Publicis: Radiospot für Orange entwickelt

Die Agentur Publicis hat für Orange einen Radiospot realisiert, der die Vorzüge von HD Voice demonstrieren soll.

Als erster Mobilfunkanbieter der Schweiz bietet Orange HD Voice an, wie Publicis in einer Mitteilung schreibt. Damit sollen Stimmen beim Telefonieren so klar wie nie zuvor tönen, und störende Hintergrundgeräusche wie beispielsweise Strassenlärm oder startende Flugzeuge werden einfach ausgeblendet. Publicis demonstriert den Benefit von HD Voice mit einem Radiospot. Der Spot parodiert die Sendungen von Lokalradios, in denen Hörer jeweils anrufen und etwas gewinnen können: würden sie mit HD Voice telefonieren, sähen ihre Gewinnchancen um einiges besser aus.

Verantwortlich bei Orange: Andrea Rutishauser (Director Marketing Communications), Martin Zehnder (Advertising Manager), Caroline Spörri (Project Manager Communication). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (CD), Martin Arnold (Texter), Michael Ottinger (Beratung),  Derya Derdiyok (FFF), JingleJungle, Tonstudio.
 

Erdmannpeisker: Drei Sujets für Rivella realisiert

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker hat für Rivella ein Sport-, ein Kultur- und ein Tourismussujet entwickelt.

Rivella engagiere sich mit Leib und Seele für den Sport, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Zudem pflege Rivella eine seit Jahrzehnten andauernde Partnerschaft zu Verbänden wie Swissski, Swiss Olympic und Swiss Unihockey. Höchste Zeit also, eine spezifische Anzeige zu entwickeln, welche im Umfeld dieser Engagements platziert werden könne, direkt auf die unterschiedlichen Sportarten einzahle und die Vielfalt der Rivella Aktivitäten von Langlaufen bis Skateboarden aufzeige.

Nebst der Sportanzeige wurde auch ein Kultursujet entwickelt. Statt Sportler zu zeigen, werde bei diesem Sujet auf der Rivellaflasche getanzt, Alphorn gespielt und abgerockt, heisst es weiter. Genauso wie bei den kulturellen Highlights, an denen Rivella vor Ort sei.

Parallel dazu wurde ein Tourismussujet entwickelt, welches sich in erster Linie an Besucher der Schweiz richtet. Unter dem Moto «Taste Rivella – our national soft drink» entwickelte Erdmannpeisker ein klassisches Emblem, welches als Plakat an Touristenhotspots, in Anzeigen und auf Postkarten eingesetzt wird. Und die passenden Kleber sollen zukünftig Hotelkühlschränke und Reisekoffer schmücken.

Verantwortlich bei Rivella: Cornelia Marending (Marketingleiterin), Beatrix Grosso (Produktmanagement). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Schmid (AD), Selina Helbling (Beratung), Felix Schregenberger (Litho), Felix Reidenbach (Illustration Tourismussujet).

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3+: Claudio Zuccolini wird Moderator von «Wer wird Millionär?»

Hochspannung: Neues Sujet für Stellenvermittler Jobgroup realisiert

Die Zürcher Agentur Hochspannung hat für den Temporär- und Dauerstellenvermittler Jobgroup ein neues Visual erdacht und umgesetzt.

Bevor man wieder einmal in Arbeit zu ertrinken drohe, hole man sich besser bei Jobgroup schnelle und kompetente Unterstützung, so die Botschaft. Das Visual ist ab sofort auf ausgewählten Plakatwänden und im Web zu sehen. Ausserdem erhalten Arbeitgeber ein Mailing.

Verantwortlich bei Hochspannung Werbeagentur Zürich: Alex Taiganidis, Matthew Katumba (CD), Marco Huber (AD), Sascha Pacino, Katja Wölfel (Copywriter). Fotograf: Rico Rosenberger.

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UD Print Luzern mit neuem Geschäftsführer

Die UD Print hat seit gestern Montag einen neuen Geschäftsführer. Johann-Maximilian Vogl wird per sofort die Leitung des Unternehmens übernehmen.

Der Verwaltungsrat der UD Print ist erfreut über das schnelle Einwechseln des neuen operativen Verantwortlichen und ist der Überzeugung, dass die bestehende, eingespielte und qualitativ ausgewiesene Führungscrew den Anteil des Unternehmens am Schweizer Druckmarkt weiter ausbauen kann. Dies schreibt DU Print in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die UD Print ist eine Tochter der UD Medien Gruppe. Zur Gruppe zählen des weiteren die Insider Verlag AG (Produkte Insider, Barführer, City Guide, und das im September lancierte Lucerne Magazine) und die Kalender + Werbe AG.
 

Axel Springer: Neuer Agenturbetreuer für Beobachter, Tele & TV-Star

Richard Farda wird für die Beobachter-Gruppe und die Programm-Medien von Axel Springer Schweiz die Betreuung der Agenturen im Grossraum Zürich übernehmen. Er beginnt zum 1. Oktober 2010 als Verkaufsleiter.

Richard Farda wechselt aus dem Bereich Fachmedien von Axel Springer Schweiz, wo er für das Kundenmagazin Panorama Raiffeisen sowie für diverse Zeitschriften tätig war. Zuvor war er unter anderem bei Tamedia als Key Account Manager Online und in der Finanz- und
Sportvermarktung tätig.
 

Zu guter Letzt: Wie viel SVP ist zu viel SVP?

Die SBB will keine Konzentration von SVP-Plakaten im Zürcher Hauptbahnhof. Daher hat sie die Konzessionspartnerin Impacta gebeten, bei der Plakatierung eine Konzentration zu vermeiden.

Die SVP soll bei der für Oktober geplanten Werbekampagne den Hauptbahnhof Zürich nicht mehr flächendeckend mit politischen Plakaten zupflastern. Nachdem im Sommer auf sämtlichen Plakatwänden am Kopf aller Perrons Stiefelplakate «Masseneinwanderung stoppen» forderten, wurden danach Passanten in der Bahnhofhalle – erneut flächendeckend – mit dem Slogan «Schweizer wählen SVP» empfangen. Diese Konzentration von Plakaten sei bei den Bahnkunden gar nicht gut angekommen, sagte SBB-Kommunikationschef Stefan Nünlist am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Man habe extrem viele negative Reaktionen bekommen. Viele hätten sich von der politischen Werbung erdrückt gefühlt.
Die SBB will dieser Kritik nun Rechnung tragen. Für den Oktober plane die SVP eine zweite Werbewelle mit noch mehr Werbemitteln, sagte Nünlist. Die SBB habe deshalb die für die Bahnhofwerbung zuständige Impacta gebeten, auf eine Anhäufung von politischen Plakaten einer einzigen Partei – egal welcher Ausrichtung – in der Halle zu verzichten und alternative Standorte zu wählen. Von Zensur könne aber keine Rede sein.
Am Montag hatte die SVP der SBB in einer Mitteilung vorgeworfen, sie nehme Einfluss auf den Wahlkampf und halte abgeschlossene Vereinbarungen nicht ein. Nachdem noch am vergangenen Wochenende auf fast der ganzen Perron-Front CVP-Plakate gehangen seien, habe die SBB offenbar in den letzten Tagen eine «Lex
SVP» gezimmert und die Regeln im Verlaufe des Spiels geändert. Solche Eingriffe in die politische Meinungsbildung betreffe einseitig die SVP. Damit würden Zensur, Behördenwillkür und Einschränkungen der Meinungsäusserungsfreiheit immer schwerwiegender und bedrohlicher.
Die Impacta, ein Unternehmen der Affichage Holding, hatte 2003 die Einschränkungen für politische Werbung auf Bahnhöfen aufgehoben. Seither dürfen Parteien sowohl mit klassischen Plakaten als auch elektronisch auf den E-Bords in den grossen Bahnhöfen Zürich, Bern und Genf für Abstimmungen und Wahlen werben.
Nun liegt es an der Impacta zu entscheiden: Wie viel SVP ist zu viel SVP? Wir warten gespannt darauf, wie die Impacta den Kampagnen-Spielplatz am Hauptbahnhof aufteilen wird.
 

Ungebremster Werbeboom in China

In China geht das Werbewachstum ungebremst weiter. Die Werbeumsätze werden 2011 um mehr als 15 Prozent wachsen.

Im kommenden Jahr sollen die Werbeumsätze in China sogar um fast 17 Prozent wachsen, während in anderen Teilen der Welt das Wachstum deutlich nachlässt. Dies ist gemäss Adage.com eine aktuelle Prognose von GroupM. Nach dessen Prognose liegen die Werbespendings in China in diesem Jahr bei 54 Milliarden Dollar und steigen im nächsten Jahr auf 63 Milliarden Dollar. Damit würde China bereits dieses Jahr als zweitgrößter Werbemarkt nach den USA an Japan, dem bisherigen Zweitplatzierten, vorbeiziehen. Allerdings wiedersprechen dieser Aussicht Prognosen von Zenith Optimedia. Diese sehen Japan weiterhin deutlich vor China.
 

Jim & Jim: Jugendmarketing gewinnt an Bedeutung

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope hat die auf Jugend- und Studentenmarketing spezialisierte Agentur Jim & Jim das Freizeit- und Konsumverhalten Deutschschweizer Jugendlicher und Studierender untersucht. Knapp 2‘000 junge Leute zwischen 14 und 25 Jahren wurden befragt.

Immer mehr Marketingverantwortliche konzentrieren sich in ihren Bemühungen vermehrt auf Jugendliche und Studierende. Dies liege einerseits an ihrer hohen Kaufkraft und andererseits an ihrem direkten Einfluss auf die weiteren Familienmitglieder, so die Agentur. Ferner wisse man, dass die meisten Trends von Jugendlichen gesetzt und anschliessend von anderen demographischen Gruppen adaptiert werden. Auch entscheiden sich die meisten Menschen bereits im jungen Alter für gewisse Brands und bleiben diesen dann ihr ganzes Leben lang treu.

So lukrativ die Zielgruppe der Jugendlichen ist, so schwierig ist sie zu gewinnen. Dies liege nicht nur an der stark fragmentierten Medienlandschaft, sondern an ihrem Talent, reinen Marketing-Botschaften schnell auf die Schliche zu kommen und diese dann abzulehnen, weil sie ihnen zu werberisch und unglaubwürdig erscheinen, so die Agentur weiter. Junge Leute sehen sich tagtäglich einem schier unendlichen Angebot an Produkten und Dienstleistungen ausgesetzt. Doch wie entscheiden sie, was sie letztlich konsumieren? Gemäss der vorliegenden Studie lassen sich Unterschiede im Konsumverhalten vor allem zwischen Frauen und Männern feststellen:

• Frauen lassen sich viel häufiger von Spezialangeboten und Vergünstigungen locken sowie durch Empfehlungen aus dem Freundeskreis beeinflussen als Männer.

• Männer kaufen tendenziell nur, was ihnen gefällt oder wenn sie etwas wirklich brauchen.

• Das Einkommen spielt sowohl bei Frauen als auch bei Männern bei Kaufentscheidungen eine untergeordnete Rolle. Ein gewisser Standard ist bei beiden Pflicht und Markentreue und -image sind ein wichtiger Faktor.

• Frauen geben ihr Geld am häufigsten für Kleider und Bücher aus. Männer kaufen am liebsten elektronische Geräte und andere Gadgets.

• Frauen nehmen vor allem bei technisch anspruchsvolleren Produkten eine Beratung im Geschäft in Anspruch, Männer hingegen beim Kleiderkauf.

• Jugendliche informieren sich, bevor sie sich etwas Neues leisten, hauptsächlich über die Homepage des jeweiligen Anbieters. Offline haben Empfehlungen aus dem Freundeskreis am meisten Gewicht.

Freizeitverhalten
Das Angebot an Freizeitaktivitäten für Jugendliche und junge Erwachsene ist enorm. Kein Wunder reissen sich Unternehmen um das junge, ausgeh- und konsumfreudige Publikum. Doch was tun junge Leute in der Schweiz in ihrer Freizeit effektiv und wie entscheiden sie sich für eine Bar, ein Restaurant oder ein Fitnesscenter?

• Wenn sie nicht online sind, machen es drei von vier Jugendlichen von ihren Freunden abhängig, welchen Club oder welche Bar sie frequentieren.

• 40 Prozent der Befragten informieren sich in Bezug auf den Ausgang nach wie vor über Flyer und Plakate.

• Online hat Facebook mit Abstand den grössten Einfluss auf das Ausgehverhalten. Dies erstaunt nicht, da 90 Prozent aller Deutschschweizer Jugendlichen auf Facebook registriert sind und mehr als die Hälfte ein Smartphone besitzt.

• Männer verbringen laut der Studie ihre Freizeit am liebsten in Bars, Fitnesscentern oder in den Skiferien. Frauen gehen am liebsten ins Kino oder geben ihr Geld für Städtereisen aus.
 

Neue Senior Project Manager bei Publicontext

Die Publicontext hat mit Tatjana Vasic eine erfahrene Projektmanagerin an Bord geholt. Sie wird die Verlagsaktivitäten Online und Print betreuen und weiter vorantreiben.

Tatjana Vasic wird ab sofort als Senior Project Manager verschiedene Verlagsprojekte von Publicontext betreuen und das Marketing- und Redaktionsteam verstärken. Sie war bisher bei Mediaplanet für die Lancierung, Organisation und Abwicklung von Themenzeitungen zuständig. Vasic erarbeitete sich nach ihrem Wirtschaftsstudium ein breites Erfahrungsfeld in unterschiedlichen Branchen in Marketing und Verkauf und war als Onlineredakteurin tätig, wie es in einer Publicontext-Mitteilung heisst.

Vor kurzem habe man die B2B-Informationsplattform Fondstrends.ch überarbeitet und um die Rubrik Exchange Traded Funds ETF erweitert. Im Herbst werde zudem die Vorsorgeausgabe von Anlagetrends erstmals als interaktives Online-Magazin mit einem intelligenten und benutzerfreundlichen Design erscheinen. Es sei geplant, auch den Printbereich der Marketing-Publikationen weiter auszubauen.
 

Wemf: Schweizer Presse mit mehr Inseraten im August

Im August sind in den Schweizer Printmedien mehr Inserate erschienen als im Jahr zuvor. Die Zunahme im tendenziell eher schwachen Sommermonat ist zurückzuführen auf ein deutliches Plus bei den kommerziellen Anzeigen.

Die an der Statistik der Wemf für Werbemedienforschung beteiligten Titel meldeten Inserate-Einnahmen von 113.4 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme um 7.3 Prozent. Während die kommerziellen Anzeigen um 9.6 Prozent gestiegen sind, gingen die Einnahmen von Stellenanzeigen und Immobilieninseraten um 16.6 respektive 8.5 Prozent zurück. Dies teilte die Wemf am Dienstag mit.

Von den zusätzlichen Inseraten profitieren konnte namentlich die Sonntagspresse, deren Nettowerbeumsätze gegenüber dem Vorjahr um über 16 Prozent stiegen. Zulegen konnte auch die regionale Wochenpresse und die Tagespresse.

 

TNS Infratest: Hohe Akzeptanz von Online-Werbung

Die Werbefinanzierung von Online-Angeboten stößt auf breite Akzeptanz der Nutzer. Diese sind kaum bereit, für bislang kostenlose Inhalte in Zukunft zu zahlen.

Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von TNS Infratest, für die anlässlich der Dmexco-Messe für Digitales Marketing in Köln 756 Online-Nutzer in Deutschland ab 14 Jahren befragt wurden. Demnach würden 89.9 Prozent der Online-Nutzer die Einblendung von Werbung in Kauf nehmen, wenn die regelmäßig von ihnen besuchten Internetseiten dafür kostenlos blieben. 8.7 Prozent dagegen wünschen sich werbefreie Internetseiten und wären im Gegenzug bereit, für bislang kostenfreie Inhalte künftig einen geringen Geldbetrag zu zahlen.

Die Ergebnisse zeigen, dass Bannerwerbung in hohem Maße akzeptiert wird, weil sie der Finanzierung von Online-Inhalten dient, wie Carsten Theisen, Director des Digital Centre von TNS Infratest, feststellt. Aber die generelle Werbeakzeptanz sage noch nichts über die tatsächliche Werbewirkung aus.

Für die präzise Messung der Wirksamkeit von digitalen Branding-Kampagnen hat TNS Infratest mit Digital Ad Effect ein Instrument entwickelt. In Kooperation mit Alenty könne damit genau definiert werden, was erfolgreiche Digital-Kampagnen in Bezug auf Markenführung, Mediaplanung und Kostenoptimierung ausmache, so TNS Infratest in einer Mitteilung vom Dienstag. Zu den Leistungsindikatoren TNS Digital Ad Effect zählen beispielsweise die Werbesichtbarkeitsdauer, der Share of Screen, die Interaktionszeit bei Rich-Media-Bannern, die Markenprägnanz und der Werbeeindruck. Im Gegensatz zu anderen Tools, die oft ausschließlich auf Basis der Werbemittel-Auslieferung arbeiten, gebe TNS Digital Ad Effect detailliert Aufschluss darüber, auf welche Komponenten einer Kampagne die Verbraucher wirklich reagieren und wie lange ihr Werbemittelkontakt tatsächlich dauert.
 

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