Swisscom TV: Fernseh-Inhalte auf Abruf immer beliebter

TV-Inhalte auf Abruf erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit: Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres haben Swisscom TV-Kunden mehr als drei Millionen Filme und Live Sport Events abgerufen.

Damit habe sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt, schreibt Swisscom in einer Mitteilung. Um der steigenden Kundennachfrage gerecht zu werden, baue man das Teleclub on Demand-Angebot kontinuierlich aus. Aktuell können Kunden aus rund 5'000 Titeln wählen, davon mehr als 1'000 in hochauflösender Qualität (HD).

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Kulturpreis 2011 der AZ Medien an Andreas Fleck verliehen

Der Musikmanager und Cellist Andreas Fleck wurde am Sonntagabend mit dem Kulturpreis 2011 der AZ Medien ausgezeichnet. Die mit 25‘000 Franken dotierte Auszeichnung wurde dieses Jahr zum 13. Mal verliehen.

Peter Wanner, VR-Präsident und Verleger der AZ Medien, überreichte den Preis anlässlich einer Feier im Künstlerhaus Boswil im Beisein von Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Andreas Fleck ist Mitbegründer des Casal Quartetts, seit 2001 künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten Boswiler Sommers und der dortigen Meisterkonzerte. 2009 hat er das «Chamber Aartists Orchestra» (Chaarts) gegründet. Die Auszeichnung des Kulturpreises der AZ Medien würdige Andreas Fleck vor allem als Erneuerer, Ideengeber und Vermittler, heisst es weiter.

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Meta Design: Neuer Markenauftritt für Intrax

Meta Design hat für die Organisation Intrax, die seit mehr als 30 Jahren über Austauschprogramme junge Menschen verschiedener Kulturen zusammenbringt, einen neuen Markenauftritt entwickelt und diesen an verschiedenen Touch-Points umgesetzt.

Nach Jahrzehnten der Expansion habe das Unternehmen kürzlich eine neue Strategie erarbeitet, um eine Dachmarke zu kreieren, welche die Bandbreite an Angeboten für Menschen in verschiedensten Lebensphasen vereinigen soll, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Meta Design arbeitete gemeinsam mit dem Management sowie mit Verantwortlichen aus Marketing und Verkauf, um die Essenz der Marke Intrax zu identifizieren, die Architektur des neuen Brandportfolios festzulegen sowie ein neues visuelles Identity-System zu gestalten.

Das Markenzeichen besitzt als markantes Element ein «x», das als pfeilförmiger Wegweiser fungiert. Dieser soll gemäss Mitteilung die persönliche und berufliche Perspektive symbolisieren, welche Teilnehmer eines Intrax-Programmes gewinnen. Abgestimmt auf das Logo wurde ein vielseitig verwendbares Designsystem entwickelt.

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Notch Interactive: Kampagne für Yes or No entwickelt

Die Agentur für Online-Kommunikation Notch Interactive hat für das Modelabel Yes or No von Manor eine Facebook-Kampagne realisiert.

Realisiert wurde eine Facebook-Applikation, die sich mit einem Style-Quiz die Trendsetter-Kompetenz der Fans vorknöpft und die virale Interaktion mit FB-Likes und diversen Posts am Lodern halten soll. Für Aufmerksamkeit sorgen sollen Teaser-Banner auf Image-kongruenten Zielgruppen-Portalen. Notch Interactive zeichnet für Konzeption, Design und Umsetzung der Kampagne verantwortlich.

Verantwortlich bei Manor: Roman A. Müller (Marketing Direktor), Maya Hitz (Leiterin Kommunikation/Media), Nicole Calegari (Projektleitung Kommunikation/Media), Anne Porschien (Assistenz Kommunikation/Media). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Martin Pfeiffer (Producing), Mathias Tanner (Konzeption, Beratung), Vanessa Brun (Projektassistenz), Jeff Gerber (Creative Direction, Copy), Marco Klein (Art Direction), Mathias Lingenhel (Interaktions-Design), Karin Zürcher (Design), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Jonas Huber (Interface Programming) Martin Bächtold, Lukas Bünger (Application Programming).
 

Publigroupe: Digitaler Bereich wächst um acht Prozent

Publigroupe verzeichnet im ersten Halbjahr 2011 ein Nettoergebnis von 14,9 Millionen Franken. Das operative Ergebnis verbessert sich von 11,3 Millionen Franken auf 13,8 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz geht um 11 Prozent zurück, während der digitale Bereich um 8 Prozent wächst.

Mit konstanten Wechselkursen gerechnet betrug der Anstieg sogar 20 Prozent, wie der Werbevermarkter am Montag mitteilte. Im traditionellen Werbevermarktungsgeschäft ist das Unternehmen weniger erfolgreich, wie die Zahlen zeigen. In den ersten sechs Monaten weitete sich hier der operative Verlust auf Ebit-Ebene von 3,7 Millionen auf 6,2 Millionen Franken aus. Ein Teil des Verlusts ist allerdings auf Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem Geschäft mit Fernsehwerbung zurückzuführen. Publigroupe hatte das Fernsehvermarktungsgeschäft der Prosieben Sat.1- und der 3+-Gruppe an ein anderes Unternehmen abgetreten.

Insgesamt wuchs der Betriebsgewinn von Publigroupe im ersten Halbjahr um 23 Prozent auf 13,8 Millionen Franken. Der Anstieg sei vor allem auf Kostensenkungen zurückzuführen, schrieb das Unternehmen. Trotzdem konnte der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch um 44 Prozent auf 14,9 Millionen Franken nicht verhindern. Negativ auf das Halbjahresergebnis ausgewirkt habe sich insbesondere der tiefe Kurs des Euro gegenüber dem Franken, heisst es in der Mitteilung.

Search & Find am erfolgreichsten

Am erfolgreichsten schnitt der Geschäftsbereich Search & Find ab, der 7,2 Millionen Franken zum operativen Gewinn beitrug. Erfahrungsgemäss erziele die Sparte im zweiten Halbjahr ein besseres Resultat. Insgesamt geht Publigroupe davon aus, im laufenden Geschäftsjahr das operative Ergebnis von 2010 zu verbessern.

Wegen der schlechten Entwicklung des Werbevermarktungsgeschäfts war Publigroupe 2008 in die roten Zahlen gerutscht. Durch Restrukturierungsmassnahmen, die unter anderem den Abbau von insgesamt 750 Stellen umfassten, gelang dem Konzern im letzten Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone.

> Zum Halbjahresbericht 2011 (PDF)
 

Fälle vor der Lauterkeitskommission: Richtigkeit einer Werbeaussage

Wer in der Werbung eine Behauptung aufstellt, muss beweisen können, dass diese korrekt ist. Auch wenn sie nicht gesetzlich definiert ist. Andernfalls ist sie unlauter.

Ein Konsument störte sich an der Aussage eines AKWs, welches in einem Radiospot die Aussage verbreitete, CO2-freien Strom zu erzeugen. Diese Behauptung sei irreführend. Ganzheitlich betrachtet produziere Kernkraftenergie doppelt so viel CO2 wie Wasserkraftwerke. Die Beschwerdegegnerin machte geltend, dass es sich hier um politische und nicht um kommerzielle Kommunikation handle und damit nicht in den Geltungsbereich der Schweizerischen Lauterkeitskommission, SLK, falle. Die Zweite Kammer der SLK nahm die Beschwerde jedoch anhand, weil Strom durchaus ein kommerzielles Gut sei und auch entsprechend vertrieben werde. Sie schloss sich der Meinung des AKWs nicht an, welches ins Feld führte, es sei nicht möglich, die kritisierte Aussage auf Korrektheit zu prüfen, da sie gesetzlich nicht definiert sei. Dem widersprach die SLK. Es könne nicht sein, dass Werbetreibende mit dieser Argumentation gewissermassen die Anforderung an die Richtigkeit einer Aussage umgehen könnten. In ihrer Entscheidung schreibt sie: «Die Beschwerdegegnerin ist verpflichtet, die Richtigkeit der eigenen Werbeaussage nachzuweisen. Dieser Beweisführungspflicht ist sie nicht nachgekommen.» Die Kammer betrachtete die fragliche Aussage demzufolge als unrichtig und somit unlauter im Sinne von Art. 3 lit. b UWG.

Event. wird Magazin der Schweizer Illustrierten – Christoph Soltmannowski neuer Chefredaktor

Das von Ticketcorner lancierte Veranstaltungs- und Freizeitmagazin Event. positioniert sich ab der heute Montag erscheinenden September-Ausgabe als Magazin der Schweizer Illustrierten. Neuer Chefredaktor ist Christoph Soltmannowski.

Das mit 235’000 Exemplaren auflagenstärkste Schweizer Veranstaltungs- und Freizeitmagazin Event. ist neu offizielles Magazin der Schweizer Illustrierten. Vor knapp drei Jahren als Kundenmagazin von Ticketcorner unter dem Namen «more» lanciert, positioniere sich Event. neu als inhaltlich unabhängige Zeitschrift mit noch umfassenderem redaktionellem Mehrwert, heisst es in einer Mitteilung.

Zehnmal jährlich erreicht Event. so sämtliche 185'000 Abonnenten der Schweizer Illustrierten. Ticketcorner engagiert sich weiterhin als Presenting Partner für Event., versendet das Magazin an die Mitglieder seines Memberclubs und legt es an seinen Vorverkaufsstellen auf. Nach wie vor ist auch der führende Schweizer Event-Veranstalter Good News mit von der Partie, der sich für einen Teil der Anzeigenakquisition engagiert.

Im Rahmen dieser Neupositionierung kommt es in der Chefredaktion zu einem Wechsel: Auf Antje Babbe folgt ab sofort der langjährige Ringier-Mitarbeiter Christoph Soltmannowski, der schon 2008 das Konzept des Event.-Vorgängermagazins «more» mitentwickelte und für die ersten sechs Ausgaben dessen Chefredaktor war.

 

Catherine Duttweiler verlässt das Bieler Tagblatt

Die zweisprachige Journalistin hat ihre Stelle als Chefredaktorin des Bieler Tagblatts gekündigt. Der Zeitpunkt des Austrittes von Catherine Duttweiler ist noch offen, erfolgt aber spätestens im Februar 2012.

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In den letzten sechseinhalb Jahren habe Catherine Duttweiler das Bieler Tagblatt auch in teils wirtschaftlich schwierigen Zeiten inhaltlich wie auch optisch weiter entwickelt und geprägt, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Zu ihren journalistischen Erfolgen zählten die Professionalisierung der Regionalberichterstattung, die Einführung eines neuen Layouts und der Aufbau eines Newsrooms der Bieler Medien im Medienzentrum cc.ch am Walserplatz in Biel. Das Bieler Tagblatt habe unter ihrer Führung zwei nationale Auszeichnungen für Qualität im Journalismus sowie vier europäische Auszeichnungen für Layout und Infografik erhalten; zudem sei das Bieler Tagblatt im Frühling 2011 in die Finalrunde für den Schweizer Medienpreis gelangt.

Catherine Duttweiler übernimmt die Leitung der Kommunikation der Berner Kantonalbank. Sie nimmt Einsitz in die erweiterte Geschäftsleitung.

(Bild: Bielertagblatt.ch)

Neuseeländische Nachrichtenagentur NZPA stellt Betrieb ein

Die neuseeländische Nachrichtenagentur NZPA stellt nach 132 Jahren Ende August den Betrieb ein. Die Agentur wurde ein Opfer von Technologiewandel und Medienkonsolidierung.

Zwei australische Medienkonzerne kauften die meisten der neuseeländischen Zeitungen auf. Die Blätter jeder Kette tauschen untereinander Meldungen aus, so dass der Bedarf für eine eigenständige Agentur geschwunden ist. Versuche, neue Online- und Rundfunkkunden zu werben, verliefen in den vergangenen Jahren nicht erfolgreich genug. Zuletzt hatte die Agentur noch 42 Mitarbeiter. Die letzte Meldung von NZPA geht am Mittwoch auf den Draht. (SDA)
 

Slowakei: Ein Abo für alle Online-Medien

Neun slowakische Medienunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um endlich Geld mit ihren Online-Publikationen zu verdienen, wie Bloomberg berichtet. Für 2,90 Euro im Monat oder 29 Euro im Jahr können Nutzer die Inhalte aller Medien konsumieren.

Das Ziel des von der Firma Piano Media entwickelten Modells ist es gemäss Pressetext, innerhalb eines Jahres 1,5 Prozent der 2,5 Millionen slowakischen Internetnutzer zum Abo zu überreden. Bis 2015 sollen es dann fünf bis 15 Prozent werden. Im ersten Monat hat die Bezahlplattform bescheidene 40'000 Euro lukriert. Die Gewinne werden je nach Userzahlen auf die einzelnen Angebote aufgeteilt. 30 Prozent des Umsatzes bleiben bei Piano Media. Ein Teilnehmer vermerkt gegenüber Bloomberg, dass die monatlichen Einnahmen schon einen der Top-10 Werbekunden ersetzen könnten. Längerfristig will Piano Media das Modell auch in den Nachbarländern umsetzen.
 

Dr. Schenker Kommunikation verstärkt Geschäftsleitung und Team

Die Berner Agentur Dr. Schenker Kommunikation erweitert die Geschäftsleitung und verstärkt ihr Team in den Bereichen digitale Kommunikation und Sozialversicherungen.

Per 1. September 2011 liegt die operative Leitung von Dr. Schenker Kommunikation in der Hand eines Dreiergremiums. Neben dem geschäftsführenden Partner Stefan Wyer (bisher) nehmen Daniel Schnyder und Nora Fehr Einsitz in die Geschäftsleitung. Daniel Schnyder ist zuständig für das Qualitätsmanagement und das Personalwesen, Nora Fehr für die Kundenpflege sowie den Aussenauftritt der Agentur.

Neu im Team sind Mark Christen und Erich Wiederkehr. Mark Christen ist Berater für digitale Kommunikation und Social Media. Er arbeitete vor seinem Stellenantritt in einer Agentur für Crossmedia-Kommunikation und war Geschäftsführer einer Webpublishing-Agentur. Erich Wiederkehr war Mediensprecher bei der Suva, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit eines kantonalen Gesundheitsdepartementes und persönlicher Mitarbeiter eines Regierungsrats. Er wird bei Dr. Schenker Kommunikation Mandate unter anderem in den Bereichen Sozialversicherungen und Gesundheitswesen leiten.

Dr. Schenker Kommunikation wurde 1994 als Einzelfirma gegründet und 2002 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Sie befindet sich vollständig im Besitz von Hansjörg Schenker und leitenden Mitarbeitenden.

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Stefan Wyer.

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Nora Fehr.

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Mark Christen.

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Erich Wiederkehr.

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Daniel Schnyder.

SVP ändert Wahlkampfinserat wegen Verlagen

Einige Zeitungen haben das Inserat der SVP zur Initiative «Masseneinwanderung stoppen» abgelehnt - die SVP hat deshalb den Titel abgeändert.

Generalsekretär Martin Baltisser bestätigte am Samstag eine Meldung der Südostschweiz und der Aargauer Zeitung, wonach die SVP die Anpassung auf Druck der Zeitungen vorgenommen hat. Ursprünglich hiess es im Inserat im Plural: «Kosovaren schlitzen Schweizer auf!» Dies sei die Folge von unkontrollierter Masseneinwanderung. Beschrieben wird ein Vorfall vom 15. August in Interlaken BE. Einige Zeitungen akzeptierten das Inserat aber nur mit der Überschrift im Singular: «Kosovare schlitzt Schweizer auf!». Die SVP hält die ursprüngliche Fassung gemäss Baltisser zwar für korrekt. Man habe aber pragmatisch entschieden und die Änderung akzeptiert, weil sie inhaltlich keinen Unterschied bedeute. Die SVP argumentierte, es seien ja zwei Kosovaren am Tatort gewesen, wenn auch nur einer mit einem Messer den Schweizer verletzt habe.

Im St. Galler Tagblatt war die Plural-Version des Inserats erschienen, worauf sich die Zeitung dafür entschuldigte, dass das «Hetz-Sujet unkontrolliert den Weg ins Blatt fand». Es werde nämlich pauschal eine ganze Volksgruppe diffamiert. (SDA)

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