Emmi Schweiz und Bern Tourismus gehen Kooperation ein

Dank der Kooperation von Emmi Schweiz und Bern Tourismus finden Café Crème-Trinker im Herbst auf jedem Emmi-Kaffeerahmdeckeli ein Angebot in der Stadt Bern zum Vorzugspreis von bis zu 50 Prozent Rabatt.

Die 20 Millionen Emmi-Kaffeerahmdeckeli mit den Berner Sonderaktionen werden schweizweit in der Gastronomie und Hotellerie verteilt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Jedes Deckeli bietet ein besonderes Angebot: vom Gratiseintritt ins Grand Casino Bern über Vergünstigungen auf die Berner-Altstadtführung, den Samstagsbrunch auf dem Gurten bis zu reduzierten Eintritten ins historische Museum, den Seilpark und in den Tierpark Dählhölzli ist alles dabei. Glückliche finden sogar eine geschenkte Übernachtung in Bern oder ein spezielles Shoppingweekend-Angebot im Westside.

emmi

Design-Relaunch für Eve by Cardinal

Seit Juli 2011 zeigt sich die Getränkelinie Eve by Cardinal in einem neuen Design, das in Zusammenarbeit mit der Peter Schmidt Group entwickelt wurde.

Fünf Jahre nach dem Launch entwickelte Feldschlösschen Getränke in enger Zusammenarbeit mit der Peter Schmidt Group sowohl Flaschenetiketten als auch das Verpackungsgebinde neu. Durch eine eindeutige Farbkodierung soll die Dachmarke Eve klar gestärkt und in den Vordergrund gerückt werden, heisst es in einer Mitteilung. Die deutliche Darstellung der Geschmacksrichtung und die Gestaltung der Früchte sollen eine starke Sortendifferenzierung schaffen und den Food-Appeal erhöhen erhöhen. Die neue Umverpackung bietet mehr Sicherheit beim Transport. Ihre taillierte Form spielt mit dem Thema Weiblichkeit.

Verantwortlich bei Feldschlösschen Getränke: Massimo Di Dia (Leiter Marketing), Jérôme Rueff (Senior Brand Manager), Valentina Pokrajcic (Assistant Brand Manager), Juliana Furlan (Senior Brand Manager). Verantwortlich bei Peter Schmidt Group: Armin Angerer (Managing Partner), Ulrich Aldinger (Design Director), Daniela Tegeler (Design).

eve1
eve2

SF: «Wort zum Sonntag» mit neuem Sprecherteam

Ab Oktober 2011 geht beim «Wort zum Sonntag» vom Schweizer Fernsehen ein neues Sprecherteam auf Sendung. Anderthalb Jahre lang werden drei katholische und drei protestantische Theologinnen und Theologen ihre Gedanken aus christlicher Sicht zum Zeitgeschehen vortragen.

Dem neuen Team von «Wort zum Sonntag» gehören zwei evangelisch-reformierte Pfarrerinnen und ein evangelisch-reformierter Pfarrer, eine römisch-katholische Theologin, ein römisch-katholischer Theologe und ein römisch-katholischer Pfarrer an: Tania Oldenhage ist reformierte Pfarrerin in Zürich Fluntern, Christina Eppler in Opfikon. Andreas Köhler-Andereggen ist reformierter Pfarrer in Zürich Saatlen. Regula Grünenfelder ist Bildungsbeauftragte beim Schweizerischen Katholischen Frauenbund, Florian Flohr ist Kommunikationsbeauftragter der Katholischen Kirche Luzern und Andreas Rellstab ist katholischer Pfarrer in Zizers.

Das neue Team zeichne sich durch Persönlichkeiten aus, die sich bisher auf ihrem Lebensweg nicht gescheut haben, zu ihren Überzeugungen zu stehen und Schwierigkeiten nicht aus dem Weg zu gehen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Sie sprechen im eigenen Namen, werden aber von der Redaktion kritisch und ermutigend begleitet.

Mit dem «Schichtwechsel» Ende September verabschieden sich die bisherigen Sprecherinnen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, das sich dem «Wort zum Sonntag» für anderthalb Jahre verpflichtet hat: Rebekka Grogg, Madeleine Kronig sowie die Sprecher Andreas Peter, Lars Simpson und Christoph Schmitt.

Das neue Team wurde wie gewohnt in einem Auswahlverfahren von der Redaktorin Irene Gysel in Zusammenarbeit mit den Medienverantwortlichen der Kirchen, Willi Bühler und Martin Peier, dem Redaktionsleiter Sternstunden Norbert Bischofberger und der Ausbildungsabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen bestimmt. Es haben sich gemäss Mitteilung diesmal im Casting gleich sechs Sprecherinnen und Sprecher als vielversprechend ausgezeichnet. Das Team muss in verschiedener Hinsicht ausgeglichen sein, gleich viele Frauen und Männer und gleich viele Vertreterinnen und Vertreter der beiden grossen Konfessionen, aber alles Theologinnen und Theologen.
 

Grafische Industrie: Viscom will Zusammenschluss der Verbände

Mit Viscom und VSD kennt die Schweizerische grafische Industrie zwei Verbände mit einer eigenen Geschichte und einer unterschiedlichen Leistungspalette. Viscom will diese zu einem einzigen Verband zusammenschliessen, um Synergien besser nutzen zu können.

Die Schweizerische grafische Industrie stehe vor gewaltigen Herausforderungen, schreibt der Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation Viscom in einer Mitteilung. Überkapazitäten, sinkende Preise und eine rückläufige Gesamtnachfrage für Druckerzeugnisse würden die Branchensituation prägen. Eine aggressive Konkurrenz aus dem Ausland – gestärkt durch einen schwachen Eurokurs – und ein verschärfter Wettbewerb um Marktanteile zwischen klassischen Print-, Online- und Mobilmedien erhöhten den Anpassungsdruck auf die grafischen Unternehmen in der Schweiz. Die Schweizerische grafische Industrie brauche heute einen einzigen, schlagkräftigen Branchenverband, dessen zentrale Aufgabe es sei, den laufenden Veränderungsprozess unterstützend zu begleiten, so Viscom.

Viscom und der Verband der Schweizer Druckindustrie VSD würden teilweise Leistungen erbringen, die sich konkurrenzieren und zu einem ungünstigen Ressourceneinsatz führten, so der Verband weiter. Ein Zusammengehen der Verbände sei deshalb auf Grund des vorhandenen Synergiepotenzials, der besseren Ressourcenallokation, der gleichartig gelagerten Mitgliederinteressen und der enormen strukturellen Herausforderungen in der Schweizerischen grafischen Industrie ein Gebot der Stunde.

Der Zentralvorstand des Viscom habe an seiner Sitzung vom 26. August 2011 einstimmig beschlossen, die Verbandsspitze des VSD zu Gesprächen aufzufordern, die das Ziel verfolgen, einen einzigen Branchenverband zu bilden. «Es sei daran erinnert, dass bereits zweimal, nämlich 1985 und 1994, der VSD auf Initiative des Viscom eine Fusion der Verbände ablehnte. Viscom ist der Meinung, dass jetzt die Zeit für einen einzigen Verband reifer denn je ist und den Worten Taten folgen müssen.», schliesst Viscom das Communiqué.
 

Zu guter Letzt: Keine Schönheit durch Akne-Apps

Die Anbieter der Anti-Akne-Apps Acne App und Acne-Pwner App haben behauptet, dass spezielles Licht aus Smartphones Hautunreinheiten kurieren könnte. Das kommt sie nun teuer zu stehen.

Es reiche, die kostenpflichtige Applikation nur wenige Minuten am Tag zu aktivieren, so die Hersteller. Dieser Verlockung konnten insgesamt doch immerhin 15‘000 Jugendliche und Erwachsene nicht widerstehen. Sie kauften eine der Apps – in der Hoffnung, bald eine reine Haut zu haben.

Die Anbieter argumentierten damit, dass die Applikationen von Dermatologen entwickelt wurden. Das British Journal of Dermatology hätte eine Studie veröffentlicht, die zeige, dass blaues und rotes Licht P-Akne-Bakterien, die als Hauptgrund für Akne gelten, töte und damit Hautunreinheiten um 76 Prozent verringere. Soweit so gut. Nur eines vergassen die Anbieter der Apps zu erwähnen: Teil der zitierten Studie ist auch, dass zusätzlich spezielle Cremes und Balsame aufgetragen werden müssen, um einen positiven Effekt zu erreichen.

Die US-Bundeshandelskommission hat gegen Hersteller geklagt – als Folge dürfen sie ihre Pseudo-Programme nicht mehr öffentlich bewerben. Das Geschäft mit den Nutzlos-Apps dürfte für die beiden Hersteller letztlich in den roten Zahlen enden: Acne Pwner wurde zu 1'700 Dollar, die häufiger downgeloadete Acne App zu 14'294 Dollar Strafe verdonnert.

(Quelle: Pressetext)
 

Pitchgewinn: Swiss TXT holt Erdmannpeisker auf seine Seite

Die Wettbewerbspräsentation um den Kommunikationsetat von Swiss TXT ist entschieden. Erdmannpeisker erhielt den Zuschlag und begleitet das Multimedia-Kompetenzzentrum der SRG in die Zukunft.

Mit einer Startkampagne in den Fachmedien wollen die Bieler Werber das schweizweit in 98 Prozent aller Haushalte präsente Medium auch zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit von Kreativen, Media-Planern und Marketing-Kommunikation-Managern rücken, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Der Kampagnenstart ist für den Oktober 2011 vorgesehen.

Verantwortlich bei Swiss TXT: Michel Fink (Leiter Kommunikation & PR). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Schmid und Patrick Fawer (AD), Rainer Neusius (Beratung).
 

Albert Polo Stäheli ist «Medienmanager des Jahres»

Im Vorfeld des Schweizer Verlegerkongresses in Flims zeichnet das Branchenmagazin Schweizer Journalist NZZ-CEO Albert Polo Stäheli als «Medienmanager des Jahres» aus.

Albert Polo Stäheli habe es in kürzester Zeit geschafft, aus einem dezentral orientierten Unternehmen eine schlagkräftige Einheit zu bilden. Durch die konsequente Nutzung von Synergien und Kooperationen habe er die Gruppe auf ein wirtschaftlich solides Fundament gestellt und gebe damit auch dem Journalismus im Haus ein Stück Zukunft, begründete Journalist-Chefredaktor Markus Wiegand die Entscheidung.

Der 61-jährige Stäheli wurde 1981 Geschäftsleitungsmitglied der Berner Zeitung AG. 1987 übernahm er die Führung des Medienbereiches der Berner Tagblatt Mediengruppe BTM. 1993 wurde er CEO der Espace Media Groupe und nach dem Zusammenschluss mit Tamedia 2008 Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia. Im September 2008 wechselte Stäheli als CEO zur NZZ-Gruppe.

Im vergangenen Jahr war Valérie Boagno (Le Temps) ausgezeichnet worden. Die weiteren Geehrten: 2009 Pietro Supino und Martin Kall (Tamedia), 2008 Ralph Büchi (Springer), 2007 Théo Bouchat (Edipresse), 2006 Peter Wanner (AZ Medien).

In der Jury waren Josefa Haas (Leiterin Medieninstitut Schweizer Presse), Maili Wolf (Dr. Maili Wolf Consulting, Medien und Kommunikation), Karl Vögeli (Vögeli Medienconsulting), Marco de Stoppani (ehemaliger Verlagsdirektor der NZZ), Valérie Boagno (als Medienmanagerin des Jahres 2010) und Markus Wiegand (Schweizer Journalist).

(Foto: Nzzmediengruppe.ch)
 

Zu guter Letzt: Coca-Cola flirtet mit potentiellen Mitarbeitern

Beim Speed Dating müssen Liebeshungrige in kurzer Zeit herausfinden, ob sie zueinander passen. Dieses Prinzip übernimmt Coca-Cola Schweiz beim weltweit ersten Job Dating Day.

Coca-Cola geht bei der Rekrutierung von Aussendienstmitarbeitern neue Wege: Beim Job Dating Day verzichtet das Unternehmen zunächst auf Lebensläufe und Bewerbungsschreiben. Stattdessen setzt man auf ein gegenseitiges Kennenlernen in entspannter Atmosphäre. Die Interessenten lernen in mehreren kurzen «Dates» das Unternehmen Coca-Cola kennen. Beim anschliessenden Job Date erklären ihnen Coca-Cola-Mitarbeitende die Aufgaben und Entwicklungsperspektiven eines Verkäufers. Danach besteht die Möglichkeit, sich als Aussendienstler gleich ein erstes Mal zu beweisen: beim Game Date, einem eigens für diesen Anlass entwickelten Computerspiel. Das Speed Date schliesslich ist ein kurzes, direktes Gespräch zwischen den Interessenten und Mitarbeitenden von Coca-Cola, bei dem das persönliche Kennenlernen im Vordergrund steht.

Am Abend kann dann doch noch richtig geflirtet werden: Alle Teilnehmenden und deren Freunde sind zusammen mit den Mitarbeitenden von Coca-Cola zu einer grossen Party im Kaufleuten Festsaal eingeladen. Und wer zwar keine gute Chance auf einen Job hat, dafür aber sonst ganz nett ist, hat selbstverständlich noch die Möglichkeiten, sich an der Party einen Coca-Cola-Mitarbeiter zu angeln – damit steigen die Chancen auf eine Karriere beim Grosskonzern bestimmt um ein Vielfaches.
 

Basel bald mit eigener Sonntagszeitung

In einer Woche erscheint die Zeitung Sonntag erstmals mit neuem Basel-Bund.

Basel erhält eine eigene Sonntagszeitung: Auf der Redaktion an der Marktgasse 8 werde bereits an der Erstausgabe vom 18. September gearbeitet, schreibt der Sonntag. Geleitet wird der Basler Sonntag von Christian Mensch, bis anhin Bundeshauschef der Basler Zeitung. Ebenfalls zum Team gehören Michael Heim und Aline Wanner. In der Startphase sind auch Iso Ambühl und Jürg Gohl mit dabei.

> Zum Artikel auf Sonntagonline.ch

 

Verkauft Tamedia Radio 24 ins Ausland?

Tamedia soll den Verkauf von Radio 24 ins Ausland vorbereiten. Dabei kursiert gemäss der Zeitung Sonntag der Name Karlheinz Kögel. Roger Schawinski kündigt Widerstand an.

Man stelle in den benachbarten ausländischen Märkten eine hohe Kompetenz im Radiobereich fest, so Tamedia-Unternehmenssprecherin Eliane Gräser gegenüber der Zeitung Sonntag. Ein neuer Eigentümer aus dem Ausland würde diese Kompetenz einbringen und gleichzeitig eine Bereicherung für die Medienvielfalt in der Schweiz darstellen. Aus diesen Gründen könnte ein Verkauf ins Ausland interessant sein. Dabei kursiert gemäss Sonntag ein Name: Karlheinz Kögel, Partner von Christian Heeb bei Radio Basel, der aus dem Sender aussteigen will. Die Frage, ob er sich auch für Radio 24 interessiert, liess er trotz mehrerer Anfragen der Sonntagspublikation unbeantwortet.

Roger Schawinski kündigt indes Widerstand gegen einen Verkauf des Senders ins Ausland an. Radio 24 sei ein wichtiger und emotionaler Teil der Mediengeschichte der Schweiz. Deshalb sollte der Sender nicht leichthin ins Ausland verhökert werden. Schützenhilfe bekommt Schawinski von Karl Lüönd: Wenn Radio 24 in ausländischen Besitz gerate, könne dies problematisch sein, so der Publizist gegenüber dem Sonntag. Er denke dabei an eine Einflussnahme auf das Programm. Deutsche Privatsender setzten denn auch auf viel Musik und Hörerspiele, aber weniger auf Information. Bakom-Direktor Martin Dumermuth äussert sich dazu: «Es ist uns ein Anliegen, dass ein allfälliger neuer Besitzer eine publizistische Sensibilität besitzt und Information nicht als Pflichtübung ansieht.» Der Leistungsauftrag sei klar vorgegeben und müsse auch in Zukunft erfüllt werden.

Wieder im Rennen ist auch der Basler Medienanwalt Martin Wagner. Radio 24 sei für ihn ein Thema, aber er werde sich nur engagieren, wenn es kommerziell aufgehe, sagt er gegenüber dem Sonntag.
 

Ungarn: Gericht verbietet Massenentlassungen bei Staatsmedien

Das Budapester Arbeitsgericht hat am Freitag die umstrittenen Massenentlassungen bei den ungarischen Staatsmedien für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig, weil die staatliche Medienholding MTVA Berufung einlegte.

Das berichtete die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Gewerkschaft der Fernseh- und Filmschaffenden (TFSZ), die als Kläger auftritt. MTVA betreibt alle staatlichen TV- und Radiosender sowie die Agentur MTI.

Im Sommer hatten 420 MTVA-Angestellte Entlassungsbescheide bekommen. Demnächst sollten weitere rund 500 Kündigungen folgen. Diese Pläne liegen nach Darstellung der Gewerkschaft TFSZ nunmehr wegen des schwebenden Gerichtsverfahrens auf Eis.

Ungarn war international von Bürgerrechts- und Medienorganisationen wegen der Medienpolitik der rechtsnationalen Regierung von Viktor Orban kritisiert worden. Beanstandet wurde, dass mit Schaffung der MTVA im vergangenen Jahr die Autonomie der öffentlich-rechtlichen Sender sowie die Nachrichtenvielfalt zerstört worden sei. Nachrichten werden nunmehr zentral von einer einheitlichen MTVA-Redaktion für alle Sender produziert. Kritiker meinen zudem, dass die begonnenen Massenentlassungen bei MTVA dazu dienen sollen, regierungstreue Redaktionen zu schaffen. Das Anfang dieses Jahres in Kraft getretene Mediengesetz räumt der Regierung ausserdem Möglichkeiten ein, private Medien zu zensieren. (SDA)
 

SF: Gegen eigene Leitlinien verstossen?

Am Montag tritt Cédric Wermuth, der im Kanton Aargau für den Nationalrat kandidiert, in der SF-Talksendung «Schawinski» auf. Damit verstosse das Schweizer Fernsehen gegen seine eigene Richtlinien, meint die NZZ am Sonntag.

In den publizistischen Leitlinien heisst es im Kapitel «Wahlen und Abstimmungen» gemäss NZZ am Sonntag, vor Wahlen seien Auftritte von Kandidaten in Unterhaltungs-, Talk- und Sportsendungen nicht zulässig. Solche Auftritte würden meist ein grosses Profilierungspotenzial bergen. Ausgenommen seien fachlich begründete Auftritte. So könne der Präsident eines Fussballclubs die Entlassung des Trainers begründen, auch wenn er für den Nationalrat kandidiere. Bis zum 23. Oktober sollen keine Kandidaten mehr ohne «zwingenden Grund» in Sendungen auftreten, wie SF-Chefredaktor Diego Yanez seinen Mitarbeitern mitteilte.

Für den Auftritt Wermuths gebe es keinen «zwingenden Grund», schreibt die NZZ am Sonntag. Wermuth sei zurzeit nicht in den Schlagzeilen – bekomme nun aber die Möglichkeit, sich im Gegensatz zu allen anderen Aargauer Nationalratskandidaten im Fernsehen zu profilieren.

Andrea Hemmi, Medienchefin des SF rechtfertigt den Auftritt Wermuths damit, dass nach den bisherigen Talk-Gästen Peter Spuhler von der SVP und Karin Keller-Sutter von der FDP nun ein Vertreter der SP bei «Schawinski» eingeplant sei.

 

get_footer();