fründa nach Graubünda»

Jung von Matt/Limmat hat für Graubünden eine spielerische Promotion auf Facebook realisiert. Wer mitmacht, kann einen Facebook-Freund per Steinbock direkt nach Graubünden schleudern.

Dabei gilt es das jeweilige Wochenziel zu treffen. Der User kann die Abschussrichtung bestimmen und einstellen wie stark der Steinbock ausholen soll. Als zusätzliche Schwierigkeit müssen die Windverhältnisse über den Bündner Bergen berücksichtigt werden. Mit jedem Freund, der beim Wochenziel auftrifft, erhöht sich die Gewinnchance auf die Wochenpreise. Die Verbreitung des Spiels erfolgt ebenfalls über die Facebook-Freunde. Jedem weggeschleuderten Freund, der in Graubünden landet, kann dies mit einem Post mitgeteilt werden. Seit dem Start des Spiels wurden bereits über 100'000 Freunde vor den Bock gespannt und nach Graubünden katapultiert.

Zum Spiel: Apps.facebook.com/ferienschleuder.

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Gaudenz Thoma (CEO), Gieri Spescha (Head of Corporate Communication), Mike Frei (Brand Management & PR). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Livio Dainese, Fernando Perez (Creative Direction), Samuel Christ (Text), Bruno Manser, Daniel Serrano (Art Direction), Anja Schatz (Screen Design), Rolf Helfenstein, Nicolas Schoberth, Florence Studer, Roman Meister (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Elefant Studios (Animation), Jingle Jungle (Sounddesign), Stephan Meier, edge5 (Programmierung).
 

Werbemärchen in Braunwald

Am 1. Mai übernahm der junge Hotelier Patric Vogel von seinen Eltern das Märchenhotel Braunwald. Als erste Amtshandlung schloss er einen spritzigen Deal mit Elmer Citro ab: Neue Gäste werden mit einem gespritzten Glarner mit Elmer Citro begrüsst, deren Kinder mit dem «Elmer-Zaubertrank». Und in den Minibars auf den Zimmern finden Gäste nur noch Elmer-Produkte. Eine erfrischende Kooperation – auch für Elmer-Hersteller Ramseier Suisse.

Anlass für den Abschluss der Kooperation gab das Problemthema Minibar: «Ich habe sowohl als Gast als auch als Mitarbeiter in vielen Hotels festgestellt, dass die Minibar ein unglückliches Produkt ist», erklärt Vogel. «Das Unangenehmste für den Gast ist die Frage beim Check-out: ‹Hatten Sie etwas aus der Minibar?› Er fühlt sich wie ein Verbrecher, meist zu Unrecht. Trotzdem wird oft mehr aus der Bar getrunken, als angegeben wird, Schnapsfläschchen werden mit Wasser wieder auf- gefüllt und viele Produkte werden zwar erwartet, aber gar nicht konsumiert, und müssen Ende der Saison fortgeworfen werden. Kurz: Die Minibar ist in der Regel ein Verlustgeschäft.» Aus diesem Grund wollte Vogel zunächst alle Minibars aus den Zimmern des Märchenhotels entfernen lassen – aber ein Familienhotel ohne Kühlmöglichkeit im Zimmer? Auch keine gute Idee. «Also haben wir uns ein neues Minibarkonzept einfallen lassen», sagt Vogel. «Wir haben alle Schnäpse, Säfte und Snacks entfernt und bieten nur noch Elmer Mineral ‹mit und ohne› sowie Elmer Citro an. Die Getränke sind für unsere Gäste kostenlos. Unsere neue Elmer- Minibar stellen wir jedem Gast bei seiner Ankunft vor und machen darauf aufmerksam, dass Elmer unser lokales Getränk ist, dessen Wasser nur gerade ein paar Kilometer von hier entspringt. Das erzeugt natürlich eine viel grössere Wertschätzung für das Produkt, als wenn der Gast denkt, es sei einfach irgendein Wasser.» In den Hotelzimmern weisen ein Kleber auf der Minibartür, ein Flyer und ein Flaschenöffner auf die Kooperation des Hotels mit dem Getränkelieferanten hin, der Flyer informiert ausserdem über die Geschichte der alpinen Elmer-St.-Martins-Quellen, die oberhalb von Elm tief im Berginnern entspringen. Alle Elmer-Getränke werden im Hotel auch in Elmer-Gläsern serviert, die Marke ist also stilvoll präsent, ohne penetrant zu wirken. Auch am Buffet und im Restaurant werden Elmer Citro und Elmer Mineral ausgeschenkt, ausserdem stehen die mit Elmer gemixten Begrüssungsdrinks sowie alle anderen Ramseier-Produkte wie Ramseier-Süessmost, Apfelschorle und Suure Moscht sowie Sinalco Original und Cola auf der Getränkekarte. «Vor allem aber wollen wir Elmer Citro wieder in den Köpfen unserer Gäste platzieren», sagt Vogel. «Die Marke hat eine tolle Tradition. Früher gehörte sie zum Kindsein, zu jeder Schulreise dazu, heute hat ‹s Citro› leider etwas an Bedeutung verloren. Aber vielleicht können wir die Erinnerung unserer Gäste ein wenig auffrischen.»

65 bis 70 Prozent der Märchenhotel-Gäste sind Bewohner der Schweiz. Die Chance, dass einige der Abreisenden das «Feriengetränk» auch zuhause mal wieder kaufen, ist deshalb gross – vor allem, wenn sich die Kids positiv an «das feine Citro» erinnern. Ein solcher Anschub für die Marke Elmer wäre sehr willkommen.

Werbung und Product-Placement mal zwei

«Die Kooperation mit dem Märchenhotel ist für uns eine ideale Plattform, um die Zielgruppe von Elmer Citro, die Schweizer Familie, in einer positiven Atmosphäre anzusprechen», betont Marco Imfeld, Leiter Marketing und Verkauf von Ramseier Suisse. «Wir sind überzeugt davon, dass diese Kooperation für Elmer einen positiven Marken- Foto: Keystone Fotos: Keystone w transfer erzeugt. Denn wir können unsere Konsumenten im Ferienumfeld viel stärker auf der emotionalen Ebene abholen und viel eher positive Erlebnisse schaffen als mit klassischer Werbung. Vor allem wird unsere Wirkung im Märchenhotel nicht von anderen, in der Regel internationalen Softgetränkeherstellern torpediert – was der Fall wäre, wenn wir zum Beispiel einen TV-Spot schalten würden.»

Nicht zuletzt deshalb war es für Patric Vogel ein Leichtes, die Verantwortlichen von Ramseier Suisse für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Vogel: «Ich habe Ramseier gefragt, ob sie Interesse an einer starken Partnerschaft haben, durch die das Märchenhotel zum ersten Elmer-Citro-Hotel der Schweiz wird – Citro deshalb, weil unser Fokus ja auf Kindern und Familien liegt. Daraufhin haben wir einen gegenseitigen Austausch von Leistungen vereinbart, zunächst einmal für drei Jahre.» Ramseier als Besitzer der Elmer-St.-Martins-Quellen sponsert teilweise die für die Gäste kostenlosen Minibargetränke, dafür darf das Unternehmen das Märchenhotel für seine Werbung und Promotionen von Elmer Citro einsetzen. Beim aktuellen Fotowettbewerb von Elmer Citro beispielsweise winkt als erster Preis ein einwöchiger Aufenthalt im Märchenhotel Braunwald. Anfang Juli weihte die langjährige Markenbotschafterin von Elmer Citro, die Elmer Ex-Skirennfahrerin Vreni Schneider, den Zwerg-Bartli- Kinderwanderweg in Braunwald ein, das Märchenhotel wiederum verleiht an seine Gäste Elmer-Rucksäcke zum Wandern. Weitere Ideen, die Ziele beider Unternehmen miteinander zu verzahnen, warten bereits auf ihre Umsetzung.

«Einerseits ist unsere Zusammenarbeit sehr lokal aufs Glarnerland fokussiert», sagt Elmer-Marketer Marco Imfeld. «Andererseits können wir das Märchenhotel in unsere schweizweite Kommunikation integrieren, wie bei der aktuellen Promotion, die wir in regionalen Medien im Grossraum zwischen Zürich und Glarnerland sowie in der nationalen Handelskommunikation bewerben. Weil jeder den Partner einbaut, wo immer es möglich ist, ergibt sich eine optimale Symbiose.» Eine gemeinsame nationale Werbekampagne des Märchenhotels mit Elmer ist allerdings nicht geplant.

Marketing is always

Patric Vogel hat Betriebsökonomie, Banking und Finance studiert, sieben Jahre in der Bankbranche gearbeitet und schliesslich noch ein Nachdiplomstudium Hotelmanagement angeschlossen. Er war für Marketing, Events und Sales des Hotels Giardino in Ascona sowie des Hotels Montana in Luzern verantwortlich. Dass Vogel Marketing im Blut hat, belegt nicht nur die Kooperation, die er mit Elmer Citro auf die Beine gestellt hat. Der junge Hotelunternehmer schnürte auch mehrere attraktive Ferienpackages und rief seine Gäste dazu auf, ihn und seine zukünftige Frau Nadja als neues Leitungsteam des Märchenhotels «in ihrer Probezeit» zu bewerten. Eine Aktion, die dem jungen Paar viele Sympathien sicherte – und eine dreistellige Zahl verkaufter Packages. Durch die altehrwürdigen Flure des Märchenhotels, das Patric Vogel erst im Mai von seinem Vater übernommen hatte, weht also bereits jetzt ein frischer Wind. Der Generationenwechsel im Märchenhotel war für viele Getränkelieferanten Anlass, Patric Vogel mit Kooperationsangeboten zu bestürmen. Warum hat er sich ausgerechnet für eine Kooperation mit Elmer entschieden? Ganz einfach: Der junge Hotelier wollte mit einem regional verwurzelten Unternehmen zusammenarbeiten. Und da Braunwald und Elm seit diesem Jahr beide zur Gemeinde Glarus Süd gehören, drängte sich Ramseier Suisse als Partner geradezu auf. «Braunwald und Elm haben ein eigenes Wasser», sagt Vogel. «Und ich fand, dass wir daraus unbedingt eine gemeinsame Geschichte machen müssten.» Auch ins Kommunikationskonzept von Ramseier passt die Zusammenarbeit perfekt. Imfeld: «Wir suchen für Elmer Citro bewusst spezielle, regionale Aktivitäten, die von der Zielgruppe eher wahrgenommen werden als ein Auftritt in den Massenmedien. Dort gehen wir im Konkurrenzkampf mit den internationalen Softdrink-Multis mit dieser Familienmarke unter. Das Märchenhotel passt gut zu uns, weil es nicht einfach irgendein Hotel ist, sondern sich durch sein konsequentes Gesamtkonzept von der Masse abhebt.» Vogel und Imfeld werden nun die nächsten drei Jahre beobachten, wie die Zusammenarbeit läuft und ob sie sich für beide Seiten auszahlt. Aber bereits jetzt sind beide zuversichtlich, dass der Vertrag 2013 verlängert werden wird.

Anne-Friederike Heinrich

In Kürze
Das ehemalige Hotel Bellevue Braunwald, heute besser bekannt als Märchenhotel Braunwald, steht seit bald 40 Jahren für entspannte Familienferien vor dem herrlichem Bergpanorama des Ortstocks, des Braunwalder Hausbergs. 1907 wurde das ehrwürdige Haus als Grandhotel erbaut, gleichzeitig mit der Standseilbahn Braunwald. 1972 drohte dem Gebäude der Abriss. Patric Vogels Grossvater, Hotelier und Vater von drei Söhnen im Hotelfach, kaufte das Haus und eröffnete das Hotel Bellevue Braunwald. 1975 übergab er es seinem erst 27-jährigen Sohn Martin Vogel, der im Laufe der Jahre die Marke «Märchenhotel » prägte – als Märchenonkel für die jüngsten Gäste. Vogel senior führte das Hotel gemeinsam mit seiner Frau Lydia bis Mai dieses Jahres, dann übergab er die Leitung seinem Sohn Patric (31), der im Hotel aufgewachsen ist. Gemeinsam mit seiner zukünftigen Frau Nadja Bänziger (33) und den rund 30 Mitarbeitern will Patric Vogel die Marke Märchenhotel in neue Zeiten führen. Kürzlich wurde das Märchenhotel bei Karl Wilds renommiertem Hotelrating in der SonntagsZeitung als zweitbestes Familienhotel der Schweiz ausgezeichnet. www.maerchenhotel.ch

Elmer gehört zur Ramseier Suisse AG, der führenden Schweizer Produzentin von Obst- und Fruchtsaftgetränken. Das Unternehmen hat Produktionsstandorte in Sursee, Hochdorf, Kiesen und Elm. Neben Elmer Citro und Elmer Mineral führt Ramseier Suisse die Marken Ramseier und Sinalco. Ausserdem produziert Ramseier Suisse diverse Getränke für den Schweizer Detailhandel sowie für internationale Grosskonzerne. Das Wasser von Elmer Citro und Elmer Mineral stammt aus den alpinen St.-Martins- Quellen, die oberhalb von Elm tief im Berginnern liegen und Ramseier gehören. Die Region «Tektonikarena Sardona» und die Quellen wurden 2008 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

www.elmer-citro.ch, www.ramseier-suisse.ch

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Aufgespiesst: Auf den Hund gekommen

Werbewoche-Redaktorin Anne-Friederike Heinrich über Werbespots für Hunde und andere Randgruppen.

Wau. Der Hundefutterproduzent Beneful hat einen TV-Werbespot für Hunde gestartet (http://bit.ly/o7meGL). Der Spot sprüht nicht gerade vor Einfallsreichtum, wartet aber mit ein paar unerwarteten Gadgets auf: Denn während der Hundehalter in Bild und Text die Botschaften «tolles Futter», «gesund», «macht ihren Hund glücklich» und «kauf mich» übermittelt bekommt, hört der vorm Bildschirm dösende Waldi das Quietschen eines Hundespielzeugs sowie mehrere hochfrequente Töne, die sein Herrchen nicht wahrnehmen kann. Waldi wittert: Dieses Futter muss ich haben. Hundefutterwerbung ist nicht das Spannendste, was im Fernsehen so geboten wird, und die aus der Packung rieselnden Rüebli sind auch nicht gerade die Leib- und Magenspeise eines jeden Kläffers, dennoch: Jedem liebenden Hundevati und jeder vernarrten Hundemutti wird’s warm ums Herz, wenn ihr beschwanzter bester Freund plötzlich aus dem Dämmerschlaf erwacht und beginnt, gebannt auf den Bildschirm zu starren oder mit dem Schwanz zu wedeln.

Frei nach dem Motto «Katzen würden Whiskas kaufen». Nur dass es diesmal Hunde sind. Ein amerikanischer Hundebesitzer hat dokumentiert, wie sein Labrador auf den auch in den USA ausgestrahlten Beneful-Spot reagiert (http://bit.ly/ qsUfKH): Der Vierbeiner erwacht aus seinem Nickerchen und schaut treuherzig und ein wenig dusselig in die Kamera. Das wars. Kein durchschlagender Kaufimpuls, aber eine Reaktion. So viel Aufmerksamkeit bekommt beileibe nicht jeder Werbespot, schon gar nicht in der Tierwelt. Und wenns Waldi gefällt, kauft Herrchen mit Sicherheit. So sind’s, die Hündeler.

No risk, no fun

Ein solcherart doppelt kodierter Spot birgt Risiken und Chancen. Das ahnt jeder, der einen Hund hat oder hatte: Unsere Münsterländer Heidewachtel reagierte sehr sensibel auf Geräusche. Die mit Hochfrequenztönen arbeitende Hundepfeife ignorierte das Tier mit unerschütterlicher Eleganz, dafür stand der Hund Gewehr bei Fuss, wenn ich mit gespitzten Lippen ein schrilles «Üüüüüüüü» in den Garten schallen liess. Munition und Silvesterfeuerwerk liessen unseren Jagdhund nicht einmal mit der Wimper zucken, vor quietschendem Spielzeug dagegen hatte er Angst. Das Wort «Teita» trieb das Tier in einen unkoordinierten Freudentaumel, denn es stand für einen langen Spaziergang, auf das Rasseln des Stachelhalsbands dagegen reagierte Herr Heidewachtel sehr empfindlich bis beleidigt. Nach einer gewissen Kennenlernphase konnten wir die Wirkung dieser Geräusche kalkulieren und sie gezielt einsetzen. Wie aber legt man die Botschaft von Hochfrequenzgequietsche in einem Werbespot fest?

Sicher gibt es Vierbeiner, die beim Konsum des Beneful-Spots beginnen, die Sofagarnitur zu zerlegen oder an die Zimmerpalme zu urinieren. Dass ein solches Risiko tatsächlich besteht, bestätigt Georg Sanders, Ernährungsexperte beim Beneful-Mutterkonzern Nestlé Purina PetCare: «Die Reaktion der Hunde auf die Geräusche des TV-Spots hängt unter anderem vom Spielverhalten von Hund und Halter und den individuellen Erlebnissen des Vierbeiners ab.» Na bitte, da haben Sie den Salat. Vermutlich können die Halter froh sein, wenn ihr Wuffi den Spot nur mit einer spontanen Wachphase, Jaulen oder Schwanzwedeln quittiert. Auf die erste Schadenersatzklage aus den USA dürfen wir gespannt sein.

Weckt das Beste im Mann

Aber nun zu den Chancen des Zweikanal-Spots: Feilt man noch ein wenig an dem Konzept der Doppelkodierung, müsste es doch möglich sein, einem Mann einen Spot über Diamanten zu zeigen und ihm oberflächlich das Gefühl zu geben, der Werbebeitrag berühre ihn überhaupt nicht. Doch wenn er das nächste Mal bei einem Juwelier vorbeigeht, verspürt er plötzlich einen unbezwingbaren Drang, hineinzugehen und ein paar Utensilien für seine Liebste einzukaufen. Gleiches müsste sich für Schuh-, Bekleidungs- und Blumenwerbung umsetzen lassen. Auch Wasch- und Putzmittelspots wären ein interessantes Anwendungsgebiet. Stellen Sie sich vor, Ihr Mann steht während einer Werbepause zwischen zwei Teilen «Terminator» auf und beginnt, wie ein ferngesteuerter Roboter das WC zu putzen. Wau! Dann würde ich sogar das dazugehörige Putzmittel kaufen.
 

E,T&H: Kampagne für den FC St. Gallen entwickelt

Die Agentur E,T&H hat für den FC St. Gallen eine Kampagne unter dem Motto «Wir sind FCSG.» realisiert.

Am 24. Juli 2011 habe der FC St. Gallen mit dem 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz einen glänzenden Start in der Challenge League hingelegt, so die Agentur in einer Mitteilung. Mit diesem Resultat würden die Ostschweizer deutlich zeigen, wohin der Weg jetzt gehe: aufwärts, Richtung Wiederaufstieg. Dafür leiste der FCSG hundertprozentigen Einsatz.

Passend dazu lancierte die E,T&H unter dem Motto «Wir sind FCSG.» eine neue Kampagne mit Motiven aus dem direkten Umfeld des Clubs. Die neue Kampagne lässt vor allem treue Fans zu Wort kommen: Fans, die stets hinter dem FCSG gestanden haben die ihre Motivation und ihr Credo klar kommunizieren: «Wir sind FCSG. Zusammen sind wir stark!»

Die Sujets werden vor den Spielen sowohl als Anzeige in diversen Publikationen als auch als Plakat eingesetzt.

http://www.youtube.com/watch?v=EOyJDCAbM6c

Verantwortlich bei FC St.Gallen Event: Marco Baumann (Leiter Marketing). Verantwortlich bei E,T&H: Projektteam FCSG.
 

Zur Sache: Shitstorm oder Skandal?

Gemäss Wikipedia bezeichnet der Terminus Shitstorm im deutschen Sprachraum ein Internet-Phänomen, bei dem sachliche Kritik von zahlreichen, unsachlichen Beiträgen übertönt wird und sich zumeist gegen grosse Konzerne und vereinzelt gegen Einzelpersonen richtet.

Um was geht’s denn? Auf Tagesanzeiger.ch erschien diese Woche ein Artikel, wonach SRG-Direktor Roger de Weck beschuldigt wird, die SRG-Kritikerin Natalie Rickli unter Druck zu setzen. Ausgangspunkt für den Artikel waren Äusserungen, die Klaus Kappeler, seines Zeichens CEO von Goldbach und damit Arbeitgeber der umtriebigen Nationalrätin, in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger machte.

Der Artikel generierte innerhalb weniger Stunden mehr als 250 Kommentare. Wen wundert das, denn es kommen zwei absolute Reizworte drin vor: SRG und SVP. Wie man es von Online-Kommentaren gewohnt ist, umfassen diese das ganze Spektrum von Pro und Kontra von ausgewogen und besonnen bis unter die Gürtellinie.

Der Artikel lässt einige Fragen offen. Was steckt hinter dem Artikel? Warum erscheint er gerade jetzt? Immerhin hat das Gespräch zwischen de Weck und Kappeler scheinbar Anfang Februar stattgefunden. Warum sollte de Weck überhaupt mit Goldbach zusammenarbeiten wollen (Kappeler: «Er würde auch gerne mit uns zusammenarbeiten. »), er hat ja schliesslich die Publisuisse. Warum wollte de Weck gegenüber dem Tages-Anzeiger keine Stellung nehmen. Immerhin sind es happige Anschuldigungen, die im Raum stehen. Und auch die Antwort des SRG-Sprechers Daniel Steiner «Diese Aussagen sind absurd» sind nicht gerade aufschlussreich. Sind das alles nur Nachwehen der Wahl von de Weck? Immerhin gab diese Wahl ziemlich zu reden, akzeptiert wurde de Weck eigentlich nur von der SP und der CVP, die SVP schoss aus allen Rohren gegen den «EU-Turbo im Quadrat», so der Zürcher SVP-Nationalrat und Auns-Geschäftsführer Hans Fehr damals gegenüber der SDA.

Falls die Aussagen von Kappeler stimmen sollten, und von dem muss man bis zum Gegenbeweis ausgehen, dann ist dies alles eine Riesenschweinerei, denn Druckversuche seitens der gebührenfinanzierten SRG gegenüber einzelnen Politikern oder privatwirtschaftlichen Unternehmen der Medienbranche sind völlig inakzeptabel. Ich bin gespannt, wie die ganze Sache weitergeht, denn so stehenlassen kann man das alles nicht. Die SRG wäre gut beraten, hier möglichst rasch Klarheit zu schaffen.

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]
 

Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Bei der Awareness liegt die Anzeige für Sunrise der Werbeagentur Scholz & Friends an der Spitze, gefolgt von derjenigen für Orange von McCann-Erickson und der «I am»-Anzeige von Advico Young & Rubicam. Die Anzeige für M-Budget Migros von Jung von Matt Limmat siegt beim Kriterium Uniqueness vor dem Sujet für «I am» und der Anzeige für Desperados von TBWA. Beim Kriterium Brand Fit gewinnt das Sujet M-Budget von Migros vor der Anzeige für Schweiz Tourismus von Spillmann Felser Leo Burnett und derjenigen für die Aktion Kopfstützen.ch der Werbeagentur cR Basel. Schweiz Tourismus liegt auch bei der Likeability an der Spitze gefolgt von M-Budget und «I am».

> Zu den Ergebnissen im Überblick
> Zu den detaillierten Ergebnissen

Fragestellung und Methodik

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 26. 07. 2011–03. 08. 2011.
Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt. An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)

Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».

Verfasserin der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von
20'000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.
 

Aufgefallen: Bär oder Bulle?

Aufgefallen ist der Werbewoche-Redaktion diese Woche eine Kampagne von Maxomedia für die Online-Bank Swissquote.

Für die Online-Bank Swissquote hat Maxomedia eine umfassende Promotionskampagne realisiert. Ziel der Kampagne war es, neue Kunden zu gewinnen und auf die Swissquote Lounges in Zürich und Bern aufmerksam zu machen. Das Angebot wurde mit Plakaten und Flyern beworben. In Zürich und Bern waren als Bulle und Bär verkleidete Promotoren in schicken Business-Anzügen unterwegs, um Passanten auf das Angebot in den Lounges aufmerksam zu machen.

aufgefallen

Super Tschugger

Republica hat für die Berner Kapo ein Online-Game für die Rekrutierung neuer «Super Tschugger» realisiert.

Täglich am Puls des Geschehens, täglich spannende Begegnungen, täglich neue Herausforderungen: Der Beruf der Polizistin und des Polizisten ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Entsprechend hoch sind die Anforderungen. Wer wissen will, ob sie oder er das nötige Allgemeinwissen für den Polizeiberuf hat, kann jetzt den Online- Eignungstest «Super Tschugger» machen. Zu beantworten sind zehn Fragen über Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wer genügend richtige Antworten gibt, erhält nebst der Chance auf tolle Preise eine Bewerbungseinladung. «Super Tschugger» gibt es auf Facebook unter www.facebook.com/supertschugger, als Mobile-Anwendung für iPhone und Android sowie als Web-App. Mit dem Game geht die Kapo Bern in die Rekrutierungsoffensive und schlägt gleich zwei Fliegen auf einen Streich: Sie erreicht mit dem spielerischen Online-Quiz ihre Zielgruppe über digitale Kanäle mit hoher Akzeptanz und kann gleichzeitig potenzielle Aspiranten direkt ansprechen. Republica unterstützt die Kapo Bern seit 2010 bei der Konzeption und Realisation von crossmedialen Rekrutierungskampagnen. Bei der Agentur verantwortlich waren CD Re Wilk, Alexander Jaquet und Oliver Kirschbaum für Beratung, Youri Laubscher und Fabian Schäublin für das Design. Umsetzungspartner Online/Mobile ist MySign. pan

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Norwegisches «Zeitungswenden»

Worte können Überzeugungen werden, Entscheide, Angriffe, Attentate, müssen aber nicht. Der Massenmord von Oslo und Utöya führte auch zu Forderungen nach (Selbst-)Beschränkungen der Medien. Gastkommentar von Hans Stutz, freier Journalist.

Die Bewegung begann am Kiosk. Eine Woche nach dem Massenmord setzten zwei norwegische Boulevardzeitungen das Porträt des Täters Anders B. Breivik gross auf die Titelseite, daraufhin nahmen Kioskangestellte die beiden Titel aus dem Angebot oder sie legten sie mit der Rückseite nach vorn in den Verkaufsständer. «Wir wollen dieses Gesicht nicht mehr an unserem Arbeitsplatz sehen», erklärten die Verweigerinnen und Verweigerer. «Er soll vergessen sein und nicht noch exponiert werden. » Dies berichtete vergangene Woche die Berliner Tageszeitung TAZ. Die Bewegung habe sich zwischenzeitlich ausgeweitet, selbst Passanten würden schon Hand an den Kioskaushang legen und «Zeitungen wenden». Und eine Kioskchefin habe die Aktion mit «Sympathie mit dem Betroffenen» begründet. Von den Angehörigen der Opfer kommt allerdings niemand zu Wort. Der Chefredaktor einer norwegischen Boulevardzeitung hingegen behauptete, solche Aktionen grenzten an Zensur. Zensur? Die tägliche Verkaufsabstimmung am Kiosk richtete sich für einmal gegen die Boulevardmacher. Warum auch nicht! Aufrufe zum «Zeitungswenden» gab es in der Schweiz nicht. Aber man konnte den Einwand hören, wenn man sich mit seinen Schriften befasse, würde Breivik gerade erreichen, was er gewollt habe: Anerkennung und Öffentlichkeit. Gelegentlich vorgebracht mit dem Unterton, die mediale Beachtung könnte einige Menschen zur Nachahmung animieren. Sollen Medienschaffende also die 1500-seitige Schrift ausführlich analysieren? Oder machen sich Medienschaffende zum Sprachrohr eines Überzeugungstäters? Tatsache ist: Erstens: Breiviks Massenmord ist politisch begründet, und Tat und Begründung stimmen überein. Zweitens: Forderungen nach Einschränkungen in der Berichterstattung widersprechen grundsätzlich dem Recht des aufgeklärten Citoyens auf Information.

Breiviks Tat hat auch die Wahrnehmung von Islamkritik – für längere Zeit – in vielen westeuropäischen Ländern verändert. Allerdings gilt auch: Vieles, was als «Islamkritik» gelten will, ist pöbelhafte Diffamierung, ja Hetze, genährt von der Motivation, Muslime – wie auch die Verteidiger von deren Grundrechten – mundtot zu machen. Folgerichtig daher: Es waren – neben den Boulevardmedien – vorwiegend Politiker und Blogger, die mit «Islamkritik » ihr politisches Geschäft machen und die den Täter und Pamphletschreiber Breivik als «Verrückten », als «Monster» bezeichneten. Kurz- und langfristig bedient ein Verschweigen die Interessen der Muslimfeinde, kurzfristig, weil sie sich der Auseinandersetzung über die verbreitete Muslimfeindschaft nicht stellen müssen, langfristig weil sie entstandenen Leerstellen mit Verschwörungsfantasien auffüllen können, bis hin zur Klage von den gelenkten Medien.

Damit kein Missverständnis aufkommt. Zutreffend ist, was der Friedensforscher Johan Galtung erklärte. Rechtspopulistischen oder rechtsradikalen Parteien, die Breivik ja bewundert habe, könne «man keine Mitschuld geben. Sie sind verantwortlich dafür, dass Hass gegen Muslime entsteht. Aber sie sind nicht für Breiviks Hass verantwortlich. Seine Weltanschauung, sein Hass auf das angebliche Bündnis aus sozialdemokratischen Multikulturalisten und Islamisten, ist beispiellos.» Auf der anderen Seite hat Breiviks Tat auch klargemacht, dass die meisten europäischen Medien sich mit den islamfeindlichen Aktivisten, die sich in Blogs wie dem deutschsprachigen Politically Incorrect austoben, kaum auseinandersetzen und auch nicht bemerkten, wie sie dort täglich beschimpft und verunglimpft werden.

Vor allem aber gilt: Die Ermutiger brauchen Ermutigung, will heissen genaue Informationen. Erster Adressat der Medienschaffenden ist ja noch immer der aufgeklärte Staatsbürger, die Leerstellen der Berichterstattung werden zu den schwarzen Flecken der öffentlichen Diskussion. Fazit: Breiviks Gesicht muss man ja nicht täglich auf die Titelseite und auf den Kioskaushang knallen, mit seiner Schrift allerdings müssen sich Medienschaffende auseinandersetzen, je präziser und damit ausführlich, desto besser.
 

Wunderman: Aus einer Mücke eine Anzeige gemacht

Für die Hear-the-World-Kampagne von Phonak hat Wunderman eine neue Anzeige gestaltet. Das Printsujet verdeutlicht auf originelle Weise die unangenehme Seite von Hörverlust.

Wenn das Hörvermögen langsam nachlässt, kann das menschliche Ohr zunächst hohe Frequenzen nicht mehr wahrnehmen. Im Alltag ist das nicht nur unpraktisch, sondern führt mitunter sogar – wie auf der Anzeige plakativ dargestellt – zu schmerzhaften Nebenwirkungen. Mit einer minimalistischen Anzeige zeigt Hear the World nun einen perfiden Nutzniesser dieser Situation und ermuntert auf unterhaltsame Weise, rechtzeitig einen Hörtest zu machen: Auf der weissen Seite wird eine gemeine Stechmücke in Originalgrösse abgebildet. Die dezente Headline am unteren Bildrand löst die Anzeige auf:

AD_HTW_Test_your_Hearing_31
Detail_AD_Mosquito
Detail_AD_Copy_DE
(Details aus der Anzeige, vergrösserte Darstellung)

Hear the World ist eine weltweite Initiative des Hörgeräteherstellers Phonak, die das Bewusstsein für die Themen Hören und Hörverlust fördern soll. Die Initiative adressiert soziale und emotionale Konsequenzen von Hörverlust und informiert über Prävention und Lösungen für ein Problem, das 16 Prozent der Weltbevölkerung betrifft.

Verantwortlich bei Hear the World: Renato Di Rubbo (Director Marketing Channel Solutions), Elena Torresani (Marketing Manager, Corporate Marketing). Verantwortlich bei Wunderman (Y&R Gruppe): Markus Gut (CCO), Thomas Engeli (ECD), Michael Gallmann (AD), Florian Tillmann (Text), Rahel Güttler (Senior Consultant).

 

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