Zu guter Letzt: Wenn das Topmodel sich selbst berührt

Die blonde Schönheit Rhian Marie Sudgen präsentiert sich in einem vermeintlichen Softporno – sie bewegt sich gekonnt vor der Kamera und verspricht Dinge, die den durchschnittlichen Zuschauer wohl gebannt und gespannt auf den Bildschirm starren lassen.

Doch es kommt alles ganz anders als erwartet – Gefühle des Ekels dürften sich bald mit denjenigen der Lust mischen. Und als klar wird, dass es sich bei dem vermeintlichen Softporno um einen viralen Krebsvorsorge-Aufruf für Männer handelt, ist es wohl bei allen Zuschauern vorbei mit der Lust. Gewagt, böse, originell – und für einen guten Zweck.

Hinter der Kamera stand übrigens Starfotograf Rankin, der sich zusammen mit der Agentur JWT, London, für die Krebsaufklärung MCAC einsetzt. (Quelle: Wuv.de)

Goldbach Group: Stephan Bergamin wird Finanzchef

Stephan Bergamin wird Finanzchef bei der Goldbach Group. Er tritt die Nachfolge von Mario Hrastnig an, der das Unternehmen Ende Jahr verlässt.

Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bergamin war bis anhin Finanzchef beim Heizungs- und Klimatechnikunternehmen Cofely Schweiz.
 

ORF: Neue Schweiz-Korrespondentin mit Sitz in Österreich

Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat die 52-jährige Raphaela Stefandl zu seiner neuen Korrespondentin für die Schweiz bestimmt. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Carola Schneider, die ihren Sitz in Zürich hat, wird Stefandl im österreichischen Dornbirn arbeiten.

Die Schweiz-Berichterstattung von Vorarlberg aus werde «ganz sicher funktionieren», erklärte der ORF-Korrespondentenchef Roland Adrowitzer am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA. Er verwies auf die heutigen technischen Möglichkeiten – ausserdem werde Stefandl «natürlich immer wieder hinüberfahren».

Die Entscheidung für Stefandl sei aufgrund ihrer grossen Erfahrung gefallen, sagte Adrowitzer. Die gebürtige Feldkircherin Stefandl begann ihre ORF-Laufbahn 1978 beim Radio. Zuletzt war sie stellvertretende Chefredaktorin des ORF- Landesstudios Vorarlberg sowie Moderatorin der TV-Sendung «Vorarlberg heute». Die Korrespondententätigkeit in der Schweiz wird Stefandl zum Jahreswechsel aufnehmen. Die aktuelle Schweiz-Korrespondentin Schneider wird – kurz nach den eidgenössischen Wahlen am 23. Oktober – per 31. Oktober nach Moskau wechseln. (SDA)
 

Umfrage: Die meisten Parteien sind unzufrieden mit Medien

Gemäss einer Umfrage des Schweizer Syndikats Medienschaffender SSM sind die meisten Parteien unzufrieden mit den Schweizer Medien und ihrer Berichterstattung. Sie kritisieren fehlende Recherche, mangelnde Vielfalt oder Pseudo-Primeurs.

Nicht alle Parteien halten aber Presseförderung für die richtige Lösung. Es sei nicht Aufgabe des Staates, aktiv Medien- und Presseförderung zu betreiben, schreibt die SVP. Sie lehnt darum direkte wie auch indirekte Presseförderung ab. Die FDP setzt vor allem auf den Markt: Presseförderung geschehe am besten durch gute Produkte, heisst es gemäss SDA in ihrer Stellungnahme. Auch mit der indirekten Förderung durch Posttaxenverbilligung kann sie «mehrheitlich» nichts anfangen. Die übrigen Parteien sind anderer Auffassung. Für die Grünen ist klar, dass der Staat Gegensteuer gegen die Medienkonzentration geben muss. Auch die SP unterstützt direkte wie auch indirekte Presseförderung. Von Fördermitteln profitieren sollen aber nur jene Medien, die gewisse Kriterien erfüllen. Die CVP hält Medienförderung ebenfalls für eine Staatsaufgabe, ist aber skeptisch gegenüber direkter Unterstützung. Sie setzt eher auf Posttaxenverbilligung, Förderung der Ausbildung und Subventionierung der Nachrichtenagentur sda, damit die Medien von günstigeren Tarifen profitieren.

Die SDA und ihre Stellung im Medienmarkt ist auch für die SP ein Thema. Die Partei regt eine Diskussion darüber an, ob und wie die Nachrichtenagentur in ein Unternehmen des publizistischen Service public umgewandelt werden könnte.

Nur FDP zufrieden mit Angeboten

So unterschiedlich die Lösungsansätze, so ähnlich fällt die Analyse der Parteien aus. Nur die FDP ist zufrieden mit den «neuen, eher unpolitischen und deshalb weniger linkslastigen Angeboten». Die übrigen Parteien machen den Zusammenschluss von Medienhäusern, das Verschwinden von Titeln, die Gratiszeitungen und Online-Medien verantwortlich für «Einheitsbrei» und weniger Qualität. Für die SP ist dies umso besorgniserregender, als sich die direkte Demokratie ihrer Meinung nach zur Mediendemokratie entwickelt.

Die SVP beklagt einen Rückgang der Qualität bei Print und Online-Medien und kritisiert die «Quasi-Monopolstellung» der SRG bei Radio und Fernsehen. Sie verlangt eine Einschränkung von Auftrag und Programm der SRG und – wie die FDP – eine Stärkung privater Anbieter. Die übrigen Parteien lehnen jede Einschränkung des Programmauftrags ab.

Weniger gross ist die Unterstützung für SRG-Werbung im Internet, gegen die sich die Verleger zur Wehr setzen. Auf deren Seite schlagen sich gemäss der Umfrage SVP, FDP, CSP, EVP und mit Vorbehalten auch die Grünen. SP und CVP wollen die Werbung der SRG im Internet zulassen.

> Zu den detaillierten Umfrageergebnissen

 

Die Werbewoche auf Star TV: «Cannes Lions Special: Snickers & Skittles»

Ob Schokoladenriegel oder Zuckerbonbons, mit Süssigkeiten lässt sich gut werben. Während die Skittles-Werbeserie die Zuschauer auf interaktiver Ebene abholt, punkten die Snickers- Spots mit dem simplen Ami-Humor.

Für beide Produkte durfte die Werbeagentur BBDO in die Trickkiste greifen und sahnte drei Mal Gold und zwei Mal Silber ab. Ob situiert in den USA oder in Kanada, die Werbeagentur BBDO versteht ihr Fach und lockt nicht nur Schleckmäuler, sondern auch die Jury des Cannes Lions International Festival of Creativity auf ihre Seite.

Wie sie das macht, sehen Sie in «Die Werbewoche» um 19.45 Uhr exklusiv auf Star TV.

startv_12

Reformierte Landeskirche: Bei «Kirchenglücksspiel» 32’100 Franken verteilt

Die reformierte Landeskirche hat bei ihrer umstrittenen Werbeaktion «Kirchenglücksspiel» 32'100 Franken Gewinn ausbezahlt. Mit der Öffentlichkeitskampagne in den Kantonen Bern, Zürich, Aargau und Solothurn wollte die Kirche auf ihre Projekte aufmerksam machen.

Via Zeitungen und Strassenaktionen wurden insgesamt 600'000 Lose verteilt, wie die reformierte Landeskirche am Dienstag mitteilte. Davon wurden von 76'000 Losen im Internet die Codes eingegeben. Weitere 60'000 Mal wurde direkt im Internet gespielt. Die Kirche wertet die gesamthaft 136'000 Spiele als Erfolg. Sie hatte eine Woche vor Ende des Spiels die Gewinnsumme von 30'000 Franken erhöhen müssen, weil das Geld schon ausgespielt war. Schliesslich wurden 2'100 Franken mehr ausgespielt als budgetiert.

Wer gewonnen hatte, erhielt den Gewinn nicht ausbezahlt. Die Gewinner wurden eingeladen, das Geld einem Projekt zu spenden. Die Gewinne gingen zum Beispiel an einen Spiel- und Begegnungsplatz im aargauischen Brittnau. Bei der Hotline zur Kampagne gingen in den drei Wochen rund 1'400 Anrufe ein. Die Aktion stiess in der reformierten Landeskirche selbst nicht nur auf Wohlwollen. Von den 500 Kirchgemeinden der vier Kantone machten lediglich 140 mit. (SDA)

> Reformierte Landeskirche braucht mehr Geld für umstrittene Werbeaktion

Kauft Peter Wanner Radio 24?

Peter Wanner möchte nach Tele Züri und Tele Bärn nun auch Radio 24 von Tamedia übernehmen. Der Unternehmer bestätigte gegenüber der Handelszeitung, dass eine Übernahme des Senders «geprüft» werde.

Am Anfang habe man kein Interesse gehabt, da die Preisvorstellungen zu hoch gewesen seien. Die Ausgangslange veränderte sich jedoch im August, als Wanners AZ Medien in den Besitz der beiden Lokalfernsehsender kamen. Hauptgrund ist die Vermarktungsfirma Belcom, welche die Werbung für Radio 24 und Tele Züri akquiriert. «Wir sind interessiert, dass die Belcom nicht auseinandergerissen wird», sagt Wanner gemäss Handelszeitung.ch. Ob er, beziehungsweise seine AZ Medien tatsächlich zuschlagen, ist aber noch unklar.

Kauft Wanner Radio 24 aber tatsächlich, muss er eine juristische Lösung für seine Sender Argovia und Radio 32 in Solothurn finden, weil das Radio- und Fernsehgesetz lediglich den Besitz von zwei Sendern erlaubt. Nach wie vor Interesse an Radio 24 hat Radio-1-Besitzer Roger Schawinski, der mit einem Rückkauf seines einstigen Senders die meisten Synergien erzielen könnte. Allerdings soll er nicht bereit sein, die Preisvorstellungen von Tamedia zu erfüllen. Escor-Präsident Martin Wagner gilt als Aussenseiter.
 

Zurich: Isabelle M. Conner wird Group Chief Marketing Officer

Zurich Financial Services Group (Zurich) hat Isabelle M. Conner per 1. Oktober 2011 zum Group Chief Marketing Officer ernannt.

Isabelle M. Conner tritt die Nachfolge von Arun Sinha an, der das Unternehmen auf Ende Juli 2011 verlassen hat. In ihrer neuen Funktion ist sie für die Führung der Marketingfunktion in Übereinstimmung mit Zurich’s strategischen Zielen zuständig. Zu ihren Hauptaufgaben gehören der weitere Aufbau einer schlagkräftigen Marketingorganisation sowie die Steuerung und Umsetzung von Zurich’s globaler Brand- Strategie. Sie wird an Chief Administrative Officer Christian Orator berichten und in Zürich tätig sein.

Conner wechselt von ING zu Zurich, wo sie seit 2004 als Global Head of Marketing tätig war. Zuvor arbeitete sie für Deutsche Bank, Weiss, Peck & Greer sowie Prudential Securities in Europa und in den USA.
 

Leonhard Sprecher neu im Team der Agentur am Flughafen

Die im St. Gallischen Altenrhein ansässige Agentur startet mit einem neuen Crew-Mitglied durch. Mit Leonhard Sprecher hat ein Marketer mit mehr als 17 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Firmen auf Kundenseite eingecheckt.

Als eidg. dipl. Marketingleiter wird er die Agentur in der Beratung unterstützen und ist für den Aufbau des neuen Standorts Bern verantwortlich.

Leonhard_Sprecher_0

Neue LGK: Gesamtauftritt für Internationale Kurzfilmtage Winterthur realisiert

Grosses Kino, nur viel kürzer: So lässt sich die Philosophie der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur zusammenfassen. So dreht sich dann im von der Neuen LGK entwickelten Gesamtauftritt alles ums Thema «Kurz».

Die auf den ersten Blick sinnlos aneinandergereihten Buchstaben entpuppen sich beim näheren Hinschauen als pointierte, kurze Botschaften, die auf die Kurzfilmtage aufmerksam machen sollen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Die nationale Kampagne umfasst neben klassischer Werbung auch ein Redesign des CI/CD sowie sämtliche Massnahmen am und rund ums Festival.

Verantwortlich bei Internationale Kurzfilmtage Winterthur: Reto Bühler, Delphine Lyner, Rolf Hüppi, Susanne Hefti. Verantwortlich bei der Neuen LGK: André Benker, Hans Tanner (CD), Dominic Beyeler, Alex Sonderegger, Susanna Baer (AD), Antonio Lopez (Text), Petra Zehnder, Sebastijan Horvath (Beratung).
 

KSB Krieg Schlupp Bürge mit zwei Neuzugängen

KSB baut mit Daniel Howe und Isabelle Sailer das strategische Beratungsteam aus. Beide weisen fundierte Fachausbildungen vor und verfügen über langjährige Praxiserfahrung auf Agentur- und Kundenseite.

Daniel Howe leitet die strategische Beratung in der Disziplin Digital, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Isabelle Sailer agiert kundenseitig als PR-Beraterin und ist zudem verantwortlich für die Kommunikation von KSB in eigener Sache.

ksb2_0
 

Schweizer Geschäftsberichte-Rating 2011: Swisscom ist Gesamtsiegerin

Die Gesamtsiegerin des 28. Schweizer Geschäftsberichte-Ratings heisst Swisscom. Seit vielen Jahren in den vorderen Rängen dabei, reichte es 2011 erstmals für den Spitzenplatz. Auf Rang zwei liegt Straumann, gefolgt von Novartis. Beim Geschäftsberichte-Online-Rating gewinnt Nobel Biocare vor Roche und Georg Fischer.

In das Geschäftsberichte-Rating wurden die Geschäftsberichte aller kotierten Unternehmen aufgenommen, die im SPI vertreten sind. Zusätzlich die 50 umsatzstärksten Unternehmen des Jahres 2010, die 15 Versicherungen, die im Jahr 2009 die höchste Bruttoprämie aufwiesen, sowie die 25 Banken, die im Jahr 2009 die höchste Bilanzsumme aufwiesen (Sample: 249 Berichte). Dieses Sample wurde nacheinander von vier Jurys bewertet. Erstens durch die Jury des Instituts für Banking und Finance (Value Reporting), zweitens durch eine Jury Design unter der Leitung von Peter Vetter von der Zürcher Hochschule der Künste. Danach bewertete eine Abschlussjury Online die zwölf besten durch die Vorjurys ausgewählten Online-Auftritte aus Sicht Investor Relations. Eine zweite Abschlussjury bestimmte aus der Addition beider Print-Ratings die 20 bestrangierten Geschäftsberichte und erkor daraus die Gesamtsieger des diesjährigen Geschäftsberichte-Ratings.

Die Preisträger konnten ihre Zertifikate am Dienstagabend, 20. September, anlässlich einer Feier an der Zürcher Hochschule der Künste entgegennehmen. Es waren 250 Personen anwesend.

Gesamtsieger Geschäftsberichte der Schlussjury
Platz 1: Swisscom
Platz 2: Straumann
Platz 3: Novartis

Gesamtwertung Online Reporting
Platz 1: Nobel Biocare
Platz 2: Roche
Platz 3: Georg Fischer

Design Print
Platz 1: Kuoni
Platz 2: Helsana
Platz 3: Implenia

Design Online
Platz 1: Kuoni
Platz 2: OC Oerlikon
Platz 2: Actelion

Value Reporting Print
Platz 1: Straumann
Platz 2: Swisscom
Platz 3: Georg Fischer

Value Reporting Online
Platz 1: Nobel Biocare
Platz 2: Georg Fischer
Platz 3: Swisscom

Das Schweizer Geschäftsberichte-Rating wird jährlich vom Harbour Club in Zusammenarbeit mit der Bilanz durchgeführt. Ermöglicht wurde das Rating durch die Unterstützung von KPMG, Papyrus, der Linkgroup sowie Swisssmartmedia.

> Weitere Informationen
 

get_footer();