Etextera textet für Swiss Marketing

Im September 2011 hat sich Swiss Marketing einen neuen Verbandspartner ins Boot geholt: die Textagentur Etextera. Die Kooperation soll vorerst bis 2014 dauern.

Swiss Marketing (SMC) ist eine weitere Verbandspartnerschaft eingegangen. Seit anfangs September schreibt die Frauentextagentur Etextera für den grössten Marketingclub in der Schweiz. «Die Idee von Etextera, Frauen aktiv zu fördern, hat uns begeistert. Das Konzept wollen wir ebenfalls unterstützen», erklärt Uwe Tänner, Präsident von Swiss Marketing. «Aber nicht nur das war entscheidend. Ebenfalls sind für Swiss Marketing das interessante Kundenportfolio sowie die Arbeitsqualität ein Kriterium gewesen.»

Ruth Hardegger-Wickli, Managing Director von Etextera, meint zur Zusammenarbeit: «Für uns ist Swiss Marketing mit seinen vielfältigen Plattformen eine gute Gelegenheit, neue Kontakte in unserer Zielgruppe zu knüpfen.» Und sie ergänzt weiter: «Wo sonst treffen sich so viele Fachleute aus der Branche?»
 

Twitter setzt vermehrt auf Werbung

Die Microblogging-Plattform Twitter baut ihr Geschäftsmodell «promotet Tweets» aus. Bislang erschienen die kostenpflichtigen Firmen-Nachrichten nur in der Timeline ihrer Follower auf.

Jetzt sollen einzelne Nutzer die Kommerz-Tweets auch zu sehen bekommen, wenn sie zur relevanter Zielgruppe gehören könnten. Twitter wolle die Reaktionen der ersten Nutzer aufmerksam im Auge behalten und die Funktion erst danach auf mehr Mitglieder ausweiten, teilte ein Twitter-Sprecher gemäss Wuv.de dem PC Magazine mit.
 

Zu guter Letzt: Nicht diskriminierende Geschmacklosigkeit

Das Bundespatentgericht hat die Marke «Ficken» genehmigt. Der Weg dahin war jedoch steinig und lang.

Der Schnapshersteller Efag Trade Mark Company darf sich gemäss Wuv.de das F-Wort beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen. Mit diesem Entscheid beenden die Richter einen Rechtsstreitmarathon zwischen Behörden und Unternehmen. Das Patent- und Markenamt hatte sich hartnäckig geweigert, die Marke zu registrieren. Die Begründung: Das Wort werde «von den angesprochenen Verkehrskreisen, insbesondere von Vertretern älterer Generationen, als Zeichen für die Verrohung des Sprachgebrauchs, als störend und abstossend empfunden.» [Anm. der Redaktion: Man bemerke die passende Bezeichnung «Verkehrskreise»]. Doch das Bundespatentgericht konnte sich dem nicht anschliessen: Die angemeldete Marke verstosse nicht gegen die guten Sitten. «Ficken» könne zwar kaum den Anforderungen des guten Geschmacks genügen, aber das spiele keine Rolle, weil es über die blosse Geschmacklosigkeit hinaus keine diskriminierenden Aussagen enthalte. Bei «Busengrabscher» oder «Schenkelspreizer» sehe die Sache schon anders aus. «Ficken» dagegen sei markenrechtlich akzeptabel. Das betreffende Gerichtsdokument besteht übrigens aus immerhin sieben Seiten und wäre sicher eine interessante und vor allem unterhaltsame Lektüre.

Bleibt zu hoffen, dass das Werbewoche-Newsmail den Weg zu den Abonnenten findet und nicht vom Spam-Filter rausgefischt wird – bei den vielen gruusigen Wörtern muss leider damit gerechnet werden.
 

Weber Harbeke Partners: Schneller ins Glück

Auf ein Casino in Zürich muss man noch warten, das Grand Casino Baden ist aber nur ein paar Minuten entfernt, wie die neuste Arbeit von Weber Harbeke Partners plakativ zeigt.

Ab ungefähr 2013 wird auch Zürich ein Casino haben. Bis dahin ist jedoch das Grand Casino Baden die erste und nächste Adresse für spielfreudige Städter. Um dies den Zürcherinnen und Zürchern wieder einmal ins Bewusstsein zu bringen, hat Weber Harbeke Partners ein Sujet entwickelt. Auf einer Spezial-Plakatstelle bei der Einfahrt zum Hauptbahnhof liest man ab sofort, dass man auf ein Casino in Zürich noch mindestens 15 Monate warten muss, das Grand Casino Baden jedoch nur 15 Minuten entfernt ist.

Das Sujet ist seit 12. September am Hauptbahnhof Zürich zu sehen.

Verantwortlich bei Grand Casino Baden: Detlef Brose (CEO), Emanuela Furrer, Beat Lehmann (Marketing). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich; Max Weber, Thomas Harbeke (CD), Giovanni Pucci, Angela Zgraggen (Beratung), Anja Mikula (Grafik), Christian Sidow (Text).

casino1
casino2

L’illustré: Zum 90-Jahr-Jubiläum die wichtigsten Romands des Jahrhundert gekürt

Zu ihrem 90-jährigen Bestehen kürt die Westschweizer Zeitschrift L'illustré 90 Persönlichkeiten aus der Romandie, die das letzte Jahrhundert geprägt haben. Darunter befinden sich Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller und Sportler.

Die Auswahl wurde von einer Jury aus drei externen Journalisten getroffen, wie es in der am Mittwoch erschienenen Spezialausgabe heisst. Die ausgewählten Personen seien der Beweis dafür, dass eine identité romande existiere, schreibt Chefredaktor Michel Jeanneret im Vorwort.

Porträtiert werden 72 Männer und 18 Frauen, die bereits verschieden oder noch am Leben sind. Darunter figurieren etwa der Architekt Le Corbusier, der Unternehmer Nicolas Hayek, der Physiker Auguste Piccard, der Regisseur Jean-Luc Godard oder der ehemalige Fussballer Stéphane Chapuisat.

Die Leser werden eingeladen, sich für zehn der ausgewählten Persönlichkeiten zu entscheiden. Die meistgenannten Namen werden am 3. Dezember in einer Sendung des Westschweizer Fernsehens TSR vorgestellt. (SDA)
 

Komet: Neues Kommunikations-Konzept für Outlet Aubonne entwickelt

Komet hat einen neuen Kommunikationsauftritt für das Outlet Aubonne kreiert und umgesetzt.

Mit dem Ziel, das Outlet exklusiver zu positionieren, wurde in Zusammenarbeit mit dem Starfotografen Pierluigi Macor eine komplett neue Bildwelt gestaltet. Deren Schwerpunkt liegt auf Fashion, Dynamik, Style und Ästhetik. Auffallend dabei: die mit Pinsel gezeichnete Typo, die jedem Visual einen individuellen Charakter verleiht.

Die ersten Umsetzungen waren bereits auf Flyern, Plakaten, Online-Bannern und Inseraten zu sehen. Um das kürzlich über die Bühne gegangene Sommerfest zu bewerben, wurden weitere Visuals in Szene gesetzt. Auf den Event, der zugleich den Start in den Sommer-Ausverkauf einläutete, wurde mittels Flyer, Newsletter und Indoor-Plakaten aufmerksam gemacht. Weitere Umsetzungen sind für die nächsten Monate geplant.

Verantwortlich bei Outlet Aubonne: Lorette Killias Leutwiler, Jean-Christoph Leboulanger. Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Natalia Funariu (Grafik), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Suzanne Scherer (Beratung) Emma Isolini (Beratungs-Assistentin). Fotografie: Pierluigi Macor.

komet1_0
komet2
komet3
komet4

Halifax-Dokumentarfilm: SRF verzichtet auf Ausstrahlung

Ein von Schweizer Fernsehen Radio mitrecherchierter Dokumentarfilm stellt die These auf, dass der Swissair-Absturz vor Halifax im Jahr 1998 ein gezielter Anschlag gewesen war. Nun hat sich SRF entschlossen, den Film nicht auszustrahlen.

Die bisherigen Recherche-Ergebnisse würden eine Ausstrahlung zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtfertigen, erklärte Chefredaktor Diego Yanez auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte einen entsprechenden Artikel im Blick vom Mittwoch, gemäss dem SRF deshalb auf eine Publikation verzichtet.

Die Ergebnisse würden nach heutigem Erkenntnisstand nicht über Indizien und Spekulationen hinausgehen. Es könne nicht die Aufgabe von SRF sein, Spekulationen zu verbreiten, so Yanez. Zeigen würde SRF den Film erst dann, wenn eigene Recherchen zu Ergebnissen führen würden, die über einen Indizienstatus hinausgehen würden.

Der Film wurde zusammen mit dem kanadischen Staatssender CBC produziert und vertritt die These, dass Beweisstücke im Zusammenhang mit dem Absturz unterschlagen und die Ergebnisse der vier Jahre dauernden Unfalluntersuchung manipuliert wurden. Die Flugzeugkatastrophe sei demnach nicht auf einen Kabelbrand im Bord- Unterhaltungssystem zurückzuführen, sondern auf einen gezielten Anschlag mit einem Brandsatz. Die Untersuchungsbehörden hätten einen Anschlag aber von vornherein ausgeschlossen.
 

CR Basel gewinnt Unic Zürich als neuen Kunden

In einem Pitch hat die Basler Agentur CR Basel das Mandat für den Schweizer Internetdienstleister Unic gewonnen.

Die Zusammenarbeit hat bereits begonnen und beinhaltet alles im Bereich des internen und externen Kommunikationsauftrittes, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Unic beschäftigt an Standorten in der Schweiz, Amsterdam, Brüssel, Karlsruhe und Wien insgesamt 200 Mitarbeitende.
 

SRF-Direktor Ruedi Matter will mehr wagen

SRF-Direktor Ruedi Matter will mehr wagen und ausprobieren – und ein Format für SF-Nachwuchstalente lancieren.

«Früher gab es Sendungen wie 'Karussell', wo wir experimentieren konnten. Heute fehlen solche Magazine, bei denen junge Moderatoren, Kameraleute oder Regisseure Erfahrungen sammeln können», sagt er im Interview mit den Fernsehzeitschriften Tele und TV-Star. Zudem hätte er «am liebsten einen zusätzlichen Kanal, auf dem wir Live-Sport bringen könnten». Doch dafür seien die politischen Aussichten schlecht. Seinen dritten Wunsch umschreibt Ruedi Matter so: «Für ein Auslandsjournal haben wir einfach nicht das Geld. Wir müssten zusätzliche Mitarbeiter einsetzen – wie es ARD und ZDF machen.»

Rundfunk.fm und Radio1 gehen Partnerschaft ein

Radio 1 und Rundfunk.fm gehen ab 1. Dezember 2011 eine Partnerschaft ein: Von 11 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gibt es mit «Rundfunk.fm uf Radio 1» täglich ein autonomes Format auf Radio 1.

Das neue Angebot sei ein Format für Nachtschwärmer, Nachtaktive und Schlaflose, schreibt Radio 1 in einer Mitteilung vom Mittwoch. Anfangs Woche präsentiert «Rundfunk.fm uf Radio 1» jeweils musikalische Trouvaillen und Raritäten als Rhythmus für zu Hause. Von Donnerstag bis Samstag soll das Format der aktive Begleiter für das Zürcher Nachtleben sein. «Rundfunk.fm uf Radio1» sei – analog dem 30-tägigen Festival im Landesmuseum – erlebbares Radio im öffentlichen Kontext, heisst es. Dazu Radio 1-Chef Roger Schawinski: «Damit erweitern wir unser Angebot in einem spannenden, bisher von keinem Sender richtig genutzten Zeitfenster. Die urbane Rundfunk.fm-Community wird unser Spektrum in optimaler Weise komplettieren. Ich freue mich auf dieses absolut innovative Experiment und die kreative Zusammenarbeit mit Oliver Scotoni.» Der Rundfunk.fm-Chef: «Wir freuen uns auf die Weiterentwicklung von Rundfunk.fm zu einem täglichen Format. Die Nacht musikalisch und gastronomisch zu bereichern, ermöglicht es uns, unser kreatives Potential auszuleben. Und mit Roger Schawinskis Radio1 haben wir den perfekten Partner für die Realisation des Projektes gefunden.»
 

Brain2: Esso zum Schmunzeln gebracht

Brain2 hat für Esso eine neue Kampagne realisiert. Beworben wird das jüngste Loyalitätsprogramm des Unternehmens.

Bei den Sujets setze die Zürcher Agentur auf die sichtbar fröhliche Frische, heisst es in einer Mitteilung. Die Kampagne wird auf verschiedenen Plakaten und in einer Kombination von Werbemitteln am POS eingesetzt.

Verantwortlich bei Esso: Marc Wettstein, Alejandro Schmid. Verantwortlich bei TCC: Max Widmer, Tobias Schlipf. Verantwortlich bei Brain2: Oliver Kindhauser, Piotr Müller, Sabrina Chudzia, Ralf Dietrich.

brain2_1
brain2_2

Freicom mit neuen Kunden und neuen Mitarbeitern

Im Pitch konnte sich Freicom das Mandat von KMS - Informatikanbieter im Bereich Kantons- und Gemeindesteuern - sichern. Neu im Team sind Noé Tonduer und Katrin Locher.

Erste Arbeiten für KMS werden gemäss Mitteilung im Spätherbst zu sehen sein. Ausserdem wurde die Agentur von Wincasa mit Projekten für das Retail- und Center-Management betraut.

Neu im Team ist Noé Tonduer. Nach Stationen als Projektleiter für Web-Projekte hat er die letzen fünf Jahre ein eigenes Beratungsunternehmen geführt. Er verstärkt als Senior Berater die digitale Kompetenz bei Freicom. Für die Kreation konnte die Polygrafin Katrin Locher als Verstärkung verpflichtet werden.
 

get_footer();